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Aus Globale-Schwarm-Intelligenz

Gespräch zwischen R. und mir

15. März 2017 Wir sind bei der Weltformel des „an sich“ als eigentlicher Schwerpunkt stehen geblieben. Ich suche selbst immer nach Stimmigkeit, um die verschiedensten Perspektiven in ein Gesamtbild einfügen zu können. Mein eigenes, persönliches regulierendes Filtersystem liegt der Weltformel der „an sich“-Problematik zu Grunde.

Ist der Titel „Das künstlerische Denkwerkzeug des 3. Jahrtausends“ noch richtig? Wie könnt der Titel anders lauten?

„Das künstlerische Handwerkszeug der denkenden Natur – die Weltformel „an sich“.“

Problem wird sein, dass wir nicht nur Akzeptanzprobleme haben werden, sondern auch ein Chaos beim Leser produzieren, der Weltformel anders definiert bei seiner Sinnsuche. Bei mir geht es bei der Weltformel darum, dass der Mensch sich verstehen lernen kann. Er oder sie müssen akzeptieren lernen sich in das Funktionierende der Natur/Evolution eingepasst zu sein und wo das Nicht-Funktionierende, also der Tod, keine Hoffnung hat und kein erfundenes, zusammen gereimtes, ausgedachtes „an sich“ (Ding an sich) dabei hilft, dieses Bewusstseinsproblem, dieses Gehirnproblem, dieses problematische Individuums-Verständnis des „an sich“ die Welt durch Vorstellungen und Begriffliches einfach anders erklären und begreifen zu wollen, indem man sich ewiges Leben mit Magie und Zauberei, also durch künstlerisches Handwerkzeug zu schaffen. Der Mensch wird also zum Künstler durch und über das „an sich“-Kunstwerk des Nichts und meint über das Kunstwerk bestimmen zu können, indem er die Beute, Tod, zu einer Hoffnung, zum ewigen Leben umwandelt.

R: Also gerade die philosophische und auch sprachliche Auseinandersetzung mit „an sich“ ist eine Anwendung der Weltformel und gehört meiner Meinung nach in den Hauptteil, wo es ans Eingemachte geht.

Ein anderer Ansatz wäre:-Die denkende Natur, die Weltformel des „an sich“, dieses Regulierende, Selektive der Anpassungsstrategien, des Filtersystems der Selbstorganisation, des Aussonderns und Zulassens durch eine Überprüfung der Mittigkeit durch die verschiedenen Toleranzräume und deren Grenzsetzungen bestimmt über die funktionierenden Existenzbedingungen. Alle „an sich“-Konzepte, die genutzt werden um eigene Existenzbedingungen zu schaffen, werden durch die selbstregulierenden Kräfte ausgehebelt, was hier der denkenden Natur zu Grunde liegt.

Ist das mein Talent, auch bedingt durch meine Handicaps, dass ich es schaffe solche Zusammenhänge herzustellen? Wäre das der nötige Beitrag, der jetzt in der Welt fehlt?

Der muss eingearbeitet werden, was ich meist auch tue, den Text aber immer mehr ausweite und der Text so immer problematischer wird. Also liegt das an meinem Filtersystem, dass ich vor einer Woche einen einfachen Text als Einleitung geschrieben habe, um einen leichtere Zugang zu meinem Chaos zu finden, dann aber wurde dieser immer komplizierter, um später wieder zwar den Kern zu verdichten, aber leider nicht klar für den Leser erscheint.

13. März 2017 und 14. März 2017-Philosophische, Etymologische und Kulturgeschichtliche Auseinandersetzung mit „an sich“

Ich habe mich nochmal mit Precht beschäftigt unter dem Gesichtspunkt, wo finde ich einen Vergleich zu meiner Arbeit und meiner Zielsetzung. So habe ich versucht seinen roten Faden und meinen zu begreifen.Sein roter Faden ist das Tier und das menschliche Denken über das Tier. Darin liegt eine Doppeldeutigkeit – bezieht er den Menschen als Tier mit ein oder nicht? Das wird nicht wirklich klar in seinem Buch. Precht selbst, im Interview, verstehe ich so, dass er den Menschen nicht als Tier denkt. Mich hat dann besonders interessiert, welche Parallelen es da zu mir gibt, also Kindheit, besondere Erlebnisse, etc. Er schneidet einiges an, was Ähnlichkeiten zu meiner Arbeit hat – was sind nun die Brüche, die Unterschiede, denn er hat ja einen anderen roten Faden. Precht sucht auch nach der Ganzheit, spricht alle Katastrophen-Probleme an, bricht aber immer wieder ab und findet den Weg zu den Konsequenzen menschlichen Handelns nicht. Ihm wird so auch keine gute philosophische Arbeit attestiert, sondern eher einen populistischen Stil. Überraschende Zusammenhänge, Ideen, die andere so nicht sehen hat er durchaus, doch es bleiben oft nur Behauptungen. Sein roter Faden im Vergleich zu meinem, also wie er diesen verfolgt, kann ein Warnsystem für meinen Text sein – also eine Warnung vor dem Versuch zu sehr in die Tiefe, ins Detail zu gehen, da man nur scheitern kann.

Zurück zu meinem roten Faden:-Im Kern meiner Forschungsarbeit, steht einmal eine Bestätigung der „denkenden Natur“ (Inspiration/ ) als Regulations-System der Selbstorganisation (Ergebnis/Kern: Seele), was das Existierende, Funktionierende „an sich“ ist (plastisches Ich oder Selbst?). Der Existenz, dem Funktionieren an sich liegt das Unbestimmbare und Ungewisse zu Grunde, also das Nichtwissen – in diesem Un-Bewusstseins-Zustand befinden sich alle Lebewesen. Zugang zum Bewusstsein ist die Empathie – durch sie wird Un-Bewusstsein zu Bewusstsein. Das Bewusstsein entsteht in der bewussteren Auseinandersetzung mit dem „an sich“ - das ist der Anfang von Kunst und Kreativität. Es geht also um Aufspaltung und Ausrichtung von zwei Arten/Richtungen des „an sich“-Verständnisses.

Kant eröffnet den Weg in Illusionäre, ins Nicht-Funktionierende, also dorthin, wo das Gehrin nicht mehr kompatibel arbeiten und nicht mehr zwischen Fiktion und Wahrheit unterscheiden kann, weil Grenzen immer weiter überschritten werden. Das Gegenteil ist es, sich auf die funktionierenden Existenzbedingungen der Mittigkeit einzulassen, damit auf der Grundlage der regulativen Selbstorganisation zu arbeiten und einen Filterprozess (Analogie: Doppelhelix) des Nicht-funktionierenden erkennen zu lernen. Das Leben in der Ungewissheit als innewohnender Zustand, der sich zwar permanent durch den Menschen und durch die Wechselwirkungen der Natur verändert, kann durch eine plastisch-organische Auseinandersetzung mit dem Unbestimmbaren zu einer neuen, „mittigen“ Lebensweise führen.

Es gibt also 3 Arten von „an sich“:

1. funktionierende Existenzbedingungen (Regulationssystem von Selbstorganisation; Mittigkeit; Weltformel → Ethik und Moral als Maßstabssystem), die der Mensch nicht beeinflussen kann

2. das von Kant gedachte „an sich“ - Vorstellung, Illusion; Wenn die Realität nur das Gedachte ist, hat der Mensch auch keine Einflussnahme, denn hier basiert das „an sich“ auf das Nicht-funktionierende (Grenzüberschreitung)

3. Akzeptanz, dass Mensch keinen Einfluss auf das „an sich“ hat und sich sich durch Empathie in die Mittigkeit lernen einzufügen, einzupassen (Grenzen akzeptieren lernen)

Denkende Natur, Selbstorganisation, Regulationssystem:

Widerstandspotential ist gleichzeitig auch ein Prüfungssystem, ob Mittigkeit eingehalten wird und eine Art Lupe (Fokus), die das Neue, das Eindringende untersucht und entscheidet, ob es reingelassen wird oder abgestossen werden muss. Für diesen Prozess gibt es verschiedene Werkzeuge, die das Funktionieren des Ganzen regulieren, also das Einhalten der Mittigkeit regeln. Nur innerhalb dieses Regulationssystem gibt es wirkliche, funktionierende Freiheit. Ein Freiheit-Verständnis, dass einen die Handlungskonsequenzen richtig abschätzen lässt und nur durch eine Kunstgesellschaft etabliert werden kann. Auch das Kommunikationssystem muss diesen Regulativen unterliegen, um keine Freiheit außerhalb der Grenzen und Toleranzwerte zu suggerieren.

Philosophisch: „an sich“-An sich und für uns (für sich) werden bei Wikipedia zusammen gebracht. Sie werden als Begriffe der philosophischen Fachsprache bezeichnet. Mit „an sich“ bezeichnet man Gegenstände und Tatsachen, insofern sie unabhängig vom Bewusstsein einer Person sind. Den Gegensatz hierzu bilden Gegenstände, insofern sie „für uns“ sind, als uns in einer bestimmten Weise subjektiv erscheinen.

R: „An sich“ ist unabhängig von der menschlichen Wahrnehmung und Bewusstsein vorhanden und wir zu „für uns“ global „an sich“ durch unser Bewusstsein gefiltert wird.

Begriffsgeschichte: der Begriff „an sich“ ist eine Übersetzung des griechischen kath'autobzw. Des lateinischen per se und bezeichnet, was einem was einem Seienden von sich aus seinem Wesen nach zukommt. Bereits Demokrit unterschied die Atome, denen allein echte Wahrheit zukommt von den Sinnesqualitäten, die durch Meinung entstehen. Systematisch ausgearbeitet ist der Unterschied zwischen Objekten „an sich“ und „für uns“ bereits in der Epistemologie, Ontologie und Logik des Aristoteles. (→ siehe Wikipedia Artikel „an sich“)

Wird ursprünglich noch argumentiert, dass durch Sinneseindrücke nur „Meinungen“ entstehen, die nicht die Wahrheit wiedergeben, wird später bei Leibniz, Kant, etc. die Sinne zu Stiftern der Verwirrung erklärt und erst der Verstand kann die Wahrheit erkennen. Spinoza z.B., der zwischen beiden oben genannten Richtungen philosophiert hat, sieht die Intuition als Möglichkeit der wahren Erkenntnis, während der Vorstellung nur begrenzte Erkenntnis hervorbringt.

Mein Eindruck ist, dass durch die Entwicklungsgeschichte der Religion eine Manifestation der „an sich“ Welt entstanden, die eben unangreifbar oder unantastbar ist. Diese Manifestation könnte ich nun als das Böse bezeichnen, also als den Gegner der materiellen Schöpfung, der ursprünglichen Seins-/Bewusstseins-Form. Somit wäre das Böse die Erfindung Gottes und das Materielle bekämpft, im Versuch es sich anzueignen. Gottes Erfindung liegt das „an sich“ zu vereinigen zu Grunde. Der Mensch wird damit nicht fertig,, hat dies aber Bewusstseinsgrundlage in sich. Gott wird zur Projektionsfläche, auf die das „nicht erreichbare“ aufgetragen wird, also z.B. ewiges Leben, Leben nach dem Tod.

Das Versprechen eines Heilbringers, Überwindung des Todes, das ewige Leben, was Gott den Eingeweihten verheißt. Was passiert nach dem Tod? Wie weit kann man sich darauf vorbereiten, der Seele ein Paradies zu bieten? All dies ist aber Magie und Alchemie.

Durch Zauberei kann man die Widersprüche im „an sich“ aber nicht lösen. Diese Zauberei ist Ausdruck des Scheiterns, der Flucht vor der großen Aufgabe das „an sich“ zu erkennen. Ich frage mich, wie z.B. bei der Schöpfungsgeschichte und der dortigen Auseinandersetzung mit der Grenzphänomenologie, ob und wie man diese mit dem „an sich“ in Verbindung bringen kann. Mein wiederholendes Training hilft eine Differenzierung zwischen an und sich zu finden und durch Auseinandersetzung mit dessen Begriffsgeschichte (kulturell, philosophisch, etymologisch) besser zu verstehen was der Ursprung ist. Der Kern ist die Wiedergeburt einer göttlichen Substanz in allem was Gott geschaffen hat, was der Dinge-Welt zu Grunde liegt, also was alles wird zu Ding und was nicht. Kräfte, Substanzen, Wirkungen sind keine Dinge, aber ein Geist (Person, Gestalt, Figur) kann ein Ding sein. Der Dinge-Welt muss erst der Atem eingehaucht werden, damit sie eine Lebendigkeit haben – das ist nur Magie.

Analogie des weißen Blatt Papier zum „an sich“:

Ist das „an“ das weiße Blatt – kann man das so sagen? Oder ist es die leere Schultafel? Der leere Planet Erde?  Der unberührte Strand? Ursprünglichkeit?

Ist das „sich“ das Benutzen dieser leeren Fläche, des leeren Strandes, des leeren Planeten Erde? „Sich“ wäre das Handwerkszeug, das Eingrenzen, das Besitzen wollen, etc. Kann aber auch das plastische Handwerkszeug sein, das sich einpasst, sich einfügt?

Dieses Paradoxon und Kontroverse „an sich“: Dialektik? Gegensatz?

Maßlose Habgier, Machthunger (Beuteverhalten) – was hat das mit an sich zu tun?

Glaube vs. Beweisführung?

Extreme in zwei unterschiedliche Richtungen?

Unser Gehirn kommt mit diesem „an sich“ Problem nicht klar. Die Erkenntnis des „an sich“ ist eher eine mystische Sehnsucht geblieben und wird eben auf das Leben nach dem Tod verschoben.

Wie kann man das nun trotz der Widersprüche erklären? Ist das Individuum ein Erklärung des „an sich“? Ist die Geburt des Menschen ein Erklärung des „an sich“?

W: Was ist „an“ und was ist „sich“ grammatikalisch betrachtet?

R: „Sich“ ist ein Reflexivpronomen .

W: Gehen wir erst mal zu „an“. Das ist also eine Präposition.

Bedeutungen: an

Präposition – des Ortes;

Akkusativ: Anzeige der Richtung; bestimmt ein Ziel oder Zeitpunkt mit welchem etwas in Berührung kommt;

Dativ: Anzeige der Lage; bestimmt einen Ort, mit dem etwas in Berührung ist

Temporale Präposition: bestimmt einen Zeitpunkt

Objekt-Präposition: zeigt eine virtuelle Richtung an

Was entsteht dadurch und was sind die Unterschiede?

Bedeutungen: sich

Reflexivpronomen 3. Person Singular (Einzahl); 3. Person Plural (Mehrzahl); den jeweils anderen aus derselben Gruppe

Synonym: einander – Wenn es um die Zusammengehörigkeit aller Lebendigkeit geht, ist das (mit)einander?

Etymologie: ursprünglich nur Akkusativ (Einer der Fälle im Deutschen: wen? was?);

Es gibt zwei Formen von „an“: 1. Präposition und 2. Adverb

dicht bei, nahe, in, ungefähr, etwa; drauf, auf, nach oben hinauf; nach, entlang, gemäß; hin, längs, auf; anrufen;

Ursprung: aufwärts, in die Höhe; bergan, himmelan;

Wolf Interpretation: Herangehen an das Thema; hinten ransetzen; aufsetzen; ersetzen; einen Gedanken heran bringen; Festigkeit/Unfestigkeit; Zweifel; ankommen in einer Welt oder anwachsen, verschmelzen unterschiedlicher Teile; anbei sein oder hintenan sein

12. März 2017-Zu Text von Precht: „Tiere denken-Argument Prechts ist es, dass der Mensch (Suggestion von Existenz) keinen Zugriff auf die Welt an sich hat – dies wird leider auch nicht genauer erklärt was das ist – sondern er hat nur einen Zugang zur Welt durch Interpretationen sprachlicher Konstruktionen.

W: Warum hast du Precht ausgewählt, um meinen Standpunkt besser zu verstehen?

R: Ich bin beim „Nichtwissen“ hängen geblieben und wollte sehen wie er das mit dem Nichtwissen und sich darin einzurichten sieht.

Also, für mich gibt es drei Arten von Nichtwissen/Wissen:

1. Nichtwissen als Sumpf, den man aber als Klarheit wahrnimmt (Großteil der Menschen – Spiel, Spaß, alles Materielle wird zur Beute gemacht, einschließlich Super-Individuum).

2. Nichtwissen als Zweifel an Erkenntnisfähigkeit des Menschen – man muss sich aber im Nichtwissen einrichten (weil man meint über Existenzbedingungen bestimmen zu können, obwohl man die funktionierenden Existenzbedingungen nicht erkennen will, also aus den Naturgesetzen abgeleitet, sondern eben allein die Geburt als Existenzberechtigung zählt. Leben und Existenzberechtigung werden immer wieder neu erklärt und abgeleitet, dabei kommt es zu einer Art Dialektik der Lebenserklärungen.

3. Gesichertes Wissen gibt es und zwar in der Weltformel – Mittigkeit, Leben im Toleranzraum, etc. - das ist das Existierende an sich – dazu hat der Mensch keinen beeinflussenden Zugang. Diese Situation muss von den Menschen akzeptiert werden und er oder sie muss sich da einfügen. Eine andere Vorstellung/ Idee „an sich“ (nach Kant) bleibt eben im Kopf und findet sich nicht in den funktionierenden Existenzbedingungen wieder. Das Problem liegt also in der Verwechslung von Theater-Welt als Handlungs- und Existenzgrundlage mit den funktionierenden Existenzbedingungen. Diese Idee Kants geht auf Platon zurück, bei dem die Jenseitswelt, also die Ideenwelt im Kopf die reale Welt ist und nicht die Diesseitswelt, also die funktionierenden Existenzbedingungen.

Weltformel – ist dann Basis für Ethik, Moral und Recht.-Auch ich gehe von einem Nichtwissen aus, das man aber nur begreifen kann, wenn man sich als Künstler seines selbst und des Lebens als plastisch-organische Kunst sieht.

Funktionierende Existenzbedingungen  vs. nicht funktionierende: Diesseits vs. Jenseits, Plastik vs. Skulptur, Leben in der Mittigkeit vs. Leben in Attrappen-Welt, plastisches Bewusstsein vs. skulpturhaftes Individuum. Die Kopfwelt kann nur als Aufklärungswelt dienen, nicht als Existenzgrundlage. Der Mensch erklärt sich selbst was Leben ist, was Leben bedeutet – dafür braucht er die richtigen Instrumente, also seine Sprache und das führt dann in die Erkenntnis von Ungewissheit. Der Mensch grenzt seine Art des Bewusstseins von dem der Tiere ab, obwohl er einerseits weiß, dass er in der Mittigkeit lebt und andererseits diese zum Gefängnis erklärt. Beschäftigt er sich nicht mit dem plastischen Bewusstsein und mit der Mittigkeit, sondern sich in den Anpassungsstrategien des Beute-Machens, der Inbesitznahme verläuft und sie verwechselt mit einem realen Ergreifen, Begreifen – also der Gedanke Symbolhaftes besitzen zu können, bis er sich selbst (also z.B. die Individuums-Vorstellung) zur Beute macht.

Plastische Lebendigkeit kann uns Leben erklären, aber nicht in dieser zerstörerischen Art des Zerschlagens, Abschlagens, der Willkür und Beliebigkeit. Während versucht wird der Skulptur, dieser parasitären Ich-Vorstellung, Leben einzuhauchen, um mit ihr Spaß zu haben oder Sicherheit zu finden, etc., ist die Plastik Ausdruck eines aufgeklärten, reflektierten und Tarnung und Täuschung entlarvenden Denkens und Handelns.

2 Arten des Kunst- und Lebensverständnisses.-Leben soll erklärt werden durch die eigene Rückkoppelung zum Leben. Das Materielle wird dabei aber verzerrt und verdreht und wird als Neutralität bei der Bewertung von Existenz empfunden. Also das Bewusstsein des höheren Lebewesen Mensch, ist allein in der Lage die Welt zu erkennen und zu erklären. Der Mensch sieht aber die Gefahr nicht, die dabei entsteht, wenn Kopfwelt und Realität verwechselt werden. Das Gehirn scheint evolutionär defekt zu sein, denn Handlungskonsequenzen werden nicht mehr auf Grundlage materieller Existenz abgeschätzt. Mustererkennung und Verhaltenserkennung sind Grundlage des Gehirns, um auf Wirkung und Bewegung der funktionierenden Existenzbedingungen zu reagieren und nicht auf die Suggestionen der Kopfwelt.

Der Mensch ist Mischwesen – ein Chamäleon, das eigentlich nur die Farben wechselt. Er oder sie, als Künstler soll Kunst als Vorgang von Leben zu erfinden und diesem dann Leben einhauchen und immer wieder zu modifizieren und wiederholen, um das Scheitern sich nicht als Künstler akzeptieren zu können nicht erkennen zu müssen. Da man sich selbst in Besitz nimmt, meint man dies auch mit allem anderem machen zu können und damit anstellen zu können was man will.

Meine Behauptung ist – KUNST IST MEHR ALS NUR ERKENNTNISPROZESS.

Was ist Kunst? - Leben als größtes Kunstwerk menschlichen Sinn- und Seinsverständnis entlarven zu können.

Die Verschmelzung von symbolischen und materiellen Eigenschaften dient nicht nur zur Suggestion von Sicherheit und Klarheit, sondern führt auch zu dem Trugschluss funktionierende Existenzbedingungen beeinflussen zu können, sodass wir Macht und Herrschaft für das höhere Lebewesen Mensch bewahren können.

Sprachliche Konstruktionen, deren Bedeutungsaufladung (materielle Eigenschaften werden zu symbolischen oder miteinander verschmolzen) und Interpretation sind Instrumente der Selbsttäuschung, der Suggestion von eingebildeten Eigenschaften.

2 Arten von Suggestion – Selbst-Suggestion (Auto-Suggestion) und man suggeriert anderen etwas – auch hier kommt es dann zu einer Art Dialektik durch Suggestion. Beiden Suggestion-Arten liegen Kunstwerke zu Grunde. Bei beiden geht es um Besitzen, um Kontrolle und die Übertragung von Fantasien auf Materielles. Durch die sich wiederholende Rückkoppelung in der eigenen oder der kollektiven Kopfwelt, kommt es zu einer Spirale der Suggestion, die überhaupt keine Rückkoppelung mehr zu den funktionierenden Existenzbedingungen hat. Nimmt man sich nicht als Künstler, Illusionist, Magier wahr, der die Grenzen seiner Kunst erkennt, wird man aus dieser Spirale nicht mehr entkommen können und die Katastrophe, die der Mensch sich durch sein skulpturhaftes Abschätzen von Handlungskonsequenzen vorbereitet, wird nicht mehr abzuwenden sein.

Gesichertes Wissen über das Leben, kann man nur gewinnen, indem man sich als ausgebildeter, plastisch arbeitender Künstler akzeptiert und sich so einen funktionierenden Zugang zur Erklärung der Ungewissheit schafft. Künstlerisches Handwerkzeug als verlässliches Instrument zur Deutung, Interpretation, Kritik, Rezeption, Erklärung und Verständnis von Leben, also von funktionierenden und nicht funktionierenden Existenzbedingungen (Dreieck des künstlerischen Handwerkzeug – nach welcher Idee, Vorgabe entsteht ein Werk?). Die Idee ist nicht verschlingbar, essbar – den gemalten Apfel kann man nicht essen, bzw. sind seine Eigenschaften nicht ausreichen um als Nahrung dienen zu können, auch wenn man noch so stark versucht der Idee des Apfels Leben einzuhauchen.

Wenn die Ungewissheit ein Kunstwerk des Künstlers ist, dann kann das künstlerische Handwerkzeug diesen Vorgang/Zustand auch als Ungewissheit entlarven. Durch die Beherrschung des künstlerischen Handwerkzeug wird man eben auch zum ausgebildeten Kritiker, der Distanz zu seinem Kunstwerk herstellen kann.

Ausgehend von einer Zusammengehörigkeit, einer Art Teilhabe (man entscheidet selbst ob man Teil hat), eher Teilhaftigkeit (man wird als Teil des Ganzen geboren) in der Welt, ist Empathie zu definieren. Das Erfahren eines WIR und das Empfinden von Bewusstsein oder Seele ist nichts was in der Isolation des Individuums stattfindet, sondern ist ein Verständnis von gemeinsamer Identität und Handlungsverantwortung, durch eine Identifizierung mit Allem (Seele, Bewusstsein, Teilhabe, Ewigkeit aus der Natur abgeleitet). Diese Art von Identifikation schafft Vertrauen und Sicherheit beim Leben in der Ungewissheit und schafft eine Grundlage des Verstehens der Welt ohne sie sich zur Beute machen zu müssen.

Empathie als Ergänzung des Künstler-Daseins. Es geht hier jetzt auch um die Neu-Definition oder Rückführung der Definition von Begriffs-Netzwerken.

Empathie ist das innewohnen in einem sich permanent verändernden, organisch-plastischen Zustand, der uns zur Erkenntnis der Welt, des Funktionierens und Nicht-Funktionierens der Welt verhilft. Doch unser Gehirn ist evolutionär in eine Sackgasse geraten, in der wir nicht mehr gewarnt werden vor den Handlungskonsequenzen. Bei den Tieren und deren Art zu denken, funktioniert das Frühwarnsystem noch, basierend auf Instinkten. Beim Menschen scheinen diese Instinkte verloren gegangen zu sein und sind zum Mörder unserer materiellen Wirklichkeit geworden, da wir nur noch das symbolische zur beute machen wollen.

Worauf stellt sich der Mensch also? Steht er im Sumpf oder hat er festen Boden unter den Füßen?

Durch die Beschäftigung mit der Mittigkeit, schaffen wir uns immer mehr festen Boden, auf den wir uns stellen können und können stärker begreifen, was nicht funktioniert in der materiellen Welt.

Mein Training soll dem Menschen die bewusste Handlungsverantwortlichkeit beibringen beim Spiel im künstlerischen Sandkasten. Fiktion und die Deutung von symbolischen Eigenschaften müssen von den funktionierenden Existenzbedingungen unterscheiden gelernt werden ( vergoldete Eisfläche vs. Glatteis).

Die letzten Tage haben wir uns mit der Kritik am Summary beschäftigt, dann habe ich angefangen einen einfachen Text zu schreiben, um die Problematik des Chaos/Sumpfes zu bewältigen und dann habe ich aber wieder angefangen diesen einleitenden Text so zu bearbeiten und auszuarbeiten, dass ich jetzt nicht genau sagen kann, zu was er wird. Heute haben wir uns nun mit Möglichkeiten der Erkenntnis des Lebens beschäftigt – also wie kann Kunst Ordnung ins Chaos bringen?

Wenn dich Widersprüche zerfasern, versuch diese doch als Möglichkeit anzusehen, entweder diese auszuhebeln oder sie dialektisch in die eigene Argumentation einfließen zu lassen.

Das kann ich nicht weil, ich erst den Rahmen brauche, um zielgerichteter arbeiten zu können.

9. März 2017-Allgemein: Es geht ja bei mir auch darum mein Scheitern oder mein „nicht voran kommen“ zu dokumentieren.

Im Moment sitzen wir an der Systematik, an der Strukturierung.

Mein Gefühl ist, dass ich in meinem Text mehrere Ebenen habe und diese irgendwie verwische. Ich komme vom persönlichen zum Leser und frage mich was interessiert den Leser nun an meinem Leben und wo sind die Brüche, die dadurch entstehen?

Zur Arbeitssituation:

Mein Problem ist, dass der unten stehende Text in anderen Texten bereits so ähnlich vorhanden ist. Ich schaffe es in der jetzigen Arbeitssituation nicht z.B. in den Lebenslauf, im Plattner-Brief oder in Gerhards Texten auf Spurensuche zu gehen. Ich mache das aus Selbstschutz, also nicht in diese Texte zu schauen, um den roten Faden nicht u verlieren und erst mal Ruhe und Struktur rein zu bekommen und dann evtl. später erst nach zu sehen und Fehlendes zu ergänzen.

Welchen Menschen bräuchte ich, also welche Fähigkeiten müsste der haben, um mich zu schützen vor dieser Verlockung mich in anderen Texten wieder zu verlieren?

R: Also ich glaube so wie du es oben gesagt hast funktioniert es am besten, du konzentrierst dich jetzt auf deinen Text und die anderen Texte werden erst später, viel später herangezogen um gegen zu prüfen ob was essentielles vergessen wurde. Denn du hast ja alles in deinem Kopf und wenn du anfängst in die alten Texte rein zugehen, wirst du dich sicherlich da drin verlieren und überall Ergänzungen einfügen. Besser ist es, wenn die alten Texte den neuen ergänzen und du nicht versuchst die alten Texte zu dem neuen Text um zu formen.

Du hast das Gefühl würde es gibt mehrere rote Fäden , die die ganze Zeit mit gewebt werden, es ist aber eher so, dass manche Fäden ihren bestimmten Platz finden müssen und eben nicht überall mit eingewoben werden dürfen, da es ja sonst das Gesamtbild zerstört.

Neuer Entwurf: -Endlich ankommen im Leben-Durch die Erarbeitung meines Denkwerkzeugs habe ich das Gefühl endlich im Leben angekommen zu sein und meinem und dem Leben anderer einen Sinn durch das Einssein als Sein, als Existenz zu geben. Ich habe die Erfüllung der aufgeschobenen Aufgabe, dieses Buch am Lebensende fertigzustellen als die schwerste Lebensaufgabe empfunden. Wollen Sie auch endlich im Leben ankommen, so biete ich Ihnen die Möglichkeit sich dieser Herausforderung zu stellen und sie auch zu meistern.

Das Buch bietet die Zusammenfassung meines gesamten Lebenswerkes, dessen verdichteten Forschungsgrundlagen und dessen roter Faden in der Suche nach einem Formen ABC liegt. Dieses ABC ist die Grundlage einer neuen Kommunikationsstruktur des Verstehens in welcher Welt der Mensch lebt und soll jedem Menschen durch künstlerisches Denkhandwerkszeug verständlich gemacht werden.

Seinen Ursprung hat mein Lebenswerk in der Forschungsarbeit und dem sich Ausprobieren als Kind. So habe ich mich bereits früh mit Kreativität und Naturstrukturen auseinandergesetzt und gelangte zur der wichtigen Erkenntnis, dass man von der Natur lernt, wie das Leben zu gestalten ist. Ich betrieb ornithologische Forschung und entwickelte bei der Beobachtung der Natur meine erste Methode des „vergleichenden Sehens“, da man als Ornithologe mehr zu sehen lernt. So öffnete ich mich früh der Biotechnik, die heutige Bionik. Später folgte eine handwerkliche Ausbildung, in der ich viel über das Funktionieren und Nicht-Funktionieren lernte, also dass Funktionieren immer etwas mit Messwerten und Maßstabssystemen zu tun hat.

Die Beobachtung der Natur und die Richtwerte des Funktionierens wurden später zum entscheidenden Ausdruck, zum Leitmotiv, zum Gestaltungsmerkmal meiner künstlerischen Arbeit. So versuchte ich früh meinen künstlerischen Ansatz auf das Menschenbild zu übertragen und Methoden zu entwickeln, die den Menschen helfen  etwas über Funktionieren oder Nicht-Funktionieren von der Natur zu lernen, damit Handlungskonsequenzen besser abgeschätzt werden können. Aus dieser Auseinandersetzung habe ich Erkenntnisse gewonnen, die meine Kunst in all ihren Ausdrucksformen geprägt hat und auf deren Grundlage ich den Versuch unternahm die Kybernetik zu verstehen. So kann man mich kunsthistorisch im Kubismus von Marcel Duchamp , also im Grenzbereich der Bewegung (Akt eine Treppe herab kommend) und den „ready-mades“ einordnen.

Daraus entwickelte ich eine Rezeptionskunst, die Kreativität auf der Grundlage der Naturgesetze und deren Grenzsetzungen definiert und für die ich Vorlagen geschaffen habe, die vom Rezipienten weitergeführt werden, um das eigen Erkennen, Erfahren und Empfinden weiter entwickeln zu können.

Vor 30 Jahren, als ich zum ersten Mal mein Lebenswerk zusammen gefasst habe, stellte ich dieses in verschiedenen Ausstellungen vor, u.a. in einer temporären Kunsthalle in Ratzeburg und im Haus der Demokratie in Berlin (1992-1994). Da hatte ich bereits meine Arbeitsweise der Empathie entwickelt, also eine Methodik der Identifizierung mit allem bzw. alles zu sein und sich mit den Wechselwirkungen und den Widerständen der Naturgesetze identifizieren. So habe ich versucht den Schöpfungsprozess der Natur verständlich zu machen und zu verdeutlichen, dass der Mensch lernen muss Teil dieser Zusammengehörigkeit von allem zu sein und auf die permanenten Veränderungen und Bewegungen des Existenzkampfes einzugehen. Unter der Prämisse ein neues Verständnis der Schöpfungsgeschichte zu erarbeiten, habe ich dann den Schöpfungsprozess, der zunächst als Konzept begann, in meinem Garten gestaltet und in die Tat umgesetz.

im kindlichen forschen und ausprobieren von neuem, ob im kreativen oder in Naturstrukturen, wo ich erkannte wie wichtig es ist, nach dem Prinzip zu leben: von der Natur zu lernen. So öffnete ich mich seinerzeit der Biotechnik/heute Bionik. In Ergänzung meiner Ornithologie Forschung/ Beobachtung, meine erste Methode des vergleichenden Sehens Begriff. Der trainierte Ornithologe mehr sieht, als alltägliche geprägte Mensch. Durch meine handwerkliche Ausbildung wurde ich weiter geprägt, das Funktionieren etwas mit einem Messs und Maßstabssystem zu tun hat. (Aus gestrigen Text: das Handwerk (alltägliche Gegenstände, Mechanismen des Funktionieren), Was dann zum entscheidenden Motiv/Ausdruck? Oder Gestaltungsmerkmal? wurde. Meiner weiteren künstlerischen Anwendung/Übertragung auch auf das Menschenbild wurde? Wurde, auf der Grundlage von der Natur deren Funktionieren zu erlernen oder was es bedeutet wenn etwas nicht funktioniert die Konsequenzen besser zu verstehen. Diese Erkenntnisse dann auch zum Leitmotiv meiner künstlerischen Arbeit wurden die geprägt wurde durch alle künstlerischen ästhetischen Ausdrucksformen die ich versuchte auf der Grundlage die Kybernetik zu verstehen. Kunsthistorisch könnte man mich im Kubismus von Marcel Duchamp im Grenzbereich der Bewegung, Akt eine Treppe herabkommend und den Ready-mades einordnen.

Daraus wurde eine Rezeptionskunst auf der Grundlage der Kreativität und deren Grenzsetzung die Naturgesetze sind. D.h. für den Rezipienten eine Vorgabe zu schaffen, die er weiterführt, um das eigene weiterzuentwickeln, auch anders sich zu erkennen, erfahren empfinden.

Vor 30 Jahren ich das erste Mal meine gewonnenen Erkenntnisse, des Lebenswerkes zusammengefasst habe und in verschiedenen Ausstellungen vorstellte unter anderem in einer temporären Kunsthalle in Ratzeburg und Berlin 1992-94 im Haus der Demokratie. Dem liegt zu Grunde meine künstlerischen Empathie Arbeitsweise alles zu sein. Durch die Methodik der Identifizierung mit Wechselwirkungen oder auch der Widerstand zu sein, wollte ich den Schöpfungsprozess der Natur verstehbar machen, in dem wir da drin stecken, in dieser Zusammengehörigkeit von allem, deren permanenten Veränderung aber auch den der Mensch durch sein Existenzkampf verändern muss. Um zu lernen auf diesen Zustand der Bewegung, eingehen zu müssen, brauchen wir nach meiner Meinung ein anderes Verständnis von Schöpfungsgeschichte, was ich erst als Konzept entwickelte und dann in meinem Garten erarbeitet, gestaltet und umgesetzt habe.

In diesem Eiszeittal vor Lübeck („Tränental“), also auf diesem 14.000 Jahre alten, noch nie von Menschen berührten, harten Boden wollte ich das Wesen des Menschen abbilden, begreifbar, erfahrbar und nachvollziehbar machen durch eine Grenzphänomenologie der künstlerische Ontologie. (Innen/Außen; Isolationsmechanismen

Die Methodik dazu: Durch die Verfremdung/Vergoldung alltäglicher Gebrauchs-Gegenstände oder der Landschaft, bekamen diese eine neue Funktion des besetzens. Dieser Prozess soll dem Menschen auf dem Planeten Erde sein künstlerisches Stil-Verständnis vor Augen führen und ihm …………. Als hybriden Lebewesens, dass er oder sie ist, begreiflich machen die Verantwortlichkeit von Leben einzufordern…., also sein oder ihr Denk- und Handlungsverständnis offen legen.

Ein bruch vom Gliederungsaufbau/wo könnte dieser Text hin?: Sie werden feststellen, dass im Buch das alltägliche Leben, das Empfinden und Erfahren der Welt immer mit dem Elementaren verbunden ist. So geht es darum, das Funktionieren von materiellen Eigenschaften und deren Aushebelung durch ein idealistisches Menschheits- und Freiheitsverständnis aufzuzeigen, dem eine Gefängnisideologie zu Grunde liegt (die Natur wird zum Gefängnis erklärt, aber das heutige Individuums-Verständnis mit den selbst geschaffenen Isolationsräumen und Abkapselung-Konstruktionen nicht. (usw. aus ganzheitlicher Bewertungsgrundlage obwohl es ja nur ein Teil ist). Hier ist was beschrieben worden, und welche Veränderung tritt dadurch im Textaufbau auf?

Indem ich in meiner künstlerischen Arbeit Funktionseigenschaften vergolde oder sie zum Symbol mache und somit die Widersprüchlichkeiten des heutigen Weltverständnisses erkennbar mache. Der vergoldete Spaten verkörpert neue Eigenschaften und wird zum Gegenstand, der Eigenschaften wie Habsucht, Völlerei zugesprochen bekommt, aber durch die Vergoldung auch die Vorstellung von Fiktion und Wahrheit oder der Ewigkeit. Der vergoldete Spaten wird zum Denken/Handlungs- Verantwortungs Repräsentant der Inbesitznahme und des Beherrschens der Natur. Diese Grenzphänomenologie können Sie im Buch bei alltäglichen Erlebnissen nachvollziehen lernen, egal ob beim Schwimmen, beim Umgraben des Gartens mit dem Spaten, beim Kartoffeln schälen oder beim Liegen auf einer Wiese.

Somit ist dieses Buch in seinen Illustrationen, Collagen, Fotos und Schemata nicht vergleichbar mit anderen Diskurstheorien: die in der Philosophie behandelte Idee, finden Sie bei mir z.B. auf einer zerstörten Schultafel wieder. Die in der Physik stattfindende Analyse des Elementaren und dessen Teilungsmechanismen, die von der Soziologie propagierte Absicherung der Souveränität der selbstbestimmten Persönlichkeit, das Verständnis von Nutzen und Immer-Mehr-Haben-Wollen (Habgier) in der freien Marktwirtschaft oder die monotheistischen  Religionen, die Erlösung im Jenseits versprechen dienen als Diskurs-Grundlagen, die implizieren dass der Mensch sich vom materiellen Körper und allem Materiellen auf dem Planeten Erde befreien muss. All diese Theorien sind identisch in ihrer totalitären Eigenmächtigkeit, ihrer Zerstörungs-Kraft und in ihrem Potential sich durch allerlei Tricks und Täuschungen gegen die Naturkräfte aufzulehnen und sie zu einem Gefängnis zu erklären. Doch der Versuch sich die Welt, also die Natur anzueignen, ist zum Scheitern verurteilt und kann im Buch anhand der Bilder und beim Weiterdenken der Vorlagen nachvollzogen und erfahren werden. Ich versuche also durch anschauliche Beispiele und durch nachvollziehbare Kunst die Täuschungs-Mechanismen dieser Diskurse aufzuzeigen und sie aufzulösen, indem ich mein künstlerisches Denkwerkzeug zur Grundlage der Welterkenntnis mache und sich damit Chance eröffnet diese Art von Katastrophenwelt hinter sich zu lassen.

(Jetzt wird es wieder allgemein?) Und somit ein Bruch? Im Textaufbau, müsste vielleicht wieder weiter nach vorne?. Dem Buch liegt somit ein scheinbar „unauflösbarer Widerspruch“ zu Grunde, der andere gar nicht erst den Mut haben ließ, den Versuch zu starten diesen aufzulösen. Meines Erachtens kann dieser Versuch nur glücken, wenn eine künstlerische Alternative entwickelt wird, die den Menschen nicht in die Katastrophe führt und dem Menschen hilft sein oder ihr „unvollständig sein“ durch Kunst zu begreifen.

Dieses Ziel hatte ich nicht schon immer so deutlich vor Augen, doch brannte stets ein Verlangen in mir, die komplexe Welt auf einen gemeinsamen Nenner zu verdichten, den Wesenskern des Lebens zu finden. Die einfachste Botschaft die dabei entstand ist, dass die Naturgesetze über unser Menschsein-Verständnis bestimmen und Freiheit innerhalb ihrer Toleranzräume und Referenzwerte in der Mittigkeit definieren und Gegenüberstellung.

nicht durch begriffliches, symbolisches, göttliches Naturverständnis zum Spiel und Spaß haben in der Beliebigkeit/Willkür (detaillierter erklären) der Gier (NATUR ALS SELBSTBEDIENUGSLADEN), alles zu verschlingen, kollabierend auf dem Planeten Erde konditioniert/programmiert zu sein.

Somit re-kollabiert zu sein/zu werden.

Noch nicht weiter durchgearbeitet? Bei manchen wird im ersten Augenblick im Durchblättern ein Chaos entstehen, ein Gefühl von allein gelassen, in einem Sumpf zu versinken, wird sich bei manchen von ihnen bei der Lektüre meiner vielfältigsten Pilotprojekte von: Theorien, Texte, Begriffs-Inhaltsanalysen und der Suche nach dem ursprünglichen, von Anwendung und Mittel in der Verwendung, von Schemata, Collagen Fotos, und alltäglichen mitmachaktionen einstellen, weil sie eine andere Kommunikationsstruktur gewöhnt sind, und Sicherheiten Ihnen somit scheinbar entzogen werden. Und so werden sie im ersten Augenblick das Chaos nicht einordnen können. Das Ziel dieses 2 Erwachsenenmal -Buches, das Original entstanden vor 40 Jahren ist es eine Vorgabe als Rezeptionskunst, für sich als Künstler vorzustellen. Es ist somit nicht das so wie man sich heute ein Erwachsenen mal Buch vorstellt, das was sie in letzten Jahren durch die Presse ihnen vorgestellt wurde wo dieser Art Gattungsbegriff für meditative, sterile Vorlagen und Bücher verwendet wurde.

Doch was sich hier als Sicherheit oder Kontrolle aufgeben müssen, es entspricht der Wirklichkeit, in den Eigenschaften der Wirkungen zu leben nicht in der Dinge Welt, so wie wir es alltäglich verinnerlichen und trainieren. Diese Katharsis ist vergleichbar mit einer Metapher/Verkörperung des Sumpfes oder in einer Wasserbewegung zu leben und da drin zu stecken. Im Chaos, im Sumpf versinken, der Boden wird einem entzogen, der Suche wo kann man stehen sich hinstellen, usw. als Ungewissheits- Grundlage von evolutionärer Anpassungsdynamik zu leben und akzeptieren zu lernen ist also das Ziel dieses Buches.

Die angenommene Hauptfragestellung war dabei: Wie müsste das Weltverständnis und Menschenbild – also auch vor allem das Begriffsbild von Welt, Mensch, Natur etc. aussehen, damit es evolutionär funktioniert? Und ein angenommener Todestrieb des Menschen in sich, durch den übersteigerten und fehlgeleiteten Beutetrieb, die Symbolik die Fiktion, die Täuschung, oder die eigene Planung um sich selber somit zur Beute zu machen. Durch die globale Handlungs- Konsequenz in materiellen Existenzbedingungen hinein handeln zu müssen und sich so als Hybris Wesen als Hybrid- Mischwesen Verständnis zu entziehen den Boden die Konsequenz ist. Der Mensch ist zum Mörder seiner eigenen Gattung mutiert. Wo sind die Warnsysteme von dieser Zielgerichtetheit, alles materielle zu zerstören um die Fiktion als eigentliche Existenzbedingungen zu begreifen, das unendliche, usw.?

Oder liegt es an unserem „defekten“ oder in die Sackgasse geratenen Gehirn, Weil das Gehirn die Fiktion von der Wirklichkeit/funktionierenden Existenzbedingungen nicht unterscheiden kann. Meine Annahme: das Gehirn keine Vergleichsmethodik entwickeln kann, durch Überforderung der komplexen Welt deren vielfältigsten Sachzusammenhängen den gemeinsamen Nenner das Gehirn nicht mehr finden kann? Bei Tieren funktioniert dieser Schutzmechanismus noch. Die Annahme dabei dass das Gehirn nicht mehr kompatibel arbeiten kann, um die Anforderung der Moderne zu erfüllen. da uns das Gehirn, das Denken, das wissen, der Verstand die Intelligenz des Vertrauen auf uns selber dieses nicht mehr warnt vor der Selbstzerstörung der eigenen Art und Gattung durch ein eigenes geschaffenes oder erfundenes Kunststil Verständnis von Mensch sein?

So war die Frage: wie schafft man es dieses Frühwarnsystem wieder zu etablieren? Was mal unser Instinkt war - Wenn ich Ihnen hier jetzt an ein Gehirnstraining für die Vergleichsarbeit usw. anbietet, könnte man sagen dass das Gehirn nicht lernbereit ist so wie der Mensch es sich vorstellt usw. weil das Gehirn anders lernt, usw. zu speichern d.h. es gibt hier ein Problem der Erfahrung? Dieser Begriff vom Phänomen her ist nicht stimmig worauf jetzt vieles bei Menschenbild aufgebaut wird usw.

Das Ziel war also: Das Problem eine Vergleichsmethodik zwischen zwei Arten des Chaos zu finden, entwickeln und vorzustellen und anschaulich nachvollziehbar zu machen in alltäglichen wiederholenden Beispielen. Indem sie hier das Buch noch als Chaos erleben, gehe ich von der Annahme aus dass der Künstler Mensch/ Rezipient seines Kunstwerkes von Zivilisation und Entwicklungsgeschichte und deren permanenten Modifikation, bereits in einer Art Gegensumpf befindet, in dem sie versinken und durch Aufklärung meinerseits soll der Rezipient lernen sich aus diesem Sumpf zu befreien.

Das Problem war nun eine Vergleichsmethodik zwischen zwei Arten des Chaos zu entwickeln oder zu finden. Die kann nur in einen gemeinsamen Nenner liegen von 2 Arten von utilitaristischen Theorie ein Gegensatzpaar ein Gegensatz zu bekommen, herauszuarbeiten. Damit der Vergleich seine Wirkung Kraft entfaltet D.h. meiner utilitaristischen Theorie liegt, dass die Natur über uns bestimmt und einreguliert in die Mittigkeitskräfte zu Grunde. Gegenüber einer Menschen gemachten Ziel gerichteten utilitaristischen Herrschafts- Theorie der Hybris- Hyper-Verkörperung und Identifizierung von einem gekapselten Isolations- Raum von Autonomie und Souveränität von selbstbestimmter Persönlichkeit und einmaligen Individuumsverständnisses, usw. dazu geführt hat, die Natur/den eigenen Körper zu besitzen kontrollieren zu können.

In meinem Chaos/Sumpf bin ich auf der Suche nach Klarheit, während die die im Gegensumpf stecken, meinen bereits in Klarheit zu leben und an dieser keinen Zweifel zu haben, oder eben einfach an Rahmensetzungen, die Sicherheit propagieren zu glauben. Es gibt also eine Verweigerung sich meiner Arbeit überhaupt zu öffnen, was ja eine Natürlichkeit hat, da man alte, Sicherheit schaffende Gewohnheiten nicht aufgibt, schon gar nicht wenn diese bedroht werden. Zusätzlich kommt es zur Ablehnung meiner Pionierarbeit und Vordenker-Arbeit – also meiner Arbeit an Denkweisen, an Denkvorlagen, die das heutige Weltbild aushebeln. D.h. unser Gehirn kann nicht vergleichen. Wie ist das gekommen dass man diese Grundregel oder Prinzip was auch der Wissenschaft zu Grunde liegt in der wichtigsten Frage des Menschen das Gehirn nicht mehr kompatibel arbeiten kann. Weil die Arbeitsweise des Gehirns auf Mustererkennung auf Verhältnisse usw.? Aufgebaut, ausgerichtet ist.

Das was so entstanden ist als Existenzkampf Verständnis in seiner Alltäglichkeit, Gegenwärtigkeit, nachzuvollziehen. Um in der Harmonie mit der Natur wieder leben zu können bzw. der Natur wieder etwas zurückzugeben was sie uns geborgt -geschenkt hat

Es ist das selbstverständlichste wie ich meine was jeden Menschen als Wissen Grundlage zur Verfügung stehen müsste und in uns enthalten ist. Sie können jetzt selber überprüfen ob ich Ihnen hier das Leben zu verstehen zu akzeptieren oder respektieren das richtige Handwerkszeug zur Verfügung gestellt habe.

Damit sie die Extremen Vorstellungen und Erkenntnisgrundlagen von innen und außen der Dinge Welt auflösen können. Brauchen Sie das künstlerische Denk-Handwerkszeug.

Dem Handwerkszeug der Kunst liegt im eigentlichen ursprünglichen Sinne die Unterscheidungs- Fähigkeit, zwischen der symbolischen/dem fingierten von Existenz- Bedingungen zu unterscheiden, gegenüber den funktionierenden materiellen Eigenschaftswirkungen als Wahrheit von Existenzbedingung zu erkennen oder zu erfahren.

Und somit: das ich und selbst als Teil eines Ganzen auflöst, durch Empathie neu konditioniert in einer Zusammengehörigkeit des Einssein als Teil des Ganzen sich zu erfahren. Und trennt das gewollte, kontrollierte, besitzende.

Die Methodik des Vergleichs, also eine Art Dialektik, kann nur erfolgreich sein, wenn ich mich stärker damit beschäftige, wie ich Chaos mit Chaos vergleichen kann, während sich die Gegenseite auch noch verweigert, sich aus ihrem Chaos zu befreien, da sie dieses als Klarheit wahrnehmen. Also bleibe scheinbar nur ich als der im Chaos Lebende zurück, ein Chaos das niemand verstehen lernen möchte. So muss ich mich und stärker mit den Problematiken und Hintergründen des Chaos, des Sumpfes, des Paradoxons, der Inkommensurabilität – des nicht vergleichen Könnens/keine Wiedererkennung bei Gegenüberstellung – beschäftigen.

Es geht also darum, dass ich verständlicher werde – ist der Weg, den ich beschreiten muss also die Komparistik – der Vergleich zwischen den zwei oben beschriebenen Arten von Chaos, von Sumpf.

Mein Problem ist nach wie vor, dass ich eine Systematik, ein Struktur, eine Gliederung – denn wie du sagtest, können wir die Einleitung erst machen, wenn das Buch  bzw. der Hauptteil fertig ist. Dann wäre das Chaos aufgelöst und ich könnte die Thesen des Buches in einer Klarheit verfassen zu denen dann die Rezipienten Stellung beziehen können – sich also dagegen stellen oder sich darauf einlassen. Für die Strukturierung benötigen wir den Wesenskern. Wenn ich versuche mein vergleichendes Gesamtkunstwerk im Kopf des Rezipienten zu verankern, brauche ich Klarheit. Dem Vergleich liegt die gedankliche Vorstellung eines Objektes, einer Überlegung zu Grunde, wenn man jemand anderem etwas plausibel erklären möchte. Ein Trinkgefäß zu erklären, setzt voraus dass man sich selbst im Kopf ein Trinkgefäß vorstellt und nur anhand dieser Vorstellung kann ich dem anderen das Trinkgefäß erklären. Die klare Vorstellung hilft das Wage greifbar, fassbar zu machen. Dem Vergleich liegt somit das Lernen zu Grunde, denn wenn wir keinen Vergleich haben, können wir auch nicht lernen. Deswegen habe ich die vergleichende Methodik gewählt. Ich komme eben aus der Kunst heraus und möchte über das künstlerische Denkwerkzeug die Leute schulen, Vergleiche zwischen den zwei Chaos-Arten ziehen zu können und dadurch Klarheit in beiden Chaos-Arten zu finden. Natürlich kann die abwehrende Haltung der Rezipienten bisher auch daran liegen, dass diese schon erkannt haben, dass ich mit meinen Projekt nur scheitern kann. Zusammenhänge aus verschiedenen Fachgebieten zusammen zu bringen, meine Forschungsarbeit, meine Erfindungen, die eben die Weltformel erklären und für jedem zugänglich machen sollen, sind vielleicht nur ein Versuch, der zum Scheitern bestimmt ist – das Ziel ist somit nicht erreichbar.

Bevor wir die Rahmensetzung, die Hauptthese nicht formulieren können, können wir auch keine vergleichende Theorie aufstellen. Ist hier auch das Problem, dass um so mehr man versucht den Inhalt des Wesenskerns zu bestimmen, er sich umso mehr entzieht? - W: Ich habe schon das Gefühl, dass es immer klarer wird. Pilotprojekte sind eben schwer vergleichbar und greifbar.

Denkwerkzeug – Handwerkzeug: beides erfordert ein Training, ein Erlernen von bestimmten Methodiken, auch oft des Vergleichs, um in einer Tätigkeit „meisterlich“ ausgebildet arbeiten zu können.

Wie müsste der Mensch heißen, wenn es um die globale Handlungsverantwortung und das Leben in den Wirkungen, in den funktionierenden Existenzbedingungen, also in der Wahrheit geht?

Problem ist nach wie vor, das Wahrheit und Fiktion vermischt werden und die Trennschärfe dadurch verloren geht. Symbolik und Meta-Physik stehen konträr zu den materiellen Existenzbedingungen.

Die Menschen haben gar keine Ahnung mehr, wann das symbolische beginnt, also wie man Vorstellung von Materiellem trennt. Die Beherrschung dieses Handwerkszeug und Denkwerkzeug muss dringen erlernt werden, um nicht weiter die Ebene der Symbolik als reale Ebene zu verstehen, und um nicht dem Drang nachzugeben diese Symbolik besitzen zu wollen, sie zur Beute zu machen und dann dieser Vorstellung zu folgen, um über sie bestimmen und kontrollieren zu können und sie schlussendlich verschlingen zu können. Aber man verschlingt sich im Endeffekt selbst, denn diese Symbolik ist ja nur eine Vorstellung im eigenen Gehirn, eine scheinbar sichere Baustelle, auf der man alles zusammenbasteln und zerschlagen kann wie man möchte. Dieses verwirbeln und umbauen der Denkwerke, um sie kontrollieren oder besitzen zu könne, hat das Gehirn die Eigenschaft uns vor den Konsequenzen übersteigerter Fantasie zu warnen verloren.

In letzter Zeit habe ich mich stärker mit dem Thema Symbolik – also Sinnbild (Weltbild) – beschäftigt und gleichzeitig auch mit Entwurf – als Grundlage dafür, wie der Mensch sich selbst erfindet. Davor hatte ich mich mit Kunststile und Lebensstil beschäftigt – hier gibt es eine Beweishaftigkeit dafür, dass der Mensch Künstler ist. Dort kommen es dann zu Übergängen zu Gattung/Art in Kunst, aber auch bei der Beschreibung der biologischen, evolutionären Gattung/Art Mensch.

Es geht um Klassifikationen, wie Zucht, Rasse, Sorte – in diesen Begriffen sind eytmologisch gesehen viele interessante Dinge zu entdecken. Genre, besonders in seiner alten Form, ist ein sehr interessanter Begriff. Die Darstellung von Alltagsszenen einer bestimmten Gesellschaftsschicht – ein Lebensstil wird Kunststil (alter französ. Gebrauch des Wortes Genre – das Festhalten des Entwurfes von sich selbst, also der symbolischen Darstellung des Ich, die durch den Kunststil gespiegelt wird – aber eben nur als Abbild der vorgestellten Echtheit dieser Szenen, denn sie stellen nicht das Leben in den Wirkungen, also in der echten Realität dar.)

Es geht also allgemein um die Struktur, um das System, wie sich der Mensch in der Welt aufbaut.

Selbstbestimmung als Grundlage der menschlichen Existenz – kann das in der Welt der Wirkungen funktionieren? (Nein, denn die Stoffwechsel-Existenz-

Der Begriff der Hybris kommt auf, wenn man an den Menschen denkt, der sich an die Symbolik, an die Vorstellungswelt klammert und nicht an die Stoffwechsel-Existenz-Hybrid, zum Mischwesen, zur Chimäre, zum janusköpfigen, doppelgesichtigen Wesen (Kopfgeburt der Athene vs. „echte“ Geburt).

Ramona Recherche (Februar 2017)-„Ethik des Nichtwissens“ nach Philosoph Richard David Precht-Erkenntnisse aus Disziplinen wie Paläoanthropologie, Primatologie und Verhaltensökologie können kein gesichertes Wissen über den Menschen, die Tiere, die Natur oder die Moral generieren. Daher muss man sich im Nichtwissen einrichten.

Stimmt das? Muss man sich im Nichtwissen einrichten? Gibt es wirklich keine Art des gesicherten Wissens?

Kann man die Weltformel als gesichertes Wissen bezeichnen? Vor allem wenn die Weltformel auf Ergebnisse der neuesten Forschungsarbeiten in allen Disziplinen gestützt werden kann.

Argumentation Prechts:-Der Mensch hat keinen Zugriff auf die Welt „an sich“, sondern nur einen Zugang zur Welt durch Interpretationen sprachlicher Konstruktionen.

Verhindern die Sprachkonstruktionen die Erkenntnis der Wirklichkeit oder sind es eher der Zugang zur Sprache (unreflektierter Gebrauch willkürlich erstellter und beliebig verwendbarer Begriffsnetzwerke) und die Bedeutungsaufladung, zu der es in der Entwicklung von Begriffsnetzwerken kommt?

Der Mensch ist schizophren im Umgang mit Natur und „Welt“, da es eine Diskrepanz zwischen Ethik und Handlungsweise gibt.

Bsp:-Angst vor Klimakatastrophe ↔ Teilhabe, Duldung und Rechtfertigung von Umweltverschmutzung

Ethik, Moral, Sensibilität ↔ Praxis

Eine unüberwindbare Kluft entsteht, die den Einzelnen alleine und im Privaten vor die große Aufgabe stellt diese Lücke zu schließen.

Wolfgangs Buch kann genau hier ansetzen und sein Trainings-Programm zur Selbsthilfe anbieten, das Wege aus dieser Schizophrenie zeigt und dem Leser begreiflich macht, wie er oder sie einen Zugang zur verlässlichen Erkenntnis der Welt erlangt und so die Kluft zwischen Ethik und Praxis schließen kann, indem er oder sie bei der Abschätzung der Konsequenzen seines Handelns gesichertes Wissen, also die Weltformel, als Richtwert-System wählt.

Dieser Weg der Ansprache eignet sich besonders gut bei potentiellen Lesern, die bereits das Gefühl haben, dass sich die Menschheit ändern muss, aber selbst nicht wissen wie das geschehen soll.

8. März 2017 Gestern hatte ich zunächst eine ganz einfachen, verständlichen Text als Einleitung geschrieben, der dann aber durch die Überarbeitung immer komplizierter wurde. Das merkt man diesem Text auch an. Dann habe ich noch versucht den Text von Ramona vom Montag 6.3. einzuarbeiten, was alles noch mehr verkompliziert hat, durch all die Ergänzungen, die ich einfügen wollte.

Ziel ist es diesen Text durch die weiteren Texte von Ramona zu ergänzen bzw. sie als roten Faden zu benutzen und damit auch die Stimmigkeit zu überprüfen. Die Länge des Textes hat jetzt erstmal kein Limit, allerdings die Struktur, der Rahmen, usw. schon. Der Text ist nun in einem persönlichen Stil gehalten – das will ich auch beibehalten, da es authentisch ist. Das gilt dann auch für Ramonas Texte oder auch der Documenta-Text z.B. - also diese Texte sollen so modifiziert werden, dass sie meinem persönlichen Stil entsprechen und sich in meinen Text einfügen lassen.

Klappentext: „Um endlich anzukommen im Leben.“

Deutlicher herausgearbeitet werden, müssen die einzelnen Gliederungspunkte, also was ist Einleitung, was ist Haupttext, etc.?

Durch dieses Textarbeit versuche ich mir dies vor Augen zu führen, indem ich mir vorstelle wie das Buch auf den Leser wirkt. Muss es einfach geschrieben sein? Gleichzeitig möchte ich aber neue Begriffsinhalte vorstellen und die erst erklärt werden müssen. Es muss also ein Mittelweg gefunden werden, um Akzeptanz zu finden, aber gleichzeitig auch komplizierte Sachverhalte verständlich machen zu können.

Klar ist auch, dass ich viel mehr als Ramona weiß, was im Buch stehen soll bzw. steht.

Das eigentliche Problem, das jetzt auf uns zukommt wird dieses Hineinarbeiten sein und die Gefahr den bereits vorhandenen Text in seiner Struktur, Systematik, etc. wieder zu zerstören. Das ist zwar ein natürlicher Vorgang, nur wenn meine Handicaps das mitbestimmen, kann das zum Problem werden und ich verliere die Ganzheit des Textes aus den Augen.

Fehlt jetzt mein Ansatz die Natur zu beschreiben und zu erleben, wie er sich aus meinem Lebenslauf (Ornithologie)ergibt, das Handwerk (alltägliche Gegenstände, Mechanismen des Funktionieren), das ich erlernt habe und die Kybernetik- und Kubismus-Grundlagen, die meine Arbeit stark beeinflusst und dort ihren Ursprung haben?-Wolfgangs Text:

8.3.2017 welches Problem steckt hier im Text den ich erst ganz einfach hatte und der dann immer komplizierter wurde. Was bedeutet das? 7.3. mein neuer Versuch einer Einleitung:

Endlich anzukommen im Leben.

Und dem Leben einen Sinn durch das Einssein als Sein, als Existenz zu geben. Meine Behauptung ist es, dass ich Ihnen Ihre schwerste Lebensherausforderung biete. So habe ich zumindest die Erfüllung dieser aufgeschobenen Aufgabe, das Buch am Lebensende fertigzustellen empfunden.

Es bietet die Zusammenfassung meines gesamten Lebenswerkes, dessen verdichteten Forschungsgrundlagen und dessen roter Faden in der Suche nach einem Formen ABC liegt. Dieses ABC ist die Grundlage einer neuen Kommunikationsstruktur des Verstehens in welcher Welt der Mensch lebt und soll jedem Menschen durch künstlerisches Denkhandwerkszeug verständlich gemacht werden.

Seinen Ursprung hat mein Lebenswerk in meiner künstlerischen Arbeit, die ich vor 30 Jahren begann, als ich zu den verschiedenen Jahreszeiten den Entwurf einer neuen Schöpfungsgeschichte in meinem Garten erarbeitet, gestaltet und umgesetzt habe. In diesem Eiszeittal vor Lübeck („Tränental“), also auf diesem 14.000 Jahre alten, noch nie von Menschen berührten, harten Boden wollte ich das Wesen des Menschen abbilden, begreifbar, erfahrbar und nachvollziehbar machen. Durch die Verfremdung alltäglicher Gebrauchs-Gegenstände oder der Landschaft, bekamen diese eine neue Funktion. Dieser Prozess soll dem Menschen auf dem Planeten Erde sein künstlerisches Stil-Verständnis vor Augen führen und ihm oder ihr die Grenzphänomenologie des hybriden Lebewesens, dass er oder sie ist, begreiflich machen, also sein oder ihr Denk- und Handlungsverständnis offen legen.

Sie werden feststellen, dass im Buch das alltägliche Leben, das Empfinden und Erfahren der Welt immer mit dem Elementaren verbunden ist. So geht es darum, das Funktionieren von materiellen Eigenschaften und deren Aushebelung durch ein idealistisches Menschheits- und Freiheitsverständnis aufzuzeigen, indem ich im meiner künstlerischen Arbeit Funktionseigenschaften vergolde oder sie zum Symbol mache und somit die Widersprüchlichkeiten des heutigen Weltverständnisses erkennbar mache. Der vergoldete Spaten verkörpert neue Eigenschaften und wird zum Gegenstand, der Eigenschaften wie Habsucht, Völlerei zugesprochen bekommt, aber durch die Vergoldung auch die Vorstellung von Fiktion und Wahrheit oder der Ewigkeit. Der vergoldete Spaten wird zum Repräsentant der  Inbesitznahme und des Beherrschens der Natur. Diese Grenzphänomenologie können Sie im Buch bei alltäglichen Erlebnissen nachvollziehen lernen, egal ob beim Schwimmen, beim Umgraben des Gartens mit dem Spaten, beim Kartoffeln schälen oder beim Liegen auf einer Wiese.

Somit ist dieses Buch in seinen Illustrationen, Collagen, Fotos und Schemata nicht vergleichbar mit anderen Diskurstheorien: die in der Philosophie behandelte Idee, finden Sie bei mir z.B. auf einer zerstörten Schultafel wieder. Die in der Physik stattfindende Analyse des Elementaren und dessen Teilungsmechanismen, die von der Soziologie propagierte Absicherung der Souveränität der selbstbestimmten Persönlichkeit, das Verständnis von Nutzen und Immer-Mehr-Haben-Wollen (Habgier) in der freien Marktwirtschaft oder die monotheistischen  Religionen, die Erlösung im Jenseits versprechen dienen als Diskurs-Grundlagen, die implizieren dass der Mensch sich vom materiellen Körper und allem Materiellen auf dem Planeten Erde befreien muss. All diese Theorien sind identisch in ihrer totalitären Eigenmächtigkeit, ihrer Zerstörungs-Kraft und in ihrem Potential sich durch allerlei Tricks und Täuschungen gegen die Naturkräfte aufzulehnen und sie zu einem Gefängnis zu erklären. Doch der Versuch sich die Welt, also die Natur anzueignen, ist zum Scheitern verurteilt und kann im Buch anhand der Bilder und beim Weiterdenken der Vorlagen nachvollzogen und erfahren werden. Ich versuche also durch anschauliche Beispiele und durch nachvollziehbare Kunst die Täuschungs-Mechanismen dieser Diskurse aufzuzeigen und sie aufzulösen, indem ich mein künstlerisches Denkwerkzeug zur Grundlage der Welterkenntnis mache und sich damit Chance eröffnet diese Art von Katastrophenwelt hinter sich zu lassen.

Dem Buch liegt somit ein scheinbar „unauflösbarer Widerspruch“ zu Grunde, der andere gar nicht erst den Mut haben ließ, den Versuch zu starten diesen aufzulösen. Meines Erachtens kann dieser Versuch nur glücken, wenn eine künstlerische Alternative entwickelt wird, die den Menschen nicht in die Katastrophe führt und dem Menschen hilft sein oder ihr „unvollständig sein“ durch Kunst zu begreifen. Dieses Ziel hatte ich nicht schon immer so deutlich vor Augen, doch brannte stets ein Verlangen in mir, die komplexe Welt auf einen gemeinsamen Nenner zu verdichten, den Wesenskern des Lebens zu finden. Die einfachste Botschaft die dabei entstand ist, dass die Naturgesetze über unser Menschsein-Verständnis bestimmen und Freiheit innerhalb ihrer Toleranzräume und Referenzwerte in der Mittigkeit definieren und Gegenüberstellung.

nicht durch begriffliches, symbolisches, göttliches Naturverständnis zum Spiel und Spaß haben in der Beliebigkeit/Willkür (detaillierter erklären) der Gier (NATUR ALS SELBSTBEDIENUGSLADEN), alles zu verschlingen, kollabierend auf dem Planeten Erde konditioniert/programmiert zu sein.

Somit re-kollabiert zu sein/zu werden.

Bei manchen wird im ersten Augenblick im Durchblättern ein Chaos entstehen, ein Gefühl von allein gelassen, in einem Sumpf zu versinken, wird sich bei manchen von ihnen bei der Lektüre meiner vielfältigsten Pilotprojekte von: Theorien, Texte, Begriffs-Inhaltsanalysen und der Suche nach dem ursprünglichen, von Anwendung und Mittel in der Verwendung, von Schemata, Collagen Fotos, und alltäglichen mitmachaktionen einstellen, weil sie eine andere Kommunikationsstruktur gewöhnt sind, und Sicherheiten Ihnen somit scheinbar entzogen werden. Und so werden sie im ersten Augenblick das Chaos nicht einordnen können. Das Ziel dieses 2 Erwachsenenmal -Buches, das Original entstanden vor 40 Jahren ist es eine Vorgabe als Rezeptionskunst, für sich als Künstler vorzustellen. Es ist somit nicht das so wie man sich heute ein Erwachsenen mal Buch vorstellt, das was sie in letzten Jahren durch die Presse ihnen vorgestellt wurde wo dieser Art Gattungsbegriff für meditative, sterile Vorlagen und Bücher verwendet wurde.

Doch was sich hier als Sicherheit oder Kontrolle aufgeben müssen, es entspricht der Wirklichkeit, in den Eigenschaften der Wirkungen zu leben nicht in der Dinge Welt, so wie wir es alltäglich verinnerlichen und trainieren. Diese Katharsis ist vergleichbar mit einer Metapher/Verkörperung des Sumpfes oder in einer Wasserbewegung zu leben und da drin zu stecken. Im Chaos, im Sumpf versinken, der Boden wird einem entzogen, der Suche wo kann man stehen sich hinstellen, usw. als Ungewissheits- Grundlage von evolutionärer Anpassungsdynamik zu leben und akzeptieren zu lernen ist also das Ziel dieses Buches.

Die angenommene Hauptfragestellung war dabei: Wie müsste das Weltverständnis und Menschenbild – also auch vor allem das Begriffsbild von Welt, Mensch, Natur etc. aussehen, damit es evolutionär funktioniert? Und ein angenommener Todestrieb des Menschen in sich, durch den übersteigerten und fehlgeleiteten Beutetrieb, die Symbolik die Fiktion, die Täuschung, oder die eigene Planung um sich selber somit zur Beute zu machen. Durch die globale Handlungs- Konsequenz in materiellen Existenzbedingungen hinein handeln zu müssen und sich so als Hybris Wesen als Hybrid- Mischwesen Verständnis zu entziehen den Boden die Konsequenz ist. Der Mensch ist zum Mörder seiner eigenen Gattung mutiert. Wo sind die Warnsysteme von dieser Zielgerichtetheit, alles materielle zu zerstören um die Fiktion als eigentliche Existenzbedingungen zu begreifen, das unendliche, usw.?

Oder liegt es an unserem „defekten“ oder in die Sackgasse geratenen Gehirn, Weil das Gehirn die Fiktion von der Wirklichkeit/funktionierenden Existenzbedingungen nicht unterscheiden kann. Meine Annahme: das Gehirn keine Vergleichsmethodik entwickeln kann, durch Überforderung der komplexen Welt deren vielfältigsten Sachzusammenhängen den gemeinsamen Nenner das Gehirn nicht mehr finden kann? Bei Tieren funktioniert dieser Schutzmechanismus noch. Die Annahme dabei dass das Gehirn nicht mehr kompatibel arbeiten kann, um die Anforderung der Moderne zu erfüllen. da uns das Gehirn, das Denken, das wissen, der Verstand die Intelligenz des Vertrauen auf uns selber dieses nicht mehr warnt vor der Selbstzerstörung der eigenen Art und Gattung durch ein eigenes geschaffenes oder erfundenes Kunststil Verständnis von Mensch sein?

So war die Frage: wie schafft man es dieses Frühwarnsystem wieder zu etablieren? Was mal unser Instinkt war - Wenn ich Ihnen hier jetzt an ein Gehirnstraining für die Vergleichsarbeit usw. anbietet, könnte man sagen dass das Gehirn nicht lernbereit ist so wie der Mensch es sich vorstellt usw. weil das Gehirn anders lernt, usw. zu speichern d.h. es gibt hier ein Problem der Erfahrung? Dieser Begriff vom Phänomen her ist nicht stimmig worauf jetzt vieles bei Menschenbild aufgebaut wird usw.

Das Ziel war also: Das Problem eine Vergleichsmethodik zwischen zwei Arten des Chaos zu finden, entwickeln und vorzustellen und anschaulich nachvollziehbar zu machen in alltäglichen wiederholenden Beispielen. Indem sie hier das Buch noch als Chaos erleben, gehe ich von der Annahme aus dass der Künstler Mensch/ Rezipient seines Kunstwerkes von Zivilisation und Entwicklungsgeschichte und deren permanenten Modifikation, bereits in einer Art Gegensumpf befindet, in dem sie versinken und durch Aufklärung meinerseits soll der Rezipient lernen sich aus diesem Sumpf zu befreien.

Das Problem war nun eine Vergleichsmethodik zwischen zwei Arten des Chaos zu entwickeln oder zu finden. Die kann nur in einen gemeinsamen Nenner liegen von 2 Arten von utilitaristischen Theorie ein Gegensatzpaar ein Gegensatz zu bekommen, herauszuarbeiten. Damit der Vergleich seine Wirkung Kraft entfaltet D.h. meiner utilitaristischen Theorie liegt, dass die Natur über uns bestimmt und einreguliert in die Mittigkeitskräfte zu Grunde. Gegenüber einer Menschen gemachten Ziel gerichteten utilitaristischen Herrschafts- Theorie der Hybris- Hyper-Verkörperung und Identifizierung von einem gekapselten Isolations- Raum von Autonomie und Souveränität von selbstbestimmter Persönlichkeit und einmaligen Individuumsverständnisses, usw. dazu geführt hat, die Natur/den eigenen Körper zu besitzen kontrollieren zu können.

In meinem Chaos/Sumpf bin ich auf der Suche nach Klarheit, während die die im Gegensumpf stecken, meinen bereits in Klarheit zu leben und an dieser keinen Zweifel zu haben, oder eben einfach an Rahmensetzungen, die Sicherheit propagieren zu glauben. Es gibt also eine Verweigerung sich meiner Arbeit überhaupt zu öffnen, was ja eine Natürlichkeit hat, da man alte, Sicherheit schaffende Gewohnheiten nicht aufgibt, schon gar nicht wenn diese bedroht werden. Zusätzlich kommt es zur Ablehnung meiner Pionierarbeit und Vordenker-Arbeit – also meiner Arbeit an Denkweisen, an Denkvorlagen, die das heutige Weltbild aushebeln. D.h. unser Gehirn kann nicht vergleichen. Wie ist das gekommen dass man diese Grundregel oder Prinzip was auch der Wissenschaft zu Grunde liegt in der wichtigsten Frage des Menschen das Gehirn nicht mehr kompatibel arbeiten kann. Weil die Arbeitsweise des Gehirns auf Mustererkennung auf Verhältnisse usw.? Aufgebaut, ausgerichtet ist.

Das was so entstanden ist als Existenzkampf Verständnis in seiner Alltäglichkeit, Gegenwärtigkeit, nachzuvollziehen. Um in der Harmonie mit der Natur wieder leben zu können bzw. der Natur wieder etwas zurückzugeben was sie uns geborgt -geschenkt hat

Es ist das selbstverständlichste wie ich meine was jeden Menschen als Wissen Grundlage zur Verfügung stehen müsste und in uns enthalten ist. Sie können jetzt selber überprüfen ob ich Ihnen hier das Leben zu verstehen zu akzeptieren oder respektieren das richtige Handwerkszeug zur Verfügung gestellt habe.

Damit sie die Extremen Vorstellungen und Erkenntnisgrundlagen von innen und außen der Dinge Welt auflösen können. Brauchen Sie das künstlerische Denk-Handwerkszeug.

Dem Handwerkszeug der Kunst liegt im eigentlichen ursprünglichen Sinne die Unterscheidungs- Fähigkeit, zwischen der symbolischen/dem fingierten von Existenz- Bedingungen zu unterscheiden, gegenüber den funktionierenden materiellen Eigenschaftswirkungen als Wahrheit von Existenzbedingung zu erkennen oder zu erfahren.

Und somit: das ich und selbst als Teil eines Ganzen auflöst, durch Empathie neu konditioniert in einer Zusammengehörigkeit des Einssein als Teil des Ganzen sich zu erfahren. Und trennt das gewollte, kontrollierte, besitzende.

Die Methodik des Vergleichs, also eine Art Dialektik, kann nur erfolgreich sein, wenn ich mich stärker damit beschäftige, wie ich Chaos mit Chaos vergleichen kann, während sich die Gegenseite auch noch verweigert, sich aus ihrem Chaos zu befreien, da sie dieses als Klarheit wahrnehmen. Also bleibe scheinbar nur ich als der im Chaos Lebende zurück, ein Chaos das niemand verstehen lernen möchte. So muss ich mich und stärker mit den Problematiken und Hintergründen des Chaos, des Sumpfes, des Paradoxons, der Inkommensurabilität – des nicht vergleichen Könnens/keine Wiedererkennung bei Gegenüberstellung – beschäftigen.

Es geht also darum, dass ich verständlicher werde – ist der Weg, den ich beschreiten muss also die Komparistik – der Vergleich zwischen den zwei oben beschriebenen Arten von Chaos, von Sumpf.

Mein Problem ist nach wie vor, dass ich eine Systematik, ein Struktur, eine Gliederung – denn wie du sagtest, können wir die Einleitung erst machen, wenn das Buch  bzw. der Hauptteil fertig ist. Dann wäre das Chaos aufgelöst und ich könnte die Thesen des Buches in einer Klarheit verfassen zu denen dann die Rezipienten Stellung beziehen können – sich also dagegen stellen oder sich darauf einlassen. Für die Strukturierung benötigen wir den Wesenskern. Wenn ich versuche mein vergleichendes Gesamtkunstwerk im Kopf des Rezipienten zu verankern, brauche ich Klarheit. Dem Vergleich liegt die gedankliche Vorstellung eines Objektes, einer Überlegung zu Grunde, wenn man jemand anderem etwas plausibel erklären möchte. Ein Trinkgefäß zu erklären, setzt voraus dass man sich selbst im Kopf ein Trinkgefäß vorstellt und nur anhand dieser Vorstellung kann ich dem anderen das Trinkgefäß erklären. Die klare Vorstellung hilft das Wage greifbar, fassbar zu machen. Dem Vergleich liegt somit das Lernen zu Grunde, denn wenn wir keinen Vergleich haben, können wir auch nicht lernen. Deswegen habe ich die vergleichende Methodik gewählt. Ich komme eben aus der Kunst heraus und möchte über das künstlerische Denkwerkzeug die Leute schulen, Vergleiche zwischen den zwei Chaos-Arten ziehen zu können und dadurch Klarheit in beiden Chaos-Arten zu finden. Natürlich kann die abwehrende Haltung der Rezipienten bisher auch daran liegen, dass diese schon erkannt haben, dass ich mit meinen Projekt nur scheitern kann. Zusammenhänge aus verschiedenen Fachgebieten zusammen zu bringen, meine Forschungsarbeit, meine Erfindungen, die eben die Weltformel erklären und für jedem zugänglich machen sollen, sind vielleicht nur ein Versuch, der zum Scheitern bestimmt ist – das Ziel ist somit nicht erreichbar.

Bevor wir die Rahmensetzung, die Hauptthese nicht formulieren können, können wir auch keine vergleichende Theorie aufstellen. Ist hier auch das Problem, dass um so mehr man versucht den Inhalt des Wesenskerns zu bestimmen, er sich umso mehr entzieht? - W: Ich habe schon das Gefühl, dass es immer klarer wird. Pilotprojekte sind eben schwer vergleichbar und greifbar.

Denkwerkzeug – Handwerkzeug: beides erfordert ein Training, ein Erlernen von bestimmten Methodiken, auch oft des Vergleichs, um in einer Tätigkeit „meisterlich“ ausgebildet arbeiten zu können.

Wie müsste der Mensch heißen, wenn es um die globale Handlungsverantwortung und das Leben in den Wirkungen, in den funktionierenden Existenzbedingungen, also in der Wahrheit geht?

Problem ist nach wie vor, das Wahrheit und Fiktion vermischt werden und die Trennschärfe dadurch verloren geht. Symbolik und Meta-Physik stehen konträr zu den materiellen Existenzbedingungen.

Die Menschen haben gar keine Ahnung mehr, wann das symbolische beginnt, also wie man Vorstellung von Materiellem trennt. Die Beherrschung dieses Handwerkszeug und Denkwerkzeug muss dringen erlernt werden, um nicht weiter die Ebene der Symbolik als reale Ebene zu verstehen, und um nicht dem Drang nachzugeben diese Symbolik besitzen zu wollen, sie zur Beute zu machen und dann dieser Vorstellung zu folgen, um über sie bestimmen und kontrollieren zu können und sie schlussendlich verschlingen zu können. Aber man verschlingt sich im Endeffekt selbst, denn diese Symbolik ist ja nur eine Vorstellung im eigenen Gehirn, eine scheinbar sichere Baustelle, auf der man alles zusammenbasteln und zerschlagen kann wie man möchte. Dieses verwirbeln und umbauen der Denkwerke, um sie kontrollieren oder besitzen zu könne, hat das Gehirn die Eigenschaft uns vor den Konsequenzen übersteigerter Fantasie zu warnen verloren.

In letzter Zeit habe ich mich stärker mit dem Thema Symbolik – also Sinnbild (Weltbild) – beschäftigt und gleichzeitig auch mit Entwurf – als Grundlage dafür, wie der Mensch sich selbst erfindet. Davor hatte ich mich mit Kunststile und Lebensstil beschäftigt – hier gibt es eine Beweishaftigkeit dafür, dass der Mensch Künstler ist. Dort kommen es dann zu Übergängen zu Gattung/Art in Kunst, aber auch bei der Beschreibung der biologischen, evolutionären Gattung/Art Mensch.

Es geht um Klassifikationen, wie Zucht, Rasse, Sorte – in diesen Begriffen sind eytmologisch gesehen viele interessante Dinge zu entdecken. Genre, besonders in seiner alten Form, ist ein sehr interessanter Begriff. Die Darstellung von Alltagsszenen einer bestimmten Gesellschaftsschicht – ein Lebensstil wird Kunststil (alter französ. Gebrauch des Wortes Genre – das Festhalten des Entwurfes von sich selbst, also der symbolischen Darstellung des Ich, die durch den Kunststil gespiegelt wird – aber eben nur als Abbild der vorgestellten Echtheit dieser Szenen, denn sie stellen nicht das Leben in den Wirkungen, also in der echten Realität dar.)

Es geht also allgemein um die Struktur, um das System, wie sich der Mensch in der Welt aufbaut.

Selbstbestimmung als Grundlage der menschlichen Existenz – kann das in der Welt der Wirkungen funktionieren? (Nein, denn die Stoffwechsel-Existenz-

Der Begriff der Hybris kommt auf, wenn man an den Menschen denkt, der sich an die Symbolik, an die Vorstellungswelt klammert und nicht an die Stoffwechsel-Existenz-Hybrid, zum Mischwesen, zur Chimäre, zum janusköpfigen, doppelgesichtigen Wesen (Kopfgeburt der Athene vs. „echte“ Geburt).

