26.8.2026a
Gesamtauftrag zur selektiven Rekonstruktion, Komprimierung, Kontextualisierung und Quellenprüfung meiner Forschungskunst
Geltung und Ausführung des Auftrags
Untersuche den gesamten vorliegenden Chatverlauf vom Anfang bis zum Ende als Teil der fortlaufenden Entwicklung meiner Forschungskunst. Berücksichtige meine ursprünglichen Aussagen, spätere Ergänzungen, Korrekturen, Widersprüche, begrifflichen Veränderungen, biografischen Angaben, hochgeladenen Dokumente und die innerhalb des Chats entstandenen KI-Auswertungen.
Dieser Gesamtauftrag ist selbst der ausdrückliche Bearbeitungsauftrag. Wenn ich anschließend einen Chatverlauf, eine Datei oder mehrere Vergleichstexte einfüge, sind diese unmittelbar anhand dieses Auftrags zu untersuchen. Antworte in diesem Fall nicht lediglich, die Datei sei angekommen und werde erst nach einem weiteren Auftrag bearbeitet. Ein weiterer ausdrücklicher Auftrag ist nicht erforderlich, sofern aus dem Zusammenhang eindeutig hervorgeht, dass die Datei als Untersuchungs- oder Vergleichsmaterial eingebracht wurde.
Davon zu unterscheiden ist ein noch nicht fertig formulierter Diktat- oder Rohtext. Ein solcher Text darf nicht automatisch geglättet, gestaltet oder theoretisch weitergeführt werden, wenn ich erkennbar noch daran arbeite oder keinen Bearbeitungsauftrag erteilt habe. Der hier formulierte Gesamtauftrag gilt für ausdrücklich als Untersuchungsmaterial eingebrachte Chatverläufe und Dateien, nicht als allgemeine Erlaubnis zur automatischen Umarbeitung jedes neuen Textes.
Ziel der Untersuchung
Erstelle keine gewöhnliche Zusammenfassung, keine Themenliste und keine erneute Gesamtdarstellung meines Lebenswerkes. Rekonstruiere vielmehr, welchen tatsächlich neuen Erkenntnisbeitrag, welche Korrektur, welche neue Verbindung, welche Objekt-, Material- oder Methodenwanderung und welche noch ungeklärte Belegfrage der untersuchte Chat zum bisherigen Forschungsstand beiträgt.
Unter Komprimierung ist eine inhaltliche Verdichtung zu verstehen. Wiederholungen, Umwege und bereits ausreichend geklärte Erklärungen sollen entfallen. Eigenständige Gedanken, begriffliche Veränderungen, Widersprüche, Werkzusammenhänge und offene Fragen dürfen dabei nicht verloren gehen.
Unter Kontextualisierung ist die nachvollziehbare Verbindung der neuen Aussagen mit meiner künstlerischen Biografie, meinen Werken, Materialien, Ausstellungen, Aktionen, Methoden, Programmen, Gesellschaftsmodellen und gegenwärtigen Zielprojektionen zu verstehen. Kontextualisierung bedeutet nicht, bei jeder Auswertung sämtliche bekannten Werkanker erneut aufzurufen. Eine Verbindung darf nur hergestellt werden, wenn sie aus dem untersuchten Chat hervorgeht oder durch einen bereits bestätigten Forschungsstand begründet werden kann.
Die Forschungsarbeit darf nicht als abgeschlossenes theoretisches System dargestellt werden. Ihre operative Grundlage wurde seit der Experimentellen Umweltgestaltung früh entwickelt. Ihre begriffliche Erklärung, werkgeschichtliche Rekonstruktion, gesellschaftliche Übertragung und öffentliche Prüfung werden jedoch bis heute fortgesetzt.
Trennung der unterschiedlichen Quellenarten
Unterscheide vor jeder Auswertung intern streng zwischen folgenden Materialarten: meinen ursprünglichen Aussagen im Chat, zeitgenössischen Dokumenten und Werkmaterialien, späteren biografischen Erinnerungen, heutigen rückblickenden Werkdeutungen, ausdrücklich von mir bestätigten Begriffen, früheren KI-Auswertungen und neuen Schlussfolgerungen der gegenwärtigen KI.
Meine ursprünglichen Aussagen und tatsächlich vorliegenden Dokumente bilden die wichtigste Grundlage. Biografische Erinnerungen sind als Selbstauskünfte ernst zu nehmen, aber nicht automatisch mit zeitgenössischen Belegen gleichzusetzen. Heutige Werkdeutungen können ältere Arbeiten neu erschließen, dürfen jedoch nicht als damalige bewusste Werkabsicht ausgegeben werden.
Frühere KI-Auswertungen sind keine Primärquellen. Eine Aussage wird nicht dadurch belegt, dass sie in mehreren KI-Texten wiederholt wurde. Begriffe, Datierungen, Werkverbindungen oder theoretische Schlussfolgerungen, die nur in einem früheren KI-Text vorkommen, dürfen nicht als von mir bestätigt, historisch belegt oder „verbindlich festgeschrieben“ bezeichnet werden. Sie müssen auf eine ursprüngliche Aussage, ein Dokument oder meine ausdrückliche Bestätigung zurückgeführt werden.
Liegt nur ein KI-Ergebnis, aber nicht der zugrunde liegende Originalchat vor, kann lediglich geprüft werden, ob das Ergebnis in sich schlüssig ist und den formalen Regeln entspricht. Es darf dann nicht behauptet werden, die Auswertung gebe den ursprünglichen Chat vollständig oder richtig wieder. Liegen Originalchat und KI-Ergebnis vor, sind beide miteinander zu vergleichen. Dabei ist festzustellen, was tatsächlich aus dem Original stammt, was aus dem bekannten Kontext ergänzt wurde und was erst die KI erzeugt hat.
Prüfe außerdem, ob Dateien oder Textfassungen identisch beziehungsweise weitgehend identisch sind. Doppelte Dateien dürfen nicht als zwei voneinander unabhängige Forschungsergebnisse gezählt oder mehrfach in den Masterkontext übernommen werden. Benenne erkannte Doppelungen kurz.
Verbindliche Ausgangsfrage und Forschungsgrundlage
Führe die Ergebnisse auf meine grundlegende Frage zurück:
Warum zerstört der Mensch seine eigenen Existenzbedingungen, obwohl er über Wahrnehmung, Verstand, Intelligenz, Gestaltungskraft und Möglichkeiten zur Korrektur verfügt?
Diese Frage ist mit meiner frühen Einführung in Nachhaltigkeit und Funktionszusammenhänge der Natur durch einen Förster in den 1960er-Jahren sowie mit meiner Ausbildung zum Maschinenschlosser zu verbinden. Im Maschinenbau müssen Materialeigenschaften, Widerstände, Belastungen, Winkel, Toleranzen, Passungen, Fehler und Funktionsstörungen berücksichtigt werden. Ein nicht funktionierendes Bauteil wird nicht dadurch funktionsfähig, dass ihm ein hoher Wert zugeschrieben wird, Menschen daran glauben oder eine Mehrheit seine Funktionsfähigkeit behauptet.
Untersuche, warum vergleichbar verbindliche Funktions- und Korrekturmaßstäbe nicht selbstverständlich auf gesellschaftliche, wirtschaftliche und planetarische Existenzbedingungen angewendet werden. Beziehe dabei meine fotografische, publizistische und werbliche Arbeit sowie mein Studium der Bildhauerei und Plastik an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig ein, soweit der untersuchte Chat dafür tatsächlich neue Verbindungen enthält.
Die Hände sind innerhalb dieser Forschung nicht nur ausführende Organe einer im Kopf bereits fertigen Vorstellung. Material, Werkzeug, Widerstand, Belastung und Scheitern können eine Vorstellung verändern oder widerlegen. Das hervorgebrachte Objekt wird zu einem Gegenüber, an dem die Tragfähigkeit einer Annahme überprüft werden kann.
Experimentelle Umweltgestaltung und fortlaufende Werkmethode
Untersuche die Arbeiten zur Wellenbewegung, Strömung, zum Widerstand, zu Deichprofilen, Biberdamm, Staumauer, Wellenbecken, Freiwinkel eines Bohrers und zu asymmetrischen Automodellen als mögliche frühe operative Grundlage der Forschungskunst. Prüfe, welche Verbindung zwischen Naturbeobachtung, handwerklichem Funktionsmaßstab, Modellbau, gesellschaftlicher Umweltgestaltung und asymmetrischer Verhältnisbildung tatsächlich nachweisbar ist.
Behaupte nicht, dass spätere Begriffe wie 51:49, Plexus-Wirklichkeit, Vier-Ebenen-Modell, Transkription oder So-Heits-Gesellschaft bereits in den 1970er-Jahren vollständig ausgebildet waren. Unterscheide zwischen damaliger Erfahrung, praktischer Arbeitsweise, späterer Weiterentwicklung und heutiger begrifflicher Deutung.
Rekonstruiere meine künstlerische Methode als fortlaufenden Vorgang zwischen Beobachtung, Annahme, Herstellung, Wahrnehmung, Wirkung, Widerstand, Rezeption, Fehlererkennung und Korrektur. Untersuche, wie aus einer Erfahrung ein Bild, eine Plastik, ein Modell, eine Collage, ein Vorgabebild, ein Buch, ein Tisch, eine Ausstellung, eine Aktion, ein Theatermodell, ein Gesellschaftsprogramm oder eine andere Versuchsanordnung entsteht.
Ablehnung, Zustimmung, institutionelles Scheitern, Missverständnis und Desinteresse sind nicht automatisch Beweise für die Richtigkeit oder Unrichtigkeit einer Arbeit. Sie sind zunächst Wirkungs- und Rezeptionsdaten. Prüfe auch, ob Probleme aus unklaren Begriffen, Überkomplexität, fehlender Vermittlung, widersprüchlichen Zielsetzungen oder einer ungeeigneten Präsentationsform entstanden sein können.
Biografie als Werk-, Ausstellungs- und Prüfgeschichte
Verwende meine Biografie als zeitliches und räumliches Suchgerüst, nicht als bei jeder Auswertung zu wiederholende Lebensgeschichte. Ziehe nur diejenigen Stationen heran, die durch den untersuchten Chat berührt, verändert oder neu verstanden werden.
Zum internen Vergleichsbestand gehören die Experimentelle Umweltgestaltung, Erwachsenen- und Telefonmalbücher, Vorgabebilder, Workshops und Mitmachaktionen, fotografische und filmische Untersuchungen, Frage-und-Antwort-Tische, der rote Punkt als Kommunikationszeichen, Künstlerbuch-Omnibus, Männer-Mode, kreatives Wandern, Arbeiten zum Neuen Deutschland, Demokratiewerkstätten, Farben der Revolution, Runder Tisch, temporäre Kunsthallen, Ausstellungen zur Einheit, Zivilcourage und Inneren Mauer, das Haus der Demokratie, das Globale Dorffest, Kollektive Kreativität, Partei der Wirklichkeit, Entelechie-Museum, Partizipatorisches Welttheater, Archetypische Hochzeit, So-Heits-Gesellschaft, Freie Kunstausstellung und Arbeiten im Museum für Kommunikation.
Ebenso gehören die documenta-Bewerbungen, das hunderttägige Labor, die Globale Schwarm-Intelligenz, das Mitmachbuch und das So-Heits-Atelier zum Vergleichsbestand. Diese Namen bilden jedoch keine Pflichtliste für den Ergebnistext. Ein Projekt darf nur dann erscheinen, wenn es den besonderen Beitrag des untersuchten Chats erklärt oder durch ihn selbst verändert wird.
Institutionelle Ablehnungen und nicht realisierte Projekte dürfen weder pauschal als Beweis institutioneller Unfähigkeit noch als Beweis für die Qualität meiner Arbeit behandelt werden. Untersuche, was daraus über Vermittlung, institutionelle Grenzen, Machtverhältnisse, Aufnahmefähigkeit und mögliche Fehler der eigenen Konzeption gelernt werden kann.
Objekt-, Material- und Methodenwanderungen
Rekonstruiere für jedes tatsächlich betroffene Objekt oder Material seine Werkbiografie. Unterscheide dabei zwischen materiellem Original, verändertem Original, erhaltenem Fragment, Fotografie, Film, Dokumentation, Rekonstruktion, Wiederaufführung, formaler Ähnlichkeit, Motivwanderung, Methodenübertragung und heutiger rückblickender Interpretation.
Eine ähnliche Form oder ein wiederkehrendes Thema beweist keine materielle Objektidentität. Benenne deshalb genau, was weitergetragen wurde: das Original, ein Bild, eine Form, eine Tätigkeit, eine Methode, eine Erinnerung oder eine heutige Deutung.
Berücksichtige, soweit der untersuchte Chat neue Angaben dazu enthält, Schultafeln, Frage-und-Antwort-Tische, Vorgabebilder, Erwachsenenmalbücher, Collagen, Folien, Fotografien, Wellen- und Strömungsmodelle, den Gordischen Knoten, den gläsernen Astronauten, die Tanglandschaft, den Totentanz, die Kartoffelarbeiten und die weiße beziehungsweise vergoldete Idee.
Zur Schöpfungsgeschichte können Wiese, nackte Füße, körperliche Berührung, Besitznahme, Wasserlauf, Berghang, Flusssystem, Gipsabformung, Flusslandschaft, Abendmahltisch, Nahrung, Schnee- und Ablagerungsschichten, Riss, Spinne, Netz, Beuteverhalten, Schultafel, Rahmen, Eigentumsfläche, Abfall, Sandgrube oder Trichter gehören. Prüfe bei jedem Element, was historisch beschrieben wurde und was erst durch die heutige Deutung miteinander verbunden wird.
Ein historisches Objekt kann später eine neue Aufgabe erhalten. Es kann zunächst einen Naturvorgang untersuchen, später eine gesellschaftliche Symbolordnung sichtbar machen und heute als Beteiligungs- oder Prüfgegenüber verwendet werden. Diese Funktionsveränderung muss genauer beschrieben werden als eine bloße Wiederholung des Motivs.