6. März 2017-Warum versteht man mich nicht in meiner Kunst?-Analogie des Sumpfes, des Chaos zu meiner Kunst: Im Chaos, im Sumpf versinken, der Boden wird einem entzogen. Was ist das problematische an meinen Theorien? Sind sie nicht vergleichbar mit anderen Diskurstheorien? Oder sind sie ein „unauflösbarer Widerspruch“? Also, warum versteht man mich nicht?

Paradoxon/Inkommensurabilität-Müssten am Anfang der Einleitung Begriffe wie, Inkommensurabilität (nicht vergleichbar, kein gemeinsames Maß, „nicht zusammen messbar“) oder Paradoxon stehen?

Paradoxon – ein Widerspruch in sich, ein Ding der Unmöglichkeit. Der Begriff geht zurück auf gegen, wider; Meinung, Ansicht, Vorstellung und Glaube; unauflösbarer Widerspruch.

Vergleichsmethodik-Das Gefühl in einem Sumpf zu versinken stellt sich bei der Lektüre meiner Theorien beim Rezipienten ein, da er nicht verstehen kann und das Chaos nicht ordnen vermag. Ich behaupte nun allerdings, dass sich die Rezipienten bereits in einer Art Gegensumpf befinden, in dem sie versinken und durch Aufklärung meinerseits soll der Rezipient lernen sich aus diesem Sumpf zu befreien. Problem ist nun eine Vergleichsmethodik zwischen zwei Arten des Chaos zu entwickeln. In meinem Chaos/Sumpf bin ich auf der Suche nach Klarheit, während die die im Gegensumpf stecken, meinen bereits in Klarheit zu leben und an dieser keinen Zweifel zu haben, oder eben einfach an Rahmensetzungen, die Sicherheit propagieren zu glauben. Es gibt also eine Verweigerung sich meiner Arbeit überhaupt zu öffnen, was ja eine Natürlichkeit hat, da man alte, Sicherheit schaffende Gewohnheiten nicht aufgibt, schon gar nicht wenn diese bedroht werden. Zusätzlich kommt es zur Ablehnung meiner Pionierarbeit und Vordenker-Arbeit – also meiner Arbeit an Denkweisen, an Denkvorlagen, die das heutige Weltbild aushebeln.

Die Methodik des Vergleichs, also eine Art Dialektik, kann nur erfolgreich sein, wenn ich mich stärker damit beschäftige, wie ich Chaos mit Chaos vergleichen kann, während sich die Gegenseite auch noch verweigert, sich aus ihrem Chaos zu befreien, da sie dieses als Klarheit wahrnehmen. Also bleibe scheinbar nur ich als der im Chaos Lebende zurück, ein Chaos das niemand verstehen lernen möchte. So muss ich mich und stärker mit den Problematiken und Hintergründen des Chaos, des Sumpfes, des Paradoxons, der Inkommensurabilität – des nicht vergleichen Könnens/keine Wiedererkennung bei Gegenüberstellung – beschäftigen.

Es geht also darum, dass ich verständlicher werde – ist der Weg, den ich beschreiten muss also die Komparistik – der Vergleich zwischen den zwei oben beschriebenen Arten von Chaos, von Sumpf.

Mein Problem ist nach wie vor, dass ich eine Systematik, ein Struktur, eine Gliederung – denn wie du sagtest, können wir die Einleitung erst machen, wenn das Buch  bzw. der Hauptteil fertig ist. Dann wäre das Chaos aufgelöst und ich könnte die Thesen des Buches in einer Klarheit verfassen zu denen dann die Rezipienten Stellung beziehen können – sich also dagegen stellen oder sich darauf einlassen. Für die Strukturierung benötigen wir den Wesenskern. Wenn ich versuche mein vergleichendes Gesamtkunstwerk im Kopf des Rezipienten zu verankern, brauche ich Klarheit. Dem Vergleich liegt die gedankliche Vorstellung eines Objektes, einer Überlegung zu Grunde, wenn man jemand anderem etwas plausibel erklären möchte. Ein Trinkgefäß zu erklären, setzt voraus dass man sich selbst im Kopf ein Trinkgefäß vorstellt und nur anhand dieser Vorstellung kann ich dem anderen das Trinkgefäß erklären. Die klare Vorstellung hilft das Wage greifbar, fassbar zu machen. Dem Vergleich liegt somit das Lernen zu Grunde, denn wenn wir keinen Vergleich haben, können wir auch nicht lernen. Deswegen habe ich die vergleichende Methodik gewählt. Ich komme eben aus der Kunst heraus und möchte über das künstlerische Denkwerkzeug die Leute schulen, Vergleiche zwischen den zwei Chaos-Arten ziehen zu können und dadurch Klarheit in beiden Chaos-Arten zu finden. Natürlich kann die abwehrende Haltung der Rezipienten bisher auch daran liegen, dass diese schon erkannt haben, dass ich mit meinen Projekt nur scheitern kann. Zusammenhänge aus verschiedenen Fachgebieten zusammen zu bringen, meine Forschungsarbeit, meine Erfindungen, die eben die Weltformel erklären und für jedem zugänglich machen sollen, sind vielleicht nur ein Versuch, der zum Scheitern bestimmt ist – das Ziel ist somit nicht erreichbar.

Hauptfragestellung: Wie müsste das Weltverständnis und Menschenbild – also auch vor allem das Begriffsbild von Welt, Mensch, Natur etc. aussehen, damit es evolutionär funktioniert?

Bevor wir die Rahmensetzung, die Hauptthese nicht formulieren können, können wir auch keine vergleichende Theorie aufstellen. Ist hier auch das Problem, dass um so mehr man versucht den Inhalt des Wesenskerns zu bestimmen, er sich umso mehr entzieht? - W: Ich habe schon das Gefühl, dass es immer klarer wird. Pilotprojekte sind eben schwer vergleichbar und greifbar.

Todestrieb des Menschen-Hat der Mensch einen Todestrieb in sich, durch den übersteigerten und fehlgeleiteten Beutetrieb? Der Mensch ist zum Mörder seiner eigenen Gattung mutiert.

Oder liegt es an unserem „defekten“ oder in die Sackgasse geratenen Gehirn, da uns dieses nicht oder nicht mehr warnt vor der Selbstzerstörung? Bei Tieren funktioniert dieser Schutzmechanismus noch.

Also wie schafft man es dieses Frühwarnsystem wieder zu etablieren? - Ich sage, mein künstlerisches Denkwerkzeug ist die Grundlage einer Welterkenntnis, die den Menschen nicht in die Katastrophe führt.

Denkwerkzeug – Handwerkzeug: beides erfordert ein Training, ein Erlernen von bestimmten Methodiken, auch oft des Vergleichs, um in einer Tätigkeit „meisterlich“ ausgebildet arbeiten zu können.

Wie müsste der Mensch heißen, wenn es um die globale Handlungsverantwortung und das Leben in den Wirkungen, in den funktionierenden Existenzbedingungen, also in der Wahrheit geht?

Problem ist nach wie vor, dass Wahrheit und Fiktion vermischt werden und die Trennschärfe dadurch verloren geht. Symbolik und Meta-Physik stehen konträr zu den materiellen Existenzbedingungen.

Die Menschen haben gar keine Ahnung mehr, wann das symbolische beginnt, also wie man Vorstellung von Materiellem trennt. Die Beherrschung dieses Handwerkszeug und Denkwerkzeug muss dringen erlernt werden, um nicht weiter die Ebene der Symbolik als reale Ebene zu verstehen, und um nicht dem Drang nachzugeben diese Symbolik besitzen zu wollen, sie zur Beute zu machen und dann dieser Vorstellung zu folgen, um über sie bestimmen und kontrollieren zu können und sie schlussendlich verschlingen zu können. Aber man verschlingt sich im Endeffekt selbst, denn diese Symbolik ist ja nur eine Vorstellung im eigenen Gehirn, eine scheinbar sichere Baustelle, auf der man alles zusammenbasteln und zerschlagen kann wie man möchte. Dieses verwirbeln und umbauen der Denkwerke, um sie kontrollieren oder besitzen zu könne, hat das Gehirn die Eigenschaft uns vor den Konsequenzen übersteigerter Fantasie zu warnen verloren.

In letzter Zeit habe ich mich stärker mit dem Thema Symbolik – also Sinnbild (Weltbild) – beschäftigt und gleichzeitig auch mit Entwurf – als Grundlage dafür, wie der Mensch sich selbst erfindet. Davor hatte ich mich mit Kunststile und Lebensstil beschäftigt – hier gibt es eine Beweishaftigkeit dafür, dass der Mensch Künstler ist. Dort kommen es dann zu Übergängen zu Gattung/Art in Kunst, aber auch bei der Beschreibung der biologischen, evolutionären Gattung/Art Mensch.

Es geht um Klassifikationen, wie Zucht, Rasse, Sorte – in diesen Begriffen sind eytmologisch gesehen viele interessante Dinge zu entdecken. Genre, besonders in seiner alten Form, ist ein sehr interessanter Begriff. Die Darstellung von Alltagsszenen einer bestimmten Gesellschaftsschicht – ein Lebensstil wird Kunststil (alter französ. Gebrauch des Wortes Genre – das Festhalten des Entwurfes von sich selbst, also der symbolischen Darstellung des Ich, die durch den Kunststil gespiegelt wird – aber eben nur als Abbild der vorgestellten Echtheit dieser Szenen, denn sie stellen nicht das Leben in den Wirkungen, also in der echten Realität dar.)

Es geht also allgemein um die Struktur, um das System, wie sich der Mensch in der Welt aufbaut.

Selbstbestimmung als Grundlage der menschlichen Existenz – kann das in der Welt der Wirkungen funktionieren? (Nein, denn die Stoffwechsel-Existenz-Bedingungen sind die Grundlage menschlicher Existenz.)

Der Begriff der Hybris kommt auf, wenn man an den Menschen denkt, der sich an die Symbolik, an die Vorstellungswelt klammert und nicht an die Stoffwechsel-Existenz-Bedingungen. Er macht sich somit selbst zum Hybrid, zum Mischwesen, zur Chimäre, zum janusköpfigen, doppelgesichtigen Wesen (Kopfgeburt der Athene vs. „echte“ Geburt).

Was glaube ich bisher geklärt zu haben?

2. März 2017-Gesprächsprotokoll-W: Ich muss meinen Freunden gegenüber Rechenschaft über unsere Arbeitsweise und Fortschritte ablegen, d.h. ich möchte unsere Situation von ihnen analysieren lassen. Rita, Soziologin, die ich schon 31 Jahre kenne, interessiert sich für meinen Lebensweg. Ich habe ihr den USB-Stick gegeben und auch deinen Text, damit sie sich unsere Arbeit anschauen kann. Sie sollte schauen ob wir/ich Fehler machen, usw. Auch einen Psychologen habe ich, der mich seit Jahren betreut und mit dem ich auch eine freundschaftliche Ebene pflege und mit dem ich auch schon Veranstaltungen gemacht habe. Auch er schaut sich meine Arbeit an und analysiert die Arbeitsweise. Frau Grossen Ergotherapie – sie analysiert meine Arbeitsstruktur, aufgrund der Probleme die da entstehen durch mein ADHS und mein Problem eben von Ideen überflutet zu werden. Das sind jetzt einige der Leute, denen ich Rechenschaft ablege. Sie haben mir jetzt auch Tipps gegeben, was ich brauche usw.

W: Es geht jetzt bei uns um die Erfassung der realen Arbeitssituation.  Du meintest ja ich hätte dich zu spät informiert, dass ich so spät zurückkomme und deswegen wäre die Arbeit eingeschlafen.

R: Du hattest mir gesagt du bleibst 2-3 Wochen, daraus wurden dann 5 Wochen. Ich bezweifle selbst wenn wir den Kontakt über Skype aufrecht erhalten hätten , wäre die Arbeitssituation mit deiner Baustelle im Hintergrund schwierig geworden.

W: Verrückter Weise nicht, ich habe sehr gut gearbeitet.

R: Wieso konntest du mir dann keinen Text zuschicken, der deiner Meinung nach brauchbar gewesen wäre.

W: Naja, ich hatte mir eben über Skype Hilfe erhofft, um einen guten Text hin zu bekommen.

R: Ich hatte zwischendurch, nachdem du meintest du bleibst noch länger, dass du von Kreta und der kalten Wohnung flüchten wolltest.

W: Ich bemühe mich dich zu erreichen und von deiner Seite kommt irgendwie nichts.

R: Also ich muss dir jetzt dazu sagen, dass das mit dem Kontakt wohl von beiden Seiten nicht optimal gelaufen ist und ich von hier aus auch das Gefühl hatte, dass von deiner Seite nicht so der Einsatz kommt.

Naja, was mir allerdings klar geworden ist, auch die Zeit im Dezember als du weg warst schon, dass ich inzwischen zu viel Druck wegen des Projektes habe. Ich fühle mich so verantwortlich dafür und das hat sich jetzt zugespitzt in mir dieses Gefühl des Drucks. Ich hatte ja schon öfter mit die über meine Zweifel gesprochen, nicht die Richtige zu sein, die mit dir das Buch schreibt. Als Schülerin deiner Programms, die mitdenken kann und mitschrieben kann läuft das – aber wenn ich so viel Verantwortung übernehme, frisst das zu viel meiner Energie und du weißt ich habe auch noch andere Jobs. Ich kann mich nicht voll reinhängen und gleichzeitig in der Bar arbeiten,meinen Schmuck machen und auch noch irgendwie ein Privatleben führen. Am Anfang hieß es ich soll etwas bei Grammatik und Struktur helfen, jetzt soll ich philosophisch argumentieren auf eigene Gedankengängen basierend – was ja kein Problem ist – aber nebenher schaffe ich das nicht … das erfordert eine andere Arbeitssituation und Motivation.

Also, ich gebe das nicht gerne zu, aber ich bin überfordert mit der Situation so viel (gefühlte) Verantwortung für das Projekt zu tragen. Das habe ich wohl schon länger, wollte es mir aber nicht eingestehen und hab mich erst mal voll rein gehängt. Inzwischen weiß ich, dass ich mir das selbst nicht antun darf.

W: Ich habe wohl auch gemerkt, dass da was nicht stimmt – du warst oft krank und hast auch keine Fragen mehr gestellt. Was willst du denn?

R: Als erstes will ich besser auf mich aufpassen.

W: Also, auch dass ich besser aufpasse und dich nicht überfordere.

R: Also ich sehe momentan nur zwei Möglichkeiten (auch wenn es mir schwer fällt das auszusprechen): 1. Ich arbeite weiterhin für dich, mache aber nur das was wir zu Beginn ausgemacht hatten – also Grammatik, Rechtschreibung, Struktur, Briefe schreiben, etc.

Oder 2. Du stellst mich in Vollzeit an 800,-EUR im Monat plus Versicherung. Vor der zweiten Möglichkeit habe ich allerdings Angst, dass deine Ansprüche dann zu hoch werden und ich sie nicht erfüllen kann.

W: Also was würdest du dann noch machen wollen?

R: Wie oben genannt – Grammatik, Struktur, etc.

W: Wo ist da jetzt der Bruch zur jetzigen Arbeit?

R: Also, allein der Summary zum Beispiel übersteigt das schon unheimlich – diesen Text, den ich da leisten soll, hast du ja noch nicht mal hin bekommen bis jetzt, und damit meine ich den Inhalt.

W: Was brauche ich aufgrund meiner Handicaps? Ich brauche jemanden der meine chaotischen Gedankengänge in klare Sachzusammenhänge setzt. D.h. die Struktur, die Systematik des Ganzen dabei im Kopf hat, weil ich das nicht kann, weil ich permanent von Ideen überflutet werde, die zwar aus einem verdichteten Kern kommen, den ich mit dir zusammen mir verstärkter vor Augen führen konnte. Gerhard, z.B. hat mich immer wieder verführt mich mit seinen Ideen zu beschäftigen und so konnte ich nicht richtig zu meinen Ideen vordringen. Ich brauche also jemanden für die Strukturierung des Buches, der die Strukturierung gegen prüft.

R: Also Gegenkontrolle ist da etwas untertrieben – es geht über das Sortieren deiner Gedanken hinaus – die bisherige Struktur haben wir zusammen erarbeitet – weil du auch meintest du erkennst keine Strukturen.

W: Die Realität ist die – man versteht mich nicht – die Kommunikationsstrukturen lassen es nicht zu, dass meine Gedanken-Chaos erklärbar werden.

Wie machen wir jetzt also weiter?

R: Du machst die Denkarbeit, ich die Schreibarbeit.

W: Naja, das machen wir doch schon so. Ich habe das Gefühl dir viel erklären zu müssen, mit vielen Wiederholungen, um deine Fragen zu beantworten, weil wir sonst diesen Text nicht klar genug bekommen.

R: Klar die Fragen haben uns beide erstmal weiter gebracht, aber ab einem bestimmten Punkt ging das Ganze dann eher in die Breite, als in die Tiefe – und es hat uns eher aufgehalten.

Ich glaube, dass du entscheiden solltest wie der Text aussehen sollte, also das Buch. Welche Art von Erzählung, welche Strukturierung, etc.

Feedback zu unserer Arbeit aus Deutschland:-Ich brauche mehr Seiten Text, ich sollte von 15 Seiten ausgehen – es geht um die Strukturierung und die Systematik des Buches, die da nicht durchkommt.

R: Bei 15 Seiten und der genauen Struktur des Buches, müsste das Buch aber schon zumindest grob fertig sein und den Summary verfasst man danach. Sonst bleibt nur ein kurzer Abstract, den man vorher schreibt – also wie die Arbeit und das Buch aussehen und welche Methoden verwendet werden.

W: Ich kann den anderen kaum verständlich machen, dass ich den eigentlichen Kern nicht erkenne. Sie verlangen von mir eine Strukturierung vorzulegen, die ich aber meiner Meinung nach nicht ohne den Kern und dessen Inhalt hin bekommen. So habe ich auch mit dir erlebt, dass der Kern mal in der Mittigkeit (Weltformel) lag, dann aber wieder woanders. Ich bin auf meine inhaltlichen Lücken eingegangen und bin jetzt wieder stärker beim symbolischen gelandet – dazu dieser Text über den Wesenskern, den ich dir später zuschicke. Habe ich den Kern gefunden oder nicht?

Rita meinte, sie hat festgestellt, dass wir die Texte alle in eine Datei bringen sollten – was eben noch fehlt. Und dass die Gliederungsstrutktur in den Texten fehlen, sodass man bei den einzelnen Texten Struktur und Schwerpunkte erkennen kann. Sie findet in den Texten schon Glossartexte, warum haben wir daraus nicht so eine Art Lexikon erstellt – R: Haben wir doch schon – es gibt eine Datei, die Begriffe heißt, wo wir mit dieser Arbeit schon begonnen haben.

W: Rita zu deinem Text (Summary, das ja noch nicht fertig ist und wir noch gar nicht richtig überarbeitet und durchsprochen haben) – man muss eigentlich aus der Kybernetik anfangen und nicht mit der Postmoderne. Also aus der Postmoderne wurde ich eigentlich kritisiert.

R: Ja ist ja klar – die Postmoderne lässt den Mensch als kaputtes, defektes, fragmentier Wesen zurück, was du ja nicht so siehst Du gehörst zu der zweiten Stufe der Postmoderne, wo versucht wird den Menschen heilsam und funktionierend in das große Ganze einzubinden. Und als ich sagte erzähl mir doch was zu Kubismus und Kybernetik als Ausgangspunkt deiner Arbeit meintest du, das kannst du nicht.

W: Rita, meint dass meiner Arbeit auch die Zerteilung des Individuums zu Grunde liegt. Und würden es uns selbst schwer machen aus der Postmoderne heraus zu argumentieren. Zusätzlich steckt sie auch nicht so in unseren Gedankengängen und kann das vielleicht gar nicht so beurteilen.

R: Es zeigt mir eben, dass diese Aufgabe, deine Gedankenkunstwerk in einfache Worte zu bringen, die nicht nur anderen, sondern vor allem dir gerecht werden soll, keine leichte ist und eben nicht nebenher zu meistern ist.

18. Januar 2016 Wie wird die Arbeitsweise in Zukunft aussehen?

Zur Zeit arbeiten wir ja an der Einleitung/Zusammenfassung und sind natürlich immer gedanklich beim Inhalt, beim Einbau der Biografie und der Erstellung eines Glossars.

Ich habe mir gestern ein wenig die Texte, die im letzten halben Jahr entstanden sind angeschaut und darin stecken eigentlich alle Antworten. Wie schaffen wir/ich es nun die oben genannte Bereiche über die Texte zu bearbeiten? Ich überlege mir Texte auszudrucken und aus zu schneiden und eine Art Layout-Buch anzufangen, Texte und Bilder anzuordnen.

Findest du das ist eine gute Herangehensweise oder ist es noch zu früh?

Aus meinem Gefühl ist Ramonas jetzige Arbeitssituation so, dass sie sich selbst herausfordert und sich einbringt (Gedankenarbeit) und versucht das ganze mit ihren Worten leicht verständlich zu formulieren. Nur mir fiel auf, dass teilweise in den alten Texten einige Punkte schon viel prägnanter formuliert sind als im Summary, wie kann man das jetzt mit einander verbinden? - Mir ist das auch aufgefallen, vor allem mit meinem jetzigen Verständnis werden ältere Texte viel klarer, allerdings ist das für mich und dich so klar, weil wir im Thema und der Rhetorik drin stecken – für Außenstehende ist das dennoch schwierig nachzuvollziehen – und das soll ja das Summary leisten – leichte Verständlichkeit für „alle“.

Ist dieser Anspruch vielleicht zu hoch? Müssten wir intellektueller schreiben? - Was meinst du genau mit intellektueller? - Es soll irgendwie enger werden.- Versteh ich jetzt auch nicht genau, meinst du das Einfachheit und Klarheit das Gegenteil von intellektuell ist? Der Meinung bin ich nämlich nicht. Postmoderne, Post-Humanismus, Krise des Subjekts, Mensch als plastischer Künstler, Freiheitsverständnis, evolutionäre Anpassungsdynamik, etc. sind Denkmodelle, die ich persönlich jetzt eher im Intellektuellen verorten würde. Nur weil etwas kompliziert klingt, ist es noch lange nicht intellektuell und gebildet. Zusätzlich würde diese unnötige Kompliziertheit, dem Inhalt widersprechen, weil du ja die Weltformel vereinfachen möchtest.

Du musst dich jetzt entscheiden wem du „Honig ums Maul schmieren“ möchtest? Der intellektuellen Welt der Philosophen, Künstler und Wissenschaftler, etc. – da brauchst du natürlich einen anderen Duktus/Stil im Text – egal ob im Summary oder im ganzen Buch. Geht es dir darum das Buch potentiellen Käufern da draußen schmackhaft zu machen und eben diesen Menschen, die Möglichkeit zu bieten sich zu verändern, dann muss der Ton im Text dementsprechend anders sein.

Du könntest beides? - Ja, denke schon.

Du hast manchmal die Tendenz dich als besonders, einzigartig, der erste und einzige deiner Art darzustellen – das macht mich nervös, denn ich zweifle und hinterfrage gerne. Zusätzlich hat es einen Beigeschmack von Besserwissertum und irgendwie auch ein wenig Hoffnungslosigkeit, dass andere Menschen überhaupt deine Erkenntnisse nachvollziehen und verstehen können und die Welt trotz deines Rettungsversuchs untergeht, weil keiner dich versteht oder akzeptiert.

W: Ich mach mich selbst zum Opfer und sehe meine Täterschaft dabei nicht. Ist das Selbstüberschätzung – also mein Versuch meine selbst erfüllenden Prophezeiungen darzulegen und zu beweisen.

Zeit meines Lebens ist mein Problem, dass ich mich nicht anpassen will und somit irgendwie auch abgelehnt werde. Ich lege meinen Finger in die Identitätswunde des Menschen – die zum Dogma gemacht wurde (der kaputte, defekte Mensch), denn man will einfach so, mit wenigen Abstrichen vielleicht, weiter machen – ich aber konsequent weiter arbeite an der Offenlegung dieser Wunde und das wiederholende Muster dieser gesamten Ursachenproblematik zu begreifen. Dabei interessiert mich nicht der Mainstream – was sich in meiner Verwendung von Begriffen wie Wahrheit, Gewissheit sieht, die ich ja auf ihren Ursprung zurückführe. Ich wurde auch zum Chronisten, der den roten Faden dieser Denkarbeit in seiner Biografie verortet, also anders als der Mainstream Chronisten versteht. Warum wollt ihr nicht lernen, warum wollt ihr euch nicht ändern – diese Fragen werden immer neu beantwortet – ich versuche aber die sich wiederholenden Strukturen herauszuarbeiten (wie z.B. lernen aus der Geschichte). Ich bin da der Zeit voraus, betrachtet man z.B. die Klimakatastrophe, die heute noch angezweifelt und als Lüge dargestellt wird, habe ich bereits vor 30 oder 40 Jahren als so bedrohlich empfunden, dass eingeschritten werden muss – wie kann Wirtschaft heute so vermarktet werden? Bin ich da Opfer, weil ich ja nicht belohnt werde für meine Arbeit?

Mein Lebensgang hat eine eigene Struktur, die ich irgendwie immer noch nicht richtig begreife (Formendenken als Methodik).

Wenn du deine Biografie in den Summary-Fließtext eingebaut haben möchtest, dann muss ich den Text insoweit ändern, als das er entweder in der Ich-Form (Ich der Künstler Wolfgang, hat als Kind beim Vögel beringen schon bemerkt …) oder aus meiner Sicht über den Künstler Wolfgang Fenner schreiben (Wolfgang Fenner hat in über 60 Jahren Denkauseinandersetzung...). Oder mein Vorschlag, Summary und Biografie bleiben getrennt, d.h. erst Summary und dann im Anschluss eine Biografie, die dem roten Faden des Summary deine Lebensstationen aufträgt.

Ramona: Ich merke ja deutlich, dass du die Biografie mit eingebaut haben möchtest, aber ich denke, die Motivation und die Entwicklung deiner Arbeits- und Denkweise ist eher Thema für ein Interview, ein Porträt und nicht so sehr etwas das die ganze Zeit dem Inhalt unterliegen muss. Wir hatten auch ganz am Anfang mal drüber gesprochen, dass sich deine Kunst und du vielleicht gar nicht voneinander trennen lassen. Ich glaube das geht schon, also ich kann das – die Frage ist ob du das kannst und ich glaube ja, aber vielleicht möchtest du das nicht.

Wolfgang: Ich möchte, dass du die optimale Arbeitsweise zur Verfügung hast. Gleichzeitig stehe ich aber unter Druck bei Ansprechpartnern Antworten präsentieren zu können. Bestimmte Professoren warten auf den Kern meiner Forschungsarbeit, aber auch einen roten Faden aus meiner Biografie, wie ich überhaupt zu diesem Ergebnis gekommen bin – das ist in meinem jetzigen Lebenslauf nicht vorhanden. Druck verspüre ich auch von anderen Leuten, die auf ein Ergebnis warten und auch um beurteilen zu können, wie weit ich gekommen bin, was habe ich geschafft oder stecke ich irgendwie in der Wiederholung fest. Das finanzielle Risiko interessiert mich gerade nicht so sehr, denn ich bin überzeugt, dass ich generell auf die Arbeit bezogen alles richtig mache.

Ramona: Kurz nochmal zur Zielsetzung der Arbeit für die nächste Zeit. Ich dachte wir arbeiten jetzt vielleicht intensiv mit dem Summary, bis der Text „perfekt“ sitzt. Du schaust was inhaltlich fehlt und ich schau wo ich noch Probleme hab vom Verständnis her und arbeiten konkret an diesen Punkten. Die Form des Summarys (also ob Ich-Form, intellektueller, inklusive Biografie, etc.) wird dann in einem zweiten Schritt geklärt. Teilweise hätte ich sogar das Bedürfnis den Text Satz für Satz mit dir durch zugehen und zu besprechen was gut ist, was nicht passt usw.

Dann hattest du ja noch gefragt, wie weit wir kommen bis ich wieder anfange zu arbeiten im Mai. Da dachte ich, dass wir das Skelett des Buches stehen haben sollten, sodass ich alleine rein arbeiten kann, wann immer ich eben dafür Zeit finde und so auch die Thematik nicht aus den Augen verliere.

Ich werde mich jetzt nochmal mit Plattners Institut auseinander setzen – da geht es hauptsächlich um „Design-Thinking“. Hintergrund ist dabei, dass es um den Kern meiner Methodik geht, dessen Entwicklung anhand meiner Biografie nachvollziehbar ist, aber in dem Institut nur einseitig erforscht wird. Kurz zusammenfassend – der Brief an Plattner ging erst einmal an die Kunstdirektion und mein Eindruck ist, dass diese Abteilung keinen Zusammenhang erstellen konnte zwischen meiner Methodik und dem Design Thinking – warum, weiß ich nicht, auf jeden Fall denke ich war das der Grund für die Ablehnung.

Ich verstehe unter Design Thinking erst einmal Formendenken – die Frage ist was das Institut darunter versteht?

Kommen sie bei der Erklärung von Formen aus der Philosophie oder aus der Kunst – das ist ein riesiger Unterschied.

Philosophie: Form und Inhalt stehen sich gegenüber

Kunst: Form und Inhalt sind verschmolzen, es geht um die Durchdringung

Widerspruch zwischen den verschiedenen Form-Verständnissen, kommt von werden, entwickeln und wachsen. Hier kommt es zu dem ersten Fehler bei der Erklärung der Welt, durch Aristoteles.

Ich stelle dem Ganzen die Bewegung, das Wirken, die Wirkung, das Regulativ, das Reagieren der Natur gegenüber, u.a. geht es also um Tätigkeit.

Anstatt zu sagen man lebt im werden, wachsen, entwickeln, heißt es bei mir wir leben in den Wirkungen. (Hylemorphimus – historischer Fehler das Sein zu erklären)

Versuche ich nun das sich permanent wiederholende Muster, das hier seinen Ursprung hat. Die erste Ebene ist das Leben in den Wirkungen, dann kommt die Ebene des Durchgangs hinzu und darüber die des sich hinaus hebelns, sich hinaus hebens.

Ramona: Das hier ist eher eine Zustandsbeschreibung, eine Beobachtung der ablaufenden Mechanismen und nicht die Erklärung der Ursache – also die Anpassungsdynamik und die Strategien von Tarnung und Täuschung.

Es geht um die Begriffe greifen, begreifen; besitzen, sitzen; setzen, drauf setzen – diese Begriffe kann man im plastischen als auch im skulpturellen Kunstverständnis verwenden.

Anpassungsdynamik und Anpassungsstrategien-Dynamik ist eher das sich anpassende und bei den Strategien geht es um Tarnen und Täuschen, aber auch die Deutungsproblematik.

Habitable Zone als Lebenszone in der Mittigkeit – integrativer Ansatz, interdisziplinärer Ansatz. Der Mittigkeit liegt die Selbstbeherrschung und Selbstentfaltung zu Grunde, in einem plastisch-organischen Ich und Selbst-Verständnis. Es geht um das Training, immer wieder passend zu sein oder zu belieben, also in der Mittigkeit zu sein – welche Rolle spielt dabei Kunst und Kreativität bezogen auf die Anpassungsdynamik und -strategie. Es geht hier ja um ein bewusstes Begreifen einer Situation, eines Zustandes und dem dort zu Verfügung stehenden Freiheitsreich, soll die Kreativität die Möglichkeiten und Grenzen dieses Bereiches der Mittigkeit, des „passend“ bleibens erforschen und dabei nicht drüber hinaus gehen. Dient Kunst eher dazu die Strategien von Tarnung und Täuschung zu entlarven? Der Mensch will ja nicht zur beute werden, muss also die Strategien erlernen und das geht nur über die Kunst.

Das plastische Ich liegt in der Deutung der Mittigkeit, also der Wirkungen und Bewegungen der Anpassungsdynamik. Der menschliche Körperorganismus ist bereits eine in die Natur eingepasste Wirkung, nur sperrt sich der Mensch dagegen und möchte sich dem Willen der Natur nicht ausliefern. Da kommt dann die Anpassungsstrategie von Tarnung und Täuschung mit dazu, also Kreativität und Fantasie, die bis zu einer bestimmten Grenze ein plastisches Bewusstsein ermöglichen, also ein Handeln das keine irreversiblen Schäden in der Welt oder im menschlichen Gehirn, Denkweise hinterlässt. Wird dieses Grenze aber überschritten, formt sich das skulpturelle Bewusstsein, das die Prämisse hat den Körper zu besitzen, den Geist unauflöslich mit dem Körper verschmelzen zu können, sobald er aber merkt, dass diese Handlungs- und Denkweise nur Zerstörung anrichtet, verlässt er sich auf die Vorstellung einer Ewigkeit, in der er auch ohne die Zwänge der Natur, des Körpers existieren kann.

Anthropozän – begriff müssen wir verwenden, aber anders definieren – haben wir das schon irgendwo aufgeschrieben? (Ausgangspunkt ist der von mir erdachte Studiengang „Experimentelle Studiengestaltung“). Alle stehen aber noch bei dem Problem, dass Mensch und Natur getrennt sind, dass es ein innen und außen gibt. Diese Auseinandersetzung mit dem Um- (Umstände, Umwelt, etc.) ist einseitig ausgerichtet und denkt über die Anpassungsdynamik bestimmen zu können.

Schau dir nochmal den Begriff der Biozentrik an.

16. Januar 2017 Rekapitulieren des Summary-Wolfgang fragt, ob ich zufrieden bin mit dem Text. - Ziemlich zufrieden, da ich endlich das Gefühl habe alles begriffen und dich einordnen zu können, zum größten Teil mit meinen eigenen Worten und Gedankengängen. Allerdings ist das letzte Drittel, also die Entwicklung der Methodik, noch nicht fertig und insgesamt braucht der Text noch ein Art Feinschliff, etwas mehr Prägnanz an bestimmten Stellen und vielleicht eine bedachtere Sprache.

Wolfgang:

Ich selbst hatte keine Erwartungshaltung, was mich irgendwie auch überrascht. Ich habe den Text gelesen und dabei fiel mir auf, dass ich in einer viel tieferen Beschäftigung mit dem Details des Themas stecke.

Der Text zeigt mir sozusagen, was Ramona bisher verstanden hat. Gleichzeitig wusste ich, dass Ramona einen leicht verständlichen Text machen wollte und war dem entsprechend gespannt was da jetzt kommt.

Das Problem ist nach wie vor, was kann ich der Allgemeinheit aus der Tiefe meiner Gedanken in einfacher überhaupt Form vermitteln. Bei der Durchsicht der Textes hatte ich das Gefühl, dass da noch viel Wiederholungen drin stecken und da fehlt irgendwie noch das Salz in der Suppe und irgendwie etwas flüssiger sollte es klingen.

Wie sehr in die Tiefe kann man im Text noch gehen, um überhaupt noch Verständnis und Akzeptanz zu erfahren, denn ich habe Angst, dass wir uns in den Tiefen des Themas verlaufen oder verlieren könnten.

Der Text ist irgendwie locker geschrieben, vieles ist angedeutet, aber reicht das jetzt aus? Ich habe mich gefragt, was dabei Ramonas Ziel ist?

Was meinst du mit locker – lose im Zusammenhang, locker in der Sprache? - Ich meine damit er ist luftig, weil nicht so sehr auf die einzelnen Sachzusammenhänge eingegangen wird. - Das kann ich nicht machen, sonst versteht der Rezipient es nicht, er muss langsam rangeführt werden.

Mir fehlen Überschriften und Gliederungen oder auch Fußnoten, um mit dem Text arbeiten zu können. - Ramona sagt, dass ich die Gliederung nicht erkenne, denn sie ist da, nur ohne explizit aufgeführt sein – textimmanent sozusagen. Würden meine Herangehensweise den Text nur zerstören?

Für mich ist der Text eine gute Vorlage, um damit zu arbeiten und hinein arbeiten zu können.

Wie tief können wir jetzt eigentlich in den Text hineingehen oder stört dich das jetzt bei der Ausarbeitung des Textes?

Frage an von Wolf an sich selbst. Was will ich?

Welche Ergänzungen könnte ich mir vorstellen, z.B. das Documenta Konzept mit einfließen zu lassen, oder den Plattner-Text, also die Beschreibung von Formendenken, etc.

Anthropozen – künstlich, drauf-gesetztes, herrschen, Dominanz, Vorstellung verschmilzt mit materiellem Körper. Die Konsequenzen dieser Verschmelzung sind inzwischen deutlich zu sehen – also die kommende Katastrophe hat einen Namen bekommen.

Der Mensch als Ware, ist Objekt dieser kapitalistischen Denkweise – vor die Chance verpasst … einsetzen ???

Frage an Ramona – wir waren letztes Mal bei dem Thema Überforderung stehen geblieben, also dass sie vielleicht nicht dir richtige ist den Text zu schreiben, da ihr das künstlerische Fachwissen fehlt – wie empfindest du das jetzt?

Wolfgang hat ein gutes Gefühl und freut sich, dass ich so weit bin diesen Text überhaupt in Angriff nehmen zu können. - Ich habe auch wieder ein gutes Gefühlt dabei.

Ramona: Mir ist jetzt auch aufgefallen, dass ich einige Dinge schon woanders gut formuliert habe, aber vergessen habe, das deutlich in den Text rein zu nehmen, anstatt es nur irgendwie unterschwellig mitschwingen zu lassen, z.B. Zusammengehörigkeitsgefühl, Zugehörigkeitsgefühl, globale Verantwortlichkeit.

Bedachter, sensibler Sprachgebrauch – sag ich der Mensch, und beziehe mich dann mit er oder sie auf den Menschen, also beides schreiben, um nicht sexistisch zu klingen oder sage ich menschliches Lebewesen statt Mensch, um nicht spezieistisch zu klingen, oder zähl ich uns mit rein, wenn ich von dem Menschen spreche und sage wir … müssen uns auf eine Verwendung einigen. - Wolfgang sagt, das sei im Augenblick sein größtes Problem, so ein Mischwesen, dass sich selbst durch Verbiegung und Spiel mit Begriffen zusammen gebastelt hat und solch ein unverantwortliches Handlungsverständnis hat, als Mensch zu erklären, was eigentlich nur eine selbsttrügerische Kunstfigur in einem Isolationsraum ist und nichts mit einem materiell existierenden Lebewesen zu tun.

Statt Kunsthandwerk – künstlerisches Handwerkszeug schreiben.

Meine Biografie spiegelt die Entwicklung meiner Methode wider.-Wolfgans Summary 1. Version Der Ausgangspunkt meiner künstlerischen Visionären Vorgehensweise liegt in der Annahme, dass es in den Dingen ein Regulativ gibt, das bestimmte Wirkungen auf bestimmte Zustände einwirken können die gesetzmäßig ablaufen. Die These die sich daraus ergibt: dass es einen Zustand mit einen festen Wert für jeden Zustand gibt (Falle? Zustand (Physik), alle Informationen zur Beschreibung der veränderlichen Eigenschaften (Zustandsgrößen) eines Systems) Das heißt es findet in der Bewegungsdynamik eine Grenzwertsetzung statt (die Toleranzräume und deren Überschreitung oder Aushebelung lösen das Regulativ aus) . Das heißt dass der menschliche Körperorganismus beispielsweise: so ein gesamtes Regulativ ist und viele weitere kleine und somit ein Teil ist sind im gesamten Regulativ des Planeten Erde einschließlich der Atmosphäre. Dieses Wirkungsregulativ wird durch menschliches, Denken/Verhalten, Willensakt, Taten/Handlungsweise, die von einer irrealen, illusionären, inszenierten, Vorstellung ausgehen können,

neu ……… nicht akzeptiert bzw im Sinne von Besitztum fehl gedeutet. Entsteht dieses weil im Kopf als im Gehirn es zwei Lebensverständnisse gibt, (das materielle funktionieren innerhalb des Regulativs der Toleranzräume) und (das geistige inszenierte Funktionsverständnis usw.) die gegeneinander arbeiten, oder dominieren wollen, vergleiche auch zwei Arten von diese Bewusstseinsverständnis.

So dass die Handlungskonsequenzen scheinbar ausgehebelt werden durch das selbstgeschaffene oder erdachte von scheinbaren Existenzbedingungen. Die man sich selber zusammen gereimt hat. Weil wir nicht durch den Körper denken sondern durch Begriffe, Kommunikationssysteme usw. denken wollen. Versuchen unser Bild von der Welt zu bestätigen. Hinzukommen Glaubenssätze deren kurioses. Die Konsequenzen sind, dass die Existenzbedingungen des Lebens, verändert werden und somit entsteht ein funktionieren oder nicht funktionieren, in seinen Vorgängen, Prozessen. Und so entstehen die Bedingungen von Katastrophen.

Kommentar Lindstedt es fehlen ab jetzt die Referenzen. Zu diesen Thesen oder dem Begriff des Regulativs usw. wie ist dieser historisch eingeordnet. Weiter den Text auch nicht mehr durchgearbeitet oder durchgelesen Gespräch.

So war das Ziel meiner Erforschung des Regulativs dass man dieses Regulativ durch die Kunst, durch den Körper zu denken, zu erlernen, trainieren. Und somit soll durch die Kunst erlernt werden ein herausfiltern der Vorgänge, Prozesse, usw. die dem heraushebeln oder verschmelzen zugrundeliegen,- um selber zu erkennen und zu welchen Konsequenzen das führen kann. Wenn man sich am Strand den Boden entzieht, unter spülen lässt. Oder sich in den in den Wellen des Meeres erlebt, erfährt, empfindet beim Hin und her geschmissen zu werden. Versucht jetzt die alte Weltbild Konstruktion darauf zu setzen, usw. Dann merkt man ganz schnell dass die jetzigen Erfahrungsgrundlagen der Bestätigung vom Bewusstsein nicht mehr stimmig sind mit der Wahrnehmungs- Ereignis- Welt.

Schon als kleines Kind habe ich mich die Ornithologie beschäftigt. Und stellte dabei fest. dass die wesentlichen Eigenschaften, der Stabilität des Gleichgewichtes, der Balance und der natürlichen Regenerationsfähigkeit immer mehr sich verändern in der Natur liegen. Und meine Frage war die: liegt dem ein Regulativ zu Grunde, Aus dem Maschinenbau als Maschinenschlosser kannte ich den Begriff Toleranzraum und der war für mich permanent überschritten im menschlichen Verständnis die Natur in Besitz zu nehmen. So suchte ich nach der Wirkungsvielfalt des Regulativs. Und so stieß ich in meiner Ursachenforschung auf die Bücher von Raoul H. France der erste Biotechniker/Bioniker 1920 wenn man Leonardo Da Vinci nicht dazu zählt. Raoul H. Francé ging von den 7 Urform, (Kristall, Kugel, Fläche, Stab, Band, Schraube und Kegel) aus, und behauptete: das sind die technischen Formen der ganzen Welt, usw. Bewegung: die Art der Bewegung selbst schafft sich das optimale Bewegungsorgan was davon ausgeht dass die Bewegung in Spiralieger Linie überwindet Widerstände leichter, als Bewegung in gerader Linie. Diese Erkenntnis/Widerspruch nachzugehen. von Widerstandsverhalten, wurde dann zu meiner künstlerischen Grundlage der Forschungsarbeit auf dem meine gesamte künstlerische Arbeit beruht. Im Kunststudium suchte ich dann dieses Wirkungsregulativ in der künstlerischen Gestaltung und Abbildung von Wirklichkeit wiederzufinden. In meinen Büchern und Aktionen durchzuführen auf der Grundlage dem Körper zuzuhören. beispielsweise: Vorgabe Bild: mit dem sich der Rezipient, mit meinen Erfindungen beschäftigt, motiviert wird, und somit auch mein Kunstwerk verändert, bzw. zerstört. Um sein eigenes Kunstwerk zu schaffen. Da es mich faszinierte über die Alltäglichkeit einen Zugang zur Kunst zu finden, und so den Rezipienten/Betrachter zu sensibilisieren selber zum Kunst machen zu kommen. Dabei lernt der Rezipient selber, durch die Beschäftigung mit Alltagsereignissen/

In der künstlerischen historischen ein Ordnung geht es um den Zwischenraum zwischen in der symbolischen Einordnung zwischen Marcel Duchamp Akt, eine Treppe herabsteigend und der Skulptur der Ready-mades Marcel Duchamp. Wobei Alltagsdinge dann eine neue Funktion und Bedeutung bekommen.

Da in der Kunst die Alternative nur liegt indem man sich ganzheitlich auf die vielfältigsten künstlerischen Disziplinen und Techniken einlässt und mehr mit Tauschen beschäftigt als mit besitzen des erdachten oder selbst erfundenen kann nur so ein anderes Mensch seins Verständnis -gesellschaftsverständnis entstehen. Davon bin ich überzeugt.

Der Ausgangspunkt meiner Kunst die ich aus der genaueren Untersuchung der moderne entwickelt habe, dabei aber die Schwerpunkte mehr auf die Spiralige Bewegung, Dynamik und deren Widerstandsauseinandersetzunge, deren Wirkungs- Macht auch der materielle Körper unterliegt bzw. davon abhängig ist.

Der Ausgangspunkt war die Beschäftigung mit verschiedenen Formen der Dynamik in Bewegungund durch Wirkungen und deren künstlerischen Gestaltungen-zum Beispiel in der „S“ -Form nachvollziehbar ist in seinen verschiedensten Beispielen. In der künstlerischen historischen ein Ordnung geht es um den Zwischenraum zwischen in der symbolischen Einordnung zwischen Marcel Duchamp Akt, eine Treppe herabsteigend und der Skulptur der Ready-mades Marcel Duchamp. Wobei Alltagsdinge dann eine neue Funktion und Bedeutung bekommen. Da meiner Kunst die Suche nach Wirklichkeit zugrundeliegt, bzw. es mich fasziniert über die Alltäglichkeit einen Zugang zur Kunst zu finden, und so den Rezipienten/Betrachter zu sensibilisieren selber zum Kunst machen zu kommen. Dabei lernt der Rezipient selber, durch die Beschäftigung mit Alltagsereignissen/

Das Neue, zukunftsweisende, prospektivische in der Kunst besteht in der Komponente der Bewegungs- Dynamik der Eigenschaftswirkungen einsteigen zu können. Hierzu die verschiedensten Thesen zur Wirksamkeit von Kunst beweisen zu können, im Buch des Denkwerkzeugs zum dritten Jahrtausend zur Wirklichkeit und Realitätserfassung. Dabei beziehe ich mich auf Geschehnisse Muster im menschlichen Denken, die ich unter anderem: als Plastik und als Skulptur verstehe. Wir leben in einer Gedankenwelt, die unser Handeln auf bestimmte Muster zentriert. Das plastizieren/modellierende im Gehirn ist ein Gedankenmuster. So meine Hypothese- alles Leben auf dem Planeten Erde befindet sich, in einem plastischen Organismus. Dieser Bewegungs- Phänomenologie liegt folgende Erkenntnis zu Grunde was man dann im Katalog (Weihnachtsgeschenk) nachvollziehen kann. Es geht dabei um die Gegenwart, dem Moment, Augenblick, das Ereignis. Wo das Handeln stattfindet bzw. die Veränderungen der Vergangenheit, die Gegenwart, zur Zukunfts-Entscheidung wird. Dieses verändern stelle ich in meiner Kunst als ein modellieren dar, durch das berühren, anfassen, geifen auch ein begreifen von Gedankeninhalten somit zu ermöglichen, greifbar machen. Hierzu kann man in den Bildern auch das Handwerkszeug der Gegenwartsmodellierung sehen.

Man lebt in den materiellen Umständen, die darüber bestimmen, wie bestimmte Kräfte auf bestimmte Dinge einwirken. Da wir auf dem Planeten Erde leben und wie alle Lebewesen/Organismen einbezogen in dieses Wirkungsgeflecht und in die dadurch geschaffenen Verhältnisse die sich permanent verändern, gerade durch die Handlungsweise des Menschen werden damit auch die materiellen Existenzbedingungen des funktionieren oder nicht funktionieren bestimmt.Das einzige materielle ist das man in den Wirkungen lebt auf dem Planeten Erde. Daraus ergeben sich auch die Probleme mit der Klimakatastrophe. Daraus ergibt sich die Forderung dass der Mensch sich mit diesen materiellen Wirkungen beschäftigen muss. Sonst werden wir auch die Klimakatastrophe in seinen Einwirkungen beispielsweise auch auf unseren materiellen Körper Organismus nicht verstehen. Anstatt dessen beschäftigt sich der Mensch mit dem Ausbau seiner Selbstverwirklichung, als mit dem Gefährdungspotenzial das seinen materiellen Körper Organismus töten könnte. Die Frage die sich daraus ergibt- was hat die moderne Kunst mit diesem Bühnen- Repräsentanz- Verständnis des modernen Menschen zu tun?

Ich habe mich lebenslang bemüht, Gemeinsamkeiten zwischen physikalischen physischen/gesellschaftlichen- subjektiven Phänomenen, die in bestimmten Wirkungsformen auftreten zu finden. Dem Buch liegt somit eine lebenslange Forschungsarbeit zu Grunde nach einer allgemeinen physikalischen Theorie der Bewegung.

Dieses sich verändern stellt sich als stellt sich in meiner Kunst als ein modellieren dar. Diesen Prozess der Gestaltung eines Kunstwerkes in der Spannung zwischen Denken und Handeln soll von den Rezipienten nachvollzogen werden. Damit soll die Repräsentation von Welt im Denken infrage gestellt werden. Diese Methodik können Sie beispielhaft, auch nachvollziehen durch das beiliegende Buch.

Durch meine naturwissenschaftliche Beobachtungen hatte ich den Eindruck gewonnen dass die Menschheits- Entwicklung immer mehr in die Katastrophe menschlichen Daseins lief und sie Bedrohung als Bedrohung noch nicht mal wahrgenommen wird. Und so suchte ich nach den Ursachen, in jeglicher Art Menschheit Interpretation und Deutung den Menschen in seinem sein und Sinn Verständnis zu erkennen, usw.

Und so stieß ich in meiner Ursachenforschung auf die Bücher von Raoul H. France der erste Biotechniker/Bioniker 1920 wenn man Leonardo Da Vinci nicht dazu zählt. Die Bücher von Raoul H. France lauteten: Harmonie in der Natur oder Die Gesetze der Welt oder „Pflanze als Erfinder“ (Kosmosbändchen). Aus der Beschäftigung mit anwendbaren Formen der Gestaltungs- Dynamiken /Bewegung/Wirkungs- Automatismen in der Natur entstand die Biotechnik-, die ein neues Wirklichkeits- Verständnis anregte (von der Natur zu lernen) dieses Motto/Prinzip wurde dann zu meinem eigenen Lebensmotto, zur Grundlage meiner Frage nach der Wahrheit in der Natur die Wirklichkeit zu erforschen.

Dabei viel mir besonders ein Widerspruch auf der im Surrealismus oder in Kubismus irgendwie nicht so seine Beachtung fand. Diese Beschränkung auf eine einseitige Starrheit geometrischer Formen war geeignet für den Maschinenbau aber nicht für die Dynamik des Wachstums. Das erkannte ich als gelernter Maschinenschlosser. Raoul H. Francé ging von den 7 Urform, (Kristall, Kugel, Fläche, Stab, Band, Schraube und Kegel) aus, und behauptete: das sind die technischen Formen der ganzen Welt, usw. Deren Grundlage aber ist die Bewegung: die Art der Bewegung selbst schafft sich das optimale Bewegungsorgan was davon ausgeht dass die Bewegung in Spiralieger Linie überwindet Widerstände leichter, als Bewegung in gerader Linie. Diese Erkenntnis/Widerspruch von Widerstandsverhalten, wurde dann zu meiner künstlerischen Grundlage der Forschungsarbeit auf dem meine gesamte künstlerische Arbeit beruht. Dann die Grundlage, Aus dieser Gegenüberstellung (Spiralieger Linie gegenüber der geraden Linie) versuchte ich die ganze Welt zu verstehen und deren Widersprüchen nachzugehen. So entstanden dann viele künstlerische Aktionen. Daraus entwickelte ich eine internationale Suche nach einem Formen ABC 1975 der Kommunikation über die Wirkung Potenziale die im Widerspruch zur geraden stehen. Ich ging deshalb darüber hinaus und beschäftige mich auch und besonders mit der Dynamik von Spiralformen (wie in Milchstraßen oder den Abfluss eines Waschbeckens zu finden ist oder beim Fahrradfahren oder Skilaufen wo der Widerspruch zwischen der geraden und der S- Form deutlich wird.) Daraus ergab sich die Forschung der S Kurve in seinen vielen Beispielen, es ist die Abstraktion der Bewegungs- Dynamik der An-Sich Wirkungen Idialesiert. Es handelt von Substanzen die gegen einen Widerstand laufen (in dem ich eine Biberdammbau nachbaute deren funktionieren zu studieren oder bei meiner Tanglandschaft und deren Experimenten zurück gehen auf mein Strömungsbecken wo ich untersuchte und deren Wirklichkeitsabbilder zu Vorgabebildern wurden indem ich dann zu den verschiedensten Rückkopplungen in Malerei, Tanz oder Musik, usw. führten. Diese künstlerischen Forschungs- Arbeit in seinen Auswirkungen auf die verschiedensten Formen der Gestaltung von Objekten oder der Gestaltung meiner Kommunikationsbücher beispielsweise der Erwachsenmalbücher, Vorgabebilder und andere künstlerische Aktionen dann darauf aufbauenden neue Kommunikationsstrukturen zu schaffen oder Kommunikation Installationen durch künstlerische Objekte herstellte für den Rezipienten und so meine Inhalte kommunizieren zu können bzw. zur Diskussion zu stellen. Und so meine Inhalte zu kommunizieren. So experimentiere ich mit Zeitmodellen. Dadurch entwickelte ist eine neue Erzählform entstanden sind in allen künstlerischen Disziplinen. Wodurch ich Mut machte über die Kunst die Welt sich anzueignen. Diese Grundlage bildeten das Interesse für meine künstlerische Arbeit mit interessierten Menschen.

Um zu zeigen das erdachte kann man nicht, auf die materiellen Strukturen Aufsätzen oder verschmelzen oder ankleben. Wie bei einem Wolkenbild das als kreativer Akt von jedem Menschen in Gedanken verändert werden kann. . Dass man das erdachte, scheinbar besitzende, mit einem Realitäts- Verständnis verwechselt, von Integrität/Identitäts- Authentizität Verständnis von Menschen Rollenfigur zusein in seiner scheinbaren selbstbestimmten Lebendigkeits- Konstituierung nicht beschäftigen will, um somit das erdachte oder vorgestellte und übertragene auf das materielle funktionierende nicht lernen will herauszufiltern durch die vielfältigsten künstlerischen Disziplinen/Möglichkeiten künstlerischen Handwerkszeugs trainieren zulernen bzw. somit intensiver mit Täuschungen Tricks und Hokuspokus intensiver auseinander zusetzen.

Das Ziel ist es dann ein anderes Verständnis von erdachten oder selbst erfundene geschaffene Kunstwerk des Menschen als Künstler, herausfiltern, modellieren, lernen zu können. Die Beschaffenheit ist das Ergebnis von einem Schöpfungsakt, das Kunstwerk. Jeder derartige künstlerische Willensakt von künstlerischen Handlings- Verständnis zielt aber auf Dauerhaftigkeit ab und somit scheinbar auf Ewigkeit. Die Grundlage künstlerischer Autoren Verantwortlichkeit, die über das Lebenswerk des Künstlers hinausgeht. Hier drin liegt das gestalterische Vorbild des Künstlers gegenüber der Gestaltungskraft der Wirtschaftsprozesse und deren nicht Verantwortlichkeit für das hergestellte Produkt mit so einer langen Dauerhaftigkeit.

Ich sehe in meinem Werk, das sich auf außergewöhnliche Thesen bezieht, und die globale Gemeinschaft heraus fördern/fordern will, mein Vermächtnis an die globale Gemeinschaft. Und würde ich gerne mein gesamtes künstlerisches chronistisches Lebenswerk gerne der Öffentlichkeit zugänglich machen.

Dieses Gedankenmuster ist eine Weiterentwicklung der Reaktionsweisen von Tieren und deren Instinktgebundenheit zu überwinden.

Das einzige materielle ist das man in den Wirkungen lebt auf dem Planeten Erde. Und daraus leite ich ein Existenzverständnis des darin stecken oder da drin innen sein eigentlich in der Welt somit innewohnend zu sein. Das heißt eigentlich in einem plastischen Organismus zu Leben und deren permanenten Veränderung durch die Handlungsweise im modellieren, das direkten und unmittelbaren dereckten Gegenwarts Moment nachvollziehen zu können. Dieser Prozess ein Kunstwerk zu machen würde das Denken und Handeln auf der Seite des Künstlers bzw. des Betrachters zum eins machen. Und so das Gemeinschafts- Kunstwerk aller Lebewesen zu vollenden bei gleichzeitiger Distanzierung/Beschäftigung mit den Vorstellungsmöglichkeiten sich zu beschäftigen und deren Erkennung und Teilungsstrukturen zu erkennen und deren Lückenfüllung zur Wirklichkeitskonstituierung hinter Fragen. Und somit eher in der Bodenlosigkeit der materiellen Bewegungen ein Fundament sich erschaffen zu können. Als auf diese materiellen Bewegungs-Wechselwirkungen etwas heraufgedachtes zu verschmelzen als scheinbar besitzende Fundament von Existenzrecht.

Eigentlich müsste man sagen wir existieren in den materiellen Strukturen und deren permanenten Veränderungen. Das heißt wir stecken eigentlich da drin oder da drin, innewohnend in diesen plastischen Organismus der permanenten Veränderung. Und nicht wie wir von der Sprache her meinen und auch die Welt über die Dinge erfassen dass wir in einer Art von außerhalb der Welt leben auf dem Planeten Erde und diesen somit auch in seinen Teilen zu besitzen als Setzung menschlichen Seinsverständnisses. Es gibt leider keinen richtigen Begriff der diese Situation des da drin stecken beschreibt. Situation kommt von situs der Sitz, das worauf die Dinge“ sitzen, stellen, stehen, liegen, laufen haben wahrscheinlich die gleiche Entomologische Wurzel“. Die Situation ist also immer statisch, Stillstand oder in Bewegung zu sein und somit nach der Mitte zu suchen, den Stillstand? Zu suchen?. Auf dem sich der Mensch symbolisch stellen kann, auf deren Grundlage

sein Bewusstsein fußt, ich bin wer, ich bin ich, ich bin selbst im Kopf hat aber nicht in den Füßen auf den er sich stellen, stehen, kann mit den Füßen, um sich mit seinen eigenen Handlung Konsequenzen der permanenten Veränderung einschließlich seiner eigenen Existenzbedingungen beschäftigen zu können. Oder sich zu erfahren oder zu erleben doch das ist alles nur Fantasie, Vorstellungen, Glaubenssätze des etwas ist doch noch möglich in einer anderen Welt. Und somit der Mensch sich nicht nur das Paradies wünscht sondern auch festes Fundament wünscht, als Daseinsgrundlage, auf dem das Existenzrecht des selbstbestimmten Menschen der selbstbestimmten Persönlichkeit in den materiellen funktionierenden Existenzbedingungen vorhanden ist -verankert ist (ein Fußbreit Raum man kann die Welt verändern) und sich selber in Besitz nehmen zu können oder dem Planeten Erde. Vorher kommt aber dann die Legitimierung oder Ermächtigung sich selber in Besitz zu nehmen, den eigenen materiellen Körper und daraus eine Realität und Wirklichkeit abzuleiten, wie funktioniert so ein Eigentumsverständnis auf dem dann Mechanismen vor den materiellen funktionieren als Gefängnis abgeleitet werden. Oder Immunität oder Abwehrmauern zu haben bei man selbstbestimmt ist als einmaliges individuelles im Individuum deren Bewusstseinsverständnis von Identität und Authentizität von Willensfreiheit und Wahlfreiheit und Meinungsfreiheit zu haben. Gegenüber dem eigenen materiellen Körper der in der Situation der permanenten Veränderung Dynamik lebt. Wodurch die Wirklichkeit um die Realität definiert wird. Die Füße am Strand erleben diese Situation durch die Wahrnehmungssinne kann das Gehirn auch diese Erfahrungen, Erlebnisse deuten. In den Wasserwellen sich zu erleben unterspült oder überspült zu werden in der Situation der permanenten Veränderung der Bodenlosigkeit. Als Wirklichkeit des materiellen Seins sich zu erleben/zu erfahren, zu empfinden. Das Gehirn löst keine Gefahrensituation aus sondern eher Geborgenheit beim Strandspaziergang, unterspült zu werden. Im Leben der Situationen, Ereignisse und Erlebnisse.

Die Situation ist etwas das verallgemeinert existiert also einfach vorhanden ist nur für eine kurze Zeit. Zu diesen Bewegungswirkungen einen direkten Zugang zu bekommen liegt meiner Kunst, deren Methode und Programm, usw. zu Grunde. So wie sich der Früh Mensch noch in der Welt erlebte oder erfahren hat usw. in dieser Art der Kunst Empathie des hinein denken und fühlens in die Welt. Und nicht außerhalb der Welt zu sein. Wie es unser Verständnis über die Dinge die Welt zu erfassen zugrundeliegt. Was da, zivilisatorisch gewachsen ist und der grammatikalischen Struktur unseres Kommunikationssystem zugrundeliegt, führt somit zu Irrtümern der Bewertung und dadurch ist es schwer die Welt richtig zu erfassen in der wir leben und handeln müssen diese und so die materiellen Wirkungen verändern..

Dieser Prozess der Gestaltung eines Kunstwerkes in der Spannung zwischen Denken und Handeln soll von dem Rezipienten nachvollzogen werden. Damit soll die Repräsentation von Welt im Denken in Begriffs- Netzwerken in der Sprache (Kommunikationsstruktur) infrage gestellt werden. Sprache schafft eine Identität bzw. liegt die Sichtweise auf die Welt zu Grunde, was dann die Kommunikationsstruktur ist. Auf der man sich dann verständigt. Physikalische Kräfte haben keine Form nur ihre Wirkungen in der Materie. Materie eine Form. Begriffe haben keinen Körper, und deshalb kann man sie beliebig kombinieren, was mit realen Körpern nicht möglich ist. So lebt der Mensch in den materiellen Strukturen, Elementen, die darüber bestimmen, wie bestimmte Kräfte auf bestimmte Dinge einwirken. Dieses Wirkungsgeflecht handelt der Mensch sowie alle anderen Lebewesen/Organismen hinein. Und verändern es. Dieses sich verändern stellt sich in meiner Kunst als ein modellieren dar. Dieser Prozess der Gestaltung eines Kunstwerkes in der Spannung zwischen Denken und Handeln soll von dem Rezipienten nachvollzogen werden. Damit soll die Repräsentation von Welt im Denken infrage gestellt werden.

Häufig ist es zweifelhaft warum Begriffe wie zum Beispiel das (nichts-Nichts) in das Denken gekommen sind. Dies ist pure Fantasie. Mit dem das etwas, oder der Glaube oder die Vorstellungspflicht Möglichkeit etwas möglich macht.

Etwas vorgestelltes kann eigentlich nichts bewirken oder hervorbringen. Ebenso nicht nicht vorhandenes kann nicht vorhanden gemacht werden nur in der Projektionen, Fantasie, Fiktion, Imaginationen oder Etwas vorgestelltes sollte die Begrifflichkeit nichts bewirken.  Alle Veränderungen sind Änderungen in Dingen und Energien und weiter gibt es nichts.

durch Reize entsteht eine Konditionierung

Bin aber nur eine Bühnenrepräsentanz das heißt das erdachte oder selbst erfundene Kunstwerk dem Menschen als Künstler zugrundeliegt und somit kein Bewusstsein zum Künstler hat aber auch kein Bewusstsein hat zum materiellem funktionieren in den Wirkungen. Zu dieser Art der Authentizität in den funktionierenden Existenzbedingungen zu Leben keinen Zugang. Aus dieser Vorstellung/Vortäuschung/

Es geht dabei um eine Positionierung der Menschen in der Welt und um das Verhältnis der Kunst zur Realität und Wirklichkeits- Erfassung neu zu erlernen. Alle Veränderungen sind Änderungen in Dingen und Energien. Das menschliche Bewusstsein sowie die Identität oder Authentizität hat kein materielles oder künstlerisches Verständnis. Sondern ist auf einem Bühnen Repräsentanz deren Handlings- Verständnis aufgebaut. Eine Rollenidentität hat nichts mit Faktizität zu tun. Da eine Rolle weder Sein noch ein geschehen ist sondern die Vortäuschung eines Handlungsgeschehen.

Abstract/Summary Ramona (Januar 2017) In der Postmoderne wurde in Wissenschaft und Kunst stetig der Versuch unternommen das Konzept menschlicher Identität in   Frage zu stellen und neu auszurichten. Die Vorstellung eines autonomen Ich, das aufgrund seines rationalen und vernünftigen Denkens und Handelns, also aufgrund seiner genetischen Einzigartigkeit, die Spitze der Hierarchie des Lebens bildet, wurde dekonstruiert und so lange in seine Einzelteile zerlegt, bis das Ich nur noch eine lose Ansammlung beliebig und willkürlich zusammengetragener Fragmente war. Diese Abkehr von der Vorstellung eines stabilen Ich als eine souveräne Entität hat das Subjekt in die Krise gestürzt und brachte ihm die schmerzhafte Erkenntnis ein defektes Lebewesen zu sein, das orientierungslos in einer Illusion lebt und von Natur aus aggressiv, zerstörerisch und unkontrollierbar ist.

Hier wurde die Chance verpasst westlich-liberale, rationale und kapitalistische Denkweisen und Identitätsvorstellungen vollständig zu durchbrechen, Denkbarrieren wieder durchlässig zu machen und Raum zu schaffen für ein positives Bild des Menschen. Ein post-humanistisches Bild, das die besondere Stellung des Menschen anzweifelt, ihn nicht ins Zentrum der Betrachtung stellt und ihn nicht zum Maßstab macht, sondern ihn einbettet in die Ganzheit der Gesetzmäßigkeiten der Natur. Indem die Naturgesetze und deren Wirkungen und Regulative in den Mittelpunkt rücken und der Mensch ihre Referenz- und Toleranzwerte als Maßstab annimmt, kann er oder sie ein Bewusstsein erlangen, das reale, materielle Sicherheit, Stabilität und Vertrautheit erfährt. In diesem Bewusstsein innewohnend in der Welt zu existieren wird der Mensch erkennen, dass wenn er weiterhin parasitär seinen Lebensraum zerstört, er schlussendlich sich selbst zerstört, findet aber auch Wege aus der Katastrophe.

Damit Identität nicht mehr innen, in der Isolation des Individuums gesucht wird, muss der Mensch eine Katharsis durchlaufen und sich umprogrammieren, sodass er die Eingebundenheit seines Körperorganismus in das große Ganze der Naturgesetze akzeptieren lernt. Dieser Reinigungsprozess kann nur durch Kunst herbeigeführt werden und setzt voraus, dass der Mensch sich als Künstler seines Selbst versteht – also als Künstler und Kunstwerk zugleich. Erlernt er nun das auf die Anpassungsdynamik basierende Kunsthandwerk zu einem meisterlichen Grad, ist er in der Lage die Gesetzmäßigkeiten und Toleranzräume der Natur und die Konsequenzen seines Handelns zu erkennen.

Wie kann Kunst den Menschen umprogrammieren und ihm Vorgaben, Methodiken und Richtwerte zur Hand geben, die Qualität seiner Selbst-Wahrnehmung massiv verändern?

Indem Denkmuster durchbrochen werden, verschüttete Durchbrüche wieder durchlässig gemacht werden und die Durchdringung der Welt nicht auf ihrer Inbesitznahme fußt, sondern auf der Auseinandersetzung mit ihren Gesetzmäßigkeiten und der Erfassung und Auswertung der von der Natur zur Verfügung gestellten Informationen.

Ins Ungleichgewicht ist die Wahrnehmung des Selbst und der Einbettung des Körperorganismus in das große Ganze geraten, da das Denken sich im Laufe von Jahrtausenden immer mehr von der Naturwahrnehmung entfernt hat und nun die Funktionsweise des Gehirns nicht mehr mit ihr kompatibel ist. Das Gehirn arbeitet zunehmend mit Vorgaben, die aus einer vom Menschen geschaffenen Welt stammen, was zu unzulänglichen oder übermäßigen Bewertungskriterien führt und die Urteilsfähigkeit trüben, sodass diese als Grundlage des Handelns zwingend in die Katastrophe führen. Die Frage - was ist Wirklichkeit und was ist Kunst - muss immer wieder gestellt werden und der Vorgang der Konstruktion und Dekonstruktion von Wirklichkeit muss transparent gemacht werden.

Der Mensch ist ein Körperorganismus, ein Teil der Ganzheit der biologischen, chemischen und physikalischen Naturgesetze, doch durch ein Übermaß an Fantasie versucht der Mensch sich über die funktionierenden und nicht funktionierenden Existenzbedingungen zu erheben, indem er sich  in die trügerische Sicherheit seiner Vorstellungswelten flüchtet. Gedanklich versucht der Mensch die Welt über die Dinge zu erfahren und nicht über die Wirkungen, endet also als Kunstfigur in einer selbst erschaffenen Attrappen-Welt.

Welche Abstraktionen und Konstrukte sind maßgeblich verantwortlich für den miserablen status quo der Menschheit? Es sind die Vorstellungen von Gott, von Geist oder Seele und die von der selbstbestimmten Persönlichkeit, des Ich, des Individuum – es ist die Vorstellung der Daseinsberechtigung einer in sich abgeschlossenen, autarken, souveränen und freien Entität, die, als wäre das ein natürlicher oder realer Zustand, mit dem materiellen Körper verschmolzen wird.

Begreift der Mensch sich nun als Künstler seines Selbst und geht verantwortungsvoll mit seinem schöpferischen Vermögen um, kann es nicht mehr zu solch einem Missbrauch der Fantasie kommen, der den Menschen aus seiner Existenz in den funktionierenden und nicht funktionierenden Bedingungen der materiellen Welt hinaus katapultiert in eine reine, nur scheinbar sichere Vorstellungswelt.

Der Grund für diese Ausuferung der Fantasie und fehlgeleitete Kreativität ist nicht bekannt,      vielleicht fing es mit der Auseinandersetzung mit dem Tod an und dem Wunsch nach Ewigkeit oder die Evolution des menschlichen Gehirns ist in einer Sackgasse gelandet, die einen zwingt umzudrehen und zurück zu gehen. Aber die Folgen sind sichtbar und haben teilweise irreversible Schäden hinterlassen. Formten ursprünglich evolutionäre Anpassungsdynamik und Strategien der Täuschung und Tarnung ein Bewusstsein, das innerhalb der Referenzwerte der Naturgesetze funktionierte, hat sich im Laufe der Menschheitsgeschichte die Vorstellungskraft und Fantasie verselbständigt und immer weiter von der materiellen Wirklichkeit entfernt. Sicherheit wird gesucht in Fantasien von Allmacht und Ewigkeit und es entsteht Halt in Vorstellungen wie Gott, Geist, Seele oder einem Individuums-Begriff, der den einzelnen zwingt seine Aufmerksamkeit nach innen zu richten, seine Persönlichkeit und Freiheit durch die Abwehrmauern eines Ich zu schützen und die Welt als ein Außen zu verstehen, die man aus einer Innensicht erkundet. Doch alles was man über ein Innen zu wissen glaubt, erfährt man durch Beobachtung von außen.

Die Vorstellung bestimmt also wie der Mensch sich in die Welt stellt, was zu der Schlussfolgerung führt, dass der Mensch ein Künstler ist und der Schöpfer seines Bewusstseins. Hat er dies erkannt      muss er sein Kunsthandwerk erlernen und zwar in einem plastischen Kunstverständnis, das den Begriff Plastik in seiner ursprünglichen, eng gefassten Definition als Formgebung durch Anpassen, Einpassen, Auftragen und Abtragen versteht. So kann er Methodiken erlernen, mit denen er sich Vorlagen für ein Bewusstsein schafft, das ihm zu Handlungsentscheidungen verhilft, die die materielle Welt nur innerhalb ihrer Toleranzräume verändert.

Es geht also um zwei zu unterscheidende Verständnisse von Kunst, erstens um das plastische Kunst-Verständnis, das sich an der Anpassungsdynamik der Natur richtet und zweitens, das skulpturhafte Verständnis, dem die Formgebung durch Abschlagen, Wegschlagen und Abgrenzen zu Grunde liegt.   Während die oben ausgeführten Ich-Konstrukte als skulpturhafte, starre und sich abgrenzende Kunstfiguren zu verstehen sind, bietet die plastische Kunst die Möglichkeit ein Bewusstsein zu schaffen, das der Anpassungsdynamik und den Strategien von Tarnung und Täuschung innerhalb des Toleranzraumes der Gesetzmäßigkeiten der Natur folgt. In einem plastischen Bewusstsein kann der Mensch sich nicht länger selbst täuschen, denn er ist zu einem ausgebildeten (Kunst-)Kritiker geworden, der eine Urteils- und Handlungsfähigkeit hat, die die Toleranzwerte der Realität, also der Naturgesetze, nicht überschreitet.

Die im Buch zu Verfügung gestellte Methodik zielt darauf ab, die skulpturhafte Kunstfigur aus dem Ich-Verständnis heraus zu operieren, indem Vorgabe-Bilder und Denk-Vorgaben intuitiv wiederholt und erweitert werden. So kann das Denken umprogrammiert werden und wieder zu seiner ursprünglichen Funktionsweise finden. Es geht darum sich bei seinen Gedankengängen und in alltäglichen Situationen oder bei der Erweiterung der Vorgaben neu zu erfahren und dabei in einen Zustand der Erfahrung zu kommen, der nicht vorbestimmt ist durch das zuvor Erfahrene, in vielen übereinander liegenden Schichten verschmolzene Vorwissen, sondern einen Zustand zu erfahren, in dem die menschliche Erkenntnis nicht die Vernunft und Rationalität als Maßstab hat. Eine Katharsis, also eine Läuterung findet statt, ein Re-Programmieren der Einordnungs- und Bewertungsmechanismen von Erfahrenem.

Sei es beim Schälen einer Kartoffel, beim Überdenken von Begriffsnetzwerken und Ursprüngen einzelner Begriffe, die nicht direkt aus dem Umfeld des Ich-Verständnisses kommen müssen, beim Erweitern einer Zeichnung, beim Anfertigen einer Collage, beim der Spitze des Kugelschreibers zu sehen, beim Philosophieren, beim Betrachten von Strukturen, als Zuschauer oder Schauspieler eines Bühnenstückes, etc. – für all dies kann man im Buch Vorgabe-Bilder finden, die man auf vielerlei Art erweitern kann. Die dabei stattfindende Neukonditionierung verhilft dem Künstler, Mensch, seine unzureichende Ratio als verlässliches Werkzeug zur Erkenntnis der Welt anzuzweifeln und den scheinbar komplexen und geheimnisvollen Code des Lebens zu vereinfachen. Er kann Wege finden heraus aus den widersprüchlichen Begriffsnetzwerken, die ihn nicht nur durch die Unfähigkeit der Sprache in seiner Erkenntnis- und Urteilsfähigkeit beschränken. So entstehen neue oder alte, ursprüngliche, Handlungsgrundlagen, die den Menschen wieder in die Mitte bringen, also in einen Wirkungsraum innerhalb der materiellen Toleranzwerte.

Dabei wird der Rezipient zum Künstler, der durch fünf Werkstätten geführt wird, in denen er das plastische Kunsthandwerk, um Mechanismen der Selbsttäuschung entlarven zu lernt und endlich den Versuch aufgibt sich aus der materiellen Welt hinaus zu hebeln. U.a. kann man in der Fälscher-Werkstatt mehr über den Missbrauch der Fantasie erfahren und wie Plagiate eines Ich entstehen, in der Begriffswerkstatt lernt man wie Begriffsnetzwerke die Freiheit des Individuums vorgaukeln, indem Begriffe untersucht und auf ihren Ursprung zurück geführt und von den küsntlich auferlegten Bedeutungsschichten befreit werden oder man lernt in der Weltformel zu leben, indem man sich ein plastisches Bewusstsein schafft.

Plastisches Kunstverständnis zusammen mit der Kanalisation von Kreativität in ein plastisches Bewusstsein, befähigen den Menschen in der Weltformel zu leben und so die Welt zu retten.

Der Mensch soll differenzieren lernen zwischen erstens, dem materiellen Grund auf dem er steht, zweitens, der innerhalb des Toleranzraumes vorgenommenen und mit Funktionen versehenen Modifizierung dieses Grundes und drittens, dem außerhalb des Toleranzraum liegenden, erfundenen, vorgestellten Grund, der nur scheinbar fest und sicher ist und auf den man sich aus der materiellen Welt heraus hebt in die Vorstellungswelt hinein, ohne diesen Vorgang wahrzunehmen, oder wenn doch, ohne ihn zu hinterfragen.

Dieser Ansatz kommt aus der Intuition des Künstlers heraus, geht über das interdisziplinäre Forschen hinaus und ist nur wenig wissenschaftlich, was es problematisch macht Akzeptanz in den einzelnen wissenschaftlichen Bereichen zu erfahren. Alle gesellschaftlichen Disziplinen werden mit einbezogen, analysiert und einer Bestandsaufnahme unterzogen und gleichzeitig werden Alternativen entworfen, Grundlagen geschaffen und Forderungen gestellt. Dabei wird ideologisch vorgegangen mit dem Mut sich festzulegen und die Gefahr sehend, die eine eindimensionale Betrachtung der einzelnen Disziplinen nach sich zieht. Im Versuch die einzelnen Fachbereiche auf das Ursprüngliche zurückzuführen, werden diese verlassen, was zu fehlender Akzeptanz und Missverständnissen führen kann.

Ich sehe in meiner künstlerischen Arbeit Ähnlichkeiten zu der eines Philosophen, meine Vorgabe-Bilder und Analogie unterliegen allem in einem dynamischen, organisch-plastischen Netzwerk des Filterns der Welt. Diesen Ansatz verfolge ich ganz klar aus der Intuition des Künstlers heraus und ohne mir die Dynamik und Fähigkeiten der Naturgesetze von wissenschaftlichen Diskursen diktieren zu lassen.

„Künstlerisches Denkwerkzeug des dritten Jahrtausends“ bietet die Zusammenfassung dessen, was der Künstler, Wolfgang Fenner, in seinem Lebenswerk zusammengetragen und erdacht hat. Über mehr als 50 Jahre hinweg ist ein Gedankenkunstwerk entstanden, das nicht nur ihm selbst zur Welterkennung und zur Einordnung der gegenwärtigen Situation und Verhältnisse verhilft, sondern allen Menschen und zwar durch ein Verständnis von Kunst und einem trainierten Künstler-Mensch-Dasein. Dieses Buch ist ein weiteres Pilotprojekt von Herrn Fenner, in dem Sie viele Ansätze weiterer Pilotprojekte und Unikate finden werden, die Sie so noch nicht kennen gelernt haben. Die Vorstellung seiner Pionierarbeit soll nun andere dazu bewegen, für die aus der Intuition des Künstlers entstandenen Thesen Beweise in den unterschiedlichsten Fachgebieten und gesellschaftlichen Disziplinen zu erbringen. Durch die Verdichtung des Kerns und das Weiterdenken der im Buch befindlichen Vorgaben soll eine Art Filter entstehen, der das Stimmige verstärkt und das Unstimmige herausfiltert.

Allen Menschen, nicht nur den Erkenntnissuchenden, möchte er das Angebot machen die Welt wirklich zu verstehen und ein Coaching anbieten, dass die Qualität der menschlichen Erfahrung (Wahrnehmung) verändert, sodass Urteilsfähigkeit und Handeln wieder in die materielle Balance kommen. Das heutige auf Selbsttäuschung aufgebaute Menschenbild führt die menschlichen Lebewesen (den Menschen) in die Katastrophe, da er oder sie sich weigern sich selbst als Teil eines größeren Ganzen zu sehen. Das menschliche Lebewesen hat sich zivilisatorisch zu einem zerstörerischen Subjekt entwickelt, das seine funktionierenden Stoffwechsel-Existenz-Bedingungen kaputt macht. Durch das Begehren, das Immer-Mehr-Haben-Wollen wird das materielle Ich immer mehr zur Abstraktion, sogar so sehr, dass er oder sie denkt den Tod besiegen zu können, indem er oder sie auf ein Leben im Jenseits setzt.

Die Suche nach der Wahrheit kann nur in den Naturgesetzen stattfinden und eine Weltformel ist nur aus ihnen abzuleiten, allerdings kann das Prinzip der Mittigkeit nur dann erkannt und richtig angewendet werden, wenn der Mensch sich als Künstler akzeptiert und sein künstlerisches Werkzeug zu beherrschen lernt. Gleichzeitig wird der Kunstbegriff anders als im heutigen einseitigen Kunstverständnis definiert, wenn versucht wird die Frage zu beantworten was ist Kunst und was kann Kunst eigentlich leisten? - Alles ist Kunst. Kunst ist alles.

Idealmaß, Mitte scheint enge Grenzen zu haben, doch erlaubt es wirklich Mitzufließen im Fluss des Lebens. Diese Mitte schafft Vertrautheit, eine verlässliche Konstante, die real ist und nicht durch viel wühlen und verschütten und auffressen, etc. erst im Geistigen geschaffen werden muss und die dann schlussendlich noch nicht mal allein lebensfähig ist, d.h. der Mensch muss sie sich permanent durch die Vorstellung aufrechterhalten. Anstrengend! Da ist es schöner im Fluss mit zu fließen.  

         

10. Januar 2017Kennst du Homöostase – organische Systeme versuchen sich in der Balance zu halten. Anpassungsdynamik und Anpassungsstrategie und die Anpassungsstruktur – ist das der KERN?

(Das sind eigentlich nur Modell-Begriffe, also nur Konstrukte. Es geht um das Reagieren der Natur. Reagieren beinhaltet auch eine Handlung – hat die Natur Handlungsfähigkeit? Wir sprechen momentan ja nur Personen Handlungsfähigkeit zu? Es geht auch um den Begriff - greifen; Griff !!)

Gegenpunkte sind Angst, Glaube, Hoffnung, Zweifel, Schutzraum, Kreativität, etc.

Ursprung der Sprache scheint die Beschäftigung mit der Dynamik und Strategie der Anpassung zu sein, da Begriffe alle identisch in ihrer Ausrichtung auf dieses Anpassen, Einpassen sind und somit diese Mechanismen greifbar zu machen versuchen. (Ausdehnung-Zusammenziehen; Dialektik; Vergleichende Begriffspaare; stabil-labil; Struktur; Ideale Maße; Referenzwerte; Toleranzraum; Widerstandspotential; Fähigkeitspotential; Versuch Wirkungen greifbar zu machen; Kausalität; Ursache und Wirkung)

Anpassungsstrategie – Strategie als Begriff entstammt dem Kriegswesen; Auseinandersetzung mit Mechanismen von Tarnung und Täuschung; Reize, Konditionierung; Handwerkszeug der Kunst

Anpassungsdynamik (Null Toleranz Raum – automatisches Reagieren der Naturgesetze) – Leben in der Ungewissheit der sich permanent verändernden organischen Wirklichkeit; Bedingungen werden auch vom Menschen verändert – Null Toleranzraum ist dann das Ich

Das Ich als Körperorganismus hat den Toleranzraum, z.B.: beim Rennen erkennbar – treibt man es zu weit und überschreitet die Grenzen, kommt es zur Übersäuerung des Stoffwechsels, zum Muskelkater und im schlimmsten Fall Herzstillstand. Osmose – auch Bsp. für Ich und Wirken im Toleranzraum des Ich

Das Bewusstsein, die Bewusstheit ein Ich zu sein (daraus entsteht das Selbst) entspringt dem Null Toleranzraum und muss durch Deuten der Welt das Regulativ der Grenzsetzungen des menschlichen Toleranzraumes aushalten und die Strategien und Dynamik von Tarnung und Täuschung sowohl körperlich als auch „geistig“ annehmen. (Aus dem Rätselhaften entsteht der Geist.)