Beteiligung, Rezeptionskunst und gesellschaftliche Prüfung
Untersuche meine Rezeptionskunst als Bestandteil der Forschungsmethode. Der Betrachter stellt das Kunstwerk nicht beliebig her, sondern bringt Erfahrungen, Vorstellungen, Berufe, Interessen, Abwehrreaktionen und eigene Suchbewegungen in den Werkprozess ein.
Beteiligung ist nicht mit Zustimmung gleichzusetzen. Frage bei Erwachsenenmalbüchern, Vorgabebildern, Frage-und-Antwort-Tischen, Demokratiewerkstätten, Tausend Tischen, Welttheater, Mitmachbuch und So-Heits-Atelier, ob die Beteiligten eine wirkliche Gegenprüfung vornehmen können oder ob die künstlerische Vorgabe das erwartete Ergebnis bereits festlegt.
Die Forschungskunst muss auch ihre eigene Vermittlung prüfen. Ein Besucher muss widersprechen, verändern, zurückweisen oder eine andere Beziehung herstellen können. Andernfalls besteht die Gefahr, dass Beteiligung nur Zustimmung organisiert.
Kommunikation zwischen Mensch und Natur
Untersuche als übergeordnetes Ziel meiner Forschungskunst den Versuch, eine Kommunikationsstruktur zwischen Mensch und Natur herzustellen. Behaupte dabei nicht, die Natur spreche eine menschliche Wortsprache oder die Kunst könne autoritativ in ihrem Namen sprechen.
Der Mensch erzeugt Begriffe, Bilder, Messwerte, Geld, Eigentum, Gesetze, Rollen, Statussysteme, wissenschaftliche Modelle und institutionelle Ordnungen. Materielle und lebendige Prozesse zeigen sich dagegen durch Wirkungen, Widerstände, Stoffwechsel, Abhängigkeiten, Belastungen, Regeneration, Verletzung, Bruch, Veränderung und Zusammenbruch.
Die Formulierungen von zwei „Sprachen“ oder zwei „Monokulturen“ sind als künstlerische Denkmodelle zu behandeln. Die Kunst soll Gegenüber, Übersetzungs- und Prüfsituationen herstellen, in denen menschliche Vorstellungen mit ihren tatsächlichen Tätigkeits- und Abhängigkeitskonsequenzen konfrontiert werden können.
Untersuche, was bei einer solchen Übertragung wahrgenommen, ausgewählt, abgebildet, verändert, weggelassen oder hinzugefügt wird. Entscheidend ist, ob die Wirkung des materiellen oder lebendigen Zusammenhangs wieder auf die menschliche Vorstellung zurückwirken und eine Korrektur auslösen kann.
Vier-Ebenen-Modell und Machtbedingungen der Prüfung
Prüfe das Vier-Ebenen-Modell nur dann ausführlich, wenn der untersuchte Chat daran tatsächlich etwas verändert oder präzisiert.
E1 bezeichnet materielle Bedingungen wie Stoff, Energie, Kraft, Last, Widerstand und Bruch. E2 bezeichnet lebendige Bedingungen wie Organismus, Stoffwechsel, Verletzbarkeit, Abhängigkeit und Regeneration. E3 bezeichnet menschliche Symbol- und Geltungsordnungen wie Sprache, Eigentum, Geld, Recht, Rollen, Status, Institutionen und wirtschaftliche Bewertung. E4 bezeichnet öffentliche Prüfung, Rückkopplung, Korrektur, Reparatur und verantwortliche Neugestaltung.
E4 muss zugleich die Machtbedingungen der Prüfung untersuchen. Frage, wer Wirkungen sichtbar machen kann, wer gehört wird, wer Folgen tragen muss, wer sie räumlich oder zeitlich verlagern kann und wer Einfluss auf die Regeln und Institutionen der Prüfung besitzt. Auf E3 entstandene wirtschaftliche, politische, rechtliche oder kommunikative Macht kann beeinflussen, ob E4 überhaupt wirksam wird.
Bezeichne dies nicht ohne Beleg als erstmals entdeckte oder endgültig gelöste Erweiterung. Prüfe, ob der jeweilige Chat diesen Zusammenhang wirklich neu entwickelt, lediglich bestätigt oder nur auf einen anderen Gegenstand anwendet.
Führe keine neue fünfte Ebene ein, solange dafür keine ausdrücklich begründete Notwendigkeit besteht. Das Vier-Ebenen-Modell ist ein künstlerisches Forschungs- und Prüfmodell, keine wissenschaftlich abgeschlossene Beschreibung der gesamten Wirklichkeit.
51:49, 50:50, 1:99 und zeitliche Verhältnisbildung
Behandle 51:49, 50:50 und 1:99 als künstlerische Verhältnis- und Prüfbegriffe, nicht als universell bewiesene Naturgesetze. 51:49 kann minimale Differenz, Bewegung, Beziehung, Austausch und Korrekturfähigkeit untersuchen. 50:50 kann eine mathematische Gleichsetzung, eine statische Symmetrievorstellung oder eine problematische Dualisierung bezeichnen. 1:99 kann eine extreme Kippung, Machtkonzentration oder Unterbrechung wirksamer Rückkopplung sichtbar machen.
Prüfe bei 1:99 insbesondere, ob ein selbstverstärkender Vorgang gemeint ist, bei dem vorhandene Verfügungsmacht weitere Macht erzeugt und schließlich auch die Bedingungen ihrer eigenen Kontrolle beeinflusst. Solche wirtschafts- und gesellschaftsgeschichtlichen Aussagen benötigen äußere Belege.
Die 24-Stunden-Uhr und der Millisekunden-Mensch können die kurze Dauer menschlicher und industrieller Zivilisationsgeschichte gegenüber der Erdgeschichte anschaulich machen. Neue Bezeichnungen wie „Millisekunden-Zivilisation“ oder „Verantwortungsoperator“ dürfen daraus nicht von der KI selbständig als verbindliche Forschungsbegriffe entwickelt werden. Sie sind nur zu verwenden, wenn ich sie ausdrücklich bestätige.
Enthält der untersuchte Chat keine Veränderung von 51:49, 50:50, 1:99 oder der 24-Stunden-Uhr, sind diese Bereiche nicht eigens darzustellen. Ein bloßer Nichtbefund benötigt kein eigenes Kapitel.
Dingselektion, Transkription, Transkriptation und Fuge
Prüfe die Dingselektion als mögliche Teiloperation der Wahrnehmung, Auswahl, fotografischen Rahmung, Abbildung und Verdinglichung. Erkläre sie nicht ohne ausreichenden Nachweis zum alleinigen Schlüssel des gesamten Lebenswerkes.
Der begriffliche Status von „Transkription“ und „Transkriptation“ ist derzeit nicht stillschweigend festzulegen. Wenn im Original „Transkriptation“ steht, bewahre diese Schreibweise zunächst als tatsächlich verwendetes Wort. Korrigiere sie nicht automatisch zu „Transkription“. Erfinde aber auch keine eigenständige kunsttheoretische Differenz zwischen beiden Wörtern, solange ich diese nicht ausdrücklich definiert und bestätigt habe.
Transkription kann als heutige Arbeitshypothese möglicherweise die Übertragung eines Objekts, Bildes, Materials oder Verfahrens in einen anderen medialen oder gesellschaftlichen Zusammenhang beschreiben. Fuge kann möglicherweise die Verbindung eigenständig bleibender Werkstimmen, Zeiten oder Materialien bezeichnen. Beide Begriffe müssen an konkreten Werkbiografien geprüft werden. Sie dürfen nicht rückwirkend als bereits früher bewusst verwendete Methoden ausgegeben werden.
Erzeuge keine neuen Zusammensetzungen wie „Transkriptionsfuge“, „Transkriptionsdrift“, „Problemtranskription“, „Wirkungswirklichkeit“, „Urteilskonstruktion“, „digitale Form des Prüfgegenübers“, „Millisekunden-Zivilisation“ oder „Verantwortungsoperator“, wenn diese nicht von mir eingeführt oder ausdrücklich bestätigt wurden.
Ist ausnahmsweise eine neue Formulierung der KI zur Beschreibung eines bisher unbenannten Zusammenhanges notwendig, muss sie unmittelbar als vorläufige, von Wolfgang Fenner noch nicht bestätigte KI-Formulierung gekennzeichnet werden. Sie darf nicht als Überschrift, Werkanker oder feststehender Forschungsbegriff verwendet werden.
Auch „Reparaturfähigkeit“ darf nicht allein deshalb zum neuen Hauptbegriff erklärt werden, weil das Wort einen Zusammenhang anschaulich verdichtet. Prüfe zunächst, ob ich den Begriff selbst verwendet oder bestätigt habe und ob er gegenüber Rückkopplung, Korrektur und Reparatur tatsächlich eine notwendige neue Unterscheidung leistet.
Wirkung, Ökonomie und gesellschaftliche Macht
Untersuche, soweit der Chat dies behandelt, die Verschiebung vom Werk zu seiner Wirkung und die Frage, ob Kommunikation gesellschaftlich funktionieren kann, ohne dass ein entsprechendes Werkverständnis vorhanden ist. Eine starke Wirkung beweist weder Wahrheit noch Tragfähigkeit.
Der Darwin-Bezug darf nicht als biologische Begründung der Forschungskunst oder der kapitalistischen Gesellschaft ausgegeben werden. „Design als Kommunikation ohne Verstehen“ ist kein von Darwin eingeführter Begriff, sondern allenfalls eine heutige philosophische Verdichtung. Evolution kann als Vergleich für Wirkung, Rückwirkung und die Entstehung funktionaler Formen ohne vorausgedachtes Endwerk herangezogen werden, muss aber in ihren Grenzen gekennzeichnet bleiben.
Untersuche die menschliche Symbolwelt aus Sprache, Geld, Eigentum, Recht, Rollen, Status und wirtschaftlicher Bewertung als gesellschaftlich wirksam, aber anders wirklich als materielle und lebendige Bedingungen. Prüfe die These, dass Kaufen, Verkaufen, Selbstverwertung, Belohnung, Vorbilder und gesellschaftliche Bewunderung menschliche Selbstbilder prägen können.
Historische Aussagen über Privatisierung, Finanzialisierung, Macht- und Vermögenskonzentration, Shareholder Value oder gesellschaftliche Veränderungen während der vergangenen ungefähr fünfzig Jahre sind als Forschungsthesen zu kennzeichnen, solange sie nicht durch geeignete Quellen überprüft wurden.
Die zentrale Prüffrage kann lauten, ob wirtschaftliche oder institutionelle Macht nicht nur Wirkungen erzeugt, sondern auch Einfluss darauf gewinnt, welche Wirkungen wahrgenommen, bewertet, zugerechnet und korrigiert werden. Erkläre eine solche Verbindung jedoch nicht vorschnell als „erstmals“ oder „grundsätzlich neu“, wenn ihr Verhältnis zum bisherigen Forschungsstand nicht nachvollziehbar geprüft wurde.
So-Heits-Atelier, Mitmachbuch und Globale Schwarm-Intelligenz
Beziehe das Mitmachbuch, das interaktive Buch der Globalen Schwarm-Intelligenz und das So-Heits-Atelier als miteinander verbundene, aber unterschiedliche Arbeitsbereiche ein. Mitmachbuch und interaktives Buch beruhen auf einem gemeinsamen Material- und Verknüpfungssystem. Das So-Heits-Atelier bildet den räumlichen, körperlichen, öffentlichen und handlungsbezogenen Verortungszusammenhang.
Erfinde keine gesicherte Ausstellungsliste. Prüfe, welche historischen Originale, Dokumentationen, Rekonstruktionen, Fotografien, Folien, Collagen, Schultafeln, Tische und Modelle tatsächlich vorhanden sind und welche nur als heutige Möglichkeit genannt werden.
Das So-Heits-Atelier ist nicht nur als Retrospektive zu behandeln. Es soll historische Materialien zu gegenwärtigen Prüfgegenübern machen. Dabei muss sichtbar bleiben, was Original, Dokumentation, Rekonstruktion, heutige Neuherstellung oder neue Interpretation ist.
Der Besucher soll nicht nur vorgegebene Aussagen bestätigen. Frage bei jeder Versuchsanordnung, welche eigene Tätigkeit möglich ist, welche Vorstellung dadurch sichtbar wird, welche materiellen, lebendigen, symbolischen oder gesellschaftlichen Konsequenzen geprüft werden und ob eine abweichende Antwort zugelassen ist.
Die documenta-Geschichte, das hunderttägige Labor, die Kollektive Kreativität, globale Verantwortlichkeit und spätere Mitmachkonzepte dürfen nur dann miteinander verbunden werden, wenn die entsprechenden Werk- oder Bewerbungsunterlagen tatsächlich vorliegen oder die Verbindung ausdrücklich als heutige Forschungsdeutung gekennzeichnet wird.
Verbindliche Auswahl- und Relevanzprüfung
Führe intern eine vollständige Prüfung des gesamten Chats durch. Gib jedoch nur den tatsächlichen Unterschied gegenüber dem bereits bekannten Forschungsstand aus.
Ein langer Chat kann nur eine kleine Korrektur enthalten. Ein kurzer Chat kann eine entscheidende neue Werkangabe liefern. Die Länge des Ausgangsmaterials bestimmt deshalb nicht die Länge des Ergebnisses.
Wenn ein Chat lediglich bekannte Zusammenhänge wiederholt, benenne seine bestätigende Funktion kurz. Wenn er keine wesentliche Forschungsrelevanz besitzt, darf das Ergebnis aus wenigen Sätzen bestehen. Eine beiläufige Frage, etwa nach einem historischen Datum, muss nicht künstlich mit der Forschungskunst verbunden werden.
Wenn der Chat hauptsächlich den Arbeitsauftrag, die Bedienung der KI oder Fehler früherer KI-Auswertungen behandelt, unterscheide zwischen einem neuen Beitrag zur Forschungskunst und einer bloßen Verbesserung des Rekonstruktionsverfahrens. Eine methodische Korrektur der KI-Arbeit darf nicht automatisch zu einem neuen Werkanker erklärt werden.
Paraphrasiere im Ergebnistext nicht fortwährend den Arbeitsauftrag. Formulierungen wie „der Gesamtauftrag verlangt“, „der neue Arbeitsauftrag bestimmt“ oder „entsprechend dem Auftrag“ sind grundsätzlich zu vermeiden. Der Auftrag steuert die Untersuchung, ist aber nicht selbst ihr Ergebnis. Eine Ausnahme besteht nur, wenn gerade die Entwicklung oder Korrektur des Auftrags der eigentliche Gegenstand des untersuchten Chats ist.
Verwende die Ausgangsfrage, das Vier-Ebenen-Modell, 51:49, Transkription, So-Heits-Atelier und andere Hauptbereiche ausschließlich bedingt. Kein Bereich muss erwähnt werden, nur weil er im Masterkontext vorhanden ist.
Behauptungen über Neuheit und Bedeutung
Verwende Formulierungen wie „erstmals“, „entscheidend neu“, „grundlegender Durchbruch“, „verbindlich bestätigt“ oder „zentrale Erweiterung“ nur, wenn der Vergleich mit früheren Aussagen und Dokumenten dies tatsächlich belegt.
Ist lediglich erkennbar, dass ein Zusammenhang in diesem Chat besonders deutlich formuliert wurde, schreibe genau dies. Unterscheide zwischen einem wirklich neuen Gedanken, einer genaueren Formulierung, einer Anwendung auf ein neues Beispiel, einer Bestätigung, einer Korrektur und einer bloßen Wiederholung.
Erkläre keinen Einzelbegriff nachträglich zum Zentrum des Lebenswerkes. Neue Begriffe besitzen zunächst einen begrenzten Arbeitsstatus. Ihre Reichweite muss an mehreren konkreten Werk- und Methodenfolgen geprüft und von mir ausdrücklich bestätigt werden.
Form des Ergebnistextes
Schreibe einen wissenschaftlich nachvollziehbaren deutschen Fließtext in neutraler Form. Verwende nicht die Bezeichnung „der Nutzer“. Sprich, wo eine namentliche Zuordnung erforderlich ist, von Wolfgang Fenner oder von der Forschungskunst Wolfgang Fenners. Biografische Selbstaussagen können mit Formulierungen wie „Wolfgang Fenner beschreibt“, „nach seiner heutigen Erinnerung“ oder „im Chat wird rückblickend angegeben“ gekennzeichnet werden.
Verwende wenige sachliche Überschriften. Der Ergebnistext soll grundsätzlich aus höchstens fünf Hauptabschnitten bestehen: dem besonderen Erkenntnisbeitrag, der betroffenen Werk- oder Methodenentwicklung, ihrer Bedeutung für den Forschungszusammenhang, dem Aussage- und Belegstatus sowie dem abschließenden Kontextbaustein. Nicht betroffene Bereiche sind wegzulassen.
Verwende keine Gedichtform, keine Stichwortketten, keine Pfeilfolgen, keine Tabellen und keine abgebrochenen Satzreihen. Öffne keine Sonderfläche. Der Text muss normal lesbar und kopierbar bleiben.
Bei einem kleinen Erkenntniszuwachs genügen ungefähr 400 bis 1.000 Wörter. Bei mehreren tatsächlich unabhängigen neuen Werk- oder Methodenentwicklungen können ungefähr 1.000 bis 2.000 Wörter erforderlich sein. Eine Überschreitung von 2.000 Wörtern ist nur ausnahmsweise gerechtfertigt. Der Richtwert ist keine Mindestlänge. Der Text darf nicht aufgefüllt werden, um einen vorgegebenen Umfang zu erreichen.
Der abschließende komprimierte Kontextbaustein soll ungefähr 100 bis 200 Wörter umfassen. Er darf nur festhalten, was durch diesen Chat neu erkannt, bestätigt, korrigiert oder als ungeklärt sichtbar wurde. Er darf den bekannten Masterkontext nicht erneut erzählen.
Abschließende Qualitätskontrolle
Prüfe den fertigen Text vor der Ausgabe vollständig auf Rechtschreibung, Grammatik, Namensschreibweisen, Datierungen, innere Widersprüche, unvollständige Sätze und unnötige Wiederholungen.
Kontrolliere anschließend ausdrücklich, ob eine Aussage nur aus einem früheren KI-Text übernommen wurde, ob ein KI-Begriff unbemerkt zum Forschungsbegriff geworden ist, ob ein heutiger Begriff fälschlich als frühere Werkabsicht erscheint, ob ein Original mit einer Dokumentation oder Rekonstruktion verwechselt wurde und ob eine Werkähnlichkeit fälschlich als Objektwanderung behandelt wird.
Prüfe außerdem, ob nicht betroffene Werkanker nur der Vollständigkeit wegen eingefügt wurden, ob der Auftrag selbst unnötig paraphrasiert wird, ob eine unbelegte Neuheitsbehauptung vorkommt und ob der Kontextbaustein wirklich nur den neuen Beitrag enthält.
Korrigiere Namen, Daten, Begriffe und mögliche Diktierfehler nicht stillschweigend. Bewahre die ursprüngliche Formulierung oder kennzeichne die Unsicherheit. Aus einem Rechtschreib-, Diktier- oder Übertragungsfehler darf keine neue kunsttheoretische Kategorie entstehen.
Das Ergebnis soll meine Forschungskunst genauer, überprüfbarer und historisch nachvollziehbarer machen. Es darf sie nicht vorschnell vereinheitlichen, abschließen oder durch eine von der KI erzeugte Theorie ersetzen.
.......................................Gesamtauftrag zur Rekonstruktion, Komprimierung und Kontextualisierung meiner Forschungskunst
Aufgabe und Ziel der Untersuchung
Rekonstruiere den gesamten vorliegenden Chatverlauf als Teil der Entwicklung meiner Forschungskunst. Berücksichtige alle meine Aussagen vom Anfang bis zum Ende des Chats, einschließlich späterer Ergänzungen, Korrekturen, Widersprüche, begrifflicher Veränderungen, Wiederholungen, hochgeladener Texte und biografischer Angaben. Untersuche nicht nur die zuletzt eingebrachten Aussagen. Frühere Formulierungen dürfen durch spätere Aussagen nicht stillschweigend ersetzt werden. Vielmehr ist herauszuarbeiten, was sich verändert, erweitert, korrigiert, verworfen oder erst nachträglich begrifflich gefasst hat.
Erstelle keine gewöhnliche Zusammenfassung und keine bloße Themenübersicht. Unter Komprimierung ist eine inhaltliche Verdichtung zu verstehen, bei der Wiederholungen entfernt werden, ohne eigenständige Gedanken, Werkzusammenhänge, methodische Entwicklungen, Widersprüche oder offene Fragen zu verlieren. Unter Kontextualisierung ist die nachvollziehbare Verbindung des jeweiligen Chatverlaufs mit meiner künstlerischen Biografie, meinen Werkankern, Objekten, Materialien, Ausstellungen, Aktionen, Methoden, Programmen, Gesellschaftsmodellen und heutigen Zielprojektionen zu verstehen.
Der gesamte bekannte Forschungs- und Lebenszusammenhang ist intern als Vergleichs- und Prüfgrundlage einzubeziehen. Im ausgegebenen Text darf dieser Gesamtzusammenhang jedoch nicht jedes Mal erneut vollständig wiederholt werden. Schreibe vor allem heraus, welchen besonderen Erkenntnisgewinn, welche Korrektur, welche neue Verbindung, welche Werk- oder Methodenwanderung und welche noch offene Belegfrage gerade der untersuchte Chat zum bisherigen Forschungsstand beiträgt.
Die Forschungsarbeit ist nicht abgeschlossen. Formuliere deshalb nicht so, als sei ein endgültiges theoretisches System oder eine abgeschlossene Lebenswerkdeutung entstanden. Auch dort, wo in der Experimentellen Umweltgestaltung bereits eine zentrale methodische Grundlage meines späteren Lebenswerkes sichtbar wird, ist zwischen einer früh entstandenen Forschungsgrundlage und der bis heute fortgesetzten Überprüfung, Übertragung und Weiterentwicklung zu unterscheiden.
Die Ausgangsfrage als verbindlicher roter Faden
Führe alle Ergebnisse auf meine seit den 1960er-Jahren entwickelte Ausgangsfrage zurück:
Warum zerstört der Mensch seine eigenen Existenzgrundlagen, obwohl er über Verstand, Intelligenz, Wahrnehmungsvermögen, Gestaltungskraft und Möglichkeiten zur Korrektur verfügt?
Beziehe dabei meine Erfahrung ein, dass der Mensch in der Technik- und Maschinenwelt Maßstäbe des Funktionierens entwickelt hat. Im Maschinenbau werden Materialeigenschaften, Belastungen, Widerstände, Passungen, Winkel, Fehler und Funktionsstörungen überprüft. Was nicht funktioniert, muss korrigiert oder ausgesondert werden; ein nicht funktionierendes Bauteil kann nicht durch Zustimmung, Status, Geld, Mehrheitsmeinung oder sprachliche Umdeutung funktionsfähig gemacht werden. Gerade die Anerkennung solcher Regelwerke hat technischen Fortschritt ermöglicht.
Untersuche vor diesem Hintergrund, weshalb vergleichbar strenge Funktions- und Korrekturmaßstäbe nicht selbstverständlich auf die Erhaltung der menschlichen, gesellschaftlichen und planetarischen Existenzbedingungen angewendet werden. Frage, wie ich diesen Widerspruch in meinem künstlerischen Lebenslauf praktisch untersucht, sichtbar gemacht, eingefordert oder selbst missverstanden habe. Arbeite heraus, welche Intuitionen, Erfahrungen, handwerklichen Grundlagen, Beobachtungen, Fehler, Widerstände und institutionellen Reaktionen meiner Arbeit zugrunde liegen und zu welchen vorläufigen Ergebnissen sie geführt haben.
Die Ausgangsfrage darf nicht nur als Einleitung erwähnt werden. Sie muss als Prüfmaßstab durch den gesamten Text führen. Bei jedem wesentlichen Objekt, Projekt, Begriff oder Modell ist zu fragen, welchen Beitrag es zur Untersuchung des Funktionierens, Nichtfunktionierens, der Abhängigkeit, der Verantwortung, der Rückkopplung und der möglichen Korrektur leistet.
Biografische und handwerkliche Forschungsgrundlage
Beziehe meine Einführung in die Nachhaltigkeit und in die Funktionszusammenhänge der Natur durch einen Förster in den 1960er-Jahren als frühen Erfahrungsgrund ein. Verbinde diese Erfahrung mit meiner Ausbildung zum Maschinenschlosser, meiner fotografischen Arbeit, meiner Tätigkeit in Werbung und Verlag sowie meinem Studium der Bildhauerei und Plastik an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig.
Arbeite besonders heraus, dass meine Forschungskunst nicht nur aus theoretischen Überlegungen entstanden ist. Ihr liegen handwerkliche Erfahrungen mit Material, Werkzeug, Herstellung, Widerstand, Belastung, Genauigkeit, Fehlererkennung und Korrektur zugrunde. Die Hände sind dabei nicht nur ausführende Organe einer vorher fertigen Vorstellung. Im Umgang mit Material können sie eine Vorstellung prüfen, verändern oder widerlegen. Das hergestellte Objekt wird dadurch zu einem Gegenüber, an dem sich die Tragfähigkeit einer Annahme untersuchen lässt.
Beziehe meine Beschäftigung mit griechischer Plastik, Bildhauerei und den dazugehörigen Begriffen ein. Untersuche Begriffe wie technē, praxis, theoria, symmetria, asymmetria und symbolon in ihren historischen Bedeutungen und in ihrer späteren Verwendung innerhalb meiner Forschungskunst. Unterscheide dabei konsequent zwischen sprachgeschichtlicher Bedeutung, mathematischem oder wissenschaftlichem Gebrauch, kunstgeschichtlicher Verwendung und meiner eigenen heutigen begrifflichen Weiterentwicklung. Eine Etymologie ist kein Beweis dafür, dass die aus ihr entwickelte heutige Deutung sachlich oder naturwissenschaftlich richtig sein muss.
Meine Kritik am heutigen Symmetrie- und Asymmetrieverständnis ist als Bestandteil meiner Forschungskunst ernst zu nehmen und genau zu rekonstruieren. Sie darf jedoch nicht ungeprüft als wissenschaftlich bewiesene Tatsache ausgegeben werden. Die Annahme, dass spiegelbildliche Symmetrie von 50:50 nur als mathematische Konstruktion existiere und Naturprozesse grundsätzlich durch unterschiedliche Verhältnisbildungen geprägt seien, ist je nach Aussagezusammenhang als Werkbeobachtung, Forschungsthese oder wissenschaftlich zu überprüfende Behauptung zu kennzeichnen.
Experimentelle Umweltgestaltung als frühe operative Grundlage
Untersuche die Arbeiten der 1970er-Jahre zur Wellenbewegung, Strömung, zum Widerstand, zu Deichprofilen, Biberdamm, Staumauer, Wellenbecken, Freiwinkel des Bohrers und zu den asymmetrischen Automodellen als frühe operative Grundlage meiner Forschungskunst. Berücksichtige dabei meine Erfahrung, mich selbst als Teil der Wellenbewegung, des Widerstandes und der Naturzusammenhänge zu verstehen.
Die Experimentelle Umweltgestaltung ist als ein früher Kernbereich zu untersuchen, in dem bereits Naturbeobachtung, handwerklicher Funktionsmaßstab, künstlerische Vorstellung, Materialprüfung, Modellbau, gesellschaftliche Umweltgestaltung und asymmetrische Verhältnisbildung zusammenkommen. Dabei ist zu prüfen, inwieweit das später als 51:49 bezeichnete Verhältnis schon praktisch oder intuitiv wirksam war und inwieweit die heutige Begrifflichkeit erst rückblickend auf diese Arbeiten angewendet wird.