Was ist Kunst und wo beginnt sie? - Kunst ist die Auseinandersetzung mit dem plastischen Selbst, mit der Bewusstheit. Welchen Anteil an Kunst hat das Ich, oder hat es gar keinen Anteil und die Kunst entsteht erst durch das Erlernen der Grenzen des Toleranzraumes z.B. durch Überschreitung und manifestiert sich dann im Selbst? Durch Kunst bekommt man das Handwerk der Tarnung und Täuschung zur Verfügung gestellt, die Frage ist ob der Künstler im Ich, im Selbst oder in beiden steckt?

2 Anpassungs-Arten-In der Anpassungsstrategie von Tarnung und Täuschung ist das skulpturhafte angelegt und dort kann es leicht zur Grenzüberschreitung des Toleranzraumes kommen – Gefahr den Durchbruch zu verschließen.

In der Anpassungsdynamik geht es um die Auseinandersetzung mit den Strukturen, Bewegungen und Gesetzen der Natur (Schwimmen lernen; Tanglandschaft nach empfinden) und diese nach zu ahmen – das sind meist S-förmige, Spiral-artige Bewegungen und keine geraden Linien, wie der Mensch sie gerne schafft.

Durchdringung

Durch beide Anpassungsarten wir die Durchdringung vorangetrieben. Innerhalb des Toleranzraumes beschäftigt sich die Durchdringung der Welt mit der größten Wahrscheinlichkeit, also die Wirkungen der Natur. Verlässt die Durchdringung nun explosionsartig den Toleranzraum in alle Richtungen, kommt es zur Beschäftigung mit der kleinsten Wahrscheinlichkeit der materiellen Welt, nämlich Gott, Ewigkeit, selbstbestimmte Persönlichkeit, etc.

Wo oder was ist hier der Durchgang? - Es geht um Durchlässe (Impulse; Infos; Reize), die Barrieren, Schiebetüren, Sperren mit unterschiedlichen Isolationseigenschaften umgehen, überschreiten, filtern, selektieren müssen.

Ist die Durchdringung skulpturhaft, wird der Durchgang verschüttet, sodass das Selbst feststeckt und weder auf die materielle Ebene zurück gelangen kann, noch auf die materielle Ebene bewusst einwirken kann.

Ist die Durchdringung plastisch, bleiben Durchgänge offen und sind als Membran, Filter oder als Pendelsystem zu verstehen, die eben durchlässig bleiben.

Bewegung/Starrheit – durch Bewegung können Nähte aufbrechen und dann entsteht ein Bruch, ein Loch (Erosion), dann wird versucht diese zu verschließen und es entsteht Leere.

Wunsch nach Allmacht als treibende Kraft hinter den Versuchen Durchgänge zu verschließen und Starrheit und Stabilität zu schaffen.

Distanz muss geschaffen werden, um durch Vergleich einen Lernaspekt zu schaffen. Bei der Skulptur bleibt alles gradlinig, es gibt keine Distanz, nur Einseitigkeit, also kein Lerneffekt.

Bsp: Wie kann der Mensch Richter und Täter zugleich sein? Entweder ist er dann Opfer oder Gott!

Der Mensch ist Mörder des Planten Erde und erhebt sich selbst zur Anpassungsdynamik, was er nicht nur in der Verwendung der Begriffsnetzwerke manifestiert.

Das Kunstwerk steht zwischen Künstler und Rezipient. Der Künstler hat zu wenig Distanz zu seinem Kunstwerk und kann gar nicht beurteilen, ob das ein Kunstwerk ist, wenn er kein Feedback bekommt, egal ob aus der Beschäftigung mit dem Toleranzraum oder mit dem geschulten Auge eines Kritikers. Er kann aber nie die optimale Distanz schaffen, sondern nur eine einseitige, absolute, idealistische Distanz. Er scheitert an der Subjektivität und erkennt nicht, dass er eine Skulptur ist, die ihre Eigenschaften und Anlagen als objektiv bewertet empfindet.

9. Januar 2017 Feedback zu meiner Arbeit (hier in Pitsidia) aus Berlin

Welchen Arbeitsansatz habe ich Berlin und welchen habe ich in Pitsidia? Werde ich die Erwartungshaltung der Menschen, von denen ich das Feedback bekommen möchte, erfüllen können? Ich habe dieses Feedback einholen schon einige Stunden in Berlin gemacht und bin gespannt wie sie dieses Mal reagieren und wie die Protokolle aussehen werden.

Meine Angst ist es ja, dass ich mich ständig verlaufe und mich mit Zielen zu beschäftigen, die ich nie erreichen kann und auch Ramona zu überfordern, ohne es zu merken oder es nicht wahrnehmen zu wollen. Deswegen möchte ich das von „neutralen“ Menschen bewerten lassen. Wie viele Stunden hat Ramona gearbeitet, ich arbeite ja sowieso die ganze Zeit dran, was haben wir erreicht und arbeiten wir aus das Ziel zu – natürlich müssen auch meine Handicaps und deren Wirkung auf unsere Arbeit berücksichtigt werden. Wie sieht also die Realität aus?

Es gibt Parallelen meiner Arbeit zur Arbeitsweise von Forschern, aber mein Forschungsobjekt, also der Inhalt meiner Arbeit hat keine Vergleichsmöglichkeit - also die Suche nach dem Kern von allem, also warum der Mensch seine Gefährdung und die Katastrophe nicht wahrnehmen will. Die Ursachen zu analysieren und Alternativen anzubieten.

Ramona sagt, dass es für sie im Moment effizienter wäre etwas Abstand von unserer derzeitigen Arbeitssituation zu bekommen, um mit Distanz eine andere Sichtweise zu erhalten und eine Rhetorik entwickeln zu können, die nicht so sehr meiner ähnelt. Am Anfang hat sie sich erst in Rhetorik und Thematik einarbeiten müssen, dann die letzten Wochen war es eine Überprüfung der Methodik der Wiederholung und nun ist der Punkt da, an dem sie eigenständig arbeiten kann. Ramona sagt sie braucht ihren eigenen Arbeitsrhythmus, um den Summary endlich fertig zu bekommen und in den kann sie nur kommen, wenn sie nicht jeden Tag zu mir kommt.

Hast du das Gefühl ich habe unsere Arbeit blockiert oder habe ich sie stets fortgeführt? - Ich denke zu 80% hast du die Arbeit voran getrieben, aber ab und an steckst du irgendwie fest oder es baut sich eine Art Druck in dir auf, den du ablassen musst – das bringt uns manchmal nicht weiter mit dem Material, aber zur Wiederholung, etc. ist es durchaus von Nutzen.

Bsp:-Druck entsteht bei mir aus vielfältigen Gründen, erst einmal bin ich Projektleiter, dann muss ich meine Inspiration, Intuition zum Fließen bringen und dann ändern sich wegen der verschiedenen Ziele und Forschungsansätze dauernd die Thematik, oder hat es etwas mit meinen Handicaps zu tun? Darüber hinaus versuche ich innerlich, alles über Anpassungsdynamik erklären zu wollen. Mein inneres Bild sucht die Welt nach Bestätigungen meiner Thesen ab und das erstreckt sich auf alles Bereiche des Lebens – der Kern ist also die Anpassungsdynamik. Als Projektleiter muss ich aber eigentlich auch noch andere Aufgaben erfüllen, wie z.B. Kontrolle, Zielsetzungen, eigene Struktur, delegieren, etc.

Ich brauche also auch dein Feedback zu den verschiedenen Aufgaben, oder missbrauche ich dich da? Und das Finanzielle steht natürlich auch noch im Raum, Anträge stellen, etc.

Es geht also auch darum meine Realität zu erfassen – ist meine Arbeit „sinnvoll“, kann ich das schaffen, muss ich das schaffen, warum zweifle ich, warum bin ich überzeugt – halten meine Vorstellungen mit der Realität mit?

Kern- In der Beschäftigung mit dem Kern habe ich versucht einfach nur eine Aufzählung der jeweiligen Koordinatenpunkte, Schwerpunkte und Begriffe, eine Koordinatennetzwerk zu beschreiben. Das ist mir allerdings nicht gelungen, stattdessen ist ein halb-seitiger Text entstanden. Den lese ich jetzt vor und möchte eben wissen wo ich mich da gedanklich befinde?

Können wir nochmal auf das plastische Ich und Selbst eingehen? Wenn das skulpturhafte Ich und Selbst eine parasitäre Kunstfigur ist, die aus dem Gehirn operiert werden muss – was für eine Art Vorstellung ist dann das plastische Selbst?

Das skulpturhafte Selbst wird zur parasitären Kunstfigur, zum Ich im Isolationsraum, das plastische Selbst ist ein Kunstwerk innerhalb des Toleranzraumes.

Was sind die Gründe für das Bleiben im und Schaffen des Isolationsraumes des skulpturhaften Bewusstseins – Angst vor der Ungewissheit, vor der Wahrheit, vor dem Tod, vor der sozialen Maske.

6. Januar 2017 Gehe ich vom Schaubild aus, gibt es eine Ebene, auf der das Tier und somit auch dieses Lebewesen, Mensch, in den Stoffwechselbedingungen existiert. Das Tier lebt in einem bestimmten Toleranzbereich und der Mensch hat einen anderen Toleranzbereich, der seinem Beuteverhalten und Anpassungsstrategien als Regulativ zu Grunde liegt, um sich in der Ungewissheit zurecht zu finden und um mit Hilfe von Tarnung und Täuschung zu überleben, also das Vorstellungspotential darauf ausgerichtet ist, innerhalb des Toleranzraumes zu bleiben. Das Bewusstsein ist in diesem Falle auf Beute machen, greifen und zugreifen ausgerichtet. Greifen, anfassen, begreifen - als wahrscheinlich erste ursprüngliche Begriffe, bei denen die Gefahr besteht zu glauben man könne etwas abstraktes greifen. Diese Vorstellung ist auf das Außen gerichtet und dient als Ausgangspunkt das Innere zu beschreiben – sich also aus der materiellen Wirklichkeit heraus zu hebeln, sich nicht mehr als Tier zu sehen, sondern sich als höheres Wesen zu legitimieren und zu bestätigen. Dass diese Vorstellung nur Erfindung ist geht später in der Begriffserklärung oder -inhalten verloren. Fantasie ist dann nicht mehr Fantasie. Der Mensch suggeriert sich ein besonderes Lebewesen zu sein, das alle Anlagen und Eigenschaften der Herrschaft (über das Außen und Innen) zu haben.

Dem Beuteverhalten liegt zu Grunde so lange zu fressen wie es möglich ist, Zeit und Raum mit ein berechnet → siehe Dinosaurier – Populationsdynamik. Der Mensch und sein Körper hat als Feind nicht nur den Tod, sondern ist auch abhängig von den Stoffwechselbedingungen. Er könnte nun in eine andere Welt gehen, aber die sind natürlich alle nur erfunden – und in diesen Welten denkt man nun dem Tod entfliehen zu können, durch die Erfindung des Jenseits oder Ewigkeit und indem der eigene Körper zum Feind, zum Gefängnis oder zu einer leeren Hülle erklärt wird. Der Parasit, die Kunstfigur, diese Herrschaftskonstruktion wird zu etwas tatsächlichem gemacht. Ich versuche diesen Zustand transparent zu machen, wofür der Begriff Mensch neu definiert werden müsste, um zu entlarven welche Phantasterei diesem Begriff zu Grunde liegt. Die Klimakatastrophe wird aber trotz der Fantasie und Tricks nicht einfach so verschwinden!!!

Dem Begriff des Menschen, des Menschenbildes liegt ein Kreisverständnis zu Grunde – der Mensch kommt aber aus diesem selbst geschaffenen Kreis (Skulptur) nicht mehr raus. Ich versuche nun also durch ein Vergleichskunstwerk diese Problematik zu lösen und den Menschen zum plastischen Künstler zu machen, der das Kunsthandwerk beherrscht und Urteilsfähigkeit erlernt. Dieser Kreis ist ein Isolationsraum, den der Mensch selbst geschaffen hat und dessen Widersprüche er nicht auflösen mag und versucht Bewusstsein, Ich, etc. neu zu definieren und abzusichern durch weitere doppeldeutige Begriffe wie Wahrnehmung im Außen und Innen. Dies wurde durch die Mystiker verstärkt, denn vorher waren die begriffe eher auf das Außen ausgerichtet – dort wo man Beute machen kann, sie greifen kann. Um das Innere zu begreifen wurde eine Art Bühnen/Theaterwelt im Kopf geschaffen und die Ganzheitlichkeit, also dass man Teil eines ganzen ist, liegt dann nicht mehr der selbstbestimmten Persönlichkeit und dem Individuum zu Grunde, sondern der materielle Körper wird mit Geist oder Seele (Vorstellungen) verschmolzen. Dies findet nur im Isolationsraum statt, in dem man sich selbst erfindet und durch Begriffe absichert und zur scheinbaren Tatsache wird. So wird der Toleranzraum ausgehebelt, da Kreativität nur einseitig (skulpturhaft) genutzt wird und versucht wird das Ungewisse immer weiter zu durchdringen. Die konsequenzfreie Handlung im Theater auf der Bühne wir verwechselt mit der Handlung ins Materielle hinein, also man glaubt das Handeln bliebe ohne Konsequenzen.

Wir müssen aus einem Schaubild, in dem alles zusammen gedacht ist, also sowohl Plastik, als auch Skulptur, ist schwierig auf einmal zu verstehen, also müssen mehrere Folien angefertigt werden, die man dann übereinander legt. Im Durchgang, also den Toleranzraum auszuhebeln durch Begriffsphänomene, Inhalte und Bewertungen, die scheinbar neutral sind, dient dazu die Herrschaft abzusichern und zu legitimieren. Es geht also um eine Art Schiebetüren, die der Mensch geschaffen hat, um den Isolationsraum zu schützen – doch dieses Türen haben nur scheinbar die Eigenschaften, um diesen Raum zu isolieren und zu schützen. Die Naturgesetze lassen sich nicht täuschen, auch wenn der Mensch meint er könne auf dem Glatteis tanzen ohne hinzufallen, wird ihm seine Überschreitung des Toleranzraumes spätestens klar, wenn er mit der Nase auf dem Eis liegt. Der Durchgang, der es einem erlaubt die Vorstellungswelt zur materiellen Welt zu machen – existiert nicht!!! Das sind alles nur synaptische Verbindungen, die unsere Erfindungen durch Begriffe manifestieren und mit Eigenschaften versehen.

Fantasie – Erscheinung, Vorstellung – Gespenst; Traumgesicht. Es geht um die Begriffe Gestalt, Gebilde, Figur – aber auch Form und Inhalt – und auch greifen oder Griff. Oft ist der Begriff Fantasie mit Bildhaftem verknüpft, d.h. mit Erinnerungsbildern, Vorstellungsbildern, kann aber auch sprachliche oder logische Leistungen, Ideen bezeichnen, auf der die Vorstellungskraft, die Imagination aufbaut. Man spricht von inneren Bildern, die man sich vor das Auge stellt, also von außen nach innen denkt. Das Problem ist die Übertragung von Bildern in die Innenwelt, also dieses Konditionierung, Reiz...

schöpferischen Kraft des Künstler gibt es nicht. Und gibt es sie doch wird das Phantasterei, Fiktion , Hirngespinst, Spinnerei bewertet. In der virtuellen Welt oder der Theaterwelt wird damit gespielt und Identifikation wird auf dieses Spiel aufgebaut, um Emotionen zu erleben. Das Ganze ist aber einfach nur verwirrend, weil das Gehirn nicht zwischen geschaffenen, inszenierten Realitätsverständnissen und dem wirklich Vorhandenen unterscheiden kann. Das Gehirn ist nicht mehr kompatible, um zu unterscheiden was ist Fantasie und was ist tatsächlich vorhanden. Wenn ich das tatsächlich Vorhandene als eine Wunschkonstruktion sehe, kann das nur in der Katastrophe enden.

Erscheinung -1. Umstand, der mit den menschlichen Sinnen wahrgenommen wird → das ist Quatsch – die Sinne, die das Außen Wahrnehmen, um es im inneren zu verstehen und zu erkennen suggerieren diese Innen(Außen-Konstruktion, als natürlicher Vorgang – ist aber alles nur Erfindung. Naturgesetze sollen als Erscheinung verstanden werden – also greifen und begreifen.

2. eine plötzliche Veränderung, eine Manifestation

3. Auftritt, Wirkung einer Person

4. scheinbare Auftreten von etwas Unwirklichem

Ereignis, Geschehen, Offenbarung, Sichtbar-Werdung wird alles zusammen geschmissen. Innen und Außen wird permanent vertauscht. Bringe ich eine Figur mit Erscheinung in Verbindung, wird sie zur Gestaltung, Gebilde und wird auf die Person und deren Habitus und Konstitution bezogen.

Einbildung, Fantasievorstellungen, Halluzinationen, Vision, Illusion, Zeichen ist alles irgendwie identisch, woraus dann eine Identität konstruiert wird.

In der Philosophie geht es darum, dass die erkennbaren, äußeren Eigenschaften der Dinge und Prozesse, der durch die Anschauung Erfahrung gegeben sind, aber keine Rückschlüsse auf das Wesen der Dinge, das aber unerkennbar ist, zulassen.

Ich habe gar keinen Begriff für das Nicht-vorhandene – weil der Fantasie liegt ja schon eine Vorstellung zu Grunde und dieser liegt eine weiter Vorstellung zu Grunde , usw.

Ich brauche also eine klare Aussage: Der Mensch ist ein Mörder. Er meint selbst der Richter zu sein, vergisst aber, dass er schon einen Richter hat – die NATUR.

Greifen – das Ursprüngliche, was ich versuche zu beschreiben, ist eigentlich Mystik. Es geht um einen Geheimkult, eine Geheimlehre, die der Mystik zu Grunde liegen. Wer die Augen und den Mund schließt, um sich in Trance zu versetzen, zu schlummern, also aus dem Inneren heraus das rätselhafte, geheimnisvolle, religiöses Erleben zu schaffen, indem man sich durch Verinnerlichung, Versenkung die Vereinigung mit dem Göttlichen sucht und wo aber das Rätselhafte der Natur ausgeschlossen wird. Begriffe die sich ursprünglich auf das scheinbare Außen bezogen, wie Empathie, werden heute doppeldeutig verwendet. Begriffe wie Intuition, Inspiration, die in der Verwendung nur im Inneren gibt. Es gibt aber Zwischenräume, die sich nicht mit dem Innen/Außen-Grenzsetzung beschäftigen und diese manifestieren, sodass Begriffe wie Äußerlichkeit Oberflächlichkeit auftauchen. Ein Begriffs-Netzwerk bekommt eine neue Ausrichtung, sodass Phantasiebilder auf die Naturgesetze übertragen werden können.

Griff – Handgriff, Kunstgriff – also greifen, zufassen ist auch eine Vorrichtung zum Anfassen.

Beim Anfassen feststellbare Eigenschaften eines Gewebes, also das Materielle. Versucht man das Greifen auf einen Umfang zu beziehen, also auf die Äußerlichkeit, auf den Auftritt, die Wirkung einer Rolle, geht es dann um die Sinnes-Wahrnehmungen. Wir versuchen auch mit den Augen zu greifen, aber dafür fehlen die materiellen Eigenschaften, man kann ja nur mit den Händen, etc. greifen – also macht man einfach begreifen daraus, doch das ist dann nur ein innerliches greifen, kein greifen der Materie.

Spaten als alltäglicher Gegenstand – nun vergolde ich den Handgriff und die Spitze, die Berührungsfläche mit der Erde, wird auch vergoldet. Also habe ich hier zwei Aspekte des Greifens, Begreifens zusammen gebracht. Versuche ich jetzt diesen vergoldetet Spaten zu verwenden, um ein qm² Eigentum im nassen Sand kenntlich zu machen, dann geht nur darum offen zu legen was im Kopf stattfindet, also das Scheitern seines Handlungsverständnisses (Eigentum gibt es in der Natur nicht).

Den Begriffen greifen, Griff liegt auch eine Gewalt zu Grunde, diese Eigentums-Vorstellung – man ergreift etwas durch einen Kunstgriff, indem man glaubt sich durch einen Handgriff, durch ein Zugreifen, alles anzueignen was man möchte. Also eine Gier, immer mehr zu wollen, sich also alles was auf der Erde ist zu greifen. Beute machen war der Ursprung und daraus hat sich dieses Nehmen, gefangen nehmen entwickelt und auch der Versuch sich aus der Natur zu befreien.

Greifen, nehmen, fassen – sich die Natur habhaft machen.

Auch das Wort BEGRIFF wir abgeleitet von greifen, Griff, begreifen, greifbar machen und die Mystiker haben das dann ins Innere gelegt, eine geistige Aneignung, durch den Verstand erfassen, verstehen. Dem liegt dann ein Umfang und Inhalt einer Vorstellung zu Grunde, um das Spirituelle mit dem Materiellen zu verschmelzen. Was vorher zu fassen war, wird dann zur subjektiven Wahrnehmung.

02. Januar 2017 Zusammenfassend gesagt, habe ich die Problematik zwischen materieller Welt und Geist gelöst. Gleichzeitig habe ich auch diese zwei Doppel-Formen von Ich und Selbst, worauf das Individuum und die selbstbestimmte Persönlichkeit aufbaut, nicht nur neu verortet, sondern auch deutlicher erkannt wie solch identitätsstiftende Begriffe doppeldeutig verwendet werden und somit einen neuen Inhalt/neue Form bekommen, die zur Herrschafts- oder Machtausübung über die Erde verhelfen sollen. Doch diese Begrifflichkeiten können die materielle Welt nicht auf den Kopf stellen, auch wenn sie seit der ursprünglichen Konstruktion der Form und des Inhaltes mit vielen neuen Bedeutungsschichten aufgeladen wurden. Es ist der Versuch das materielle zu durchdringen, ausgehend von der Form und dem Inhalt eines Individuums-Begriff, der auf einer Außen/Innen-Konstruktion basiert und sich weit entfernt hat von seiner ursprünglichen Konstruktion. 

Welchen Inhalt hat der Mensch – ist das Geist, Seele, Fantasien, Vorstellungen, Wahnvorstellungen oder ist der Inhalt nur der Körperorganismus oder die Stoffwechsel-Existenz-Bedingungen oder ein   Kunstwerk? Was hat die Form nun damit zu tun?

Der eigentliche Inhalt können nur die funktionierenden Existenzbedingungen sein und die Form ist der Körperorganismus, dessen Grenzsetzung zwischen Innen und Außen die Haut zu sein scheint. Geht es dann um das nicht funktionieren, dann findet man bei der Beschäftigung mit Form und Inhalt Begriffe, die aus der Fantasie entstanden, die nur gedacht, zusammengereimt sind und der Tod scheint das auslösende Moment für die mehrfach übereinander liegenden und sich verschränkten Deutungen der Begriffe Form und Inhalt zu sein. Die Begriffsnetzwerke sind so verworren und verzerrt, dass die Tricks wie eine unnatürliche Welt durch Begriffe erschaffen wird, gut zu beobachten ist. Das ist der Versuch die materielle Welt über die skulpturhafte Bildung von Begriffen zu beherrschen. In der Darstellung eines Kunstwerkes spricht man von einer Form, wenn man von einer Form umschlossen oder in einer Form enthalten sagt. Überträgt man das auf den Körper des Mischwesens Mensch hat dort ein Bewusstsein, wo man beim Tier von einem automatischen Funktionieren in der Mittigkeit  spricht – dort meine ich auch das Ich-Verständnis des Frühmenschen zu finden – doch ist das nun die Form oder der Inhalt des Instinktbegriffes? Der Instinkt scheint die kompatible Funktionsweise des Tiergehirns zu sein und ist Teil der evolutionären Anpassungsstrategien des Beute machen und nicht gefressen werden. Diese Form- oder Inhaltsproblematik wird beim Menschen Bewusstsein genannt. Wir leben in dieser plastisch-organischen Welt der permanenten Veränderung in einem Ich-Zustand, der mehr ein WIR, ein MIT der WELT ist, also mit den Tieren, Pflanzen, etc. Da gibt es kein Außen oder Innen, denn das Gehirn kennt dieses Außen und Innen gar nicht und die Sinneswahrnehmung ist anders zu verstehen und einzuordnen. Sie ist nicht auf Außen und Innen ausgerichtet - die Wahrnehmung ist nicht nach außen gerichtet, um nach innen hin dieses Außen zu deuten und das Ungewisse zu begreifen. Das Gehirn muss aber irgendwie Vertrauen und Sicherheit schaffen und dies geschieht indem die Vorstellungen, die Fantasie auf die Kreativität ausgerichtet werden und die bewusste Beschäftigung mit dem Mittig-Sein und dem Pendel-Mechanismus innerhalb der vielen Toleranzräume zu leben, akzeptieren zu lernen. Das permanente Abgleichen der Grenzsetzungen kann durch Beschäftigung mit Kunst und Kreativität erlernt werden, indem man sich fallen lässt in das Ungewisse und so findet man trotzdem einen Halt in den Toleranzräumen. Das ist das Selbst bzw. die Beschäftigung mit dem Selbst.

Inhalt ist Etwas, ein Gegenstand, ein Stoff, aber auch ein abstrakter Begriff. So kann ein Gedankeninhalt entstehen indem wir eine Art Substanz hinein denken, die aber materiell nicht vorhanden ist, weil sie nicht existiert. Dies zu begreifen ist schwierig, weil wir eine Vorstellung immer mit einem Inhalt verbinden und so wird dieses Nichts, die Ewigkeit, zum Inhalt. Zusammengefasst, Inhalt ist etwas, was sich in einem füllbaren Bereich befindet. Ist der Geist nun der Inhalt des menschlichen Körpers - das kann dann aber nur eine abstrakte Bedeutung des Begriffes Inhalt sein. Denn wenn der Geist als Inhalt der menschlichen Körperhülle gilt,, kann nicht die Rede von dem Begriff Inhalt einer Weinflasche sein, also hier wäre der Inhalt der materielle Wein. Das Fassungsvermögen einer Flasche ist messbar und meinem Form- und Inhaltsbegriff, liegt auch ein Messsystem zu Grunde – die Toleranzräume/Referenzwerte. Inhalt kann also nicht nur mit physischem, sondern auch mit abstraktem Inhalt in Verbindung gebracht werden, also der Inhalt eines Buches, einer Information (Info ist auch problematischer Begriff, weil hier Inhalt mit Information gleich gesetzt wird – denn wo ist hier die Form, das Umschlossene, das in einer Form Enthaltene).

Eine andere Herangehensweise wäre, die Grundlage meiner Philosophie von Ich und Selbst, aus dem der Mensch sich aufgrund eines eigenartigen Loch- oder Leckverständnisse den Durchbruch verschließt, um sich Autonomie zu verschaffen und sich aus der ursprünglichen Welt heraus zu hebeln, hinein in ein neues Ich oder Selbst, in eine selbstbestimmte Persönlichkeit.

Kann ich meine ursprüngliche Grundlage als Inhalt betrachten, dem ich dann eine Form gegeben habe und bei dem der Durchbruch als Leck zu bezeichnen wäre? Ist dieses Loch eine Beschädigung, die dem heraushebeln in eine Kunstwelt zu Grunde liegt? Das könnte man nur als eine nicht funktionierende Welt bezeichnen, weil sie auf einer Beschädigung, einer Durchlässigkeit der eigentlichen Welt aufgebaut ist.

Zur Bestimmung von Inhalten existieren verschiedene Methoden – stoffliche (ambivalenter Begriff: materielle vs. immaterielle Substanz) und mathematische definierbare Inhalte, denen die Messtechnik zu Grunde liegt (was meiner Weltformel als Inhalt, einschließlich Stofflichkeit zu Grunde liegt). Das Problem ist, dass Messergebnisse unterschiedlich interpretiert werden können. Deswegen glaube ich, wir existieren innewohnend in der Mittigkeit, in der Weltformel und dass wir uns einpendeln müssen in die Toleranzräume. Durch ein Training kann die Deutungsproblematik zur Gewissheit gemacht werden. Meine Analyse, meine Programme und Methoden schließen die biologische Entwicklungsgeschichte mit ein und führen zu einer dokumentarischen Erschließung, die eine Bestandsaufnahme als Inhaltsanalyse ist, indem ich den Inhalt selbst als wesentlichen Bestandteil meiner Arbeit habe. Es geht um eine Dynamik der Bewegung und die Kommunikationsforschung, bspw. in einer Formenwelt zu leben. Was ich 1970 gesucht habe, also ein Formen-ABC als Trainingsmethode zu entwickeln, der die Deichforschung, oder die S-Form eines Flusses als Vorbild hat, spiegelt sich auch wider in der Struktur und den Systemen der funktionierenden Stoffwechsel-Existenz-Bedingungen des Körpers, der ja in den Wirkungen lebt und nicht in den Dingen. Problematisch wird die Beschäftigung mit dem Außen und Innen ist, wenn man nicht unterscheidet auf welcher Grundlage man Bedeutung oder Bewertung der Form oder des Inhaltes vornimmt.

Der Inhalt ist das innere einer Sache, die als Ding verstanden wird, der eine Füllung erhält und das wiederum bestätigt das Behältnis. Der Körper wird also gefüllt mit einem Ding, also dem Geist. Schaut man sich die Herkunft des Begriffes Inhalt an, dann geht es um inne-Haltung – der Schwerpunkt liegt also auf innen, also innewohnend in der Welt, Grenzenlosigkeit und Grenzsetzung in der Beschäftigung mit den Toleranzräumen – aber aus innen- wurde in- gemacht. Synonyme sind aber das Enthaltene, Masse, Stoff, Substanz, Zusammensetzung. Übertragen -  literarisch inszeniert, also beim Schauspieler die Handlung und Hergang, Gehalt, Sinn. Gegenwörter sind Form und Ausdruck. Oberbegriff ist Kategorie, Unterbegriff ist z.B. Lebensinhalt, Flascheninhalt, Rauminhalt, Informationsinhalt. Hier wird das Materielle mit dem Substanz-losen zusammen geschmissen. Eigenartig ist dabei, dass es keine materielle Handlungsgrundlage gibt, was diese Masse, diesen Stoff, diese Substanz, die funktionierenden  Existenzbedingungen verändern kann, sondern nur Handlungen und Hergang im Bühnen-Verständnis vornehmen kann. Dies liegt dann unserer Kommunikationsstruktur oder unserem Identitätsverständnis (Authentizität, Insel-Dasein, Abwehrmauern) zu Grunde, was Vertrauen schafft, aber nur als eine literarische Zusammensetzung von Substanz und Stoff als Inhalt zu          verstehen ist. Dieses Insel-Dasein ist eine eigene Erfindung, etwas von einer Form umschlossenes, das in einer Form enthaltene, also ein Bühnenstück, ein Kunstwerk, dem die übertragene Darstellung zu Grunde liegt. Deshalb müssen wir uns stark mit dem Handwerkzeug des Schauspiels beschäftigen, weil die Handlungen in der Materialität und Vorstellung miteinander verwechselt werden. Die innere Haltung, das innen-sein, muss mehr mit dem Inhalt in Verbindung gebracht werden, weil es hier um Imitat geht, das Gehalt, Stoff bekommt. Problem dieser Neudeutung von Inhalt und Form ist es, dass man sich mit Ich und Selbst auseinandersetzen muss in Verbindung mit der ursprünglichen Bedeutung von Freiheit, z.B. Freiheit beim Wellenreiten, also Freiheit innerhalb der Naturgesetze. Es geht um ein Formverständnis, in dem man körperlich in guter Form (Ich) ist und der Inhalt wäre dann das Selbst, das die Freiheit innerhalb der Naturgesetze hat diese Welle zu reiten ohne abzustürzen. Inhalt wird heute so verstanden, wie die Bühnenrealität Handlung und

versteht und erklärt. Form wird als die äußere Gestalt eines Objektes verstanden.

…In der Literatur ist mit Form der Aufbau eines Werkes gemeint und in der Philosophie ist Form der Endzustand, den das veränderte annimmt. Im Handwerk und in der Technik geht es um die Hülle, die ein Material annimmt und dieser Gestalt gibt, also die Grundlage der Kunst, wobei es da noch ein anderes zusätzliches Formen-Verständnis gibt. Gegenwörter zu Form sind Inhalt, Bedeutung, Funktion und Substanz. Unterbegriffe sind Urform, Stammform. In den Kunstwissenschaften, ist Form die äußere Gestalt, der Umriss, dann aber unter Nicht-Berücksichtigung der inhaltlichen Anteile des Geformten. So ist es schwer meine Philosophie über Kunst zu erklären, da ich den Geist als Kunstwerk begreife.

Form – Gestalt, Figur – ist der Grundterminus. In der altgriechischen Philosophie ist der Begriff Form die Gegenposition der Materie. Die Gestalt, die Figur ist ein im Kopf vorgeformtes Modell, das dazu dient einen Gedankeninhalt und dessen Eigenschaften mit Substanz und Stoff zu füllen, ihm die gewünschte Gestalt zu geben, die man gerne hätte. Das Gegenstück ist auch im Materiellen möglich, also bei der Schaffung eines Modells, dessen Inhalt die gesamte Gestalt beinhaltet. So schafft man es den Geist durch die Wand gehen zu lassen, Inhalte zu schaffen, die gar nicht existieren, die wir im Kopf mit einer Form gleichsetzen.

…Die äußere und die innere Gestaltung wird zur Erscheinungsart, von der wir meinen sie hätte eine inhaltliche Struktur.

Etymologie: Form-Formung – formlos, Gestalt, Vorbild, Muster, Art und Weise; Gehäuse für eine plastische Gestaltung; die Figur; Form wird zunächst nur auf die menschliche Gestalt bezogen. Also mit dem Wissen, dass man sich selbst formt und mit Inhalt füllt - dahin möchte ich ja zurück (Bildner - sich zu bilden); gestalten, in eine bestimmte Form bringen (also in die Toleranzräume einpassen; Formen ABC, S-Form); gotformec – von Gott gestaltet, gleichförmig, übereinstimmend; Eintönigkeit; unförmig; förmlich, konventionell, steif; keine feste Form besitzend, das Gestaltlose. Geht es hier um das Leben  im Ungewissen, hat man mit etwas Formlosen, Unförmigen keine Sicherheit. Das wird dann auf die Natur übertragen, die ja keine Form, keine Struktur hat und nur ein Gefüge, Gemenge ist und der Mensch muss sich dem gegenüber durchsetzen – er muss steif werden, Autorität haben.

30. Dezember 2016 Die 200 Jahre alte Vorstellung, dass Insel-Dasein aus der Materialität abzuleiten ist, ist mit Einschlag eines Meteoren aus einer anderen Welt vergleichbar … beides führt zur Zerstörung des bestehenden Lebens auf der Erde

Dieses Insel-Dasein ist mit einem Meteor vergleichbar, der aus einer anderen Welt zu kommen scheint. Das heutige Mensch-Sein Verständnis, das zur Zerstörung der Erde führt, ist vergleichbar mit dem Einschlag eines großen Meteors. Es ergeben sich Parallelen zur Dinosaurier-Zeit, in der er es ca. 300.000.000 Jahre dauerte, bis ein Meteoriteneinschlag ihr Leben veränderte. Die Dinos waren optimal an die evolutionären Strategien angepasst und konnten so lange überdauern. Seiner Zeit blieben nur noch wenige Tiere übrig, die nicht zu diesen großen Fressern gehörten und so ergab sich überhaupt die Möglichkeit zur Entwicklung des Menschen. Doch jetzt sind wir zu einem Mischwesen geworden, dessen zerstörerische Eigenschaften vergleichbar sind mit der Kraft eines Meteoriteneinschlags. Ähnlich wie die Vorstellung eines isolierten Ich, dass außerhalb der Materialität zu kommen scheint, kommt der Meteor irgendwo aus den unbekannten Tiefen des Weltalls, aber entstanden sind beide in Materialität. Der Unterschied zu den Dinosauriern  ist, dass wir Menschen nicht seit 100.000.000 Jahren auf dem Planeten Erde sind und nicht eine so lange Zeit in die evolutionären Strategien eingepasst wurden. Bei der Entwicklung des Menschen, geht es jetzt um etwa 200 Jahre, in denen sich eine Zerstörungspotential immer schneller vervielfältigt und die Reaktionen der Natur sich schon jetzt bemerkbar machen und immer extremer das Leben aller Lebewesen verändert.

KREISSCHEMA-Umgang mit dem künstlerischen Handwerkszeug-skulpturhaft → Bruch, Durchgang, Isolationsschichten, Tragfähigkeit, Verwischung und Vergoldung des Bruchs, des Durchgangs;

Handlungsverständnis → Theater, Requisiten, Darsteller – keine Verantwortlichkeit, keine Konsequenzen

plastisch → Naturgesetze, Regulative, Wirkung der Natur auf skulpturhafte Handlungsweise, Widerstand; Formensprache der Natur (Damm, Deich, Tanglandschaft) ergänzen Kreativität

Ich versuche jetzt mal aus den Collagen dieses Kreis-Schema in seiner Beispielhaftigkeit herauszulesen.

Künstlerisches Handwerkszeug: Schere, Kulli, Spaten, gordischer Knoten, Bruch, Graben, Wischtuch → es geht hier um den Bruch, den Durchgang, der geschaffen wird; um die Isolationseigenschaften der Skulptur; um die Handlungsweise; das goldene Wischtuch reinigt die Erde und verwischt die Bruchstellen (→ Gold: Ewigkeit, Reinheit)

Es geht um zwei Ebenen – einmal um die Handlungsweise im Materiellen, was zur Katastrophe führen kann, aber nur wenn die Handlung grenzüberschreitend ist. Die zweite Handlungsebene auf der Funktionsebene der Vergoldung, also Skulptur und die Analogie zum Theater entsteht und das Handlungsverständnis des Spiels mit Requisiten. Problem ist, dass diese zwei Handlungsebenen verwechselt werden und handeln aufgrund unseres skulpturellen Mensch-Verständnis in die Materialität hinein, als wäre sie eine Requisitenwelt, in der keine Verantwortung getragen werden muss und keine Konsequenzen entstehen.

ANALOGIEN-Pyramide in Tanglandschaft; Deiche, Dämme bauen lernen durch Beobachten und Nachahmen der Naturgesetzmäßigkeiten → Forschen im Wellenbecken, Beobachten der Biber bei Dammbau; Embryo in Gebärmutter, Geburtsrecht; Membran; Trichter-Symbolik → Widerstand, Überschreiten der Toleranzwerte, Mittigkeit; Isolations-Schichten-Konstruktion;

Pyramide innewohnend in der plastischen Tanglandschaft, also in den Naturgesetzen. Später wird sie vergoldet und wird zur Skulptur. Unser heutiges Menschenbild ist nicht kompatibel mit der Plastik – wir sind starr, verhärtet. Wir wollen die Welt begradigen, platt machen, wie die geraden Linien symbolisieren. Die Naturgesetze und ihre Regulative und ihr Widerstandspotential wirken auf den Widerstand Mensch als Skulptur und so sieht man auf der Collage, wie die Pyramide unterhöhlt wird, bis der Widerstand beseitigt ist und sich alles wieder in die Mittigkeit einpendelt.

Gestern sind wir bei der Frage stehen geblieben, ob die Natur denken kann. Diese Collage wäre dann ein Abbild von einer Kommunikationsstruktur, im Sinne einer Formensprache, die uns so die Antwort präsentiert. Die Idee, dass die Natur denkt oder was damit gemeint ist, eine Art Automatismus, geht zurück auf ein Ereignis 1974, als die Deiche an der Nordsee brachen. Ich war begeistert von dem Phänomen, dass die Deiche nicht wirklich gebrochen sind, sondern unterspült wurden, indem sich ein Graben, Priel, wie ein Bohrer gebildet hat und der sich unter den Deich gearbeitet hat. Alle Versuche des Menschen einen Deich zu bauen, an dem sich die Wellen, also die Natur, tot läuft und ihr so die Kraft entzogen wird, waren gescheitert. Als gäbe es ein übergeordnetes Reflektions-System gibt, das auf den Widerstand Deich reagiert hat, indem viele Kilometer entfernt ein Kräftefeld aufgebaut worden ist, in dem unterschiedliche Kräfte wie Fließgleichgewicht, Trägheitsgesetz, etc. zu einem Orkansturm zusammengebaut wurde, der den „Bohrer“ zum Deich trug. So habe ich dann angefangen selbst Deiche zu bauen und diese in ein selbst gebauten Wellenbecken zu erforschen und zu schauen um welche Phänomene es dabei geht. Gleichzeitig habe ich mich mit Strukturen des Widerstands beschäftigt, z.B. die des Biberdamms und habe diesen nach gebaut, um zu verstehen, wie ein Tier es schafft, ein ganzes Flusssystem durch das innere Gespür für das Umfeld zu verändern und zu wissen wie ein Damm gebaut werden muss. So wurde die Natur auch immer mehr zu meinem Vorbild bei der Suche nach Wahrheit. Grundlagen der Naturforschung ergänzen also die Kreativität.

Ich habe versucht diese Kreise darzustellen, indem ich ein Schema von einem Embryo in der Gebärmutter genommen habe – also so was wie die Ich-Situation - und den Geburtsprozess und weitere Geburts-Konstruktionen drum herum gelegt habe, bis zum Schluss die Geburt der Götterwelt sichtbar wird. Dieses Bild ist so wie wir es jetzt diskutieren nur noch teilweise gültig, weil der Schwerpunkt die Welt aus der Ich-Erfahrung, also aus dem Geburtsrecht heraus zu erklären nicht richtig ist. Man müsste dieses Kreis-Schema auf verschiedene Folien darstellen, die in Schichten übereinander gelegt werden, wie eine Membran.

Ein weiteres Symbol ist der Trichter. Ein Sandtrichter an dessen unterer Ebene sich der Mensch befindet. Auf meiner Collage sind nun zwei arbeitende Menschen. Der eine arbeitet am steilen Abhang und dort Sand weg schaufelt und dann wird er von den abrutschenden Sandmassen verschüttet. Das ist ein weiteres Beispiel für die automatische Reaktion der Natur auf ein unverantwortliches Handeln. Die Natur reagiert nur auf Widerstand, den sie als Widerstand erkennt. Nur wenn der Toleranzraum überschritten wird, der Widerstand zu groß wird, reagiert die Natur. Deswegen müssen wir uns mit der Mittigkeit befassen, der die Naturgesetze zu Grunde liegen und nicht der kreative Ansatz, risikobereit in die Ungewissheit hinein zu handeln. Im Trichter findet man noch die Ausgewogenheit bei der Arbeit – wird die Arbeit in die Mittigkeit eingependelt ausgeführt, stürzt der Trichter auch nicht in sich zusammen, da keine Kräfte ausgelöst werden, die dem Widerstand entgegenwirken wollen. Dabei geht es bei dem Durchgang – Trichter-Symbolik: oben sitzt das skulpturhafte, erstarrte (Schutz der Nachkommen hat sich verselbständigt – mein Kind muss durchkommen, was interessiert mich der Rest der Welt), vergoldete Menschenwesen ICH und versucht durch Abwertung den unteren Trichter als Gefängnis zu begreifen. Die Natur scheint aus dem unteren Trichter nicht in den oberen mit Abwehrmauern versehenen Trichter wirken zu können – was natürlich nur Einbildung ist.

In meiner Schöpfungsgeschichte geht es stark um die Themen der Isolation und deren Eigenschaften. Die verschiedenen Arten und Schichten von Isolation, vergleichbar mit der Geologie  und deren Untersuchung verschiedener Erdschichten – das soll dann das Kreis-Schema ergänzen.

Die Schöpfungsgeschichte selbst hat ihren Anfang in einem Urzeit-Tal, in dem ich auf den Boden zurück gegangen bin, der von der letzten Eiszeit hinterlassen wurde. Darauf habe ich dann symbolisch diese Schichten-Konstruktion aufgesetzt, also auf diesen Boden, auf dem noch nie ein Mensch drauf war.

29. Dezember 2016- DOCUMENTA-Formendenken als kreatives Verständnis und Parallelen in der Naturforschung und in der Künstlichen Intelligenz (Plattner)

Schauen wir nochmal in das Documenta-Konzept ran – was fehlt, was hätte man anders machen können und was kann man heute überhaupt mit diesem Text anfangen?

Die Struktur ist ein bisschen schwierig. Man findet Beispiele für bestimmte Thesen über den ganzen Text verteilt, also nicht zusammenhängend dargestellt. Darüber hinaus gibt es Passagen, in denen sich in 3 aufeinander folgenden Sätzen der Inhalt und auch bestimmte Worte wiederholen. Aus denen macht man besser einen in sich schlüssigen Absatz. Das habe ich nun auf jeden Fall versucht.

Was kann man mit dem Text jetzt anstellen? Ist das ein Kerntext? Ich hatte ja bei der Erstellung des Textes ein Gefühl, dass ein Wunder geschehen ist, dass ich so klar meine Thesen formulieren konnte. Natürlich muss auch der Plattner Brief hier mit gedacht und eingefügt werden. Plattner als Software-Entwickler hätte mir das Handwerkzeug zur Verfügung stellen können, was ich benötige um meine Ideen, dass eben jeder Mensch über das Internet an diesem Projekt teilhaben kann, zu verwirklichen. Plattner hat ein Forschungsinstitut gegründet, dass zwar stark ökonomisch ausgerichtet ist, also kommerziell – entspricht wohl Plattners Wesen, sonst wäre er nicht Milliardär-, aber es gibt einen Teilbereich, der sich mit Formendenken beschäftigt. Dort wäre dann für mich der Ansatz gewesen das kreative Verständnis mit der Naturforschung in Verbindung zu kriegen. Was dem Institut gar nicht bewusst ist bzw. ich der Miterfinder der Grundlage ihrer Forschungsarbeit bin, die jetzt allerdings etwas einseitig ausgerichtet ist. Das habe ich im Documenta-Konzept angedeutet, wobei ich ein Kunst-Konzept erstellt habe und somit den Zugang über die Kunst gesucht habe, anstatt vielleicht den schnelleren und effektiveren Weg über Plattner und sein Institut zugehen, die dann selbst als Teilnehmer auf der Documenta mit mir im Arbeitsteam anwesend gewesen wären. Mir war nur nicht bewusst, dass es keine Kommunikation oder Zusammenarbeit gibt zwischen Documenta und Plattners Institut... bzw. generell zwischen Kunst und Forschung.

Ich hatte ein Ansprechpartnerin bei der documenta, die sich aber im Nachhinein als die falsche Ansprechpartnerin erwiesen, weil es schwierig mit der Kommunikation auf Englisch war und sie als einzige Deutsch sprach, aber irgendwie war die gar nicht im Arbeitsteam. Sie hat mir zunächst gesagt sie sei begeistert von meinem Konzept und dann hat sie doch einen Rückzieher gemacht.

Künstliche Intelligenz – dieses Thema ist zu einem Minenfeld geworden. Entweder stößt man auf größten Widerstand oder wenn man Google, etc. sieht, zu größtem Erfolg führt.

Mir fehlt eigentlich das know-how des neuesten technischen Standes und müsste mich erst wieder bei diversen Instituten ausbilden lassen.

Also ich hatte im Rahmen der Documenta gehofft, dass im Zusammenhang mit meinem Konzept, Forschungsinstitute oder gerade das Institut Plattners, meine Forschungsarbeit finanziert wird. Es gab aber leider keinen Kommunikationskanal zwischen dem Arbeitsteam und Experten für die künstliche Intelligenz.

Vielleicht war es auch problematisch, dass ich zu lückenhaft oder größenwahnsinnig aufgetreten bin und dazu kam noch die Sprachbarriere, also dass ich meine Bewerbung auf Englisch hätte einreichen müssen – aber wer hätte das damals schon einfach so geschafft zu übersetzen.

Wie könnten Menschen das Documenta-Konzept als Widerstand gegen das jetzige Dogma der Konstruktion von Freiheit und Unabhängigkeit des Individuums. Es müssten also Gefühle der Zermürbung, Zersetzung, der Selbstzerfleischung entstehen, wenn man es wagt solch ein zivilisatorisches Leitbild, worauf die Identität und Existenzberechtigung des Rezipienten anzugreifen. Also wenn man die rote Karte zeigt für die Menschen, die sich selbst die Lizenz für ein solches Selbstverständnis ausgestellt haben und das nicht in Frage gestellt werden darf. Schon gar nicht darf das von einem Esoteriker kritisiert werden, der mit Begriffen wie Eins-Sein, Wahrheit oder universell argumentiert. Von solchen Ansätzen hat man sich bereits vor 200 Jahren verabschiedet, als genau dieses heutigen Legitimationsgrundlagen für das Individuum geschaffen wurden. Die Welt aus der Perspektive des Individuums zu erklären ist in sich widersprüchlich und ich schmeiße durch mein in Frage stellen dieser Perspektive den Diskurs-Tisch politisch einfach um.

Für mich ist das Programm, die Struktur des Documenta-Konzeptes die Grundlage meiner universellen Methodik und die Grundlage meines Lebenskunstwerkes. Es geht ja darum die Naturgesetze, also die Dynamik der Formen mit Kreativität in Verbindung zu bringen und darauf aufbauend eine neue Kunstgesellschaft zu schaffen.

Ramona: Was wir hier Methodik, Programm oder Struktur nennen, kann man ja auch, gerade im Zusammenhang mit künstlicher Intelligenz, als ein Codieren und Decodieren der Welt bezeichnen. Eine Leseart. Man setzt sich eine Brille, einen Filter auf und liest dadurch die Welt, so wie ein Kamerasensor der Bilder, Texte, etc. abtastet, decodiert und dann codiert reproduziert.

Wolfgang: Du hast somit ein weiteres Problem beschrieben das ich habe, nämlich das ich so tue als hätte ich Ahnung von diesen Computer-Begrifflichkeiten. Denke das wurde in den Begriffsverwendung deutlich. Ich hoffte auch, dass es deutlich wird, dass ich Mitbegründer der Grundlagen für die heutige Methodik der Internet-Kommunikation bin. Es geht also um die Idee des Open Source, der Commons, des Zusammengehörigkeitsgefühl geschaffen durch globale Teilnahmen und Teilhabe.

Ich beschreibe die Zukunft durch Visionen, also wie solche Technologien verwendet werden, habe aber auch Angst, dass meine Ideen missbraucht werden und dafür genutzt werden, um die Massen zu kontrollieren. Ich befinde mich hier gewissermaßen im Betriebssystem der menschlichen Entwicklung.

Es geht um die Mittigkeit, das eingependelt sein und um das Problem der Veränderung der materiellen Struktur, also der Existenzbedingungen und der fehlenden globalen Handlungsverantwortlichkeit und des nicht sehen Wollens der Konsequenzen.

EVOLUTION Entwicklung des Gehirns, Testphase ; Original und Kopie der Anpassungsstrategien → Kopie ist die heutige Vorstellung eines Individuums – diese Kopie hat Konstruktionsfehler

Warum passt der Mensch nicht in die Evolution? Weil die Grundregeln der Evolution nur scheinbar außer Kraft gesetzt werden können, wenn der Mensch glaubt selbst eine Anpassungs-Strategie auf seinem Insel-Dasein aufbauen zu können und diese den evolutionären Anpassungsstrategien und deren Widerstandspotential entgegensetzen zu können. Dieses Vorhaben kann aber nur scheitern, weil die Entwicklung der Menschheit von der Evolution ausgenutzt wird, indem sie diese Idee sich selbst Anpassungsstrategien ausdenken zu können ins Gehirn des Menschen gelegt hat. Diese Überprüfungsphase, also Testphase, Experiment-Phase der Evolution dauert aber vielleicht noch Millionen Jahre bis daraus ein evolutionär angepasstes Wesen entstanden ist, was dann identisch mit dem Original der evolutionären Anpassungsstrategien ist. Die Kopie der Anpassungsstrategien, die jetzt dem Mensch-Sein Verständnis zu Grunde liegt, also selbst ein Erfolgsmodell der Evolution das Insel-Dasein für sich zu nutzen ist fatal, da dieses Modell massive Konstruktionsfehler hat. Der Konstruktionsfehler alles außerhalb von Unabhängigkeit und Freiheit als Gefängnis zu begreifen und darauf ein Bewusstsein-Verständnis aufzubauen, das durch Abwehrmauern und Barrieren schützen soll, hat nichts mit den evolutionären Anpassungsstrategien zu tun. Wenn ich versuche so die Vorgänge zu beschreiben, komme ich zu einer alten Denkproblematik zurück, also dass in der Natur, der Evolution und deren Ausrichtung auf die Mittigkeit und die Überschreitung dieser Mitte ein automatisches Bewusstseins- oder Denksystem (ICH) entsteht.

Anpassungsstrategien – Original → SPÜREN-Was liegt jetzt also den evolutionären Anpassungsstrategien zum Beispiel bei den Tieren zu Grunde. Sie spüren zum Beispiel, wenn ihr Umfeld sich verändert. Der Mensch aus seinem Insel-Dasein heraus glaubt, dass er selbst bestimmen kann über Spüren oder nicht Spüren einer Gefährdung (→ Bedrohung – der Mensch entscheidet selbst wann und wo etwas bedrohliches ist; durch-Problematik). Hier ist das Hauptproblem der Anpassungsdynamik – darauf ist auch Erfahrung aufgebaut, auf diesem Spüren – hier stimmt etwas nicht. Da der Mensch die Ich-Erfahrung über das Existenzrecht durch die Geburt ableitet, nimmt er die materielle Gefährdung gar nicht wahr und geht auf die Populationsdynamik gar nicht ein, um sich mit der Weiterentwicklung des Menschen nicht auseinandersetzen zu müssen. Er denkt er könne über das Bewusstsein und die Anpassungsstrategien die Welt beherrschen, das funktioniert aber NICHT! Das Ganze ist nur zu ändern, wenn er anfängt sich wieder diesem Spüren (wie bei den Tieren) zu öffnen und die Meinung aufzugeben, dass er eine eigene Grundlage von Anpassung und Bewusstsein schaffen zu können und so die Evolution täuschen könnte, indem er glaubt sich vor dem Materiellen durch Erdachtes, selbst Erfundenes schützen zu können. Vor allem nicht, wenn er das Handwerkszeug des plastisch arbeitenden Künstler nicht beherrscht und keine globale Kunstgesellschaft schafft und sein Beuteverständnis gegenüber sich selbst, der Erde und deren Existenzbedingungen abschafft.

Die Exponentialität der scheinbaren Entwicklung des Menschen, lässt ihn glauben durch die Schnelligkeit dieser selbst geschaffenen Entwicklungen könne er selbst die Evolution täuschen.

Verbesserter DOCUMENTA TEXT (Dezember 2016)-Der Mensch als Künstler - Ein Mitmach-Konzept zur globalen Handlungsverantwortlichkeit

1000 Künstler und ein Künstler erhalten die Chance an der Documenta in Kassel und Athen teilzunehmen, neben den bisher feststehenden Künstlern.

Aufruf zu einem internationalen Wettbewerb, einer Mitmach-Aktion gerichtet an alle Menschen auf dem Planeten Erde. Beteiligt Euch mit euren Ausmalbildern, die aus der kreativen Beschäftigung mit meinen universellen Vorgabe-Bildern entstehen, die ich bereits vor 40 Jahren entwickelte.

Dieses künstlerische Konzept der Vorgabe-Bilder geht auf einen globalen Trend zurück, der in Korea 2004 begann und inzwischen Millionen von Menschen erreicht hat, die sich mit Erwachsenen-Malbüchern verschiedenster Autoren auseinandersetzen.

                                           Raum/Environment in der Documenta

Als Ausdruck, Darstellung und Abbild einer gemeinsamen globalen Kunst sollen in den Räumen der Documenta die Ergebnisse in seriellen, komplexen Variationsfolgen der einzelnen Bilder in unterschiedlichen Formaten nebeneinander geklebt ein begehbares Raum/Environment schaffen. Der Ausstellungsraum soll hierzu zur begehbaren Künstler-Werkstatt werden, in dem der Boden, die Wände und die Decke mit den ausgemalten und gestalteten Vorgabe-Bildern verkleidet werden.

So entsteht die Raum-Realität eines sozialen Organismus, der den Menschen als materiellen Körperorganismus symbolisiert, der durch den Stoffwechsel geformt in der materiellen Wirklichkeit lebt. Eine Katharsis wird beim Erstellen und Betrachten der Bilder erlebt und auch in dem Raum selbst dargestellt, da die Methodik der Wiederholung (beim Philosophieren, Durchdenken) auch in der Form der ausgestellten Kunst wieder zu finden ist.

Der menschliche Körper ist eine organische Maschine der Wirkungen, in deren Toleranzräumen das funktionierende Leben im Stoffwechsel entsteht; diesen Vorgang durch Kunst verstehen und akzeptieren zu lernen, ist das Ziel meiner künstlerischen Arbeit.

         1. Gegenüberstellung - Internationaler Wettbewerb zweier künstlerischer Konzepte

Es geht bei dieser künstlerischen Aufforderung zur Dokumentation aber um zwei Parallelwelten von Erwachsenen-Malbuch-Konzepten. Die erste dreht sich um das Ausmal-Konzept, das alleine nur reglementierende Stabilität und meditative Sicherheit schafft und gegenüber steht die zweite, die sich um meine Mitmach-Programme, Erweiterungs-Vorlagen und Vorgabebilder, meine Um-Programmierungs-Konzepte und Methoden der Wiederholung dreht. Durch Gegenüberstellung und Vergleich dieser zwei parallelen Methoden von Vorgabe- und Ausmalbildern und deren widersprüchliche Arbeitsweisen, soll zu einem Wettbewerb aufgerufen werden, dessen Ergebnisse, auf der Documenta präsentiert werden sollen. Durch die Gegenüberstellung beider Methoden kann eine Befreiung aus dem Ausmal-Konzept erfolgen. Eine Katharsis wird durchlebt, die dazu führt sich der Kunst öffnen zu können und so vorstellbar den ersten Schritt in eine Gesellschaftsalternative durch Kunst zu gehen.

1.      Hierzu soll auf der Documenta-Seite ein Aufruf gemacht werden: Interessierte sollen ihre spielerischen Ergebnisse, ihre Erfahrungen mit den Malbuchkonzepten an die Documenta schicken und diese ergänzen durch die Beschreibung ihrer Gefühle, Empathie-Erlebnisse und ihrer Erfahrungen, die sie bei der Herstellung ihrer Bilder haben und ob sie dadurch auch Mut bekommen haben zur Tat, zur Umsetzung in allen weiteren künstlerischen Disziplinen zu arbeiten und sich somit der Kunst im Gesamten zu öffnen.

2.      Hierzu stelle ich in Ergänzung mein neues Buch, das neue Erwachsenen-Malbuch vor:      „Künstlerisches Denkwerkzeug des dritten Jahrtausends“ und dessen Programm und Methode.

3.      Die These: Das Denken hat sich im Laufe von Jahrtausenden immer mehr von der Naturwahrnehmung entfernt und beides ist nicht mehr miteinander kompatibel. Das Gehirn arbeitet mit Vorgaben, die zunehmend aus einer vom Menschen geschaffenen Welt stammen. Das führt zu einer Gefährdung der materiellen Welt, da diese künstlichen Vorgaben die Bewertung von Entscheidungen und Handlungen verzerren. Es muss permanent überprüft werden, was der Urteilsfähigkeit zugrunde liegt, um das Handeln auf eine reale materielle Stimmigkeit auszurichten. Durch die Auseinandersetzung mit der Konstruktion und Dekonstruktion von Wirklichkeit in vielen praktischen Anwendungs-Beispielen, soll eine vielfältige, globale, kreativ-künstlerische Netzwerk-Toolbox des Mitmachens entstehen.

Das Konzept/Programm für die Documenta: Ziel ist es den Rezipienten/Besucher zum Experten seines Lebens zu machen, in dem er bei der Erkenntnis der Welt unterstützt wird durch eine Software der künstlichen Intelligenz, die sich mit meinen Analogie-Metapher-Vorgaben/Folien aus dem Buch beschäftigt und deren Ergänzung durch weiteres Computerhandwerkszeug. Was dann zu einer integralen kollektiven Hybriden-Kreativität führt. Wie es schon dem globalen Dorffest 1993 am Brandenburger Tor zu Grunde lag, wo die kollektive Kreativität als Künstlergruppe real oder symbolisch gegründet wurde. (Siehe Anlage) Es ist die Zusammenfassung meiner künstlerischen Erkenntnisse und Methoden, eine rezeptive Kunst für den Rezipienten und Betrachter zu schaffen.

Wenn bei Ihnen durch den Text Interesse an meinem Konzept der Mitmach-Kunstarbeit entstanden ist, würde ich gerne weitere Ideen mit Ihnen gemeinsam erörtern; und zwar insbesondere zu dem von mir erdachten Arbeitsteam und der notwendigen Ausbildung zur Rezeptionskunst.

Anlage

           1. Zur Durchführung und weiteren Erklärung dieses Konzept-Programms und Methoden

           2. meine Erwachsenenmalbuch-Vorgaben

           3. Fotokopien vom globalen Dorffest und dessen Programm

              (Aktion „1000 Tapeziertische 1993-2014“, beschrieben auf meiner Webseite)

           4. Lebenslauf-Biografie

Anlage zur Durchführung und weiteren Erklärung dieses Konzept-Programms und Methoden

1. Hierzu wird auf der Documenta-Seite meine spielerische Methodik vorgestellt: „Dem Körper zuhören“- meine Methodik wird durch Beispiele erklärt und nachvollziehbar gemacht. Durch die Methodik des „Der Spitze des Kugelschreibers Zusehen“ (oder des Stiftes, des Pinsels,etc.) soll der Künstler, Mensch, Mut bekommen kreativ zu werden. Er oder sie soll sich keine großen Gedanken über das Schaffen machen, den Horror vor dem weißen Blatt Papier verlieren und einfach damit beginnen sich auszuleben. Bei der Ergänzung der Vorgaben entsteht ein eigenes Bild, in dessen Schaffungsprozess man sich über einen künstlerischen Zugang kennenlernt. Durch ein Hineindenken in die Vorgabebilder, ist man in der realen Situation des Erkennens und Verstehens, sodass man das Vorgabekonzept verstehen lernt und erkennt wie wir uns mit Hilfe solcher Vorgabebilder die Welt aneignen und die so gefilterte Welt auf die Leinwand unseres Kopfkinos projizieren.

Vor 40 Jahren begann ich mit der Entwicklung meines kreativen Verständnisses, dessen Grundlage eine partizipative Rezeptions-Kunst ist, die aufgebaut ist auf die verschiedensten, vielfältigsten Möglichkeiten der Öffnung für die Kunst und zur schöpferischen Gestaltung eigener oder gemeinschaftlicher Entfaltung von Wirkung. Die Malbuch-Vorlagen (siehe Anlage) kann man sich ausdrucken oder je nach Stimmung das Werkzeug immer wieder neu variieren und auch zum  digitalen Stift greifen. Dessen Gestaltungs-, Reproduzierbarkeit- und Weitergabemöglichkeiten, kann im globalen Netz, Internet ein Gemeinschaftsgefühl schaffen und man kann spielerisch Mut bekommen sich durch selbsterfahrene Kunst experimentell kennen zu lernen.

       Der Rezipient/Besucher kann mit beiden Konzepten im Atelier-Environment arbeiten.

Hierzu soll in der Ausstellung selbst die Möglichkeit bestehen mit den beiden Vorlage- Konzepten spielerisch, künstlerisch zu experimentieren. Man kann sich intensiver mit diesen Vorgaben der Erwachsenen-Malbücher beschäftigen, indem man sich in allen künstlerischen Techniken durch Empathie, Identifizierung, Gefühle, Ideen, Kritzeleien, Malerei, Plastik, Collagen, Geschichten, Gedichten ausleben kann oder spontan im Tanz, im Theaterspiel oder durch Musik auszudrücken lernt. So kann ein neues, organisches Verständnis von Vorgaben entwickelt werden. Die Ergebnisse und Erfahrungen sollen dann wieder von den Mitmach-Künstlern, Besuchern, Rezipienten kommentiert werden und durch unterschiedliche künstlerische Techniken ergänzt werden. So erweitert sich dieser organische Raum durch permanente Wiederholung und durch Rückkoppelung mit sich selbst.

                                          Vorträge und Experimenteller Aufbau

In der Ausstellung selbst könnte man sich auch wissenschaftlich mit den Voraussetzungen meines Konzeptes befassen, indem zum Beispiel Psychologen, Kunstkritiker oder Gehirnforscher, etc. Vorträge halten. Auch könnte man sich mit Nervenreaktionen beschäftigen und zwar durch einen experimentellen Aufbau von Messinstrumenten. Das könnte unter anderem durch Installationen ergänzt werden, beispielsweise durch die Installation eines Wellenbeckens mit Wellenmaschine, wobei gezeigt wird wie Objekten und Abbildern der Wirklichkeit und deren Wechselwirkungen aussehen könnten. Auch durch die Beschäftigung mit der Wellenmaschine vor 40 Jahren entstand die Idee meiner Vorgabe-Bilder.

         

2. Das neue Erwachsenenmalbuch: „Künstlerisches Denkwerkzeug des dritten                         Jahrtausends“ dessen Programm und Bedeutungs-Methode

In Ergänzung dieses ersten Mitmachkonzeptes dient mein neues Erwachsenenmalbuch, an dem ich seit zwei Jahren arbeite, und das die Zusammenfassung meines gesamten künstlerischen Lebenswerkes und meiner sich seit 60 Jahren entwickelnden künstlerischen Denkweise bietet. Das Buch ist ausgerichtet auf eine Wiederherstellung und Stärkung des seit Jahrhunderten vorhandenen Menschenbildes, mit der Erkenntnis unserer Begrenzungen in Bezug auf die Handlungsfreiheit. Der Buchtitel lautet: „Künstlerisches Denkwerkzeug des dritten Jahrtausends“. In ihm werden verschiedenste gesellschaftliche Arbeitsgebiete in einer Vielfalt von plastischen Vorgabe-Bildern erarbeitet: u.a. geht es dabei darum, das Unsichtbare sichtbar zu machen in der Beschäftigung mit  Vorgabe-Bildern, Collagen, Zeichnungen, Fotos, Folien-Membranen-Analogien, Metapher, etc.

Folgende Themen sollen in den Fokus des Deuten gelangen: Isolation, Eigentum, die Idee an sich, Höhlengleichnis und Kopf-Geburt, Astronautensymbolik (der Mensch scheinbar ohne Nabelschnur), das schwarze Loch, Gehirn-Verarbeitung, Weltbild und Welt-Verständnis des Menschen, Abgrenzung und Ausgrenzung des Individuums, Bau von Abwehrmauern, Theater-Welt-Inszenierung, Geist-Seele-Körper-Individuum, die selbstbestimmte Persönlichkeit, Atelier (das Modell, der Mensch als Künstler und Kunstwerk zugleich, plastisches vs. skulpturelles Kunstverständnis, materielles Funktionieren des eigenen Körpers, etc. (Neu Kunst, künstlerische Arbeit wird zum Sehen lernen von Wirkungen oder Wirkungen zu entdecken und sich Wissen anzueignen was alles Wirkungen sind oder Wirkungen zu Grunde liegt usw. das ist Lebensexistenz erhaltend wichtig weil die Lebensform Mensch in den Wirkungen lebt, und nicht in den Dingen so wie man jetzt versucht die Welt zu deuten oder zu erkennen oder individuelle ich Erfahrung zu legitimieren usw. und hierzu will das Buch durch nachvollziehbare Methoden, Folien usw. gleichzeitig aber auch erkennen, was der Dinge Problematik zu Grunde liegt usw. deren Sehweise und die daraus entstehenden Konsequenzen abzuleiten, usw.)  

Der universelle rote Faden des Buches und mein Vorgabe-Rückkopplungs-Mechanismus: (neu: den könnte ich jetzt besser erklären d.h. auch diese Art von an sich oder Mensch nicht eingreifen kann oder verändern kann usw.)

Mithilfe der künstlichen Intelligenz können diese Bilder, Collagen, Zeichnungen, Folien und Fotos aus dem Buch von Kamerasensoren erfasst, verarbeitet und gedeutet werden. Durch das Selbstlernsystem werden die verschiedensten Sachzusammenhänge aus unterschiedlichen Perspektiven zusammengestellt, verdichtet, komprimiert und selektiert und umgekehrt führen die Betrachtung verschiedenster Sachzusammenhänge aus einer Perspektive zur Vielfalt. Durch die Wiederholung ergibt sich ein gemeinsamer Nenner ergibt, der so die komplexe Welt vereinfacht. Meine Kunstwerkssimulation hilft Ursachen und Alternativen zu erkennen, die sich für den Menschen anbieten und verdeutlicht das problematische Daseins-Verständnis des Menschen, das ihn in die Katastrophe führt. In meinem Buch geht es auch um eine Art Welttheater, ein „Theatrum mundi“,das sich in den Köpfen der Menschen abspielt. In verschiedenen Simulationsebenen und Schichten wird Wirklichkeit erfasst und bewertet, wobei unterschieden werden muss zwischen  den erdachten und inszenierten Wirklichkeiten des Kopf-Theaters und den materiellen Funktionsweisen und Referenzwerten des Menschen auf dem Planeten Erde. Alles außerhalb der funktionierenden und nicht funktionierenden Existenzbedingungen der Naturgesetze ist Kunstwerk, Erfindung, Vorstellung, Glaube, Zauberei, die über die Tarnung und Täuschungsmechanismen der Natur weit hinaus gehen und den Toleranzraum der materiellen Existenzbedingungen verlassen. Die universelle Methodik, die in meinem Buch vorgestellt wird, macht das Unsichtbare sichtbar. Handlungsverständnis und Urteilsfähigkeit werden in Frage gestellt und überprüft, d.h. der Rezipient lernt, unterstützt durch das Auslese-und Bewertungsprogramm meiner Methodik, sich selbst zu entlarven und durch Neukonditionierungen, nicht nur das Gehirn zu trainieren und neu zu programmieren, sondern sich auch einer Alternative von ganzheitlicher Welt zu öffnen und die eigene natürliche Einbindung wieder akzeptieren und respektieren zu lernen.

So ist das Buch ein revolutionäres universales Manifest der evolutionären Anpassungs- Kunst, was das menschliche Darstellungs- und Handlungsverständnis in seinen Täuschungen, Tricks und Illusionen entlarvt, Konsequenzen erkennen hilft und Mut macht sich als Künstler akzeptieren zu lernen, um durch das Erreichen meisterlichen Könnens eine Vernunft zu erfahren, die ausgerichtet ist auf das kollektive Wohl und auf eine Empathie, in der man mit allem auf dem Planeten Erde aufgeht.

In dem Buch ist ein unsichtbares Koordinatensystem von Referenzwerten und Grenzsetzungen enthalten. Die Methodik des Buches ist ausgerichtet auf eine Wiedererkennung dieser Werte Grenzsetzungen, anhand eines optimalen Maßstabs, optimaler Soll- oder Mittelwerte von Balance. Eine Sensibilität für das Funktionieren oder nicht Funktionieren wird entwickelt und somit ein wird ein Verständnis für die Richtwerte des gesamten kosmischen Geschehens erlernt. Dies möchte ich hier durch mein Gedanken-Kunstwerk im Kopf des Rezipienten simulieren, um das richtige Maß erkennen bzw. überprüfen zu können.

   In welchen Gesellschaftsdisziplinen werden diese Begriffe der Grenzsetzung verwendet?

In der Ingenieurtechnik geht es um den Begriff des Toleranzraumes und in der Medizin spricht man, beispielsweise bei Blutwerten, von Referenzbereich. In der Philosophie geht es um die Widersprüche und das Scheitern der Methodik, sich die Welt unter anderem über die Dinge aneignen zu wollen oder durch Begriffe zu kategorisieren.

        Was kann eine Software der künstlichen Intelligenz leisten im User-Netzwerk?

All diese Material-Eigenschaften und Wirkungen können durch eine Software der künstlichen Intelligenz einen Erkenntnisprozess schaffen, was ergänzt werden kann durch die Verwendung eines digitalen Stiftes. Kommt jetzt noch die Wechselwirkungsdynamik eines globalen Netzwerks hinzu, entsteht ein geistiger Wettbewerb, in dem jeder Teilnehmer sich einbringen kann und aufgefordert ist mit seinen Ideen und Aussagen, Fragen und Antworten in jeglicher künstlerischer Form Einfluss zu nehmen und in dieses Netzwerk zu speisen, damit es sich immer weiter verdichtet und komprimiert. So entsteht nicht nur ein aufklärerisches Programm und Konzept eines Gemeinschaftsprojekts globaler Verantwortlichkeit, sondern auch ein neues Bewusstsein, ein neues Verständnis von Mensch-Sein auf dem Planeten Erde. 1993 beim ersten globalen Dorffest und beim zweiten 2014 vor dem Brandenburger Tor in Berlin habe ich diese Programm schon vorgestellt.

Die spielerischen Experimente sollen im Alltäglichen, also in der Öffentlichkeit oder zu Hause, oder bei der Documenta, fortgesetzt werden, wobei man gemeinsam lernt zu teilen, sich auszutauschen, sich auf der Straße mitzuteilen. So soll ein Gefühl der Zusammengehörigkeit, des Teilens, des Mitteilens, des Teilhabens und Tauschens ein globales Gemeinschaftserlebnis ermöglichen. Durch die Übertragung auf die Website der Documenta entsteht eine globale Rückkopplung einer Ausstellungsaura des Mitmachens. Was dann widergespiegelt oder abgebildet in diesem großen Werkstatt-Raum/Environment als Work-Art erscheint.

28. Dezember 2016 Hallo Ramona kannst du bitte 3 unterschiedliche Größenkreise vorbereiten für morgen. In den du eventuell, auch schon gedanklich oder praktisch dein Schema mit einarbeitest? Hier die weitere Erklärung worum es geht:

Kann man sagen, der Mensch (dieses Mischwesen) gehört nicht zur Evolution, wenn er die Regulationssysteme und Maßstabssysteme massiv zerstört und verändert, die der Evolution zu Grunde liegen, also die Regulative und Maßstäbe des eingependelt Seins aller Lebensarten auf dem Planeten Erde. Das heutige Verständnis vom zerstörerischen Mensch sein auf dem Planeten Erde, widerspricht jeglicher Populationsdynamik. Meiner Meinung nach, kann alleine eine globale Kunstgesellschaft dieses Verständnis ändern. Dafür ist es nötig, dass sich die Menschheit einlässt auf das Künstler sein und in der kollektiven Kreativität mit allem eins zu werden versucht. Dem kann aber nur eine inhärente Existenz, ein innewohnen in der Zusammengehörigkeit aller Lebewesen, einschließlich Pflanzen und Materie was jetzt den Existenzbedingungen deren Funktionieren oder nichtfunktionieren zu Grunde liegt ein dazugehören entstehen. Gegenüber menschlichen Verständnis als höheres Lebewesen suggestiv /keine ebenbürtigkeit nicht gibt, dem ist eine Vater Morgana, ein Trauma von Fremdbeherrschung zu Grunde liegt, was immer wieder erneuert wird und was durch permanente Wiederholung zu einer einseitigen Modifikation von einseitigen Individuums Verständnis, usw. als Befreiungsgrundlage geführt hat, des abgehobenen Seins in einer nicht vorhandenen Welt leben zu meinen. In dem permanente kreative einseitige Expansion als Existenzrecht verstanden wird usw. und somit ein Krieg gegen jegliches andere was mehr ist als ebenbürtig geführt wird.

Da es bei den verschiedenen Toleranz/Evolutionsräumen geht zwischen vorhandener permanenter Bewegung von Materie Auseinandersetzungen und deren Bewusstsein, und dann bei den Tieren ein anderer Toleranzraum der Bewusstheit -Fähigkeits-Entwicklung gegeben ist, gegenüber dem menschlichen Toleranzraum der Entstehung von Bewusstheit Fähigkeits-Entwicklung gegeben ist, was durch die bewusste Beschäftigung mit dem Toleranzraum der der Mittigkeits- Erfahrung, Empfindung usw. und Ausrichtung von Kreativität /Kunst/Kunstgesellschaft dann zum eigentlichen Wesen von Mensch sein führt. Kann es sich erst einpendeln in die Populationsdynamik als Lebewesen unter anderen Lebewesen. Und würde so auch zur Evolutions- Geschichte gehören.

Indem man die globale Zusammengehörigkeits- Gemeinschaft deren Handlungsverantwortlichkeit mit Konsequenzen verbunden hat usw. Das kann nur in einer Kunstgesellschaft geschehen, Kunst/Handwerkszeug und können, usw. zu trainieren, als ein Referenzpunkt eines Netzwerkes, deren weiteren Pendel Maßstab/Referenz-Schwerpunkt, Bewusstsein, und Bewusstheit die Mittigkeit ist, auf dem alles aufgebaut ist, und andererseits die Suche/nach dem Menschenbild/Plastik nach Konditionierung/Konstituierung zu einer globalen Zusammengehörigkeits- Handlungsverantwortlichkeit führt.

Wenn man versucht diese Referenzpunkte in einen Schema darzustellen müsste man verschiedene große und kleine Kreise malen. Der äußere Kreis ist der Versuch das erdachte in einer Person wie Gott zu verkörpern, als Ding und Wesen es dann auch die absoluten Eigenschaften der totalen Herrschaft hat usw. dem liegt dann auch das Versprechen von Ewigkeit wenn man glaubt an das heraus gezauberte selbst erfundene usw. dem eine Schutzgemeinschaft zu Grunde liegt (obwohl es um eine Welt geht des nichts, die Welt des Weihnachtsmannes d.h nur alleine vom Begriff Welt kann hier eine Vorstellung von einer Welt entwickelt werden die es aber nicht in dieser Welt geben kann usw). Im weiteren kleinen Kreis, geht es um das eigentliche Ziel die Handlungsverantwortlichkeit, womit sich das Menschenbild aus der plastischen globalen Kunstgesellschaft und seiner Verankerung in der Mittigkeit zu Grunde liegt. (Der weitere kleinere Kreis). (SCHEMA in OROGINAL DATEI!!!!)

27. Dezember 2016- Ich habe mich weiter mit dem Unterschied zwischen Kunst und Kreativität beschäftigt. Was glaubst du, was ist kreativ sein und was ist Kreativität? - Kreativ sein scheint mir die Tätigkeit zu sein und Kreativität die Vorstufe dazu. Was aber irgendwie auch komisch ist, denn eigentlich müsste es ja das gleiche sein, also egal ob man etwas nur gedanklich formt oder dann auch physikalisch – der Prozess ist doch gleich kreativ.

Das spannende ist dann natürlich – wo beginnt die Kunst? Oder was ist dann die Kunst gegenüber der kreativen Tätigkeit? Das Problem ist doch, dass Kreativität heute einseitig ist, also dass man noch mehr Ungewisses macht in der schon ungewissen Welt. Ich glaube aber der Ursprung der Kreativität ist ein anderer, vor allem wenn man bedenkt, dass sie auf die Mittigkeit ausgerichtet ist. Gerade in dieser Zusammengehörigkeit der Gemeinschaft aller Lebewesen aufzugehen oder verschmolzen zu sein und hierfür dann die ursprünglichen Deutungen der Begrifflichkeiten zu finden, wie Nähe oder Nächstenliebe, etc. Hierfür ein Begriffsnetzwerk zu finden, ist der Teil meiner Arbeit, mit dem ich mich derzeit beschäftige. Wie werden diese Begriffe, besonders im Zusammenhang des einseitigen Individuum-Verständnisses verwendet und auf den Kopf stellt und das Insel-Dasein im Kopf nicht mehr als Fiktion erlebt, erkennt oder bewertet. Wir müssen im ursprünglichen Gemeinschafts-Wir ein anderes Durchdringung-Verständnis, Verschmelzung -Verständnis gehabt haben, vergleichbar mit dem orgiastischen Zusammengehörigkeitsgefühl.

Ich komme da drauf, da ich in einem Traum mit einer Frau im Fluss geliebt habe. Der Fluss steht für die Naturgesetze und deren Mechanismen der schlangenartigen Bewegung, Mäander – Prallhang und Anlandungshang (natürliche Ufergestaltung – aber der Fluss bleibt dadurch auch in der Mitte und wird nicht zum Kanal, in dem das Wasser zu schnell fließt). Es geht also auch wieder um Ausdehnung und Zusammenziehen. Man lässt Nähe zu, lässt sich in eine Situation fallen,  in der man auch vertrauen muss und den Verstand, Intelligenz abschalten kann – dieser Vorgang hat auch etwas mit Kreativität zu tun.

Hierzu versuche ich nun die Begrifflichkeiten zu finden, die ursprünglich in dieser Zugehörigkeit zu allem zu Grunde liegen. Es geht aber auch um die Beschäftigung mit dem Unterschied zwischen Kunst machen und der kreativen Tätigkeit. Wobei immer davon auszugehen ist, dass Begriffe wie Ästhetik, also Geschmack, Bewusstsein, Wille, Empfindung, Erfahrung in einen Zustand von inne-sein geführt hat und deren Distanz-Auseinandersetzung in den verschiedenen Toleranzräumen und Referenzwerte, Maßstabssysteme durch Ist- und Sollwerte permanent verinnerlicht wurden und man sich hiermit identifizierte. Durch die Mechanismen von Ausdehnung und Zusammenziehung, wurden Begriffe wie Authentizität und Identität im Zustand von Zusammengehörigkeit als Vertrauensgrundlage immer mehr verstärkt und haben das Leben in die Mitte gebracht. Begriffe wie Ästhetik, Bewusstsein sind auf das Leben in der Mittigkeit ausgerichtet. Eine Art Konditionierung fand also statt, wo die Reize ganz anders gedeutet wurden, als man es heute verstehen würde. So denke ich, dass der Begriff Wahrnehmung, der auch Deutung, Interpretation bedeutet, nur im inneren Bereich des Gehirns verwendet wurde und nicht wie heute mit den Sinnen in Verbindung gebracht wurde, um darauf aufgebaut die Welt zu erfahren und erkennen zu können. Man lebte viel mehr in der Empathie und ihrer Grundlage der Spiegelneuronen, wodurch vielleicht das große Potential des Gehirns entstand und das auch schon benutzt wurde, um dieses Leben in der Zusammengehörigkeit zu erfassen. Sich dem so auszuliefern, also an diese evolutionären Anpassungsstrategien der Tarnung und Täuschung, und auch des Loslassens, hat vielleicht dieses große Potential des Gehirns benötigt. Heute allerdings ist dieses Potential vielleicht verkümmert, durch dieses einseitige Individuum-Verständnis wird Erfahrung u etc.,nur einseitig komprimiert und verdichtet in wenigen Hirnarealen. Durch mein Training möchte ich das Potential wieder ausweiten. Dem liegt dann sicher auch ein anderes Menschenbild zu Grunde, was heute ja nicht auf den funktionierenden Existenzbedingungen aufgebaut ist, sondern auf dem einseitigen Individuum-Verständnis. Angefangen beim Affenmenschen (Paläo-), dem liegt schon ein Individuum-Verständnis zu Grunde und wird vom heutigen Menschenbild auf diese alten Gattungen übertragen. Der Ansatz von Zusammengehörigkeit wird gar nicht erst gedacht, sondern die Untersuchungen finden im Rahmen des heutigen Menschenbildes statt.

Was ist Kreativität?-Kreativität – allgemein die Fähigkeit, etwas das vorher nicht da gewesenes, originelles und beständiges zu kreieren. So iegt auch dem Begriff Kreatur dieser Schöpfungsbegriff zu Grunde. Wenn ich also von einer Kunstfigur, Inseldasein, einem Kunstwerk (Individuum, Autonomie) spreche, werte ich dies als kreativen Akt und nicht als künstlerischen Akt?!Natürlich kann man den kreativen Akt auch auf die Zusammengehörigkeit ausrichten, wenn man etwas neues kreieren will? Aber auch hier liegt ein Widerspruch drin – also etwas beständiges neues zu schaffen – wenn man (anscheinend – scheinbar .. . das eine bedeutet es ist so, das andere es scheint nur so) ein scheinbare Kunstwerk schafft. Das Inseldasein wird als Tatsächlichkeit begriffen, ohne sich bewusst zu sein, dass es nur eine Insel im Kopf ist.

Weihnachtsmann-Analogie – jeder weiß, dass ist nur eine Erfindung, eine Kunstwerk für die Kinder und für Erwachsene ist das eine Welt, von der man weiß, dass sie nicht echt ist. Das ist vergleichbar mit dem Mythos des autarken, autonomen Individuums, dass sich auf seiner Insel abschottet. Man erfährt sich als Individuum in der Materie, weil man sich ja mit dem materiellen Körper verschmolzen hat, dass man aber ohne diesen materiellen Körper in der materiellen Welt nicht existieren kann, ist verloren gegangen. Wir müssen zurück ins Ursprüngliche, weil wir sonst die funktionierenden Existenzbedingungen zerstören.

Kreativität ist also die Eigenschaft eines Menschen schöpferisch zu sein, heute wird das auf Menschen übertragen, die in ihrem Beruf oder ihrer Tätigkeit schöpferisch tätig sind, also in der bildenden oder darstellenden Kunst.

Angewandte Kunst als Ausdruck für Handwerk – da müsste man mich dann auch einordnen, da ich ja das plastische Denkwerkzeug zur Schaffung plastischer Denk-Kunstwerke liefern möchte.

Ist Kreativität die Vorstufe zu Kunst? -JA.-Der Kreativität liegt das Mut machen zu Grunde, seine Träume zu verwirklichen, Vorstellungswelten umzusetzen, das Nichts zu thematisieren, Fantasien verwirklichen und im Kopf fassbar zu machen. Es geht also um verschiedene Techniken der Kreativität. Wenn ich versuche Menschen zum Experten ihre Lebens zu machen, ist das eher eine kreative Auseinandersetzung, als Kunst – das wird zumindest aus der heutigen Kunstbetrachtung so gedacht, deswegen werde ich auch nicht wirklich als Künstler anerkannt. Meine Arbeit, bei der ich versuche vergleichende Gedankenkonstrukte als Kunstwerk zu bauen und bei denen sich der Mensch als Künstler begreifen kann und das Handwerkzeug beherrschen lernen. Auch dass ich Wege aufzeige, die aus der  der Postmoderne führen, wird nicht gern gesehen, da es das Dogma unserer heutigen Zeit zerstören würde.

Bewusstsein heißt Mitwissen, Mitbild, Miterscheinung, Mitwahrnehmung, Mitempfindung – damit ist nicht das Ich-Bewusstsein gemeint. Hier liegt die Nächstenlibe zu Grunde – also auch der Mit-Menschlichkeit. Präfix (Erstglied) Mit- zeigt, dass es beim einzelnen nur um einen Teil des Bildes, des Wissens, etc. geht, das Bild, Wissen, etc. ist größer als der einzelne und zeigt sich erst im Wir.

Wir haben zwei Arten von Tatsächlichkeit – einmal die funktionieren Existenzbedingungen der Naturgesetze, also das plastische Ich-Erlebnis und dem gegenüber steht dann ein anderes Ich, Bewusstsein, das sich in die Mitte einpendelt und

Also die Natur und ihre Gesetze und deren Ausrichtung an der Mittigkeit bilden den Rahmen für den Toleranzraum für Freiheit. Tieren steht ein kleinerer Toleranzraum zur Verfügung, sie haben einen anderen Ist- und Sollwert. Sie sind nicht solche Experten des Loslassens wie der Mensch, loslassen um Nähe und Zusammengehörigkeit zu finden – Tiere können das wahrscheinlich irgendwie „automatisch“. Natur ist ein Null Toleranzraum, wo die Parameter für Freiheit des Menschen sich nicht ausdehnen, sondern noch eher in der Zusammenziehung zu finden sind. Die wie Beschäftigung mit dem Toleranzraum schafft dann eine Ich-Bewusstsein, das eingependelt in die materielle Mitte leben und denken kann.

Der Nächste - Nächstenliebe – Wortbildung mit Nächster als Erstglied. Bedeutung – gehoben: Mitmensch; die Verpflichtung seinem Nächsten zu helfen oder sich verantwortlich zu fühlen.

Ist das Nächste auf alles übertragbar? Nächster?

Wie kommt man der Wahrheit am nächsten?

Superlative zu nahe

räumlich als Erster kommend, in der räumlichen Reihenfolge unmittelbar folgend

zeitlich zuerst, als Erstes folgend, im zeitlichen Ablauf zuerst kommend, unmittelbar bevorstehend, folgend → Gegenwärtigkeit, Augenblick

Wo ist der Bruch und wie wird er verschleiert, wo ist der Durchgang und wie hat man ihn zugeschüttet, also um welche Begriffe geht es dann etymologisch betrachtet.

Etymologie – nah, nahe, nahen, Nähe, nähern, Nächster; beinahe, nahebei, nahezu, nicht weit entfernt, eng und vertraut. Weiter nachschauen bei an und Auge – also geht es um sehen, aber auch um reichen, erreichen, erlangen, tragen → weiter schauen unter genug

nahelegen, nahe bringen

23. Dezember 2016-Bewusstsein-lat. Mitwissen; griech. Miterscheinung, Mitbild, Mitwissen, Mitwahrnehmung, Mitempfindung und wird als bei Sinnen sein, als Denken verstanden; im weitesten Sinne das Erleben mentaler Zustände und Prozesse. Heute ist eine allgemein gültige Definition des Begriffes aufgrund seines unterschiedlichen Gebrauchs mit verschiedenen Bedeutungen schwer herzustellen. Die naturwissenschaftliche Forschung beschäftigt sich mit den definierbaren Eigenschaften des Erlebens.

Ursprünglich betrachtet geht es beim Begriff Bewusstsein um einen plastischen Empathie-Ansatz, der auf ein Kollektiv, also in allem zu sein, ausgerichtet ist. Das Gehirn arbeitet in diesem Zustand oder Vorgang noch kompatibel. Spiegelneuronen im Gehirn und deren Erkenntniskonstruktion könnten die Basis sein, wie unserem Gehirn Sicherheit gegeben wird mit Hilfe der evolutionären Anpassungsstrategien in der Ungewissheit zu überleben.

Der Begriff Bewusstsein könnte ursprünglich auch für Gewissen stehen. Wie die Bedeutung von Geist und Seele hier mit dem Bewusstseinsbegriff vermischt wurde und zu einem zügellosen und willkürlichen Verständnis von Bewusstsein wurde, ist mir unbegreiflich. Der Begriff des Gewissens wird ausgehebelt, weil er nicht mehr auf das belebt sein oder beseelt sein des großen Ganzen bezogen ist, sondern nur noch auf das Individuum in der Innenwelt. Mitwissen, Miterscheinung  oder Mitbild könnte auch Mitplastik oder eben Mitskulptur genannt werden. Im heutigen Bewusstseins-Verständnis erlebt sich das Individuum als bewusst, wenn seine Wahrnehmung und seine Aufmerksamkeit nur wenig auf die Außenwelt ausgerichtet ist. Aus dieser inneren Perspektive die Welt zu erfassen, hat sich ein einseitiges, abgegrenztes Ich-Verständnis entwickelt. Es geht also um kreative Vorgänge, die dem ursprünglichen Bewusstseins- und Individuums-Verständnis zu Grunde liegen. Also als Kreativität noch ein verlässliches Instrument eines Könners (Künstlers) war, der das große Ganze bei seiner Urteils- und Entscheidungsfindung mit einbezog, indem er durch Empathie vollkommen in das plastische Bewusstsein eintauchte konnte. Man könnte sagen, der Könner hat irgendwie groß gedacht und sich Allem geöffnet, aber auf eine plastische Art und Weise.

Heute scheint man sich auf ein einseitiges Bewusstseinsverständnis geeinigt zu haben, das skulpturhaft von innen nach außen ins Ungewisse handelt und sich dabei so wenig wie möglich mit dem Außen beschäftigt. Man hat kein Gewissen mehr und taucht vollkommen ein in die einseitige, exponentiell schneller werdende Konstruktion von Prozessen, die irreparable Geschehnisse auslösen können (Verständnis des Bewusstsein und der Kreativität in Wirtschaft, Technik, etc. führt zur Klimakatastrophe). Einem Individuum wird also ermöglicht einen nicht wiederherstellbaren Zustand zu erreichen oder etwas  nicht mehr rekonstruierbares zu erschaffen, durch ein kreatives Eintauchen in Alles, krankhaft, skulpturhaft.

Diese Einseitigkeit zeigt sich darin, dass wir die Kreativität nicht nutzen, um die Natur und deren Gesetze nachzuvollziehen und das Gehirn kompatibel arbeiten lassen. (Bsp: Ein Skifahrer fährt den Berg hinab, wedelt den Berg hinab – plastisch! Würde er im Schuss runter fahren und immer schneller werden, und irgendwann nichts mehr erkennen, die Angst immer größer werdend, den Toleranzraum überschreitend – skulpturhaft!!) So wurde 1980 der Finanzmarkt ausgehebelt, also etwas unwiederbringliches wurde geschaffen und gleichzeitig wurde das Zeitalter des IT eingeläutet im Silicon-Valley, wo alles im einseitigen Kreativität-Verständnis erschaffen wurde. Das soll auf das Hippietum zurückgehen, das meiner Meinung nach auch einseitig ausgelegt wird – siehe Burning Man Festival.

Meine persönliche Frage an mich selbst ist nun, wie weit habe ich diese Einseitigkeit von Kreativität mit geschaffen, weil es bei mir immer um das Spielerische als Zugang ging. Ich wollte den kreativen Mut bei jedem Individuum in seiner Art und in jeder Kunstform verstärken. 1975 war das die Grundlage meiner Malbücher – die Methodik die Wolkenbilder aus Spaß an der Veränderung abzuleiten, was ich dann auf Papier übertragen hab, indem ich wolkige Vorlagen geschaffen habe, die andere dann verändern konnten (ich schauen Wolken an und interpretiere Formen, etc.). Hier eben auf dem Papier und nicht nur in Gedanken. Zusätzlich kam noch das Prinzip des Zusehens der Kugelschreiberspitze und zu sehen was da entsteht, was als Grundlage des vollkommenen Abtauchens in die Welt des Unterbewusstseins, um sich so neu kennen zu lernen. Indem man auf dem weißen Papier spielerisch Figuren schafft und sich dabei selbst erkennt. Daraus kann man eine Analogie machen – der Mensch verwechselt da was. Die Welt, die er im Kopf hat, also die beherrschbare Kopfwelt kann nicht Vorbild sein, wenn man sich der unbeherrschbaren Ungewissheit der Natur stellt. Erkennt man nicht, dass man in einer Illusion steckt, dass man sich selbst verzaubert, kann das Vorhaben in einem erkennenden Bewusstsein eines Könners zu existieren nur scheitern. Man glaubt der eigenen Magie und schafft so durch die Kreativität Unwiederbringliches (also das Erschaffene ist weg, kommt nicht zurück, wird unsichtbar, man handelt immer mehr ins Ungewisse hinein und schafft eine Art Orientierungslosigkeit, von der dann schlussendlich nur noch die Herrschenden profitieren) oder zerstört, wenn man nur kreativ wird, um Spaß zu haben. Mein Anliegen ist nun also, den Ekel einzubringen, dass der Mensch vor sich selbst und seiner einseitigen Denkweise angewidert anfängt sich zu ändern, um das Widerstandspotential zu erhöhen.

Ich frage mich nun ob in meinen Malbüchern dieses Widerstandspotential verloren ging und wenn ja, dann wie? Ich habe mich vor den Malbüchern mit plastischen Bewegungsformen der Natur – Skifahrer, Dammbau, Deichbau, Tanglandschaft, etc. - beschäftigt, um die Gesetze der Natur zu verstehen. Das war der Anfang meiner Kybernetik-Forschung. Ein Teil meiner Vorgabebilder ist auf den Wechselwirkungen und Regulationssystemen der Kybernetik aufgebaut. 1980 gab es Kreatives Wandern, bei dem ich die Naturforschung in den kreativen Prozess miteinbezogen habe und wo sich dann Zusammenhänge zu Robert Jungs Zukunftwerkstatt und den Grünen ergeben haben.

Doch auf der Zeitschiene, also im Laufe der Zeit, ist der Zusammenhang von Bewusstsein und Kreativität verloren gegangen, auf der Grundlage der Verstärkung des Individuums in der Postmoderne. Dazu kommt, dass der postmodernen Beliebigkeit das vollkommene Abtauchen in Alles zu Grunde liegt, weil alles ja wichtig ist und die Suche nach Wahrheit und Gewissheit unnötig ist, denn alles ist ja Wahrheit. So entstand dann das heutige Individuum-Verständnis, der Konsument, die Ware. Bei mir war das anders, weil ich nicht aus der Naturforschung gekommen bin, aber trotzdem Ornithologie betrieben habe - ich habe Vögel beringt und fragte mich was da eigentlich los ist als die Vögel weg starben  und unfruchtbar schienen. Das etwas nicht stimmt wurde mir dann durch die 1973er Club of Rome Studie bestätigt und in deren Zusammenhang fragte ich mich dann, ob Kunst die Gesellschaft verändern kann.

Dem Ansatz, dass wir eine Kunstgesellschaft brauchen bin ich treu geblieben, weil es die einzige Möglichkeit ist aus dieser Haltung als Konsument und den daraus resultierenden Grenzüberschreitungen herauszukommen, und nicht in der Unzufriedenheit sein zu müssen, dass das Kreativität sein soll. In meiner Kunstgesellschaft erlebt man sich anders kreativ, wozu ich ja versuche Programme und Methoden zu entwickeln - vergleichendes Kunsthandwerk.

Verrückt ist, dass im Internet die Grundlage meines Kreativitätsansatzes vorhanden ist, würde jetzt nicht durch einseitige Wirtschaftsinteressen versucht werden, diese Grundlage zu missbrauchen und gegen die Vernunft zu handeln.

Bewusstsein philosophisch betrachtet bedeutet – das Wissen von der eigenen Existenz.

Heute wird der Begriff aber nicht mehr ursprünglich genutzt, sondern es wird nur von der Suggestion des Individuums gesprochen, des fehlgeleiteten Inseldasein-Verständnis. Auf dieser skulpturhaften Form des Bewusstsein baut nun auch die Selbstwahrnehmung auf, denn man nimmt sich als eigenständig denkendes Lebewesen wahr. Es gibt also zwei Ausrichtungen des Bewusstseins – eines ist auf die Natur ausgerichtet und eines auf sich selbst. Bei der Skulptur entsteht die Macht, die Herrschaft, die Grundlage der Totalität und deren Annahme der grenzenlosen Kreativität und Vorstellungsmöglichkeit. Also sich anderen im Wettbewerb zu stellen – Krieg, Strategie als Formen der Anpassungsdynamik. Bei der Plastik, also der Kreativität durch Empathie liegen die gleichen Eigenschaften zu Grunde, nur wird hier das Wissen um die eigene Existenz, die Selbstwahrnehmung nicht einseitig verstanden.

Ich und Selbst hat viel mit dem heutige, einseitigen Bewusstseinsverständnis zu tun. Zu Bewusstsein kommen oder das Bewusstsein verlieren sind Beispiele für das Spiel mit den Begriffen – Bewusstseinsebene, Bewusstseins erweiternd – diese Ansätze des was und wie das Bewusstsein konstituiert, kann man mit meinen Erdschichten in der Schöpfungsgeschichte, oder den Ebenen des Toleranzraumes nachvollziehen. Eigentlich liegt der Grenzüberschreitung in der Kreativität zu Grunde, dass man sich nicht mehr im Bewusstsein bewusst werden kann, sich nicht mehr bewusst erleben kann – also wie der Skifahrer, der im Schuss den Berg hinab schießt. Dieses gerade aus bewegen, haben Tiere nur wenn es um Flucht geht, ansonsten werden immer Haken, Schwünge, etc. gemacht, weil sich so fort zu bewegen am effizientesten ist.

Um welchen Bruch geht es also beim heutigen, z.B. psychologischen Bewusstseinsverständnis: Es geht um die Gesamtheit all jener psychischer Vorgänge geht, durch die sich der Mensch der Außenwelt und seiner selbst bewusst wird.

Bewusstsein steht für die volle Herrschaft über seine Sinne, Besinnung. Gegenwort ist dann Ohnmacht. Somit ist also die Außenwelt die Ohnmacht oder das Gefängnis. Aber die wirkenden Naturgesetze können wir nur in dieser Außenwelt, Umwelt begreifen und da diese ja die Ohnmacht als Gegensatz zur Innenwelt des Bewusstseins darstellt, wird sie bekämpft, abgewertet und gehasst.

Bewusst heißt mit klarem Verstand handelnd, erkennend, absichtlich, bekannt sein, in Rede stehend. Etymologisch kommt Bewusstsein von Wissen und nicht von Ich oder Selbst!!

22. Dezember 2016 Durch deinen Vortrag gestern, habe ich so eine Art Gedankenstrom, auch inflationär, erlebt, d.h. es kamen unheimlich viele Ideen hoch, bei denen wahrscheinlich auch wieder Lücken geschlossen wurden, die mir vorher gar nicht so bewusst waren. Es lag daran, dass du meine Gedanken angefangen hast in einer anderen Form zu präsentieren, sodass ich innerlich vielleicht dachte das ist abgeschlossen und mich so neuen Gedanken öffnen konnte.

Das Ergebnis dieses neuen Raumes für Gedanken ist, dass ich mich nochmal der Ursachen angenommen habe, die den Menschen so Problem behaftet in der Welt sein lassen und wo evolutionär betrachtet die Ursachen liegen könnten. Die Ursachen können nur in der evolutionären Entwicklung liegen. Ziel des materiellen Lebens ist mit Sicherheit nicht, dass sie durch evolutionäre Entwicklung, also durch eine Art, durch eine Gattung zerstört werden. Gleichzeitig ist das Paradoxon entstanden, dass diese Gattung im Gegensatz zu anderen Lebewesen etwas anderes, zusätzliches Besitz um die Welt zu erfassen und zu erkennen, was wir heute wohl Bewusstsein nennen. Dies hat sich aber verselbständigt zu einer irrationalen Konstruktion und die Widersprüchlichkeiten des Regulationsinstrument Gehirn zwischen Illusion und Wirklichkeit des materiellen Bedingungen nicht mehr unterscheiden zu können, kann irreparable Schäden verursacht haben. Zufälligkeit in der Evolutionsgeschichte – in der Wissenschaft ist das Entstehen von leben beliebig – für mich gibt es in der Evolutionsgeschichte auch etwas Zielgerichtetes, wenn man die Entwicklung der Arten betrachtet. Bei der Evolution geht es um Sparsamkeit, Effizienz, optimierte Entwicklung einer Art, um ein optimales Beuteverständnis zu erreichen. Das optimale Maß hat z.B. ein Hai in den Meeren erreicht, d.h. der Hai hat sich seit 13 Millionen Jahren nicht mehr verändert. Andere Arten passen sich die ganze Zeit an die Umweltbedingungen an. Bei mir liegt der Evolution das Mittig-Sein zu Grunde, das nennt man Co-Evolution – das nenne ich Populationsdynamik, auf die gesamte Welt angewendet und nicht nur auf wenige Arten, so wie es in der Wissenschaft verwendet wird. Populationsdynamik heißt, dass sich zwei Arten in einer ökologischen Nische begegnen und dort biologische Anpassungstechniken trainieren. Besonders eine neue Art (das ist vielleicht auch beim Menschen das Problem) explosionsartig versucht alles zu fressen was fressbar ist und das Ergebnis ist, dass die Beute schlagartig reduziert wird (was beim Menschen viel komplizierter ist) und der Jäger bald nicht mehr zu fressen finden wird. Bis sich beide Arten einpendeln, also Jäger und Beute.

Das Gehirn hat eine Kapazität, das für diese Art zu groß ist und deswegen nicht ausgelastet ist. Unverantwortliche Handlungsentscheidungen, verstärkt durch das Individuum-Verständnis und zusätzlich ist der Respekt vor der Natur geschwunden und man meint sich über sie erheben zu können, wie ein Magier, der sich neue Welten erzaubert, u.a. das Individuum, wie es heute verstanden wird. Inzwischen kann das Gehirn diese Zaubertricks nicht mehr enttarnen, da das richtige Handwerkszeug fehlt und die Zivilisationsgeschichte verhindert es diese Handwerkszeuge nutzen zu lernen (man hat ja andere an der Hand … wie z.B. die Projektionsfläche Gott). Das Gehirn ist angelegt diese Zaubertricks zu enttarnen, nur irgendetwas verweigert sich und hindert es daran sich an diese Art von Kunst und Kunsthandwerk heran zu trauen. Lieber nimmt man Teil an dem Wettbewerb in dem der skulpturhaft Denkende seine Fähigkeiten immer weiter ausbaut. Das Gehirn bzw. das Bewusstsein sind verwirrt – der materielle Körper soll ja geschützt werden, aber er flüchtet sich dafür in die Vorstellungswelt, von wo aus die materielle Welt zerstört wird. Das Bewusstsein scheint das Gehirn als funktionierendes Regulativ weg zu zaubern. Der Parasit kommt nun dazu und gibt dem Bewusstsein die scheinbare Bestätigung dessen, dass das Echte in der Vorstellungswelt liegt. Der Zauberer hat sich selbst verschwinden lassen – also ab in die Vorstellungswelt. Das Bewusstsein hat also eine Kraft entwickelt, die irreparable Schäden hinterlässt und das ist nur Zauber, Nichts. Durch die Imitation entfernt man sich immer weiter von den Existenzbedingungen. Die Bewusstseinsidentität wird immer neu bestimmt und das erzauberte Ergebnis wird als Tatsache begriffen. Betrachtet man die Welt wirklich, so muss man aufhören zu sehen was man sehen will. Man muss ja nicht sehen wer man wirklich ist, das Bewusstsein hilft einem sich in eine Illusion zu flüchten, in dem das Gehirn bekräftigt wird sich in diese Theaterwelt zu flüchten. Und sich nicht mehr mit der wirklichen Welt rückzukoppeln. Das Bewusstsein wird als neue Identität bestätigt, was dann nur ein Tunnelblick ist und die Angst vor dem Ungewissen der materiellen Welt einen in die Einsamkeit der Vorstellungswelt treibt. Das ist also die evolutionäre Aufgabenstellung, von der Evolution so erdacht, also ein natürlicher Vorgang. Eigentlich passt die Evolution die Art an die Umwelt an und nicht die Umwelt an die Art an. So flüchtet sich der Mensch in die sichere Welt seiner Vorstellungen.

Das Gehirn als Versuchsobjekt der evolutionären Strategien mit der Frage was kann Gehirn, was kann Bewusstsein leisten.

Dass man sich in einer Fälscherwerkstatt aufhält und dort zum Meister-Fälscher, zum größten Illusionisten wird und auch zum Mörder seines Selbst – natürlich kann er da nicht zu seinem eigenen Richter oder Kritiker werden, wenn er nicht erkennt dass er Künstler ist und eine Distanz zu seinem Werk haben muss.

Ramona: Die Evolution probiert herum und das Gehirn hat bisher gut funktioniert, also Größe und Funktionsweise sind stimmig. Das Bewusstsein wird in Experimenten geformt, verschlüsselt und entschlüsselt, um die Erkenntnis- und Deutungsfähigkeit so effizient und optimal wie möglich zu gestalten. Was ist da jetzt schief gelaufen?

Wolfgang: Die Evolution hat sich schlicht übernommen. Durch die ständige Rumprobiererei hat sie ein selbstzerstörerisches System erschaffen und das Bewusstheit muss jetzt irgendwie damit klar kommen. Also müssen wir uns ein Bewusstsein trainieren, das uns in die materielle Mitte bringt.

Gibt es Spiritualität? - Respekt vor den Gesetzen der Natur. Respekt vor der Lebendigkeit. Leben ist in allem, nicht nur in dem Menschen. Für mich kann das nur in der Mittigkeit des Lebens liegen und sich künstlerisch damit zu beschäftigen. Zauberei als Anreiz oder Verführung ist okay, wenn man weiß es ist Magie und dient zur Selbsttäuschung. Also muss man sich als Künstler begreifen und das plastische Kunsthandwerk können lernen. Wir müssen zum Entfesslungskünstler werden, zum Code-Knacker.

Ramona: Könnte man nicht sagen, dass Ideen oder Vorstellungen materiell vorhanden sind, wenn man davon ausgeht diese neurobiologisch zu untersuchen und sichtbar zu machen, elektrische Impulse messen, Aktivität bestimmter Hirnareale, etc.?

W: Solche Fragen sind für mich Ablenkung vom eigentlichen Thema.

R: Aber wenn jetzt ein Neurobiologe dein Buch liest, ist das nicht genau dort wo er ansetzen kann, wo er dein Werk, deine Theorie erweitern und mit Substanz versehen kann?

W: Wenn Neurobiologen sich mit dem Bewusstsein beschäftigen, ist das nicht Beschäftigung mit dem Ursprünglichen. Skulpturbewusstsein kann nicht der Ausgangspunkt ihrer Untersuchungen sein. Dort können keine brauchbaren Antworten gefunden werden. Also können Antworten nur gefunden werden, wenn ein plastisch arbeitendes Gehirn untersucht wird.

Es geht darum aus der Spirale heraus zu kommen, sich immer wieder unsichtbar zu machen und sich auf nicht festen Grund der Vorstellungswelt zu stellen, um dort Sicherheit zu finden und vor dem Tod zu fliehen.

Ramona: Nur so als Idee – wenn man im Gehirn messen könnte wie Ideen, Vorstellungen und die Wahrnehmung verarbeitende Erkenntniswelten geformt werden, könnte man vielleicht messen ob der Prozess nun im Rahmen des Toleranzraumes abläuft oder nicht. Kommt es zu einer blitzartigen, sich selbst auffressenden Reaktion/Aktion im Gehirn, wäre das dann vielleicht ein Überschreiten der Referenzwerte. Man müsste also den funktionierenden Raum finden, in dem das Denken kompatibel und plastisch abläuft, um es neurobiologisch überwachen zu können. Stromstöße als Strafe für das Überschreiten der Grenzen.

Morgen wäre es vielleicht noch gut über die Komplexität des Lebens, also den komplexen Code des Lebens zu sprechen, den du ja vereinfachen möchtest.

21. Dezember 2016-Das Spiegelbild zu Ramonas Arbeits- und Trainingsweise könnte die Auseinandersetzung mit dem Traum von heute Nacht zusammenhängend sein. Einem Traum liegt immer eine Ursache zu Grunde. Die Vorgeschichte ist folgende – ich habe mich gestern nochmal mit Ich und Selbst beschäftigt, was ich schon öfter gemacht habe und habe mich wieder gewundert wie diese Begriffe, diese Kunstwerke zusammen gebastelt sind. Ich habe versucht über die Etymologie weitere Begriffe zu finden, die mir mehr Sicherheit geben, als die Konstruktionen die derzeit Ich und Selbst zu Grunde liegen. Ich habe mich mit Mich, Mein, Du, Dir, aber auch Jene -  das sind wohl Pronomen, Fürwörter – das sind Wörter, die andere ersetzen um Zustände anzuzeigen und Bezug herzustellen. Das heißt, dass dieser Zustand ergänzt wird, ein erklärender Vorgang hinzukommt. Diese Worte stellen Bezug zwischen den Nomen auf, klären Verhältnisse.

Ich frage deshalb genauer, da ich ja den Ursprung der Worte zu finden suche, der nicht so vernebelt und verschleiert ist, wie die heutige Aufladung von Worten wie Ich und Selbst und diese seiner Interessen-Totalität unterwirft. Beim Abtauchen in das Ursprüngliche, kommen die Probleme und Widersprüche zu Tage. „Mein“ hat zwei Richtungen, also nicht nur Eigentum, sondern scheint auch noch die Gemeinschaft inne zu haben. Andere Worte sind SIPPE oder STAMM, also das plastische Kollektiv. Dabei bin ich auch wieder auf stellen und stehen gestoßen - also wie stellt sich der Mensch in die Welt und was hat das mit Ich und Selbst zu tun.

(Was ist der Unterschied zwischen Wort und Begriff? - Ramona: nach meinem Gefühl würde ich sagen, dass Wort nur die Ganzheit der Buchstaben eines Wortes ist und Begriff ist der Inhalt des Wortes).

JENE, JENES, etc. - auch hier gibt es Widersprüche, da es einmal um die Jenseits-Welt geht und andererseits um Personen, Wesen in der materiellen Welt.

Mein Traum: Ich musste mich im Traum mit einer verstopften Toilette beschäftigen, denn ich hatte Beton in die Toilette geschüttet, der immer härter zu werden drohte. Dann gelang es mir die Verstopfung zu beseitigen und danach blieb eine Art zweiter Behälter in der Mitte der Toilette übrig. Ich glaubte ich könnte auch dort die Verstopfung beseitigen, wenn ich mit dem richtigen Werkzeug, z.B. ein Kochlöffel, das Behältnis entleeren könnte.

Das Ergebnis, das ich dabei anstrebte, auf meine Arbeit übertragen, dass ich also besser zwischen den jeweiligen Themenbereichen differenzieren lerne, wenn ich Ramona frage, was sie verstanden hat und was nicht.

Beispielsweise, das Inseldasein aus der körperlichen Warte aus zu begreifen, also die Welt über die Dinge zu begreifen und das Verständnis von außen und innen, was den Beweis für Ganzheitlichkeit (Körper und Seele) darstellt. Parasiten, deren Zielausrichtung das Paradies ist, etc.

Im Traum geht es für mich um den ersten Behälter, der ja auch für Körper, die Körperhülle steht und mein Lebenswerk ist dann der Inhalt dieses Behälters. Der zweite Behälter, der eigentlich ein Filter ist oder eine Membrane (also geht es um enge Löcher, die im Traum verstopft sind) – dieser Behälter repräsentiert also die Erkenntnis, die Klarheit, die ich Zeit meines Lebens versuche zu finden – was hier durch Verdichtung und Regulation im Buch stattfinden soll. Dieses soll dann wieder nach außen treten, von mir verarbeitet in meinem Körper, was mir Kraft und Energie gegeben hat und dann wieder umgewandelt wird.

Allgemein – was will ich mit meiner Arbeit verändern oder finden, um eine Veränderung zu erreichen, die ich für dringend erforderlich halte. Dem gegenüber wird in der Zivilisationsgeschichte (Zivilisationsgeschichte beginnt mit den evolutionären Anpassungsstrategien, die sich an den Naturgesetzen ausrichten. Diese zu deuten und zu begreifen erschafft die plastische Kunst, die dann aber da wir alles durchdringen wollen, wird die Kunst zur skulpturhaften, also zu einer Art von Religion oder Glaubensausrichtung, das Absurde, das Teuflische, das Zweifelhafte am Mensch sein, sich Sicherheit und Schutz durch Götterwelten zu suggerieren und die Naturgesetze zu besiegen; alle Tricks über das Etwas operierend, das Göttliche irgendwo da draußen müsste eigentlich verboten werden, was dann später zum Schutzpanzer des autonomen, freien Individuums wird) ein falscher Weg eingeleitet, indem z.B. das Individuum-Verständnis immer weiter ausgebaut wird, obwohl gerade darin die Ursache zu finden ist, dafür dass der Planet Erde zu einem Friedhof gemacht wird.

Ich möchte durch meine Aufklärung, die Revolution einleiten und den dazu nötigen Sprengsatz zünden, den ich aber in der Zivilisationsgeschichte finden muss. Dabei interessiert es mich als Künstler nicht, ob ich der erste meiner Art bin oder das Individuum das erste seiner Art ist, was versucht nicht zu erkennen in welcher Welt es lebt, obwohl es vorgibt sie zu erkennen. So komme ich in den Widerspruch zu meiner eigenen Methodik, wenn ich den Kern des Individuums als eigentliche Ursache sehe, fordere ich doch diesen Kern selbst heraus. Es geht immer um die Frage, warum findet der Mensch keine Sicherheit, kein Schutzraum in seinem Deutungs- und Handlungsverständnis ohne die Welt verändern zu müssen. Aus Gründen der Vernunft alleine, müsste der Widerspruch der eigenen Handlungen deutlich werden, sodass man an der Konstruktion des Ich zweifelt. Er muss sich ernähren, aber er muss dabei nicht zum Mörder werden – um diesen Unterschied geht es hier (also sowohl das Töten unserer materiellen Welt, als auch das verschlingen unseres Selbst in der Mittigkeit, wenn wir uns in Kopfwelten flüchten).

Welche Gefahren birgt also dieses Individuums-Verständnis? - Dass wir einem Einzelnen, Einzigartigen vertrauen, dass er schon vernünftig handeln wird, obwohl dem Individuum zu Grunde liegt, dass es eben nach seinen eigenen Interessen zu handeln. Dieses wird zusätzlich noch durch ein fehlgeleitetes Wirtschaftsinteresse verstärkt oder durch Staats-, Demokratie und Gesetzesverständnis, die dem Individuum einen Freiraum des Handeln einräumen. Es gibt auch eine Hierarchie des Individuums, abhängig von der  Stärke einer Einflußnahme, wer die Macht und Herrschaft hat und zusätzlich noch Soziopath, haben die größten Möglichkeiten als Individuum die Welt zu verändern im Gegensatz zu anderen Individuen. Jedes Individuum hat als durch seine Existenz allein, die Möglichkeit ideal bzw. prinzipiell gedacht die Grundlagen der Existenz aller anderen Lebewesen auf der Erde zu zerstören. Wie kann man sich hier nun als auf die Vernunft des Individuums verlassen und denken der Schutzraum des Individuums würde gleichermaßen für alle gelten. Die Abwehrmauern, die Immunität der selbstbestimmten Persönlichkeit soll jegliche Handlung legitimieren können und je nach Psyche Vernunft so auszuführen, dass sie einen selber schützt. Das Problem des Inseldaseins. Nach der größten oder kleinsten Wahrscheinlichkeit, müsste die Vernunft sagen, dass es Gott und individuelle Freiheit gar nicht gibt. Indem aber die kleinste, unwirkliche, unvorstellbare Möglichkeit einfach zur Tatsache gemacht wird, entsteht ein Selbstbedienungsladen der Allmacht, der Totalität. Meine Arbeit ist aus dieser Situation heraus so zu Verstehen, dass ich nach echten Schutzräumen suche bzw. nach Regelwerken, die Entscheidungsgrundlagen für das Individuum zur Verfügung stellt. Dadurch wird es möglich, dass dieses zweifelhafte Individuum-Verständnis und der Handlungsfreiraum des Individuums anzuzweifeln und von der Gemeinschaft als unverantwortlich betrachtet wird. Ein Individuum, das so sehr ins Risiko geht und Prozesse in Gang setzen kann, die irreparable Schäden verursachen, muss in seinen Entscheidungsfindungen kontrolliert und trainiert werden. Die fehlende Tragfähigkeit individueller Entscheidungen scheinbar auf Vernunft basierend, zwingt uns einen Gesellschaftsvertrag zu verfassen, um zu verdeutlichen dass dort beim Individuum und der Vernunft das Problem heutiger Gesellschaften liegt.

Meine Arbeits- und Denkweise: Mein inneres Bild hat versucht eine Lücke zu schließen, die ich vor ein paar Tagen zu dieser Thematik noch hatte.

Der Kern des Problems ist, dass wir alle Individuen sein sollen, die vernünftig handeln, sich aber keiner dieser Konstrukte bewusst werden mag bzw. diese Konstrukte nach plastischen Kunsthandwerk-Vorgaben erdenkt und baut.

20. Dezember 2016 Thema: Leben/Lebendigkeit-Unterschied zwischen Leben und leben, also zwischen Substantiv und Verb. Wobei meinem Eindruck nach, dem Begriff Leben so wie er jetzt biologisch betrachtet wird, die Suggestion des Inseldasein zu Grunde liegt und zusätzlich die molekularen Verbindungen, also die Grundlagen des materiellen Lebens, bei der Definition nicht mit rein gezählt werden. Leben wird also als Autonomie, Autokratie verstanden, obwohl der Wille zum Leben keine Energie hat, also materiell nicht existiert, wenn er nicht auf der Grundlage der materiellen Existenzbedingungen definiert wird.

Hauptwort Leben – ist etwas was materiell existiert (vielleicht hat es auch noch einen übertragenen Sinn)

Verb (Tätigkeitswort) leben – geht man von einer Tätigkeit aus, dann gibt es eine Diskrepanz zwischen Hauptwort Leben und dem Verb leben, sodass Leben die materielle Existenz beschreibt und leben die Schaffung der Insel des Individuums beschreibt

Allerdings schwebt beim Tätigkeitsverb leben eher eine Zustandsbeschreibung, also ein Beschreibung der Eigenschaften eines Lebewesens mit (er lebt, bedeutet er atmet, isst, etc.).

Leben ist der Zustand den Lebewesen gemeinsam haben, der sie von lebloser Materie unterscheidet, sowie die Gesamtheit der Lebewesen in einem abgegrenzten Gebiet.

Worum geht es nun bei mir, wenn ich von Lebendigkeit spreche – geht es um Leben in der Weltformel, im Toleranzraum, im Maßstab eingependelt zu sein, also in der Mittigkeit zu leben und nicht in der Grenzüberschreitung, was dem Individuums-Verständnis und Freiheitsverständnis zu Grunde liegt. Also der Parasit und die Macht seiner Eigenschaften sollen in diesem eigenartigen Daseinsverständnis das Leben, die Lebendigkeit sein. Also Leben in der Isolation des Ich und nicht das Leben im Kollektiv, im Wir.

(limbische Resonanz, DMT Molekül, das Molekül des Bewusstseins (aber auch eine halluzinogene Droge) soll alle Lebewesen in einem synaptischen Netzwerk miteinander verbinden, da jedes Lebewesen diese in sich trägt – hier ist die materielle Verbindung aller Lebewesen zu finden).

Das Problem des Menschen ist, dass er sieht was er sehen will, so schafft er sich immer neue Welten. Aber das Gehirn kann nicht mehr unterscheiden zwischen fiktionaler und realer Welt, was dann ausgenutzt wird um eine Tatsache, eine Zustand als wahr wahrzunehmen, obwohl er vom Menschen geschaffen ist. Das ist dann die Grundlage der Existenz, auf die man sich stellt und die Erfindung von Welten und Konstruktion eines Menschenbildes ist nicht mehr auf die materiellen Bedingungen zurückzuführen. Das Gehirn kann nicht mehr so leicht diese Täuschung erkennen und sie reflektieren. Der Mensch versucht sich im Gehirn eine Sicherheit eine Geborgenheit zusammen zu basteln, allerdings kann diese Sicherheit ja nur in der materiellen Welt, in der Ungewissheitswelt, in der Welt der permanenten Veränderung liegen. Das ist für mich das Leben bzw. die Lebendigkeit und der Zugang dazu ist die Empathie. Analog dazu sehe ich den plastischen Organismus und sein eingependelt sein in die materiellen Bedingungen nur als Teil dessen was man als Leben bezeichnet. Der materielle Körper lebt nur im Zusammenwirken mit den funktionierenden oder nicht funktionierenden Existenzbedingungen der materiellen Welt. Wenn ich Ich sage, dann müsste ich auch die Bakterien, die sich austauschenden molekularen Verbindungen (Licht, Luft, Essen) mitdenken in dieser Definition. Und auch das Mittig-Sein bedeutet menschliche Existenz – was ich als Bewusstsein oder Bewusstheit definiere. Selbstbewusstsein, also Mittigkeit, setzt sich dann mit Funktionieren und Nicht-Funktionieren auseinander. Das Gehirn muss also dahingehend stimuliert, programmiert werden, dass es kompatibel in der Mittigkeit arbeitet und das Ich, das Selbst als eine Gesamtheit sieht, dass auch außerhalb seines materiellen Körpers liegt.

Bezogen auf die herkömmliche Definition von Leben als Gegensatz zu lebloser Materie, stelle ich diese Behauptung gleich in Gegenteil um und sage, das Leben so wie es heute definiert ist, ist leblose Materie (Ich, Gott, Geist, Seele).Der Zustand Leben, also des belebten materiellen Körpers,  ist also nur eine Kunstfigur, ein Konstrukt Parasit Verkörperung der Interessen der Seele und des Geistes vertritt. Dies macht den materiellen Körper zur Hülle von der man sich befreien möchte, da sie als Gefängnis und Spaßbremse gilt. Sowie Gott mit seiner Allmacht, will der Mensch seine erfundenen Welt(en) beherrschen.

Meine persönliche Auseinandersetzung mit Tod und Lebendigkeit hat mich sensibilisiert für das was Lebend und Tod ist, vielleicht entwickele ich deswegen Spekulationen zu Leben und Tod. Wenn ich alte Texte lese oder Suggestionen im Text liegen und den Text als tot empfinde, weil für mich die Lebendigkeit fehlt und ich keine Rückkoppelungen dazu habe. Vielleicht liegt es daran, dass grammatikalisch korrekte Texte für mich so wirken, dass ich sie nicht kritisieren kann und sie einfach so akzeptiere. Auch meine eigenen Texte erschienen mir am nächsten Tag tot, als würde mir die Bedeutung dessen was ich sage im nächsten Moment schon entschlüpfen. Nur wenn ich in einen alten Text wieder hineinarbeiten kann, finde ich wieder die Lebendigkeit – auch bei Schemata, die ich erstelle, kann ich manchmal am nächsten Tag die Lebendigkeit nicht mehr sehen. Auch wenn ich einen Text aus der Intuition heraus schaffe, kann das am nächsten Tag in seiner Tiefe verschwunden sein, kann auch am Kurzzeitgedächtnis liegen, kann ich eine Lebendigkeit nur wieder herstellen, wenn ich wahrscheinlich versuche den Inhalt in einem anderen Sachzusammenhang zu beleuchten. Chaos, Perfektionismus, Festhalten aus Angst die Ideen fliegen mir davon und anderseits ein Zerschmettern von Ideen.

leben – 1 Biologie: Stoffwechsel betreiben, sich vermehren und wachsen

           2 seine Existenz gestalten

           3 wohnen

Gegenwörter: sterben; arbeiten

Oberbegriffe: existieren, sein

Leben – 1 der Inbegriff alles Organischen, basierend auf Stoffwechsel, Vermehrung und Wachstum

           2 Wirtschaft: persönliche Laufbahn, beginnend mit der Geburt und endend mit dem Tod,                      kurz für Lebensweg

           3 kurz für Lebensumstände

Synonyme: Dasein, Existenz

Die Frage ist, kann man in diesem plastischen Wir was ich mit Ich gleichsetze (das Selbst ist die bewusste Auseinandersetzung mit dem Leben in der Mittigkeit, also das eingependelt sein zu trainieren) das Leben, die Lebendigkeit definieren?

Ich = materieller, plastischer Organismus, der alle Lebewesen mit einschließt

Selbst = ist die bewusste Auseinandersetzung mit dem Mittig-sein

oder ist es genau anders herum?

Kann man seine eigene Existenz gestalten, wenn ja wie und gibt es da ein richtig und ein falsch? - Man kann die Stoffwechsel-Existenzbedingungen verändern, sodass sie nicht mehr funktionieren und zum Tod führen.

Gibt es eine „richtige“ Art der Existenzgestaltung im Kopf, die nicht skulpturhaft ist? - Ja, zum Beispiel die Empathie und das sich Eindenken, sich Einfühlen in das Ganze, z.B. durch Erfahrungswerte. Das ist auch eine Vorstellung von Welten, die aber nicht Grenzüberschreitend ist, sondern in einer Balance bleibt und sich wiederholt ein pendelt in die plastische Lebendigkeit, in das Leben von dem unserer materieller Körper nur ein Teil ist. Empathie ist für mich das sich eindenken in das Ganze und in den Zusammenhang der Wirkungen der materiellen Welt, und nicht sich in einen einzelnen einfühlen. Empathie ist bei mir im Zusammenhang mit den evolutionären Anpassungsdynamiken zu sehen, wenn man sich in der Ungewissheit zurecht finden muss. Empathie ergänzt durch Beobachtungen, Empfindungen, um sich in ein Erlebnis des Kollektivs einzubringen. Das ist dann das was ursprünglich mit Geist und Seele und Bewusstsein in Verbindung gebracht wurde, auch die Pflanzen und Tiere hatten.

Leben – Max Weber (Soziologe) – Widerspruch der Mechanisierung, Versteinerung als Gegenbegriff zur Lebendigkeit. Was ich also mit Skulptur bezeichne ist das Versteinerte, das Mechanische, das Tote, Verknöcherte, Erstarrte, Verdinglichte, Verkörperte , die Kunstfigur, die Kunstsubstanz und deren Lebendigkeit-Grundlage, Materie, tote Materie.

Dem liegt zu Grunde, etwas zu brauchen oder zu nutzen, auch etwas zu gestalten oder von etwas beeinflusst zu werden, stiftet noch keine Lebendigkeit.

Ehrfurcht vor dem Leben, vor der Welt muss wieder erlernt, um sie mit Respekt zu behandeln und all die Lebewesen, die in ihr sind (auch ein Stein hat eine Lebendigkeit, er ist Produkt, Verstoffwechslung der Natur).

Training: Was liegt dem Kunstwerk zu Grunde? Was ist tote Materie?

Da gibt es einen Widerspruch von meiner Vorstellung von Skulptur und Plastik.

Kunstwerk - Bezeichnet allgemein das Erzeugnis künstlerischen Schaffens, einschließlich der Beherrschung des Handwerks.

Es wird noch mit Geschmack in Verbindung gebracht – Das Kunstwerk ist schön.

Kunstwerk und Nicht-Kunstwerk wird unterschieden, worin sich der Kunstbegriff ausdrückt.

In Abgrenzung vom Kunstwerk gibt es auch den Ausdruck Kunstgegenstand, der Objekte bezeichnet, die neben ihrer künstlerischen Anmutung auch noch einen anderen Zweck erfüllen, wie sie Kunstgewerbe (angewandte Kunst) oder Kunsthandwerk, aber auch z.B. die Architektur produzieren. Allgemein wird verstanden, dass der Architekt noch Künstler ist, der wiederum vom Statiker, also vom Ingenieur als solcher bewertet wird.

Meine Arbeit fällt in all diese Bereiche bzw. mache ich daraus einen interdisziplinären Kunstbegriff,   in dem Religion, Wissenschaft, etc. zu einer Ganzheit verschmolzen werden und zum Gesamtkunstwerk werden. Meine künstlerisch Arbeit einzuordnen oder einem Bereich   zu zu ordnen ist schwierig. Ich mache eigentlich Kunsthandwerk, denn da liegt der Handwerks-Begriff und zusätzlich arbeite ich spekulativ, weil ich auf alte, vor-griechische, gar vor der Höhlenmalerei verwendete Begriffe von Kunst und Kunsthandwerk zurückgreife. So ist das Überschreiten von Kunst, von künstlerischen Formen oder Genres (Literatur, Theater, Zauberei, Film) ist Bestandteil meiner Arbeit und nicht das heutige Bildende Kunstverständnis. Ich bringe diese Begrifflichkeiten (Kopftheater, Kopfkino) in einen anderen Zusammenhang bringe, um das Erfundene zu erklären.

19. Dezember 2016 Was müsste der Kern der verschiedenen problematischen Themen sein? Es gibt ein Ursachen-/Katastrophenproblem, das so bisher noch nicht dagewesen ist. D.h. es geht um Lösungsentwürfe im Rahmen spekulativer Kunst zur Verfügung stellen, um die negative Entwicklungsgeschichte der Zivilastion zu verstehen und zu ändern. Obwohl unser Gehirn für diese Aufgabe gerüstet sein müsste, also gerüstet um sich in den materiellen Existenzbedingungen rückzukoppeln, was den Parametern eines Tieres entspricht, schafft der Mensch es nicht die Katastrophe zu vermeiden und sein Verhalten und seine Denkweise zu ändern. Was ist also nun der Grund sich selbst und die Welt zu zerstören und sich eine andere Welt zu schaffen, die gar nicht existiert. Das erinnert eher an das Verhalten kleiner Kinder, die trotzig sind und die Wirklichkeit, also die materiellen Existenzbedingungen meinen ignorieren zu können.

Der Mensch baut sich seinen isolierten Individuum-Tarnpanzer immer weiter aus, um sich nicht mit der Gefährdung des Kollektivs Menschheit beschäftigen zu müssen. Aber das ist notwendig, denn wenn er weiterhin an seinem Individuum-Verständnis festhält und darauf seine Handlungen der Ganzheit gegenüber verantwortungslos basiert, verändert er weiterhin massiv die Gemeinschaft, das Leben der Tiere und den Planeten Erde, sodass er aus den materiellen funktionierenden Existenzbedingungen,  nicht funktionierende macht.

Staatswesen, Demokratien, Regulationssystem, wie Gesetze, Ordnungen und Standards scheinen hier zu versagen. Religionen und besonders die Gestaltungskraft der Wirtschaft und ihr Belohnungssystem wirkt auf alles nur destruktiv. Es verstärkt zwar das individuelle Freiheitsverständnis und macht den Menschen besser zur Ware und zum Konsument – aber das kann den Planeten nicht retten. Auch die Wissenschaft und die gesellschaftlichen Disziplinen versagen, wenn es darum geh die Ursachen der kommenden Katastrophe zu erkennen und zu lösen – und wenn sie es schaffen dann dauert es zu lange oder keiner hört zu oder bekommt die wichtigen Infos.

Die Probleme müssen also gemeinsam und gemeinschaftlich angegangen werden, um das Potential der einzelnen Disziplinen zu verstärken (Konzept: Kollektive Kreativität, interdisziplinäre Arbeitsweise, kreatives Lösen von Problemen).

Soziologie muss von ihrem bisherigen Individuum-Verständnis Abstand nehmen oder zumindest ein kollektives Handlungs- und Verantwortungsverständnis entwickeln, das die Handlungskonsequenzen einzelner auf die Gemeinschaft aufzeigt.

In der Wirtschaf,t in der ein Belohnungssystem etabliert wurde, was das Zerstörerische und nicht gemeinschaftliche Wirken im Sinne des Gemeinwohls belohnt. Die Wirtschaft müsste genau solche Projekte fördern, die die Gemeinschaft und das globale Verantwortungsbewusstsein stärken. Hier müsste das Konkurrenzdenken der Wirtschaft zurück gelassen werden, was es schwierig macht denen die in der Wirtschaft was zu sagen haben solche Projekte als notwendig erscheinen zu lassen.

Welche Lösungen nun aus meiner spekulativen Kunst heraus für diese Probleme bereut gestellt werden, kann ich kaum erfassen, aber ich möchte den Menschen zum Experten dieser Probleme machen, seine Sinne hingehende schärfen. Ich kann auch nicht beurteilen welche Paradigmenwechsel stattfinden müssten, um die Wissenschaftler aus den verschiedenen Bereichen dazu zu bringen sich dieser Ursachenproblematik anzunehmen und sie zu erforschen und mich da zu unterstützen. Das wird dann vielleicht erst bei der Vorstellung des Buches und den zugehörigen Schemata und den Lösungsansätzen, die weiter gedacht werden müssen erkannt, wenn die Wissenschaftler ihr Paradigma oder ihre Lücken erkennen.

Welche Rolle nun die Neurobiologie hierbei hat und welche Antworten sie geben kann, wenn man das Verhalten der Tiere beobachtet, also deren Einfügen in die materiellen Existenzbedingungen, kann ich so jetzt auch nicht sagen – dies müsste dann auch noch von der Kognitionswissenschaft ausgearbeitet und in meine Philosophie rein gearbeitet werden.

Dass die Kunst zu dieser Problematik mehr beitragen kann, als sie meint zu können, ist für mich ganz klar. Die Kunst ist für mich die einzige Alternative, die wir in einer Zukunftsgesellschaft des Tauschens, des Nicht-Kommerz haben. Aus der Wirtschaft und dem heutigen Konsumverständnis heraus gesehen, kann man so nicht überleben, als tauschender Künstler, allerdings wird das System so wie es bisher läuft, nicht überdauern können.

Auch der Mensch ist nun schon programmiert durch und für den Konsum – Konsum als Möglichkeit der individuellen Freiheit – ich entscheide was, wann und wie viel ich für mich möchte. Soll der Mensch aber wirklich das vernunftbegabte Wesen, homo sapiens, sein, dann sollte es auch möglich sein Vernunft und Intelligenz einzusetzen, um einen Ansatz zu finden diese Problem zu begreifen und sich ihnen gegenüber zu öffnen. Die Vernunft kann nur mit der Erkenntnis dessen beginnen, dass der Mensch die Naturgesetze nicht beherrscht, nicht austricksen kann oder wenn er dies glaubt, muss er sich eingestehen, dass er krank ist, was der erste Schritt zur Heilung wäre.

Ich als Künstler kann den Menschen ein Spiegelbild vorhalten, indem ich ihnen die Tricks und Täuschungsmechanismen, die sie um mich zu täuschen, verzaubern zu können zeige. Das klappt aber irgendwie nicht durch meine Kunst allein, deswegen ist dieses Buch nun die Antwort dazu.

Zusatz vom 19. Dezember 2016

weißes Blatt Papier – stellt die Naturgesetze dar, die funktionierenden und nicht funktionierenden Existenzbedigungen , die sich durch die Natur verändern, auch durch den Menschen und die Tiere. Es geht um die Handlungsweise der Gemeinschaft, das ist der Kern der Problematik. Der Handlung liegt nur das nach außen tretende, das aus dem Kopf kommende zu Grunde, alles andere findet nur im Kopf statt. Was im Kopf stattfindet versuche ich durch die Bühnenrepräsentanz im Theater verstehbar zu machen. Es entsteht ein Zwischenraum zwischen der materiellen Welt und der Bühnenwelt, in dem sich die beiden überlappen. Bsp: Benutzt man auf der Bühne statt einer Requisiten Waffe, eine echte, so stirbt der Schauspieler wirklich und nicht nur seine Rolle, wie es mit einer Requisiten Waffe der Fall wäre. Es geht um den Zwischenraum, in dem das durch, der Durchgang zu finden ist.

Es geht also um verschiedene Arten von Durchdringung...und der Mensch steckt in diesem Zwischenraum fest. Analog dazu ist dass ein Geist durch eine wand gehen, kann sie durchdringen, aber auch die materielle Welt durchdringt uns in unterschiedlicher Art. Wir Menschen können aber beim Versuch die Welt über den Kopf und über die Dinge zu begreifen auch alles durchdringen, um so eine Klarheit oder Stimmigkeit zu finden. Gleichzeitig gibt es ein Scheitern des Durchdringens, wenn wir eine Wand nicht durchdringen, sondern dagegen klatschen und vielleicht dabei sogar sterben. So haben wir ein Menschenbild entwickelt, vergleichbar mit einer Schimäre, d.h. wir meinen unterschiedliche Wesensformen in uns vereinigt, verschmolzen zu haben, die in unterschiedlichen Parallelwelten leben können. Diese Welten sind nur Vorstellungen und existieren nicht und doch verwechseln wir die Möglichkeiten der Vorstellung mit der materiellen Welt. Der Mensch ist gefangen in diesem Durchgang, in diesen Mauern, im Zwischenraum und ist beim Versuch durch die Mauer zu gehen darin hängen geblieben. Zusätzlich versucht er sich aus der materiellen Welt heraus zu heben, sich dort hinaus zu entwickeln und sich in seiner Kopfwelt, in seinem selbst erschaffenen Kunstwerk, das skulpturhaft gemacht ist, seine eigenen Ordnungssysteme, sein eigenes Selbstverständnis, Regulationssystem zu schaffen, die ihm eine Überleben, eine Zukunft ermöglichen, ohne zu erkennen, dass es nur im Kopf geschieht. Hinzu kommt noch die Ferngesteuertheit durch Religion und andere Glaubenssysteme, die aber als Freiheit empfunden und propagiert wird.

Welche Wissenschaft würde sich mit diesem Widerspruch beschäftigen? Die Soziologie? Aber die haben ja selbst dieses genormte Freiheitsverständnis? - Kann nun also die Kunst mit ihren Eigenschaften und Anlagen den Menschen überhaupt helfen? Ich weiß aber nicht was Kunst ist – ist Kunst eine Art von Wesensform, hat es eine Art von Lebendigkeit in sich, wenn es die Phänomene wie Geist, Seele und Bewusstsein steuert und als Kunstfigur diese in uns manifestiert durch Charakteranlagen, Verhalten, Handlungsweisen und Empfindung. Kann die Kunst der Macher, der Versorger der Lebendigkeit, des Lebens sein – NEIN, das ist die materielle Welt. Ist es möglich eben eine Lebendigkeit, einen Organismus künstlich bzw. künstlerisch zu erschaffen, um zu zeigen, dass Kunst solches eben vermag, aber der Umgang damit das wichtigste ist – das Verantwortungsbewusstsein anderen Menschen gegenüber, den Tieren gegenüber und dem Planeten Erde gegenüber.

Die materiellen Veränderungen (Tanglandschaft) können durch plastische Kunst verstehbar gemacht werden, die plastische Welt ist Formungen und Anpassungen unterworfen und nicht der skulpturhaften Handlungs- und Denkweise, des sich heraushebeln und Abschlagens. Es geht darum sich auf den Toleranz-/Referenzbereich des plastsichen Kunstverständnisses einzulassen und sich abzukehren von der Starrheit des Eigentum-Denkens oder des Beute-Machens oder des Besetzens der materiellen Welt. Die organische Ungewissheitslandschaft und deren Deutungsproblematik kann durch Kunst zu einer besser begreifbaren plastischen Welt gemacht werden.

Kann die Kunst eine Lebendigkeit, einen Organismus erschaffen, aber entscheidender ist, kann Kunst eine Lebendigkeit, ein Organismus sein? - Die Antwort müsste im Buch liegen, also in dessen Rhetorik, Programm, spekulativer Beweisführung und in der Auseinandersetzung mit der Mittigkeit, denn für mich leben wir ja in der plastischen Welt – ich bin ja in dieser Welt ein Künstler, der durch die Deutungsproblematik dazu kommt ein Kunstwerk zu schaffen. Durch das Einpendeln in den Toleranzraum, verstärkt durch Empathie arbeitet das Gehirn kompatibel und dort kann ein Warnsystem etabliert werden oder entwickelt werden, um vor destruktiven und irrationalen Verwendung von Kunst zu warnen. Auch soll es vor der Verwechslung der Kopf-/Theaterwelt mit der materiellen Welt warnen, indem klar gemacht wird was das Problem der Durchdringung und des Passierschein-freien Durchgangs ist. Es geht also darum die Freiheit innerhalb der Naturgesetze und  der materiellen Welt zu erfahren und nicht durch ein sich heraus hebeln aus ihnen, nicht durch ein Überschreiten des Referenzbereiches

18. Dezember 2016- In den letzten Tagen habe ich mich nicht nur mit dem was Kunst ist beschäftigt. Ich habe eine Art Training entwickelt um Kunst und Kunstwerk in allerlei Denkvorgänge hinein zu arbeiten. Ob das möglich ist, ob die Begrifflichkeiten der Kunst das so überhaupt zulassen, darauf komm ich später zurück.

Ist Gott, Geist, Seele Kunst oder ein Kunstwerk – also sind diese Konstrukte,  Abstraktionen, Symbolik Ergebnisse künstlerischer Vorgehensweisen, sind es künstlerische Produkte? Inwiefern liegt der Verwendung von Begriffen wie Gott, Geist eine Bewertung vor, die gewohnheitsmäßig verloren geht.

Seit Tagen beschäftige ich mich nun mit diesem in uns sein, das wir mit Geist, Seele, usw. beschreiben. Geht es hier um ein freies Individuums-Verständnis, das den materiellen Körper als einen Wirts-Körper nutzt. Dem Wirts-Körper gegenüber steht der Parasit. Der Parasit ist die Repräsentanz des allmächtigen Imperiums der Totalität von Götterwelten (oder Monotheismus) und die Unterordnung, also das Sklaventum des Wirts-Körper wird nicht bemerkt, ignoriert oder gar begrüßt und verstärkt. Der Geist, die Seele, das Individuum sind Parasiten, die sich in den materiellen Wirts-Körper einnisten – das begreife ich als Kunst, als künstlerischen Vorgang.

Das Problem ist, dass wir unterschiedliche Daten über Bewusstsein oder Bewusstheit haben, die sich durch die Menschheitsgeschichte immer wieder anders zusammensetzen.

Wo schaltet sich der Mensch als Künstler nun ein, um den Parasiten in sich zu füttern?

Der Parasit ist der Stellvertreter Gottes und der problematischen Eigenschaften des Geistes beispielsweise, die gar nicht vorhanden sind. Geist findet man auch in der Geisteswissenschaft, aber auch Geister, die durch Wände gehen können – was sind jetzt eigentlich Eigenschaften von Geist und woher kommen sie? Es geht um nicht vorhandene eingebildete Eigenschaften, um Hokuspokus, was alles miteinander vermischt wird und wir setzen das gleich mit unseren Anrufen und Empfindungen. Der Mensch beschwört das Imperium Gottes, er ruft ihn an und betreibt Schamanismus oder Zauberei und lassen diesen Kunstkörper, die Kunstfigur, den Parasiten in uns wohnen und verschmelzen ihn als Geist oder Seele scheinbar mit dem materiellen Körper. Ziel ist es so Gott näher zu kommen. Ist der Parasit ein Wesen, etwas was unserer Persönlichkeit oder unserem Charakter zu Grunde liegt, also eine Kunstfigur, die als Handlungsinstanz und Erkenntnisgrundlage dient. Alles was von diesem Parasiten ausgeht findet nur im Kopf statt, dort wo das Kopfkino läuft, ein Theaterstück, ein zusammen gereimter Film spielt sich ab aus der Vorstellung geboren. Kunst einerseits als Bewertungssystem oder Erklärungsansatz einzubringen, kann ich dann diesen Parasiten, diesen erfundenen Gott, also das ganze illusorische Denksystem durch Das Wesen der Kunst auflösen oder neu justieren. Der Parasit repräsentiert das skulpturhafte Kunstverständnis und dessen Eigenschaften und die scheinbare Substanz dieser Art Kunstwerke, die aber nur im Kopf existieren. Das permanente Deutungsproblem des menschlichen Gehirns ist es sich in den funktionierenden und nicht funktionierenden Existenzbedingungen zurecht zu finden. Kunst innerhalb der funktionierenden Existenzbedingungen wird meiner Meinung in der Plastik repräsentiert, also in der plastischen Deutungsmöglichkeit bzw. mit den Mitteln des mittig-sein.

Wir haben hier einmal die Skulptur, die für Grenzüberschreitungen und Selbstbestimmung, etc. steht. Deren Repräsentanz im Kopf wird bei mir durch die Vergoldung im Kopf symbolisiert wird und den Parasiten darstellt und dessen Eigenschaften und sein Funktionieren – ist aber der Totalität, der Allmacht Gottes untergeordnet und vertritt auch die Interessen Gottes. D.h. Gott hat die Natur, das Materielle geschaffen, Gott weiß alles, Gott ist bei jedem Menschen individuell, besonders beim Gläubigen. Diese Art der Sklaverei wird als individuelles, selbstbestimmtes, freies Verständnis von Mensch-Sein begriffen und formuliert. Das Problem ist man geht hier von etwas aus, das auf einem Fehler basiert, wenn der Mensch sich als eine Insel definiert und nicht als in den funktionierenden oder nicht-funktionieren Existenzbedingungen befindend sieht. Wenn man durch Gott gedacht die materielle Welt interpretiert und bewertet, wird sie als Gefängnis begriffen oder als ein Automatismus, der den Körper als Insel, als Hülle sieht. Stirbt diese Hülle verlässt der Geist, die Seele sie.

Dem gegenüber steht das plastische Bewusstsein, die plastische Bewusstheit, also die materielle Welt, die Natur zu respektieren und anzuerkennen, dass man aus der Natur stammt. Evolutionäre Anpassungsdynamiken, als Künstler, der ein deutendes Kunstwerk seiner materiellen Welt schafft, und eben nicht skulpturhaft werkt, indem man Grenzen der materiellen Welt zu überschreiten gedenkt oder Welten erschafft, die materiell nicht existent sind, indem man Gott erfindet oder ein idealistisches Freiheitsverständnis hochhält, sich also lieber dem Parasiten als Wirt zur Verfügung stellt und das Materielle, plastische Deuten und Erkennen der Welt als Gefängnis empfindet.

Der Mensch definiert als materieller, funktionierender Körper und Organismus lebt in den funktionierenden oder nicht funktionierenden Existenzbedingungen, also in der materiellen Welt – repräsentiert durch das weiße Blatt Papier. Es geht also um Elemente, die sich um orientieren, umwandeln und sich verbinden in molekularen Strukturen, also in permanenter Veränderung sind. Das Bild des Menschen nun ist das einer Insel, die sich aus diesem Funktionszusammenhang heraushebt, aber nur im Kopf. Diese Vorgänge haben noch nicht mal eine Energie, also keine Energie entsteht dabei. Es gibt keine materielle Verbindung zur Funktion oder Nicht-Funktion der materiellen Wirklichkeit.

Im Kopf entsteht also ein Kunstwerk, das unserem Bewusstseins-Verständnis zu Grunde liegt. Der Mensch ist Künstler und gleichzeitig Mystiker, die Gott anrufen und lassen zu dass wir mit einer Kunstsubstanz gefüllt werden, also den Parasiten einladen über uns zu bestimmen, obwohl das Ganze nur eingebildet ist und der Parasit gar nicht materiell existiert. Da wir Gott ähnlich sind, schaffen wir uns Abwehrmauern an, damit der Parasit nicht entlarvt werden kann. Das ganze ist aber nur Kunst, ein Kunstwerk, ein Kunstgriff. Da wir uns nicht als Künstler sehen, der trainiert im plastischen Kunstverständnis lebt, machen wir uns zum Sklaven unseres skulpturhaften Kunstwerks. Ein eigenartiges Kunstverständnis liegt dem zu Grunde und dessen Auffassung von KÖNNEN.

Können – Kann-Bestimmung – die geistige, körperliche Fähigkeit etwas zu haben, zu verstehen, zu beherrschen (man meint Herrscher des Planeten Erde zu sein, also man meint die Fähigkeit zu haben dies tun zu können). Es kommt zum Widerspruch zwischen können (geistiges Wissen, Vermögen, Fähigkeiten anzueignen, Naturgesetze verstehen – sich dann in die mittig-sein einzupendeln, sich also in den Naturgesetzen zu bewegen - andererseits kann man dieses Wissenspotential zur Beherrschung der Natur anwenden. Da das Beherrschen der Naturgesetze aber nicht möglich ist, muss man sich aus der Welt der Naturgesetze herausheben und schafft sich eine neue Welt, in der man glaubt aus ihr heraus die anderen Welten beherrschen zu können. Es bleibt aber bei dem fähig sein nur in der Kopfwelt, in der Kunstwelt. Diese Welt basiert auf reiner Einbildung, Humbug.

Kunst hat die Bedeutung Widerspiegelung der mannigfaltigen Beziehungen des Menschen zu seiner Umwelt durch die schöpferische Gestaltung von Dingen und Vorgängen der Wirklichkeit mit Hilfe sinnlich wahrnehmbarer Mittel und die dadurch geschaffenen werke in allen künstlerischen Disziplinen. Hier gibt es ein Problem – der Mensch und seine Umwelt – hier liegt schon die Suggestion des Inseldaseins des Menschen vor.

Das Können – die erworbene Fertigkeit, Geschicklichkeit auf allen Gebieten der Kunst, wozu dann auch schwarze Kunst,, also Zauberei und Magie gehört zu erlangen und einzubringen in einen Erklärungs-/Entlarvungszustand der evolutionären Anpassungsstrategien der Täuschung und Tarnung.

D.h. der Kunst liegt das Handwerkszeug der Täuschung und Tarnung zu Grunde, um mit diesen Anpassungsstrategien überhaupt arbeiten zu können. Um in unserer Ungewissheits-Welt die Probleme der Deutung bewusster erkennen zu können.

Das Wort Kunst bezeichnet im weitesten Sinne jede entwickelte Tätigkeit, die auf Wissen, Übung, Wahrnehmung, Vorstellung und Intuition, Inspiration und Eingebung, Empfindung begründet ist. Im engeren Sinne werden damit Ergebnisse gezielter menschlicher Tätigkeit benannt, die nicht eindeutig durch Funktionen festgelegt sind. Dem gegenüber steht dann das materielle Funktionieren.

Die ursprüngliche Bedeutung des Begriffs Kunst, die sich als Gegensatz zur Natur auf alle Produkte menschlicher Tätigkeit beziehen konnte, hat sich zwar erhalten (Kunststoff), jedoch versteht man seit der Aufklärung unter Kunst vor allem nur noch die Ausdrucksformen der Schönen Künste, es geht also nur noch um Geschmack, um subjektive Bewertung von Ästhetik.

Ich gehe mit meiner Arbeit wieder zurück auf das Ursprüngliche. Etymologisch gilt zu unterscheiden zwischen etwas künstlich geschaffenem und nicht natürlich gewachsenes – das ist nicht echt, das ist nur Kunst. D.h. Authentizität ist das Materielle, die Natur, das natürlich Gewachsene, das Richtige, das Original und die Wahrheit. Das künstlich Geschaffene ist also das Flasche, die Kopie, das Imitat. (Das Vorgefundene ist das Natürliche und Geschaffene entstammt  aus einem schöpferischen Prozess.)

Etymologie Kunst – künsteln, gekünstelt, erkünstelt, Künstler, künstlerisch, künstlich, Kunststück. Kunst als schöpferische, gestalterische, schöpferische Fähigkeit,, die ihm verhilft sich aus der Gesellschaft abzuheben. Kunstwerk ist das Produkt dieser herausgehobenen Fähigkeit. Es geht um handwerkliches Können, was hier der Kunst zu Grunde liegt.

Dieses Verständnis von Kunst als schöpferischer und gestalterischer Akt, kann dazu führen sich eben als Herrscher der Welt zu sehen.

Kunst in diesem Sinne bezieht sich grundsätzlich auf alles, was Menschen meinen zu können und was vom Menschen gemacht ist. Auch das was er sich vorstellt, erdenkt und erfindet, also z.B. Gott, das ist dann Kunst. Der entsprechende Gegenbegriff ist hier Natur und daraus wird dann der Gegenpart künstlich abgeleitet – doch durch Gott wird das alles auf den Kopf gestellt, denn er hat ja die Natur erschaffen, also auch den Menschen. Hier wird das Paradoxon sehr deutlich – wer war zuerst da? Bei mir ganz klar der Mensch und dessen Kopfgeburt – Gott.

Deswegen ist meine Frage am Anfang gewesen, ob man sich mehr auf den Begriff Kunst konzentrieren soll. Der Mensch schafft das Kunstwerk seines Selbst, seiner Welt, seines Glaubenssystems und versucht sich über die materielle Welt zu erheben. Ich komme aus dieser Problematik der Deutung nicht heraus, in die materiellen Existenzbedingungen herein zu arbeiten … ich muss ja essen, ich muss überleben.

Kunst steht für Wissen und Kenntnis, aber auch menschliche Befähigung von Fertigkeit und Kompetenz zu besitzen, erst mal unabhängig von einem ästhetischen Anspruch. Daraus ergibt sich aber auch ein Bewertungssystem, sowie – Das ist keine Kunst!! Das ist so einfach, wie kann das Kunst sein??? - Diese Bewertung wird auch auf die Naturgesetze übertragen, denen ein Automatismus unterstellt wird. Kunst (griechisch Technik) steht also zunächst noch im Sinne von Erfahrung und Empfinden (das ist die heutige Grundlage der Existenzberechtigung durch Geburt und Grundlage des Bewusstsein des Individuums und die Bestätigung der eigen Existenz durch die Sinneswahrnehmung), dann von Wissenschaft (Gelehrter, Bewanderter, Kenner, Kritiker, Genie, Spezialist – hier hebt man sich heraus), experimentieren (etwas künstlich herstellen), erfinden und wird dann später fast nur noch als die Schönen Künste bewertet, das einzige was von der alten Bewertung übrig bleibt ist – gekünstelt (hier wird die Kunst zur Eigenschaft gemacht) - also Kunst, die lügt, sich verstellt, sich tarnt und unnatürlich ist. Die heutige Sicht der Kunst leistet keinen Beitrag mehr zu Erklärungen von Ich und Welt, sondern die Wissenschaft muss diese nun leisten und erklären wie sich das Ich zusammensetzt. Der Mensch als Künstler seines Ichs und als Kunstwerk geformt durch sein Kunstverständnis gleichzeitig findet keinen Weg in den Diskurs in der Kunst und Wissenschaft.

Künstlerisch (klug, geschickt, der Mensch, der Systeme, die Natur, Menschen ausnutzt; Kunststück – Meisterstück einer gekonnt ausgeführten Leistung – was aber auch Gaukelei, Zauberei, Betrug sein) – künstlich (nachgemacht, nicht natürlich – einerseits machen wir die Natur nach, aber trotzdem ist es nicht natürlich – da wird alles miteinander vermischt)

Ich lebe in einer plastischen Welt und nicht in der Skulptur-Welt! - Woran machst du das fest? - An der Mittigkeit – ich lebe darin, ich bin eingependelt in der Mittigkeit und nicht in der absoluten Selbstbestimmtheit. Sowohl im Denken, als auch in den Handlungen.

Momentan erlebe ich einen Bruch zwischen einer Klarheit, die ich vorher hatte bis du gekommen bist. Deswegen brauche ich jetzt Fragen um das wieder hervor zu holen. Ich habe vor ein paar Tagen Bilder zu dem Thema Wirts-Körper/Kunst gemalt und kann sie nicht finden bzw. ich sehe sie nicht mehr so wie ich sie beim Zeichnen erlebt habe, irgendwie ist die Lebendigkeit weg. Ich bin irgendwie woanders. Ich hoffe das geht weg, wenn wir intensiver zusammen arbeiten.

13. Dezember 2016-Der Mensch ist zum Künstler-Dasein gezwungen-Der Mensch macht Kunst, indem er sich ein anderes Weltbild als das Materielle erschafft, wobei die  Veränderungen der eigenen Existenzbedingungen ignoriert werden, z.B. durch die Vorstellung von Unendlichkeit. Die Vorstellungswelt wird zur materiellen Existenz.

Der Mensch wird gezwungenermaßen zum Künstler, da er in einer dauerhaften Deutungsproblematik steckt und er in einer ungewissen und zu deutenden Materialität, also in einer plastischen Welt lebt. Doch statt sich der Plastik zu stellen, entscheidet er sich für die Kopfwelt, die Vorstellungswelt, also die Skulptur und überträgt deren Eigenschaften und Anlagen, nicht nur auf sich, sondern auch auf die Welt. Diese Eigenschaften begründen nun also das selbstbestimmte Ich, ein Selbstbewusstsein, das sogar über den Tod hinaus existiert. Der Mensch isoliert sich also von den materiellen Existenzbedingungen und meint über die Durchdringung, Unter- oder Überschreitung selbst bestimmen zu können – dies ist natürlich nur scheinbar möglich. Diese Ausrichtung auf das skulpturhafte Kunstwerken ist fatal, da sich der Mensch ausserhalb seines Toleranzbereiches bewegt bzw. die Grenzen dessen versucht zu durchbrechen oder zu erweitern. Mein Ansatz ist nun das künstlerische Werken zurück in die Mitte, in die Balance zu bringen, indem das plastische Handwerkszeug benutzt wird, um Vorstellungswelten zu generieren, die in der materiellen Wirklichkeit Bestand haben können.

Das Problem ist, dass wir in den evolutionären Anpassungs-Dynamiken leben, denen Trug, Täuschung, etc. zu Grunde liegen – es geht also darum: fressen oder gefressen werden. Heute begreifen wir unsere materiellen Existenzbedingungen als Beute, die man aufsaugen und verschlingen kann, so als ob das Materielle unsere Mutter wäre, deren Milch wir aufsaugen und ihre Brust verschlingen, um sie umzuwandeln in einen nicht vorhandenen Zustand, um so ewiges Leben zu bekommen. Welche Art von Mischwesen liegt dem Menschen und dieser Art von Geburts-Verständnis zu Grunde?

Ausgehend davon wie das kuriose Mensch-Sein entstanden ist und in dem der Mensch gezwungen ist zum Künstler zu werden, der Kunst produziert und in einer Kunstwelt lebt, sich also bemühen muss sich die künstlerische Praxis anzueignen. Es geht um die Grenze zwischen Kunst und materieller Existenz – daraus ergibt sich, dass der Mensch nur über die Kunst den Planeten Erde und dessen Existenzbedingungen zu bestimmen versucht. Künstlerischer Gestaltungsdruck, Lug, Magie, Betrug, Tricks, Täuschungen liegt dem Menschenbild bzw. Begriffsbild – Plastik/Skulptur – zu Grunde. Dieses Weltbild, diese Kuriosität eher in einer Theaterwelt , also dem Kopftheater zu leben und nicht so sehr in den materiellen Existenzbedingungen. Hier ist die Rollenidentität die Grundlage des Bewusstseins, die Ich-Erfahrung-Welt wird bestimmt durch die Sinneswahrnehmung und die Requisiten-Welt erlebt und die scheinbaren Herrschaftseigenschaften und Handlungsansprüche in der eigenen Inszenierung zu haben, die ohne Handlungskonsequenzen zu funktionieren scheint. Das Ganze wird dann durch Götter-Welten bzw. religiöse und ideologische Welten, Gesetze oder Staaten und Menschenrecht-Verständnisse/Existenzrecht durch Geburt in ein suggeriertes Ich abgesichert. Dies wurde dann durch die Zivilisations- und Entwicklungsgeschichte hindurch permanent wieder modifiziert, um so die Anlagen und Eigenschaften des Menschen nicht nur zu definieren, sondern auch immer weiter auszubauen.

Ich hab versucht mich nochmal allgemein und im Sinne des Summarys damit zu beschäftigen, was der Kunst zu Grunde liegt? Geht es einerseits um das Beobachten und das Staunen darüber was der Beginn von Kunst ist – daraus wird dann ein aktives Gestalten mit Hilfe der jeweiligen künstlerischen Techniken bzw. des Handwerkszeugs. Das aktive Verändern, also die Tat, die beim Künstler auch immer mit Handlungsverantwortlichkeit der Autorenschaft einhergeht, kommt noch die Distanz des Kritikers zum eigenen Kunstwerk hinzu.

Wie könnte eine Vorstellungswelt aussehen, die auf plastischem Denkwerkzeug bzw. plastischem künstlerischem Handwerkszeug aufgebaut ist? Wie weit kann sie gehen und was können die Rückkoppelungen zur materiellen Wirklichkeit sein?

Es geht um die Höhlen-Philosophie und die Problematik der Deutung von ungewissen Erlebnissen und Erfahrungen in einer sich permanent verändernden Welt zu leben. Wie z.B. die Tanglandschaft dies nachvollziehbar macht, indem man diese beobachtet und versucht sie nach zu modellieren, ihren Strukturen zu folgen und sich da hinein denkt und hinein fühlt. Empathie und Vorstellungen von lebendig-organischen Welten, in denen Geist, Seele und Bewusstsein eins sind und in deren Rahmen unser Gehirn noch kompatibel arbeiten kann.

Wie kann man nun jemand überzeugen sich mit natürlichen Strukturen und Erscheinungen zu beschäftigen und sich in solche Vorstellungswelten hinein zu fühlen, anstatt sich süße, glitzernde Einhörner vorzustellen und diese zu modellieren oder in Legenden, Bilder, etc. einzubinden?

Das wäre für mich ein illusionäre, zusammen gereimte Grundlage von Vorstellung, die man in der Bibel, Mystik, Märchen, Mythologie finden kann und es gefährlich ist sich so von Grenzüberschreitungen evolutionärer Vorstellungsmöglichkeiten verführen zu lassen. D.h. es darum sich ein Warnsystem an zu trainieren, das beim Ausdenken von Möglichkeiten mit einzubeziehen ist und so kann man lernen, dass das Problem in der Durchdringung von allem diesem ist. Diese Theater- und Kopfwelten bergen ein Gefahrenpotential – das Einhorn als Beispiel des nicht vorhandenen und so wird trainiert sich eine Welt der Täuschungen und Zauberei zu schaffen, in der es um die Dinge geht und nicht um die Wirkungen, sonst würde man gar nicht auf die Idee kommen Einhörner abzubilden, plastisch nachvollziehbar, anfassbar zu machen. Wir müssen lernen, der Fantasie Grenzen zu setzen, sonst sind wir Zauberer und Künstler mit verantwortungsloser Autorenschaft.

Es geht also um den verantwortungsvollen Umgang mit Fantasie und Vorstellungswelten – diese muss durch die größte oder kleinste Wahrscheinlichkeit, dass sie in einer materiellen Welt existieren können, überprüft werden. Es geht also darum sich nicht selbst zu täuschen bzw. sich nicht selbst aus zu tricksen und so zum schlechten Künstler zu werden. Dieser Unterschied wird in der Fotografie sehr deutlich – wenn man knipsen vs. Fotografieren sieht. Es geht darum das technische Verständnis, also das Handwerkszeug zu beherrschen und damit der Fantasie einen Rahmen zu setzen. Durch das trainierte Fotografen-Auge kann man dann bewusster ausdrücken und festhalten was die Wirklichkeit, das jeweilige Objekt ist, ohne etwas hinein zu deuten oder dem Rezipienten erklären zu müssen. Dieser Unterschied ist heute aufgehoben, indem man nur noch von Geschmack spricht, der aber bei jedem verschieden ist. Etwas Einzigartiges entsteht, indem Interpretation und Betrachtung in die Wirklichkeit hinein gedacht werden und Kunst zur Beliebigkeit, zur persönlichen Empfindung wird. Die technische gute Ausführung ist heute nur noch Teilbereich eines „guten“ Kunstwerks, denn es gilt nun eher die Devise, was den eigenen Geschmack trifft ist ästhetisch, also Kunst.