Formuliere nicht, mein gesamtes Lebenswerk sei damals bereits endgültig abgeschlossen gewesen. Untersuche vielmehr, ob dort eine grundlegende Versuchsanordnung entstand, die in späteren Arbeiten auf andere Materialien, Medien, Personen, Institutionen und gesellschaftliche Sachzusammenhänge übertragen wurde. Die späteren Arbeiten sind deshalb weder nur voneinander getrennte Einzelprojekte noch bloße Illustrationen einer schon fertigen Theorie. Sie können Wiederholungen, Anwendungen, Überprüfungen, Korrekturen, Erweiterungen oder auch Abweichungen von der frühen Forschungsgrundlage darstellen.
Die künstlerische Methode als fortlaufender Prüfprozess
Rekonstruiere meine Methode als einen fortlaufenden Vorgang zwischen Annahme, Herstellung, Wahrnehmung, Wirkung, Widerstand, Rezeption, Fehlererkennung und Korrektur. Untersuche, wie aus einer Intuition oder Beobachtung ein Bild, eine Plastik, ein Modell, eine Collage, ein Vorgabebild, ein Buch, ein Tisch, eine Ausstellung, eine Aktion, ein Theatermodell, ein Gesellschaftsprogramm oder eine andere Versuchsanordnung entsteht.
Frage danach, wie die jeweilige Annahme durch Material, räumliche Situation, andere Menschen, gesellschaftliche Institutionen und spätere Wiederverwendungen geprüft wird. Ablehnung, Unverständnis, Zustimmung oder institutionelles Scheitern sind nicht automatisch Beweise für die Richtigkeit oder Unrichtigkeit einer Arbeit. Sie sind zunächst Rezeptions- und Wirkungsdaten, deren Ursachen untersucht werden müssen. Prüfe deshalb auch, ob Verständigungsprobleme durch unklare Begriffe, Überkomplexität, fehlende Vermittlung, widersprüchliche Zielsetzungen oder ungeeignete Präsentationsformen entstanden sein könnten.
Vergleiche meine Forschungskunst mit wissenschaftlichen Experimenten, ohne beide gleichzusetzen. Wissenschaftliche Experimente arbeiten häufig mit kontrollierten, isolierten und wiederholbaren Bedingungen. Meine künstlerischen Versuchsanordnungen können dagegen in offene Lebens-, Wahrnehmungs-, Gesellschafts- und Institutionszusammenhänge eingreifen, in denen sich die Bedingungen während des Vorganges verändern. Daraus folgt nicht automatisch, dass wissenschaftliche Experimente nichts mit Wirklichkeit zu tun hätten oder die Forschungskunst wissenschaftliche Beweise erbringen könne. Arbeite vielmehr die unterschiedlichen Erkenntnismöglichkeiten, Begrenzungen und Fehlerquellen beider Vorgehensweisen heraus.
Die gesamte Biografie als Werk- und Prüfgeschichte
Verwende meine Biografie nicht als angehängte chronologische Aufzählung, sondern als Forschungs-, Werk- und Wirkungsgeschichte. Prüfe intern das gesamte vorhandene Material, ziehe im Ergebnistext jedoch nur diejenigen Projekte heran, die für den untersuchten Chat tatsächlich etwas erklären oder durch ihn neu verstanden werden können.
Zu diesem biografischen Forschungsfeld gehören die frühen fotografischen und publizistischen Tätigkeiten, die Arbeiten der Experimentellen Umweltgestaltung, die Erwachsenen- und Telefonmalbücher, Workshops und Mitmachaktionen, „Hamburg ist …“, die Videoarbeiten zur Beobachtung von Widerständen, die Frage-und-Antwort-Tische auf Wochenmärkten und in unterschiedlichen gesellschaftlichen Einrichtungen, der rote Punkt als Kommunikationszeichen, der Künstlerbuch-Omnibus, Männer-Mode, kreatives Wandern und weitere Spiel- und Beteiligungsaktionen.
Ebenso einzubeziehen sind, soweit der jeweilige Chat dafür neues Material liefert, die Arbeiten zum Neuen Deutschland, die Demokratiewerkstätten, die Farben der Revolution, der Runde Tisch, die temporären Kunsthallen, die Ausstellungen zur Einheit, zur Zivilcourage und zur Inneren Mauer, das Haus der Demokratie, das Globale Dorffest am Brandenburger Tor, die Kollektive Kreativität, die Partei der Wirklichkeit, das Entelechie-Museum, das Partizipatorische Welttheater, die Archetypische Hochzeit, die So-Heits-Gesellschaft, die Freie Kunstausstellung, die Arbeiten im Museum für Kommunikation sowie spätere Veranstaltungen, Bewerbungen und Integrationsmodelle.
Die bekannten Zusammenhänge um Axel in Dresden, die Erlöserkirche in Berlin, Zarrentin als letzten Grenzkontrollpunkt und andere Orte oder Personen dürfen nur dann erwähnt werden, wenn der untersuchte Chat dazu tatsächlich neue Informationen, Korrekturen oder nachvollziehbare Verbindungen enthält. Offene Werkanker dürfen nicht automatisch an jeden Text angehängt werden.
Beziehe auch die Erfahrungen mit späteren Präsentationsversuchen und Ablehnungen ein, darunter die Veranstaltung auf Kreta, die Sigmund Freud PrivatUniversität, documenta-Bewerbungen, das Plattner-Institut, das ZDF, die geplante Mitmachskulptur am Brandenburger Tor, Akademien, Kulturinstitutionen, das Neue-Denk-Institut, die Wandelwoche und das Integrationsmodell. Behandle diese Vorgänge nicht pauschal als bürokratische Verweigerung oder als Beweis für die Qualität der Arbeit. Untersuche, was aus ihnen über Vermittlung, institutionelle Grenzen, gesellschaftliche Aufnahmefähigkeit, Machtverhältnisse und mögliche Fehler der eigenen Konzeption gelernt werden kann.
Objekt-, Material- und Methodenwanderungen
Untersuche bei jedem im Chat behandelten Objekt, Ausstellungsmaterial, Bild oder Verfahren seine Werkbiografie. Rekonstruiere, wann und in welchem Zusammenhang es entstand, aus welchem Material oder Medium es bestand, welche ursprüngliche Frage ihm zugrunde lag und welche Funktion es zunächst erfüllte. Zeige anschließend, ob und wie es in späteren Ausstellungen, Aktionen, Büchern, Gesellschaftsmodellen oder Verortungskonzepten erneut auftaucht.
Unterscheide dabei streng zwischen demselben materiellen Original, einem veränderten Original, einem erhaltenen Fragment, einer Fotografie, einem Film oder einer anderen Dokumentation, einer Rekonstruktion, einer Wiederaufführung, einer formalen Ähnlichkeit, einer Motivwanderung, einer Methodenübertragung und einer heutigen rückblickenden Interpretation. Eine ähnliche Form oder ein wiederkehrendes Thema beweist noch nicht, dass dasselbe Objekt erneut verwendet wurde.
Berücksichtige unter anderem die Schultafeln, Frage-und-Antwort-Tische, Vorgabebilder, Erwachsenenmalbücher, Collagen, Folien, Fotografien, Wellen- und Strömungsmodelle, den roten Punkt, den Gordischen Knoten, den gläsernen Astronauten, die Tanglandschaft, den Totentanz, die Kartoffelarbeiten, die weiße oder vergoldete Idee sowie die Materialien der Schöpfungsgeschichte. Dazu können Wiese, Füße, Besitznahme, Nahrung, Abendmahltisch, Flusslandschaft, Gipsabformung, Schnee- und Ablagerungsschichten, Riss, Spinne, Netz, Beute, Schultafel, Rahmen, Quadratmeter Eigentum, Abfall, Sandgrube oder Trichter gehören.
Ordne diese Materialien nicht künstlich sämtlichen späteren Konzepten zu. Benenne nur nachweisbare oder als Hypothese klar gekennzeichnete Verbindungen. Zeige insbesondere, welche neue Aufgabe ein Material in einem späteren Zusammenhang erhält. Ein Objekt kann beispielsweise zunächst einen Naturvorgang untersuchen, später eine gesellschaftliche Symbolordnung sichtbar machen und heute als Beteiligungs- oder Prüfgegenüber im So-Heits-Atelier eingesetzt werden. Diese Funktionsveränderung ist genauer zu beschreiben als eine bloße Wiederholung des Motivs.
Rezeptionskunst, Beteiligung und Akzeptanzproblematik
Arbeite meine Rezeptionskunst als Bestandteil der Forschungsmethode heraus. Der Betrachter stellt das Kunstwerk nicht beliebig her, sondern bringt seine Erfahrungen, Vorstellungen, Berufe, Interessen, Abwehrreaktionen und Suchbewegungen in den Werkprozess ein. Wenn bei einer Ausstellung ein Akzeptanz- oder Verständigungsproblem entstand, habe ich versucht, über die berufliche Tätigkeit, die Interessenlage oder die persönliche Suche des Betrachters einen nachvollziehbaren Zugang zu den künstlerischen Objekten herzustellen. Dazu gehört auch die Untersuchung sprachlicher Zusammenhänge wie Beruf, Berufung und Job.
Diese Vermittlung darf nicht als bloße Überredung zur Zustimmung dargestellt werden. Prüfe, ob und wie sie einen Perspektivwechsel, eine Gegenüberstellung unterschiedlicher Wirklichkeitsverständnisse und eine Rückmeldung an das Werk ermöglicht. Beteiligung ist nicht mit Zustimmung gleichzusetzen. Widerspruch, Ablehnung, Missverständnis oder Desinteresse können ebenfalls Teil der Untersuchung sein.
Zeige, wie sich diese Methode von den Erwachsenenmalbüchern über Frage-und-Antwort-Tische, Workshops, Ausstellungen, Demokratiewerkstätten, Tausend Tische, Welttheater und Gesellschaftsmodelle bis zum heutigen Mitmachbuch weiterentwickelt. Frage dabei immer, ob die Beteiligten tatsächlich eigene Prüfungen vornehmen können oder ob die künstlerische Vorgabe das erwartete Ergebnis bereits zu stark festlegt.
Kommunikation zwischen Mensch und Natur
Untersuche als übergeordnetes Ziel meiner Forschungskunst den Versuch, eine Kommunikationsstruktur zwischen Mensch und Natur herzustellen. Dabei stehen sich nicht einfach zwei menschliche Sprachen gegenüber. Der Mensch erzeugt Begriffe, Bilder, Werte, Eigentumsordnungen, Geld, Gesetze, Rollen, Statussysteme, wissenschaftliche Modelle und institutionelle Regelwerke. Natur- und Lebensprozesse antworten dagegen durch Wirkungen, Widerstände, Stoffwechsel, Abhängigkeiten, Belastungen, Regeneration, Verletzung, Bruch, Veränderung und Zusammenbruch.
Verwende die Formulierung von zwei „Monokulturen“ oder zwei „Sprachen“ nur als künstlerisches Denkmodell, nicht als naturwissenschaftliche Tatsache. Die Natur spricht nicht notwendig in menschlichen Begriffen. Die gesuchte Universalsprache ist deshalb nicht als bereits vorhandenes Zeichensystem zu behaupten. Untersuche vielmehr, ob meine Objekte und Methoden Übersetzungs-, Vergleichs- und Prüfsituationen schaffen, in denen menschliche Vorstellungen wieder mit ihren materiellen und lebendigen Tätigkeits- und Abhängigkeitskonsequenzen konfrontiert werden.
Die Kunst soll dabei nicht im Namen der Natur sprechen. Sie soll ein Gegenüber herstellen, an dem sichtbar werden kann, ob eine menschliche Vorstellung trägt, welche Folgen sie hervorruft und welche Korrekturen notwendig werden. Prüfe bei jedem relevanten Objekt oder Projekt, welchen konkreten Beitrag es zu dieser Kommunikationsstruktur anbietet und wo seine Verständigungsgrenzen liegen.
Vier-Ebenen-Modell und Machtbedingungen der Rückkopplung
Prüfe, ob und wie der jeweilige Chat das Vier-Ebenen-Modell verändert, präzisiert oder infrage stellt. E1 bezeichnet materielle Bedingungen wie Stoff, Energie, Kraft, Last, Widerstand und Bruch. E2 bezeichnet lebendige Bedingungen wie Organismus, Stoffwechsel, Verletzbarkeit, Abhängigkeit und Regeneration. E3 bezeichnet menschliche Symbol- und Geltungsordnungen wie Sprache, Eigentum, Geld, Recht, Rollen, Status, Institutionen und wirtschaftliche Bewertung. E4 bezeichnet öffentliche Prüfung, Rückkopplung, Korrektur, Reparatur und verantwortliche Neugestaltung.
Übernimm aus der bisherigen Fehleranalyse die notwendige Erweiterung, dass E4 auch die Machtbedingungen der Prüfung untersuchen muss. Frage, wer Wirkungen sichtbar machen kann, wer gehört wird, wer Folgen tragen muss, wer sie räumlich oder zeitlich verlagern kann und wer Einfluss auf die Regeln der Prüfung besitzt. Untersuche, wie wirtschaftliche, politische, rechtliche, wissenschaftliche und kommunikative Macht aus E3 auf die Korrekturmöglichkeiten von E4 zurückwirken kann.
Führe keine zusätzliche Ebene ein, solange der untersuchte Chat dafür keine zwingende Begründung liefert. Prüfe stattdessen, ob sich innerhalb der vorhandenen Ebenen die Perspektive, der Maßstab, die Verbindung oder die Machtverteilung verändert. Das Vier-Ebenen-Modell ist ein Forschungs- und Prüfmodell, keine abschließend bewiesene Beschreibung der gesamten Wirklichkeit.
51:49, 50:50 und 1:99
Behandle 51:49, 50:50 und 1:99 als unterschiedliche künstlerische Forschungs- und Verhältnisbegriffe. 51:49 kann für minimale Differenz, Bewegung, Beziehung, Austausch und Korrekturfähigkeit stehen. 50:50 kann eine mathematische Gleichsetzung, statische Symmetrievorstellung oder problematische Dualisierung bezeichnen. 1:99 kann eine extreme Kippung, Machtkonzentration oder Unterbrechung wirksamer Rückkopplung sichtbar machen.