In diesem Verständnis von Kunstwerk liegt auch mein persönliches Problem, so dass ich zum Kunst-Forscher geworden bin, der Kunst hinterfragt und ob Kunst die Gesellschaft bzw. das Individuum verändern kann. Mein Produkt, also das Buch ist im Rahmen dieser Fragen kaum noch sichtbar. Dieser universelle Ansatz wird heute auch in der Wissenschaft nicht erwünscht, worauf wahrscheinlich auch die Absage der Documenta basiert. Die Beschäftigung mit dem Unendlichen ist eher ein Thema der Religion als der Kunst – was sich bei mir durch die Vergoldung (also dem zusammen gereimten, dem nicht funktionierenden) symbolisiert – dies widerspricht dem heutigen künstlerischen Verständnis. Der Kunst soll eigentlich das Grenzenlose zu Grunde liegen – damit beschäftige ich mich ja auch, allerdings wird gerade dieses zur Nicht-Kunst. Meine Forschungsarbeit ist eher vergleichbar mit erfinderischen, gedanklich konstruierten Pilotprojekten, die so neu sind und erst mal problematisch aufgefasst werden und auf Ablehnung und Widerstände stoßen, da sie alte Sicherheiten auflösen und es anderen Schwierigkeiten bereitet sich darauf einzulassen.

Was bedeutet, dass dieser universelle Ansatz in der Wissenschaft abgelehnt wird?

Mein Ansatz ist aufgebaut auf der permanenten Verdichtung durch verschiedene Themen, Sachzusammenhänge und Perspektiven einen Strang, einen Zusammenhang zu machen. Die scheinbar komplexe Welt soll vereinfacht werden. Ich selbst bin gezwungen meine verschiedenen Ideen und deren Überlappungen in eine vereinfachte Struktur zu bringen, um die Welt erkennen zu können. Aufgrund meiner Handicaps, musste ich mir selbst beibringen Strukturen zu erkennen.

In der Wissenschaft wird dieser Ansatz noch abgelehnt, da das Interdisziplinäre jetzt erst im Kommen ist, weil die Spezialisten der einzelnen Disziplinen noch nicht wirklich aus ihrer Spezialiät aussteigen können und ihre alten Sicherheitskonzepte nicht aufgeben wollen, da sie meinen nur auf diesem Gebiet das wahre Wissen zu besitzen. Man könnte sagen, ich mache jetzt mit der Kunst etwas ähnliches, indem ich alles aus der Warte der Kunst betrachte und behaupte alles sei Kunst, gleichzeitig aber begreife was alles nicht Kunst ist. Dieser vielleicht schon wissenschaftliche Forschungsansatz, also die Hypothesen, ist von mir, dem Einzelgänger, aufgestellt worden und kritisiert auch das künstlerische Verständnis, verstößt wahrscheinlich sogar dagegen.

Alle wollen so weiter machen wie bisher, als wäre alles in Ordnung so und die wenigen Widersprüche werden wir schon bewältigen lernen, also in der Zukunft werden die Probleme dann

sicherlich gelöst.

Der Mensch deutet alles nach seinem Gutdünken und funktioniert die Auslegung nicht, dann nimmt er es sich einfach eine andere, da er meint die Herrschaft über alles zu haben. Deswegen haben wir nun die fünf Werkstätten beschrieben, in den die Abgrenzung zum materiellen Durchgang, zur Durchdringung der Materie untersucht wird und beobachtet wird wo das Funktionieren bzw. das Nicht-Funktionieren beginnt. In der Beschäftigung mit diesen Prozessen in den Werkstätten, sollen wir unser Gehirn wieder kompatibel arbeiten erlernen. Das Gehirn und dessen Verarbeitung von Informationen soll dem Menschen zu Verfügung gestellt werden, sodass ein Warnsystem entsteht, das die Vorstellungsproblematik, also welche Tricks wir anwenden und wir wir uns suggestiv täuschen, erkennen hilft. Wir versuchen das von uns selbst erschaffene Rüstzeug der Unangreifbarkeit zu erkennen und es abzulegen, also wir versuchen diesen Selbstbetrug zu entlarven, was in der Fälscher-Werkstatt behandelt und erkennbar gemacht werden soll. Wir sollen uns bewusst werden, dass wir nur ein Fälscher sind, der Kunstwerke fälscht und müssen erkennen, dass wir Kopie und Original verwechseln. Die Suche nach Wahrheit und Gewissheit, auf denen Vertrauen aufgebaut werden kann, liegt dann den anderen Werkstätten zu Grunde, insbesondere der Weltformel-Werkstatt. Also der Werkstatt, in der die Balance, das Mittig-Sein, etc. in seiner Tiefe begriffen werden soll -  also was dem Leben, der Lebendigkeit im Ungewissen Orientierung, also einem Bewegen in der Mittigkeit zu Grunde liegt und wo die Grenzen dessen sind. Die Weltformel selbst ist auch nur ein Ideal-Prinzip, in dem Naturgesetze und das menschliche Wesen zusammen gedacht und gefasst werden. Das gibt es so bisher noch nicht.

16. November 2016-Vorbereitung auf Berlin-W: Gestern sind mir zwei Probleme oder Missverständnisse aufgefallen? Wie viele Stunden bzw. wie viel willst du für mich arbeiten? - R: Ich würde zwischen 20 und maximal 30 Stunden die Woche arbeiten.

W: Und wie sieht es aus mit arbeiten am Nachmittag, also morgens zwei Stunden und am Nachmittag nochmal. - R: Das wäre nicht so schön für mich, denn dann müsste ich meinen Tagesrhythmus komplett nach der Arbeit richten. Lieber wäre es mir morgens länger und wenn es „brennt“ kann man sich natürlich auch mal ein zweites Mal am Tag treffen, aber nicht regelmäßig.

W: Ich hatte den Eindruck, dass du denkst es wäre bei der Aufgabenstellung im Laufe der Zeit etwas entstanden, was gar nicht abgesprochen war. - R: Zu Beginn hieß es eben, du brauchst jemand der dir beim Texte schreiben hilft und inzwischen habe ich das Gefühl du möchtest, dass ich dein ganzes Lebenswerk durchschaue und durch forsche. - W: Ich meine, dass es richtig ist, dass ich so etwas brauche bzw. meine ich ich hätte das in den Anfangsgesprächen deutlich gemacht. Was sich vielleicht stärker durch die Gespräche in Berlin vor vier Monaten ergeben hat, ist dass auf die Frage warum ich soviel Schulden mache, ich zu der Schlussfolgerung kam dass das jetzt meine letzte Chance ist, also mit dir.

Das Konzept und Schema des Mittig-Sein ist in letzter Zeit bei mir verstärkt in Träumen  aufgetaucht. Ich habe nun das Gefühl, dass das der Kern ist und nicht die Werkstätten. R: Ja, das ist der Kern und unterliegt ja deiner ganzen Theorie, das haben wir erst mal in die Weltformel-Werkstatt verschoben. W: Die Werkstätten beinhalten dann eher eine Bestandsaufnahme, Analyse und Angebot von Alternativen.

Die plastische, die skulpturelle, die strukturelle Erklärung des Bewusstseins, aber auch des Bewusstseinszustand des „wieder“, die permanente Wiederholung, die auch ein „rückwärts“ im „wieder“ ermöglicht. Der Zustand des Bewusstsein, die Entscheidungs- und Handlungsgrundlagen und deren Konsequenzen im Materiellen sollen verbunden werden, sodass auch die Willensausrichtung und die Erkenntnisgrundlage von „Sein“ und „Sinn“ abgeleitet und vorgestellt werden können und somit auch die Existenzbedingungen des Menschen bzw. dessen Existenzrecht bestimmt werden kann.

Einmal durch die Zurückführung auf das „Mittig-Sein“, also durch ein einpassen der Definition von Freiheit in die Mitte und ein anderes Mal durch ein Metamorphose-Verständnis des höheren „Sein“ und „Sinns“. Das jetzige Verständnis der Menschenrechte, ist dass alle mit dem gleichen Recht geboren sind, woraus sich ein Geburtsrecht ableitet, allerdings nicht für alle Lebewesen. Dieses Recht wird also dem menschlichen Lebewesen, dem höheren Lebewesen zugesprochen, da es als ein Wesen definiert wird, das durch die äußeren Bedingungen erklärt wird, das auf die äußeren Bedingungen reagiert. Hier sind aber noch nicht die funktionierenden Stoffwechsel-Existenz-Bedingungen und deren Grundlage molekularer Verknüpfung gemeint, die dem Leben und der Geburt zu Grunde liegen, doch darauf muss der Schwerpunkt gesetzt werden, sonst funktioniert man nicht, auch nicht in der Vorstellung. Diese äußeren Bedingungen gibt es so nicht, sie sind ein Konstrukt, eine Deutungsgrundlage worauf die Ich-Erfahrung aufbaut und die Grenzen, die Eingrenzung, die Abgrenzung und die Umrisse des Ich aufzeigt. Das Ich wird zum Kokon, zur suggestiven Insel, ein Ding, ein geheimer Code des Lebens, das sich nur durch Abgrenzung und Eingrenzung der äußeren Bedingungen darstellen lässt und die bloßen Umrisse, die sich durch die Grenzsetzung ergeben, sind die Grundlagen für die Darstellung oder Darstellbarkeit der Kunstfigur ICH. Allerdings fehlt hier natürlich das Konzept der Durchdringung, des Durchfliessens, des Eindringens (ohne zu zerstören oder verletzen), das sich im Schema des Mittig-Sein zeigt und sich eben nicht nur für das Aufzeigen von Widersprüchlichkeiten der Vorstellung von ICH eignet, sondern auch für die Wiedergeburt des ursprünglichen Zustandes der ICH-Erfahrung. Dem jetzigen Autokratie-Verständnis des ICH  möchte ich nun entgegenwirken, indem ich den Menschen bei seinem Passieren der Grenze von der materiellen Ebene in die Vorstellungs-Ebene aufhalte und ihn nach seinem Passierschein frage, um ihm bewusst zu machen, dass er sich nun nicht unbekümmert in eine neue materielle Ebene heraus hebelt, sondern sich alleinig auf den vorgestellten Grund eines Ich-Verständnisses stellt (Texthintergrund – Beschäftigung mit Pass, passieren).

W: Könntest du dir vorstellen, dass wir jetzt so arbeiten von Berlin aus, dass ich über Team-View zuschaue, wie du die Texte schreibst und dich dann gleichzeitig über Skype aufmerksam mache, wo man noch einen bestimmten Textabschnitt einfügen kann, den du dann wieder bearbeitest und so weiter. - R: Also, dass du mir beim schrieben zusiehst, gefällt mir ehrlich gesagt nicht so gut, da ich mich dann beobachtet fühle und mich das unter Druck setzt.

W: Glaubst du wir könnten jetzt diese Arbeit als künstlerische Philosophie der permanenten Wiederholung bezeichnen? - R: Ich denke man kann die vier Worte auf jeden Fall zusammen bringen, aber ich müsste da noch etwas darüber nachdenken.

Etymologie/Bedeutung: „wieder“-Adverb: ein oder mehrere weitere Male; ein früher Zustand wird hergestellt; Unterscheidung der Lesarten – wieder (erneut) und wider (gegen) – dies geht auf eine gelehrte Differenzierung im 17. und 18. Jhd. zurück.

Synonyme: abermals, erneut, mehrmals

Gegenwörter: einmal, nicht, nicht mehr

Ausdrücke: hin und wieder, nichts und wieder nichts, wieder und wieder

Mit diesen Adverb-Bedeutungen wird ausgedrückt, das etwas nach einem bestimmten Zeitraum erneut geschieht, ein früherer Zustand, Tatbestand von neuem besteht. Es wird aber auch Erstaunen und Missfallen aus – dieses Mal, wieder, öfter, schon wieder.

Es wird nicht durch eine erneute, sondern durch eine erstmalige Handlung eine Veränderung zu einem früher bestehenden, nicht besonders ausgesprochenen Zustand herbeigeführt wird.

„wieder“ leitet sich aber auch von einer Handlung, einem Zeitbestand ab und wird weiter zu einer anderen Handlung, Tatbestand.

Präposition:  „wider“ - gegen, entgegen

Adverb: „wieder“ - zurück, abermals, erneut

mit konjunktionalem Charakter: „wieder“- umgekehrt, hingegen, anderer-, seiner-, ihrerseits

„wieder“ und „wider“ wurden irgendwann im 17./18. Jhd. dann auch in der Schreibweise von einander unterschieden.

Präpositionen sind Wörter die Beziehungen zwischen anderen Wörtern herstellen, so etwas wie für, gegen, mit, von, etc.

Adjektive (Wie-Wörter) beschreiben Substantive(Hauptwörter). - Das Haus (Hauptwort) ist grün (Wie-Wort).

Adverbien beschreiben Verben (Tätigkeiten). -  Ich gehe (Verb) wieder (Adverb) nach Berlin.

Im 8. Jhd.: (ent)gegen, zuwider, zurück, abermals; gegenüber setzen → setzen; auseinander, abgetrennt, weg und fort, abseits, entgegen; ganz → Ganzheit; nach allen Seiten auseinander gegangen; Fehler, Gebrechen; stehen; zeitlich: gegen, etwas Ungefähres; räumlich: auseinander, entgegen; Entgegenwirken des Widerstandes; im Gegensatz zum Widerspruch; zurück – also bei einer eingeschlagenen Richtung, der entgegengesetzten Richtung; wiederum; umgekehrt, hingegen, andererseits; zuwider, feindlich, widerwärtig, widerlich, ungünstig, schlecht, unangenehm, abstoßend; gegnerisch, feindlich, zuwider sein, unangenehm; entgegen handeln, ablehnen, unterbinden, sich weigern, widerstreben; zurückweisen, ablehnen, zu verhindern suchen, sich weigern; zuwider machen, verleiden, widersetzen, rückgängig machen

Das scheint mir ein permanentes Hin und Her zu sein. Nach meinem Gefühl ist das ein wichtiger Begriff, den wir bisher bei der Auseinandersetzung mit der durch-Problematik so nicht behandelt haben.

15. November 2016 In Vorbereitung auf Berlin möchte ich nun wissen ob wir an den alten Texten per Team-View arbeiten sollen und gleichzeitig möchte ich wissen ob ich dich überfordere, also mit dem Wunsch die alten Texte zu durch forschen, nach den für den Kern wichtigen Aussagen?

Heute geht es um das Material, um das ich derzeit durchschaue. Wir müssen die Welt nicht nochmal durchsehen, sondern ich habe genug Material rumliegen. Ich habe nicht viele Dateien auf dem Rechner mit Konzepten, Entwürfen und z.B. auch Lebensläufe, etc. Teilweise sind die Texte von mir geschrieben, deswegen nicht so einfach zu lesen, andere von anderen geschrieben, also besser zu lesen. Natürlich sind die Texte auf einem alten Stand und vieles ist sehr vermischt, teilweise ist da auch eine Tiefe drin, dich jetzt nicht mal erreiche.

Also diese Texte sind sehr umfassend und auch konfus, also eher die Dokumentation deiner Denkarbeit. Bist du dir sicher, dass wir in diesen Texten so viel finden werden, was du mir nicht so schon erläutert hast bzw. durch die stetige Wiederholung sogar weiter entwickelt haben.

Du meinst also es würde gar keinen Sinn machen ein paar Sätze aus den alten Texten heraus zu kopieren, da wir alles sowieso schon behandelt haben? - Das kann ich nicht mit voller Sicherheit sagen, allerdings gehe ich jetzt mal davon aus.

Glaubst du, dass ich mit den Texten arbeiten oder soll ich es lieber bleiben lassen. - Also falls du nur auf die Suche nach Parallelen und für deine Thesen unterstützende Formulierungen gehst, die wirklich in ihrer Klarheit bisher in unserer gemeinsamen Arbeit fehlen, dann kannst du die Texte durcharbeiten, wenn du allerdings anfängst zusätzlich in die alten Texte neues rein zu arbeiten, sprich rein zu schreiben, wird das Textmonstrum noch größer und konfuser, befürchte ich.

Wo beginnt die Kunst bei mir selbst – beginnt sie schon dort wo ich neue Impulse von außen bekomme – siehe Lie-Gruppe E8 Weltformel – und dann über Nacht sozusagen Assoziationen sammele, dich ich dann am nächsten Morgen weiter denken und dran arbeiten kann. Also die Arbeit ist das Tageswerk eines Künstlers, der Denkprozess, eine Spurenlese-Arbeit, aber wegen meinen Handicaps kann ich das Gedachte nicht so manifestieren, also schriftlich, wie das Physiker oder Philosophen leisten können.

Müsste ich eigentlich meine Dateien, dieser Entwurf, das Unfertige, was ja spannend ist als Kunst verkaufen? - Verkaufen im Sinne von Geld bekommen oder im Sinne von den Schein erwecken? Also etwas als etwas verkaufen bedeutet dann, so tun als ob das Kunst ist. - Die Antwort ist, dass man bei Schaffen von Kunst nie richtig sagen kannst ob die Kunst, die man macht auch wertvoll ist. Ganz nach dem Motto – ist das Kunst oder kann das weg? Ich ärger mich auch, dass ich soviel weggeworfen habe und irgendwie fehlt mir das. Kunst als Form des Scheiterns, als Ausdrucksform, Haltung, Spontaneität, Wurf – dann ist erst Authentizität vorhanden.

Inwiefern sind diese Entwurf-Arbeiten langweilig? Da ich mich gerne treiben lasse und dann vielleicht ein interessanter Satz in 1000 zu finden ist – mein Traum ist es, dass ich anerkannt werde und meine Texte von einem Team eben nach diesen Sätzen gesucht wird – Tagebücher, Texte, die mit Gerhard entstanden sind, Tonbänder, andere Arbeiten, die eben den Entstehungsprozess dokumentieren und die verschiedene Stadien der Entstehung zeigen, aber oft kam es zu keinem vollendeten Werk. In meinen Plastiken oder anderen Kunstwerken sind da die Aussagen viel klarer. Nun sitze ich also an einem zusammenfassenden Buch, weil da für mich die Herausforderung liegt und nicht z.B. in der Fotografie.

Arbeitsaufgaben sind Lebenslauf, Material bzw. Texte und Strukturen für die Website, Wikipedia-Artikel und das Buch natürlich. Ist das zu viel Arbeit gleichzeitig. Wo willst du am liebsten anfangen, um hier Struktur rein zu bringen, also irgendwie zu beantworten was habe ich in meinem Leben geleistet und warum scheitere ich eigentlich, also in meiner Kunst anerkannt zu werden, sie zu verkaufen? Wie kann ich es jetzt schaffen nicht zu scheitern, siehe Buchprojekt?

Anfänglich hieß es du suchst eben jemand, der dir beim Texte schreiben für ein Buch hilft, da du es mit der Grammatik und der Struktur nicht so hast, daraus wurde im Laufe der Zeit eine viel größere Aufgabe, nämlich die eine Art letzte Chance zu sein, die hilft das Gesamtkunstwerk zu strukturieren, zu verstehen, zu erklären, zu verkaufen. Das bedeutet nicht, dass ich dir den kleinen Finger gereicht habe und du nun die ganze Hand nimmst, sondern dass es eine große Aufgabe ist, die eben meine ganze Zeit erfordert, was aber nicht geht, da ich eben auch einer Arbeit nachgehen muss, um Geld zu verdienen. - Ich selbst kämpfe mit mir in Sachen Geld, also ich lasse mich treiben, damit ich das überhaupt zu lassen kann, damit ich die Realität besser erfassen kann.

Gerhard hat früher so eine Art Expertise geschrieben und da hat er mich in die kunst- historischen Zusammenhänge mit eingebaut, also was hat meine Denkweise z.B., mit Quantenphysik zu tun? Mein Kunstverständnis, meine Inspiration, meine Ideen hat er genutzt, um sich selbst in seinen Erkenntnisfähigkeiten zu stützen. Das Buch, das er mit Rosita geschrieben hat, das Göttliche, das Wort, der Gedanke vor dem Ur-Knall existierte. Auch für mich waren dann Erklärungen drin zu finden, die ich in meinen Methodiken wieder fand. Er hat mich aber auch zurück gehalten und konnte nicht so richtig zu mir selbst finden. Freunde sagten mir ich solle mich von ihm trennen, um eben zu mir und meinen Ideen zu kommen. Ich konnte mich aber nicht von ihm trennen, da die anderen Freunde sich nicht so mit meinen Ideen beschäftigt haben. Ich habe mich mit ihm ein Mal die Woche getroffen, haben gekocht, Kaffee getrunken, Bier getrunken, Fragestellungen erarbeitet. Vorträge und Kunstaktionen vorbereitet, z.B. das Fest der Grenze. Die Hauptfrage bleibt aber, ob ich einen anderen Weg gegangen, hätte ich 1993 Gerhard nicht kennen gelernt. Fragen und Antworten, die ich zur Welt hatte, habe ich mit Gerhard dann richtig intensiv bearbeitet und dann kam der Punkt , an dem jeder von uns eigene Prioritäten setzte, sodass er sich am Schluss weigerte mich weiter in meinen Theorien zu unterstützen und das als Quatsch sah. Aber auch ich fand seinen Ansatz im Buch sehr problematisch und er reagierte darauf, indem er ein Vorwort in Form eines Märchens machte – das schlug er mir auch vor. Ich brauche seine Texte heute noch, um selektiv Fragen zu beantworten, bei denen es Rückkopplungen zu meinem verdichteten Kern gibt. Ich musste ihn dann etwas austricksen und brachte meine Handicaps und Träume mit ein und bekam dann von ihm doch wieder seine Unterstützung. Gerhard hat es nicht geschafft, mich von meiner Überzeugung abzubringen richtig zu handeln und zu denken, wobei ich schon zweifle ob es richtig war mit Gerhard so lange zusammen zu arbeiten, d.h. es gab da wohl so eine Art Sucht, der ich verfallen war. Also hatten meine Freunde auch irgendwie recht.

Also wie wäre es wenn du mir zwei und drei Texte mitgibst, ich schau die mal durch und sag dir dann, ob der Zeitaufwand sich lohnt alle Texte nochmal durch zu schauen. Natürlich wird sich in den Texten der Kern, den wir hier verfolgen wieder finden, denn er unterliegt deiner gesamten Arbeit, aber durch die Methodik des Wiederholens denke ich sind wir jetzt an einem Punkt, an dem deine Inhalte und Methoden viel klarer und durchdachter und terminologisch erfasst sind.

Ich habe das Gefühl, dass ich mich selbst verführe in dieses Fließen-lassen einzusteigen, wie wir es heute hier mit den alten Texten gemacht haben. Gleichzeitig weiß ich aber auch nicht was du an Textmaterial brauchst, d.h. wir müssten immer wieder rein schauen und sagen ja das brauche ich und das dann gleich in die Struktur des Buches eingliedern.

Wir haben also wiederholt, was wir eigentlich schon vor längerer Zeit besprochen hatten, ich muss also deine Protokolle vielleicht doch intensiver durch lesen ohne mich dabei in ihnen zu verlieren.

13. November 2016 Gestern habe ich mich mit Renate getroffen und habe mit ihr besprochen, was unsere gemeinsame Arbeit sein soll.

Sie meinte ich muss einen Teil meiner Biographie einarbeiten und den vertieften Kern deutlicher herausarbeiten. Wobei das Buch nur ein Beispiel für ein Aspekt sein kann, also nur ein Buch aus dem Gesamtkunstwerk heraus. Wir verfassen ja derzeit eher Protokolle.

Summary:-Ich habe Schwierigkeiten mich in den Text hinein zu versetzen – wir müssen den Text also in einer anderen Form schreiben, also z.B. in der Ich-Form, sonst komme ich aus der Distanz nicht mehr heraus.Wenn jemand anders etwas über mich schreibt, dann akzeptiere ich das so und kann da nicht mehr hineinarbeiten und bleibe in der Distanz.

Ich habe noch einen weiteren interessanten Begriff gefunden und zwar die Spekulation – dazu gibt es sogar eine eigene Philosophie, die meiner Meinung nach den gleichen Ansatz verfolgt, wie ich  - auch wenn die Ausgangslage eine andere ist.

Summary 1. und 2.Version-„Künstlerisches Denkwerkzeug des dritten Jahrtausends“ bietet die Zusammenfassung dessen, was der Künstler, Wolfgang Fenner, in seinem Lebenswerk zusammengetragen und erdacht hat. Über mehr als 50 Jahre hinweg ist ein Gedankenkunstwerk entstanden, das nicht nur ihm selbst zur Welterkennung und zur Einordnung der gegenwärtigen Situation und Verhältnisse verhilft, sondern allen Menschen und zwar durch ein Verständnis von Kunst und einem trainierten Künstler-Mensch-Dasein. Dieses Buch ist ein weiteres Pilotprojekt von Herrn Fenner, in dem Sie viele Ansätze weiterer Pilotprojekte und Unikate finden werden, die Sie so noch nicht kennen gelernt haben. Die Vorstellung seiner Pionierarbeit soll nun andere dazu bewegen, für die aus der Intuition des Künstlers entstandenen Thesen Beweise in den unterschiedlichsten Fachgebieten und gesellschaftlichen Disziplinen zu erbringen. Durch die Verdichtung des Kerns und das Weiterdenken der im Buch befindlichen Vorgaben soll eine Art Filter entstehen, der das Stimmige verstärkt und das Unstimmige herausfiltert.

Dieser Ansatz kommt aus der Intuition des Künstlers heraus, geht über das interdisziplinäre Forschen hinaus und ist nur wenig wissenschaftlich, was es problematisch macht Akzeptanz in den einzelnen wissenschaftlichen Bereichen zu erfahren. Alle gesellschaftlichen Disziplinen werden mit einbezogen, analysiert und einer Bestandsaufnahme unterzogen und gleichzeitig werden Alternativen entworfen, Grundlagen geschaffen und Forderungen gestellt. Dabei wird ideologisch vorgegangen mit dem Mut sich festzulegen und die Gefahr sehend, die eine eindimensionale Betrachtung der einzelnen Disziplinen nach sich zieht. Im Versuch die einzelnen Fachbereiche auf das Ursprüngliche zurückzuführen, werden diese verlassen, was zu fehlender Akzeptanz und Missverständnissen führen kann. (Allen gesellschaftlichen Disziplinen liegt ein Gutachter-Prozess zu Grunde, also werden viele Begriffe in den verschiedenen Disziplinen verschieden benutzt. D.h. ich bräuchte ein Forschungsteam, ein Gutachter-Team das meine Arbeit verifiziert und die Rhetorik manifestiert. So wie es jetzt aussieht würde meine Arbeit eher in den esoterischen Bereich fallen. Das Dogma der Esoterik ist aber das Seelenheil und weil ich in meiner Arbeit natürlich die Freiheit und das Seelenheil in Frage stelle, kann ich in diesem Bereich auch nicht mit sofortiger Akzeptanz rechnen.)

Die Suche nach der Wahrheit kann nur in den Naturgesetzen stattfinden und eine Weltformel ist nur aus ihnen abzuleiten, allerdings kann das Prinzip der Mittigkeit nur dann erkannt und richtig angewendet werden, wenn der Mensch sich als Künstler akzeptiert und sein künstlerisches Werkzeug zu beherrschen lernt. Gleichzeitig wird der Kunstbegriff anders als im heutigen einseitigen Kunstverständnis definiert, wenn versucht wird die Frage zu beantworten was ist Kunst und was kann Kunst eigentlich leisten? - Alles ist Kunst. Kunst ist alles.

Welche Abstraktionen, Konstrukte und Symbolik sind maßgeblich verantwortlich für das Zusteuern der Menschheit in die Katastrophe? Es sind die Vorstellungen von Gott, von Geist oder Seele und die von der selbstbestimmten Persönlichkeit, des Ich, des Individuum – es ist die Vorstellung der Daseinsberechtigung einer in sich abgeschlossenen, autarken, souveränen und freien Entität,  allein basierend auf der Geburt des materiellen Körpers – diese Vorstellungen sind der Grund für den miserablen status quo der Menschheit. Begreift der Mensch sich nun als Künstler seiner selbst und geht verantwortungsvoll mit seinem schöpferischen Vermögen um, kann es nicht mehr zu solch einem Missbrauch der Fantasie kommen, der den Menschen aus seiner Existenz in den funktionierenden und nicht funktionierenden Bedingungen der materiellen Welt hinaus katapultiert in eine reine, scheinbar sichere Vorstellungswelt.

Zwei Arten von Kunstverständnis.skulpturfigur Kunstfigur muss aus dem Ich-Verständnis entfernt werden-Anpassen, einfügen, Teil einer Ganzheit vs. Abgrenzen, Grenzen überschreiten,

Die Methodik, die ich da verfolge ist notwendig, weil so viel einseitiges entstanden ist, was durch Tabu-Bereiche (Dogma: Individuelle Freiheit) geschützt und gesichert wird. Aus dieser individuellen Freiheit heraus einen Weg zu finden die Klimakatastrophe zu vermeiden ist unmöglich, sodass ich neue Wege aufzeigen muss, um die Kunstfigur aus dem Ich-Verständnis herauszuoperieren. Wobei es mir hauptsächlich immer um den Vergleich geht, denn bei der Gegenüberstellung, bei der Dialektik kommt es zum Lernprozess, zur Distanz und zu differenzierter Rezeption.

Auch die Autorenschaft behandele ich und die Verantwortung, die der Künstler für sein Kunstwerk, aber auch für die Rezeption eines Kunstwerks hat. Dieser Ansatz liegt meinen Pilotprojekten zu Grunde.

Allen Menschen, nicht nur den Erkenntnissuchenden, möchte er das Angebot machen die Welt wirklich zu verstehen und ein Coaching anbieten, dass die Qualität der menschlichen Erfahrung (Wahrnehmung) verändert, sodass Urteilsfähigkeit und Handeln wieder in die materielle Balance kommen. Das heutige auf Selbsttäuschung aufgebaute Menschenbild führt die menschlichen Lebewesen (den Menschen) in die Katastrophe, da er oder sie sich weigern sich selbst als Teil eines größeren Ganzen zu sehen. Das menschliche Lebewesen hat sich zivilisatorisch zu einem zerstörerischen Subjekt entwickelt, das seine funktionierenden Stoffwechsel-Existenz-Bedingungen kaputt macht. Durch das Begehren, das Immer-Mehr-Haben-Wollen wird das materielle Ich immer mehr zur Abstraktion, sogar so sehr, dass er oder sie denkt den Tod besiegen zu können, indem er oder sie auf ein Leben im Jenseits setzt.

Ins Ungleichgewicht ist das Erfahren des Körperorganismus und dessen Einbettung in das große Ganze geraten, (Wahrnehmung des Selbst und des großen Ganzen geraten,) da das Denken sich im Laufe von Jahrtausenden immer mehr von der Naturwahrnehmung entfernt hat und nun die Funktionsweise des Gehirns nicht mehr mit der Naturwahrnehmung kompatibel ist. Das Gehirn arbeitet mit Vorgaben, die zunehmend aus einer vom Menschen geschaffenen Welt stammen, was zu  unzulänglichen oder übermäßigen Bewertungskriterien führt und die Urteilsfähigkeit trüben, sodass diese als Grundlage des Handelns zwingend in die Katastrophe führen. Was ist Wirklichkeit, die Welt der Wirkungen, und was ist Kunst, alles nur im Kopf – diese Fragen müssen immer wieder gestellt werden und der Vorgang der Konstruktion und Dekonstruktion von Wirklichkeit muss transparent gemacht werden.

Das führt zu einer Gefährdung durch darauf bezogene Bewertungen als Handlungsgrundlage. Es muss permanent überprüft werden, was der Urteilsfähigkeit zugrunde liegt, um das Handeln auf eine reale materielle Stimmigkeit auszurichten. Sich mit der Dekonstruktion und Konstruktion von Wirklichkeit auseinandersetzen zu können. Dieses scheinbare außen dann aber zu was anderen führt. Wenn es um die materiellen Existenzbedingungen geht und deren Veränderung die dadurch die Neugierde durch diesen Punkt von Vorstellung Übertragungen von aufgetragenen Welten auf diese materielle Welt dann nicht mehr mit der Verantwortlichkeit für diese auf Tragung oder Übertragungen der aufgetragenen Welt aus den Vorstellungen heraus in Verbindung gebracht wird sondern es als etwas ganz natürliches betrachtet von Mensch sein der dann auch Fehler ruhig machen kann usw. doch diesen Fehlern liegt dann aber wiederum Herrschaftsform Willkürverständnis zu Grunde was ihr alles wieder verschleiert wird. Und das Gehirn nicht kompatibel ist die Fiktion die Vorstellung in den Konsequenzen zu erkennen der Übertragung auf diese materiellen Existenzbedingungen sondern erst wenn es um die Konsequenzen geht müsste das Gehirn das Denken reagieren können oder reagiert es. Wenn dann aber die Grundlagen des Gehirns also die Begriffe oder das Kommunikationssystem versagen dann kann das nur in die Katastrophe führen. Weil ja die Kompatibilität des Gehirns ausgekoppelt wird usw. und wenn es dann keine Kommunikationssystem zum Beispiel Verantwortlichkeit nicht so weit ausgedehnt wird auf die Gesamtkonsequenzen die entstehen können durch die Handlungsweise von dem da was man daraus den Vorstellungen einfach zu übertragen hat auf die Welt dann kann das Gehirn auch keine Rückkopplung mit den Konsequenzen herstellen. Bei der Vorstellungswelt geht es ja eigentlich darum unbekanntes in der Ungewissheit Welt zu erkennen bzw. sich erarbeiten zu können also sich auch durchzusetzen um wiederum Beute zu machen liegt den Vorstellungen auch die Planung und die Täuschung zu Grunde sich so zu verhalten und zu handeln nur wenn das zum Selbstzweck wird, und dieses Selbstzweck immer weiter ausgebaut wird der der vor den Vorstellungen dann zu Grunde liegt zum Beispiel das etwas ist ja noch möglich oder machbar so kann es ja auch Götterwelten oder eine andere Welt einfach geben die man dann der materiellen Welt gegenüberstellt usw. das ist aber Missbrauch von Fantasie von Kreativität von Vorstellungen usw. besonders wenn es hier alleine um Spaß haben Vorstellungen geht diese auf allen Ebenen umzusetzen auf der Grundlage des immer mehr bekommen usw. und so geht‘s nicht nur um das unbekannte sondern auch das nicht vorhandene das nichts oder die Ewigkeit besitzen zu können oder mindestens sich vorstellbar zu machen. Woraus dann eine eigenartige Sicht auf die Welt auf die materielle Welt auf die funktionierenden Existenzbedingungen entstanden ist.

Der Mensch ist ein Körperorganismus, ein Teil der Ganzheit der biologischen, chemischen und physikalischen Naturgesetze. Doch beim Menschen kommt noch etwas zusätzliches hinzu, die Fantasie, die außerhalb der Naturgesetze funktioniert. Gedanklich versucht der Mensch die Welt über die Dinge zu erfahren und nicht über die Wirkungen. Er wird zur Kunstfigur, erschaffen durch sein eigenes Kunsthandwerk und auch die ihn umgebende Welt wird zur Kunst-Welt, zur Attrappen-Welt.

Es geht darum sich bei seinen Gedankengängen und in alltäglichen Situationen oder bei der Erweiterung der Kunst-Vorgabebilder neu zu erfahren und dabei in einen Zustand der Erfahrung zu kommen, der nicht vorbestimmt ist durch das zuvor Erfahrene, in vielen übereinander liegenden Schichten verschmolzene Vorwissen, sondern einen Zustand zu erfahren, in dem die menschliche Erkenntnis nicht die Vernunft und Rationalität als Maßstab hat. Eine Katharsis, also eine Läuterung findet statt, ein Re-Programmieren der Einordnungs- und Bewertungsmechanismen von Erfahrenem. Sei es beim Schälen einer Kartoffel, beim Überdenken von Begriffsnetzwerken und Ursprüngen einzelner Begriffe, die nicht direkt aus dem Umfeld des Ich-Verständnisses kommen müssen, beim Erweitern einer Zeichnung, beim Anfertigen einer Collage, beim der Spitze des Kugelschreibers zu sehen, beim Philosophieren, beim Betrachten von Strukturen, als Zuschauer oder Schauspieler eines Bühnenstückes, etc. – für all dies kann man im Buch Vorgabe-Bilder finden, die man auf vielerlei Art erweitern kann. Die dabei stattfindende Neukonditionierung verhilft dem Künstler, Mensch, seine unzureichende Ratio als verlässliches Werkzeug zur Erkenntnis der Welt anzuzweifeln und den scheinbar komplexen und geheimnisvollen Code des Lebens zu vereinfachen. Er kann Wege finden heraus aus den widersprüchlichen Begriffsnetzwerken, die ihn nicht nur durch die Unfähigkeit der Sprache in seiner Erkenntnis- und Urteilsfähigkeit beschränken. So entstehen neue oder alte, ursprüngliche, Handlungsgrundlagen, die den Menschen wieder in die Mitte bringen, also in einen Wirkungsraum innerhalb der materiellen Toleranzwerte.

Der Mensch soll differenzieren lernen zwischen erstens, dem materiellen Grund auf dem er steht, zweitens, der innerhalb des Toleranzraumes vorgenommenen und mit Funktionen versehenen Modifizierung dieses Grundes und drittens, dem außerhalb des Toleranzraum liegenden, erfundenen, vorgestellten Grund, der nur scheinbar fest und sicher ist und auf den man sich aus der materiellen Welt heraus hebt in die Vorstellungswelt hinein, ohne diesen Vorgang wahrzunehmen, oder wenn doch, ohne ihn zu hinterfragen.

Die Vorstellungswelt, das Kopfkino sollte aber im Kopf bleiben, denn versuchen wir sie auf die Realität zu übertragen, missbrauchen wir die Fantasie.

Pilotprojekt-Auseinadersetzung mit einbringen, Schaffer neuer Erfahrungen, neuer Ansatz der Kunst und anderer Wissenschaften?

Diskurs über den Individuums-Begriff mit einbringen

Arbeiten die Rezipienten an meinen Vorgabebildern weiter, zerstören sie meine Kunst und werden zum Künstler, geben sie dieses weiter zerstört, löst auf, verändert der nächste dessen Kunst, usw.

Durchgangsprinzip, fünf Werkstätten sollen auch mit rein.

Biografie nochmal mit anschauen und versuchen die interessanten und wichtigen Informationen mit einzuarbeiten.

Ziel dieses Buches ist es somit den Zweifel an der Rationalität und der Vernunft als Maßstab des menschlichen Erkennens der Welt zu verstärken. Das daraus folgende zwischen Plastik- und Skulpturverständnis vergleichende Gedankenkonstrukt soll zu einer Art Katharsis, einer Läuterung führen, sodass auch andere anfangen an ihrem Lebens- bzw. Verstandesverständnis zu zweifeln. Eine Formulierung die verrückt scheint in einer eher kranken als verrückten Welt, die durch die eigene Zivilisationsgeschichte in die Irre geleitet wurde und Fakten und Tatsachen mit einer unzureichenden Ratio bewertet werden. Dieses Verständnis vom Menschen „gemacht“ und nicht durch evolutionäre Anpassungs-Dynamik, die unserer Lebenswelt zu Grunde liegen. Ein geheimnisvoller Code ist entstanden, der  zivilisatorisch gewachsen ist und auf Hokuspokus und einem korrupten Religionsverständnis aufgebaut wurde, sodass der Erkenntnissuchende in vorgegebenen begrifflichen Netzwerken über den existenziellen Zustand des Menschen gefangen ist.Doch wie soll der Mensch diese auch erkennen mit dem dürftigen Werkzeug, das ihm zu Verfügung gestellt wird. Die notwendige Art Urteilsfähigkeit steht dem Menschen (noch) nicht zur Verfügung die sich aus dieser existenziellen Gefährdungslage ergeben? Meine These hierzu: das Denken hat sich im Laufe von Jahrtausenden immer mehr von der Naturwahrnehmung entfernt und beides ist nicht mehr miteinander kompatibel. Das Gehirn arbeitet mit Vorgaben, die zunehmend aus einer vom Menschen geschaffenen Welt stammen. Das führt zu einer Gefährdung durch darauf bezogene Bewertungen als Handlungsgrundlage. Die Urteilsfähigkeit des Menschen muss permanent überprüft werden, um das Handeln auf eine reale, materielle Balance auszurichten, die den Planeten Erde und auch unseren Körperorganismus durch den Stoffwechsel bestimmt.sondern Künstler der aus der Intuition, Emotion und aus der Inspiration heraus dieses weltverändernde Formel Gesetz aus den verschiedensten Naturgesetzen zusammen tragen bzw. ableiten kann. Bei dieser Formel geht es mehr um einen Zustand, um eine Situation und um Verhältnisse zu erreichen und zu verstehen, in denen der Mensch lebt bzw. was sein Denken und Verhalten, insbesondere seine Entscheidungs- und Handlungskonsequenzen, einschließlich seines Willensverständnis einer scheinbar selbstbestimmten Persönlichkeit ausmacht.

Der Ausgangspunkt ist es ein internationales Formen ABC zu finden auf deren Grundlage der Mensch ein Zugang zu dieser Welt Formel und deren Widerstandspotenzial bekommt. einer neuen Wahrnehmungsqualitätn dem man durch die Methodik, nämlich der Spitze des Kugelschreibers zuzusehen, was da auf dem weißen Blatt an Existenzwahrnehmungen entsteht.

Was ich als Wir-Gefühl, mit allem verbunden zu sein, erreichen will. Hierzu stelle ich in Ergänzung mein neues Buch, Das neue Erwachsenenmalbuch: „Künstlerisches Denkwerkzeug des dritten Jahrtausends“, deren Programm und Methode. Die These: das Denken hat sich im Laufe von Jahrtausenden immer mehr von der Naturwahrnehmung entfernt und beides ist nicht mehr miteinander kompatibel. Das Gehirn arbeitet mit Vorgaben, die zunehmend aus einer vom Menschen geschaffenen Welt stammen. Das führt zu einer Gefährdung durch darauf bezogene Bewertungen als Handlungsgrundlage. Es muss permanent überprüft werden, was der Urteilsfähigkeit zugrunde liegt, um das Handeln auf eine reale materielle Stimmigkeit auszurichten. Sich mit der Dekonstruktion und Konstruktion von Wirklichkeit auseinandersetzen zu können

Mitmachkonzeptes dient mein neues Erwachsenenmalbuch, an dem ich seit zwei Jahren arbeite, das die Zusammenfassung meines gesamten künstlerischen Lebenswerkes von vor 60 Jahren künstlerischer Denkweise ist.Vielfalt von plastischen Vorgabe-Bildern erarbeitet werden: u.a. sind die Arbeitsbereiche des unsichtbaren sichtbar zu machen, durch Vorgabe-Bilder, Collagen, Zeichnungen, Fotos, Folien-Membranen-Analogien, Metapher usw.

Die komplexe Welt zu vereinfachen nach meiner Kunstwerkssimulation die Ursachen und Alternativen zu erkennen, die sich für den Menschen anbieten, in dem die Wiederholung aus den unterschiedlichen Zusammenhängen den gemeinsamen Nenner sichtbar machen, zu einer Katastrophenproblematik menschlichen Seinsverständnis führt. der Rezipienten muss lernen unterstützt durch das Auslese-und Bewertungsprogramm, sich selber zu entlarven und dadurch Neukonditionierungen nicht nur das Gehirn zu trainieren/neu zu programmieren sondern sich auch zu öffnen gegenüber einer Alternative von ganzheitlicher Welt und deren natürliche Einbindung zu akzeptieren, und wieder respektieren zu lernen.

So ist das Buch ein revolutionäres Universales Manifest der evolutionären Anpassungs- Kunst, in seinen Täuschungsmechanismen, Tricks, Illusionisten-Theater des menschlichen Darstellungs-und Handlungsverständnis zu entlarven- Konsequenzen zu erkennen, durch Kunst machen-Vernunft zu erfahren, Künstler zu sein, so sich zu akzeptieren zu lernen, im kollektiven Wohl, mit allem auf dem Planeten Erde aufzugehen. bar ausgerichtet ist, eine Sensibilität von Funktionieren oder Nicht-Funktionieren zu verstehen zu lernen, u.a. was Anwendung findet im gesamten kosmischen Geschehen. Was ich hier durch mein Gedanken-Kunstwerk im Kopf des Rezipienten simulieren will, um das richtige Maß zu erkennen bzw. überprüfen zu können. der Eye-Tracker lieber zur Werbeverbesserung benutzt wird. Um den Menschen besser manipulieren zu können, anstatt ihm seine Manipulation vor Augen zu führen. Sein Beruf, seine Interessen, oder seine Suche oder Beschäftigung mit alltäglichen Tätigkeiten soll zu einer neuen Betrachtungsweise dieser alltäglichen Erfahrungen, wie z.B. beim Kartoffeln schälen, führen. Diese Dinge sollen neu oder anders gesehen und erfahren werden. eine Ordnung rein zu bringen, hat der Mensch das Skulptur-Verständnisrheit bestimmt, die aber nur durch Tricks und Täuschungen, also auf Kunst aufgebaut ist, denn das ist das Handwerkzeug der Kunst – was aber wieder die Kunst entlarven kann.

nur durch eine Kunstgesellschaft oder Tauschgesellschaft überleben können, indem wir uns als Künstler verantwortlich für das erschaffene Kunstwerk zu sein. Also müssen wir das Handwerkszeug der verschiedenen Disziplinen erlernen und darin zum Meister werden müssen. S ein Produkt, ein Aufklärungskonzep. möchten sie die Welt verändern Analysen und Alternativen zur Verfügung stelle. Ich biete also eine Art Coaching an, sodass Sie mit alltäglichen Gegenständen Ihr Training

Alles andere ist nur erdacht – nur Kunstwerk. Es geht also um Funktionieren und Nicht-Funktionieren des eigenen Stoffwechsels bzw. den Erhalt der Stoffwechsel-Bedingungen. der Mensch u.a. zum Künstler und muss die Welt der Stoffwechsel-Bedingungen integrieren. baut auf ein Kommunikationssystem eines Begriffsnetzwerkes von Bewertungen auf … die Welt über die Dinge zu erfassen Stoffwechselbedingungen her leben wir in den WirkungenEs geht um das Funktionieren und Nicht-Funktionieren innerhalb der Parameter der Stoffwechsel-Bedingungen, alles außerhalb liegende ist Kunst. Der Mensch wird zum Künstler, der die Welt interpretieren muss. Das ICH wird als ein in sich geschlossenes System verstanden und propagiert in Sprache, Bild, etc., das scheinbar unabhängig von seiner Umwelt funktionieren kann.

Gegenüberstellung zweier Welten:

I. die materielle Welt des Planeten Erde und dessen Naturgesetzen

II. die Welt der Interpretation im Kopf des Menschen

Der Mensch hat sich zivilisatorisch zu einem zerstörerischen Subjekt entwickelt, das seine Stoffwechsel-Existenz-Bedingungen kaputt macht.

11. November Wolfgangs Gedanken-Ramona hat gestern davon gesprochen dass ich irgendetwas ausbrüten muss d.h. auch noch nicht so richtig die Klarheit habe. Das Ergebnis ist dieser Pass passieren Grundlage die ich jetzt gefunden habe was diesen Durchgangs Verständnis zu Grunde liegt gestern hatten wir uns noch auf der Grundlage des werfen oder Wurf mit der Bewegungsdynamik die dem Durchgang zu Grunde liegt beschäftigt und ich denke jetzt habe ich alle Begriffe zusammen und diese eigenartigen Durchbruch Verständnis aus denen man sich dann heraus hebelt auch besser beschreiben zu können usw. dieses ewige Prinzip dass der Mensch meint durch seine Macht oder Herrschers Verständnis was zwar ein Kunstverständnis ist und somit eigentlich auch keine Existenzbedingungen kein Existenzrecht hat sich etwas nehmen zu können was ihm gar nicht gehört. Oder darauf aufzubauen dass sie etwas gehört aber all dieses ist nur betrügerei an sich selber usw. so wie der Mensch meint dem Planeten Erde zu besetzen und dann aber alles auf zu fressen bzw. diese eigene schöpferischen Existenzbedingungen und deren Funktionieren dann auch noch meinen verschlingen zu können. Dem liegen aber nur Tricks und Täuschungsmechanismen zu Grunde und das will ich offenlegen auf welchen Grundlage da diese Tricks und Täuschungsmechanismen entstehen.

Es geht hier irgendwie um Anpassungsstrategien des Überlebens. Vielleicht genetisch in uns angelegt sind in dem diese Forschungsarbeit oder die Neugierde, dem Drang, trieb? Des Forschens des Menschen sich immer neu hinzu stellen oder aufzustellen um/Beute so zu machen oder Rätsel zu lösen oder neue Rätsel zu entwickeln diese Ungewissheit Grundlage der Deutungsproblematik ist aber die eigentliche Existenzbedingung des Lebens. Das Problem liegt nur wenn man versucht die Unkenntnis der Naturgesetze zu ignorieren oder durch Konstrukte wie Götterwelten zu ersetzen bzw. meinen durch Künstler sein oder Kunstwerk Verständnis diese Wahrheit oder Gewissheit der Naturgesetze ignorieren zu können. Bzw. im Kopf will sich sogar auszudenken eine andere Welt die dann alles verschlingen kann was den Naturgesetzen zu Grunde liegt. Dass das so ist will ich beweisen und deren Konsequenzen die dadurch entstehen will ich auch beweisen bzw. die Ursachen die diesen denken zu Grunde liegen dass man dem Begriff Verantwortlichkeit nicht mit der Handlungsweise der Tat in Verbindung bringt und somit auch sich mit den Konsequenzen bewusster zu beschäftigen. Wenn man die materiellen Existenzbedingungen verändert. Anstatt dessen wird dann lieber ein Verantwortlichkeit Konstrukt entworfen was der Freiheit des Individuumsverständnisses im größten Teil widerspricht usw. und gleichzeitig für das Individuumsverständnis immer weiter ausgebaut. Deren gegeneinander im Wettbewerb/Konkurrenz Verständnis zu stehen und nicht im Kollektiv oder Gemeinschaftssinn dieses was den Menschen dem Individuum antreibt noch zu verwenden sondern zur Geschäftsbasis wird usw. immer auf der Grundlage das ein dann nichts gehört was man meint beherrschen zu können oder darüber bestimmen zu können usw. die zu Konsequenzen die sich daraus ergeben diese vielen Milliarden von Teile die dem Individuum Verständnis dann im Sinne einer Ganzheit zu Grunde liegen. Gleichzeitig aber in einer Ganzheit zu leben und deren funktionierenden Existenzbedingungen als den Besitz zu betrachten in Einzelnes daraus dann seinen Profit zu ziehen. Auf dieser Grundlage sich scheinbar weiterzuentwickeln, Familienstrukturen besonders das Kind gefördert wird und verteidigt wird usw. gegenüber jeglichen Gemeinschaftssinn usw. in die man sich aus dem Leben heraushebelt um wiederum eine eigene Welt Familien Welt zu schaffen, zu erfinden usw. gegenüber allen anderen abzugrenzen um diese Familieninteressen durchzusetzen usw. besonders existenziell wird, für alle anderen Lebewesen deren Interessen zu sichern bei den reichen. Sind immer wieder die Grundlagen auf dem der Mensch sich definiert ohne Distanz zu finden zu seiner eigenen Denken oder Handlungsweise auf dem hier dieser Drang die Welt zu verändern ausgelegt wird. Das Problem liegt darin dass es hier um Vorstellung geht also um eine Welt im Kopf ein Kopfkino und das macht ja auch nichts solange es im Kopf bleibt. Doch anscheinend gibt es irgend ein Druck diese Vorstellungen die durch Neugierde usw. entstanden sind dann auch gegen alle Widerstände oder Verwechslung was im Kopf möglich ist das man durchdringen kann auch nach außen zu bringen. Dieses scheinbare außen dann aber zu was anderen führt. Wenn es um die materiellen Existenzbedingungen geht und deren Veränderung die dadurch die Neugierde durch diesen Punkt von Vorstellung Übertragungen von aufgetragenen Welten auf diese materielle Welt dann nicht mehr mit der Verantwortlichkeit für diese auf Tragung oder Übertragungen der aufgetragenen Welt aus den Vorstellungen heraus in Verbindung gebracht wird sondern es als etwas ganz natürliches betrachtet von Mensch sein der dann auch Fehler ruhig machen kann usw. doch diesen Fehlern liegt dann aber wiederum Herrschaftsform Willkürverständnis zu Grunde was ihr alles wieder verschleiert wird. Und das Gehirn nicht kompatibel ist die Fiktion die Vorstellung in den Konsequenzen zu erkennen der Übertragung auf diese materiellen Existenzbedingungen sondern erst wenn es um die Konsequenzen geht müsste das Gehirn das Denken reagieren können oder reagiert es. Wenn dann aber die Grundlagen des Gehirns also die Begriffe oder das Kommunikationssystem versagen dann kann das nur in die Katastrophe führen. Weil ja die Kompatibilität des Gehirns ausgekoppelt wird usw. und wenn es dann keine Kommunikationssystem zum Beispiel Verantwortlichkeit nicht so weit ausgedehnt wird auf die Gesamtkonsequenzen die entstehen können durch die Handlungsweise von dem da was man daraus den Vorstellungen einfach zu übertragen hat auf die Welt dann kann das Gehirn auch keine Rückkopplung mit den Konsequenzen herstellen. Bei der Vorstellungswelt geht es ja eigentlich darum unbekanntes in der Ungewissheit Welt zu erkennen bzw. sich erarbeiten zu können also sich auch durchzusetzen um wiederum Beute zu machen liegt den Vorstellungen auch die Planung und die Täuschung zu Grunde sich so zu verhalten und zu handeln nur wenn das zum Selbstzweck wird, und dieses Selbstzweck immer weiter ausgebaut wird der der vor den Vorstellungen dann zu Grunde liegt zum Beispiel das etwas ist ja noch möglich oder machbar so kann es ja auch Götterwelten oder eine andere Welt einfach geben die man dann der materiellen Welt gegenüberstellt usw. das ist aber Missbrauch von Fantasie von Kreativität von Vorstellungen usw. besonders wenn es hier alleine um Spaß haben Vorstellungen geht diese auf allen Ebenen umzusetzen auf der Grundlage des immer mehr bekommen usw. und so geht‘s nicht nur um das unbekannte sondern auch das nicht vorhandene das nichts oder die Ewigkeit besitzen zu können oder mindestens sich vorstellbar zu machen. Woraus dann eine eigenartige Sicht auf die Welt auf die materielle Welt auf die funktionierenden Existenzbedingungen entstanden ist. Die Faszination auch schon von der Unschärferelation gedacht liegt das Unglück greifbare das ungefähre und deren weiteren ungefähren gegenüber stehen Stellung also Wechselwirkung Grundlage daraus einen Zustand zu machen indem man sich innewohnen befindet. Bevor sich scheinbar dann der Mensch in seinen Kokon/Gefängnis schützen muss. In dem es selber Mauern Abwehrmauern baut Immunität schafft und dann auch noch das Gefängnis um definiert usw. indem er das außen zum Gefängnis macht oder bewertet dieses scheinbare außen usw. wo ich versuche dieses Ordnungssystem das eigentliche der Herrschaft oder der Isolationsmechanismen diese Arten von Subebenen und deren Unterschlagung der eigentlichen ursprünglichen Ordnung immer wieder aufs Neue herauszuarbeiten. Es geht auch immer wieder dieses gleiche Prinzip des Heraushebeln oder sich einfach durch das etwas eine neue Welt zu schaffen und diese Vorgänge zu entlarven usw. das heißt diese Unterschlagung diesen eigenen Betrug an sich selber durch selbst erfundene Täuschungsmechanismen oder sich in seinem Herrschaftsinteresse zu planen usw. und somit sich selber zur Beute zu machen das aber nicht erkennen zu wollen weil es als Freiheit definiert wird von einem eigenartigen Gefängnis Verständnis oder durch ein eigenartiges Gefängnis Verständnis von dem man sich dann durch die Schaffung einer noch anderen Welt befreien will usw. was immer wieder das gleiche Prinzip was dem dann zu Grunde liegt. Und so spielen die Begriffe Unikat oder Plagiat das immer wieder zur Nachahmung auffordert, gegenüber dem ursprünglichen dem Original oder die das echte der Authentizität usw. bei dieser Vorstellung Kraft oder Druck eine enorme Rolle in dem man immer neue Authentizitätsidentitäten usw. entwirft in dem man aus dem ursprünglichen Original Subsysteme von verschiedenen Ebenen macht usw. Die eigenverantwortlich handeln dann aber mit dem Auftraggeber eigentlich nichts mehr zu tun haben. So müsste man dieses System beschreiben. Oder bewerten dieses heraus zu hebeln oder herausheben was dem da zugrunde liegt. Das menschliche Gehirn ist ausgelegt alles zu begreifen aber deren Grundlage auf dem alles der Begriff wird, ist unklar. Geht es um eine Empathiegrundlage von 2 Projektionsschirmen deren plastischen Verarbeitung eines lebendigen permanent verändernden Organismusverständnisses wo es kein außen und kein innen gibt deren Grundlage dann als das ungefähre gegenüber dem anderen ungefähren d.h. vielleicht geht‘s um Schwingungsphänomene und deren Wechselwirkungen und Rückkopplungen usw. einzuordnen, begreifbar zu machen zu greifen dann über die gesamten Sinnesempfindungen also durch den Körper usw. dabei geht es aber immer auch um Tarnung oder Täuschungsmechanismen die das Gehirn einerseits um den Körper zu schützen mit einbeziehen muss also nicht gefressen zu werden. Aber auch um fressen zu können selber sich mit Tarnung oder Täuschungsmechanismen zu beschäftigen oder dort dann eine Sicherheit eine Kontrolle eine Geborgenheit aufzubauen auch des loslassen Könnens also des entspannen oder Ruhepunkte zu finden usw. um in der Ungewissheit Welt und deren permanenten Veränderungen der Existenzbedingungen sich durchsetzen zu können (Bewusstseinsgrundlage gleichzeitig aber auch sich weiter zu entwickeln also den Willen die Freiheit die Vorstellungswelten deren Möglichkeiten müssen auch irgendwie in der Reflexion des Zustandes womit das Gehirn sich beschäftigt mit einbezogen sein. D.h. es kann nur um eine Art Geborgenheit geben die sich da in diesem plastischen Organismus ergibt oder dadurch ergibt diesen kollektiven Zustand von sozialer Verbundenheit zur Wiese bei den Affen noch vorhanden ist usw. deren Sozialverhalten muss hier Vorbild sein auch auf dem dann das Gehirn nur kompatibel ist usw. also Gruppengrundlagen gegen andere Gruppen als Konkurrenz Auseinandersetzung aber jegliches individuelles weiter entwickeln wird mit ausstoßen bestraft weil auch wohl das Gehirn dann nicht mehr in seine Empathie Grundlage Zustand arbeitsfähig ist.? Also auch die Begriffe des stellen, stehen, Wurf oder werfen usw. sind nur auf dieser Grundlage verstehbar zu machen. Wenn ich jetzt noch dieses Passungssystem mit einbeziehen. D.h. dass zusammengepasste das funktionierende in diesen funktionierenden Existenzbedingungen wird verlassen das heißt die Vergangenheit wie inbegriffen Wurf oder werfen also diese Bewegung Auseinandersetzung diese Offenheit der Bewegung sich dem noch stellen zu können auf dem man das steht auch hinterfragen zu können in dieser Ungewissheit Situation auf dem dann die Mittigkeit die Balance also das gibt eingepasste zu Grunde liegt kann ich jetzt nicht nur besser beschreiben sondern auch den Vorgang des herausheben aus dieser Welt durch allerlei Tricks und vielen Möglichkeiten die da der Vorstellungswelt auch zu Grunde liegen. Die Vorstellungswelt müsste sich eigentlich mit der Vielfalt der Möglichkeiten beschäftigen oder damit worauf stelle ich mich eigentlich und deren permanenten nach innen gehenden Fusionskräfte und wiederum das was da falsch oder was nicht hinein gehört herausgefiltert werden müsste auch all dieses liegt einem Anpassungsverständnis zu Grunde. Denn es hier um Maßstäbe zu Müdigkeit geht bzw. zur Maßstäbe des nicht stimmig sein usw. was dann verstärkt wird durch Glauben durch neue Ordnungskonzepte die aber eigentlich auf eine Unordnung auf eine Unklarheit aufgebaut sind also etwas nebulöses an dem man meint sich anpassen zu müssen und diese Welt ja nur im Kopf existiert wo der Mensch eigentlich Kopfschmerzen müsste bekommen bei dieser Kopf Schauspieler Welt oder deren Figuren Grundlage dann das Seelenheil die Unendlichkeit besucht oder scheinbar bewiesen wird. Das Problem bleibt in der Begriffsverwendung in dem der Begriff als im ursprünglichen oder deren Erklärung Grundlage scheinbar das gleiche bleibt gleichzeitig aber neue Sachzusammenhänge oder halt ich gehen erklärt werden sollen durch eine weitere Annahme dabei aber nicht neue Begriffe erfunden werden sondern man einfach einen alten Begriff immer weiter ausdehnt. D.h. so Fahnen im Wind drehen als Analogie ist so möglich und somit ein Begriff nicht nur 180° eine Wendung bekommen kann vom eigentlichen ursprünglichen Herd sondern vielleicht sogar 360° daraus dann entsteht das heißt sogar das gegenteilige wird scheinbar durch diesen Begriff bewiesen und besonders schlimm wird es wenn nicht nur das scheinbar neutrale da drin steckt sondern auch noch Suggestion von Betrachtungsweise wie das Individuum die Begriffe verwendet oder um Herrschaft abzusichern usw. Und deshalb habe ich schon enormes Interesse die ursprünglichen Begrifflichkeiten wieder auf zu tun oder aufzumachen und dieses ursprüngliche Anfang Beginn usw. Baum/Wurzel nutzen Werk in all seinen Teilen und Zusammenhängen herauszuarbeiten. Aber auf welche Zustand dem da zugrunde liegt. Besonders wenn daraus etwas wie ein Individuum, ein selbstbestimmtes Persönlichkeitsrecht und deren Annahme eine Seele zu haben und somit alleine Zielgerichtetheit dieses Seelenheil weiter auszubauen zu Grunde liegt usw. d.h. wie die dieses ursprüngliche Existenzverständnis mit einen anderen Existenzverständnis wie das noch nicht vorhanden ist, usw. Seelenheil zusammen. Und somit geht es immer um diesen Durchbruch oder herausheben aus den ursprünglichen Existenzverständnis und deren Funktionieren in all seiner Vielfalt von Durchgängen oder Subebenen sich bewusster machen zu können. Um neue Ordnung und Standardskonzepten neue Normen des Funktionierens scheinbar absichern zu können auf dem dann diese ursprünglichen Begriffe wie Stehen oder stellen wirken Wurf oder werfen usw. irgendwie noch mal wieder neu entdeckt oder entwickelt werden. Was da dann eben selbst erfundenen konstruierten Individuums der selbstbestimmten Persönlichkeitsverständnis zu Grunde liegt ohne dann noch das darunterliegende mit einzubeziehen zu müssen bzw. diese Tricks des Herausgehen hebelten oder dass der angeklickten Skulptur oder abgeschlagenen Eigenschaften der Skulptur da zu Grunde liegen einfach nicht mehr mit einzubeziehen. D.h. der Zauberkasten der Betrug an sich selber ist unsichtbar geworden. Diese Mechanismen will ich offenlegen und deren scheinbaren Sicherheitsstabilität und Geborgenheit herausfiltern oder andere Eigenschaften oder Zustände verstärken. Und damit der Kunstfigur die dem ganzen dann zu Grunde liegt die Nahrung die geistige Nahrung zu entziehen durch Aufklärung usw. diese Kunstfigur diese einig nur im Kopf gibt auch zu dem wieder zu machen also zurück in die Vorstellungswelt. Bzw. diesen Missbrauch oder diese Kreativität der eigenen Erfindung oder schöpferischen Kraft zu mindestens dann als Künstler Welt zu bezeichnen wo aber die Rezeptoren je Distanz verloren gegangen ist. D.h. diese Auseinandersetzung der Figur die dann in der schauspielerischen Arbeitsweise der Darstellung oder Handlungsverständnisses einer Art Reblik ein neues Unikat geschaffen hat. Durch die Gegenüberstellung was ist Kunst also was findet da im Kopf statt bzw. was ist inszeniert oder dargestellten ein Theater und somit eigentlich auch nur eine Kopftheater Kinowelt ist usw. Gegenüber diesen materiellen Geschehen. Und deren Verwendung zum Beispiel die Begrifflichkeiten geschaffen worden sind zu verstehen. Und deshalb muss sich auf diese ursprüngliche Alternative herausarbeiten und somit dann die Distanz zu schaffen usw. all dieses wird also im künstlerischen gedanklichen Vergleichsmodell was ich da entwickle und baue hier mit einbezogen sein-, um welche Vergleiche hier nicht nur zur Kunstfigur herzustellen sondern zu was alles noch. D.h. vergleichen will ich gleichzeitig eine Distanz ermöglichen zum eigenen Kunstwerk schaffen in all seinen Varianten usw. oder dem was hier heute mein Verständnis von Kunst alles zu Grunde liegt also diesen Künstler sein der mehr Stümper ist als Künstler weil er ja das Handwerkszeug nur unbewusst benutzt. Was auch erklärt wird zum Beispiel im Toleranzbereich der wird das als geworfen sein geschrieben usw. wenn es hier um ein eigenartiges Risiko Verständnis geht was hier dann diesem Drang oder Fortschrittsverständnis heute vom menschlichen Selbstverständnis zu Grunde liegt. Indem bestimmte Teile von Risiko einfach ausgeblendet werden in seinen Geschehensprozessen oder Zweifel gar nicht erst entstehen usw. weil es auch nicht die Rückkopplungen oder die Vergleichsgrundlagen gibt oder diese Projektionsschirme die diese eigenartigen Urteilsgrundlagen oder Entscheidungsgrundlagen oder halt Handlung Grundlagen infrage stellen würden. Auch das will ich herstellen oder vorstellen durch meine Kunst bzw. deren vielfältigen Analyse oder Bestandsaufnahmen Grundlagen und einschließlich von alternativen.

Gegenüber dieser macht/Gier Auseinandersetzungen sich einfach eine Welt zu erfinden die der grenzenlos ist und wo einfach Ausblendung Verdrängung an Handlung Konsequenzen nicht mehr sichtbar gemacht werden, in dem das was da einem nach, treibt wenn es keine Rückkopplungen mehr keine Wechselwirkungen mehr mit Grenzen gibt usw. es ist das Begehren was nur noch Abstraktion ist in seiner Grenzsetzung oder Verkörperung oder Personifizierungsgrundlagen mit sich selber den Anspruch die Anlagen die Eigenschaften zu haben die so dann auch Individuums Verständnis oder der selbstbestimmten Persönlichkeit immer weiter ausgebaut werden und dadurch ist so eine Kunstfigur entstanden usw. diese heraus zu operieren ist nicht nur mein Ziel sondern dazu muss man dann auch Distanz finden um sein eigenes Kunstwerk dieser Kunstfigur oder weitere Begriffe dafür stehen dem wir da permanent den Atem ein haucht auch in all seinen Konsequenzen zu erkennen um was es hier dann geht usw. Wenn man jegliche Kontrolle Maßstäbe oder Widersprüche versucht dann auszuhebeln usw. was heute dem Mensch sein da und seiner Vielfalt zu Grunde liegt. Das widerspricht jeglichem mit Bewusstsein in den Naturgesetzen und diesen funktionierenden Existenzbedingungen. Und somit kann die Menschheit nur in die Katastrophe laufen wenn diese Parameter Programme ideologischen religiösen Konzepte diese Arten von Ziele verfolgen weltweit. Ob in der Wirtschaft oder in der Wissenschaft wo man versucht den Individuumsbegriff immer weiter auszudehnen und auf alles anzuwenden um ja nicht sich mit dem Widersprüchen die der Freiheitsproblematik zu Grunde liegen oder der Grenzüberschreitung beschäftigen zu müssen.

Als nur ein Beispiel was dieser Expotenzialen Kurve zu Grunde liegt des immer mehr Kollisionskurs zum Leben zu gehen, oder sich zu stellen, stehen usw in dieser Ungewissheit Bewegungsgrundlage was auch schon der Quantenphysik der Unschärferelation zu Grunde liegt.

Dass dieses proportional das fressen des Menschen immer mehr gewachsen ist alles zu verschlingen dazu gehören dann auch die verschiedensten Vorgänge beispielsweise auch in einem ein Individuumsverständnis und deren Freiheitsdefinition deutlich wird deren Kokon deren scheinbaren Eigenständigkeit oder selbstbestimmt sein usw. Absicherungsverständnis, usw., das zu sichern was man scheinbar erforscht zu haben oder erfunden hat oder auch damit dann Kontrolle zu haben, aber Widersprüche dabei dann zu verdrängen usw. weil das ja die Identität die Grundlagen des Forschens infrage stellen könnte usw. was immer mehr ausgebaut in der Zivilisationsgeschichte wurde.

Dass eben die ehemalige Sozialgefüge was noch den Affenmenschen sich gegenseitig zu verlegen usw. vorhanden war also der soziale Zusammenhang oder halt im Kollektiv im wir was auch dem Menschen noch zu Grunde liegt wird immer mehr ausgehebelt usw. indem man sich selber zum Besitzer macht von dem was man gar nicht besitzt. Dieses ewig gleiche Prinzip usw. wenn ich mich also mit den Begriffen beschäftige liegt dieses menschliche Zusammenleben den auch noch irgendwie zu Grunde. Dieses Kollektiv Verständnis wo die Lebensadern oder die Handlungsrouten Grundlagenbasis waren für Handlung oder Leben zu erhalten. Deren Anfang und Ende keiner kennt was den Begriffen da zu Grunde liegt und wohin sie führen. Durch immer weitere Auslegungen in dem sie nicht nur sich und 160° vielleicht sogar manchmal um 360° drehen vom ursprünglichen zur jetzigen Annahme Beweisführung was dem Begriff da zu Grunde liegt. D.h. aus dem Kommunikationssystem was dem da zugrunde liegt zu kommunizieren was aber nicht neutral ist sondern es geht um eine Leidenschaft und eine Gier des Herrchen über die Welt aus einer scheinbaren Neutralität heraus bestimmen zu können usw. die Suggestion die Stimulanz dabei verloren geht.

Zum Text von Wolfgang 11. November:-Ramona:-In dem Text wird ziemlich deutlich ab wann die Tarnungs- und Täuschungsmechanismen zum Selbstzweck werden. Sind sie ursprünglich noch dazu da, eine Art Geborgenheit  und Ruhe in die Ungewissheitswelt zu bringen, also eine Zuflucht in die Vorstellungswelt, die einen nicht zur Beute macht bzw. hilft Beute zu machen, wird diese Geborgenheit und Zuflucht immer mehr zum Selbstzweck und die in der Vorstellungswelt zu findende Sicherheit wird missbraucht und zur Grundlage der Wirklichkeit gemacht.

Das Gehirn arbeitet nicht mehr kompatibel mit den Vorgaben aus den Stoffwechsel-Existenz-Bedingungen, sondern zunehmend mit Vorgaben aus der Vorstellungswelt. Es ist gefangen in einem unzulänglichen Kommunikationssystem, in dem Begriffe missbraucht und ihrer Ursprünglichkeit beraubt werden, sodass das Gehirn keine Möglichkeiten mehr zu Rückkopplungen zur Wirklichkeit hat. Besonders deutlich wird das am Beispiel des Individuum-Verständnisses, bei dem Immunität, Souveränität, etc. hinter dicken Abwehrmauern immer wieder im Diskurs aller gesellschaftlichen Disziplinen manifestiert wird, über den Besitz des materiellen Körpers, der ja ein Gefängnis für den Geist darstellt bis hin zur Ewigkeit, wo das Materielle endgültig besiegt wird, ohne zu merken, dass diese verformte Selbstwahrnehmung das eigentliche Gefängnis ist.

In Berlin werde ich dies alles noch intensiv mit der Ergotherapeutin besprechen. Ich brauche einen Texthintergrund, den ich mitnehmen kann. Denn bei mir verliert sich irgendwie der Zugang zum geschriebenen Text sehr schnell. Auch bei meinen eigenen Texten kann ich schon am nächsten Tag die Wärme, die beim Entstehen noch da war nicht mehr finden und der Zugang fällt mir schwer.

In diesem Text findet man jetzt nicht unbedingt eine klare Gliederung. Aber eine Struktur ist definitiv zu finden. Anstatt 100 Fäden zu verstricken, versuchst du es nur mit fünf, die dann aber auch wirklich zusammen deutlich machen, was du sagen möchtest.

Du bringst zwar Querverweise zu anderen Disziplinen, wie Soziologie, Physik, Kunsthandwerk bleibst aber auf dem Weg der Kernverdichtung, ohne die Analogien, Beispiele und Querverbindungen ausarten zu lassen.

Also vielleicht wäre es ein Ansatz deine Texte beim Schrieben besser zu strukturieren, indem du mehr mit Absätzen arbeitest und versuchst deine Assoziations-Ketten zu gliedern. Beispielweise in dem alles was du denkt es trifft den Kern, als These aufstellst, die dann in ein oder zwei Sätzen formuliert wird. Dann kommt ein Absatz und dazu können nun Analogien, Beispiele, Argumente und Querverweise formuliert werden.

Mir ist aufgefallen, dass ich in den Zusammenhängen immer klarer werde, um so klarer ich den gemeinsamen Kern begreife. Diese Puzzle-Teile der komplexen Welt kommen jetzt irgendwie in ihre Passung, was ich vorher so nicht hatte. Vorher ist es mir nicht gelungen drei Sachzusammenhänge relativ klar auf ihren gemeinsamen Nenner zu bringen.

Deine Texte sind auf jeden Fall klarer geworden, man kann ihnen nun besser folgen – es wäre natürlich schön, wenn du noch Füllwörter und Beziehungswörter verwenden würdest.

Die verbalen Konstruktionen (Tu-Wörter), die du hauptsächlich benutzt sind … es geht um, … liegt zu Grunde.

Wahrscheinlich besteht da eine Weigerung sich einfach so in der Wort-Bibliothek zu bedienen, da es ja einen vorsichtigen, bewussten Umgang mit den Begriffen geben soll, denn die Verwendung von egriffen ist ja sehr problematisch, wie ich ja auch in meinen Thesen argumentiere.

Nach meinem Gefühl hab ich eigentlich alles geklärt, was übrig bleibt ist die Frage was ist ein Gedankeninhalt, wie wird der mit Substanz und Eigenschaften versehen – dazu finde ich keine Antworten dazu – sowohl sprachwissenschaftlich, also auch in der Kognitions-Forschung, wobei ich da noch weiter rein schauen muss.

Die Texte sind in sich logisch, konsequent und kohärent, wobei an der Kohärenz noch gefeilt werden kann.

Kannst du in unserer Entwicklung eine Kontinuität der Abarbeitung der Begriffe erkennen, also wie ich von stellen, setzen, über Golem, zu werfen, Wurf, dann zu Pass, passieren zu jetzt Spekulation. Wie genau du von dem einen Begriff zu dem nächsten Begriff gekommen bist, kann ich nicht beantworten, wahrscheinlich assoziativ und vielleicht waren ab und an auch Querverweise in der Besprechung eines bestimmten Begriffes, die dich dann zu dem nächsten geführt haben. Der Zusammenhang der bisher bearbeitet Begriffe, scheint mir nun das bildliche erfassen der materiellen Wirkungen zu sein.

Hauptüberschrift ist doch folgende, was interessiert mich am Lebensende diese Arbeit noch zu mache. Ich möchte einfach wissen, was ich im Leben geleistet habe und das dann in seiner Beispielhaftigkeit in einem Buch vorzustellen und zur Diskussion zu stellen. Ich habe aber Angst dies in einer Diskussion vorzustellen, ohne eine Grundlage des Argumentieren zu haben, denn ich denke dann würden mich die anderen zerreißen, wenn ich ihnen sage, sie sollen mit ihrem freiheits-/Individuum-Quatsch aufhören.

ETYMOLOGIE: Spekulation.auskundschaften, Betrachtung, das Beschauen – umher spähen, beobachten, ins Auge fassen, sehen, hier findet man aber auch wieder das „vor das innere Auge stellen“, also die Vorstellungswelt. So haben schon die Mystiker aus der Spekulation heraus, wie auch durch Kontemplation das Denken nicht mehr auf die Außengrenze der Welt außen gerichtet, sondern nach innen gerichtet und diese Welt innen immer weiter ausgebaut.

Synonyme: Ahnung, Annahme, Ansicht, Behauptung und Mutmaßung

spekulativ als Adjektiv: Bedeutung über die Grenzen der wissenschaftlich gesicherten Erkenntnisse hinaus denkend, philosophierend, rein gedankenmäßig, spekulatives Denken, spekulative Philosophie.

Ich versuche nun die Spekulation auf das Ursprüngliche zurückzuführen, also einer Spur zu folgen, was vom lateinischen: leisti – also Leistung. Einer Fährte folgen, also wie auf der Jagd in der materiellen Welt, bei spekulativem Denken geht es wieder um die Leistung   im inneren, in der Vorstellungswelt.

Es geht um beschauen, schauen – was zu meiner Methodik gehört: sieht ein Ornithologe 20 Vögel, dann hat er ein differenziertes Wissen über Vögel, ein anderer der eben nicht über dieses Wissen verfügt, der sich die Vielfalt der Vögel nicht vor Augen stellen kann, sieht dann nur einen Spatz. Mein Trainingsmodell soll das schauen, beschauen neu lernen helfen, sodass die Vielfalt der Welt erkannt wird.

Meine Art Spekulation zu erklären, bezieht auch die Vergangenheit, den Moment, den Augenblick, die Gegenwart mit ein und er wird nicht nur auf die Zukunft bezogenen verstanden und das Risiko einen dazu bewegt neue Geschehensprozesse zu schaffen und seine eigenen Existenzbedingungen zu verändern. Auch mit Gewinn machen wird Spekulation verbunden.

Kontemplation – richten des Blickes nach etwas, Anschauung, Betrachtung – in philosophischen und religiösen Kontexten: konzentriertes Betrachtung, aber nach innen – es geht um die Betrachtung eines geistigen oder gegenständlichen Objekts, um darüber Erkenntnis zu gewinnen, das liegt dem heutigen Verständnis von Spekulation auch zu Grunde.

Ich versuche mich in die Naturgesetze hinein zu denken, bei der Betrachtung der Wolken, aber dann versuche sie in Besitz zu nehmen, da ich sie im Kopf durchdringen kann. Es kann kein ungegenständliches Objekt geben, es gibt auch keine ungegenständlichen Eigenschaften.

Ich verorte den Begriff der Spekulation in den evolutionären Anpassungsstrategien von Täuschung und Tarnung, also von nicht gefressen werden und fressen. Das spekulative, also eine Spur zu folgen, etwas fassbar, unfassbar zu machen. Es geht um eine Ganzheitlichkeit, von der man nur ein teil ist – das spekulative zeigt die Deutungsproblematik wie wir in die Sicherheit, Mittigkeit kommen.

Spekulation: Schlussfolgerung über etwas ohne gesicherte Erkenntnis, eine Erwartung, dass ein bestimmtes Ereignis oder ein Zustand in der Zukunft eintritt ohne dafür eine ausreichende Basis zu haben.

Der Zweifel, der in der Spekulation noch deutlich drin steckt, ist hier nur einseitig, also in die Zukunft, nach vorne weisend zu finden.

Spekulation hat einen interessanten Zusammenhang zur Bestimmung von Wahrheit im Gegensatz zur Wahrscheinlichkeitsrechung (kleinste Wahrscheinlichkeit es gibt Gott, größte es gibt die Naturgesetze). Bei der spekulativen Philosophie z.B. wird so der Wahrheit nachgegangen.

11. November 2016 Ich habe gestern den Durchbruch, die Geburt erlebt, es geht nämlich auch um den Begriff Passung (Toleranzraum, Mittigkeit). Beim werfen geht es um die Durchlässigkeit, den offenen Durchgang mit Blick auf den Ursprung. Dieser Durchgang muss mit einem Pass versehen werden, also etwas dass passieren ermöglicht. Dieser Pass muss dann in diesem Durchgang zur Anwendung kommen, damit die Lücke, der Bruch gefüllt wird bzw. unsichtbar wird. Das könnte der Mechanismus sein der da abläuft.

Fragen zum Summary:-Wo soll der Ansatz mit den Pilotprojekten oder Unikaten, die ich in meiner Kunst geschaffen habe, eingebracht werden? Wo gehört das hin im Buch? Denn mein Problem ist, dass ich auf unterschiedlichen Ebenen arbeite, da ich ja noch andere Projekte habe – Theaterstück, Buch, Web-Site, etc.

Gehen wir von meinem Alleinstellungsmerkmal aus, das ist ja leider die Einzigartigkeit – obwohl es hierbei um die Wiederherstellung der Gemeinsamkeit geht. Meine Projekte sind meist Pilotprojekte, z.B. Gründung der Partei der Wirklichkeit (Stoffwechsel-Bedingungen), globales Dorffest, Aufnahme von Liedern über die Stoffwechsel-Bedingungen sind geplant – das sind alles Unikate bzw. Pilotprojekte, die es so noch nicht gegeben hat. Das liegt alles dem Buch zu Grunde und ich laufe da bisher Konkurrenz frei und erfinde neue Sachen in allen Bereichen. Die Konkurrenz beginnt erst, wenn man sich mit meinen Projekten beschäftigt und dazu weiter denkt, Beweise erbringt nach innen gehenden Fusionsarbeit, eines sich immer mehr verdichtenden Kerns, der wie ein Filter arbeitet, all das was nicht stimmig ist herauszufiltern und das was stimmig ist zu verstärken. Das könnte man auch mit einer Doppelhelix vergleichen, wenn man sie als Spirale auffasst und deren Teile nach innen und außen gehen (DNS).

Akzeptanz-Problematik bei meinem Ansatz, da ich bereits über das interdisziplinäre Forschen hinaus gehe, zwar aus der Intuition voraus und nur wenig wissenschaftlich, was es natürlich schwierig macht Akzeptanz aus den verschiedenen Bereichen zu erfahren.

Ich gehe über das interdisziplinäre hinaus, indem ich alle gesellschaftlichen Disziplinen einbeziehe, aber auch analysiere, Bestandsaufnahmen durchführe bzw. Alternativen entwerfe, Grundlagen schaffe, Forderungen stelle. Ich gehe ideologisch vor und lege mich fest, weil ich die Sache aus einer Gefahrenproblematik heraus sehe und verlasse die einzelnen Disziplinen massiv und versuche sie auf das ursprüngliche zurückzuführen. Dies führt zu Akzeptanzproblemen und Missverständnissen. Ich suche nach der Wahrheit, die für mich nur aus den Naturgesetzen abzuleiten ist, also diese Weltformel, das Prinzip der Mittigkeit leite ich von den Naturgesetzen ab und richte sie auf dieses Ziel aus und komme dabei immer aus der Kunst heraus und versuche das künstlerische Handwerkszeug einzubringen und zum Maßstab zu machen. Gleichzeitig definiere ich den Kunstbegriff anders, wenn ich versuche die Frage zu beantworten was ist Kunst, was kann Kunst eigentlich leisten über das heutige einseitige Kunstverständnis hinaus? Die Methodik, die ich da verfolge ist notwendig, weil so viel einseitiges entstanden ist, was durch Tabu-Bereiche (Dogma: Individuelle Freiheit) geschützt und gesichert wird. Aus dieser individuellen Freiheit heraus einen Weg zu finden die Klimakatastrophe zu vermeiden ist unmöglich, sodass ich neue Wege aufzeigen muss, um die Kunstfigur aus dem Ich-Verständnis herauszuoperieren. Wobei es mir hauptsächlich immer um den Vergleich geht, denn bei der Gegenüberstellung, bei der Dialektik kommt es zum Lernprozess, zur Distanz und zu differenzierter Rezeption. Auch die Autorenschaft behandele ich und die Verantwortung, die der Künstler für sein Kunstwerk, aber auch für die Rezeption eines Kunstwerks hat. Dieser Ansatz liegt meinen Pilotprojekten zu Grunde.

Allen gesellschaftlichen Disziplinen liegt ein Gutachter-Prozess zu Grunde, also werden viele Begriffe in den verschiedenen Disziplinen verschieden benutzt. D.h. ich bräuchte ein Forschungsteam, ein Gutachter-Team das meine Arbeit verifiziert und die Rhetorik manifestiert. So wie es jetzt aussieht würde meine Arbeit eher in den esoterischen Bereich fallen. Das Dogma der Esoterik ist aber das Seelenheil und weil ich in meiner Arbeit natürlich die Freiheit und das Seelenheil in Frage stelle, kann ich in diesem Bereich auch nicht mit sofortiger Akzeptanz rechnen.

Ich würde sagen dies gehört in die Einleitung bzw. in einen Text über den Autor/Künstler, der dem Summary beigefügt wird.

Welchen Auftrag haben denn die Naturgesetze dem materiellen Körperorganismus, Mensch, erteilt?

Die Naturgesetze selbst haben sicherlich keinen Auftrag, sie repräsentieren nur eine Art Wahrheit des Funktionierens und Nicht-Funktionierens, also eine Art Maßstab, eine Ausrichtung, ein Pendelsystem (Weltformel). Die Kunstfigur und das Verständnis von Kunst darf es nur im Kopf geben, aber die Verschmelzung mit dem materiellen Körper mit der Vorstellungswelt ist heute Grundlage des Mensch-Seins. Diese Vorstellungswelt aber würde ohne die materiellen Existenzbedingungen gar nicht existieren. Werden die materiellen Existenzbedingungen nicht erfüllt, muss der Mensch sich mit den Naturgesetzen beschäftigen....

das bleibt eine inszenierte Bühnenwelt, in der mit Requisiten gespielt wird und nicht mit der realen Welt.

Naturgesetze müssen als Wahrheit anerkannt werden und nicht diese Vorstellungswelt, dieser

Rückkopplungs-Mechanismus, Rückwirkungs-Mechanismus, der permanent überprüft werden muss und sich vor Augen zu halten, dass wenn wir uns nicht in die Naturgesetze Einpendeln, es diese nicht interessiert was der Mensch aus sich macht, ob der Mensch nun die Natur abwertet und seine Vorstellungswelt aufwertet. Die Naturgesetze und den Planeten Erde interessieren das alles nicht, aber die darauf existierenden Lebewesen, die ja immer mehr als Individuen angesehenen werden und nicht sterben wollen interessiert das schon.

Ich arbeite mit einer Verdichtung und Komprimierung, um eine Art Klarheit zu erben, aber ich habe aber das Gefühl, dass ich das nicht merke, wenn ich zu so einer Verdichtung komme, da mir die Struktur, die Gliederung fehlt. Ramonas Aufgabe ist es jetzt diese Verdichtung in die verschiedenen Gliederungsstrukturen einzuteilen und in die Rhetorik zu kommen.

Ich habe Schwierigkeiten die vielen ursprünglichen Begriffe, die im Raum stehen einzuordnen – also dieser Wurzelbaum. Wie gestern bei der Betrachtung mit dem Begriff Tier und die Zusammenhänge, die dann zu anderen Begriffen entstehen. Ich habe die Hoffnung, dass Ramona diese Verdichtung weiter treiben kann. Ich denke, dass ich die Konzentration nicht halten kann und mir auch die grammatikalischen Kenntnisse fehlen, um die Begriffe frei zu legen.

10. November 2016 Zur Rahmensetzung:-Zu dem Text, den du jetzt als Rahmensetzung schreibst, da gehört auch noch dazu, dass es um Unikate geht, um ein Pilotprojekt. Ich habe in den verschiedensten Bereichen Probleme der Akzeptanz, da ich eben Fragen stelle, deren Beantwortung nicht unproblematisch ist und eher vernachlässigt wird. Da ich ja sage die Naturgesetze sind die Herrscher der Natur und nicht Gott, als Erfindung des Menschen, dessen Bestreben es gilt die Macht, Kraft und Wechselwirkungen infrage zu stellen.

Dazu gehören auch drei Kunstfiguren, die aufgrund der Deutungsproblematik, die dem Mensch-Sein zu Grunde liegen und welche Konsequenzen daraus abzuleiten sind, gibt es viele ursächliche Fehler in der Entwicklungsgeschichte des Menschen-Verständnisses. Um all dies zu erklären, braucht man künstlerisches Handwerkszeug, was allerdings als Handwerk und dessen Gebrauch missverstanden werden kann. Zusätzlich gibt es noch das Problem der Herrschaft und der permanente Versuch sie auszubauen durch die Zivilisationsgeschichte hinweg. Einschließlich der Erfindung einer neuen Welt, die aber nur im Kopf existiert und deren illusorische Echtheit permanent mit allerlei Tricks und Täuschungen verfolgt wird. Bei den drei Kunstfiguren geht es also um den Menschen oder das Tier in dieser organischen Plastik, Definition von Freiheit, also den Toleranzraum – Distanzauseinandersetzung, also nur ein teil eines Ganzen zu sein und dieses im Ganzen innewohnend zu sein und dessen Deutungsproblematik führt zu einem weiteren Kunstwerk oder einer weiteren Kunstfigur. Bei der dritten Kunstfigur geht es um  das Skulptur-Verständnis und das sich heraus hebeln aus dem Toleranzraum, also um die Grenzüberschreitungen, die dann einen scheinbar neuen Toleranzraum schaffen, den es aber nur im Kopf gibt. Den Kunstfiguren liegt eine Verkörperung, Personifizierung, also Animismus zu Grunde, allerdings mit unterschiedlichen Zielrichtungen und unterschiedlichen Bestätigungen von Existenzbedingungen oder Bewertungsgrundlagen. Liegt also einer Kunstfigur das Insel-Dasein, der Kokon zu Grunde und den selbst erfundenen Legitimationen von Abwehrmauern und Immunität-Verständnissen im Gegensatz zu der materiellen Welt, da man sich ja eine neue Welt einfach schaffen kann, sie sich selbst auslegt und mit Eigenschaften und Anlagen versieht, diese permanent modifizieren und sich der Herausforderung stellt das Eingebildete, Vorgestellte, im Kopf zusammen gereimte zur Projektionsgrundlage oder Verkörperung von etwas nicht vorhandenem zu machen und somit zu beweisen. Dem gegenüber liegt den zwei anderen Kunstwerken das Mittig-Sein zu Grunde. Hier wird permanent überprüft, trainiert diesen Zustand des ungewissen Lebens zu balancieren, in dem man im Mittig-Sein in den Existenzbedingungen, dem Toleranzraum lebt und eben diese Mitte nicht ignoriert indem man im selbst erfundenen Kunstwerk lebt, wie oben beschrieben, und diesem ein Leben ein haucht, aber ohne sich auf den Ursprung der Begriffe Atem, Geist, Seele  zu beziehen. Sondern sie beziehen sich wiederum auf Abwehrmechanismen und schaffen eine Neudefinition von Atem, Geist und Seele. Entwickelt man hierzu einen Begriffsbaum, wo auch die Wurzeln der Begriffe betrachtet werden, würde es um welche Begriffe gehen? Gibt es da eine Art Hierarchie? Die Vielfältigkeit der Bewertungen und Definitionen aus den unterschiedlichsten Sachzusammenhängen auf die ein Begriff zurückgeht sind mindestens doppelt vorkommend in ihrer Entstehung und den Kommunikationsstrukturen, die es ermöglichen nicht nur im eigentlich Materiellen zu leben und durch evolutionäre Anpassungsstrategien überleben zu können. Sie sind eine Art Repräsentation, eine Sicherheit, der aber nicht ein Subjekt-Verständnis zu Grunde liegt, sondern ein kollektives Verständnis oder eine Personifizierung in allem.

Ich habe mich wieder mit vielen Begriffen beschäftigt und deren Hintergründe und Inhalt, die zu meiner Forschungsarbeit beitragen. Wurm, werfen, Tier, etc. Was liegt dem etymologisch zu Grunde? Ich versuche nun hierzu Antworten zu finden.

Wurm – sich kriechend fort zu bewegen, wie eine Schlange, aber auch wie ein ausgedachtes Wesen, den Drachen. Es geht aber auch um drehen, biegen und werfen. Mit dem Begriff werfen kommt es zu einer Grenzauseinandersetzung, also den Beginn des Individuums bzw. des Bewusstseins, der Handlungsgrundlage bis hin zur Verantwortlichkeit, diese Unterscheidung kommt auch in der Bibel vor, wo das Tier schreitet, der Wurm kriecht, der Vogel fliegt und der Fisch schwimmt. Hat sich der Mensch in diesem Kollektiv als Wurm begriffen, als Schlange, die sich durch schlängelt durch das Ungewisse, durch das Leben, durch den Organismus. Der Mensch gestaltet sich wurmförmig, verziert sich und bestimmt seine Außenform im gedanklichen Bereich. Auf dieser Grundlage baut das heutige Kunstfigur-Verständnis auf, also als Schauspieler in einer Bühnenwelt zu leben. Also aus dem Inneren, im Kopf wird die scheinbare Außenform bestätigt. Bei den Würmern geht es auch um etwas Wurmstichiges, um eine Krankheit, etwas angezweifeltes, was wurmstichig ist und somit nicht mehr essbar ist. Gerade heute geht es um das Verschlingen der materiellen Welt, was von diesem kleinen materiellen Wurm, negativ bewertet, ausgeht. Nicht nur im Paradies ist die Geschichte des Wurmes/der Schlange mit dem Apfel interessant, sonder auch die Geistergeschichten, die sich in nicht vorhandenen Tieren und deren Personifizierung im Drachen noch heute eine Rolle spielen.

Zurück zu werfen – mit schwingenden Armen weg schleudern, hinaus werfen, austreiben, hinwerfen, schütten, schieben, zerstreuen, reißen, stürzen, stoßen, es geht also immer um eine schnelle Bewegung. Hinzukommt aber auch setzen, sich rasch zu wenden, verziehen, krümmen. Die Rute, die Gerte, der Stab, der Streifen – da gibt es auch Zusammenhänge, die mir jetzt noch nicht ganz klar sind, also Ruten und Züchtigung und Peitsche (Rassismus), Reis, Reisig, Gerte. Es geht auch um drehen, besichtigen und um zurückführen in seinen ursprünglichen Zustand. Dem liegt auch wieder der Ansatz für das Entwurf machen zu Grunde. Dieses werfen in die Welt, sich krumm zu biegen, wiederum auch abwerfen von falschen Ideen und Konzepten. Ein hinunter, herab werfen, sich einer Sache entledigen, aber auch das Gegenteil, ein Hinaufsteigen, den Motor an werfen, sich hineinwerfen, sich bewerfen (Krieg), aber auch Überziehen (z.B. des Toleranzraumes), aber auch Vorstoß (zu etwas Neuem, einen Versuch wagen), eine Idee aufwerfen, also etwas in die Höhe zu werfen, ein sich erheben, liegt auch im Umwenden oder Öffnen widersprüchlich vor. Es geht um das Machen, das Würfeln, das Spiel. Es geht auch um Urteilsfähigkeit – also eine Frage aufwerfen, einen Gedanken aus dem Kopf werfen, heraus schleudern, ausspucken. Es geht auch um Verteilen, also um Teilungs- und Trennungsmechanismen, um Grundlagen der Gemeinsamkeit oder Abtrennung, um das Entstehen des Individuums oder der selbstbestimmten Persönlichkeit. Die Gemeinschaft wird weggeworfen (wegwerfen), man treibt sich in etwas anderes hinein und bringt etwas Neues hervor. Ein hinaus schicken in die Welt, also auch wieder ein Hinauswerfen, Austreibungen, Abtreibungen von Ideen, dies geht bis hin zur Kastration, indem man sich aus diesem Züchtung-Verständnis versucht zu erheben und neue Ideen von Freiheit hinein wirft. Oder versucht durch diesen Wurf alles zu zerschlagen oder hin zu werfen. Kann auch eine Anmerkung im Gespräch sein, also in Gedanken Inhalte hinein zu werfen oder in eine Diskussion etwas hinein zu werfen. Man kann sich dann aber in einer Beziehung auch überwerfen oder zerstreiten.

Es geht auch um umwenden, verschränken oder kreuzen, wobei es ja bei mir immer um das gleiche Prinzip geht diese Durchdringung-Problematik und deren isolierte Zustände oder Bestimmung. Beim der Verwendung des Begriffes kreuzen ist diese Durchdringung nicht mehr mit einbezogen. Bei werfen scheint das noch drin zu sein, da Begriffe wie unterwerfen, besiegen, bereit und abhängig machen, unterliegen, stellen, setzen unterordnen hier noch ohne Abwehrmauern verstanden werden. Die Begriffe stellen, stehen, stellen und setzen sind entscheidende Grundlagen für die Existenzbedingungen. Das Unterwerfen der Natur, auf dessen Naturgesetze man sich gedanklich auf eine hervorgehobene Ebene stellt, sich oben drauf setzt, ohne das Materielle der Natur einzubeziehen. Der Selbstbetrug ist bei dem Begriff werfen noch offen gelegt. Ablehnen, missbilligen, sich biegen oder zieren. Wegwerfen der selbstbestimmten Persönlichkeit bzw. sie zurück zu weisen.Es geht also um den Anfang der Grundlage des Bewusstseins oder der Definition der Ich-Erfahrung, die hier über den Begriff werfen läuft und nicht mehr über das ICH BIN WEIL ICH MICH WIEDER ERKENNE. Die Widersprüchlichkeit des Begriffs, die Ambivalenz lässt es zu sich selbst Vorenthaltung machen, sich zu verschließen, etwas vorzuschieben. Hier steckt also die Problematik des sich Verlieren, des in die Zukunft gerichteten Denkens drin.

Es geht also nicht nur um das Materielle, sondern auch das gedankliche Arbeiten und die Gefahr beides miteinander zu verschmelzen. Es geht aber auch um den Geburtsprozess, also ein Kind in die Welt zu werfen, wie man das bei die Tieren sagt – aber auch ein Gebären von neuen Gedanken.

Entwerfen – Reflex, sich verformen, also nicht nur materiell (Holz, Papier, Stoff, Gedankenstoff, Inhalt), sondern auch gedanklich. Es geht um Erzeugen oder Verursachen eines neuen oder alten Zustandes, zu einer Situation führend, auf die dann Licht oder Schatten geworden oder übertragen werden kann. Sich gefallen lassen, wollen, fangen, festhalten sind in der Bewegung-Auseinandersetzung auch mit drin. Dieses sich durch Projektionswelten herausheben oder die Personifizierung von Ideal-/Wunsch-Welten entstehen lassen, besonders wenn man bedenkt dass man sich etwas, was Gott mir hingeworfen hat, vorstellt und man auf das sogenannte Außen ein Auge wirft. Die eigene Deutung und Bewertung des drauf werfen wird aber nicht mehr einbezogen, wenn man auf etwas einen Blick wirft. Sich in die Bresche in den Bruch werfen, sich selbst in die Brust werfen – dieser selbstbewusste Mensch zu sein. Sich jemanden an den Hals werfen, sich auszuliefern – hier steckt der Beginn von Liebe mit drin. Man wirft nicht eine Idee in die Debatte  oder in den Papierkorb bis hin zum Begriff falten, der Stoff wirft Falten.

Es geht um ein gelungenes oder misslungenes Werk, also auch um Leistung oder Fähigkeiten, z.B. Künstlerisches, Vollendung, Werk als Wurf, Meisterleistung, Roman, die gesamte Kunst.

Werfen vermischt sich mit dem Wurf – Vorgang, Ergebnis einer Handlung, bei der ein Gegenstand unter Kraftaufwand über eine gewisse Entfernung befördert wird – übertragen: Ergebnis einer Handlungsweise, Arbeiten und um den Begriff Menge, also um Substanz, also um Eigenschaften, die es ja so im Kopf nicht gibt, was hier mit dem werfen verschmolzen wird. Der Unterschied zwischen Wurf und werfen liegt in der bewussten Handhabe, was beim Entwurf im Außen beginnt, dieses Werfen der Skizze auf das Papier. Es geht hier um den Beginn der Kunst und auch der Philosophie, wenn man glaubt man sei in die Welt geworfen worden, geht es bei mir aber eher um das in die Beliebigkeit, in die Ungewissheit geworfen zu sein und nicht in die Mittigkeit.

Tier – etymologisch: sich bewegendes, von organischen Stoffen ernährendes Lebewesen. In meiner Problematik geht es um die Personifizierung der Kunstfigur, die im funktionieren Organismus lebt und welche Zusammenhänge sich zum Begriff des Tieres ergeben. Wenn das Tier stirbt, haucht es seinen Geist aus, es verendet also. Es geht also wieder um Atem, Geist, Seele und Lebewesen – diese Begriffe werden also wieder zusammen gedacht, verschmolzen. Es geht dann auch um Hauch, Wind, blasen, wehen – also wieder um Atem, Seele, Geist. Keuchen, schwer atmen, aber auch stäuben oder wirbeln. Dösig sein, also nicht ganz klar sein im Kopf, also um Daune, Duft, Düne oder Dunst. Das Tier ist eigentlich das lebende, atmende Wesen und die Begriffe Geschöpf etc. hinein, es geht aber dabei um Anima, also Lufthauch, Seele, Atem, Leben. Zum Tier gehört auch die Grundlage WURM. Bei tierisch oder Tiere betreffend ist der eigene Wille schon angelegt, der aber heute als triebhaft und grausam bewertet wird. Bei Tieren geht es um Gebilde, Ornamente aller Art und so gibt es einen Übergang zu Pflanzen – Früchte bis hin zu den Sternbildern und deren Personifizierung. Das Geschöpf, das Untier, das Ungeheuer, was beim Menschen zu Unmensch wird. So kommen wir wieder zum Über- oder Untermenschen. Grundsätzlich geht es beim Tier um den Stoffwechsel, da es organische Stoffe als Nahrung aufnimmt, um den benötigten Sauerstoff für die Atmungsorgane zu bekommen.

Von Gebilde kommen wir auf BILDNER – Bildner als Begriff des plastischen Selbstverständnisses, man müsste also den Mensch als Plastik.-Bildner bezeichnen im Gegensatz zu diesem Skulptur-Verständnis. Bilden liegt also gestalten, hervorbringen, darstellen – übertragen: erziehen, die geistigen Anlagen entwickeln, Vorbild, Beispiel geben, nachahmen, abbilden, vorstellen. Dieses vorstellen wird besonders von den Mystikern benutzt, um Gott zu personifizieren, ihn in diese neue Welt zu werfen. D.h. ein Formen realer Gegenstände, was der künstlerischen Arbeit zu Grunde liegt, also ein Gestalten visuell erfassbarer Kunstwerk, wird von den Mystikern in einen geistigen, seelischen Bereich übertragen. Bei der bildlichen Wiedergabe, also ein Bild im Bild zu sein, geht es immer darum bestimmte Kenntnisse und Fertigkeiten zu haben und sich selbst zu entwickeln und zu formen. Es geht auch um einbilden, sich durch Reflexion der Wirklichkeit widersprechende Vorstellungen machen zu können. Sich etwas in den Kopf setzen, dieses nicht vorhandene zu fühlen, Gedanken fassbar zu machen, das Wiedereintreten in die Seele abbilden zu können, etc.

Bilden, also formen – hier werden schön gebildete Hände, also das materielle wird mit Bildung gleichgesetzt, also in dem man eine Kultur zu haben meint durch z.B Schminken. Im Begriff bilden liegt der Anfang der Ästhetik. Man kann Reime bilden, der Lehrer lässt einen Worte und Sätze bilden. Aber auch die Gestalt, also das nicht Vorhandene kann gebildet werden, was dann übertragen das alleinige Recht Gottes, des Schöpfers ist. Das künstlerische Gestalten von Figuren aus Ton oder Wachs, es geht also um die bildende Kraft des Künstlers einen biegsamen Stoff zum Kunstwerk zu formen. Hier liegt das Problem das wir meinen auch eine Vorstellung durch einen Gedankeninhalt oder durch Begriffe formen zu können. Der Vorgang des Hervorbringen wird doppeldeutig verwendet, ein Mal bezieht er sich auf die Natur, also bezieht also Früchte bilden Saft oder der Baumes hat ein reiches Blattwerk und ein anderes Mal wird er gleichgesetzt mit Literatur und Zivilisation, die uns gebildet hat. Auch die Landschaft bildet, das materielle Tal bildet einen Einschnitt in das Gebirge, der Bach bildet eine Grenze, der Wald bildet einen malerischen Hintergrund (für den Künstler).

Ausgangspunkt, Basis, Grundlage, Vorstufe, Übergang, Fortsetzung des bisher Gedachten, es geht also um die Ausnahme, den Sonderfall der durch-Problematik. Dieses immer gleiche Prinzip liegt der Bildung, dem bilden zu Grunde. Aber der Begriff zeigt nicht was dem Bilden oder der Bildung zu Grunde liegt, die Vergangenheit des Begriffes gibt es nicht mehr in seiner heutigen Verwendung. Seinen Geist oder Charakter bilden, der Mensch bildet sich durch Vorbilder, Muster, ohne diesen Vorgang zu erfassen.

Bilden – formen, gestalten, hervorbringen, darstellen – hier wird noch scheinbar eine Durchlässigkeit angenommen, die aber nicht zum nachahmen oder abbilden führt, sondern zu einer suggestiven Herrschaftskonstruktion. Logisch ist es, dass diese ganzen Vorgängen und die Entfaltung der geistigen Anlagen, der Schaffung und Formung von Gestalt, eigentlich von Erscheinungen, das nicht Vorhandene ausgebaut werden. Die Imagination, die Vorstellungskraft ist nicht auf das Unförmige, auf die Suche nach Klarheit zurück zu führen, sondern es geht um die Fantasiewelt, um die Gestalt, das Muster, die bildliche Darstellung und deren Abbild, das immer mehr auf Erfundenes übertragen wird und der Hintergrund dieser Verkörperung und Personifizierung ist, dass eine geistige und seelische Formung des Erziehungsverständnisses erreicht wird. Es wird voraus gesetzt, dass Geist, Seele die eigentliche Grundlage des bilden sind und der materielle Körper nur noch gezüchtet werden muss, vorbereitet durch die Mystiker und deren Ausrichtung auf Gottes Gestalt.

Die Synonym-Gruppe ist – ausbilden, ausprägen, fassonieren, formen, gestalten oder prägen werden mit sich bilden, sich ergeben, aufkommen, entstehen, erwachsen gleichgesetzt. Aber auch zusammen bauen, fügen, schreiben, tragen – ist nicht materiell gemeint, sondern auf Gedankengänge bezogen, die hier zu Dingen, zu einer Sache werden, die dann etwas bedeuten und darstellen oder mit etwas gleichgesetzt werden. Daraus wird dann ein sich zeigen, ein auftreten, entstehen im weiteren Sinne, hervortreten, in Erscheinung treten oder kommen, also ein sichtbar werden. All diese Begriffe liegen auch dem werfen oder dem Wurf zu Grunde, sind hier aber nur noch auf die äußere Gestalt, die im inneren entwickelt wurden zurückzuführen, also auf eine Bühnenrepräsentanz, die aber mit dem materiellen Funktionieren und der Handlungsproblematik nicht verantwortet werden, da ja alles nur im Kopf zusammen gebaut wird und dort gibt es ja keine Konsequenzen. Formung, Verändern des Materiellen, die Gestaltung, Aufprägen, neu zusammenfügen von materiellen Existenzbedingungen – all dies wird nicht verstanden, da vielleicht diese Begrifflichkeiten und Zusammenhänge nur im Kopf existieren. Bzw. wird der Begriff der komplexen Welt eingeführt, die man nicht vereinfachen kann, was ich aber tue indem ich diese vorher aufgezählten Begriffe versuche in der materiellen Welt anzuwenden bzw. verschiedene Arten von Kunstfiguren zu begreifen oder heraus zu filtern, was da jetzt nicht hinein pass,,……

7. November 2016 Ich habe mich mit dem Begriff des Übermenschen beschäftigt, um die Kunstfigur, dieses Kunstwerk im Menschen besser bewerten zu können. Dabei habe ich mich auch mit Wert, Werten und deren Zusammenhang beschäftigt. Der Übermensch, also die Kunstfigur, die sich in der selbstbestimmten Persönlichkeit, also im Individuum entwickelt hat und was wir ja versuchen zu begreifen in seinen Maßstäben, Handlungsproblematiken, zusammen gereimten, Glaubensformen – dies führte mich zum Hedonismus und dem problematischen Verständnis von Mensch, also dieser Hybris. Einbildungen, Tricks und Täuschungen helfen die Vorstellungswelt zur Realität zu machen – kann dies durch den Begriff des Übermenschen heraus gearbeitet werden? Um welches Verständnis geht es hier, des Hochstaplers Mensch, des Golems, der Kunstfigur, etc. und die Grundlage der Bewertung dieses Verständnisses des Menschen und wie dieses vom Übermenschen in die Welt gebracht hat. Wo sind die Unterschiede oder Überschneidungen zwischen dem Begriff des Übermenschen und meinem Ansatz des Mensch-Sein-Verständnisses.

Der Mensch wird zum Künstler, die selbstbestimmte Persönlichkeit und die Übergänge/Grenzen dieses Verständnisses sind nicht mehr sichtbar zwischen Tod und leben. Die Vorstellungswelt ist zur Überzeugung, zum Standardkonzept geworden und deren Schichten der selbst geschaffenen Existenzbedingungen und deren Durchlässigkeit selbst bestimmt werden und dabei eine Übertragung auf eine zukünftige glückliche Welt nicht nur im hier und jetzt legitimiert oder autorisiert wird oder als souverän definiert wird, sondern auch ein ewigliches Leben entsteht. Dieses Verständnis von Übermensch, von Kunstfigur und der Überzeugung ein Individuum mit Bewusstsein und Persönlichkeit zu sein – diese Skulptur-Verständnis des Mensch-Sein möchte ich nicht nur auslöschen, sondern ich möchte Distanz zu dieser Art von Kunstwerk schaffen, also beim Rezipienten entstehen lassen, sodass er zum urteilsfähigen Kritiker seines eigenen Kunstwerks werden kann.

Es geht um die Frage, wo und wann beginnt der Übermensch, die Kunstfigur/das Kunstwerk Mensch? Ist die Antwort darauf auch die Antwort auf die Frage was Kunst ist. Indem man sich etwas einbildet, Vorstellungen entwickelt, sich etwas suggeriert, sich stimuliert etwas anderes zu sein und somit auch das Handwerkszeug der Täuschung und Tarnung, die Methodik des Glaubens, auch das Rezept-Buch, das alles möglich macht, solang man sich dies nur vorstellen kann. Jede Art von Funktionverständnis gegenüber dem materiellen Funktionieren-Müssen, als natürlicher Vorgang  in der Mittigkeit zu leben und alles was dem widerspricht ist dann der Anfang von Kunst und die Qualitäten und Quantitäten , die der Kunst als Wertmaßstab zu Grunde liegen aufzeigt. Es geht also um das Problem der Abgrenzung und Ausgrenzung, des Besitzverständnisses – was man auch als Rassismus verstehen könnte – mit diesem Begriff (Rasse) habe ich mich auch beschäftigt – also um Züchten und der Umwertung der Natur. Ist der Übermensch ein rassistisches Wesen – meinst du jetzt damit, ob der Übermensch eine Rasse ist? Es geht mir um ein neues Rassen-Verständnis – es ist nicht so leicht eben das Verständnis von Persönlichkeit zu beschreiben – kann man das nun und wie kann man das mit dem Begriff der Rasse verbinden bzw. gegenüber stellen. Die Handlungskonsequenzen des Menschen und seine Zerstörung des Planeten, was er ja nicht begreifen möchte – danach suche ich in der Ursprünglichkeit was etymologisch Rasse und Rassismus zu Grunde liegt – diese Umwertung, dass das Heilige der Natur geworden ist, sondern auch das materielle Leben an sich schon abgewertet wird, was ja auch dem Christentum zu Grunde liegt. Es geht nun darum ob man den Übermenschen, die Kunstfigur, die selbstbestimmte Persönlichkeit, etc. als eine eigene Rasse mit eigenen Wertesystemen bezeichnen kann und ob man bei der Beantwortung dieser Frage in der Etymologie des Begriffes Rasse fündig werden kann. Der Diskurs über das Freiheitsverständnis, der Souveränität des Individuums ist ja auch in den Menschenrechten abgesichert und auch der Ansatz von Kants Freiheit wird darüber definiert, wie man sich anderen gegenüber verhält. Es geht also immer nur um den Mensch und dessen Verantwortlichkeiten, seine Beziehungs- und Handlungskonstruktionen, aber nicht wie man damit Freiheit gegenüber der eigenen Natur und deren Existenzbedingungen gewinnen kann. Der Denkfehler ist dann die Grundlage für ein bereits die Natur abwertendes Verständnis, also für die Religion – dies möchte ich also heraus arbeiten und die Unstimmigkeit aufzeigen.

Übermensch – aus Philosophie und Literatur ist der Begriff immer weiter entwickelt worden, sodass er im Film z.B. zu Superman wurde – das hat aber mit dem Ideal-Mensch-Verständnis, der sich über das gewöhnliche, meist negativ bewertet normale Leben eines Menschen nichts zu tun. Meist geht es dabei auch nicht um die Bewertung von Individuums-Verständnissen, sondern es geht um Abwertungs- und Aufwertungsmechanismen und deren Absicherung in der Ewigkeit, also das sich heraus werten aus der materiellen Existenz durch eigene Wertsysteme. Dem Übermenschen liegt bereits die Magie, die Metamorphose zu Grunde, aber auch die Bestrafung, wenn man glaubt die Herrschaft über den Besitz materieller Körper und dessen Funktionieren zu haben. Es geht meist nur um die Vorstellung von Über-Menschlichkeit, die nicht im Diesseits ihre Wirkungen entfalten kann, sondern erst im Jenseits. Man kann also jenseits von gut und böse agieren, aber gleichzeitig zerbricht man an dem Versuch eine Doppel-Existenz (Kopfgeburt) als Übermensch, also die Funktion Gottes zu übernehmen auf Grundlage eigener Vorstellungen von richtig und falsch entscheiden zu können. Beim Übermenschen geht es also um die Kunstfigur, die nur scheinbar höher entwickelt ist als vom materiellen her angedacht und nur in der Illusion existieren kann mit dieser scheinbaren Überlegenheit in der geistigen Welt. Es gibt die verschiedensten Vorstellungen was dem Begriff Übermenschen bei Nietzsche zu Grunde liegt und die Ambivalent heraus gearbeitet werden muss. Dem liegt eigentlich die Kreativität zu Grunde, was dann in ein existenzielles Drama führt diese scheinbar höheren biologischen Typus, der sich durch Begriffsauslegungen in logischen Zusammenhängen und deren Wechselwirkungen im Kommunikationssystem in der Zivilisationsgeschichte eine zielstrebige Züchtung zu Grunde liegt. Eine Idealvorstellung, in der jeder Macht über sich selbst gewinnen kann und schöpferisch ist, wenn er auf der gesamten Klaviatur des menschlichen Denkvermögens, der Fantasie und Einbildungskraft spielen zu können und zivilisatorische Schwerpunkte setzen  und sie modifizieren kann. Also dieses Verschlingen, diese eigenartige Verständnis von Mensch kreiert und selbst züchtet bis über den Tod hinaus. Auf Grundlage eines eigenartigen Willens- und Machtverständnisses einseitiger Ausrichtung, in seiner Selbstbeherrschung und auch Selbstentfaltung oder Lebensbejahung im heutigen Lebensstil oder Styling der Schöpfer seiner eigenen Welt zu sein, eigene Werte ohne Zweifel zu haben und dies auch noch fühlbar durch die Religion, also durch den Glauben Gottes Abbild zu sein verstärkt wird. Nihilismus, Hedonismus sind Begriffe, die eingeführt wurden um die selbstbestimmte Persönlichkeit zu umreißen, sie beschrieben aber nur Teile der Persönlichkeit und vernebeln das Mensch-Sein-Verständnis.

Da ich ein Vergleichs-Kunstwerk dazu schaffen möchte und mit einer Art Ideal-Menschen arbeite, möchte ich dieses Übermensch-Denken entlarven. All dies ist nötig, um dieses dogmatische, fundamentalistische selbstbestimmte Persönlichkeit-Verständnis und dessen Charakterkonstruktion zu enttarnen, also was dem Individuum zu Grunde liegt. Aus dieser Perspektive heraus mache ich die Analyse des Übermenschen und vielleicht führt das zu einer neuen Gattung, die bei Nietzsche der letzte Mensch genannt wird. Auch bei Nietzsche gibt es Ambivalenzen, wenn die Moralkritik, verallgemeinernder Ethik zu Handeln und Verhalten und den Motiven werden ich mit Wahrheit gleichgesetzt. Ich tue dies aber, wenn ich von mittig-sein und Ideal-Mensch spreche, also von dem realen Menschen, der in den Toleranzräumen des Daseins-Funktionieren lebt, sie deuten und fassen kann. Ich habe also ein anderes Übermensch-Verständnis als dieses heutige, schematische Verständnis von Mensch-Sein, Persönlichkeit und Individuum. Auch wenn ich zweifele, komme ich durch die Beschäftigung mit dem Mittig-Sein, einer Wahrheit, einer Gewissheit auch durch die Neufassung der Naturgesetze in der Mittigkeit immer näher. Das gleiche gilt auch für die Beschäftigung mit der Etymologie von Begriffen und deren gemeinsamer Kern, damit sich dies in meiner künstlerischen Forschungsarbeit, auch wenn nur spekulativ spiegelt. Es geht um das Problem der Wertigkeit – etymologisch betrachtet ist der Begriff der Wertigkeit erst mal neutral und der Mensch suggeriert sich die Bescheinigung dessen, denn sonst kann er nicht den Begriff von Wertvorstellungen definieren. Auch leitet sich der Begriff von der Naturwissenschaft ab und nicht durch die Definition durch den menschlichen Erfindergeist oder aus einem Gesamtbild der geschaffenen Wertigkeit geformt aus Sachverhalten, Handlungsmustern und Charaktereigenschaften. Diese Werteordnung soll dann einen alleinigen Anspruch auf Wahrheit haben und wäre dann Religion und Ideologie. Der Widerspruch der Werteordnung oder Maßstabssystem aus der Mittigkeit heraus vorstelle, die ich eigentlich neutral entwickele, wird sie nicht als neutral bewertet, weil ich ja nicht aus der Richtung des Menschen mein Bewertungssystems ableite und scheine die objektive Erkenntnis der Welt zu zerstören. Gleichzeitig aber auch als subjektive Handlung des Menschen oder natürliches Selbstverständnis nicht in Frage stellen lassen möchte, wenn der Mensch sagt seine Werte seien ganz natürlich, die seiner eigenen Vorstellung und Erfindung entspringen und die Achtung des Eigentums als eigentlicher wert von Freiheitsdeformation höher gesetzt wird, schaut man sich den Begriff Wert etymologisch an. Eigenschaften als Bewertungsgrundlage können nicht stimmig sein, den alle Eigenschaften, die nicht materieller Natur sind, sind nur erdacht und somit nicht existent.

Wert steht für Geltung, Bedeutung haben, angesehen, kostbar, geschätzt, lieb, teuer – unter werden hat es aber auch was mit drehen und wenden zu tun – unter Wert (unterwerts), aber auch im Sinne von wohin gehend, gewendet, gewandt, zugewandt, Gegenwert habend, würdigen, würdig sein entwerten, ungültig machen gleichwertig machen, Minderwertigkeit, Vollwertigkeit – einziges Synonym ist würdigen – es  geht um ein Belohnungssystem der Wertigkeit auf Grundlage von erfundenen Werten – dieser Vorgang hat für mich nichts neutrales, sonder etwas faschistisches rassistisches und man die eigene Suggestion nicht erkennen möchte.

Welchen Zusammenhang zur Ästhetik und meinen zwei Definitionen davon (also der warmen Ästhetik, die dem Mittig-Sein zu Grunde liegt gegenüber der kalten Ästhetik, die das heraus hebeln bezeichnet) es gibt, kann ich momentan nicht absehen.

Rasse – Gruppe, Unterart von Tieren und Pflanzen, die sich durch bestimmte Merkmale und Eigenschaften von anderen Gruppen unterscheiden – Geschlecht, Stamm, Abstammung, Nachkommenschaft, Gattungssorte, Art – es geht hier also um die Bestimmung von Wesen, ein Wesen kann auch Gott sein, also ein Gedanke, der mit einem Körper vermischt, den Gott hat ja keine Rasse-Eigenschaften. Eine Berechnung, Rechenschaft, Denken und Denkvermögen, Vernunft, Grundmaß, Gesetzmäßigkeit, Ordnung, Methode und Prinzip, das Rationale liegen dem Begriff Rasse zu Grunde, indem man bestimmte Eigenschaften und Verhaltensweisen zu bewerten meint. Der Ordnungsbegriff oder die Bezeichnung von Tier- und Pflanzengruppen mit übereinstimmenden typischen Merkmalen des äußeren Erscheinungsbildes, dann auch durch Züchtung gewonnenes, von ausgeprägten, hervor ragenden Eigenschaften gegenüber ungleich Wertigkeiten oder auch mit naturwissenschaftlichen Vorstellungen in Verbindung gebracht wird, wo es dann um die Ausbeutung und Unterdrückung bis hin zur Vernichtung, die ich mit der materiellen Natur in Verbindung bringe bzw. die Definition der Zugehörigkeit zu einer bestimmten Herrschaftsrasse, also diesen Übermenschen, diese Kunstfigur, Kunstwerk geht.

4. November 2016 Die Frage lautet was liegt meinem spekulativen, künstlerischen Forschungsansatz zu Grunde? Analogien zu den ersten archäologischen Ausgrabungen, also Raubgrabungen bei denen man nach bestimmtem Wertmaßstäben selektiert hat und Ruhm und Reichtum versprachen – das also der Grund war Archäologie zu betreiben. Dies erinnert mich daran wie der Mensch sich heute in seinen Handlungen und in seiner Existenz präsentiert und repräsentiert – er glaubt den Planeten Erde zu besitzen und er kann das was er braucht heraus holen und sich zusätzlich selbst noch so zusammen bastelt, wie es ihm passt. Diese Ideologie des Mensch-Sein versuche ich in all seinen Tricks und Täuschungen offen zu legen, besonders die eigenartige Zielausrichtung auf die Unendlichkeit versuche ich zu erörtern. Dies alles wird als ganz normal betrachtet und die Katastrophe, in die das Verhalten des Menschen führt wird ignoriert.

Also zurückkommend auf die Ausgangsfrage, was meinem wissenschaftlichen Forschungsansatz zu Grunde liegt. Nach wissenschaftlichen Gesichtspunkten ist meine Arbeit keine wissenschaftliche, da ich ja von einer Katastrophe ausgehe, also nicht neutral bin und spekulativ argumentiere, gleichzeitig künstlerisch und alternativ argumentiere, also keine wissenschaftliche Grundlage habe.

Es ist eine wissenschaftliche Arbeit, allerdings mit viel Raum für Kritik von außen, wenn man ohne Belege ohne Verweise arbeitet.

Was ich hier eigentlich mache, ist eine Annahme nach der nächsten aufzubauen, dabei habe ich in den wenigsten Bereichen Beweise zur Verfügung habe und das Gefühl habe überall Neuland zu betreten. Das Problem ist ja, dass es um die Entwicklungsgeschichte des Menschen geht, ein abgesichertes, gewachsenes Mensch-Sein. Die Zerstörung der eigenen Existenz wird einfach nicht ernst genommen und die Philosophen werden als Tratscher und Wortverdreher abgetan. Studieren und analysieren des Materials, das ich zur Verfügung stelle muss nach einer Methode geschehen, die eben den Menschen enttarnt als den Mörder seiner selbst und als dumm und ignorant. Wir müssen also in den Kontext der Entwicklung des Menschen eindringen und dessen Gefährdung deutlich machen, als künstlerisches Gedankenkonstrukt und dessen einzelne Bestandteile. Dazu benötigt man eine gewisse Distanz, um eine Lücke zu erzeugen  auf Grundlage eines idealisierten Verständnis von Mensch-Sein – wie hätte der Mensch werden müssen durch die evolutionären Anpassungsstrategien des Überlebens in der Ungewissheit. Vielleicht hatte der Frühmensch ein anderes Verständnis von Mensch-Sein, einschließlich der Begriffe, die genutzt und interpretiert wurden – vielleicht ohne dieses Insel-Dasein und Ich-Verständnis. Ich bin also gezwungen dieses ursprüngliche, als der Mensch vielleicht noch in einem anderen Zustand lebte, heraus zu arbeiten, um damit in meiner Arbeit argumentieren zu können. Ein Vorgabebild soll entstehen, mit dem alle wissenschaftlichen Disziplinen arbeiten können und sich einbringen können und Beweise erbringen könnten, das ich richtig liege und so zusammen ein neues Mensch-Sein-Verständnis entwickelt wird. Ein vergleichendes Kunstwerk zur Verfügung zu stellen – ist das Wissenschaft? Diese vielen Behauptungen aneinander gereicht ist meine Vorgabebild!

Mein Wissenschafts-Verständnis geht auf die alten Griechen zurück, als alles noch eins war – also

Naturwissenschaft und die schönen Künste (Kunst, Philosophie).

Der Mensch hat keinen Besitz ins ich, ist eigentlich willenlos in der permanenten Ungewissheit-Welt der massiven Kräfte der Natur und sich selbst als diesen ausgeliefert fühlt und sich in seinem Insel-Dasein, hinter seinen Abwehrmauern des ICH versteckt und Schutz zu finden glaubt. Das Ich ist also konstruiert, um den permanenten Veränderungen der Existenzbedingungen nicht ausgeliefert zu sein – was natürlich nur eine Illusion ist, denn man kann sich nicht der materiellen Wirklichkeit entziehen, indem man sich zum Herrscher seines Selbst macht und sich Sicherheit nur erschafft im Kopf. Diese Prozesse wiederholen sich dauernd und haben die Zivilisation und Religion hervorgebracht, die Sicherheit und Kontrolle erzeugen und dem Menschen einen ruhigen Hafen bieten. Was ist nun der originale Zustand des Ich, des Individuums, des Menschen – findet man diese Authentizität, dann bekommen all diese Begriffe eine neue Sichtweise.

Wille steht dann für Naturkräfte. Es steht eine Person dahinter, also eine Personifizierung der Natur. In diesem organischen Werk entsteht auch das Bewusstsein und ist identisch mit einem inneren Verlangen von mittig-sein, Balance und das Gehirn ist mit diesen mittigen Prozessen kompatibel und sie begleitet – also hier wird Wille anders bewertet – als ein hineindenkendes, hinein fühlendes, empathisches Wir-Gefühl, das sich mit den permanenten Veränderungen der Welt beschäftigt und sich darauf ausrichtet.

Hier zeigt sich also, dass ich das Vorgabebild gebe,in das sich dann z.B. die Gehirnforschung einbringt und zeigt wann und wo im Gehirn Entwicklungen stattgefunden haben, die meine Behauptungen untermauert. Das Problem dabei ist aber, dass ich das Vorgabebild so klar wie möglich formulieren muss, um dann von Wissenschaftlern ernst genommen zu werden. In der Hirnforschung müsste es meiner Meinung um Spiegelneuronen gehen, wobei ich das Gefühl habe, dass da auch noch spekulativ gearbeitet wird. Ich muss diese Realität erkenntlich machen und die anderen neugierig machen, wie z.B. die Sprachwissenschaftler, die sich dann mit den für mich ausschlaggebenden Begriffen beschäftigen, also das Linguisten sich mit der von mir aufgezeigten Methode durcharbeiten und mir helfen die Beweise zu erbringen. Bei Wille ist es m.E. kaum möglich etymologisch auf die Naturkräfte zu kommen. Ich kam auf diese Verbindung, durch eine Doku über   Luther und seine Bibelübersetzung, wo man von dem griechischen Willen gesprochen hat und dem organischen des Willens näher kam,aber beweisen kann ich es nicht. Ich habe eine Sensibilität entwickelt zu erkennen wie viele andere Begriffe aus der Natur, in der Natur verortet abgewertet werden.

Die Weltformel und das mittig-sein, versuche ich die Gesetze der Physik neu zusammen zu fassen oder sie zu interpretieren und sie auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen – auch das kann man als Wille verstehen, der Wille zur Mitte. Diese außerordentlichen, nicht fassbaren Kräfte müssen der Wille sein, aber das Ausrichten in die Mitte ist die Reaktion des Menschen darauf mit diesen Kräften nicht umgehen zu können. In meiner Vorstellung des Willens geht es nicht um das sich heraus hebeln, sondern um das sich ein pendeln, sich im Toleranzraum zu bewegen und eben nicht dessen Grenzen zu überschreiten, was ja dem heutigen Willens- und Autonomie-Verständnis zu Grunde liegt. Bei der Neu-Ordnung der Naturgesetze kommen bei mir eben alle Wissenschaften dazu, da es in allen Bereichen diese mittig-sein gibt, auch wenn sie oder gerade weil sie viele verschiedene Begriffe dafür verwenden.

Ich komme eben aus der Kunst und bin kein Wissenschaftler – wie bezeichne ich mich dann, Katalysator, Fenner, der Fahnenträger, der voraus geht – und auch in der Kunst bin ich sehr radikal, sodass mir da nicht allzu viele folgen wollen, können. Dieses Umdeuten, umwerten der Welt, dass ich versuche spekulativ zu erfassen wann und wo die Kunst beginnt, also dass sie eben schin beim Umdeuten und umwerten beginnt. Aber auch hier habe ich keine fundierten Beweise um aufzuzeigen wie der Mensch zum Künstler wird.

Die Texte, die wir hier schreiben haben bereits eine Komplexität, eine Ideologie, ein programm und Analyse-Methoden entwickelt, die nachvollziehbar und schmackhaft gemacht werden müssen und zwar eben für jeden.

Die Bilder die ich habe werden ästhetisch anerkannt, aber mein Kunstansatz geht verloren oder wird nicht so wahrgenommen. So wird heute aber nicht mehr über Symbolik nach gedacht und sich die Welt über die Dinge aneignet und den Begriffsnetzwerken und Kommunikationsstrukturen nicht entkommt.

Ich bemühe mich eben diesen gemeinsamen Kern der Disziplinen immer weiter zu verdichten, um eine Klarheit zu erlangen, obwohl es zu einer hohen Komplexität kommt und ich dies dennoch schemenhaft darstellen kann.

Ich habe diesen Urkern, das mittig-sein Weltformel genannt. Es geht dabei um die fünf Werkstätten und deren gemeinsamer Nenner, in denen verschiedene Vorgänge von Durchdringung zu finden sind. Es geht um Filterprozesse, um Isolation-Eigenschaften, um Verstärkung durch eine Membran. Mittigkeit bekommt in diesem Passungsbereich eine Macht, auf der dann das sich Herausheben als ganz natürlicher Prozess verstanden wird – dieses herausheben steht dann auch für die Vorgänge bei den Umwertungen und Bewertungen z.B. von Begriffen. Dabei wird aber keine Transparenz hergestellt oder verhindert, es also zu keinem nach hinten schauen auf das wo und wie etwas entstanden ist kommt. Transparent kann aber auch bedeuten, dass man diese Vorgänge nicht bemerkt, da sie transparent sind. Ich versuche nach meinem Transparenz-Verständnis diese Analysearbeit, die u.a. in der Fälscher-Werkstatt abläuft heraus zu arbeiten,indem ich eine Art Bestandsaufnahme durchführe. Dieser Bestandsaufnahme unterliegt aber ziemlich viel spekulativem Arbeiten, sodass ich definitiv Hilfe anderer brauche bei der Beweisführung. Die Analogien und Metaphern, die ich verwende müssen übertragen werden auf die anderen Disziplinen, um den Fälscher zu entlarven und ihn vor einen Richter zu stellen, aber gibt es einen neutralen Richter, der dies vermag? Es könnte die Weltformel sein, also die Natur als Stellvertreter von Wahrheit und Gewissheit. Die Begriffe, die im kriminalistischen Handwerkszeug zu finden sind, übertrage ich auf Analogien und sind widersprüchlich in der Anwendung, denn auch der Richter hat den Mörder, den Täter in sich  und ist voreingenommen und nicht neutral. Diese Neutralität muss noch geschaffen werden.

Die Kunstfigur, die selbstbestimmte Persönlichkeit, die ich herauskristallisieren will, versteht sich nicht als Zauberer, der das Kaninchen aus dem Hut zaubert, sondern erlebt diesen Zauber als Realität. So wird aber Krieg gegen sich selbst, gegen die eigenen Existenzbedingungen geführt und der Mensch rüstet immer mehr auf (Eigenschaften, Willensfreiheit), anstatt Zweifel zu entwickeln, den faulen Zauber zu riechen, die Kunstfigur zu erkennen, das Verständnis von Charakter zu hinterfragen, die Maske nicht zur Person zu machen.

2. November 2016 Gestern sind wir bei dem Golem stehen geblieben, was so viel heißt wie formlose Masse aus dem eine künstlich geschaffene Tonfigur, die zeitweise zum Leben erwacht. Worum geht es beim Kunstwerk Mensch, der sich selbst den Atem ein haucht und somit auch einen Willen, der den eigenen Körperorganismus zerstört, der aber den Willen erst hervor gebracht hat. Ich möchte nun eben diesem nachgehen,vorher aber noch fragen was die Grundlage meiner Weltformel, wenn ich die Menschenrechte überarbeiten will. Ein Kunstwerk und dessen Wirklichkeitskern, Literatur, etc. sollen verwendet werden, um ein Trainingsmodell oder ein Überprüfungsmodell oder eine Theorie vorzustellen, was den Menschenrechten zu Grunde liegen müsste. Ich versuche über die Kunst, das künstlerische Handwerkszeug dieses eigenartige Mensch-Sein-Verständnis (Kunstfigur) herauszuarbeiten, indem jeder Mensch im Buch die Möglichkeit hat durch künstlerische Techniken, u.a. durch Collagearbeit sich ein Abbild, ein Bild von sich selbst schafft, um diese Kunstfigur nicht nur zu begreifen , sondern auch eine Art Distanz zu ihr zu entwickeln. Darwins Ansatz über den Ursprung der Arten soll in Frage gestellt werden … Kunstwerk Mensch oder Kunstfigur geworden oder gewachsen . So muss man auch nach den Vorfahren dieser Kunstfigur fragen. Es geht also um die evolutionären Anpassungsstrategie

...Dieses Wesen.....die Umwertung der Natur, dieses materielle funktionieren müssen zu Grunde liegt. Man muss aber auch fragen, welche Auseinandersetzung mit dem selbst erfundenen Gott, der nach seinem Vorbild den Menschen schafft und was da damit zu tun hat. Schließlich kommt es zum Krieg gegen den eigenen Körperorganismus. Der Kunstfigur liegt das grenzüberschreitende, also das Böse zu Grunde, das kann aber nicht das echte sein – also nur Imitat, Phantom – die Möglichkeit dieser Fantasie, Vorstellungskraft, d.h. wenn man es sich vorstellen kann, dann kann es ja auch existieren. Weil der Mensch sich selbst nicht als Künstler begreifen will, der ein Kunstwerk schafft, kann auch dieses janusköpfige, kuriose Lebewesen herausgearbeitet werden. Die Intelligenz, die Verstandes-Leistung, Vernunft und Aufklärung versuchen eine Sicherheit oder Kontrolle zu entwickeln, anstatt sich auf das Ungewisse, die permanente Bewegung einzulassen. Was ist Kunst und was Kunst in diesem Sinne leisten, wird bisher in den Diskurs nicht einbezogen. Wenn es um die Entstehung der Arten geht, spielt Kunst dort nicht die Rolle, dass ein Gedanke, ein Begriff, ein Wort – wie schon bei Gott, der alles geschaffen hat – einen substanzlosen Menschen, nach Gottes Vorbild, sich selbst erschafft. Diese Kunstwerk, diesen Kunst-Ansatz, also dieses zusammen gereimte, ungereimte, was da verschmolzen wird, dieser Anteil von künstlichem Mensch, was nicht nur für Golem steht, sondern auch für Homunkulus, könnte eventuell der richtige Begriff für dieses Phantom sein. Es gibt wissenschaftliche Auseinandersetzungen, die in den Kern dieser Problematik gehen.

Wir haben also zwei Willen-Verständnisse, zwei Bewusstsein-Verständnisse, etc. – all dies kommt aus der alchemistischen Vorstellung und die Analogien werden künstlich in der Retorte geschaffene Mensch, was mit Menschlein, schwaches Geschöpf deutlich gemacht wird, was er wirklich ist. In seinen Eigenschaften könnte man ihn auch als trotziges Kind bezeichnen, das sich gegen jegliche Eigenschaften von Widerständen wehrt oder sie ignoriert. Die Verkleinerungsform von Homo – der echte Homo wäre gewissermaßen  der materielle Mensch, in den Existenzbedingungen, d.h. mittig sein in Welt. Dabei ist dieser Homunkulus oder dämonischer Helfer mit magischen Praktiken – diesen zu verstehen und von den Analogien her geht es meist um eine Ambivalenz-Auseinandersetzung, d.h. z.B. die moderne Technik, das janusköpfige, deren zwei Teile. Der Begriff des Homunkulus spielt aber auch in der neurologisch in der Wahrnehmung, in der Philosophie des Geistes eine Rolle, wenn es darum geht Erklärungen zu liefern. Es geht um die Idee, dass es im Kopf ein Wesen gibt, das Reize wahrnimmt und Erlebnisse hat. Bei den Philosophen geht es darum bestimmten Theorien nachgehen zu können – welche philosophischen Probleme könnte so ein derartiges Wesen lösen. Die Hauptfrage ist – wenn man etwas annimmt, das der visuellen Wahrnehmung auf die Netzhaut projiziert wird und das dann als Bild ins Gehirn gesendet wird, müsste es noch ein Wesen im Kopf geben, das sich diese Bilder anschaut. Dabei geht es immer um das innere Bild, dem eigenen psychologischen Muster und Traumata zu Grunde liegen und der versuch sie aufzulösen, als Anpassungsstrategie, Überlebensstrategie zu verstehen ist, um sich so die Welt anzueignen, sie aus diesem Muster heraus zu sehen, sie sich vors innere Auge zu stellen. In wie weit man diese Vorgänge als Kunstfigur oder Homunkulus begreifen kann, weiß ich nicht.

In dem Wikipedia-Artikel zu Homunkulus geht es auch um die Idee der Züchtung oder Zeugung des künstlichen Menschen, aber auch schon bei Faust spielt diese Art der Geburt, also einer Kunstfigur (Mephisto), eine große Rolle. Es geht darum einen Ort im Körper bezeichnen zu können, an dem ein bewusstes Wesen oder ein Geist aufgefunden werden kann und so bekommt das Ganze auch etwas Kritisches, wenn der Begriff Geist auch den Organismus der Kunstfigur verschoben wird.

Welche Rolle der Spitze des Kugelschreibers zu folgen spielt,kann ich momentan nicht absehen. Auseinandersetzungen mit der Wahrnehmung, die Abbilder , Widerspiegelungen schafft, gibt es dann gar nicht im … eine Art von Postulat, immaterielles, dem eine denkende Sache zu Grund liegt. …

viele weitere Begriffe. Das Kunstwerk, das wir als Künstler schaffen, ohne zu merken, dass wir ein Kopf-Kunstwerk schaffen. Kunstwerk heißt künstliche Gestalt, nachgemachtes Bild eines lebenden Wesen – wie soll das gehen? Eine Kunstfigur ist eine fiktionale Figur oder Person, die nahezu alle Attribute einer lebenden Person besitzen kann. Die Kunstfigur wird also verwechselt mit einer realen Person. Die Kunstfigur ist die Rollenfigur im Theater, sie hat ihre Existenz auf der Grundlage einer Inszenierung. Charakterspiel wird mit einem materiellen Schauspieler leicht verwechselt, der aber erschossen werden kann, da er ja materiell vorhanden ist.

Kunst, Künste – es geht um eine Widerspiegelung der mannigfaltigen Beziehungen des Menschen zu seiner Umwelt, nach jetzigem Verständnis durch die schöpferische Gestaltung von Dingen und Vorgängen, diesem Verständnis von Wirklichkeit dann mit Hilfe sinnlich wahrnehmbarer Mittel in Werken (Malerei, Bildhauerei, Literatur, etc.) zum Ausdruck kommen, abgebildet werden. In wie weit habe ich dieses Kunstverständnis erweitert, besonders wenn ich versuche durch mein Gedankenwert diese Kunstfigur zu entlarven, deren Existenzverständnis es ist dann die Existenz des eigenen materiellen Körpers, der die Kunstfigur erst geschaffen hat, zu zerstören. Die Rolle zerstört das materielle – in die Theaterwelt übertragen. Geht es hierbei um Fälschung, also um eine bewusste Herstellung eines Objekts oder eine Information zur Täuschung Dritter. Häufig wird bei der Fälschung versucht ein Original in allen Eigenschaften, Materialien, Signaturen, usw. zu kopieren und dann als neues originales Markenprodukt erscheint. Es geht also i, Verfälschung, indem ein legales Objekt durch eine unberechtigte Änderung für einen illegalen Zweck umgestaltet wird. Versucht man Begriffe wie echt-Sein oder Richtigkeit zur Analyse dieses Betruges zu verwenden, geht es um Aussagen, Beweise,auf deren Grundlage Wahrheit, Korrektheit oder Fehlerlosigkeit zurückgehen – aber auch werden diese Begriffe in der Wissenschaft für Messwerte verwendet. Echtheit, eine wahrer Wert kann im nicht-nachgemachten, im nicht verfälschten, im beständigen, dauerhaften gefunden werden – es geht um etwas nicht imitiertes, reinrassiges – also um die Bewertung des vorhandenen, nicht vorgetäuschten.

Haben – habhaft machen, besitzen, sein eigen nennen – was hat das mit der Kunstfigur und deren Begriffsnetzwerk zu tun. Haben, besitzen und festhalten – anwenden, ergreifen, treffen – begreifen – also nicht nur das berühren mit der Hand (Wahrnehmung), sondern auch sich die Welt habhaft zu machen. Es geht um die Frage wie kann der Mensch sich eine andere Existenzgrundlage habhaft machen, sie besitzen – man muss versuchen die Wurzeln zu finden, aus denen das sich heraus heben erwächst bzw. die Existenzgrundlage auf der dieser Hebe-Apparat steht, schafft dann eine weitere Ebene als Existenzgrundlage, auf dem haben oder verschlingen diese Begriffe verdoppeln. Auch tragen spielt eine Rolle – man trägt etwas in sich und schafft so eine Theiratsfähig-Grundlage auf der dann fassen, nehmen, annehmen von bestimmten Eigenschaften und Anlagen, oder Zwiefel haben an den Eigenschaften steht. Auch der Begriff Eigenschaft bezieht sich irgendwie auf haben, also einer Sache habhaft zu werden, etwas erlangen, sich aneignen, ergreifen. Es geht aber auch um Habsucht, also den krankhaften Drang, Besitz und Vermögen zu erweitern – indem man meint etwas aufzuweisen oder inne zu haben, was dann sein eigen ist. Es geht also um die Grundlage des Willens, des Bewusstseins, des Individuums, die hier in Besitz genommen werden, indem haben (außen) mit bekommen (innen) vermischt wird. Erst das Individuum schafft einen Selektionsvorgang mit dem er bestimmen kann welche Art von Entscheidung und Handlung ausgeführt wird. Problem ist aber, dass man über etwas verfügt oder besitzt, z.B. den materiellen Körper und dessen Existenzbedingungen und den Körperorganismus zerstören zu können, da man ihn ja besitzt, ihm inne hat – diese Paradoxon aber nicht erkennt. Ein Bestandteil des Wortes haben – bezieht sich auf selig sein, was mit geben zu tun hat – man gibt also seinen materiellen Körper weg und bekommt die Seligkeit als Besitzform und man versucht über das haben zu bestimmen. Diese Art von Habseligkeit ist auf dem Tod aufgebaut.

Teleologie – Zweck, Ziel, Ende – und Logos, die Lehre, die beschreibt dass Handlungen und Entwicklungen an Zwecken orientiert sind und durchgängig zweckmäßig ablaufen und so Zweck- und zielgerichtet sind. Auch wird gewissermaßen Evolution, die ja eher für Wachstum steht, mit Handlung vermischt, indem man von Entwicklungsprozessen spricht, ohne den Anfang, den Beginn zu behandeln – es gibt also nur den Zweck, Ziel, ende. Der Zweck ist hier die Inbesitznahme, der Betrug an sich selbst man würde etwas besitzen – diese Prinzip wiederholt sich anscheinend permanent in allen Bereichen menschlichen Seins. Die Handlung ist nicht in den materiellen Veränderungen verortet, sondern man geht davon aus etwas zu haben, also etwas über die Gedanken zu erfassen, verstehen, besitzen, wird dieser Vorgang als Zweck verstanden. Die Suggestion man sei der Eigentümer , der man nicht ist. Viele Schichten von Fälschungen und Täuschungen liegen übereinander und liegen dem Zweck, also der Zukunft zu Grunde.

Es geht um Begriffe, wie incognita – die Kunstfigur ist inkognito, ein Plagiat, Phantom, usw. es geht also um Verkörperungen von Dingen, aber nicht von Wirkungen. Bei Verkörperung geht ja um die Bühne, etwas darzustellen, etwas zum Ausdruck zu bringen, die Rollenidentität zu verkörpern, jemand anderen zu verkörpern – es geht also um darstellen, gestalten, mimen, vorstellen, wiedergeben, etwas nachmachen und darbieten. Die innere Vorstellung bekommt ein Abbild, in dem die Gestaltung, die Darbietung vorstellen. Der Inbegriff, Verkörperung, Inkarnation, Personifizierung, die bei Betrachter entsteht und vom Darsteller verkörpert wird. Der Titelheld wird mit seiner Person, mit seinem Wesen zum Ausdruck gebracht. Auch werden Geist, Bewusstsein mit dem Körper verschmolzen, wo der Darsteller  zur Projektionsleinwand wird und zu einem Stück Geistesgeschichte und deren Verkörperung wird. D.h. die Geschichte wird hier mit Substanz und Eigenschaften zu etwas existentem verschmolzen, wobei der Begriff selbst etwas anderes bezeichnet. Schauspieler bringt zur Darstellung was er mit seinem Können vermag, sodass seine Charakterrolle so echt scheint, dass man die Fälschung nicht mehr erkennt. Charakter was Wesen heißt wird vermischt, wie bei Gott, also einer Wesensform, die die Gesamtheit der individuellen geistigen und seelischen Eigenschaften eines Menschen … Gepräge zu Grunde liegt. Besitzverständnis, ein haben, ein sich selbst gedanklich anfassen wird mit dem Charakter einer Sache gleichgesetzt. Ein Teil der Natur wird mit Charakter verbunden, aber letztlich geht es darum, dass die Natur nur eine Sache ist,die man besitzen kann und beim der selbstbestimmten Persönlichkeit geht es um eine Vermischung nur nicht geistiger Eigenschaften geht, die dem Begriff Charakter zu Grunde liegt worauf dann die Festigkeit des Willens, die Haltung aufgebaut ist. Nur noch geistige, seelische Eigenschaften machen die selbstbestimmte Persönlichkeit aus. Der materielle Körper, der vorher mit Geist und Seele verschmolzen wurde und isoliert wurde, kommt beim Charakter schon gar nicht mehr ins Spiel bzw. wird das Materielle zur Sache. Bei Charakter geht es auch um Stärke oder Schwäche – der Charakterlose ist dann schwach gegenüber der eigenen Natur, möchte sie nicht in Besitz nehmen und die Stärke ist es das materielle besitzen zu wollen, darüber bestimmen zu wollen z.B. über die Existenzbedingungen.

Diese Eigenschaften deutlicher zu isolieren in der selbstbestimmten Persönlichkeit, in den Kunstfiguren, könnte den Menschen von der Kunstfigur befreien. Etymologisch betrachtet liegt dem Begriff Charakter das charakterisieren, das charakteristische, das Charakteristikum zu Grunde. Interessant wäre es auch den Begriff Charakter auf die spekulative Grundlage von Organismus oder Bewusstseinsgrundlage zu stellen und die Kunstfigur nicht alles in Besitz nimmt und Zweck,. Ziel, ende bestimmt, was ja dem heutigen selbstbestimmten Charakter zu Grunde liegt. Wenn es bei dem Charakter um die Gesamtheit der Wesenszüge, um die Eigenart deines Mensch, einer Sache geht, dann geht auch u,m Merkmale, Werkzeuge zum Graben, zu,m Gravieren, um eingeritzte Buchstaben und körperliche und sprachliche Eigenarten. All diese muss einen anderen Ursprung haben bzw. geht es bei meiner Kunst auch um die Abbilder des Eingreifen oder Ritzen oder Prägen  im Gegensatz zu der Zauberschrift des Unsichtbaren, was der Kunstfigur zu Grunde liegt. Der Charakter wird also zum Kunstwerk.

01. November 2016 Versuchen wir mal in den Kern der Begriffe Kunst, Kunstwerk und Künstler zu steigen, indem wir uns damit beschäftigen was in den Begriffen Natur, Organ, Organismus, aber auch z.B. Wille, Energie, Tatkraft zu finden ist. Das alles sind verfremdete, veränderte Begriffe, die einmal eine ganz andere Bedeutung hatten. Geht man nun zurück auf den Begriff Natur, der von entstehen, geboren werden abgeleitet wird, dann geht es nicht nur m Wachstum, also in den materiellen Existenzbedingungen (Weltformel), sondern auch um die Physis, also um Physik. So wird aus dem Begriff etwas widersprüchliches, sogar gegenteiliges, indem das materielle Mensch-Sein-Verständnis bekämpft. Der Begriff der Natur wird immer weiter ausgedehnt und dann werden diese Regelwerke wieder darin zu finden sein oder Maßstabssysteme, die vom Menschen übernommen werden und schlie0ßlich sogar vom Menschen diktiert werden und macht sich selbst zum Herrscher, zu etwas Göttlichem, Heiligem, da er Gott ja selbst erfunden hat. Zu seiner Herrschaft legitimiert über sein selbst geschaffenes Kunstwerk. Sich als Künstler zu erkennen, die Kunst hinter dem Kunstwerk zu erkennen fehlt. Dieses Werkverständnis, was dem Begriff Organ zu Grunde liegt und auch vielen anderen Begriffen, wo es dann immer um den Unterschied zwischen Taten und Handeln, die den Menschen auszeichnet geht und der Problematik der Tatkraft der Natur ist alles verwischt. Dies möchte ich wieder herausarbeiten bzw. die Begriffe in ihrem ursprünglichen Zustand nicht nur wieder zu verorten, sondern auch selbst dazu z.B. Analogien, rituelle Kunstwerke (Höhlen-Gleichnis), um dieses rituelle Kunstwerk-Verständnis, auf dem das Individuum, die selbstbestimmte Persönlichkeit aufgebaut ist entlarven zu können. Bei dem Begriff Organ wird es problematisch betrachtet man die Bedeutung Wille, aber auch Organismus – also geht um die Mechanismen die durch permanente Veränderung in der Natur stehen – wir haben also für diese Gestaltungskraft keinen Begriff mehr, denn es kann ja eigentlich keine Tatkraft sein, da die Natur kein Täter ist, keine Selbstverwirklichung betreibt oder doch? Die Natur ist durch Gott geschaffen, es geht also um das bewegte und unbewegte – die Natur hat keine Moral, Kritikfähigkeit um den Menschen davor zu warnen oder ihm zu verbieten, was er da mit ihr anstellt. Der Mensch zerstört seine Existenzbedingungen … die Natur wird personifiziert, aber sie ist ja keine Person. Aber Gott ist eine Person, eine Unperson und nicht vorhanden – hier scheint die Personifizierung, die Verkörperung zu funktionieren. Hier wird die Welt wieder über die Dinge erfasst, macht man etwas zum Gegenstand seiner Gedanken, wird es zu einer Wesensform mit Eigenschaften, obwohl dies alles erfunden und substanzlos ist.

Aus allgemeiner Sicht betrachtet gibt es keine Natur, weil Allgemeinbegriffe als nicht existent betrachtet werden … die Wirtschaft existiert nicht, nur das Wirtschaften. Bei den Allgemeinbegriffen wie Geist oder Seele trifft dies nicht zu, diese werden als existent betrachtet. Die Widersprüchlichkeiten werden also allein im Naturbegriff deutlich. Ursprünglich ist Natur alle außerhalb und unabhängig vom Bewusstsein existierenden Dinge und Erscheinungen, die nicht durch die Tätigkeit des Menschen geschaffen wurden. Meine Kunst baut darauf auf – ich versuche das Ursprüngliche in vielen Beispielen zu zeigen, z.B. Wellen am Meer, der nackte, unberührte Strand. In diesem Grenzbereich hinterlässt der Mensch seine Fußabdrücke und so dieses Gegenstück zu Stande kommt. Ich zeige die Grenze auf wo das Bewusstsein die Problematik des „außerhalb sein“ schafft und die existierenden Dinge und Erscheinungen

Welle und Sand – wo ist das ursprüngliche Sein? Wobei es schwierig wird so darüber zu reden, da es hier schon wieder eine Bewusstseins-Form gibt? Daher versuche ich einen anderen Weg zu finden, der mir aber noch nicht ganz klar ist. Das Kunstwerk beginnt, sobald ich mich auf den unberührten Sand stelle oder darauf gehe – das ist dann auch der Ausdruck von Bewusstsein. Gleichzeitig kommt auch wieder die Problematik der Durchdringung, der Zwischenraums auf – es geht also immer um Verständnisse von Kunstwerk, Künstlichkeit, der dann dem Begriff Natürlichkeit gegenübersteht. Interessant ist aber, dass dem Begriff Natur der Begriff Geburt zu Grunde liegen, also die Bewegung – die permanente Veränderung in der wir innewohnend leben – es geht also um Wirkungen und nicht Dinge und Erscheinungen, die der Tätigkeit und dem Bewusstsein zu Grunde liegen. Diese innewohnenden Vorgänge und Zustände zu verändern, gleichzeitig die Denktätigkeit mit der Durchdringung im Begriff des Bewusstsein in Verbindung zu bringen.

Etymologisch betrachtet geht es bei dem Begriff Natur um die Gesamtheit des gewachsenen, des gewordenen, aber nicht um das vorgefundene, also eine Landschaft ohne Mensch, Landschaft mit Pflanzen und Tieren → Wesen, Anlage, Charakter – es wird also alles vermischt. Steht der Begriff Natur also eigentlich für Bewegungen in den Wirkungen und deren permanente, gegenwärtige Veränderung, also ein Grenzbereich von Neuem, von Verwandlung, Wandeln, dann geht es um den Begriff der Geburt, geboren sein, also des innewohnenden, hinein geborenen Zustand des Entstehen und Wachsen. Erstmal also nicht um Embryo, usw. und ein falsches Weltverständnis den Menschen in der Mitte der Welt zu sehen, sonder es geht um  den Zustand im organischen, ohne außen und innen, in einem kollektiven Wir von Anpassungsstrategien hinein geboren zu sein. Dies muss aber auch verantwortet werden und die Bewusstseinsgrundlage muss unterschiedene werden...

gegenüber der materiellen Welt ….. plastischer Organismus von Wiedergeburt sich da heraus zu hebeln, heraus zu heben, weil  man das individuelle Geburtsrecht der selbstbestimmten Persönlichkeit als Existenzrecht formuliert, konstruiert, indem man  alle Begriffe, die der Natur zu Grunde liegen, also die Willensfreiheit anfängt für sich als Individuum zu beanspruchen, worauf dann geboren werden, wachsen auf der Grundlage der Kultur und deren Eigenschaften definiert wird. Dieses Natur-wüchsige, Ur-wüchsige wird mit einem Außen-und-Innen-Körper-Verständnis verbunden. Der natürliche Vorgang der Geburt wird genutzt um die Definition des Mensch-Sein zu bilden, ohne die Eigenschaften der Stoffwechsel-Existenz-Bedigungen mit ein zu beziehen. Darauf wird dann ein frei organisches Wachsen, natürlich sein, naturgemäß angeborenes zu haben … einseitiges Geburtsverständnis, das etwas Künstliches hat, also eine Kopie ein Imitat ist, geht dabei verloren, sowie das Unverbildete, das Ungezwungene, was mit einer Veranlagung, Gemütsart der Natur verbunden ist. Vieles andere was auch für Natur steht, wie Kraft, Energie, die in der Naturwissenschaft untersucht werden und den die Urkraft zu Grunde liegen, wird eher negativ bewertet, wie z.B. der Tod – alles wird neutralisiert, weil man meint über das Geburtsrecht zu verfügen die Natur zum Gedanken-Objekt macht auch materiell über die Natur herrschen zu können.  All dies sind die Anfänge künstlicher Tätigkeit – man meint Macht über einen Begriff zu bekommen – dies bleibt dann dennoch nur ein Glaube, was sich letztendlich in den Begriffen, die drauf aufbauen zeigt. Die Synonyme von Natur zeigen dies, also Charakter, Eigenart, Format, Gemüt, Art, Naturell, Persönlichkeit, Profil, Temperament, Veranlagung werden nicht mit Individuum, selbstbestimmter Persönlichkeit, Freiheit in Verbindung gebracht, sondern mit Wesen , Wesensart. Also bleibt nur noch der Bastelladen, wo man sich das Wesen, auch Gott als höheres Wesen, der ja die Natur geschaffen hat, zusammen baut und alles miteinander vermischt. Schließlich glaubt man dann sogar über Naturkatastrophen oder Naturgesetze bestimmen zu können, da der Begriff Natur keine Kraft mehr hat. Selbst die Zerstörung der materiellen Natur ist dann natürlich, da dies ja in der Natur des Menschen liegt. Anders ausgedrückt in der Natur-Kunst des Menschen, Künstler-Natur, Spieler-Natur oder ist dies eine Un-Natur?

Am Beispiel des Begriffes Natur versuche ich aufzuzeigen, wie der Mensch sich die materielle Natur über den Begriff Natur aneignet. Dabei verbiegt und verändert er den Begriff und die Dinge dermaßen, dass ihm seine Selbsttäuschung als wirklich und natürlich erscheint. Durch das Nachdenken über die Dinge statt über die Wirkungen, meint der Mensch diese zu verstehen und beliebig über sie verfügen zu können, sodass er ihr und sich Eigenschaften zu spricht, die frei erfunden, also im Bastelladen des Gehirns zusammengebaut werden entweder durch Ausweitung, Umbau beobachteter Gesetzmäßigkeiten oder indem man gleich neue Regelwerke erfindet.

Entscheidend ist immer – wo wird der Mensch zum Künstler, ab wann beginnt das Kunstwerk Mensch und wo verliert er die Distanz, d.h. ab wann braucht er den Betrachter, den Kritiker. Künstlerisches Handwerkzeug – wie sehr beherrscht man dies, Autorenschaft – übernimmt der Künstler Verantwortung für seine Kunst.

Tat und Tätigkeit werden nur dem Menschen und seinem Willen zugesprochen, aber nicht der Natur – die Natur ist also willenlos. Ich versuche zu beweisen, dass der Mensch sich als Künstler erkennen muss, um seine eigene Fälscher-Werkstatt, den Zauberkasten zu entlarven – dieser ist nur durch Tricks überhaupt entstanden und anderes künstlerisches Handwerkzeug wird nicht mit einbezogen. Dabei geht es bei dem Begriff Wille auch um Werk, wie bei dem Begriff Organ auch.

Bei dem Begriff Wille geht es um Erreichen, Wollen, feste Absicht auf ein Ziel gerichtetes Streben; Erlauben, zugestehen, bewilligen bzw. Korruption, sich selbst zu legitimieren, einen Willen zu haben auf dem die Urteilsfähigkeit, der Entschluss aufgebaut ist. Problem ist aber – das ist alles nur erdacht. Lebenswille, Durchhaltewille, Gestaltungswille werden nur dem Menschen zugesprochen und nicht der Natur, die ja keine Willen hat. Man hat der Natur die Tatkraft, die Absicht, die Ausdauer, Beharrlichkeit, Beständigkeit, das Unnachgiebige, die Zähigkeit weggenommen – diese Art von Willen, von Widerstandskraft.

Dynamik – Lehre der Bewegung der Körper durch Krafteinwirkung, Schwungkraft – hier wird eine innere Bewegung daraus, obwohl es hier eigentlich um durchdringende Wirkungen geht, wo es außen und innen gar nicht gibt, also auch keine Durchdringung. Endergebnis ist dann Triebkraft – die Lehre der Kraft, also die der Wirkungen ist aus Dynamik entstanden. Isoliertes Inseldasein des Individuums beansprucht die Kräfte der Natur für sich alleine bzw. vermischt er alles.

Energie wird zur inneren Kraft und Stärke, worauf die Willensstärke aufgebaut ist, so wie die Leidenschaft und Tatkraft, obwohl der Begriff der Energie eigentlich aus der Physik stammt, also aus den materiellen Existenzbedingungen, die hier vereinnahmt werden und wo gewissermaßen das Feuer, zum inneren Feuer wird.

Akt und Potenz, denen entelecheia, also Zielgerichtetheit, zu Grunde liegt ist nun die Basis des Willens, also Plan und Ziel. Schaut man sich Potenz genauer an, geht es um dynamis, also Dynamik – Potenz bezeichnet die noch nicht realisierte Möglichkeit zu der ein Vermögen, eine Fähigkeit oder Disposition (Veranlagung). Akt bezeichnet die Realisierung, die Verwirklichung dieser Möglichkeit. Es geht also um eine zu Grunde liegendes Prinzip - so kommt Aristoteles darauf, dass es den unbewegten Beweger gibt und nicht nur eine ungeformte Materie mit Potenz zur Veränderung – dem liegt also der reine Akt und sein Ursprung zu Grunde, der alles vorgebracht hat und alles ist. Dieser unbewegte Beweger hat alles geschaffen – diese Prinzip ist aber adaptiert von der Natur, die es nicht interessiert, ob der Mensch stirbt oder nicht. Der Beweger ist dann der Mensch, der also Gottes Werk erfüllen kann und zum Schöpfer wird, indem er den eigentlichen Beweger, die Natur, ignoriert, da er ja einen Auftrag von Gott hat bzw. seine Seele ihm ja schon ein Leben nach der materiellen Natur bereithält. Energie wird als Willens- und Tatkraft verstanden, obwohl sie eigentlich das Arbeitsvermögen physikalischer Systeme ist. Es geht also um die Wirksamkeit, daraus wird dann die Bildung eines Werkes, einer Sache – das ist Betrug. Die wirkende Kraft kann nur die Natur haben – der Mensch bildet sich nur ein sie zu haben, da er ja ein Werk, eine Sache erschafft, denkt er die Energie, die Tatkraft zu haben die physikalische Welt zu beherrschen. Er hat ja Entschlusskraft, das Begehren, was dann zum Schaffensdrang wird mit Widerstandskraft verbunden und hat Absicht und Ziel, um die Projizierung auf das Wolkenbild, also auf die Naturgesetze zu   etwas anderem zu machen. Der Mensch meint er hätte damit nichts zu tun und dies wäre nicht seine Absicht, sondern er verfolge das Ziel der Erlösung, das Paradies zu erreichen. Dann wird aus Energie auf einmal Schwingung und man meint alles sei in Schwingung, alles wird in Teile zerlegt – die neu zu einer Ganzheit zusammengefügten Teile werden zur Willenskraft. Mensch-Sein mit Willen und Tatkraft ist so das natürlichste der Welt.

Potenz – aktive und passive Potenz nach Aristoteles. Die passive – Empfangsmöglichkeit einem Akt gegenüber – so wie ein Stück Lehm, das zu einer Vase geformt werden kann. In meiner Schöpfungsgeschichte, fällt man im Lehm aufgrund seiner Eigenschaften (glitschig) hin – dies ist die plastische Analogie zur Veränderung der materiellen Welt, wo die Tat mit Handlungskonsequenzen wird und man meint die Material-Eigenschaften aushebeln zu können auf der Grundlage eines anderen Funktionsverständnisses der Existenzbedingungen.

Diese Art von Vorgang wird hier so erklärt – ein Skulptur-Werk wird geschaffen. Die aktive Potenz bedeutet das Vermögen zu haben selbst einen Akt hervorzubringen. Aktive Potenz hat ein Künstler, der aus einem Stück Lehm eine Vase oder einen Krug formen kann.

Konsequenz daraus ist, dass das Stück Lehm, also die Natur nur als Möglichkeit zur Verfügung steht und geformt und benutzt werden kann, also keine Kraft hat und beliebig damit verfahren werden kann, denn erst der Mensch macht durch seine Potenz die Natur zur eigentlichen Natur – der Mensch wird also Künstler und schafft sich künstlich eine neue Natur – der Mensch ist der aktive und die Natur der passive Potenzhalter, obwohl uns die Natur und ihre Ungewissheit immer wieder den Boden unter den Füßen wegzieht und somit eigentlich aktiv ist (geboren, bewegt, Wirkungen).

Die Natur, das Stück Lehm, hat nur passive Potenz, ist also tot – erst der Mensch, der aktive Potenz besitzt kann diesem Stück Lehm das Leben ein hauchen, es beleben – vgl. Golem, Gott haucht dem Stück Lehm Leben ein und der Mensch entsteht.

25. Oktober 2016 Thema: Schweif-Was hat die Erklärung der Ungewissheit damit zu tun, also der Zustand in dem der Mensch innewohnend lebt und seine eigenen Handlungskonsequenzen erkennt oder nicht. Was liegt diesem Vorgang von innewohnen in der Ungewissheit zu Grunde? Etymologisch betrachtet durch die Begriffe Schweif und Schweben werden da Existenzbedingungen und Zustände beschrieben? Das habe ich ja u.a. mit der Tanglandschaft und deren permanente Veränderung in Verbindung gebracht.