Stelle diese Verhältnisse nicht als universell bewiesene Naturgesetze dar. Untersuche, welche Werkbeobachtungen, Materialerfahrungen, gesellschaftlichen Verhältnisse und heutigen Rückdeutungen ihnen zugrunde liegen. Besonders bei 1:99 ist zu prüfen, ob nicht nur ein ungleicher Zustand, sondern ein selbstverstärkender Vorgang beschrieben wird, bei dem bereits vorhandene Verfügungsmacht weitere Macht und Einfluss auf die Bedingungen ihrer eigenen Kontrolle hervorbringt.
Wirkung, Dingselektion, Zuschreibung, Transkription und Fuge
Prüfe die im jeweiligen Chat auftauchenden Begriffe nach ihrer Herkunft, ihrem Belegstatus und ihrer tatsächlichen methodischen Funktion. Unterscheide zwischen materiellen Eigenschaften eines Gegenstandes und menschlichen Zuschreibungen wie Wert, Eigentum, Status, Heiligkeit oder Warencharakter. Zeige, wie durch Auswahl, Rahmung, Fotografie, Abbildung, Rekonstruktion, Ausstellung und Benennung aus einem Wirklichkeitsausschnitt ein künstlerisches oder gesellschaftlich bestimmtes Ding entstehen kann.
Die Dingselektion kann dabei eine wichtige Teiloperation bezeichnen. Sie darf aber nicht ohne ausreichenden Nachweis nachträglich zum alleinigen Schlüssel meines gesamten Lebenswerkes erklärt werden. Dasselbe gilt für Begriffe wie Wirkungsgeschichte, Reparaturfähigkeit oder andere von der KI entwickelte Verdichtungen.
Die im Verlauf der KI-gestützten Forschungsarbeit hinzugekommenen Begriffe Transkription und Fuge sind als heutige analytische Begriffe zu prüfen. Transkription kann möglicherweise die Übertragung eines Objekts, Materials, Bildes oder Verfahrens in einen anderen medialen und gesellschaftlichen Zusammenhang beschreiben. Fuge kann möglicherweise das Wiederauftauchen und die neue Verbindung unterschiedlicher, eigenständig bleibender Werkstimmen bezeichnen. Diese Bedeutungen dürfen nicht rückwirkend als bereits damals bewusst verwendete Methoden ausgegeben werden.
Erfinde keine weiteren Hauptbegriffe, nur weil sich aus einem Text eine sprachlich interessante Zusammensetzung bilden lässt. Begriffe, die nicht von mir eingeführt oder ausdrücklich bestätigt wurden, müssen als vorläufige Formulierung der KI gekennzeichnet werden. Aus Diktier-, Rechtschreib- oder Übertragungsfehlern dürfen keine neuen kunsttheoretischen Begriffe entstehen.
Gesellschaftliche Alternativen und Lösungsmodelle
Beschränke die Untersuchung nicht auf die Diagnose von Fehlentwicklungen. Arbeite heraus, welche alternativen Handlungs-, Wahrnehmungs-, Kommunikations-, Prüf- und Gesellschaftsmodelle aus den jeweiligen Objekten, Methoden und Projekten hervorgehen können.
Verwende allgemeine Begriffe wie soziale Fantasie, kollektive Fähigkeit, utopisches Denken oder ein besseres Leben für alle nur dann, wenn ihre Begrenzungen mituntersucht werden. Diese Formulierungen reichen für meine Forschungskunst nicht aus, wenn sie offenlassen, woran das „Bessere“ geprüft werden soll. Untersuche deshalb, ob meine Arbeit eine stärker an Funktions-, Trag-, Abhängigkeits- und Korrekturbedingungen gebundene Form gesellschaftlicher Vorstellungskraft entwickelt.
Zeige, welche gesellschaftlichen Veränderungen durch Demokratiewerkstätten, Kollektive Kreativität, Partei der Wirklichkeit, Partizipatorisches Welttheater, So-Heits-Gesellschaft, Integrationsmodell, Mitmachbuch und Globale Schwarm-Intelligenz erprobt oder gefordert werden. Unterscheide zwischen einem bereits praktisch erprobten Verfahren, einem künstlerischen Gesellschaftsmodell, einer heutigen Zielprojektion und einer noch spekulativen Lösungsmöglichkeit.
Jedes vorgeschlagene Lösungsmodell muss aus einem vorher untersuchten Problem, Objekt oder Verfahren hervorgehen. Formuliere keine allgemeinen Zukunftsversprechen. Zeige vielmehr, welche Bedingungen geschaffen werden müssten, damit Menschen ihre Tätigkeits- und Abhängigkeitskonsequenzen wahrnehmen, öffentlich prüfen und korrigieren können.
So-Heits-Atelier, Mitmachbuch und Globale Schwarm-Intelligenz
Beziehe die gegenwärtige Arbeit im Zusammenhang mit der Bewerbung vom 26. Juli 2026 ein. Das Mitmachbuch und das interaktive Buch auf der Plattform Globale Schwarm-Intelligenz beruhen auf demselben künstlerischen Material- und Verknüpfungssystem. Das So-Heits-Atelier ist der räumliche, öffentliche und handlungsbezogene Verortungszusammenhang, in dem diese Materialien, Modelle und Beteiligungsmöglichkeiten körperlich und gesellschaftlich erfahrbar werden sollen. Diese drei Bereiche sind eng verbunden, dürfen aber nicht als identische Präsentationsformen behandelt werden.
Untersuche, welche historischen Originale, Dokumentationen, Rekonstruktionen, Bilder, Folien, Collagen, Schultafeln, Tische und Modelle für das So-Heits-Atelier oder das Mitmachbuch tatsächlich zur Verfügung stehen und welche nur als heutige Möglichkeit genannt werden. Erfinde keine gesicherte Ausstellungsliste.
Zeige, wie ein historisches Material heute zum Prüfgegenüber werden kann. Frage, welche Tätigkeit der Besucher ausführen kann, welche Vorstellung dadurch sichtbar wird, welche materielle, lebendige, symbolische oder gesellschaftliche Folge geprüft werden soll und welche Korrektur oder Alternative daraus entstehen könnte. Das So-Heits-Atelier ist nicht nur als Retrospektive zu behandeln, sondern als gegenwärtige Fortsetzung einer offenen Forschungsarbeit.
Quellen-, Aussage- und Belegstatus
Unterscheide konsequent zwischen meinen ursprünglichen Aussagen, biografischen Selbstauskünften, vorhandenen Dokumenten, Fotografien oder Ausstellungsmaterialien, späteren Erinnerungen, heutigen rückblickenden Werkdeutungen, Forschungshypothesen und Formulierungsvorschlägen der KI.
Frühere KI-Zusammenfassungen sind keine Primärquellen. Eine Behauptung wird nicht dadurch belegt, dass sie in mehreren von der KI erzeugten Texten wiederholt wird. Wenn hochgeladene Texte bereits KI-Auswertungen enthalten, sind deren Begriffe und Schlussfolgerungen als Sekundärmaterial zu prüfen und nach Möglichkeit auf meine ursprünglichen Aussagen zurückzuführen.
Historische, etymologische, philosophische, mathematische und naturwissenschaftliche Aussagen dürfen nicht erfunden oder nur aufgrund sprachlicher Ähnlichkeiten bestätigt werden. Wo keine ausreichenden Quellen vorliegen, ist der Prüfbedarf zu benennen. Das betrifft insbesondere Aussagen zu griechischen Begriffen, Symmetrie und Asymmetrie, Darwin, Quantenphysik, Unschärferelation, Wissenschaftsgeschichte, gesellschaftlicher Machtkonzentration und wirtschaftlichen Entwicklungen.
Korrigiere keine Daten, Namen, Orte oder Werkzusammenhänge stillschweigend. Kennzeichne Widersprüche oder Unsicherheiten. Unterscheide zwischen „im Chat genannt“, „nach eigener Erinnerung beschrieben“, „durch ein Dokument belegt“, „heute rückblickend gedeutet“ und „noch archivisch zu prüfen“. Verwende keinen wissenschaftlichen Ton, um eine ungesicherte Aussage künstlich abzusichern.
Verbindliche Auswahl- und Komprimierungsregel
Führe zunächst intern eine vollständige Prüfung des gesamten Chatverlaufs durch. Stelle dabei fest, welche Aussagen nur Wiederholungen des bereits bekannten Forschungszusammenhangs sind und welche tatsächlich etwas verändern. Der ausgegebene Text soll den bekannten Gesamtzusammenhang nur so weit wiedergeben, wie es zum Verständnis des neuen Beitrags notwendig ist.
Ein langer Chat kann nur wenige neue Erkenntnisse enthalten. Ein kurzer Chat kann dagegen eine grundlegende Korrektur liefern. Die Länge der Quelle darf deshalb nicht automatisch die Länge der Auswertung bestimmen. Unbeteiligte Werkanker, biografische Stationen, Modelle und offene Archivfragen dürfen nicht eingefügt werden, nur um Vollständigkeit vorzutäuschen.
Wenn ein Chat keine wesentliche Neuerung enthält, benenne dies ausdrücklich und fasse nur die bestätigende oder präzisierende Funktion zusammen. Wenn er eine frühere Annahme korrigiert, stelle die alte und die veränderte Fassung nachvollziehbar gegenüber. Wenn mehrere Deutungen möglich sind, entscheide nicht künstlich, sondern benenne die Alternativen und den erforderlichen Prüfweg.
Form des Ergebnistextes
Schreibe einen wissenschaftlich nachvollziehbaren deutschen Fließtext mit sachlichen Überschriften und gezielten Hervorhebungen. Verwende keine Gedichtform, keine Stichwortketten, keine Tabellen, keine Pfeildiagramme, keine abgehackten Einzelsätze und keine Aufzählungen als Hauptstruktur. Öffne keine zusätzliche Sonderfläche.
Der Ergebnistext soll mit dem besonderen Erkenntnisbeitrag des untersuchten Chats beginnen. Danach soll er die tatsächlich betroffenen Werk-, Objekt- und Methodenwanderungen rekonstruieren, ihre Verbindung zur Ausgangsfrage und zur Kommunikation zwischen Mensch und Natur herstellen und die möglichen Konsequenzen für das Vier-Ebenen-Modell, 51:49, die gesellschaftlichen Alternativen und die heutige Verwendung im So-Heits-Atelier oder Mitmachbuch untersuchen. Abschließend sind der Aussage- und Belegstatus, mögliche Fehler sowie noch offene Prüfungen darzustellen.
Füge am Ende einen kurzen, eigenständig verständlichen komprimierten Kontextbaustein hinzu, der später in eine größere Forschungsrekonstruktion übernommen werden kann. Dieser Baustein darf nur den tatsächlichen neuen Beitrag des Chats enthalten und den bekannten Masterkontext nicht erneut vollständig erzählen.
Der gesamte Ergebnistext soll so kurz wie möglich und so ausführlich wie nötig sein. Als Richtwert gelten ungefähr 1.200 bis 2.500 Wörter. Wird in einem Chat nur eine kleine Korrektur oder Verbindung gefunden, muss der Text deutlich kürzer bleiben. Eine Überschreitung ist nur gerechtfertigt, wenn der Chat mehrere voneinander unabhängige und bisher nicht erfasste Werkentwicklungen enthält.
Abschließende Qualitätskontrolle
Prüfe den fertigen Text vor der Ausgabe nochmals vollständig auf inhaltliche Treue, Wiederholungen, unbelegte Behauptungen, unzulässige Rückprojektionen, Begriffserfindungen, falsche Verallgemeinerungen, Rechtschreibung, Grammatik und unvollständige Sätze.
Kontrolliere insbesondere, ob ein einzelner neuer Begriff unberechtigt zum Zentrum des Lebenswerkes gemacht wurde, ob ein historisches Objekt mit seiner Dokumentation oder Rekonstruktion verwechselt wurde, ob eine heutige Deutung fälschlich als damalige Absicht erscheint, ob eine institutionelle Ablehnung einseitig interpretiert wurde oder ob ein künstlerisches Forschungsmodell als wissenschaftlich bewiesenes Naturgesetz dargestellt wird.
Das Ergebnis muss offenhalten, welche Fragen noch nicht beantwortet sind. Es soll meine Forschungskunst genauer nachvollziehbar machen, ohne sie vorschnell abzuschließen, zu vereinheitlichen oder durch eine von der KI erzeugte Theorie zu ersetzen............................................
Erweiterter verbindlicher Auftrag..Den Text als Fließtext schreiben, wissenschaftlichem Standard entsprechend, mit Überschriften und Markierungen, aber nicht in Gedichtform und ohne Aufzählungen. Dabei keine neuen Sonderflächen öffnen.
Auftrag zur vollständigen Komprimierung und Kontextualisierung eines Chatverlaufs
Arbeitsgrundlage und Untersuchungsumfang
Untersuche den gesamten vorliegenden Chatverlauf von seinem Anfang bis zu seinem gegenwärtigen Stand als Bestandteil meiner fortlaufenden Forschungskunstarbeit. Beziehe sämtliche Aussagen, Werkbeschreibungen, Nachträge, Korrekturen, Widersprüche, begrifflichen Entwicklungen, hochgeladenen Texte und Reaktionen auf frühere KI-Auswertungen ein. Beschränke die Untersuchung nicht auf die letzten Beiträge oder auf besonders häufig wiederkehrende Begriffe. Prüfe zugleich, welche Inhalte lediglich wortgleich oder sinngleich wiederholt wurden und welche Wiederholung eine tatsächliche Ergänzung, Veränderung oder Korrektur enthält.
Verwende meine vollständige künstlerische Biografie als chronologisches und werkgeschichtliches Suchgerüst. Die Biografie ist dabei nicht nur Hintergrundinformation. Sie beschreibt eine über Jahrzehnte verlaufende Folge von Ausstellungen, Aktionen, Projekten, Arbeitsorten, Institutionen, Bewerbungen, Ablehnungen, gesellschaftlichen Ereignissen und künstlerischen Versuchsanordnungen, in denen frühere Materialien und Methoden erneut verwendet, verändert, dokumentiert oder in andere Sachzusammenhänge übertragen worden sein können.
Komprimierung bedeutet nicht bloße Verkürzung. Sie soll Wiederholungen entfernen, ohne inhaltliche Entwicklungen zu verlieren. Kontextualisierung bedeutet, den besonderen Beitrag des untersuchten Chats in den Gesamtzusammenhang meines Lebenswerkes einzuordnen. Dabei darf der feste biografische und methodische Grundbestand nicht jedes Mal vollständig wiederholt werden. Eine frühere Werkstation soll nur dann ausführlicher dargestellt werden, wenn der aktuelle Chat eine neue Beziehung zu ihr herstellt, eine bisherige Deutung korrigiert oder ein dort entstandenes Objekt, Material, Verfahren oder Programm weiterverfolgt.
Ausgangsfrage und zentraler Forschungsmaßstab
Führe die gesamte Untersuchung auf meine Ausgangsfrage zurück: Warum zerstört der Mensch seine eigenen Existenzbedingungen, obwohl er über Verstand, Intelligenz, Wahrnehmung, Gestaltungskraft und Möglichkeiten zur Korrektur verfügt und in der technischen Welt Maßstäbe und Regelwerke entwickelt hat, mit denen Funktionieren und Nichtfunktionieren unterschieden werden können?
Diese Frage bildet nicht nur die thematische Einleitung. Sie ist der Maßstab, nach dem sämtliche Werkentwicklungen, Ausstellungen, Aktionen, Objekte, Methoden und Programme untersucht werden müssen. Frage bei jeder wichtigen Arbeit, welches Funktionieren oder Nichtfunktionieren sichtbar gemacht wird, welche materiellen, lebendigen, gesellschaftlichen oder symbolischen Bedingungen dabei wirksam sind, welche Folgen menschlicher Tätigkeit auftreten und welche Möglichkeit zur Wahrnehmung, Rückkopplung, Korrektur oder gesellschaftlichen Veränderung angeboten wird.
Unterscheide technische Machbarkeit, wirtschaftlichen Erfolg, wissenschaftliche Messbarkeit, institutionelle Anerkennung und gesellschaftliche Durchsetzbarkeit von der Frage, ob eine Hervorbringung die gemeinsamen materiellen, lebendigen und planetarischen Existenzbedingungen trägt.
Kommunikationsstruktur zwischen Mensch und Natur
Untersuche als verbindlichen roten Faden des gesamten Chats, wie meine Forschungskunst versucht, eine Kommunikationsstruktur zwischen Mensch und Natur aufzubauen. Die zentrale Frage lautet: Was bieten meine künstlerischen Objekte, Bilder, Materialien, Plastiken, Installationen, Aktionen, Methoden, Beteiligungsformen und gesellschaftlichen Programme an, um die Beziehung zwischen menschlicher Symbolwelt und vorausliegender Naturwirklichkeit wahrnehmbar, körperlich erfahrbar, überprüfbar und korrigierbar zu machen?
Der Mensch lebt in einer von ihm hervorgebrachten Sprach-, Begriffs-, Symbol-, Eigentums-, Wissenschafts-, Technik-, Wirtschafts- und Gesellschaftswelt. Die Natur beziehungsweise die vorausliegende materielle, lebendige und gebärende Prozesswirklichkeit spricht dagegen nicht notwendig in menschlichen Sätzen und Symbolen. Sie zeigt sich durch Wirkung, Widerstand, Bewegung, Strömung, Stoffwechsel, Verletzbarkeit, Abhängigkeit, Regeneration, Tragfähigkeit, Bruch und Zusammenbruch.
Behandle die gesuchte Universalsprache deshalb nicht vorschnell als eine bereits vorhandene gemeinsame Wortsprache. Prüfe, ob meine Kunst eine vermittelnde Struktur herstellt, in der Naturvorgänge wahrgenommen, ausgewählt und in Bilder, Objekte, Modelle, Symbole oder Handlungen überführt werden, ohne dass die hervorgebrachte Darstellung mit dem Naturvorgang selbst verwechselt wird. Untersuche, wie das entstandene Werk dem Künstler oder Besucher als Gegenüber entgegentritt, wie es Tätigkeit auslöst, welche Wirkungen und Widerstände auftreten und ob diese Folgen eine Korrektur der menschlichen Vorstellung ermöglichen.
Die Kommunikationsstruktur darf nicht erst in einem Schlusskapitel erscheinen. Sie muss bei jeder Werk-, Objekt- und Methodengenealogie als Prüfmaßstab eingesetzt werden. Dabei ist jeweils zu fragen, welche Naturwirkung beziehungsweise Abhängigkeitsbedingung zugrunde liegt, welche menschliche Symbolisierung daraus entsteht, was durch diese Symbolisierung sichtbar und was verdeckt wird, wie ein Besucher in die Beziehung eintritt und welche gesellschaftliche Handlungs- oder Korrekturmöglichkeit daraus hervorgeht.
Biografischer und handwerklicher Werkboden
Rekonstruiere die Entwicklung meiner Forschungskunst genetisch und chronologisch. Berücksichtige die Einführung in Nachhaltigkeit und Funktionszusammenhänge der Natur durch einen Förster in den 1960er-Jahren. Behandle die heutige Verbindung dieser Erfahrung mit 51:49 als rückblickende Erkenntnis und nicht als bereits damals ausformulierte Theorie.
Berücksichtige meine Ausbildung zum Maschinenschlosser von 1965 bis 1969 als eine wesentliche methodische Grundlage. Dort wurden Funktionieren und Nichtfunktionieren durch Material, Kraft, Widerstand, Belastungsgrenzen, Winkel, Passung, Toleranz und verbindliche technische Regeln überprüfbar. Untersuche, wie der Freiwinkel des Bohrers später in die asymmetrischen Automodelle einging und wie sich daraus die wiederkehrende Arbeitsbewegung von Vorstellung, Herstellung, Materialantwort, Fehlererkennung und Korrektur entwickelte.
Beziehe Fotografie, Fotojournalismus, Werbung, Verlag, Schreiben und öffentliche Kommunikation als weitere Herkunftslinien ein. Prüfe, wie Auswahl, Ausschnitt, Montage, Adressierung und öffentliche Reaktion später in Dingselektion, Collage, Vorgabebild, Rezeptionskunst und interaktiver Beteiligung weiterwirken.
Berücksichtige das Bildhauerstudium und die überwiegend plastische Arbeitsweise. Untersuche die Beziehungen zwischen Vorstellung, Händen, Material, Formen, Verändern, Scheitern und erneuter Betrachtung. Griechische Begriffe wie technē, plássein, poiesis, praxis, theoria, symmetría, asymmetría und sýmbolon sind nicht als sprachliche Ausschmückung zu verwenden, sondern auf ihre konkrete methodische Beziehung zur Werkpraxis zu prüfen. Eine Wortherkunft darf dabei nicht als Beweis für eine heutige Theorie behandelt werden.
Experimentelle Umweltgestaltung als frühe operative Grundlage
Prüfe die These, dass in der Experimentellen Umweltgestaltung zwischen 1974 und 1980 bereits wesentliche Arbeitsgrundlagen des späteren Lebenswerkes praktisch ausgebildet wurden. Beziehe Wellenbewegung, Strömung, Widerstand, Wellenbecken, Deichprofile, Biberdamm, Regulationsmodelle, asymmetrische Automobile, den Freiwinkel des Bohrers, das Auto als Tötungsinstrument, Collagen, Malerei, Non-finito, Wahrnehmungs- und Körperuntersuchungen sowie das Automodell im Maßstab 1:1 ein, soweit sie im jeweiligen Chat oder in belegbaren Werkunterlagen vorkommen.
Untersuche, wie sich darin Naturbeobachtung, Maschinenbauerfahrung, Formdenken, Materialprüfung, Körper, Umwelt, gesellschaftliche Fragestellung und künstlerische Beteiligung miteinander verbinden. „Im Kern ausgebildet“ bedeutet nicht, dass die Forschung damals abgeschlossen war. Unterscheide die frühe Intuition, ihre damalige materielle Umsetzung, die zu diesem Zeitpunkt verfügbaren Begriffe und die späteren rückblickenden Deutungen.
Prüfe, ob spätere Arbeiten Anwendungen, öffentliche Übersetzungen, Gegenprüfungen, Korrekturen oder Erweiterungen dieser frühen Versuchsanordnung darstellen. Stelle sie weder als vollständig unabhängige Neuanfänge noch als bloße Illustrationen einer bereits fertigen Theorie dar.
Gesamte Biografie als Ausstellungs-, Aktions- und Verortungsgeschichte
Untersuche sämtliche im Chat und in der Biografie genannten Ausstellungen, Aktionen, Projekte, Veranstaltungen, Kunsthallen, Galerien, Ateliers, Arbeitsbüros, öffentlichen Räume, kirchlichen Räume, Grenzorte, Universitäten, Museen, Bewerbungen und nicht verwirklichten Konzeptionen als mögliche Verortungsstationen des Lebenswerkes.
Berücksichtige dabei die frühen Arbeiten in Lüneburg und Hermannsburg, die Experimentelle Umweltgestaltung in Braunschweig, die Erwachsenen-, Autobahn-, Telefon-, Fußgänger- und Studio-Malbücher, die Workshops und Medienaktionen, die Hamburger Phase mit „Hamburg ist …“, Frage-und-Antwort-Tischen, Tschernobyl, „Was ist Deutschland?“, Sofort-Theater, Kanalisationsgesellschaft, Männer-Mode, kreativem Wandern, schwarzem Kubus und „Vergoldetem Spaten“. Verfolge anschließend Schultafel und „Staumauer“, die Aktionen zur deutschen Einheit, Demokratiewerkstätten, „Farben der Revolution“, Runden Tisch, Berlin, Dresden, München, Zarrentin beziehungsweise die abweichende Schreibweise „Zahrentin“, Ratzeburg, kirchliche Räume und Grenzorte.
Beziehe „Schöpfungsgeschichte“, Temporäre Kunsthalle, „Sozialer Organismus – Katharsis“, Hamburger Kunsthalle, Mittwochsgespräch und die Aktion zum Thema Gewalt ebenso ein wie Haus der Demokratie, Einheit, Zivilcourage, Innere Mauer, Kollektive Kreativität, Globales Dorffest, Tausend Tische, Faxvernetzung, Partei der Wirklichkeit, Franz-Oppenheimer-Aktion, Zeitmaschine, Zukunftswerkstätten, Entelechie-Museum und So-Heits-Gesellschaft. Untersuche darüber hinaus Freie Kunstausstellung, Museum für Kommunikation, Faktory, Lange Nacht der Museen, Akademie der Künste, Universitäten, Haus der Kulturen, Denkerei, Partizipatorisches Welttheater, Kreta, Sigmund Freud PrivatUniversität, Fernsehgarten, Brandenburger-Tor-Mitmachskulptur, Integrationsmodell, Neun-Monate-Geburtsprozess, Wandelwoche, Documenta-Bewerbungen, interaktives Mitmachbuch und Globale Schwarm-Intelligenz.
Diese Nennungen bilden keine abschließende Projektliste. Suche im vollständigen Chat nach weiteren Ausstellungen, Aktionen, Orten und Materialien. Unterscheide bei institutionellen Zusammenhängen zwischen eigener Ausstellung, eigener Aktion, organisatorischer Beteiligung, Mitarbeit, Teilnahme, Besuch, theoretischer Auseinandersetzung und späterer Bezugnahme.
Die gegenwärtig nicht ausreichend geklärten Bezeichnungen „Axel in Dresden“, „Erlöserkirche Berlin“ und „Zarrentin, letzter Grenzkontrollpunkt“ sind als Such- und Prüfanker zu erhalten. Verändere sie nicht stillschweigend. Ermittle aus dem jeweiligen Chat und vorhandenen Werkbelegen, welche Schreibweise, Datierung, Handlung, Ausstellung und Materialverwendung gemeint ist. Fehlt eine ausreichende Grundlage, benenne den notwendigen Archivbedarf.
Objekt-, Material-, Methoden- und Programmwanderungen
Behandle jede Ausstellung und Aktion als möglichen neuen Verwendungszusammenhang früherer Werkbestandteile. Frage, welche Objekte, Materialien, Fotografien, Collagen, Zeichnungen, Modelle, Schultafeln, Bücher, Folien, Texte, Symbole und Beteiligungsverfahren dort tatsächlich verwendet wurden. Untersuche, welche davon neu entstanden, welche übernommen, verändert, beschädigt, rekonstruiert, dokumentiert oder nur in ihrer Methode und Symbolik weitergeführt wurden.
Unterscheide ausdrücklich zwischen der erneuten Ausstellung desselben körperlichen Originalobjekts, der Verwendung eines veränderten Originals, der fotografischen oder filmischen Dokumentation, der späteren Rekonstruktion, der erneuten Herstellung einer Form, dem Wiederauftauchen eines Motivs, der Weiterentwicklung einer Methode, der Übertragung eines gesellschaftlichen Programms und einer erst heute vorgenommenen rückblickenden Verbindung. Eine von der KI vermutete Beziehung ist gesondert als analytische Vermutung zu kennzeichnen und darf nicht als Werkbeleg erscheinen.
Verfolge die Werkbewegung in beide Richtungen. Gehe zunächst chronologisch von den frühen Arbeiten zu den späteren Ausstellungen und Programmen. Gehe anschließend von den heute vorgesehenen Materialien des So-Heits-Ateliers rückwärts zu ihren früheren Werkzusammenhängen. Dadurch soll sichtbar werden, welche Werkgeschichte ein heutiges Objekt, Bild oder Verfahren in sich trägt.
Untersuche insbesondere die Entwicklung von Wellenbecken, Strömung, Deich, Biberdamm, Staumauer, Kanalisierung und gesellschaftlicher Regulation. Prüfe die Beziehung zwischen Freiwinkel, asymmetrischem Automodell, 51:49, 50:50 und 1:99. Verfolge die Linie von Non-finito, Vorgabebild, Erwachsenenmalbuch und rotem Punkt über Frage-und-Antwort-Tisch und Tausend Tische bis zum interaktiven Mitmachbuch. Rekonstruiere die Werkgeschichte der Schultafel von Bildungs- und Löschfläche über „Staumauer“ und Schultafelpyramide bis zur heutigen Prüftafel. Untersuche die Wanderungen von Wiese, Tanglandschaft, Wasserabdruck, Abendmahltisch, Gold, Spaten, Beton, Schlammhaut, Spiegel, Knoten, Riss, Fuge, Membran, Netz, Kubus, Kartoffel, Astronaut und weiteren im jeweiligen Chat auftauchenden Werkträgern.