Schweif: langer, buschiger Schwanz, geschwungene Linie, Figur und Gestaltung haben hier ihren Anfang, Schleppe → umgeschlagenes Gewand (Außen-/Innenproblematik, Hülle), Fußbekleidung → schwingende Bewegung (in den sich permanent verändernden Wirkungen der Ungewissheit, also Wandlungsmechanismen, wo sie schwingende Bewegung zur Verwandlung wird → aus Bewegung wird Umgang, Umschwung, Umkreis, umschlingendes Band, Kleidungsbesatz (Maske der persona, Kunstfigur, Phantom und deren Darstellungsproblematik erhält eine Schicht, einen besatz). Es geht also um eine Art von Schicht oder Hülle oder Substanz, die aufgetragen werden. Die eigentliche Schwingung der Bewegung wird gleichzeitig mit Krümmung und Band gezeigt→ sich windende, sich ringelnde, wie die Schlange – worauf wahrscheinlich der Wirklichkeitsbegriff der Wirkungen aufgebaut ist, wird hier mit einem Außen und Inne verbunden und dem Inseldasein → Umschweif, Umständlichkeit, Umschreibungen → hin und her gehen, Umdrehung, Umweg, Umfang, Umgebung und deren Beschreibung und Bewertung. Das Kriterium das der Teil, der dem Inselsein zu Grunde liegt durch eine Art von Grenzsetzung und dem Bau von Abwehrmauern, wird wie ein umgelegtes Kleidungsstück zu einem neuen ganzen verschmolzen. Ich möchte dieses umgelegte Kleidungsstück oder die umgelegte Hülle wieder heraus arbeiten, weil die Maske  das Abbild, die Darstellung des Charakters, des scheinbaren Inneren dort zu finden ist. Den innewohnenden Zustand soll wieder hergestellt werden um die Biegungen und Windungen, die hin und her gehenden Bewegungen die dem Schweifen zu Grunde liegt, in seinen Teilen heraus zu arbeiten. Die Gesichtspunkte der Verschmelzung und Umhüllung, die ja eine Abirrung sind und heute  als umständliche Erklärung oder etwas Umschweifen verwendet wird, also nicht gerade aus zu sein oder keine Klarheit herzustellen – all dies möchte ich wieder nutzen, um dieses Inseldasein und dessen Ziel von Erschaffung von Parallelwelten rückgängig oder transparent zu machen. Die ist alles aus dem Begriff Schweif und seinen Zusammenhängen abzuleiten. Schweifen ist also die Grundlage, um den Zustand der Ungewissheit zu begreifen oder begreifbar zu machen. Schweifen kommt mit dem Hilfsverb sein einher → gehoben: sich ohne festes Ziel in einem Bereich bewegen , oder mit dem Hilfsverb haben → fachsprachlich: etwas biegen, in eine gebogene Form bringen. Schweifen hat also etwas mit herausheben zu tun gleichzeitig haben, eine Existenzgrundlage zu haben, ohne z wissen woher sie kommt, auf derman etwas biegen kann und sich auch gedanklich etwas zusammen zu biegen, sich etwas zusammen zu reimen. Auseinandersetzung mit Außen und Innen kann in der gebo …

Verständnis von Handlungswillen worauf haben aufgebaut ist und dabei ein eigenartiges Geschehensverständnis von Risiko, also ohne festes Ziel, Zukunft zu verfolgen, wo man sich meint  zu bewegen. Gegenwärtigkeitsbeschreibung, die das Inseldasein aus dem eigentlichen bewegt sein heraus diese Hilfsverben geschaffen werden. Iwe kommt das mit den Hilfsverben zu Stande, wo den Verben Tätigkeit, Eigenschaften, die scheinbar zusammenwirken.

Schwingen, in Drehung versetzen, bogenförmig gehen, biegen, drehen, schwingen → hat aber auch was mit kämpfen zu tun, also eine Tätigkeit → fegen; werfen; umhüllen → Gedankeninhalte können auch herumschweifen und so Substanz und Eigenschaften erhalten; Überflutung, Sinflut, aber auch Fügung der Mitte (mittig sein, Weltformel); eine Peitsche kreisen lassen → Doppeldeutigkeit; Regelwerke wie die Naturgesetze, also die Hintergründer der Sinflut, der das biegen, drehen und schwingen zu Grunde liegt können damit zusammenhängen; Schweifen, umherstreifen, krümmen, sich in sich gedanklich zu verkrümmen, also Unklarheit zu schaffen im Basteladen, kann hier auch herausgearbeitet werde. Sinnverwandte Wörter schlendern, treiben, wandern, ziehen, sich herausziehen, das gehobene der Verwandlung, Verfremdung, Entfremdung, herausheben können in der Betrachtung von Schweifen beleuchtet werden. Es geht also um das ursprüngliche, das Stellen und Stehen in der Auseinandersetzung mit der Wandlung. Dem Ganzen liegt auch das sich vor Augen stellen, die Vorstellungswelt die mit dem Außen verschmolzen wird, zu Grunde. Den Blick in die Ferne schweifen lassen, unendliche Weite entstehen lassen, also auch das Thema Ewigkeit und Unendlichkeit ist hier zu finden. Vorstellungen, die mit Hilfe des Rezeptbuches geschaffen werden können immer weiter abschweifen von der Existenzgrundlage. Liegt dem Begriff Schweifen aber auch mittig sein zu Grunde, so dass man sich auch rückwärts, vorwärts, unter, über, hoch, runter, hinaus, suchend, neugierig, ungehindert, unruhig und unwillkürlich umher schweift oder sich in die Breite ausdehnt. Es geht um Vorgänge oder Zustände ohne Isolationsmechanismen und wo Grenzsetzungen des Durchdringens können was man sich da vor Augen stellt vorliegen. Es geht also um den Zwischenraum und dem Glauben man könnte dessen Grenzen in alle Richtungen durchdringen, was natürlich nur in der Vorstellungswelt möglich ist, nicht aber in den Stoffwechsel-Existenzbedingungen.

Spitze de Kugelschreibers zusehen oder die Zerstörung der Idee (Schultafel) – dieser Ansatz muss irgendwo weiter oben hin, zu dieser zweifachen Auseinandersetzung mit dem Verb.

Zäsur: Ich habe den Eindruck, dass ich mit meinem inneren Bild arbeite. Es arbeitet ja mit Lücken, die ich versuche zu füllen, die in einer Ganzheit stecken. Diese Ganzheit leigt dem Gesamtkonzept zu Grunde, deren Gesamtheit ich als meine inneres Bild erfassen kann, mir dessen aber nicht bewusst erfassen kann. Struktur, Gliederung dieser Gesamtheit kann ich nicht richtig erfassen und in den Texten kommt es immer zu Lückenfüllungen. Diese wiederum verwirren Ramona. Viele Wiederholungen aus den verschiedensten Zusammenhängen, weil sie die Hintergründe nicht kennt. Wir müssen also anfangen die Texte, die mit der zeit entstanden sind, erst mal gliedern usw. und dann erst das Extrakt herzustellen.

Wenn wir das zusammen machen wirst wahrscheinlich die Texte mit noch mehr Beispielen und Information ergänzen und wir sind wieder an dem gleichen Punkt, wo mir die Hintergründe für einige deiner Analogien fehlen. Wolfgang möchte sich nicht tot stellen, also möchte nicht aus diesem Prozess heraus gehalten werden. Die Frage ist welche Methodik ist nun zu wählen, sollen wir alles ausdrucken … wird aber teuer unter Umständen. Das Experiment ist auch zu sehen in wie weit meine Ergänzungen tatsächlich inflationär auf den Text wirkt.

Assoziationsketten als Grundlage Komplexität der Welt zu erfassen, wobei verschiedene Ebenen zusammen gebracht werden und Unterschiede und Unterscheidungen werden hergestellt. Auch eine Vereinfachung auf der Suche nach Distanz oder Gegensatz herauszuarbeiten, was im Zauberladen miteinander verwischt werden, also die Chimäre entsteht und man glaubt Kontrolle oder Sicherheit zu bekommen und Herrschaft über den Besitz Körper zu verwirklichen. Diesen Kern in seiner Problematik zu erfassen und die Brüche, die Lücken zu finden, Vergleiche zu schaffen, im gesamten Kunstwerk Gegenüberstellungen zu finden, dafür brauche ich vielleicht diese Methodik.

Die Texte sollten alle in eine Datei und dort die Schwerpunkte herausarbeiten. Wo sollen wir ansetzen – wir wissen es nicht genau, wo sollen wir anfangen. Es muss also durch eine Verdichtung erreicht werden.

Klar ist die Aussage egal aus welchem Sachzusammenhang si auch kommt die gleiche, nun ist die Frage ob wir uns auf ein paar dir wichtige Zusammenhänge beschränken, oder einem nach dem anderen abarbeiten oder doch wie bisher alle zusammen behandeln.

Ich denke, dass die dritte Möglichkeit dem Thema und der Methodik Wolfgangs am nächsten kommt, aber vielleicht kann man in der Vorarbeit die einzelnen Sachzusammenhänge besser darstellen um dort eine Klarheit rein zu bekommen, um sie später im Extrakt pointiert einsetzen zu können. Also das man z.B. das Herausheben der Bedeutung eines Wortes in der Sprachwissenschaft klar und pointiert mit dem Harausheben in einem deiner Kunstwerke verbinden kann, ohne eine lange Assoziationskette zu bilden, die dann Wörter wie Individuum, Inseldasein, Isolation, Abwehrmauern etc. immer wieder enthalten, die erst mal nur für Wolfgang mit ihrer vielfältigen Bedeutung aufgeladen sind. Diese Ladung muss erst mal vermittelt werden.

Unser gesamtes, gemeinsames Textmaterial hat unterschiedliche Schwerpunkte, woraus Ziele und Rahmensetzungen ableitbar sind. Wenn wir uns die einzelnen Dateien anschauen, müssen wir also aus verschiedenen Dateien Abschnitte heraus kopiert werden und in eine neue zusammengefügt werden. Mit dem Ziel, die permanenten Wiederholungen zu vermeiden und gleichzeitig eine Zuordnung und Hauptthematiken erkennbar zu machen. Wolfgangs Problem ist dabei, dass er Schwierigkeiten mit den Überschneidungen hat – also was gehört in welchen Bereich?

Ramonas Methodik an einen Text zu gehen ist wohl eine ähnliche – der Text ist ein Teppich, dessen einzelne Fäden zu etwas ganzem verwoben werden – die Hauptstränge müssen fest und stabil sein um den Teppich zusammen zu halten, aber auch flexibel genug, um von den anderen Fäden umwickelt und umgarnt werden zu  können.

Brainstorming: Was sind die Hauptstränge, die Schwerpunkte die einzelnen Sachzusammenhänge, die Rahmensetzungen?

1. Schaffung eines gedanklichen Kunstwerks, das den Vergleich zum jetzigen Menschenbild zeigt, assoziative Skizzen → Skulptur vs Plastik

2. Fünf Werkstätten und deren Kernbereich und Grundfragen

           a) Fälscherwerkstatt → Betrug der Eigenschaften der Skulptur wird enttarnt, Gehirn arbeitet     nicht kompatibel, Disbalance (Souveränität, Immunität, Freiheit)

           b) Begriffswerkstatt → Kommunikationssystem arbeitet skulpturhaft

           c) Kunstwerkstatt → Handwerkszeug für Skulptur und Plastik, Anfang von Kunst und dessen Bedeutung, Plastisches soll verstärkt werden in Sicht auf Weltformel, mittig sein,       Gehirn soll wieder kompatibel arbeiten

           d) Gehirnwerkstatt

           e) Weltformel → Verdichtung der Naturgesetze, Idealisierung des Prinzips des mittig sein,         des eingepasst sein, Verdichtung der einzeln betrachteten Wirkungen der Naturgesetze,         Zusammenwirken → zu viel oder zu wenig als Richtwert

3. Extrakt → DURCHDRINGUNG, ISOLATION, VERDICHTUNG

4. Lebenswerk

5. zwei verschiedene Verständnisse des Mensch-Sein, Welt-Verständnis (→ Werkstätten)

24. Oktober 2016 Letztes Mal hatten wir uns darüber verständigt, wie es weiter gehen soll. Ergänzend brauche ich folgendes – ich habe ja Schwierigkeiten die Schwerpunkte zu erkennen. Es wäre gut, wenn Ramona aus ihrer Intuition heraus in den Texten markieren könnte, was die Schwerpunkte sind.

Experiment: Wie fühle ich mich und was haben meine Gefühle mit Größenwahnsinn zu tun? Ich glaube ich bin eine Inspirations-Quelle für alle Menschen bin. Ich bin so etwas wie ein Katalysator, Zukunftsforscher und Visionär, der sich Wege für die Zukunft vorstellen kann. Noch größenwahnsinniger bin ich, wenn ich sage ich bin der Vater der Vernunft. Mein Ziel ist es ja, dass der Mensch sein Gehirn wieder kompatibel arbeiten lässt, da er momentan seinen Verstand nicht richtig nutzt. Wenn ich so etwas sage, habe ich das Gefühl mich selbst zum Vater der Vernunft zu machen. Auch wenn das sehr verrückt klingt.

Wenn ich nur auf mein Problem zurück komme, dass ich schwierig Schwerpunkte setzen kann, was würdest du denn hier als Schwerpunkt sehen? Ich fühle dass, ich dauernd Schwerpunkte schaffe, die Lebendigkeit in sich haben, dann aber verwirre ich mich wieder und verliere den Überblick.

Meiner Meinung nach, ist der Schwerpunkt hier, deine persönliche Rolle oder meine Identifikation mit dem Buchprojekt. Wolfgang fühlt, dass der Schwerpunkt in der Authentizität liegt – als Vater der Vernunft, der Verantwortlichkeit und ich erlebe mich als authentisch in unsere Forschungsarbeit, die wir betreiben. Das bedeutet, für Wolfgang liegt der Schwerpunkt des oberen Textes in der Bewertung der Vernunft, des Mensch Seins, Existenzrecht, Verständnis individuellen Rechtes oder im Kollektiv Verantwortung zu übernehmen.

Dem individuellen Lebensverständnis liegt folgendes zu Grunde – die Mutterrobbe erkennt ihr Kind wieder – es geht also um Signale und Reize. Was heute daraus geworden ist, also zu denken man könnte über Abwehrmechanismen und Immunität bestimmen zu können. Das hat alles mit Individuum gar nichts zu tun, besonders wenn dabei auch der Tod gejagt wird, um ihn zu überwinden und in die Ewigkeit zu gelangen.

Wenn ich also versuche das gesamte Problem in seinen Widersprüchen über den Körper zu erklären, kommt folgendes Vorgabebild dabei heraus: Die Welt aus dem Körperorganismus in Macht und mittig sein in den Naturgesetzen lebend ist Realität. Aber der Mensch meint mit seinem Körper machen zu können was er will, indem er sich durch Vorstellungen zum Besitzer seines Körpers macht und so definiert wer er ist, aber nicht wodurch er ist. Der Körperorganismus existiert aber in den funktionierenden Stoffwechsel-Existenz-Bedingungen. Jegliches Verständnis von Existenz oder Energie oder Kräfte ist Einbildung und Vorstellung, basiert aber in Wirklichkeit auf den Stoffwechsel-Existenz-Bedingungen und eben nicht auf die Inbesitznahme eines Körpers und die Verfügung darüber.

Bei der Setzung der Schwerpunkte musste ich mich zurück halten, um nicht noch weiter auszudehnen was ich geschrieben habe und versuchen bei einem Satz zu bleiben.

Das heutige Existenzverständnis des Menschen basiert auf der Vorstellung man sei Herrscher über den eigenen Körper über dessen Eigenschaften man frei verfügen kann und eben nicht ein Verständnis bei dem der Mensch ein Körperorganismus ist, der sich in den funktionierenden Stoffwechsel-Existenz-Bedingungen ein pendelt. Der Mensch hat durch ein verdrehtes Kommunikationssystem gelernt sein Dasein auf dem Verständnis ein Individuum zu sein aufzubauen und wurde so zu einem Mischwesen mit wirklichen und vorgestellten Eigenschaften.

Ich habe mir heute morgen den Text angeschaut, den ich geschrieben habe und da ich wahrscheinlich immer unter Druck stehe mir selbst zu beweisen wie toll ich bin und so habe ich den Grundtext bereits in seinen Begriffen geändert. Original: Worum geht es? Widerspruch von Körperorganismus, sich im mittig sein bewegen zu müssen und dem was der Mensch meint mit seinem Körper machen zu können. Repräsentationen dessen, die scheinbar auf Differenz aufgebaut ist, im Kommunikationssystem Grundlagen, Kopfwelten, Sein-Verständnis, Geburtsverständnis entstanden sind, stehen im Widerspruch zur Existenz des Körpers in den Stoffwechsel-Existenz-Bedingungen. Es gelingt mir also die Gefährdungs-Problematik in so kurzen Worten darzulegen. Es geht also um das Kommunikationssystem, dass dieses andere Körper-Verständnis entstehen lässt und so jeden Widerspruch mittig im Körper zu leben aufzulösen scheint.

Ansonsten habe ich versucht die Ebene, die vor der Durchdringung liegt weiter heraus zu arbeiten. Ich habe weitere Begriffe gefunden, die ich etymologisch betrachtet habe. Ich möchte eben, dass auch du bei der Betrachtung immer im Hinterkopf behältst, dass wir das ursprüngliche suchen …. stellen, stehen. Wie bei vor Augen stellen – wir übertragen die Deutungs-Welt in die Materie-Welt hinein. Es gibt verschiedene Zugänge dazu, wie man sich Dinge vor Augenstellen kann.

Zurückkommend auf die Risse und Brüche, die verschlossen werden – also dort wo das Wort durch erst ins Spiel kommt – was eine einseitige Bewegung, Ziel hat und in die Zukunft gerichtet ist, aber eigentlich nicht die versprochene Durchlässigkeit hat. Es ist also auch eine Art von rückwärts in der Reflexion, weil es da eine besondere Art von Autonomie und eine Isolationsgrenze gibt zu diesem verschlossenen oder verschweißten, verschmolzenen Grund. Es um eine Art Truggewebe worauf die Zaubertricks und der Zauberkasten zugreifen können. Schaut man sich nun den Begriff Trug oder trügerisch an, dann geht es um die Bedeutungen: gehoben, veraltend: das absichtliche Erheben eines falschen Eindrucks, absichtliches in die Irre führen, getäuschte Sinneswahrnehmung, Wahrnehmung von etwas, das nicht vorhanden ist.

Betrug; Trugbilder; Trugschluss

Etymologisch betrachtet kann man den Trug erkennen und beseitigen. Bei Sinnestäuschung funktioniert das nicht mehr, da etymologisch trügen, betrügen, täuschen, irreführen oder sich täuschen lassen oder sich zu irren, bei der Sinneswahrnehmung, die neutral bewertet wird nicht mehr erkennbar ist. Obwohl es um Trugbilder geht, sogar um Gespensterformen, Traumbilder versteht man die Sinneswahrnehmung nur physikalisch, wie Fata Morgana. Erst später ist diese Art von Betrachtung als ein Trugbild zu begreifen, was man sich da vor Augen stellt und zeigt einen Vorgang, wie man sich schließlich den Tod und das Leben als Chimäre sieht. Dieses trügerische Bild wird zum Selbstbetrug und lässt einen Begriff von Wahrnehmung entstehen, eine Art Phantom, Sinnestäuschung geschaffen durch die eigene Vorstellung und Selbsttäuschung, also eine Art Irrtum oder Trugschluss. In der Logik wird das als unrichtige Aussage beschrieben, weil man von einer falschen Prämisse ausgegangen ist und falsche Schlüssen gezogen hat, wird allgemein als Denkfehler bezeichnet und bewertet. Dem Betrugs-Schluss, der Schlussfolgerung liegt das Trügerische zu Grunde, das Betrügerische, das Hinterlistige, das Heuchlerische, das bewusst Irreführende. Der Schwindel bringt Vorteile durch Täuschung und so kann man sich die Wahrheit nicht mehr eingestehen und hat sich selbst dazu verlockt sich zu betrügen, betören, schwindeln, täuschen, lügen, dabei aber dieses sich schwindelig fühlen nicht mehr authentisch erleben kann. Der Mensch erzeugt eine Truggestalt von sich selbst, indem er nicht mehr differenziert, was er sich vor Augen stellt – Trugbild, Trugschlüsse oder trügen uns die Sinne. Der Mensch entwickelt Ein Bild, Schattenbild, Idee, Götzenabbild, Ebenbild, Truggestalt seines Selbst und zur Chimäre wird, die es nur in der Fabelwelt und in der Mystik gibt. Er wird zur imaginären Erscheinung, ein Simulakrum (Ähnlichkeitsübertragung) in einer Art Hyper-Realität-Verständnis, die dem Trugbild, der Einbildung, der Vorstellung im Kopf zu Grunde liegt. Das kann man auch als Hirngespinst oder Halluzinationen bezeichnen, was uns nur etwas vorgaukelt und Basis der Kunstfigur ist, die auf einem Trugschluss steht. Das Trugbild heißt für  mich Trug-Plastik oder Trug-Skulptur – dabei geht um Vortäuschung von Nicht-Vorhandenem, wo man sich von Trugbildern narren lässt. Auf absichtlicher Täuschung beruht das falsche Abbild oder Trug-Plastik, Trug-Skulptur. Dieses Mischwesen und sein Individuum-Verständnis zu verstehen ist wichtig, da es ja den Widerspruch zum funktionierenden Körperorganismus darstellt. Das Individuum ist Imperator des Körpers, des gesamten materiellen und liegt der Isolation, Autonomie, Souveränität zu Grunde. Die Chimäre, das Fabelwesen, das Hirngespinst, Trugbild kann dann als Unwirklichkeit, als fixe Ideen enttarnt werden und der Kern des Individuum-Verständnis kann besser bewertet werden. Ist also das Unwirkliche, was durch die begriffe Einbildung, Erscheinung, Fantasmagorie (hat was mit Fressen zu tun – passt ja zu meiner Beschäftigung mit fressen, auffressen, verschlingen). Es geht um Begriffe wie Bestie, Kreatur, Monster, Monstrum, Scheusal, Ungeheuer, Untier, Ungetüm. Das ist das Ergebnis von verschiedenen Arten von Durchdringung, bei der die eigentliche Grundlage aber außer Acht gelassen wurde. Schaut man sich hierzu nun Begriff Simulakrum an, bezeichnet dieser ein wirkliches oder vorgestelltes Ding, das mit etwas oder jemand anderem verwandt oder ähnlich ist. Dies wird erzeugt, indem der Begriff selbst zum Inbegriff wird – Abbild, Spiegelbild, Traumbild, Götzenbild, gleichzeitig wird er gleichgesetzt mit dem negativ verstandenen Trugbild oder positiv im Rahmen eines produktiven Konzepts der Fantasie. Nach dem Philosophen Lukrez erzeugen die Dinge ihre eigene Sichtbarkeit, indem sie ständig feine Schichten ihrer äußeren Hülle in den Raum senden, wodurch entsprechende Abdrücke auf der Netzhaut oder im Gehirn hinterlassen werden. Diese Schichten und Häutchen nennt er Simulacren. Dazu gibt es nach heutiger Gehirnforschung sicher Äquivalente, z.B. die Spiegelneuronen und ihre zwei Projektionshintergründe zur Deutung der Welt. Wo nun der Zusammenhang zu den Schichten und Ebenen meiner Schöpfungsgeschichte und den dazugehörigen Vorgabelbilder ist, also des Aufzeigen der gescheiterten Durchdringung ist mir momentan nicht klar. Ziel einer jeden strukturalistischen Tätigkeit ist e sein Objekt, derart zu rekonstruieren, dass in der Rekonstruktion zu Tage tritt – nach welchen Regeln es funktioniert, welche Funktionen hat es. Struktur ist Wahrheit nur ein Symbol, ein gezieltes, interessiertes Simulakrum  des Objektes – das imitierte Objekt bringt etwas zum Vorschein, was im natürlichen Objekt unsichtbar bleibt. Unterscheidung zwischen original und Kopie, Vorbild und Abbild, Realität und Imagination ist unmöglich geworden in einer allgemeinen Referenzlosigkeit der Zeichen und Bilder. Differenz und Distanz, die einem Kunstwerk-Verständnis zu Grunde liegen, existiert hier nicht mehr. Es gibt keinen Rezipienten mehr, der meint durch Vergleich eine Urteilsfähigkeit zu besitzen. Eine Hyper-Realität wir geschaffen worauf das „durch“ aufbaut. Hyper-Realität heißt immer nur Abbild in Plastik oder Skulptur von etwas, was es in den Stoffwechsel-Existenz-Bedingungen nicht geben kann. Es geht immer um eine Überhöhung, ein herausheben einer idealisierten Fantasie und Vorstellung, die dem Künstler als Vorgabe dient ein wirklich existierendes Objekt zu schaffen. Was sind die Vorgänge der künstlerischen Tätigkeit, die die Realität und die Parallelwelt entlarven können, was ja dem Mischwesen, der Kunstfigur, dem Imperator und dessen Weltverständnis zu Grunde liegen. Die Hyper-Realität setzt voraus, dass sich einfache dingliche, begriffliche, reproduzierbare Realität vorgestellt wird und jede Kommunikationsstruktur, die diese Art von Realität versucht als Realität vorzustellen, nur auf trügerischen Verfälschungen aufgebaut ist. Die Konstruktion worauf die selbstbestimmte Persönlichkeit in seinem Inseldasein aufgebaut als Imperator aufgebaut ist, kann besser heraus gearbeitet werden in der Verwendung  von Chimäre, Hyper-Realität, obwohl das Vorgestellte und das Reale scheinbar nicht mehr zu trennen sind. Ich gebe beiden Seiten eine Objektivität – dem Körperorganismus in den funktionierenden Stoffwechsel-Existenz-Bedingungen und der Chimäre in seiner existentiellen Essenz, auch wenn diese nur erdacht ist. Durch den Begriff der Durchdringung wird verschmolzen, dass Körper, Geist und Seele zusammengehören, obwohl das erst in der Vorstellungswelt zusammengebaut wurde und so das Mischwesen, die Kunstfigur entstanden und dessen Hyper-Realität entstanden ist. Dieses Wesen befindet sich in einem Schwebezustand, in einem Schweifen, die aber als Sicherheit und Geborgenheit konstruiert und empfunden wird. Assoziativ geht es weiter von Schwebezustand zu Schwanken, treiben lassen, sich fallen lassen – diese Begriffe müssten also die Basis für die Durchdringung dienen.

Wir sollten uns morgen also etymologisch mit Schweben beschäftigen und den Mechanismen, die da ablaufen um die Brüche und Risse und Löcher zu verschließen.

24. Oktober worum geht es? Das Ramona aus ihre Intuition auch bzw. durch meine Bewertung mir deutlicher herausgearbeitet die jeweiligen Schwerpunkte.

Was ich jetzt auch teilweise Größen wahnsinnig ausdrücke, noch harmlos gilt beschrieben ich bin eine Inspirationsquelle, für alle Menschen, so wie es auch allen Menschen zu Grunde liegt nur ich im besonderen schaffe Pilotprojekte usw. entwerfe für andere das heißt diese Bewertung das ich als Katalysator als Zukunftsforscher aber auch als Mensch der Visionen entwirft arbeite.

Wenn ich jetzt dieses größenwahnsinnige noch steigere ich bin der Vater der Vernunft damit das Gehirn wieder kompatibel arbeiten kann, bzw. dass der Mensch lernt seinen Verstand und seine Intelligenz auch richtig wieder zu nutzen und somit ich einen großen Einfluss auch auf die Zukunft nehmen will bzw. und nehmen werde. klingt dieses alles wie größenwahnsinnig aber wenn ich aus meinem Gefühl heraus das betrachte dann ist das mit meiner Beschäftigung mit meinen Zielen Plan usw. von den Gefühlen her identisch, auch wenn ich dieses nicht richtig erkennen, mir vor Augen führen kann vielleicht deshalb auch so leicht Größen wahnsinnig formuliert usw bin ich aber da drin irgendwie authentisch identisch usw wahrscheinlich auch meine Identifikationsgrundlage ohne dass ich es mir so eingestehe, was ja vielleicht auch weil es größenwahnsinnig ist und klingt schwer zu ertragen wäre. So versuche ich also meine Handicaps klarer zu begreifen usw. deren Muster mich auch bedrohen, besonders wenn ich jetzt das äußerste von mir verlange um mich so auch massiv unter Druck setzen und auch gar nicht dann so richtig loslassen kann usw. Indem ich aber erlebe das alles immer wieder in sich verschmilzt, und dann verflüchtigt, oder in sich untergeht- Schwerpunkten, so als wenn ich mir selber den Boden unterspüle oder über Spüle wie beim Wasser nachvollziehbar, mir also verloren geht muss ich mich intensiver hiermit beschäftigen um irgendwie eine Struktur die Gliederung her zu kriegen bzw früher habe ich das als eine Art Lebendigkeit erlebt und am nächsten Tag war der Text dann Tod. Jegliche Lebendigkeit musste ich erst wieder neu aufbauen bzw. habe ich dann die Texte aus unterschiedlichen anderen Sachzusammenhängen wieder neu zusammengebaut zum gleichen Thema usw. Durch diese permanente Wiederholungsarbeit hat alles auch irgendwie etwas beliebiges belangloses das heißt wo ich die Schwerpunkte dann nicht mehr oder nur kurzen Augenblick erkenne und somit auch keine richtige Ziel und Planbestimmung vornehmen kann.

Durch diese permanente Verdichtungsarbeit, das heißt besonders der Suche nach Hintergründen, Sachzusammenhängen aber auch die richtigen Begriffe zu finden und diese auch zu verwenden um diese gesamten Problematiken oder Lücken die ich sehe oder Brüche auch als Brüche dann besser herausarbeiten zu können oder bewerten zu können das ist dann auch alles immer besser geworden. Zurzeit kann ich nicht recht erkennen was haben meine persönlichen Probleme mit diesem Verschließen der Brüche usw. zu tun?.

Ein weiterer Schwerpunkt ja irgendwie in dem Thema der verschiedenen Arten von sich vor Augen zu stellen Verständnisse und was hat das mit Durchdringung zu tun bzw. mit diesem Zwischenraum deren Grundlagen irgendwie verloren gehen usw. Weil der Riss, der Bruch, die Lücke, das Loch usw. wieder verschweißt werden bzw. verschlossen werden, durch allerlei Tricks usw. und Täuschungen, Trugs trügerischen und Tarnung Verständnis in dem eigentlich 2 Richtungen möglich sein müssen (in diesem Zwischenbereich des mittig sein Toleranzraum der evolutionären Anpassungs- Strategie Beute zu machen und nicht gefressen zu werden) und nicht nur eine, die nur Ziel und Plan einseitig verfolgt heute sich selber aufzuspalten in eine Doppel Existenz Grundlage von Körper Verständnis einseitig definiert und Seele und Geist Verständnis als Besitzer des Körpers usw., aufbauend auf Suggestionen und Projektionswelten des nichts also das nicht vorhandenen von Substanzgrundlagen aus dem da dieses Gemischwesen Mensch die Schimäre da usw. entstanden ist, usw. verbunden ist, die wir da herausarbeiten wollen oder müssen in all seinen Begrifflichkeiten und Konsequenzen die sich daraus ergeben oder welche Zugänge oder Phänomen gibt es hier für die Aufklärungsarbeit wenn ich vom ursprünglichen versuche das ohne den Menschen existierende die Welt wieder vorzustellen das heißt Noch nicht das Kunstwerk gibt oder kein Kunstverständnis existieren kann usw. Usw.

D.h. im ursprünglichen sich etwas vor Augen zu stellen ist irgendwie die Kompatibilitätsgrundlage des Gehirns innewohnt in diesen Organismus der permanenten Bewegung durch ein Empathie Verständnis von Erzeugung von 2 Projektionswelten und deren Rückkopplungen zu Grunde liegt. Es muss um eine Art von Durchdringung gehen mit einer anderen Art der Qualität und Bewertungssystem wie wir es heute verstehen was da der Vorstellungswelt dann als Rückkopplungsbereich die funktionierenden Existenzbedingungen zu erkennen zu Grunde liegt in diesem wir /Kollektiv. Von den da ein Verkörperung oder eben Bild/Plastik, usw. entstand das dazugehören und alle für einen da waren. D.h. dieses vor Augen stellen noch nicht zu benutzen eine Korruptionswelt mit Götterwelten hervorzubringen, durch Durchdringung scheinbar der Welt ohne sich dabei aber um das selbst erfundene von Isolationsmechanismen die dem Leben da zu Grunde liegen, bzw. so den Tod besiegen zu können zum Schluss nur noch mit einem Gott Verständnis dem man sich vor Augen stellt usw. deren Zugehörigkeit bzw. Gott dann für alle da ist als Gleichberechtigung und Gleichheitsgrundlage usw. einschließlich dem Zugang zum Individuum. Weil ja auch Gott alles erfunden hat einschließlich dieses komische kuriose Menschenbild der Maske und Darstellung und Handlungsverständnis ohne Verantwortlichkeit und somit die eigenen Existenzbedingungen für zerstören zu können usw. und das Leben in den Stoffwechselbedingungen und deren Abwehrmauern davor scheint auch Gott erfunden hat usw. für den Menschen. Damit der Mensch im Kino schweben kann ohne Schwindelgefühle zu haben indem er alle Aufprallenergien absorbiert und sich selber zu expandieren. Damit jegliche Toleranzräume die der Mensch durch den Auftrag Gottes der aber auch diese Toleranzräume erfunden hat ignorieren zu können. Dieses all und universelle Gott allumfassende Verständnis, sich so die Welt zu erklären der Vorgänge aus der Natur ist dabei verloren gegangen. Bzw. deren Umwertung genauso. Was da der Gott Erfindung von allem zu Grunde liegt. Das heißt was man sich da vor Augen stellt Gott zu schauen oder nicht mehr sich vor Augen zu stellen in den Wechselwirkungen wird zu etwas anderen von organisierten in Religion und Parallelwelten fertig verwirrendes Verständnis von Naturkräften die Welt zu verstehen die Welt des Willens dem Tod entweder einen Sinn zu geben oder ihn dadurch zu besiegen alles zu ein basteln Laden oder Zauberkasten der Verwirrung zusammen gemixt usw. in diesen mythologischen Welten lebt aber leider nicht nur der Gläubige sondern das steckt noch in so vielen von Selbstverständnis des Lebens oder des Menschenbildes drin. Das also heraus zu arbeiten in die man unterscheidet zwischen Teilung oder Trennungsmechanismen oder deren Zuordnung unter anderem sind wir zurzeit dabei. Das heißt was liegt der Einbildung Welt zu Grunde oder diesen dieser Schimäre von vermischten Mischwesen von Menschheit auf dem Planeten Erde einschließlich dieses individuellen Verständnis von Schimäre oder weitere viele Begriffe diese Betrugswelt an sich selber bewertbar erst mal machen usw. besitzt so setzt mein Coaching Verfahren Methodik auch in der Detailarbeit oder im gesamten der Betrachtung an. Besonders das für jegliche Differenz oder Distanz also der Kritiker und des Menschenbildes zu sein oder Mensch Sein Verständnisses verloren haben. Was jeglichen Kunstwerk immer gegenüber steht die Urteilsfähigkeit oder Beurteilung also die Distanzgrundlage fehlt bei dieser Kunstfigur die da dem individuellen oder der selbstbestimmten Persönlichkeit zu Grunde liegt.

Wenn es also hier um das künstlerische Handwerkszeug geht des 3. Jahrtausends und deren Mischwesen Problematik aufzulösen durch Aufklärungsarbeit geht, bzw. eine andere Art der Identität, Authentizität zu schaffen usw. meine Methode von Vorgabebild oder Collagenarbeit durch das einfachste von Gegenständen, Gegenstände somit zu lernen an das anders betrachten zu lernen usw. und somit sich auch anders als Individuum zu begreifen und deren Abwehrmechanismen und Immunität Verständnis usw. zu begreifen oder sich wieder anders zu vereinen usw.

Was dem da Trennen, auf trennen und wieder vereinen liegt diesen zyklischen Denken in der Mitte sein zu Grunde liegt, usw. und wo alles immer wieder zusammen kracht, und kollidiert um dann wieder auseinander zu gehen dieses Prinzip: von zusammenziehen, Ausdehnung und wieder ausdehnt wird. Durch ausgehebelt?. Innerhalb von Toleranzen, usw. somit zu leben, könnte aber auch gleichzeitig dem durch zu Grunde liegt usw. es geht dabei immer um ein zu viel oder zu wenig das ja auch meine Weltformel zu Grunde liegt und deren Selbstorganisation oder Verselbstständigung von Anpassungsstrategien steht dann auch für Leben und Sterben oder zu überdauern in der Zeit. Das heißt immer nicht in der Mitte bleibt entsteht etwas irreparables, extremes von Lebensbedingungen, Situationen Verhältnisse, usw. Steht das instabile das kollidierende gegenüber, in seiner Gesetzmäßigkeit, was auf dem Planeten Erde in der Zeit dann immer zu neuen Kapiteln aufführen kann von Lebensformen. Nur mit dem Menschsein auf dem Planeten Erde hat das nichts mehr zu tun.

Wenn also der Mensch meint darüber bestimmen zu können und somit das Gegenteil was in den Naturgesetzen zu Grunde liegt, verfolgt über diese Art von Grenzsetzungen meinen selber bestimmen zu können, durch sein eigenes Kommunikationssystem was keine Rücksicht nimmt auf diese Arten von Bestimmungen oder sich mit diesen mittig sein zu beschäftigen sondern es wird genau das Gegenteil betrieben immer mehr irreparables oder neue extremen weiter zu verstärken oder zu entwickeln. Doch wie oben beschrieben: Steht das instabile das kollidierende gegenüber, in seiner Gesetzmäßigkeit des expandieren müssen wenn jegliche Toleranzräume Pendelsysteme Maßstabssysteme usw. aufgehoben werden zerstört werden durch neue Bedingungen usw. was dann evolutionären Mutation genannt wird im kleinen sowie im großen noch andere Begriffe hat, was auf dem Planeten Erde in der Zeit dann immer zu neuen Kapiteln aufführen kann von Lebensformen führt. Und jegliche Kopfwelt oder Vorstellungswelt religiöse Welten Parallelwelten dem dann diese Expansionsdruck zu Grunde liegt, was die historischen Wendepunkte dann ausmacht in seinen Schnittstellen oder Knotenpunkten wo der Mensch sich anscheinend immer mehr unsichtbar macht Wally irgendwie nur noch die Erscheinung Welt existiert oder interessiert usw. Usw die überhaupt nicht existieren von Ewigkeitsvorstellungen darin eine Manifestation zu finden die noch nicht meine Manifestation ist weil es keine Substanz gibt, vielleicht alleine nur Energien oder Kräfte die hier eigenartigen Verkörperung von Kontemplation Grundlage usw. sich kreieren wollen. Ohne sich darüber Gedanken zu machen dass der das jetzige Menschenbild keine Energie selber oder Kräfte oder Substanz in sich aufbringen kann ohne die Stoffwechsel Existenzbedingungen gibt es keine Existenzgrundlagen. Und somit jegliches parallel Weltverständnis von Planet Erde mit dem Menschen selber nicht mehr stattfindet wenn alles sich so extrem verändert, wie es anscheinend diesem höheren Lebewesen da zu Grunde liegt hat, dieser Evolutionssprung durch extreme Welten Neues zu schaffen nichts mehr zu tun mit Leben auf dem Planeten Erde.  Was irgendwie der Kopfwelt der Vorstellungswelt des Menschen heute zu Grunde liegt, als das höhere Lebewesen was das Existenzrecht von eigener Bestimmung hat auf dem Planeten Erde usw. Doch all dieses ist nur Zauberwelt und zu was da der Mensch wird somit zur Schimäre was da seinen Körperverständnis zugrunde liegt. Usw. d.h. dieses aufgespalten sein und wieder vereinen hat zu dieser Art von Mischwesen geführt usw. d.h. diese Kunstfigur kann nur zu Beschreibungen, Bewertungen, usw. führen. Von Missbildungen führen immer zu instabilen Brüchen Problemen Prozessen ob gedanklich oder in den Naturgesetzen. Und der Mensch meint sich daraus heraus zu hebeln zu können also dieses oben darüber zu bleiben zu können.

Es geht dabei um die Maske also diese Außenhülle darauf sein Selbstvertrauen aufzubauen als Körper Verständnis und deren Repräsentation von Charakterentwicklungstreben nach dem perfekten und optimierten Menschen so weiter auszubauen. Das heißt die schauspielerische Rollenidentität Darstellung die der selbstbestimmten Persönlichkeit heute zu Grunde liegt. Nur so wird der Körper benutzt wie auch der Planet Erde nur benutzt wird für individuelle Interessen (Individuum als Ablenkung Mechanismus zum Diskurs der Gleichgültigkeit von gemeinschaftlichen Interessen aufgefordert, führt von allem auf dem Planeten Erde dann) in seiner verschiedenen Art von Durchsetzungsmöglichkeit diese Interessen, dieser Begriff immer weiter ausgebaut wird. In dieser populistischen Herrschers macht Demonstration von gierig sein immer mehr zu bekommen was da dem Individuumsverständnis zugrunde liegt heute. , was mit dem alten Individuums Verständnis das einmalige auf eine Signal listig aufgebaute wieder erkennen eines Robben Kindes von der Mutter nichts mehr zu tun hat. Wie es daraus ein Gefängnis Verständnis entstanden aus dem man sich dann ja eigentlich logischerweise befreien muss. Aber das natürliche der Naturgesetze und deren Passungssysteme kann man nicht als Gefängnis bezeichnen oder bewerten. Und man muss sich weiter fragen wie ist aus diesen alten Wiedererkennung Signal listig Individuums Verständnis dann auch noch alleine das Ziel von geistiger und seelischer Fähigkeit Potenz auszuleben oder Potenzial von Lebendigkeit so zu leben entstanden. In dem dann auch noch jegliches menschliches Potenzial versagt diese Situation, Verhältnisse in denen dann man meint innewohnen zu leben und auch mein permanent durch die ich Erfahrung bestätigen zu können usw. deren Bewusstseinsgrundlagen durch die verschiedensten Sachzusammenhänge zusammengeschmolzen wird und man das nicht erkennen will. Das heißt welche Artverweigerung dem Leben gegenüber liegt hier der Mensch sein Verständnis heute zu Grunde.

Und man muss sich fragen was hat dieses mit Verantwortlichkeit Intelligenz Vernunft und Verstand des Leistung Fähigkeit Verständnis von individueller Freiheit usw. immer weiter auszubauen, zu tun indem man sich quer zum Leben stellt bzw. zur Existenzgrundlage usw. in dem man alle Kräfte und Messsysteme des eigenen Körpers zwischen den Passungen, ein Passung zu leben versucht auszuhebeln oder zu ignorieren usw. bzw. es als Gefängnis zu bewerten von dem man sicher logischerweise befreien muss oder aus dem man sich befreien muss, konstruierte dabei aber nicht erkennen will. Das eigene Gefängnis aber dabei dieses selbst geschaffene Verständnis von natürlichen in diesem Falle negativen oder positiven Bewertungssystem zu leben, dann nicht mehr zu erkennen usw. und deren Ziel Ausrichtung den Tod als Beute zu nehmen durch sich selber geschaffen auch noch ignoriert indem man sich einfach eine parallel Welt von Ewigkeit befindet. Das heißt alles bei Mensch sein ist heute nur noch Kunstwerk, was beginnt schon beim Benutzen oder Erklären von Mensch sein. Wenn es sich von jeglicher materielle Existenz und diesen Passungssystemen Trennt. Indem es meint dann auch über den Tod über den Selbstmord bestimmen zu können als eigentliche Freiheitsgrundlage. Also schon verfolgt massiv zu sterben schon alleine in der Einstellung von individueller Freiheit zu Grunde liegt somit einschließlich deren Repräsentation in der selbstbestimmten Persönlichkeit und deren Konditionsgrundlagen ist somit der Tod angelegt und verfolgt wird. Ist ist das reagieren und die Symbolik des rechten Winkels der Starrheit der Bewegungslosigkeit was hier scheinbar in der Bewegung der Ungewissheit Sicherheit geben soll. Kontrolle geben soll ein fundamentalistisches essenzielles Grundlagen Verständnis zu Verfügung stellt. In dem dann der materielle Körper eine Rolle spielt permanent eigentlich optimiert effizienzartig eine neue Identität aufgestellt aufgesetzt wird. Diese geistige Kopfwelt als Grundlage des sich vor Augen stellen von einem anderen Arzt von mittig sein in der Welt auf dem dann ein glücklich sein ein Spaß haben am Benutzen der Welt oder später das Benutzen des Paradieses zu Grunde liegt was hier als glücklich sein durch eigene Selbstoptimierung dann in der Darstellungswelt zum Ausdruck kommt also in der Darstellbarkeit dann ausgelegt wird. Diese Art Perfektionismus von Selbstverbesserung und Selbstgestaltung von ethischer oder ästhetischer Vervollkommnung also postmodernen Kunstverständnis je nach seinem Geschmack sich auszuleben hat nichts mit einer Vervollkommnung oder Gesundung oder gesunden Mittelmaß folglich dem Mittelweg einzuschlagen eine harmonische Art von Selbstzweck werden zu bestimmen oder zu erkennen zu tun. Alleine in dem man meint zu unbestimmten göttlichen Zielen aufzusteigen oder wieder zum Tier zu werden usw. Beides führt zum eigenartigen Mischwesen zum mystischen Fabelwesen was da dann der selbstbestimmten Persönlichkeit als Schimäre als Kunstfigur usw. zu Grunde liegt.

Wobei auch das Körper Selbstverständnis was hier benutzt wird noch mal sehr einseitig ist was da auf der Vorstellungswelt deren begrifflichen Tricks und Täuschungen Bewusstseinsgrundlagen Verständnis und all diese vielen Begrifflichkeiten der eigenen Legitimation der Macht und seiner Abwehrmechanismen usw. aufgebaut ist, um ein Isolation oder Durchdringungsverständnis ein sehr dicker Art zur Verfügung zu haben, usw. und somit das höhere Lebewesen zu sein: das totalitäre Gott ähnliche Wesen zu sein usw. was sogar den Tod besiegen, in seinen Insel und Isolation bestimmen Vorstellungen. Dem liegt ein vermengen von Sachzusammenhängen die nicht zusammenpassen zu Grunde. Und somit geht es um mystische Trugbilder, Konzepte Religion und Glaubenssätzen wo die eigentliche Verwurzelung liegt im ursprünglichen und deren Immunität und Abwehrmechanismen Grundlage. Wo und die Durchdringungsqualitäten Quantitäten ein einseitig bestimmt werden bzw. auch teilweise verloren gegangen sind. Diesen Charakteren wir versuchen deutlicher herauszuarbeiten was diesen Grenzverständnis da zu Grunde liegt.

In dem eine Hyperrealität die aber gar keine ist entsteht also die Durchdringung in eine andere Welt in das Nichts, das nicht vorhandene das ist noch nicht mal Ziel oder Plan geben kann auch nicht in der Vorstellung Möglichkeit denn das würde ja aller vernünftigen alle Verstandes oder Intelligenzleistung einfach nur widersprechen. Aber die Methode die angenommenen Eigenschaften und Anlagen mit Substanz Gedankeninhalten zu versehen lassen jeglichen Widerspruch oder Verständnis dann nicht zu. Weil dieses dogmatische fundamentalistische Verständnis von Existenzbedingungen irgendwie wohl auch dem Wesen Lebewesen hier entspricht sich mit seinen Ängsten fürchten mit der Flucht vor der eigentlichen Welt vom ungewissen nicht auseinandersetzen zu wollen zu Grunde liegt. Weil man meint die Welt, Welten einfach verwechseln zu können indem man sich zum Beispiel die unterschiedlichsten Sachen vor Augen stellt ohne mit zu kriegen dass das alleine diese Methodik schon eine Problematik beinhaltet. D.h. diese Schnittstellen

knotenpunkte die zwischen Druckdruckerei schweben und Schwindelgefühl und verschwinden entstehen wenn man nicht verstehen oder sich mit diesen Gefühlen auseinandersetzen worauf das Leben oder die Lebendigkeit der heute aufgebaut ist und über diese Druckmechanismen die da der Schimäre diesen Mischwesen oder wiederum diesen Simulator krumm was die eigentliche Durchdringungsbasis ist oder diese verschiedenen Arten der Durchdringungsgrundlage dazu versuche ich jetzt einen Ansatz zu finden.

Das lässt mich fragen wie viel Tier steckt im Tiermensch und was bedeutet das? Dieses unfähige oder unfertige verfließende Wesen, formloses Wesen? Weil der Mensch sich auch keine Gedanken darüber macht so richtig wie er sich selber konditioniert oder konditioniert wird. Und lieber sich fallen lässt in ein eigenartiges Status Ideologie Religion usw. Verständnis was aber eigentlich nicht dafür da ist zum Beispiel sein Fähigkeitspotenzial einzubringen so wie es wahrscheinlich mal ein Kollektiv Verständnis zu Grunde lag sondern in gegeneinander aufzureiben usw. und dieses dann auch noch vom Staat gefördert wird obwohl dieser ja einig ein Allgemeinwohl unterstützen müsste usw. und das ist eine meiner Forderungen die ich wohl auch im Sinne eines Kunstrechtes in all seinen Facetten einfordere./Vorgabebild dazu zu machen.

Es ist mein altes Konzept dem Körper zuzuhören was da so entsteht in all seinen vielfältigen Ansätzen und Widersprüchen nachgehen zu können. Sich eigentlich vor Augen zu stellen welche Probleme da drin stecken usw. und hierzu durch die Kunst Ethik, Ästhetik einen anderen Zugang zu seinem Körper Verständnis zu bekommen.

Diesen Vorgabebild liegt auf folgendes zu Grunde auf den kürzesten Nenner gebracht: worum geht es diesen Widerspruch von Körperorganismus sich in der Mächtigkeit- mittigsein, der Naturgesetze zu bewegen. Und dem was der Mensch meint mit seinem Körper machen zu können, was er will, indem er sich von Vorstellung als von der Kopfwelt die ja auch irgendwie zum Körper gehört bestimmen lässt oder meint sich zu erkennen, wer er ist, aber nicht wodurch er ist d.h. durch seinen Körper Organismus nur lebt, usw. usw. wie ist solche Beliebigkeit Philosophie der eigenen Körperzerstörung, entstanden muss man sich da fragen. Welche Interessenkonstruktionen stecken dahinter. D.h. diese Frage nach dem basteln Laden oder Zauberladen der da in der Zivilisationsgeschichte dieser Art von Repräsentanz und Repräsentation von Kommunikationsstruktur zu Grunde liegt jegliche Differenz zwischen diesen Widerspruch aufgelöst oder verändert oder anders bewertet wurde. Und jegliche Vernunft Verstandes oder Intelligenzleistung die ja durch das fließende Wasser in der Zivilisationsgeschichte entstanden ist zum Beispiel das Leben im Stoffwechsel Existenzbedingungen. Aber diese Erkenntnis Grundlagenwunder nicht genutzt um ein anderes Begriffsweltbild von Mensch sein zu entwickeln. Sondern genau das Gegenteil ist eingetreten ein isoliertes Inseldasein wurde immer weiter ausgebaut.

21. Oktober 2016 Rahmensetzung: Mensch ist auf der Flucht vor sich selbst, genauer gesagt, auf der Flucht durch sich selbst. Durch die Ausnutzung von Macht und der Verschleierung dessen in Religion und Ideologien, um ja nicht wahrzunehmen was diesem Fluchtverhalten zu Grunde liegt, also welches Sein-Verständnis. Der Mensch scheint eine Vorahnung zu haben, dass mit seiner Identität, die im ihm hilft nicht zur Beute zu werden etwas nicht stimmt und er paradoxerweise doch dieses Ziel zu verfolgen scheint. Metamorphose, wie in anderen Texten beschrieben – Analogie Raupe und Schmetterling – könnte der Kern der genetischen Problematik des Menschen sein. Die materielle Anlage der Raupe immer mehr zu fressen, bis sie sich verpuppen kann, um schließlich eine neue Wesensform einzunehmen, nämlich die des Schmetterlings und sich so aus dem Raupen-Gefängnis zu befreien. Auf der Suche nach den Begriffen, die die Auseinandersetzung mit den Grenzen beschreiben, ist nun unsere Aufgabe, damit der Mensch sich aus seinem selbst geschaffenen Kokon befreien kann. Was ist Vorstellung und was ist Materie, was ist Magie, was ist das nicht vorhandene – dies zu unterscheiden ist schwierig. Begrifflich werden die Phänomene materieller und vorgestellter Art wild durcheinander geschmissen. Das wurde deutlich in der Beschäftigung mit dem begriff Ereignis. Die Welt der Erscheinungen ist eigentlich nur eine vorgestellte Welt und wohnt in der materiellen Welt inne. Der Frühmensch in der prähistorischen Welt und die Betrachtung des Ich und Selbst, bei dem das Gehirn noch kompatibel ist am Bewusstsein zu arbeiten.

Ich habe von der Verortung der Seele geträumt. Was ist Seele oder Bewusstsein, welche Rolle spielt der Geist? Gestern haben wir uns mit Ereignis beschäftigt, also mit der Ereigniswelt, was ich mit dem taktilen, dem haptischen und dem Kugelschreiber und dessen Methoden in Verbindung gebracht habe. Wahrnehmungssinne, Zwischenbereich, Ereigniswelt, Bewusstsein-Filter-Grenze der Betrachtungs- und Deutungsweise, was in der Gehirnforschung die Spiegelneuronen und die Projektionswelt genannt wird, wo Rückkoppelungen auf ein Projektionsfläche arbeiten und so erst die Welt wahrgenommen wird. Dieser Filter, der auch als Membran oder Empathie-Durchdringung-Ebene beschrieben werden kann, ist ein Kollektives Wir beinhaltet ist   und auch so begriffen werden muss. Hat das nun was mit Seele zu tun, mit einer Definition von Bewusstsein. Dieser Zustandsvorgang ist eine Art Organismus, in dem der innewohnende Zustand Ziele, Vorgänge und Erfahrungen beschreibt – das nennen wir heute Bewusstsein, ein einseitiges, isolierter, individualisiertes Bewusstsein, das früher eben viel breiter war und die Zustände und Vorgänge die da abliefern im kollektiven Wir mir noch unklar sind. In meinem Höhlengleichnis geht es auch um das Falten – der Mensch innewohnend in dieser Höhle der Deutungsproblematik …..

Eingependelt oder in Balance zu sein. Wie bringen wir uns aus der Balance heraus, indem wir uns selbst erfinden und zum Kunstwerk machen? Aus der Sicht der Metamorphose kann dies nur in der Verpuppung stattfinden, wo in der Analogie zum Kokon ein Umbruch geschieht und diese Zerteilung ist ja unser Thema.

Die Basis, die Grundlage, die das durch nicht reflektiert, diesen Vorgang wollen wir begreifen.

Etymologie:-Falten – Verformung von Erdschichten innerhalb der Erdkruste → vgl. mein Höhlengleichnis – es geht also um die Deutungsproblematik – längliche Unebenheiten in ebenen, glatten Oberflächen – die Ebene auf der der Kugelschreiber aufgetragen wird, die Stoffebene – Kante, Knick, Falz, Nut; schmale, doppelte, übereinander gelegte oder locker zusammen geschobene Stofflage – permanente Veränderung des Stoffes, also der Materie aber auch des vorgestellten, des Geistes; eine tiefe, breite, schmale, große, scharfe Falte; Falten legen, stecken, stellen, stehen; lose oder dichte Falten; winzige, aufspringende Fältchen – Umschreibung des Risses, des Bruches, bevor etwas neues aufgesetzt wird; unregelmäßig … Sie hat vom Sitzen Falten im Rock. Wenn sitzen und stellen und stehen zusammen betrachtet werden, beschreibt was passiert beim Vorgang des Sitzen, beim Vorgang des Vertiefens oder des Aufgebauten. Die Tiefe, Schärfe, Härte des Bruches, des Risses in der Grundlage kann so beschrieben werden. Auch Ziehen, also den Riss auseinander zu ziehen, kann auf Falte reflektiert werden.

Ritze, Öffnung, Abschnitt

falten – Tätigkeit: der Mensch faltet sich selbst aus der Basis heraus, um sich heraus zu heben oder zu isolieren – auseinander falten, auffalten, das Vergrößern von kompakt zusammen gefaltetem, öffnen durch falten, verschlossenes öffnen, Falten werfen, glätten, ausbügeln,

Wir gehen vom Ungewissen, von der permanenten Veränderung aus, soll heißen wir sind in einer steten Auseinandersetzung mit Falten verankert. Die Falten des Gebirges, des Geländes, in dem sich der Frühmensch gut verstecken kann – in eine Mulde legen. Es geht aber auch um eine Schieflage, aber auch um das Stellen auf einen aufgefaltete Berg, auf einen Grat.

Falten zusammen legen, krümmen → verschränken, sich umbiegen, sich verbiegen; den Kopf bedecken, umbinden, umfalten; zusammen fallen; säumen (versäumen)

Die verschiedenen Teile und Bedeutungsebenen des Wortes Falten, falten wird verschmolzen, sodass der Riss, Bruch unsichtbar gemacht wird und neue Ebenen als Grundlage genommen werden. Im Zwischenraum der Ebenen wird Raum gelassen wieder zurück zu den alten Ebenen zu gelangen – es geht beim falten also auch um bedecken des Alten und um das Aufdecken des Neuen.

Etwas zusammenlegbares, der Knick, der Bruch, der noch offen liegt wird zusammen gebaut. Die Lage des Bruches, der Winkel, die Form dessen auf dem ich meine zu stehen, hat hier etwas bedrohliches, da es keine Betonfläche der Sicherheit darstellt.

Einfältigkeit – einfach – Zwei Teile sind noch sichtbar, der Riss, der Bruch, das Loch ist noch nicht verschlossen und sehe die Gefahr wenn ich auf dieser Grundlage stehe, dass ich z.B. von Wasser umspült oder überspielt werde.

Synonyme: Furche, Graben, Mulde, Spur, Vertiefung → Grundlagen des Laufens auf Sand, der von Wasser umspült wird.

Bei der Faltenbildung geht es also um Bildung, sich ein Abbild zu schaffen.

Die Wortbildung bezieht sich meist nur auf Substantive … Rockfalte, Bergfalte, Denkfalte und nicht auf Tätigkeiten.

Ich versuche nun aus den verschiedensten Sachzusammenhängen, den Kern des Begriffes Falte, falten zu finden. Es geht um Eigenschaften, die die Natur ursprünglich den Falten zugesprochen hat – also Teilen und Trennen – auch hier kann der Begriff eine Tätigkeit sein, also etwas was die Natur nach unserem heutigen Verständnis nicht kann. Hier beginnt die Verschleierung, hier wird der Natur die Handlungskraft abgesprochen und als der Beliebigkeit unterworfen beschrieben. Die Falten des Gebirges oder der Erdkrusten wird eben nur als Eigenschaft gesehen und nicht als Handlungspotential oder Wirkungspotential mit Konsequenzen. Der Mensch deutet also die Natur um, um so seine Macht zu sichern und erfindet die Jenseitswelt, etc. Wir versuchen die Ebene auf der die Umdeutung stattfindet zu beleuchten.

Schöpfungsgeschichte: 1 qm² nasser Sand wird in seiner Problematik abgebildet. Ein vergoldeter Spaten, der an der Berührungs-, Schnittfläche mit dem Sand und am Handgriff vergoldet ist, wird verwendet um eine Furche, eine Vertiefung in den nassen Sand zu ziehen. Der Sand ist nicht richtig abbildbar … ich möchte damit zeigen, dass der Mensch keine Grundlage zur Inbesitznahme von Land besitzt.

Kommen wir zur Schultafel und deren Zerstörung durch die Goldfarbe, ist das identisch mit dem Vorgang des Ziehens einer Furche, einer Vertiefung in die Tafel. Also die Zerstörung der alten Eigenschaften und die Vergoldung in neue Eigenschaften. Die Faltengrundlage verschleiert den Riss, den Bruch durch den die neue, vergoldete Ebene entstanden ist.

Zwei Teile eines Begriffes – Tätigkeit und Eigenschaften. Wie schafft es der Mensch auch Begriffe aus ihrer Ursprünglichkeit heraus zu hebeln. Wie kommt der Bruch in der ersten Ebene zustande und wie wird die neue legitimiert (legiert).

Wir müssen uns klar werden wie der Text des Buches aussehen soll. Ramona schlägt vor, den Kern, Extrakt entweder philosophisch, sprachwissenschaftlich oder neuro-biologisch zu formulieren oder eine Mischung aus allem? Dann müsste es noch einen literarischen Teil gegeben, vielleicht die Geschichte über einen Flaschengeist und einen Teil der Vorgabe, des Coachings, wo die Kunstwerke  auch vorgestellt und besprochen werden.

Der Ansatz ist – ich habe mich ja in den letzten drei Monaten alleine vorbereiten und hatte mir überlegt was muss ich vorbereiten für die Arbeit mit Ramona – die Etymologie. Ich habe nach der Suche nach dem Ursprünglichen, seitenweise die Etymologie von Begriffen gesammelt. Vor allem mit durch habe ich mich stark beschäftigt. Wenn ich aber versucht habe eine Zielbeschreibung zu machen, habe ich irgendwie keine Kraft dahinter gesehen. Das Problem ist also, dass ich eine Einordnung, eine Rahmensetzung brauche … wie die fünf Werkstätten, Flucht, der Lauf in Katastrophe, Gefährdung. Dies scheint mir viel klarer zu sein, als die von dir oben vorgeschlagene Unterteilung. Ich stehe aber natürlich auch unter Druck, da ich ja bald in Deutschland bin und überlege was für Textmaterial ich nun mitnehme, um dies u.a. mit Niemitz zu besprechen. Mit ihm habe ich oft in der Analogie mit der Raupe und dem Schmetterling diskutiert. Ich habe also immer noch nichts richtig fassbares.

Ramona meint wir sollten vielleicht doch erst noch scheinbar wirr hin und her springen, aber versuchen das Behandelte klar und deutlich zu formulieren. Wir sollten etwas so formulieren, dass ein Außenstehender fünf Sätze versteht ohne eine zweistündige Diskussion mit dir zu führen, um diese Sätze zu verstehen.

Wir können natürlich den Kern schon in der Rahmensetzung näher beleuchten, indem wir ihn in den Zusammenhang mit den fünf Werkstätten setzen, aber ich möchte nicht, dass wir nächste Woche fünf drei Seiten lange Texte verfassen, die sich jeweils mit einer Werkstätte beschäftigen, anstatt in der Auseinandersetzung mit den Werkstätten den Extrakt, den Kern deiner Arbeit deutlich heraus zu heben.

20. Oktober 2016 Hast du dir denn gestern den Text nochmal angeschaut oder darüber nachgedacht? Ich habe das mit den Ebenen noch nicht ganz verstanden und habe noch Fragen? Die erste Ebene ist also die Tafel mit ihren Eigenschaften zu akzeptieren und sie mit Kreide zu beschreiben, aber sie ist wieder abwischbar. Die zweite Ebene ist dann der Versuch der Durchdringung? Nein, das ist zu schnell, erst wird die Eigenschaft der Tafel ignoriert und es wird mit Goldfarbe drauf gemalt, die die Eigenschaften der Tafel zerstört und man die Farbe nicht mehr abwischen kann. Um das zu kaschieren, wird dann in der dritten Ebene, die Schultafel komplett vergoldet und ihre Eigenschaften sind in Gold gefangen, verschwunden. Sie wird zur Ikone, die nichts mehr mit der ursprünglichen Funktion zu tun hat. Die Durchdringung, das Aufbrechen der Tafel könnte nur geschehen, wenn der Pinsel oder die Kreide nichts mehr mit Auftragen zu tun haben, sondern mit einem Zerbrechen der Tafel, also d.h. das Bruchteile entstehen durch den vorhergegangenen Riss in der Tafel.

Die Rahmensetzung ist folgende, es geht um ein vergleichendes, gedankliches und künstlerisches Kunstwerk. Ich verstehe dies als eine Art Filterprozess (auch die Auseinandersetzung mit dem Wort durch – ist auch eine Art Filter, denn nur ein Teil wird durchgelassen, der Rest ignoriert oder eine Grenze davor gesetzt) auf dem unser heutiges Bewusstsein der Person aufgebaut ist. Dies beinhaltet aber eine Kunstfigur, die ich eben Skulptur nenne, deren Eigenschaften auf Abschlagen und Ankleben aufgebaut sind. Möchte ich ein vergleichendes Kunstwerk dazu schaffen, nenne ich dieses Werk eine Plastik inklusive deren Eigenschaften. Der Mensch steckt immer in einer Deutungsproblematik uns ist daher teilweise ein Kunstwerk mit eigener Deutung und eigenen Interessen. Mein Vergleichs-Kunstwerk Plastik, einschließlich der Weltformel, also dem „mittig sein“ orientiert sich an einer Ideal-Vorstellung – was hätte der Mensch werden müssen, wenn er sich mit den funktionierenden Existenzbedingungen beschäftigt hätte und daraus auch seine Begriffsbild des Menschen abgeleitet hätte. In diese Richtung soll auch ein eventuelles Coaching gehen, dass den Menschen verhilft und Wege weist, wie er in dieses „mittig sein“ zurückkehren kann. Das jetzige Menschenbild ist nicht über den funktionierenden Körperorganismus definiert, dessen Außen- und Innenproblematik, scheinbar ein eigenes Ding zu sein wird nur bestätigt und zusätzlich wird noch die selbstbestimmte Persönlichkeit auf ein isoliertes, scheinbar ganzheitliches Inseldasein von Autonomie, Autokratie, etc. aufgebaut. Die Ganzheitlichkeit ergibt sich durch das Verschmelzen von Körper, Geist und Seele, was wiederum durch ein einseitiges Individuum-Verständnis bestätigt wird. Ein ausgebautes, mit vielen Eigenschaften und Anlagen versehenes Individuum, öffnet uns nun das Tor zur Welt. Aus dieser Perspektive sollen wir nun die Welt erfassen und Handlungsverantwortlichkeit übernehmen. Diese Perspektive aber führt in ganz andere Sphären und  setzt Ziele, die sich über die Materie, also dem Leben innerhalb der Stoffwechsel-Existenz-Bedingungen, hinwegsetzen möchten, wie z.B. den Sieg über den Tod durch die Vorstellung eines Jenseits-Lebens. Alles Materielle, also auch das was diese Ideen und Konzepte im Kopf des Menschen überhaupt ermöglichen, sollen von den erdachten Vorstellungswelten verschlungen und somit überwunden werden.  Hier wird die Welt nicht nur durch die Vorstellungskraft, Kopf-Welt, Theater-Kopf-Welt im Spiel mit den Requisiten in  ihren Handlungskonsequenzen verständlich oder nachvollziehbar, sondern es geht auch um Umwertung-Systeme, die die materielle Welt, also die Natur negativ behaften und sie zum Automatismus erklären. Die Seele dient als Grundlage der Jenseitswelt, des scheinbaren Paradieses – einer Welt, die erst nach dem materiellen Tod erscheint und zu Lebzeiten nur in der Vorstellungswelt existiert. Durch allerlei Tricks und Täuschungen wird versucht den Beweis für die Existenz dieser Jenseits-Welt, dieser Vorstellungswelt zu erbringen. Jegliches Potential und jegliche Fähigkeiten zur Entwicklung des Menschen werden darauf verwendet. Das Gehirn ist nicht in der Lage zwischen Vorstellungen oder Fiktionen und Realitäten, also den funktionierenden Existenzbedingungen, den  Fakten zu unterscheiden. Problematisch ist auch die mehrdeutige Verwendung von Begriffen, die nicht nur durch die Verwendung in verschiedenen Sachzusammenhängen legitimiert (legiert) werden, d.h. der Selbstbedienungsladen und Zauberkasten ist die Werkstatt, in der die Verwendung von Begriffen auch in der Linguistik (Grammatik, Symbolik, Semiotik) erprobt und zusammen gebaut wird.

Was liegt meiner Kunst zu Grunde und was hat sie mit Grammatik zu tun? Verstehen kann ich das schon, denn mit meinen Handicaps habe ich einen anderen Zugang zur Linguistik gefunden.

Der Ausgangspunkt ist, dass das menschliche Gehirn mit den Mechanismen des Überlebens in der Welt kompatibel sein muss, es geht also um die Anpassungsdynamik von Tarnung und Täuschung – um die Verhaltensweisen, die einem helfen nicht gefressen zu werden, nicht zur Beute zu werden. Unser plastisches Gehirn mit seinen plastischen Eigenschaften von Auftragen und Abtragen arbeitet in einem permanenten Wandlungsprozess und funktioniert wie ein lebendiger Empathie-Organismus. Das Gehirn ist ja so geschaffen, dass es uns vor Gefahren der materiellen Welt warnt, sogar schützt und so eine Art Geborgenheit und Sicherheit schafft, die das Überleben in der materiellen Welt sichern. Hier geht es um eine kollektives Wir-Verständnis, also ein eher instinktives Verhalten, wie das Aufsuchen von Schutzräumen, etc. Also nicht als autarkes Individuum, das sich über alles stellt und das sich aus der materiellen Welt scheinbar hinaus hebelt und die auf nur vorgestellt sicherem Boden stehende neue Welt als Grundlage der Existenz nimmt.

Wir müssen Phänomene bauen, Sprache nähert sich da an. Der vom Menschen erschaffene Tisch ist nur ein Phänomen, eine Erscheinung.

Wie kommen Eigenschaften und Substanz, die es eigentlich nur in der materiellen Welt gibt zustande und werden zu einer Projektionsfläche für Rückkopplungen, um Handlungsentscheidungen bewerten zu können?

Etymologie: Ereignis-ereignen, geschehen, vorkommen, sich zutragen, vor Augen stellen, zeigen – aus eräugnen wird ereignen – eigenes Ich, Fakten statt Vorstellung (Der Spitze des Kugelschreibers zu zu sehen, heißt sich vor Augen führen oder zeigen, was man da macht.) Ereignis ist also ein Bereich des Zwischenraums zwischen Haptik, etwas anfassen und taktil, also wie bewertet man das Angefasste.

Das semiotische Dreieck – wo gibt es hier Korrelationen zu meinen Werken? Ist es eine Ergänzung, kann es Probleme verdeutlichen. Wir müssen jetzt das semiotische Dreieck auf die Tafel-Analogie übertragen. Problem ist auch, dass ich nicht von einer Welt der Dinge, sondern der Wirkungen ausgehe. Ereignisse sind Wirkungen, hier spielt dann Wandlung und die Begriffe stehen und stellen wieder eine Rolle. Ich stehe auf der Tafel und beziehe Stellung, gebe meine Meinung wieder. Ich trage Kreide auf oder ab. In dieser kurzen Starre des Momentes, entsteht das Kunstwerk innerhalb des Toleranzbereiches und es entsteht eine Grundlage auf die ich mich innerhalb des Toleranzbereiches frei bewegen kann. Auf dieser Ebene, der materiellen Welt, steht auch der Hebelapparat, auf der stehend Archimedes behauptet er könne die Welt aus den Angeln heben, wenn er nur festen Boden unter den Füßen hat. Auch die Grundlage der Existenz, das Ursprüngliche, vom Menschen noch nicht Berührte muss die Ebene sein auf der das „durch“, auf der die Hebelmaschine steht und etwas heraushebt – ein    Abstraktions-, Selektions- und Filtervorgang. Auf einmal aber verschwindet diese Grundlage auf der der Hebel steht, verschwindet in einem Loch, das zugedeckt wird (Möbius-Schleife). Es gibt also keine Rückkoppelung mehr zu der ursprünglichen Ebene, sondern der oder das Herausgehebelte stehen nun auf neuem Boden, der nun auf der Höhe des Hebels scheinbar schon immer fest und stabil zugegen war und auf den man sich bedenkenlos stellen kann.

                                             

                                                Begriff

                                                              Inhalt

                                              (Aufgetragene Kreide auf Tafel)

                                               

Tafel wird mit Goldfarbe bemalt                              Tafel wird mit Kreide bemalt

Zeichen, Ausdruck (vergoldete Tafel)                                  Referent, Denotat (Tafel) – anfassen, greifen, begreifen

         

Referent (Tafel) wird in seinen ursprünglichen Eigenschaften zerstört, die Tafel wird vergoldet und zeigt neue Eigenschaften

Der Gegenstand oder Sachverhalt, worauf durch sprachliche Ausdrücke Bezug genommen wird, wird auch Referent oder Denotat genannt

19. Oktober 2016-Da es anscheinend bei diesem Vorgabebild um verschiedenste Sachzusammenhänge geht, die ich aus dem Zauberkasten oder Bastelladen ableite, und es darum geht das Kaninchen aus dem Hut zu zaubern, versuche ich das Ursprüngliche in den Kernbegriffen zu finden, also das woraus die verschiedensten Sachzusammenhänge zusammengebaut sind. In der Hauptsache geht es aber darum, dass materielles Vorhandensein mit geistigem Vorhandensein permanent verschmolzen wird.

So etwas kann nur im Kopf geschehen, im Kopfkino der alles durchdringenden Vorstellungswelten. Dies ist aber in der materiellen Welt so nicht möglich. Die Frage ist also welche Art von Durchdringung liegt diesem Herausheben aus der materiellen Welt zu Grunde und welche Begriffe gibt es dafür? Was ist überhaupt dieses „durch“, durchs“. Bei dem durch usw. geht es um Zustände und Vorgänge die aus den unterschiedlichsten Sachzusammenhängen immer wieder neu zusammengebaut werden und so zu und dann führt? Wir versuchen ja nun das Wesen des Wortes durch zu erfassen. Geht es also um eine Art Wesensform, also ohne das Ding gedacht. Durch hat gefühlt allein für sich stehend hat keine Bedeutung oder scheint irgendwie neutral und bekommt seine Bedeutung erst im Zusammenspiel mit anderen Wörtern oder Satzteilen, um eine bildliche Vorstellung des Wortes zu erlangen.

Es geht um das Herausheben aus der einen Welt in die andere Welt – der Mensch meint über das durch bestimmen zu können. Aus einem Eingang, Zwischengang und Ausgang, macht der Mensch      einfach einen Durchgang, der eben dieses Verlassen einer Ebene oder Welt, das Durchgehen einer neuen oder anderen Ebene und das Hinaustreten in eine erneut andere Welt oder Ebene verschweigt. In diesem Zwischenraum aber entstehen die verschiedensten Sachzusammenhänge und Zielausrichtungen.

Verbinden, Bund, Beziehung, Grenze, abgrenzen, eindringen, begreifen, greifen, anfassen, stehen, stellen, tragen, Ganzheitlichkeit, Teil sein, auftragen, abtragen, Durchlässigkeit, Durchdringung, Spaltung, Bruch, Riss, Erosion, verschlossen, gelöscht, zerbrechen, Kreuz, Kreuzung, Wandlung, Mitte sein, Mittel, Paralleluniversum, Einfügung, rein arbeiten, Griffigkeit, Toleranzraum, Maßstab, Pendel, Balance, Wandel, Gestaltung, Figur, Form, Dimensionen … das sind nun Begriffe, die spontan betrachtet die unterste ebene des Zwischenraumes darstellen bzw. sich dort befinden.

Der Wandlungsprozess, nehme ich an, ist eine permanente Bewegungs-Dynamik, was der materiellen Welt als Basis dient. Von Wandlung kommt man dann zu umwandeln oder verwandeln in einen anderen Zustand, Vorgang, Situation, Verhältnis, etc. Bei durch geht es im Schwerpunkt um die Verortung und die Richtung des Ziels, aber die Verortung ist auf den Zwischenraum bezogen und nicht auf den Wandlungsprozess oder den kurzen Moment Starre auf dem Projektionsschirm. Es geht um das Thema Isolation, also verschiedene Schichten, Ebenen und Stufen und deren Durchlässigkeit (Membran in Schwingungen statt Interferenz wäre der gewünschte Prozess), bspw. wie sich das beim Individuum konstruiert, also aus dem materiellen Körperorganismus, wobei die Grundlage der Stoffwechsel-Existenz-Bedingungen verschwiegen werden – hier ist also bereits der erste Bruch. Die erste Ebene des Körperorganismus in den Stoffwechsel-Existenz-Bedingungen ist nur in eine Richtung durchlässig, also in unserer Vorstellung, sodass in der zweiten Ebene der isolierte Körperorganismus zielgerichtet zur dritten Ebene vordringt und in ihr mit Geist und Seele verschmolzen wird, sodass die vorangegangen Ebenen und Durchdringungen vergessen oder ignoriert werden und es auch keine Möglichkeit gibt wieder zurück in die vorherigen Ebenen zu gelangen, sondern die Verschmelzung von Körper, Geist und Seele die neue und einzige Grundlage menschlicher Existenz darstellt. Es geht also um Modelle und Konzepte von Durchdringung, die es aber nur im Kopf in unserer Vorstellung gibt, wo wir alles durchdringen können ohne auf Widerstand zu treffen. Das Paradoxon ist aber, dass die eben beschriebenen Vorgänge, in denen die Ebenen in ihrer unterschiedlichen Art verschmolzen werden, obwohl es das materiell gesehen gar nicht geben kann, sodass wir wenn wir von Verschmelzung und Durchdringung reden meist nur die Vorgänge in der Kopfwelt meinen. Analogien dazu sind die Wiese, die Tanglandschaft, die Wellenlandschaft, der unberührte Sand ohne menschliche Fußspuren, der Lehm, das Glatteis und ihre materiellen Eigenschaften existieren auch ohne den Menschen und dessen Wahrnehmung. Die gleiche Symbolik findet man auch bei der leeren Schultafel oder dem weißen Blatt Papier.

Die weitere Ebene ist dann, dass der Mensch sich auf die Wiese, den Sand, den Lehm, das Glatteis, die Wellen stellt und darauf steht. Somit entsteht nicht nur die Symbolik zum aufrechten Gang entsteht, sondern auch die Frage aufgeworfen wird worauf der Mensch da eigentlich steht, was sind die Materie-Eigenschaften dessen was er da wahrnimmt und nicht das was er sich vorstellt was die Eigenschaften sind. Das ist die warme Ästhetik – es gibt noch nicht den Bruch mit der vorherigen Ebene und man steht noch nicht in einer Isolations-Schale, die man als Existenz-Grundlage, auf der man steht hinnimmt. Ab wann wird der Zwischenraum zur Isolations-Schale, zur neuen Grundlage menschlicher Existenz?

Da es hier um die Vorstellungs-Welt geht, der die Durchdringung von allem zu Grunde liegt, müsste die Durchdringung scheitern, wenn sie aus dem Kopf heraus kommt. Beim weißen Blatt Papier und der Spitze des Kugelschreibers zu zu sehen, müsste die Durchdringung scheitern. Diese Vorgänge nun genauer zu betrachten, stellt das jetzige Verständnis von Ich-Erfahrung und die Bewusstseins-Grundlage in Frage. Oder aber es entsteht eine neue Ich-Erfahrung, die aber nicht auf der Durchdringung aufgebaut werden kann bzw. deren Legitimation kann nicht darauf aufgebaut sein. In der Wissenschaft werden die Wahrnehmungssinne als Messinstrumente gesehen und die Erkenntnisse werden als objektiv gewertet im Gehirn und darauf wird dann die Vernunft, der Verstand, etc. aufgebaut. Dies halte ich für falsch, da die Durchdringungs-Problematik mit der Sinnes-Wahrnehmungs-Welt/Messinstrumente vermischt wird – dies kann nicht stimmig sein. Somit ist das Verständnis von Bewusstsein auf Betrug aufgebaut oder wird davon abgeleitet.

Wen wir nun auf das weiße Blatt Papier zurückkommen, was man als Auseinandersetzung mit Bewusstsein sehen kann, also der Spitze des Kugelschreibers zusieht, hat im ersten Augenblick keine Ich-Erfahrungs-Grundlage. Bei der Spitze des Kugelschreibers geht es zwar um auftragen der Kugelschreiber-Tinte, mit der zeit entsteht eine zweite Dimension, wobei das weiße Blatt auch eine zweite Dimension darstellt. Der Punkt wäre die erste Dimension, aber die Durchdringung kommt erst zustande, wenn der Kugelschreiber durch das Blatt Papier durchdringt, es also zerstört.

Weißes Blatt Papier (1. Ebene), Auftragen auf das Papier (2. Ebene) – aber möchte ich die erste Ebene durchdringen müsste man die vorangegangen Ebenen zerstören, also sowohl das Blatt, als auch das darauf aufgetragene? Was bedeutet dies also für die Betrachtung der Vorgänge von Durchdringung.

Auf der leeren Schultafel male ich mit Kreide – hier lassen die Eigenschaften der Tafel es zu, dass das Aufgetragene, also die Kreide, wieder gelöscht werden kann. Erst wenn ich das Wort Tat oder Handlung mit einer Goldfarbe auf die Tafel schreibe, würden die Eigenschaften der Tafel zerstört werden bzw. würden sie nicht mehr funktionieren. In der Schöpfungsgeschichte wird die Idee erst mit Kreide, also noch löschbar (Symbolik für Idee – das an sich (Kant), was nur in der Vorstellungs-Welt, in der Durchdringungs-Welt existiert), dann wird die Idee mit Goldfarbe geschrieben, d.h. die Durchdringungs-Welt in ihre Symbolik zerstört die materielle Welt, also die Tafel wird unbrauchbar, ihre Eigenschaften werden ignoriert und übergangen. Um diesen Zerstörungs-Prozess, dieses Auftragen zu verschleiern oder diese Ebene zu verschließen, wird die Idee unsichtbar auf der Tafel verteilt und ein neues Bild, eine Ikone, die man anbeten kann, entsteht. Auf dieser neuen Vergoldungs-Ebene stellt man sich nun neue Eigenschafts- und Funktions-Grundlagen vor, dass z.B. wenn man die Analogie zum Lehm nehme – würden die Eigenschaften des Hinfallens nicht mehr, sondern kann sogar auf dem rutschigen Lehm tanzen.

Der Begriff Durchdringung legt zwei Arten von Bedeutungsebenen offen – die Durchdringung in der Kopfwelt hat erst mal keine Konsequenzen, wird die Durchdringung auf die Entscheideungsebene die materielle Realität der Durchdringung zu bewerten, ohne dass man mit dem Begriff Durchdringung in seiner Analogie oder Anwendung mit einbezieht, würde eine Handlung ohne Konsequenzen bleiben. In der Bühnenwelt beim Spiel mit den Requisiten, bei dem die Pistole schießt, aber den Körper nicht durchdringt und zerstört, im Gegensatz zur echten Pistole, die dies eben leisten würde. Gleichzeitig werden diese zwei Arten von Handlungsverständnis gegenübergestellt und ihren Konsequenzen sichtbar gemacht, dabei ist die Durchdringungs-Welt die Inszenierung, das zusammen gereimt, das aus der Vorstellungs-Welt gekommene, in Rolle und Darstellung vom Schauspieler gespielt wird, in Analogie zur Person, Maske und materiellem Körper steht – ist dann die Maske die Bühnenrepräsentanz und deren Darstellung auf der materiellen Ebene und deren permanenter Durchdringung aufgebaut.

Hier ist der Übergang zum Individuums-Verständnis zu finden, denn wenn die Maske, das Image, die Darstellung des Imitats, der zusammen gedachten Persönlichkeit ist, was dem Geist oder Seele zu Grunde liegt, also der Vermischung mit dem materiellen Körper- auf der Problematik der Durchdringbarkeit, was wir heute versucht haben zu beschreiben – diese Zweischneidigkeit -  kaum erfassbar.