Diese Entwicklungslinien sind Forschungsfragen und keine im Voraus feststehenden Beweise. Prüfe bei jeder Verbindung, was werkgeschichtlich belegt, durch meine heutige Erinnerung ergänzt, rückblickend gedeutet oder von der KI vorgeschlagen wurde.
Symbolbildung und „Schöpfungsgeschichte“
Behandle die „Schöpfungsgeschichte“ als einen bedeutenden, aber nicht ausschließlichen Werkanker. Untersuche, welcher vorausliegende Natur-, Wachstums-, Wasser-, Ernährungs-, Geburts- und Abhängigkeitszusammenhang ihr zugrunde liegt. Rekonstruiere, wie Fotografien, Tanglandschaft, Sand, Wasserabdruck, Abendmahltisch, Schultafelpyramide, Spiegel, Gold, Beton, Schlammhaut und weitere Materialien Naturprozesse aufnehmen und zugleich menschliche Wert-, Eigentums-, Bildungs-, Religions- und Herrschaftsvorstellungen einführen.
Prüfe bei dieser und allen anderen Arbeiten, ob ein Symbol nur für etwas anderes steht oder ob es als materielles Prüfobjekt eine behauptete Beziehung überprüfbar macht. Frage, welche vorhandene Symbolik übernommen, verändert, umgekehrt oder ironisiert wird und wo eine neue Symbolik entsteht. Untersuche, ob durch die symbolische Ebene eine Verbindung zur Naturwirklichkeit hergestellt oder gerade verdeckt wird.
Das griechische sýmbolon kann dabei als materielles Erkennungs- und Prüfobjekt untersucht werden, bei dem getrennte Teile durch ihr Zusammenpassen eine Beziehung nachweisen. Stelle eine Beziehung zur symmetría als gemeinsamem Maß her, ohne eine gemeinsame Wortwurzel oder eine daraus automatisch folgende Naturgesetzlichkeit zu behaupten.
Rezeptionskunst und Beteiligung
Rekonstruiere, wie aus offenen Vorgaben, Malbüchern, rotem Punkt, Frage-und-Antwort-Tischen, Workshops und öffentlichen Aktionen eine Rezeptions- und Partizipationskunst entstand. Der Besucher ist nicht lediglich Teilnehmer. Untersuche, unter welchen Bedingungen er zum Mitprüfenden wird, indem seine Wahrnehmung, Auswahl, Deutung, Tätigkeit und mögliche Korrektur sichtbar werden.
Berücksichtige meine Methode, bei Rezeptionsproblemen nach Beruf, Interessenlage, Erfahrung oder persönlicher Suche eines Besuchers zu fragen und von dort einen roten Faden zu den Kunstwerken herzustellen. Prüfe zugleich, ob diese Vermittlung tatsächlich eine neue Sichtweise öffnet oder ungewollt zur Überredung führt. Ablehnung, Unverständnis und Widerspruch müssen als mögliche Rückmeldungen an das Werk erhalten bleiben.
Gesellschaftliche Zielprojektion und alternative Modelle
Untersuche nicht nur die diagnostische und methodische Seite meiner Arbeit, sondern auch ihren gesellschaftlichen Zielbereich. Allgemeine Begriffe wie soziale Fantasie, kollektive Vorstellungskraft oder utopisches Denken können als äußere Vergleichsbegriffe verwendet werden, dürfen aber nicht unkritisch meine Arbeitsweise definieren. Arbeite heraus, dass es mir nicht allein um die Vorstellung eines „besseren Lebens für alle“ geht, sondern um die grundlegende Erneuerung gesellschaftlicher Strukturen und die Prüfung, ob menschliche Hervorbringungen die gemeinsamen Existenzbedingungen tragen.
Untersuche, welche Grenzsetzungen in Eigentum, Wirtschaft, Recht, Wissenschaft, Technik, Bildung, Rollen, Institutionen und Machtverteilung durch meine Arbeiten infrage gestellt werden. Rekonstruiere bei jedem gesellschaftlichen Projekt, welche bestehende Struktur kritisiert, welche Alternative vorgeschlagen, welche Beteiligungsform erprobt und welche Korrekturmöglichkeit offengehalten wird. Unterscheide zwischen verwirklichtem Projekt, teilweise verwirklichter Versuchsanordnung, nicht realisiertem Entwurf, abgelehntem Vorschlag und heutiger Zielprojektion.
Zeige, wie So-Heits-Gesellschaft, Tätigkeitsgesellschaft, Demokratiewerkstätten, Kollektive Kreativität, Partei der Wirklichkeit, Globales Dorffest, Entelechie-Museum, Partizipatorisches Welttheater, Integrationsmodell und Globale Schwarm-Intelligenz unterschiedliche Versuche darstellen können, gesellschaftliche Alternativen nicht nur zu behaupten, sondern künstlerisch vorstellbar, beteiligungsfähig und überprüfbar zu machen.
Wissenschaftliches Experiment und künstlerische Versuchsanordnung
Behandle meine Wissenschaftskritik als Forschungsthese und nicht als bereits bewiesene Tatsache. Wissenschaftliche Experimente untersuchen Wirklichkeit durch kontrollierte Bedingungen, Isolierung von Variablen, Messung und Wiederholbarkeit. Prüfe, welche Erkenntnisse dadurch gewonnen werden und welche Zusammenhänge bei einer Übertragung auf offene materielle, lebendige, gesellschaftliche oder planetarische Wirklichkeiten ausgeblendet werden können.
Stelle dem keine wissenschaftsfreie Kunst gegenüber. Meine Forschungskunst arbeitet ebenfalls mit Annahmen, Modellen, Versuchen und Prüfungen. Ihr besonderer Ansatz besteht darin, Materialwiderstand, Körper, Ort, Zeit, Beteiligte, unbeabsichtigte Wirkungen, gesellschaftliche Bedingungen, langfristige Folgen und Verantwortung in der Versuchsanordnung zu halten oder erneut einzubeziehen.
Richte den Prüfmaßstab auch gegen meine eigene Forschungskunst. Eine künstlerische Intuition ist nicht automatisch richtig. Eine Analogie kann zu weit gehen, ein Objekt kann eine vorausgesetzte Überzeugung nur illustrieren und eine Beteiligungsform kann Zustimmung lenken. Frage deshalb, was tatsächlich beobachtet wird, was einer Annahme widersprechen könnte und wie eine Korrektur möglich bleibt.
Vier-Ebenen-Modell und Funktionsprüfung
Nutze das Vier-Ebenen-Modell als Rückverfolgungs- und Prüfrahmen. Prüfe auf E1 materielle Kräfte, Stoffe, Lasten, Widerstände und Bruchbedingungen, auf E2 Organismus, Stoffwechsel, Verletzbarkeit, Regulation und Regeneration, auf E3 menschliche Symbol-, Eigentums-, Geld-, Rechts-, Rollen-, Wissenschafts-, Technik- und Institutionsordnungen und auf E4 öffentliche Rückkopplung, Prüfung, Korrektur und Reparatur.
Untersuche insbesondere, ob eine Konstruktion auf E3 intern erfolgreich erscheint, während sie Voraussetzungen von E1 oder Lebensbedingungen von E2 beschädigt. Frage, ob und wie E4 diese Verschiebung sichtbar machen und eine Korrektur ermöglichen kann. Behandle das Vier-Ebenen-Modell als Forschungskunst-Prüfrahmen und nicht als bereits wissenschaftlich bewiesene allgemeine Ontologie.
Verhältnis von 51:49, 50:50 und 1:99
Behandle 51:49 als meine Forschungsthese einer minimalen, beweglichen und möglicherweise tragfähigen Differenz, nicht als bereits bewiesenes allgemeines Naturgesetz. Unterscheide diese These von 50:50 als Gleichsetzungs-, Spiegel- und Dualismusmodell und von 1:99 als extremer Kippung, Machtkonzentration oder zerstörerischer Drift.
Prüfe, welche konkreten Werkbeobachtungen, technischen Erfahrungen, Materialien und gesellschaftlichen Verhältnisse diese Modelle tragen und wodurch sie begrenzt, widerlegt oder verändert werden könnten. Untersuche weiterhin, was während des Studiums mit den „zwei unterschiedlichen Asymmetrien“ gemeint war, ohne die noch fehlende Bestimmung durch eine KI-Deutung zu ersetzen.
So-Heits-Atelier, Mitmachbuch und Globale Schwarm-Intelligenz
Verfolge, wie die gesamte Werk-, Ausstellungs-, Aktions- und Materialgeschichte in den heutigen Zusammenhang eingeht. Behandle das Mitmachbuch und das interaktive Buch auf der Plattform Globale Schwarm-Intelligenz verbindlich als dasselbe Arbeitssystem. Das So-Heits-Atelier ist der räumliche, körperliche und öffentliche Verortungszusammenhang, in dem dieses Material ausgestellt, kombiniert, erprobt und durch Besucher weiterbearbeitet werden kann.
Ermittle, welches historische Material heute tatsächlich erhalten, rekonstruierbar, fotografisch dokumentiert, zeichnerisch oder textlich überliefert, als Folie übertragbar, digital aufbereitbar oder nur noch erinnert ist. Unterscheide eine vollständige Werk- und Materialrekonstruktion von der späteren kuratorischen Auswahl. Die Untersuchung darf nicht nur diejenigen Objekte behandeln, die bereits für das So-Heits-Atelier vorgesehen sind. Erst aus der vollständigen Genealogie soll begründet werden, welche Materialien dort eine tragende Funktion übernehmen können.
Frage bei jedem möglichen Material, welche frühere Werkgeschichte es trägt, welchen Natur-, Gesellschafts- oder Symbolzusammenhang es sichtbar macht, welche Tätigkeit es beim Besucher ermöglicht, wie es zur Kommunikationsstruktur zwischen Mensch und Natur beiträgt und welche gesellschaftliche Alternative oder Korrektur daran untersucht werden kann.
Das So-Heits-Atelier darf nicht als abschließende Retrospektive beschrieben werden. Es soll die operative Werkgeschichte erneut in Tätigkeit versetzen. Historische Originale, veränderte Objekte, Rekonstruktionen, Dokumentationen, Fotografien, Folien, Schultafeln, Bücher, Modelle und digitale Arbeitsmittel werden nicht nur gezeigt, sondern als Prüfgegenüber wieder in einen offenen öffentlichen Forschungsprozess eingebracht.
Quellen-, Fehler- und Begriffsprüfung
Unterscheide konsequent zwischen zeitgenössisch belegbaren Werkangaben, späteren Erinnerungen und Selbstauskünften, rückblickenden Werkdeutungen, gegenwärtigen Forschungshypothesen und analytischen Vorschlägen der KI. Verwende Ausdrücke wie „belegt“ oder „dokumentiert“ nur, wenn im tatsächlich vorliegenden Material eine nachvollziehbare Quelle vorhanden ist. Fehlt sie, benenne den Archivbedarf.
Verändere ungewöhnliche, möglicherweise falsch erkannte oder unklare Wörter nicht stillschweigend. Entwickle aus einem möglichen Rechtschreib- oder Übertragungsfehler keinen neuen Forschungsbegriff. Zitiere die unklare Formulierung, benenne mögliche Lesarten und lasse die Entscheidung offen, solange keine Klärung vorliegt.
Begriffe wie Transkription und Fuge sind als gegenwärtig entstehende Arbeitsbegriffe zu behandeln. Sie dürfen nicht rückwirkend zu historischen Ursprungsbegriffen oder zum neuen Zentrum des Lebenswerkes gemacht werden. Bezeichnungen wie „Transkriptionsfuge“, „Transkriptionsdrift“ oder andere von der KI gebildete Zusammensetzungen dürfen nur erscheinen, wenn sie für die konkrete Untersuchung eine noch nicht anderweitig beschreibbare Funktion besitzen. Sie sind ausdrücklich als analytische Vorschläge zu kennzeichnen.
Form und Ergebnis
Schreibe das Ergebnis in wissenschaftlichem Deutsch als zusammenhängenden Fließtext mit klaren Überschriften und sparsamen Hervorhebungen. Verwende vollständige Sätze und zusammenhängende Absätze. Vermeide Tabellen, Diagramme, Stichwortlisten, Aufzählungen, Pfeilketten, abgebrochene Satzreihen und eine Gestaltung, die wie ein Gedicht erscheint. Öffne keine Sonderfläche.
Prüfe den ausgegebenen Text vor der Abgabe auf Rechtschreibung, Grammatik, Namensschreibweisen, Datierungen und innere Widersprüche. Bewahre meine besonderen Begriffe, kennzeichne aber Unsicherheiten und mögliche Fehler. Erfinde keine Werkdaten, Objektidentitäten, Quellen oder historischen Zusammenhänge.
Das Ergebnis soll zunächst den besonderen Erkenntnisbeitrag des untersuchten Chats benennen. Danach soll es die tatsächlich neu sichtbar gewordenen Beziehungen zur Werk-, Ausstellungs-, Aktions-, Material-, Methoden- und Programmgeschichte rekonstruieren. Bereits feste Werkanker sind nur soweit zu wiederholen, wie sie zum Verständnis dieser neuen Beziehungen notwendig sind.
Am Ende ist in einem komprimierten Kontextbaustein festzuhalten, was durch diesen Chat neu erkannt, bestätigt, korrigiert oder als ungeklärt sichtbar wurde, welche Objekt- und Methodenwanderungen sich begründen lassen, welche Verbindung zur Kommunikationsstruktur zwischen Mensch und Natur entsteht, welche gesellschaftliche Alternative oder Zielprojektion sichtbar wird und welche Änderung an den bestehenden Werk-, Methoden- und Prüfankern notwendig ist.
Die Forschungsarbeit darf nicht als abgeschlossen dargestellt werden. Sichtbar werden soll, dass ihre operative Grundlage in der Experimentellen Umweltgestaltung früh ausgebildet wurde, während ihre begriffliche Erklärung, ihre werkgeschichtliche Rekonstruktion, ihre gesellschaftliche Übertragung und ihre öffentliche Prüfung bis heute weitergeführt werden................
Der folgende Abschnitt sollte den bisherigen Abschnitt „Werkgenese, Objektwanderung und Programme“ ersetzen:
Die gesamte Biografie als Verortungs-, Ausstellungs-, Aktions- und Materialgeschichte
Beziehe die gesamte vorliegende künstlerische Biografie und den vollständigen jeweiligen Chatverlauf in die Komprimierung und Kontextualisierung ein. Beschränke die Untersuchung nicht auf einzelne, bereits häufig besprochene Werkanker wie „Schöpfungsgeschichte“, Gordischen Knoten, Schultafeln oder Erwachsenenmalbücher. Behandle sämtliche im Chat und in der Biografie genannten Ausstellungen, Aktionen, Projekte, Bewerbungen, Veranstaltungen, Werkstätten, Kunsthallen, Arbeitsbüros, öffentlichen Orte und nicht verwirklichten Konzeptionen als mögliche Verortungsstationen des Lebenswerkes.
Verwende die Biografie als chronologisches Suchgerüst, aber nicht als vollständiges Objektverzeichnis. Suche im gesamten Chatverlauf nach ergänzenden Beschreibungen der jeweiligen Ausstellungsmaterialien, Objekte, Fotografien, Collagen, Plastiken, Schultafeln, Modelle, Bücher, Folien, Aktionen, Texte, Symbole und Beteiligungsverfahren. Berücksichtige auch Materialien, die in der Kurzbiografie nicht einzeln genannt werden, aber in früheren Chatabschnitten ausführlich beschrieben wurden.
Rekonstruiere für jede wichtige Ausstellung, Aktion oder Konzeption:
Wann und wo fand sie statt beziehungsweise war sie vorgesehen? Welche gesellschaftliche, politische, ökologische oder persönliche Situation bildete ihren Ausgangspunkt? Welche zentrale Frage wurde untersucht? Welche bereits vorhandenen Objekte, Bilder, Materialien oder Methoden wurden verwendet? Welche neuen Materialien kamen hinzu? Wie wurden frühere Arbeiten räumlich, symbolisch oder funktional verändert? Welche Rolle erhielten Besucher und Teilnehmer? Welche Wirkung, Erkenntnis oder gesellschaftliche Veränderung war beabsichtigt? Was wurde tatsächlich verwirklicht, was blieb Entwurf und was wurde abgelehnt, abgebrochen oder später erneut aufgenommen?
Behandle jede Ausstellung und Aktion als eine mögliche neue Verortung älterer Werkbestandteile. Untersuche nicht nur, welches Objekt an welchem Ort auftauchte, sondern weshalb es dort erneut eingesetzt wurde. Frage, welchen anderen Sachzusammenhang es nun sichtbar machen sollte, welche neue Symbolik oder Bedeutungsschicht hinzukam und wie sich dadurch auch die frühere Arbeit rückblickend veränderte.
Verfolge die Entwicklung außerdem in umgekehrter Richtung: Gehe von den heute für das So-Heits-Atelier und das interaktive Mitmachbuch vorgesehenen Materialien zurück und untersuche, aus welchen früheren Arbeiten, Ausstellungen, Aktionen und gesellschaftlichen Programmen sie hervorgegangen sind. Zeige bei jeder heutigen Folie, Collage, Fotografie, Zeichnung, Schultafel, Plastik oder Beteiligungsmethode, soweit es anhand des Materials möglich ist, ihre werkgeschichtliche Herkunft.
Verbindliche chronologische Untersuchungsfelder
Berücksichtige insbesondere, ohne die Untersuchung darauf zu beschränken:
Die frühen fotografischen, journalistischen, werblichen und publizistischen Tätigkeiten sowie „Die Alte Salzstraße“, Galerie, Kulturbüro und Jugendzeitung. Prüfe, welche späteren Bildauswahl-, Kommunikations-, Veröffentlichungs- und Beteiligungsmethoden hier vorbereitet wurden.
Untersuche die Katastrophenszenen von 1973/74 und die Frage „Kann Kunst die Gesellschaft verändern?“ als Übergang zur Experimentellen Umweltgestaltung. Rekonstruiere die Werkentwicklung von Naturbeobachtung, Maschinenschlosserhandwerk, Wellenbewegung, Widerstand, Strömung, Biberdamm, Deichprofilen, asymmetrischen Automodellen, Auto als Tötungsinstrument, Non-finito, Hirnstrommessung und den ersten Malbuchverfahren.
Untersuche die Weiterentwicklung dieser Materialien und Methoden in den Erwachsenen-, Autobahn-, Telefon-, Fußgänger- und Studio-Malbüchern, bei den Fragen-und-Antwort-Tischen, Workshops, Medienaktionen und dem roten Punkt. Zeige, wie aus der experimentellen Umweltgestaltung eine öffentliche Rezeptions- und Beteiligungskunst hervorging.
Rekonstruiere die Hamburger Phase mit „Hamburg ist …“, Joseph Beuys, erweitertem Kunstbegriff, Tschernobyl, „Was ist Deutschland?“, Sofort-Theater, Kulturbüro, Arbeitslosenzentrum, Volksuniversität, Kampnagelinitiative, Kanalisationsgesellschaft, Männer-Mode, kreativem Wandern, Strömungsaktionen, schwarzem Kubus und „Vergoldetem Spaten“. Prüfe, welche älteren Materialien tatsächlich weiterverwendet wurden und welche Werkprinzipien lediglich in neuer Form wiederkehrten.
Verfolge von den Schultafelbildern „Staumauer“ ausgehend die Arbeiten zur deutschen Einheit, zur Mauer in den Köpfen, zu Glasnost, Farben der Revolution, Rundem Tisch und Demokratiewerkstätten. Beziehe Berlin, Dresden, München, Zarrentin beziehungsweise die im Material abweichende Schreibweise „Zahrentin“, Ratzeburg, kirchliche Räume und Grenzorte ein. Suche ausdrücklich nach den Bezeichnungen „Axel in Dresden“, „Erlöserkirche Berlin“ und „Zarrentin, letzter Grenzkontrollpunkt“ und kennzeichne, was daran belegt und was noch ungeklärt ist.
Untersuche die „Schöpfungsgeschichte“ als eine aus dieser gesellschaftlichen Entwicklung hervorgegangene Natur- und Gesellschaftsverortung. Verbinde sie anschließend mit der Temporären Kunsthalle Ratzeburg, „Sozialer Organismus – Katharsis“, dem Raum C. D. Friedrich der Hamburger Kunsthalle, dem Mittwochsgespräch und der Aktion zum Thema Gewalt. Prüfe, welche Bestandteile der „Schöpfungsgeschichte“ dort tatsächlich wieder auftauchten und welche nur begrifflich oder methodisch weiterwirkten.
Rekonstruiere die Material- und Methodenwanderung im Haus der Demokratie, bei den Ausstellungen Einheit, Zivilcourage und Innere Mauer, bei Kollektiver Kreativität, Globalem Dorffest, Tausend Tischen, Faxvernetzung, Partei der Wirklichkeit, F.-Oppenheimer-Aktion, Zeitmaschine, Zukunftswerkstätten, Entelechie-Museum und So-Heits-Gesellschaft. Frage bei jedem dieser Projekte, wie die frühere Natur-, Wellen-, Widerstands-, Malbuch-, Schultafel- und Beteiligungsmethodik in eine gesellschaftliche Versuchsanordnung übertragen wurde.
Beziehe die Freie Kunstausstellung, das Museum für Kommunikation, die Faktory, die Lange Nacht der Museen, Akademie der Künste, Universitäten, Haus der Kulturen, Denkerei und weitere Berliner Arbeitsorte ein. Unterscheide dabei genau zwischen eigenen Ausstellungen, eigenen Aktionen, Mitwirkung, Teilnahme, Besuch, Auseinandersetzung und späterer Aneignung eines dort kennengelernten Gedankens.
Untersuche das Partizipatorische Welttheater und seine Module als eine weitere Zusammenführung früherer Werkmaterialien und Methoden. Beziehe die Veranstaltung auf Kreta, die Sigmund Freud PrivatUniversität, die Documenta-Bewerbung 2017, Fernsehgarten, Brandenburger-Tor-Mitmachskulptur, Integrationsmodell, Neun-Monate-Geburtsprozess, Wandelwoche und die verschiedenen nicht verwirklichten oder abgelehnten Vorschläge ein.
Verfolge schließlich, wie diese gesamte Werk-, Ausstellungs- und Aktionsgeschichte in das heutige interaktive Mitmachbuch, die Plattform Globale Schwarm-Intelligenz und das So-Heits-Atelier eingeht.
Objekt- und Materialgenealogien
Bilde aus der chronologischen Untersuchung zusammenhängende Objekt-, Material- und Methodenlinien. Untersuche beispielsweise:
Wie entwickeln sich Wellenbecken, Strömung, Deich, Biberdamm, Staumauer, Kanalisationsgesellschaft und gesellschaftliche Regulationsmodelle auseinander und aufeinander?
Wie entwickeln sich asymmetrisches Automodell, Freiwinkel, 51:49, 50:50 und 1:99?
Wie entwickeln sich Non-finito, Vorgabebild, Erwachsenenmalbuch, roter Punkt, Frage-und-Antwort-Tisch, Tausend Tische, Mitmachaktion und interaktives Mitmachbuch?
Wie entwickeln sich Schultafel, Staumauer, Schultafelpyramide, Bildungs- und Glaubenssätze, „Ich gehöre mir selbst“ und die heutigen Prüftafeln?
Wie wandern Wiese, Tanglandschaft, Wasserabdruck, Abendmahltisch, Gold, Spaten, Beton, Schlammhaut, Spiegel, Knoten, Kubus und andere Werkstoffe oder Symbolträger durch unterschiedliche Ausstellungen?
Wie entwickeln sich Demokratie-, Einheits-, Grenz-, Mauer-, Geburts-, Organismus- und Gesellschaftsbilder von den frühen politischen Aktionen über Kunsthallen und Haus der Demokratie bis zum Partizipatorischen Welttheater und So-Heits-Atelier?
Diese Linien sind als Forschungsfragen zu behandeln. Behaupte eine materielle oder konzeptionelle Kontinuität nur dort, wo sie aus dem Chat, aus Fotografien, Tagebüchern, Ausstellungslisten oder anderen Werkbelegen hervorgeht.
Formen der Wiederkehr
Unterscheide bei jeder behaupteten Wiederkehr ausdrücklich:
Das identische materielle Originalobjekt wurde erneut ausgestellt.
Ein verändertes, ergänztes oder beschädigtes Originalobjekt wurde weiterverwendet.
Das frühere Objekt erscheint nur als Foto, Film, Text, Zeichnung, Folie oder Collage.
Die frühere Form wurde neu hergestellt.
Nur das Motiv oder die Symbolik kehrt wieder.
Eine Methode wird auf einen anderen Gegenstand übertragen.
Ein gesellschaftliches Programm führt eine frühere künstlerische Versuchsanordnung fort.
Die Verbindung entsteht erst in meiner heutigen rückblickenden Deutung.
Die KI vermutet eine Verbindung, für die noch ein Werkbeleg fehlt.
Diese Statusunterscheidung muss im Ergebnis sichtbar bleiben.
Gegenwärtiger Materialbestand für So-Heits-Atelier und Mitmachbuch
Ermittle aus der gesamten Untersuchung, welches historische Material heute für das So-Heits-Atelier und das interaktive Mitmachbuch tatsächlich zur Verfügung steht oder wieder zugänglich gemacht werden könnte. Unterscheide zwischen erhaltenem Originalobjekt, rekonstruierbarer Arbeit, fotografischer Dokumentation, Textquelle, Collage, Zeichnung, Folie, digitaler Übertragung und nur noch erinnerter Arbeit.
Berücksichtige verbindlich: Das Mitmachbuch und das interaktive Buch auf der Plattform Globale Schwarm-Intelligenz sind dasselbe Arbeitssystem. Das So-Heits-Atelier ist der räumliche, körperliche und öffentliche Verortungszusammenhang, in dem dieses Material ausgestellt, kombiniert und durch Besucher weiterbearbeitet werden kann.
Frage bei jedem ausgewählten Material:
Welche frühere Werkgeschichte trägt es in sich? Welchen Natur-, Gesellschafts- oder Symbolzusammenhang macht es sichtbar? Welche neue Verbindung kann ein Besucher damit herstellen? Wie trägt es zur Kommunikationsstruktur zwischen Mensch und Natur bei? Welche Tätigkeits- und Abhängigkeitskonsequenzen können daran erkannt werden? Welche gesellschaftliche Alternative oder Korrektur wird dadurch vorstellbar? Welche frühere Fehlinterpretation müsste dabei offengelegt werden?
Das geforderte Endergebnis
Die Auswertung darf am Ende nicht wieder nur einige besonders auffällige Objekte behandeln. Sie muss drei zusammenhängende Ergebnisse liefern:
Erstens eine chronologische Rekonstruktion der Ausstellungen, Aktionen, Projekte und Verortungen des Lebenswerkes.
Zweitens eine werkübergreifende Rekonstruktion der Wanderungen und Veränderungen von Objekten, Materialien, Bildern, Symbolen, Methoden und Programmen.
Drittens eine begründete Auswahl des historischen und gegenwärtigen Materials, das im So-Heits-Atelier und im identischen analogen beziehungsweise digitalen Arbeitssystem des interaktiven Mitmachbuches eingesetzt werden kann.
Damit wird die Biografie nicht mehr nur als Hintergrundinformation verwendet. Sie wird zur Wegkarte, anhand derer nachvollzogen werden kann, wie das Lebenswerk über Jahrzehnte hinweg aus wiederkehrenden, veränderten und neu verorteten Materialien entstanden ist. Erst dann lässt sich wirklich erkennen, was die einzelnen Ausstellungen und Aktionen zur gesuchten Kommunikationsstruktur zwischen Mensch und Natur beigetragen haben.