18 Oktober 2016 Heute ist der Beginn, ich hoffe, von etwas Neuem bzw. hoffe ich zum Abschluss zu kommen und auch klarer zu begreifen, was meinem Lebenswerk zu Grunde liegt – daraus soll in den nächsten Monaten ein Extrakt, ein Vorgabebild meiner Forschungsarbeit entstehen soll. Sie soll nicht nur den Beweis liefern, was ich in meinem Leben geleistet hab, sondern soll eben ein Vorgabebild sein, zu dem andere Position beziehen können und Expertisen erstellen können. Diese Art von Forschungsarbeit und das verdichtete Ergebnis wird dann hoffentlich gefördert. Auch wenn ich jegliche vom heutigen Zeitpunkt gesehen, Gedanken und Interessen-Durchsetzung, einschließlich einer Beliebigkeitsgrundlage des Lebens und dem Popularismus-Verständnis widersprechen würde bzw. den Kernbereich auf dem das Identitäts-Verständnis und Sicherung dieser individuellen Interessen aufgebaut ist. Die Infragestellung dessen ist ein Sakrileg in der gesellschaftlichen Diskussion, im Diskurs, etc. – was aber bei mir zum eigentlichen Schwerpunkt der gesamten Problematik menschlichen Daseins-Verständnis geworden ist. Da über das Individuums-Verständnis bzw. über die Person, noch nicht ein mal über den Begriff von Mensch sein Zugang zu der Hauptproblematik, dem Planeten Erde permanent weiter in seinen funktionierenden Existenzbedingungen zu zerstören, sich hier nicht ergibt. Der Zugang über die Gefährdungs-Problematik, in der sich alle Lebewesen befinden, kann nur im Materiellen liegen und somit beim Menschen nur in den Stoffwechsel-Bedingungen und der Sicherung ihres Funktionierens abgeleitet werden. Und nicht über irgendwelche Zauberkästen, Zauberwelten oder Bastelläden des menschlichen Erfindergeistes oder Annahmen von Anlangen und Eigenschaften, diese eben zu haben oder sie in Besitz zu nehmen durch Tricks und Täuschungen, die u.a. der Begriffs-Annäherung zu Grunde liegen.

Bspw. gehen wir jetzt mal vor und sehen uns die Widersprüchlichkeiten des Individuum-Verständnisses und dessen Annahmen näher an. Ausgehend davon, dass wir in den Stoffwechsel-Existenz-Bedingungen leben und deren Funktionieren sichern möchten und funktionierende Verständnis von Leben und Lebendigkeit oder durch Meinungsfreiheit bewerten als negativ oder eilig dieses zu bewerten, was das natürlichste der Welt wird, ist zu etwa anderem gemacht worden durch Suggestion, mit diesem isolierten Insel-Dasein, Abwehrmauern, eigener Autonomie-Grundlage, etc. D.h. diese Beanspruchung der Herrschaft, der Totalität, indem man sich selbst erfindet oder sich selbst erdacht hat, diesen Prozess aber ignoriert, weil es wahrscheinlich jeglichem Selbstverständnis widersprechen würde, also der Vernunft, dem Verstand, der Intelligenz, da jeder erkennen kann, da jeder erkennen kann, dass die Selbstbestimmung und das daraus abgeleitete Verständnis von individueller Verantwortlichkeit nicht mit dem Leben in den funktionierenden Stoffwechsel-Existenz-Bedingungen übereinstimmt. Dies ist nur gewährleistet, wenn jegliche Widersprüche einfach verdrängt werden und man hierzu eine Zielausrichtung sich aus dem materiellen Gefängnisses, aus der scheinbaren Fesselung zu befreien ausgerichtet ist. Also  das Seelenheil und dessen Nicht-Vorhanden-Sein zu beweisen als funktionierendes Verständnis von Leben, etc.

Wenn wir uns jetzt den Begriff des Individuums, auf dem alles aufgebaut ist, näher ansehen müssten diese Widersprüche zu Tage treten. Was sind diese also?

Individuum heißt also Unteilbares, Einzel-Ding, Entität, ein einzelnes Seiendes, insofern er von Gegenständen klar unterschieden werden kann, d.h. insofern Identitäts-Kriterien angegeben werden können. Diese Kriterien können also nur dessen Anlagen und Eigenschaften und deren Auslegung und Weiterentwicklung sein? Das Problem beginnt aber schon bei der Auslegung, also ein unteilbares Einzel-Ding zu sein, was dann zur Einzigartigkeit wird, d.h. man ist nicht mehr Teil der Stoffwechsel-Existenz-Bedingungen und Ganzheitlichkeit, in der das unteilbare Einzelding hinein handelt und somit auch die funktionierenden Existenzbedingungen verändert und damit auch für die anderen Individuen diese verändert. Dafür wird aber keine Verantwortlichkeit übernommen, weil es sich als eine neue Ganzheitlichkeit des unteilbaren Einzeldings versteht. D.h. die Verantwortlichkeit oder Handlung bzw. Verhaltensproblematiken werden aus dieser Ganzheitlichkeit definiert betrachtet und bewertet. Hinzu kommt eine Schutzinteresse, also die eigenen Abwehrmauern, eigene Immunität, eigene Legitimation seiner eigenen Interessen zu schützen. Und wenn die Handlungsverantwortlichkeit dem widerspricht und das ist in der Hauptsache so, weil es hier um Ego-Interessen geht, vielleicht noch die Familie zu beschützen und dort Verantwortung zu übernehmen, aber nicht für die gesamte Handlungsweise und deren Konsequenzen auf dem Planeten Erde, wenn man dort der Mörder ist, dann sagt man einfach ich hab die Meinungsfreiheit und ich bin unteilbar, etc. obwohl man nur ein Teil des Ganzen ist.

Also sich nochmal die Begriffsgeschichte des Individuums anzusehen, zeigt was für Widersprüche sich verstecken. Ist es ein subversives, suggestives Substantiv? Ist es scheinbar neutral? Geht um ein Subjekt- oder Objekt-Verständnis? Was wird im Zauberkasten alles vermischt?

Individuum hat an sich ein konträres Spannungsverhältnis, da es einmal einen christlich geprägten Begriff der Person gibt, bei dem es um Mitmenschen und sein Umfeld hin bezogene Menschen geht.  Also von gewissen Schuldgefühlen und Verantwortlichkeit geprägt sind. Das Problem beginnt aber auch bei dem Begriff Umfeld, was ein außen und innen voraussetzt und damit ein Suggestion einer bestätigten isolierten Daseinsverständnisses vorgibt, was in sich eben nicht stimmig ist. Diese Unstimmigkeit wird beim ideologisch geprägten, einzigartigen, individuellem Selbstbestimmt-Sein der Person verstärkt. Aus dem Individuum wird das Einzelne, auch Vereinzelte, in sich selbst stehende, menschliche Wesen bezeichnet. Das ist aber nur eine weitere Annahme. Woher kommt das in sich selbst Stehende, das sich auf etwas Stellende – was ist die Existenzgrundlage, die Basis auf dem das Lebewesen steht? Es sind nicht die funktionierenden Existenzbedingungen und deren permanenten Veränderungen der Ungewissheits-Grundlagen, die oft spekulativ bewertet werden müssen, die eine Sicherheit und Möglichkeiten der Kontrolle durch die Arbeitsweise des Gehirns ergeben werden müssen, sondern die Kontrolle oder Sicherheit ist auf dem eigenen Konstrukt, der eigenen Erfindung, des eigenen Kunstwerks, was der Kunstfigur Individuum, auch in seiner Erklärung als Imitat zu Grunde liegt, auf den es sich selbst stellt oder meint darauf zu stehen. Etymologisch betrachtet, wurde stehen, stellen wahrscheinlich ganz anderes verstanden und durch Interpretation zu etwas ganz anderem gemacht – war es vorher das stellen oder stehen im kollektiven Wir, von Empathie-Denken und Handlungs-Reflektion so mit Verantwortlichkeit zu versehen, etc., indem der Mensch sich stehend, steckend, stellend, innewohnend in dieser Ungewissheit verstanden hat, allerdings gab es da dieses Isolations-Verständnis nicht bzw. konnte es nicht geben, da man sich nicht einfach so woanders hinstellen kann, also in andere Existenzbedingungen. So etwas kann nur im Kopf geschehen, im Kopfkino der alles durchdringenden Vorstellungswelten. Dies ist aber in der materiellen Welt so nicht möglich. Die Frage ist also welche Art von Durchdringung liegt diesem Herausheben aus der materiellen Welt zu Grunde und welche Begriffe gibt es dafür? Was ist überhaupt diese „durch“,, wenn ihm ein Bruch mit der vorherigen Ebene, die da aufgebrochen wird vorausgeht, die dann wieder verschlossen wird und nicht mehr sichtbar zu sein scheint. Diese Tür oder dieses Tor führt dann später sogar ins jenseits – hier geht es aber erst mal nur um das Individuum und dessen Heraushebe-Mechanismen, obwohl immer das das gleiche Prinzip, Modell, Vorgang dieses Herausheben, des Durchgehen zu Grunde liegt. Analogien und Beispiel machen deutlich, was dem Individuum als Bedeutung zu Grunde liegt. Etwas einzelnes in seiner jeweiligen Gesamtheit und gleichzeitigen Besonderheit von absondern, trennen und unterscheiden oder Unterschiedlichkeit gegenüber anderen – daraus ergibt sich ein Abwertungs-System auch gegenüber der eigenen Natur, aus dem scheinbar das Konstrukt des Individuum-Verständnisses hervor gegangen ist. D.h. das Ganze – nicht nur eine Einheit, etwas Einheitliches diesem Einzelwesen, zu Grunde liegt, sondern scheinbar auch Eigenschaften von absondern, trennen und unterscheiden können. So wird jegliches Herrschafts- oder  Machtverständnis dieses Konstrukts, der Kunstfigur, des Konzepts selbst erfunden und mit eigenen Abwehrmauern umgeben oder Interessen werden durchgesetzt, die Macht über sich selbst legitimieren, weil man meint bestimmen zu können, aus einer Ganzheit heraus, mit was man sich teilen möchte. Jeglich ein Teil zu sein von einem Ganzen wird ignoriert. Das ist bei der lateinischen Herkunft des Begriffes Individuum so nicht klar, denn hier verteilen mit verneinen, also ungeteilt, unteilbar zu sein verstanden. So ist die Bestimmung nicht nur doppelsinnig widersprüchlich, noch einerseits nicht weiter teilbar ist, wenn der Begriff des Individuums mit Atomen verbunden ist. Gleichzeitig ist aber nicht zu teilendes gemeint. Die Frage ist also steckt die alte Ganzheitlichkeit in der materiellen Welt zu leben noch da drin im verneinenden, ungeteilten, unteilbaren. Oder ist erst durch die Welt der Dinge oder über die die Dinge die Welt zu erfassen, deren außen und innen Bewertungssysteme, denen ein immer weiteres Teilungs-Interesse zu Grunde liegt, die Welt zu erfassen über den Individuums-Begriff erst entstanden? Was hier erst mal nicht stimmig ist, ist der Begriff des Atoms – denn auch dieses wurde gespalten.

Etwas Unteilbares wurde nicht unbedingt geteilt, aber ein Teil wurde isoliert, der dann fortan als neue Ganzheit betrachtet und bewertet wurde. Was ehemals unteilbarer Teil einer Ganzheit war, wird nach Belieben modifiziert. Ein Teil des unteilbaren wird isoliert, besonders Fähigkeiten und Eigenschaften, die einen dazu befähigen sich aus der bestehenden, unsicheren und ungewissen Ganzheit heraus zu heben und so in sich selbst, nach innen gerichtet eine neu Ganzheit zu schaffen, die einen vor der materiellen Realität zu schützen scheint und sogar den materiellen Tod besiegen kann, indem man sich den Jenseits-Vorstellungen im eigenen Kopfkino hingibt und diese einen beruhigt die existenziellen Nöte der materiellen Welt vergessen lassen.

Welche Gedanken hast du, Ramona, dir dazu gemacht? Könnte das der Kern dessen sein, womit wir uns bisher beschäftigt haben? Wobei es eher um das Prinzip dieser zwei Ganzheitlichkeit-Verständnisse geht, worauf dann dieses sich herausheben, dieses Tor ins Jenseits aufgebaut ist, was anscheinen durch den Begriff des Individuums noch stärker    möglich wird, weil hier das künstlerische Handwerkszeug der Abwehrmauern oder Öffnung auf der Grundlage von einem einseitigen Verständnis von Bewusstsein, von ich und Selbstverwirklichung, von Willensakt, etc. umgesetzt werden kann, d.h. dem Begriff des Individuums liegt eine Art Coaching zu Grunde, wobei die Fälscher-Werkstatt verschwiegen wird. Der Betrug an sich selbst, an den materiellen Existenzbedingungen und sich nur darauf stellen zu können und nicht auf etwas Erfundenes wird verdrängt. Ist hier Logik zu finden und kann hierauf die Verdichtung des Kerns aufbauen. In der Schöpfungsgeschichte geht um den Menschen der auf dem rutschigen Lehm hin fällt, gegenüber steht die Vergoldung, als Deutungsebene, indem man sich eben heraushebt aus der materiellen Wirklichkeit der materiellen Bedingungen des Lehms, diese eben verändert hat und auf einmal darauf tanzen kann. In der Schöpfungsgeschichte geht es viel um  Isolation und deren Eigenschaften von Durchdringung oder Abwehr und darüber scheinbar bestimmen zu können. So wird das Thema der Isolations-Eigenschaften, also der Durchgang noch verstärkt. Aber auch das Thema der Inbesitznahme der Ideen, kommt hier zum Ausdruck oder zu Abbildungen kommt mit vielfältigen Beispielen nochmal zum durch oder durchs zu kommen. Was ist durch für dich für ein Wort? Wir können im Kopf alles durchdringen – in der materiellen Welt gibt es aber nur wenige Beispiele der Durchdringung ohne Verletzung – z.B. Radioaktivität, die aber mit der Zeit auch zu Verletzung führt. Diese Ebene auf der das durch aufgebaut ist, also das ursprüngliche wird bei der Verwendung des Wortes nicht mit gedacht – aber das Ziel, die Richtung wird immer mit gedacht. Wir müssen also mit diesem Bruch, mit diesem teilen, Spalten beschäftigen.

8. Oktober 2016 Mit welchem Kern beschäftige ich mich zur Zeit? Ich versuche weiterhin die ursprünglichen Begriffs-Konstruktionen, die letztendlich auch unserem heutigen Kommunikationsverständnis zu Grunde liegen – wodurch es aber auch schwer ist z.B. die Frage WER IST DER MENSCH? In einer einfachen Form zu beantworten nicht klappen will. Da der Mensch sich eine Art Zauberkasten von Erklärungswelten, die alles miteinander vermischen, geschaffen hat, d.h. von vorgestellten Welten, die eigentlich nicht existieren, womit der Mensch sich aber hauptsächlich beschäftigt und versucht sie zu beweisen. Das Problem von Leben und Tod steckt da mit drin. Darüber Macht zu gewinnen, wenn auch nur scheinbar Macht, indem er sich selbst im Zauberkasten täuscht. Das bedeutet, dass es nicht nur um Verwirrung geht, sondern ja auch um das evolutionäre Problem in der Ungewissheit leben zu müssen und eigentlich daraus ein Interesse zu entwickeln in der materiellen Welt zu überleben und sich mit dem Zauberkasten nicht mehr beschäftigt. Ich persönlich habe aber auch immer wieder das Problem, dass ich die Klarheit verliere, was das eigentliche Ziel ist. Zur Zeit gehe ich davon aus, dass die Ursachen-Problematik menschlichen Katastrophen-Denkens, also auch beim Aussterben dabei zu sein – als eine meiner Thesen, und die andere These ist, dass wir eine Zauberkasten von Kommunikationssystemen, also Begriffe, Inhalte, Grammatik geschaffen haben, die scheinbar Neutralität u.a. vorgeben, aber zur Kommunikation überhaupt nicht dienen. Der Kommunikation müsste die größte Wahrscheinlichkeit oder Sicherheit, Wahrheit zu Grunde liegen, da Begriffe mit vielen Doppeldeutigkeiten bzw. verschiedenen Identitätskonstruktionen behaftet sind. Sodass man zum Zauberer wird , der sich selbst verzaubert unter Verwendung von Begriffen oder Inhalten, die eben nach Wunsch ausgelegt werden können. So fehlt mir auch Ramona, um die grammatikalischen Feinheiten und die Intensität besser herausarbeiten zu können. Zur Zeit bin dabei eine ganze Menge Begriffe und deren Ursächlichkeit-Grundlagen etymologisch herausarbeiten. Gleichzeitig verliere ich aber wieder die Klarheit, so als ob ich mir immer wieder selbst den Boden unter den Füßen wegziehe, da ich im Zauberkasten stecken bleibe und ihn nicht entwirren kann.

Machen wir mal eine Aufzählung der Begriffe, um die es ihm Augenblick geht und deren Zusammenhang mit der Schöpfungsgeschichte oder mit dem Buch, indem scheinbar Sicherheit erzeugt wird gegenüber dem Ungewissen und ihrer Modifikation und strategischen Grundlagen. Die  ursächlichen Begriffe, die in unserem heutigen Kommunikationssystem und dessen Verstehens-Problematik zu Grunde liegen sind folgende: wandeln, Organismus, Bruch, verschlingen/schlingen, Transzendenz. Es geht um eine Grenz-Auseinandersetzung, also der Beginn von Kunst oder dem Erfundenen, dem Schöpferischen, indem der Mensch zu etwas anderem macht als er aus materieller Sicht ist und seinen funktionierenden Existenzbedingungen. Es geht also um Bruch, Aufbruch, teilen, zerfallen, und schließlich darum das Alte zu vernichten. Mit dem Alten ist das materielle Leben gemeint und das Neue ist das Kunstwerk.

Ramona sagt gerade dass der ursprüngliche Begriff näher an der materiellen Realität liegt, um eben das materiell Ungewissen begreifen zu können. Bsp.: Etymologie – brechen, Bruch, in Stücke teilen, zerfallen, reißen und vernichten → Brache Bruch oder Brocken – Brache heißt Sumpfland, also eine Analogie zum Ungewissen. Lat. frangere heißt zerbrechen, dem Krachen und als Ausgangsform erschließen Zu Grunde, d.h. hier wird die alte materielle Ebene aufgebrochen und eine neue Ausgangsform geschaffen. Das Erschließen des Neuen. Beim Aufbrechen geht es darum sich einen Weg gewaltsam zu öffnen, Aufbruch in etwas Neues, aber auch Einbrechen, also gewaltsames Eindringen in das Materielle, oder Absturz

in das nicht kontrollierbare. Stürzen oder Eindringen hat was mit Grenzen zu tun, also der Eingriff kann Schaden verursachen und führt zu dem Begriff Eigentum, also findet man den Begriff Verbrechen, oder Gebrechen, dem wiederum ein Fehlen, Mangel zu Grunde liegt. Was sich dann mit Geld, zeit und Mut vermischt, wo die geistigen Sachen dazu kommen, die mit Gefühlen verbunden sind. Dies führt uns zu zerschmettern, also das Alte zu unterwerfen.

Dies war nur ein Bsp für den Wandel vieler verschiedener Begriffe.

Schlingen – verschlingen – das Materielle soll verschlungen werden, um nur noch eine seltsame Vorstellung vom Paradies zu haben, also den Tod besiegt zu haben. Es um ineinander winden, verflechten und verknüpfen. Allein in diesen drei Begriffen steckt eine Ursächlichkeit, z.B. die Erklärung dessen was der Wirklichkeit u Grunde lieht, also das Wirken, was aus dem Webstuhl abgeleitet wird. Im Begriff schlingen steckt auch Bewegung drin, also winden und drehen wie die Bewegung einer Schlange.

Kommen wir zu brechen – in Stücke teilen, zerfallen, vernichten. Das führt zu Fraktur, also Bruch – z.B. ein grammatikalisches Bruchverständnis, wenn keine Klarheit in Grammatik herrscht.

Materielles wird mit Geistigem zusammen geschmissen gewaltsames Aufbrechen wir mit Aufbruch zusammen geschmissen. Synonyme sind Widerstand, entkräften, branden, rauschen, tosen kann aber auch Applaus sein, der mit Naturtönen gleichgesetzt wird. Bersten, platzen – etwas kann real platzen, bersten oder man könnte geistig vorgestellt vor Freude platzen. Die Natur scheint dem begrifflich schwer fassbaren Phänomenen als Namenspate zu dienen.

Tür – ihr liegen z.B. doppelte Identitäten zu Grunde – die materielle Tür und die Tür in der Bühnenwelt, wo die Tür nur eine Attrappe, ein Requisit ist, um in eine Vorstellungswelt zu treten.

Schattenwelt-Grundlage, Bewusstseins-Problematik, um den materiellen Tod zu besiegen.

Wir haben eine Art von organischem Denken, mit dem das Gehirn kompatibel ist und in dieser Umdrehung von durchdrungenen Grenzen und umgedreht Isolierungen an der grenze verhindern, das etwas zum Alten vordringen kann, also zum ursprünglichen – diese Art von Kunstwerk-Verständnis möchte ich da herauslösen. Die grenze muss aufgebrochen werden, durchlässig werden – transzendent werden Kontemplationen erschaffen, die kein zurück zulassen.

24. September 2016 Schade, dass wir noch nicht zusammen arbeiten können, denn irgendwie bringe ich mich immer mehr in die Erklärungsproblematik und es scheint mir immer schwieriger zu werden. Heute habe ich mit mit dem Begriff Ausdruck beschäftigt. Dieser scheint einen Zugsamenhang mit dem Begriff wandeln zu haben, was das Hauptthema dieser Woche bei mir war. Dem Begriff Wandel scheint alles zu Grunde zu liegen – Physik, Naturgesetze, Auseinandersetzung mit der Materie und deren permanente Veränderung, aber auch was im Kopf beim Menschen stattfindet und die dabei entstehenden Widersprüchlichkeiten – also verwandeln oder entwandeln – gehen auf den Begriff wandeln zurück. Das Problem bleibt, was auch dem Begriff Wandlung materiell zu Grunde liegt, dass der Mensch durch sein Handeln die Welt verwandelt, was so weit geht, dass es die eigene Existenz zerstört, indem der Mensch gewissermaßen glaubt die Macht zu haben sich selbst in etwas anderes zu verwandeln, was zum Schluss dieses kuriose Verständnis von Seele hervorgebracht hat. Diese versucht sogar noch die vorgestellte Verwandlung aufzufressen zu verschlingen, um eine reines Karma zu erreichen. Deswegen habe ich mich weiter mit wandeln und Wandlung beschäftigt. Viele Begriffe, oder Beschreibung von Phänomenen die heute scheinbar nichts mehr mit wandeln zu tun haben bzw. bewusst Lücken produziert werden, die nicht mit Wandel in Verbindung gebracht werden sollen. In der Wandlung selbst muss es aber auch eine Grenzauseinandersetzung geben, wodurch eine neue Ebene oder Stufe entstehen könnte durch Rückkopplung und so erst ihre Kraft entfalten kann. Darauf aufbauend kann sich der Mensch zu etwas anderem verwandeln und eigentlich zu einem Fabelwesen werden, wobei die materiellen Eigenschaften natürlich keine Fabeln sind, d.h. wir müssten den ganzen Text auf dem Verständnis von Fabelwesen aufbauen. Wobei ich davon ausgehe, dass der Mensch die Welt lebendig erfasst und erst der Verstand, die Vernunft versucht die Lebendigkeit der Welt zu ignorieren, als tot anzusehen. In der Fabel aber können Tiere oder Bäume sprechen, die Landschaft spricht und dient als Empathiegrundlage – also Empathie als Zugang, ein sich hinein denken. Das Problem ist, dass der begriff Fabel nur so verstanden wird, dass man in kürzester Zeit eine Kritik entwickelt – wenn ich die Fabel als Grundlage für meine Buch nehme, klappt das wahrscheinlich nicht, da mein Text zu lange ist. Vielleicht wäre eine Fabel als Klappentext nicht schlecht, um eine Zugang zum Rezipienten zu schaffen, der ihn vorbereitet auf den eventuellen persönlichen Angriff auf sein Weltbild, der ja im Buch steckt und da ich ihm ja Sicherheit und Geborgenheit entziehe und Druck auf ihn aufbaue. Ich will ja auch den Rezipienten verwandeln bzw. das Weltbild, das er entwickelt hat.

Zurückkommend auf den Begriff Ausdruck, der etymologisch interessant ist bzw. auch ist er nicht nur in der Grammatik sondern auch in der Kunst Objekt der Beschäftigung. Ausdruck ist ein Begriff der Ästhetik und der Theorie der Kunst. D.h. meine zwei Arten von Ästhetik-Verständnis – die kalte und die warme Ästhetik haben bei zwei unterschiedliche Ausdrucksforen. Gleichzeitig habe ich verschiedene Methoden entwickelt, bis hin zur Frage wo Kunst beginnt und was Kunst ist – auch das hat mit Ausdruck zu tun und führt zum heute beschriebenen zu einer anderen Klarheit. Was bedeutet es also der Spitze der Kugelschreibers zu zusehen, wenn der Rezipient Mut bekommt zum Künstler zu werde und lernt sich so auszudrücken. Aber Ausdruck gibt es auch im Tanz und im Theater – was ein Schwerpunkt in der Fälscherwerkstatt sein könnte. Solche Interna-Entlarvungs-Arbeit durchzuführen. Im Zusammenhang mit dem Begriff Ausdruck in der Kunst könnte in der Begriffswerkstatt der Begriff wandeln hinzu genommen werden, was dann interessante Perspektiven eröffnet, die ich bis jetzt in den Gesamtzusammenhängen noch nicht erfassen kann.

Beim Begriff Ausdruck selbst geht es um Bedeutungsinhalt, um Zeichen, Figur, etc. und ich bin selbst darauf angewiesen Begriffe zu verwenden und müsste also auch das Handwerkszeug zu besitzen, so wie jeder andere auch, subversive und suggestive Vorgänge, die einem Begriff zu Grunde liegen zu erkennen, obwohl sie so tun als wären sie neutral. Etymologisch geht es bei dem Begriff Begriff um begreifen, verstehen, geistig voll erfassen, umfassen oder einschließen. Ursprünglich geht es dabei aber um ergreifen, betasten, umfassen, umtasten, also eigentlich greifen. Hier wird das außen mit den Sinnen wahrnehmen zusammen geschmissen mit dem innen, mit der Wahrnehmung im Kopf, also mit den Gedanken greifen. Erst die Mystiker bringen das körperliche Greifen und Fassen und das geistige anordnen, das mit dem Verstand erfassen, verstehen zusammen.

Auch der Begriff Aberglaube ist interessant. Kurios ist, dass er erst von den Christen, die in ihrem Glauben kritisiert wurden, diesen Begriff umgedreht haben und alle Kritiker ihres Glaubens, wie Zauberer oder Zweifler, also alle die anders dachten als dieser fundamentalistische Ansatz des westlichen Christentums, das nur einen Gott hat, in einen Topf geschmissen haben. Dem Begriff Glauben liegt aber etymologisch so was wie einen Korb flechten zu Grunde. So bin ich zu einem anderen Begriff gekommen, den ich jetzt nicht finde … BITTE EINFÜGEN!!!!!!!!!

Zurück um Ausdruck – drücken, pressen, belasten, bedrängen also Druck machen und pressen-Geburtsvorgang. Man müsste nun gedanklich den Begriff Ausdruck mit Wandlung in Zusammenhang zu bringen. Wandlung liegt eigentlich das Ungewisse, in dem das Leben stattfindet, zu Grunde – diese Ungewissheit halten wir nicht aus, sodass wir eine Verwandlung vornehmen und in diesem Moment beginnt für mich die Kunst. Bei Ausdruck oder drücken geht es um einen Rissprozess – in zwei Teile reißen, zerspringen, bersten oder stellen. Stellen ist gleichzeitig gehen oder laufen, was wiederum zu dem Begriff wandern oder wandeln führt. Wenn es um die Verwandlung geht, worauf stellt sich da der Mensch – auf welches Fundament der Existenzbedingungen – auf real existierende und funktionierende Bedingungen oder auf ein Fundament der Kopfwelt, des Inseldaseins, was heute als Grundlage der Persönlichkeit dient. D.h. auf der Stelle drehen oder auch zurück gehen und das sind alles Beschreibungen von wandeln. Dazu kommt nun der Begriff Druck, wo es einen Übergang zu Gefühlen gibt – also Einwirkung auf Fühlen und Denken und das heißt also auf Empfindung. Daraus wird eine nachhaltige Wirkung, also einen tiefen Eindruck zu machen oder zu hinterlassen. Das geht wiederum von den Mystikern aus. Der Begriff Wirkung ist der Funktionsbegriff des Materiellen – wir leben in den Wirkungen und das steht für Wandel. Mein Arzt behandelt meine Wirkungen mit Wirkungs-Medizin und bei Empfindungen und Eindruck hinterlassen wird Wirkung in die Gefühle transportiert. Der Gedanke bekommt auf einmal eine Wirkung, es entsteht ein Gedankeninhalt, während die materielle Wirkung der Substanz mit Eigenschaften zu tun hat, was auch noch was materielles hat, aber der Gedankeninhalt, der zum Schluss raus kommt bleibt doch unklar und hat keine Substanz, nur suggestive Substanz. Daraus wird dann die Meinungsfreiheit, also der realer und geistiger Druck werden zusammen gedacht und dann kommt noch die Problematik den Zusammenhang zwischen den Begriffen auszudrücken oder darzustellen. Zusätzlich kommt noch der Druck hinzu, etwas klar und deutlich sichtbar darzustellen, einen Ausdruck zu schaffen, der nicht nur im Geist stattfindet, aber Begriffe , die nach außen gelegt werden verwendet werden. In meiner Methodik mit der Spitze des Kugelschreibers spiele ich damit, eben dies sichtbar zu machen – was dann der Übergang zur Kunst ist. Vom Gefühl und seelischer Reaktion hin zur Ästhetik als Grundlage und bezieht sich auf die künstlerische Gestaltung und Farbgebung eines Ausdrucks eines inneren Geschehens, Erlebens mit äußerlichen Zeichen. Wie z.B. die Art zu sprechen, der Rhetorik, der Kunst des Wortes, des Begriffes, der einer künstlerischen Gestaltung unterliegt. Beim Schauspieler wird das besonders betont und da wird deutlich, dass es beim Ausdruck auch um Unterwerfung und Unterdrückung  geht, wenn derjenige sich nicht richtig ausdrücken kann, weil man sich z.B. die Grammatik nicht beherrscht.

17. September 2016 Ich habe eine etymologische Assoziationskette vorbereitet, die wir erst rückwärts in kurzen Stichworten durchlaufen und schauen wo der gemeinsame Nenner liegt. Diese Kette ist diese Woche entstanden und wir starten jetzt mal ein kleines Experiment für später, dazu möchte ich dann auch andere Texte, wie Gerhards Texte, Tagesbucheinträge heranziehen und vergleichen und schauen welcher gemeinsame Kern erarbeitet werden kann. Das sage ich unter dem Gesichtspunkt, dass ich etwas Angst habe vor der späteren intensiven Arbeit, die mir womöglich den Boden unter den Füßen wegzieht.

Wandeln: Das könnte der Hauptbegriff sein, auf dem alle Kommunikationsstrukturen aufgebaut sind und alle Begriffe darauf zurückgehen und hat eben auch eine suggestiven Charakter. Wandeln, sich ändern, langsam gehen, hin und her gehen bezeichnet eine Grenzphänomenologie.

Wandeln habe ich als Begriff nun einmal etymologisch nachgeschlagen und den möchte ich nun im Experiment gemeinsam mit dir durchgehen. Diesem Begriff liegt meines Erachtens die permanente Auseinandersetzung des Menschen mit den Existenzbedingungen zu Grunde. Es geht um eine Lebendigskeits-Landschaft, in dem das Ich, Selbst, das Bewusstsein in einer kollektiven Form vorhanden ist. Im Begriff Wandeln wird diese Dynamik, von der Evolution so angedacht, die Anpassungsstrategien, wie Täuschung und Tarnung, sich zur Beute machen, den Feind zu fressen, gefressen werden auf der Grundlage des Nichtwissens ob man im nächsten Augenblick getötet wird. Wandlung oder wandeln beschreibt eine Dynamik, die die Grenzphänomenologie des Hin und Her gut nachvollziehbar macht, so wie die Vorgänge des Herausgehen oder Herausheben wird vorbereitet. Das Verständnis des Individuums, dieses Inseldaseins der Persönlichkeit, so wie sich der Mensch heute definiert oder verstanden werden möchte lieht dem Begriff Wandeln zu Grunde, bzw. gehen aus ihm viele weitere hervor.

Dem begriff Gehen liegt stehen, stellen zu Grunde und damit geht es auch um die Existenzgrundlage, auf die wir uns scheinbar stellen können. Das scheint für den Menschen unheimlich wichtig zu sein, also ein Fundament unter den Füßen zu haben, was für mich etwas mit Starrheit zu tun hat.

Man muss sich jetzt vorstellen man ist in einer Landschaft der Ungewissheit, man hat keine Sicherheiten und der Begriff Wandeln/Wandlung beschreibt all dies. Ich gehe davon aus, dass das Hirn kompatibel arbeiten kann in dieser Wandlung, Ungewissheit, in den Situation-Vorgängen und Zuständen. Das Denken ist eine Grundlage des permanenten Begreifen-Wollens von Objekten, die mit einem Wandlungsprozess in Verbindung gehen. Solche Denkreflexionen oder Kognition, usw. kommen durch Kräfte, wie Projektions-Eigenschaften zu Stande und ist Grundlage für den permanenten Wandel der Gedanken. Ich glaube mein gesamter, künstlerischer Lebenslauf, meine Forschungsarbeiten hat mit Wandel zu tun und ich bin Aufklärer.

Wir haben in der Lebendigkeits-Landschaft eine Deutungsproblematik, die ich mit dem Höhlen-Gleichnis des Nichtwissens beschriebe und in dem die Realität permanenten Veränderungen unterliegt. Wir leben in Ungewissheit und im Kopf gibt es eine Art Wandlungs-Verständnis, das dann später zum Individuums-Verständnis wurde, bei dem Körper, Seele und Geist zusammen gedacht und verschmolzen wurden, was dann das Dogma des Insel-Daseins in den funktionierenden Stoffwechsel-Existenz-Bedingungen wurde. Der Geist und die Seele werden umgewandelt, umgewertet, und ein eigenartiges Bewusstseins-Verständnis die materiellen Existenzbedingungen bekämpft und alles verschlingen will bis die eigene Existenz zerstört wird. Das ist das Ergebnis aus der Beschäftigung mit dem Begriff Wandel. Die Nicht- Auseinandersetzung, das Nicht-Existierende, Nicht-Vorhandene ist zum Schluss nicht mehr zu wandeln.

Transformieren, was mit den Begriffen umwandeln, umformen, verwandeln, verändern – transzendent zu tun hat. In der idealistischen Erkenntnistheorie – sinnliche Wahrnehmung, Erfahrung und Bewusstsein übersteigend, übernatürlich, metaphysisch, entlehnt. Ich habe dann den Begriff Flaschengeist für mich entdeckt, also eine Mythen- oder Märchenfigur, worauf dann die Geschichte des Buches aufbauen könnte. Auch mit dem Begriff Buddelschiff habe ich mich beschäftigt, also ein Schiff, dass in einer Flasche ist und welche Verbindungen sich da zum Flaschengeist ergeben. Der Flaschengeist ist nur materiell eine Flasche, wo ist der Geist und wie kommt der da rein. Die Zerstörung der Materie, also der Flasche könnte eine Erklärungsmodell für das Seelenproblem sein. Dazu mache ich derzeit Collagen.

Ein weiterer Begriff ist Symptom-Wandel oder Symptom-Wechsel, die individuell einen Krankheitsverlauf beschreiben. Beschreibung des kranken Menschen, der für mich nur ein trotziges Kind ist, das nicht lernbereit ist und sich seine eigene Welt schafft und dabei den eigenen Mörder mit sich im Körper trägt, was durch den Begriff Symptom beschreiben werden könnte.

Handeln als Begriff und seine 3 Arten. Die Tätigkeit bzw. Nicht-Tätigkeit, das Agieren als Übergang zur Beschreibung des Nicht-Handelns der Natur, die sich ja nur wandelt – die Natur reagiert nur und agiert nicht. Dieses reagieren wird meist auch noch als automatisch verstanden. Dann gibt es noch das Handeln in der Erzähl-Kunst, was dem Flaschengeist zu Grunde liegt. Also die Grundlage dessen, wie sich der Mensch im Kopf zu etwas ganz anderem zusammen baut, also de Bühnen-Repräsentanz, Inszenierung.

Bewusstsein, gewissen und Geist sind die nächsten Begriffe und deren gemeinsamer Nenner ist das Wissen, wobei es bei Gewissen um Mit-Wissen wir, die dann zur Bewusstseins-Grundlage für das ursprüngliche Wir-Verständnis auf dem Empathie aufgebaut ist und nicht so wie Empathie heute verstanden wird, als ein in sich herein fühlen, sondern als sich in das Kollektiv herein fühlen. Es geht um die Kenntnis von Wissen, sich Mit-Wissen an zu eigenen, über andere Lebewesen oder sich selbst anders zu verstehen. Hier liegt der Ansatz zum künstlerischen Handwerkszeug, aber leider auch der Annsatz zum Transzendenten,  also dass der Geist die macht an sich nimmt, stellvertretend für die Seele. Wenn man sich die Begriffe von Geist etymologisch ansieht, dann liegt u.a. auch Spiritus, was ja auch für Alkohol steht, oder das schöpferische Prinzip, Gespenst und somit kommt eine Art Flaschengeist hier hinein. Geist wird auch mit Hauch, also Atem, menschliches Denk-und Erkenntnisvermögen in Verbindung gebracht. Das Ergebnis heite ist, dass daraus der Humunkulus, der auch schon bei Faust eine Beschreibung des Flaschengeistes ist, heraus kommt, indem der Mensch selbst, also diese Insel-Persönlichkeit den Atme ein haucht und diese Kunstfigur, diesem Humunkulus zum Leben erweckt.

10. September 2016 Es geht um die größte Herausforderung, die die Menschheit zu bewältigen hat. Wozu ich versuche ein Angebot zu machen. Dabei geht es um das Wissen, das die Naturgesetze anbietet, das sich der Mensch aneignen muss in all seiner Vielfalt, um sich nicht nur wieder einpendeln zu können in diese Grundkonfigurationen der Naturgesetze, also dieses Mittig-Sein wieder zu erreichen, verstehen und akzeptieren zu lernen (wozu ich meine Weltformel anbiete). Wenn der Mensch sich nicht mit den Naturgesetzen auseinandersetzen will, entsteht ein Widerstandspotential, was auf die permanente Handlungs-Problematik reagiert und deren Auseinandersetzung mit Veränderungen und da nützt alles Zusammen-Gereimte und Ausgedachte überhaupt nichts. Auch ein scheinbares Totstellen, Verstecken oder den Kopf in den Sand zu stecken, indem man meint, dass die Kopfwelt, also was da im Kopf existiert, wichtiger ist, als das was in den Naturgesetzen stattfindet, dann handelt es sich hierbei um einen großen Irrtum. D.h. alles was im Kopf zusammen gebaut, zusammen gereimt wird, ist grundsätzlich als problematisch zu erachten. Das einzige was im Kopf materiell stattfindet, vorhanden ist – genauer im Gehirn – sind Gefühle und Empfindungen, aber bei diesen Begriffen wird es schon kompliziert. Somit geht es bei meiner künstlerischen Arbeit darum, dieses gesamte Angebot – Programm, Methodik, Buch, etc. - um eine Auseinandersetzung mit dem Begriff Leben und Lebendigkeit. So wird beispielsweise im Buch mit diesen beiden Begriffen gespielt, um somit zu begreifen was dem Begriff Leben und Lebendigkeit, also auch Verlebendigung, Belebung, Verkörperung immer intensiver unterscheiden zu lernen, weil anscheinend das der Schlüsselbegriff ist, um die gesamte Ursachen-Problematik ist. Zwischen den Begriffen Leben und Lebendigkeit wird alles aufgebaut, eine scheinbare Distanz, die es gar nicht gibt, diese Lücke wird genutzt um darauf die selbstbestimmte Persönlichkeit im Verschmelzen von Körper, Geist, Seele zu legitimieren, obwohl die Verschmelzung sich aus den unterschiedlichsten Sachzusammenhängen ergibt, erdacht, also nicht vorhanden sind (Problematik der die Welt über die Dinge zu erfassen – dieses Paradigma des Verschmelzens als Tatsachengrundlage). Im Buch geht es darum sich mit diesen zwei Begriffen u.a. intensiver mit sich selbst beschäftigen zu können. Im Buch arbeite ich die Lebendigkeits-Landschaft heraus, in der wir innewohnend leben. Aus dieser haben wir uns scheinbar heraus gehebelt, so zeigt es unser heutiges Lebendigkeits-Verständnis. Das Gehirn selbst ist nicht in der Lage zwischen der Lebendigkeits-Landschaft, also der permanenten Bewegung, schnell sowie langsam zu unterscheiden und der zusammengereimten Lebendigkeit im Kopf. Das wird wohl eine genetische Anlage sein, die ihren Sinn darin hatte, dass der Mensch sich evolutionär anpassen konnte und so Grundlage der Lebendigkeit wurde, um so das Überleben sichern zu können. Im Buch, das sich mit dem Widerstandspotential von Lebendigkeit beschäftigt oder gar darauf aufgebaut ist, möchte ich durch die permanente Wiederholung dieser Problematik aus den verschiedensten Perspektiven und Sachzusammenhängen – Erklärungen, Gegensatz-Verständnis – ein Angebot machen. Damit man klarer erkennt was ist auf einem Kunstfigur-Verständnis, Attrappen-Leben aufgebaut, welche Art von Lebendigkeit oder Verständnis gegenüber der eigentlichen Lebendigkeit und deren Grundlage des Leben. Was sind nun die zusammengereimten Tatsachen und was sind reale? 

Wir haben jetzt also die fünf Werkstätten, Zustände, Vorgänge wie z.B. zur evolutionären Strategie habe ich durch eine Assoziationskette verbunden aus verschiedenen Perspektiven und Sachzusammenhängen, Leben in der Lebendigkeit, das materielle, Herausheben des Menschen, indem er ein Loch, einen Riss produziert, daraus die Herrschaft erlangt, usw. Aus Gerhardt Texten muss jetzt noch erarbeitet werden, welche genetische Problematik liegt hier einer Assoziationskette zu Grunde, um die Konsequenzen menschlichen Sein-Verständnisses besser verstehen zu können. Warum will der Mensch sich nicht an die von der Genetik vorgegebenen Anlagen und Eigenschaften anpassen, sondern versucht sich in eine Art Scheintod, als Kunstfigur, Puppe zu flüchten und sich über die Naturgesetze hinweg zu setzen. Einerseits benutzt er diese genetischen Anlagen in einseitiger Form, auch verstärkend, um sich als Vorbild Soziopathen, Psychopathen und deren Verhalten für das eigene Menschen-Verständnis oder als Grundlage der Ökonomie, Effizienz-Training, etc. Dabei wird der Mensch zum Mörder alles Lebewesen und bereitet seinen eigenen Untergang und Tod vor. Durch das Wissen von den Naturgesetzen und Genetik, könnte man aber auch ein anderes Training absolvieren, dass ein Gemeinschaftsgefühl, globale Verantwortlichkeit in einer Art Weltschule oder Regierung bietet, eine Art Gegenbewegung zu den scheinbar absoluten genetischen Anlagen ist. Ich frage mich aber immer wieder, was entstehen könnte, wenn wir das Ganze was wir hier im Raum haben zusammen nehmen, um was geht es hier, was ist mein Angebot und an wen kann ich das verkaufen. Geht es hier um eine Expertise, einen Extrakt – schon eher. Wenn ich solch provokative, neue Thesen auf Grundlage meiner Zusammenfassungen in die Welt herein bringe und ein Training in verschiedenen Formen für den Alltag anbiete, das sich mit Leben und Lebendigkeit auseinandersetzt. Mit deren Inhalt und deren Rahmensetzungen – hier philosophisch betrachtet. Künstlerisch gesehen geht es um Durchdringung und Überlagerung.

Was ist die größte Herausforderung der Menschheit – generell sagt man heute die Energie-Frage ist die größte. Es geht immer um Abgrenzung, darum um eine Art Insel zu sein, indem der Mensch meint die Grenze seiner Umwelt zu sein – sich zur Insel zu machen, stellt einen aber scheinbar außerhalb der Welt – wie bei den Reichen, die sich   abgrenzen und die Armen sterben lassen, bis sie dann selbst sterben. Diese Loch-Probelmatik muss noch stärker herausgearbeitet werden - Es geht um Füttern, Verschlingen, Fressen – immer mehr haben wollen, Grenzenlosigkeit – da der Mensch meint er könne über seine Abwehrmauern und deren Durchdringung bestimmen zu     können. Das öffnet in einer Richtung der Grenzenlosigkeit die Tür – aber dies ist alles nur im Kopf. Das wird auf die Naturgesetze übertragen, siehe Wolkenbilder, was die Illusion zeigt, die Welt im Kopf, die meint Tatsächlichkeit erklären zu können.

Die Wiederholungen der Essenz, des Extraktes sind seit dem wir nur wöchentlich zusammen arbeiten, nicht mehr so mit Analogien, Querverweisen, Wortanhäufungen, Bild-Beispielen, Theater-Beispielen, Kunst-Verständnis  Beispielen usw. versetzt, sonder sind klarer formuliert, wie für einen Neuling diese Thematik betreffend. Diese Werkstätten müssen intensiver beschrieben und geklärt werden, die Assoziationsketten, und das gesamte Fleisch das wir uns vorher erarbeitet haben fehlt noch natürlich.

3. September 2016 Du hattest letztes Mal die Frage gestellt, welche Methode oder Form liegt diesem Buch zu Grunde – ich hatte geantwortet in Märchenform wäre schön, eine Art Fabel, die die Geschichte des Menschen erzählt.

In welcher Art von Analyse ist der Extrakt formuliert, zu was wird hier der Mensch? Eine ganz normale Abhandlung, wie bei Philosophen. Was machen wir jetzt mit dem Menschen in dieser Erzählform – der Mensch existiert ja so nicht! Ist es eine Parallelwelt, Traumwelt, Hypothesen, Theorien – ist es eine Projektionswelt.

Der Mensch existiert so nicht, denn er existiert ja nur in der materiellen Welt, in der Elementen-Welt. Beim Menschen kommt jetzt noch etwas außerhalb der Naturgesetze dazu – Fantasie. Bei den Instinkt gesteuerten Tieren gibt es das mit der Fantasie nicht in dem Maße, dass sie z.B. bestimmten Lauten willkürliche Bedeutungen zusprechen und eine Sprache bilden. Das ist eine Falle, eine Art Kunst der Grenzenlosigkeit.

Was sind meine Tagebuch Aufzeichnungen – ist das ein Gespräch mit mir selbst? Also ein Monolog? Ich hatte gehofft, dass da was anderes bei raus kommt. Das Problem ist was für eine Geschichte erzähle ich hier über den Menschen? Was für eine Geschichte erzähle ich hier?

Notizen: Es geht bei meiner künstlerischen Arbeit, bei meinem Künstler-Sein und Kunstverständnis um eine Menetekel menschlicher Aufklärungs-Problematik – dabei geht darum, dass ich mich frage wo beginnt Kunst und kann ich durch das Nachdenken darüber eine Hypothese schaffen. Der zweite Ansatz liegt im bestimmten Kunstverständnis und dem Anteil daran, ob er Mensch nur eine Kunstfigur, eigentlich nur eine Puppe ist, die in einer Attrappen-Welt lebt. Diese Kunstfigur, der Humunkulus, kann ja nur durch die Fantasie gezeugt sein, kann also nur im Kopf stattgefunden haben, wo denn auch sonst? Gleichzeitig wird im Kopf aber auch eine Art Bezeugung angesetzt, dass etwas vorhanden ist, was aber nicht vorhanden ist. D.h. dieser Puppe, die auch ein Flaschengeist ist, mit seiner materiellen Hülle, die Flasche – der materielle Körper, und der Geist – tja, was is das nu? Es muss also noch einen Hochstapler, eine Kunstfälscher-Persönlichkeit geben, die dieser Kunstfigur, diesem Flaschengeist den Atem ein haucht. Es entsteht eine Art von Lebendigkeit nur durch Imagination, Projektion, Fiktion, die in den Begriffen und der Sprache liegt und wahrscheinlich durch eine mit gedachte Suggestion er Stimulation entsteht. In diesem Begriff der Lebendigkeit, muss auch der Ansatz der Erzählung liegen, die wir erzählen und gleichzeitig analysieren wollen. Das Problem ist, auch die 92 Elemente sind vorhanden, Faktizität, sonst könnte ich diese Geschichte gar nicht erzählen. Was zusätzlich noch vorhanden ist, ist das Problem der Begriffs-Phänomene – also dass wir ein Bewusstsein für das Tatsächliche haben. Mein Kunstwerk beschäftigt sich mit einer möglichen  oder unmöglichen Aufklärungs-Problematik, also mit der Verweigerung des Menschen aufgeklärt zu werden oder zu sein und lässt sich nicht aufklären, weil er denkt er sei unabhängig und selbstbestimmt. Er hat eine freie Meinung davon was Fantasie ist und was nicht, weil wir uns das Problem geschaffen haben eine Persönlichkeit konstruiert zu haben mit Körper und Geist und keiner weiß so recht wie das alles zusammen zu kriegen ist und was davon Fantasie ist. Die Persönlichkeit wird als ein Guss verstanden, da sind aber ein Haufen Fehler drin – z.B. Insel-Problematik, also Autonomie usw.

Bei meiner Hypothese muss ich viele Perspektiven aus den verschiedensten Sachzusammenhängen zu einem Kern verdichten. Der Ansatz dieser Geschichts-Form muss mit der Auseinandersetzung mit der Lebendigkeit zusammen gehen. Es geht um die materielle Lebendigkeit und um den Tod. Dazwischen findet die Fantasie oder die Kunst statt. Die benutze ich nun, um eine Geschichte zu erzählen, das Ganze hat also erst einmal nichts mit dem materiellen Leben zu tun. Es ist vergleichbar, wenn ich eine real vorhandene Landschaft, z.B. in ein Wolken-Bild etwas hinein deute oder interpretiere – so verändere ich in der Natur nichts, nur in meinem Kopf entsteht eine Form, eine Geschichte. Wenn ich eine Projektion mache, verändere ich auch nicht, aber im Kopf entsteht wieder etwas anderes, und zwar eine Art Lebendigkeit – aber mit das ist nicht der Begriff, weil diese Lebendigkeit eigentlich tot ist. Kinder z.B. legen eine Wesensform in den Ofen rein … sie verbrennen sich und sagen dann du böser Ofen, sowas macht man nicht .. und so ähnlich ist die Lebendigkeit zu verstehen, also infantiles Denken. Auch in der Traumwelt erleben wir Rückwirkungen auf die reale Welt, wenn man z-B nach einem Albtraum schweißgebadet aufwacht. Es geht darum das Existierende nicht sehen zu wollen. Leben wir also in einer Mythen-Welt, in einer Fabel-Welt? Wahrscheinlich versuche ich genau dieses zu beweisen – ich mache als ein Experiment mit meinem Menschen als Labor-Ratte im Mythen-Labor.

Wenn wir jetzt nochmal in die Evolution zurückspringen, bei der evolutionären Anpassungsstrategie geht es um eine Ungewissheit, es gibt keine Garantie und keine Kontrolle – Tarnung, Täuschungen, Tricks sind auf dieser Ungewissheit aufgebaut. Diese Eigenschaften kommen zum Einsatz, um nicht vom Feind gefressen zu werden, gleichzeitig möchte man aber auch Beute machen. Diese Beute-Verständnis hat sich aufgespalten, geteilt, verdreht im Kopf, dass dieser Flaschengeist, diese Kunstfigur, die in einer Attrappen-Welt, Kulissen-Welt lebt, also dieser Hochstapler entstanden.

27. August 2016 Ich hab mich in den letzten zwei Wochen mit der Fragestellung beschäftigt – was könnte mein Hauptziel sein? Da ich bisher so ein Gefühl hatte, dass ich mein Ziel nicht richtig erkennen oder beschreiben kann, das wahrscheinlich aufgrund meiner Handicaps nahezu unmöglich ist – kam mir die Idee des inneren Bildes – ein Phänomen, das mich lenkt und ein inneres Ziel verfolgt, aber mir scheint es nicht bewusst zu sein. Jetzt nach vielen Lebensjahren, vielleicht auch durch das Loslassen von Gerhard, versuche ich nun mein Hauptziel zu beschreiben.

Das Ziel kann nur darin liegen, dass es um den Menschen geht aus zwei verschiedenen Betrachtungsweisen, d.h. einmal warum will der Mensch sich das Menschenbild nicht schaffen oder erkennen, auf dem er faktisch aufgebaut ist und nur so funktionieren kann – also die materiellen Stoffwechselbedingungen. Ich habe im Laufe meines Lebens Beweise gesucht bzw. habe ich versucht die Ursachen zu finden und Alternativen zu entwickeln, die sich mit dieser Fokussierung auf das Ziel beschäftigen. Daraus schließe ich, dass das die Rahmensetzung meines Hauptzieles ist. Dieses Ziel kann man also aus der Verweigerung ansteuern, meiner Meinung nach – worauf ist das jetzige Menschenbild aufgebaut im Gegensatz zu worauf hätte es aufgebaut sein müssen.

Worauf es jetzt aufgebaut ist – ist der Grund warum das Ganze nun in die Katastrophe läuft – was ja meine These ist.

Zusammengefasst haben wir ja einmal die 5 Werkstätten (Weltformel,- Kunst-, Fälscher,- Begriffs- und Gehirnwerkstatt – die dazu dienen sollen den Menschen wieder zu meinem Weltbild, zu meiner Zielprojektion eingependelt wird, also dass das jetzige Weltbild als falsch anerkannt wird). Das jetzige Bild ist besonders auf die selbstbestimmte Persönlichkeit aufgebaut – also die Fälscher- bzw. Skulptur-Fälscher-Werkstatt.

Was würdest du mir vorschlagen – wie soll ich mit meiner Wahrnehmung in Bezug auf die Hauptthese umgehen. Geht es nun eher um den Inhalt oder die Form? Da habe ich auch ein Handicap, insofern dass ich das nicht richtig unterscheiden kann. Also brauche ich deine Hilfe. Es müsste also die Form zum Inhalt passen. Also die generelle Form wäre die Ausführung und Konkretisierung von Beispielen, die deine These untermauern, gefolgt von einem Fazit, dass die Fragestellung in der These beantwortet und erneut zusammenfasst, was in den Beispielen gezeigt wurde. So eine Form ist meiner Meinung nach zu gradlinig und strikt für dich als Person, Künstler und Philosoph. Wir müssen, glaube ich, eine Form finden die den Prozess, den der Leser durchlaufen soll widerspiegelt bzw. diesen Prozess anstößt. Das könnte vielleicht, sagt Wolfgang, eine Ich-Erzählung sein, die wie ein Märchen daher kommt – so als Idee.

Ich habe deine Texte, die inzwischen alle so entstanden sind nochmal durchgearbeitet und gleichzeitig habe ich mich gefragt, wären wir beide zusammen auch zu dieser Hauptthese gekommen und meine Antwort war – das wir voll breiter angesetzt hätten bei der Formulierung der Hauptthese. Also ich hätte wohl ähnlich knapp und klar formuliert – allerdings war ich noch nicht so weit dich meiner Meinung nach so zu beschneiden.

Wenn wir nun versuchen in meiner Struktur zu beschreiben was ich mache – geht es mir ja um ein Produkt, ein Aufklärungskonzept, das ich entwickelt habe. Ich müsste mein Produkt also bewerben – z.B. möchten sie die Welt verändern – dann hätte ich hier etwas für Sie. Mein Produkt verhilft Ihnen dazu ein anderes Weltverständnis zu erlangen, indem ich Ihnen Analysen und Alternativen zur Verfügung stelle. Ich biete also eine Art Coaching an, sodass Sie mit alltäglichen Gegenständen Ihr Training durchführen können. Durch das Textmaterial der fünf Werkstätten wird das Ganze dann ergänzt.

Wie kriege ich meine Hauptthese besser formuliert? Es geht hier eigentlich um 3 Begriffe, die eine Rolle spielen – Suggestion, Simulieren und Stimulieren. Der Mensch suggeriert sich, was ganz anders zu sein, dem liegt eine dauerhafte Suche zugrunde und so stimuliert er sich immer wieder neu. Das Ziel ist aber das Nichts zu beweisen und Begrifflichkeiten die das umschreiben (Ewigkeit, Paradies, etc.) und ist letztendlich nur Fiktion, eine Lebenssimulation, die nur scheitern kann. Es wir Substanz in etwas hineingelegt und Zustände werden umgewertet, sodass man was ganz anderes sein will, was man ist. Es geht meist um das Besiegen des Todes und alles was für den Tod steht wird negativ bewertet – z.B. das Natürliche.

Das jetzige Menschenbild führt die Welt in die Katastrophe, da es auf der Verweigerung des Menschen sich selbst als Teil eines großen Ganzen zu sehen aufbaut. Dieses falsche Menschenbild wird durch Suggestion, Stimulieren und Simulation und durch das Spiel mit Anlagen und Eigenschaften, die den Menschen als autonome Existenz konstituieren am Leben erhalten, sodass der Mensch sich in einer von der Welt abgetrennten Luftblase tarnt, sich selbst täuscht und sein materielles Selbst zur Beute macht.

Durch das Immer-Mehr-Haben-Wollen, durch sein Begehren wird das materielle Ich immer mehr zur Abstraktion, sodass er meint er könne den Tod besiegen. Das Dogma lautet Körper, Geist und Seele mache den Menschen aus, aber hier steckt ja schon das Nicht-Vorhandene, das nicht materielle mit drin – diese drei Begriffe, die aus verschiedenen Sachzusammenhängen entstanden sind – gehen nicht zusammen, außer man setzt dafür Suggestion, Stimulieren und Simulation ein, dann erscheint das Menschenbild schlüssig.

Dieses Ziel kann man also aus der Verweigerung ansteuern, meiner Meinung nach – worauf ist das jetzige Menschenbild aufgebaut im Gegensatz zu worauf hätte es aufgebaut sein müssen.

Worauf es jetzt aufgebaut ist – ist der Grund warum das Ganze nun in die Katastrophe läuft – was ja meine These ist.

Worauf ist das jetzige Menschenbild aufgebaut? – Selbsttäuschung-Ich verscuhe meine Handicaps positiv zu begreifen unnd diese mit dem Produkt irgendwie mitzu verkaufen. Ich habe vielleicht die Möglichkeit Assoziationsketten aus den unterschiedlichsten Sachzusammenhängen zu erstellen, was andere nicht können – also das Nichts mit dem Ewigen usw zusammen zu bringen, das Herausheben in das Nichts und den daraus folgenden Begriffsketten – z.B. Suggestion, Autonomie, selbstbestimmte Persönlichkeit. Der scheinbare Gegensatz, die Umwertungs-Mechanismen die vom natürlichen zum Künstlichen laufen – Bsp. aus der Bibel: die heiligen Plätze, die eigentlich schon heilig sind, müssen nochmal heilig oder erst heilig gemacht werden.

Was haben wir jetzt gemacht – Form oder Inhalt – also dass du nun formulieren konntest welche Begriffe am wichtigsten für dich sind und dass diese in die These bzw. Einleitung mit rein müssen, ist natürlich Inhalt, aber für die Form, die dem Leser beim Verständnis des Inhaltes helfen soll, sehr wichtig.

13. August 2016 Was ist die Weltformel? Bedeutet Weltformel, dass du eine Formel erstellst, die die Welt erklärt oder ist es eine Formel, die die Welt heilt? Antwort auf die zweite Frage ist, dass die Weltformel nur den Menschen heilen kann, alle anderen Lebewesen haben diese Formel in sich drin. D.h. bei den anderen Lebewesen nennt man das vielleicht Instinkt und deren Freiheits- oder Intelligenzbereich ist innerhalb des Toleranzbereiches anders als beim Menschen. Zur ersten Frage – erklärt diese Formel die Welt – JA – wobei die Naturgesetze in meiner Arbeit wahrscheinlich verdichtet und ergänzt werden. Natürlich möchte ich jetzt erst gerne wissen wie, aber das ist alles schon beschrieben, aber dafür muss Ramona erst noch tiefer in das Thema rein.

Traktionskontrolle-Ist Traktionskontrolle mein Ziel? Es geht dabei um den Begriff ZIEHEN, was auch mit Zug zu tun hat – Zug geht zurück auf Zeuge und Zeugenschaft und viele weitere Richtungen sind in dem Begriff Zug enthalten. Traktionskontrolle zieht auch noch andere Assoziationen zum Begriff ZIEHEN nach sich. Was bedeutet dieser Begriff für meine Arbeit? Alle fünf Werkstätten und deren unterschiedliche Ziele können zusammengefasst werden. Traktionskontrolle oder ein Traktionssystem – hat was mit abbremsen oder aus steuern zu tun. Für die Weltformel bedeutet das eine Regulation des Balance-System, Maßstab-Systems in uns aktiviert werden muss  bzw. in der Beschäftigung damit wird in uns eine Balance aktiviert. Der Mensch ist aber ein devotes Wesen geworden. Devot könnte unterwürfig heißen im Gegensatz zur Dominanz.

Für mich steht Traktionskontrolle auch für Instinkt-Verständnis, was wir in uns selbst weder ausbuddeln können.

Zum Begriff Nukleus:-Das Wesen der menschlichen Natur und seine Fähigkeiten zu erfassen und deren künstliche, symbolische, abstrakte Personifizierung des Verkörperungs-Verständnisses von Unsterblichkeit, das zu einem anderen Erlöser-/Geburts-Verständnis geführt hat. Dies zu beweisen und somit den materiellen Tod hinter sich zu lassen, durch das aus verschiedenen Sachzusammenhängen zusammen gereimte, sich selbst durch Künstler-Sein , der ein Kunstwerk von sich selbst geschaffen hat zu betrügen, aber auch entlarven zu können. Diesen Vorgang und Zustand der evolutionären Anpassungsdynamik nicht gefressen werden zu wollen und sich selbst auf zu fressen, zu verschlingen, um sich davor zu schützen gefressen zu werden. Dies wird erreicht, indem durch künstlerische Handwerkszeug und dessen Erfahrungs- und Erkenntnisgrundlagen das Substanz-Material und dessen Eigenschaften von den nicht vorhandenen Substanz-Eigenschaften unterscheiden lernt.

Was steht hier?

Da steht, dass der Mensch sich aufgrund deiner Angst aufgefressen zu werden, Ohnmacht, Unterwürfigkeit, sich dementsprechend evolutionär angepasst hat, bevorzugt hat sich selbst auf zu fressen, sich selbst der materiellen Welt zu entziehen, sich aus ihr herauszulösen. Es wird beschrieben wie er sich heraus gelöst haut und wodurch und damit eigentlich auch wer der Mensch ist und was ihn antreibt. Und zum Schluss kommt auch das Lösungsmodell, was durch die Kunst präsentiert wird.

Ganz allgemein sitze ich ja jetzt an dem Problem, dass ich die Web-Site machen muss bzw. gestaltet werden muss. Das Problem hierbei ist, dass ich mit Ramona erst die Zusammenfassung meiner Kunst auf die Beine stellen will. Was kann man also im nach hinein einfügen in die verschiedenen Sparten? Trotzdem fällt es mir schwer das Grundgerüst, die Grundstruktur zu erstellen. D.h. dass die alte Struktur, also die der alten Web-Site, nicht mehr stimmig ist – da müsste noch einiges in den Ausstellungsbereich hinein. Ich versuche mich auch in den Betrachter der Seite zu versetzen, wenn ich anfange mit NEHMEN SIE SICH ZEIT FÜR KUNST. Die nächste Seite müsste die temporäre Kunsthalle sein, die es ja in Ratzeburg und Berlin 1992 und 93 gegeben hat. Auf der ersten Seite – Haben sie Zeit für Kunst – mit einem Bild soll den Riss, den Prozess des Herauslösens des Menschen symbolisieren - Zusammengefasst geht es darum – was steckt in dieser Web-Site drin – ich stelle Behauptungen auf – die ich dann später versuche mit Ramona zusammen zu beweisen, die auch den Menschen und ihr Selbstverständnis massiv angreifen wird – dieses Verständnis permanent nur Spaß zu haben.

Wie sollen wir es schaffen in 6 Monaten meine Auseinandersetzung mit Kunst der letzten 55 Jahre so zu verdichten, dass ich damit auch wirklich zufrieden bin.- Ziel ist eine Art Vorgabe-Bild -TORSO – fertig zu machen, das ich dann verkaufen kann, also ein Produkt, um finanzielle Hilfe zu bekommen. Dabei geht es um die unterschiedlichen Teilbereiche – dass das Buch, also der Katalog eines interaktiven Ausstellungsprozesses auch schon finanziert werden kann. Mir geht es hauptsächlich darum den Extrakt, um den Torso, den Nukleus zusammen zu bauen, um eine Art von Wahrnehmung dafür zu bekommen was ich in meinem Leben geschaffen haben.

6. August 2016 Die Hypothese der fünf Werkstätten-Es geht im Augenblick um die Frage, ob es mir gelungen ist den eigentlichen Kern zu finden auf den ich alles aufbauen kann. Um dieses Problem des Herauslösen des Menschen aus der Welt zu begreifen, geht es auch um den Anfang des Bewusstsein, um Ich und Selbst zu definieren durch ein Modellieren von Taktik-, Tarnung- und Täuschungsmechanismen – sich hineindenkend, hinein fühlend, also Empathie – so zur Wahrnehmung von Ich innerhalb der Toleranzraum-Grenzsetzungen und der Auseinandersetzung mit diesen das Ich zu definieren. Das Selbst würde in diesem Falle für die Wahrnehmung der Naturgesetze, also Weltformel, stehen. D.h. beispielsweise die Mechanismen und Komplexität und die permanente Veränderung der Tanglandschaft zu begreifen und somit auch die Handlungsweise mit Konsequenzen in Verbindung bringen zu können, würde alles dem Selbst unterliegen, bzw. man sich im Selbst erfährt. Das Ich ist also die Auseinandersetzung mit der Höhlen-Problematik und dem Nicht-Wissen wer man ist und Bewertung, bei der immer wieder von Deutungs- und Interpretationsproblematiken begleitet ist. Das Gehirn ist kompatibel mit dieser Ich- oder Selbst-Vorstellung und deren permanenter Formung von Bewusstseinsgrundlage, indem man sich mit der Anpassungsdynamik des Lebens identifiziert, deren Grundlage – fressen und gefressen werden – ist und der wiederum die Taktik des Handwerks oder Handwerkzeugs der Tarnung, Täuschung und Enttarnung zu Grunde liegt. Darauf ist das Ich aufgebaut, indem man sich mit der Landschaft, in der man lebt identifiziert, um sich besser tarnen   zu können oder gleichzeitig Täuschungen vornehmen zu können. D.h. wenn man früher einer Spur gefolgt ist oder das Feuer gefüttert hat, dann geht um einen durchdringenden oder eindringenden Zustand in dem das Ganze statt gefunden hat. D.h. auch mit einem Widerstand hat man sich identifiziert, wenn man etwas nicht haben konnte um es zu verstehen, sich hinein zu denken in dessen Handlungsweise oder Verhalten, um es dann doch zu bekommen. Es geht also um eine Art Werkstatt-Verständnis von eigener Fertigung, Modellierung, der permanenten Anpassung an die „Umgebung“, um eigentlich auch nicht ohnmächtig zu sein. Die Ohnmacht könnte dann der Anfang des Herauslösen aus diesem Organismus-Verständnis, wo man nur ein Teil des Ganzen ist. Indem man meint bestimmte Anlagen und Eigenschaften zu haben, denen ein Herauslösen zu Grunde liegt oder durch die legitimiert oder bestätigt wird. Damit entsteht eine Definition von Autonomie, Autokratie, Abwehrmechanismen usw., indem man sich isoliert und scheinbar eine eigene Immunität hat, nicht mehr angegriffen zu werden und sich ein eigenes Bewertungssystem geschaffen hat – so entsteht eine Umdrehung – d.h. aus diesem Autokratie-Verständnis heraus – indem man z.B. die Welt mit dem Begriff Umgebung definiert, weil man sich selbst  als geschlossenen Raum definiert. Somit ist man nicht mehr ohnmächtig, weil man sich sicher fühlt als Individuum, also als einzigartig wahrnimmt, aber gleichzeitig das umgebende die Freiheit einschränkt, wenn aus dieser Richtung eine Definition stattfindet gegenüber dem Individuum. Dann wird das als Unfreiheit definiert, also Gefängnis. Sonst wäre man ja nicht selbstbestimmt. All dem liegt eine Verselbstständigung von haben zu Grunde, was dann zum Habitus führt und dies dann zu Charakter. All dieses ist also die Skulptur-Grundlage des Werkstatt-Verständnis, genauer die Fälscher-Werkstatt, in der man sich aus der Welt heraus schlägt, bzw. das was man an Anlagen und Eigenschaften braucht, um nicht mehr ohnmächtig zu sein bzw. immer mehr haben zu wollen, entsteht eine Willensgrundlage, die dem durchdringenden oder eindringenden Zustand im Gehirn kompatibel macht.

Es geht also um 5 Arten von Werkstatt-Verständnis oder Handwerkzeug, was auch immer mit Training, Üben von Fähigkeiten und Begabungen zu tun hat um ein Produkt herzustellen, zu fertigen und mit der Auseinandersetzung mit den Materialeigenschaften. Hierbei gibt es auch einen Distanzraum des Kritikers, der auch eine Art Urteilsfähigkeit dem hergestellten Produkt voraus setzt, was dann als Kaufentscheidung definiert wird. Die Materialeigenschaften – man modelliert sich also selbst- sind der eigentliche Bruch oder Riss des Herauslösen, indem man sich aus dem Teil der man war, wieder zum Ganzen macht. Bei den Materialeigenschaften, die dem ganzen dann zu Grunde liegen, geht es dann um die Definition welche Eingenschaften und Anlagen man hat, damit dieses Isolation-Verständnis bestätigt wird. Der Hintergrund ist also vielleicht eine genetische Konditionierung oder Programmierung, dass am Ende ein Bewusstsein-Verständnis der zivilisatorischen Entwicklung entstanden ist, was einmal in der Frühgeschichte bedeutete ein Selbst von Projektionsschirmen durch die Naturgesetze und deren Rückkopplung zu haben, einschließlich deren Verinnerlichung oder Hineindenken in diese evolutionäre Anpassungsdynamik. Indem man diese Grundlage als Handwerkszeug begriff und sich auch zu Fähigkeiten und Begabungen angeeignet hat, wo das Gehirn noch kompatibel arbeiten konnte. Indem sich das Ich dann daraus ergab in seiner Grenzerfahrung-Auseinandersetzung der Widersprüche in seinen eigenen Wünschen, Interessen und die Durchsetzung diesen als Vorgabe dieses Selbstprojektion-Schirmes für Rückkoppelungen dann zur Verfügung steht. Um sich immer wieder ein zu pendeln oder die Balance zu finden und was alles noch der Weltformel zu Grunde liegt, steht somit für die Selbst-Auseinandersetzung und gleichzeitig bleibt aber die Deutungs- und Interpretationsproblematik bestehen (Höhlen-Philosophie).

Damit wir wieder zurückkommen in diese Werkstatt der Frühgeschichte und dem damaligen Bewusstsein-Verständnis, einschließlich der Vorstellungen von Ich und Selbst, will ich 5 Arten von Werkstatt-Verständnis vorstellen, die sich alle mit Material-Modellierungs-Eigenschaften beschäftigen und deren Qualität und Quantität von Produkt-Vorstellungen.

Geht es hier einmal um die Werkstatt der Weltformel einschließlich der Höhlen-Philosophie, also das Selbst und dessen Konditionierung oder Konfigurierung, was in sich immer die Deutungs- und Interpretationsproblematik beinhaltet, aber durch das Training mit der Weltformel, wird eine Voraussetzung geschaffen, um die Handlungsweise des Ich deutlicher mit Konsequenzen in Verbindung zu bringen.

Die weitere Werkstatt der Kunst ist also die Materialeigenschaften, die sich mit dem Ich, also mit dem plastischen Modellieren beschäftigen, als Kunstwerk aber auch die Frage stellt – wo beginnt das Kunstwerk – dieser Grenzbereich zwischen plastischer und skulptureller Arbeitsweise  - sich Heraus zu lösen aus dem Ganzen, somit Herrschaft oder Macht zu haben. Wodurch das Ich, das Selbst, das Bewusstsein auf diesem heraus gelösten aufbaut. Meine These dazu ist, dass das Gehirn dazu nicht mehr kompatibel arbeiten kann, wenn diese plastische Seite, also innerhalb der Toleranzräume zu bleiben, durch die Beschäftigung mit den Materialeigenschaften definiert wird. Die Problematik des scheinbaren Herauslösen liegt der dritten, der Fälscher-Werkstatt zu Grunde, wo der Betrug aus dem Original von Kunstwerk die Plastik zur Skulptur gemacht wird – zum neuen Original, dabei ist es aber nur die Kopie des Original – dies geht aber irgendwie verloren. Dem liegt dann wieder immer mehr haben wollen, Habitus, usw. zu Grunde, was dann in die schauspielerische, darstellerische Handlungs-Realität führt – also aus dem Isolations-Körper heraus handeln zu können. Dies alles ist aber nur scheinbar real – denn es geht hier um die Fälscher-Werkstatt, in der das Individuum oder die selbstbestimmte Persönlichkeit entsteht und auf der der Habitus oder der Charakter aufgebaut ist. Diesen Zustand – sich eine betrügerische Identität zu schaffen, auf der dann ein eigenartiges Bewusstsein-Verständnis von Ich und Selbst aufgebaut ist , also die Skulptur-Eigenschaften  kaum entlarvbar ist, da man im eigenen, materiellen Körper den Mörder hat. Das Immer Mehr Haben  Wollen von Seelenheil liegt dem hier zu Grunde. Dies erreicht man nur, indem man sich immer mehr herauslöst aus dem Materiellen oder es abwertet oder es zerstört, weil es ja als Hülle nicht mehr gebraucht wird. Das Ergebnis der Beschäftigung mit den modellierenden Eigenschaften – immer mehr Macht und Herrschaft zu bekommen – ist eine Art Unsichtbarkeit  des eigentlich nicht materiell Vorhandenseins. Das Ergebnis des Herauslösen ist also eine Art von Nichts, wo die kleinste Wahrscheinlichkeit des Glaubens, dass Gott existiert als größte Möglichkeit und Herausforderung sich dem Nichts zu stellen zu Grunde liegt. Das Gehirn ist aber nicht mehr kompatibel sich diese virtuelle Welten, durch das selbst Erdachte im Kopf zu erwehren. D.h. die materielle Realität, die Stoffwechsel-Bedingungen als Grundlage existieren nicht. Diese Vorgänge im Gehirn zu entlarven, dafür müsste der Mensch zum Kriminalisten werden und seine Fälscher-Werkstatt enttarnen bzw. das neutrale Gericht der Weltformel anerkennen, dem ja nur eine Sachaussage, also etwas Objektives zu Grunde liegt, auf dem das Selbst aufgebaut wird, aber nicht auf der subjektiven Grundlage, die für das Ich steht, wobei durch das Herauslösen aufbauend auf Skulptur-Grundlage dies zu einem anderen Ich oder Selbst geführt hat.

Der vierten Werkstatt liegt die Begriffs-Problematik, Inhalte, Sprache, Grammatik, Kommunikationsstruktur zu Grunde, also der Bastelladen – wo dann auch das Gehirn nicht mehr kompatibel, also richtig reflektierend arbeiten kann. Mit diesen Modellierungs-Grundlagen von Eigenschaften – daraus Tatsachen zu machen. Dem Herauslösen selber liegt der Begriff der Abstraktion, das Konstrukt, das erdachte zu Grunde.

Die fünfte Werkstatt ist also das Gehirn auch so zu begreifen, das diesem die plastische Arbeitsweise zu Grunde liegt und nicht eine skulpturelle.

27. August 2016 Diesen Extrakt möchte ich nun Anhand des Begriffes Füttern ansetzen. Beim Ernähren geht es um eine Doppeldeutigkeit, um den Beginn von Kunst, um die vielfältigen Ernährungsformen. Die scheinbar perfekte Kopie vom Original-Mensch-Sein zu erklären ist die Aufgabe, verdeutlicht an den zwei Arten des Fütterns: das Füttern des Kleinkindes – Außenwelt/materiell und Repräsentationsfähigkeit im Gehirn, die Außenwelt im Geiste imaginär zu spiegeln. Dieses Widerspiegeln wird dargestellt, indem man sich eine innere Vorstellung des Fütterns macht – das ist der Beginn von Kunst, ein Kunstwerk zu schaffen. Das materielle Feuer des Fühmenschen mit Holzstückchen zu füttern durch die Hand, die das Holz ins Feuer legt. Die Abstraktion, die Symbolik, die Darstellung, die jetzt im Gehirn entsteht, also das Geistige führt dann dazu das Feuer zu beherrschen. Hier liegt für mich ein Kunstwerk, ein Stellvertreter-Verständnis zu Grunde. Diese Anlagen beim Frühmenschen waren bereits vorhanden, ohne dass er Abstraktion oder Symbolik verstehen oder entstehen lassen konnte und die konkreten Eigenschaften der Materie, also das Holz an zu fassen und ins Feuer zu legen, also das Feuer zu nähren und mit abstrakten Eigenschaften zu belegen, zu imaginieren. Die Illusions-Welt wird auf das Feuer übertragen und ermöglicht das Beherrschen des Feuer und die Repräsentation, indem etwas adaptiert, benutzt wird, was eigentlich kein Substanz hat.

Zusammenfassend versuche ich das Extrakt der verschiedenen Arten der Ernährung und des Nährens auszuarbeiten, was ich dann den Professoren schicken möchte, damit sie ihren Kommentar dazu abgeben können.

Allgemein verschaffe ich dir einen kleinen Überblick über das was ich die nächsten Monate machen muss, voraussichtlich ohne dich. Dazu habe ich eine Schaubild entworfen, auf dem man eine allgemeine Einleitung und Grundlagen meiner Denkarbeit bzw. neue Inhalte, die du noch nicht kennst findet. Ich habe mir überlegt, ob man den Buchinhalt mehr auf eine Art von Kunstwerk-Verständnis aufbaut, d.h. den Ich-Erzähler wählt und eine Art Geschichte über die Menschheits-Entwicklung schreibt. Damit könnte ich das Problem lösen den Menschen als Fälscher, als scheinbar selbstbestimmtes Wesen, das die Kopie zum Original macht in seiner Fälscherwerkstatt zu entlarven. Distanz und Neutralität aufrecht zu erhalten bei der Beschreibung es Fälschers ist nicht möglich, da die eigene Urteils-Fähigkeit nicht gegeben ist. Die entsteht erst wenn man erkennt, dass man die Naturgesetze abwertet oder umwertet und sie zu etwas ganz anderem macht, damit sie eine Körperlose Identität haben. Die schlechte Kopie des Originals soll aber verborgen bleiben und bleibt auch verborgen, wenn keine Distanz hergestellt wird, auf der die Urteilsfähigkeit aufgebaut werden kann. Diese Schaffung der Distanz kann nur entstehen, wenn die Naturgesetze als eine Sache begriffen wird, der gegenüber der Mensch mit seinem Selbstbildnis oder Gewissheits-Verständnis, Seelenwanderung, Erlöser-Ideologie konstruiert wird – das ist Selbstbetrug. Es geht um das Subjekt, die der selbstbestimmten Persönlichkeit, dem Individuum zugrunde liegt und die um die Naturgesetze als eine Sache, als ein Objekt und dessen Zustand in der Weltformel, im Regulationssystem, dessen Widerstand-Potential. Würde man diese Vorgänge und Bewertungssysteme akzeptieren und nicht die Natur umwerten, könnte eine Distanz für den objektiven Kritiker entstehen. Distanz ist auch bei der Betrachtung des Kunstwerks wichtig, der Betrachter und sein Standpunkt müssen bei der Fertigung durch denn Künstler mit einbezogen werden, also der Standort des Kritikers und dessen Meinung über seine objektive Urteils-Fähigkeit.

Dass das Gehirn eine Distanz schafft bzw. eine durch Denken, durch Reflexion eine Betrachterposition erlangt, ist nicht gegeben. Deshalb brauchen wir diese zwei anderen Arten von Distanz-Herstellung, also einmal das Kunstwerk und die Naturgesetze, die Weltformel als eine Sache zu begreifen gegenüber dem subjektiven, persönlichen und der heutigen Vermischung von Geist, Körper, Seele aus den verschiedensten Sachzusammenhängen und Zuständen, Glauben und Unwahrscheinlichkeit vermischt werden, sodass keine Distanz, keine Urteilsfähigkeit entstehen kann. Der Richter, die Gesetze, die Zeugen, die Beweise, der Täter, das Opfer alles in der selbstbestimmten Persönlichkeit und deren Authentizität ist selbst erfunden und erdacht, konstruiert, einschließlich der  Legitimation, die das ganze unangreifbar macht. Wie soll es hier eine Neutralität, Distanz, Betrachterposition geben, wo diese doch im Bastelladen zusammengewürfelt wurden, in der Rumpelkammer entstanden,wo Positionenn und Zustände miteinander verschmolzen und verklebt werden. Das selbstbestimmt sein wird abgesichert, das Skulptur-Verständnis liegt dem zugrunde, d.h. Identität, Authentizität, Original wird abgeschlagen oder herausgearbeitet und die Eigenschaften und Anlagen, die man dazu braucht erfindet man selbst. Ziel ist es, dass das Ergebnis ein Körperloses Wesen sein soll - sehr kurios.

Der Begriff des Fütterns als Ansatz der Extraktes: Beute machen – wir fressen nicht nur das Materielle auf, sondern auch den Planeten Erde und liquidieren alles bzw. adaptieren oder saugen wir auf – z.B. die Stoffwechsel-Existenz-Bedingungen – nur dadurch sind diese verrückten Ideen im Kopf möglich. Ein neues Ernährungs-Verständnis – Imitat, das Künstliche, die Körperlose Welt, durch Vorgänge, die das Materielle transzendieren ernähren zu wollen. Wir wollen das Geistwesen, das Körperlose Wesen mit dem materiellen ernähren. Diese Vorgänge, die im Körperlosen Wesen zu finden sind, kann man in der Analogie zum Tarnanzug darstellen. D.h. die Systeme des scheinbaren Unsichtbar-Seins, Tricks und Täuschungen mit dem wir uns auch schon bei Christus beschäftigt haben, wiederholen sich hier. Parallelen gibt es auch zur Kopfgeburt der Athene, bei der Zeus die Erdgöttin als Ernährungs-Grundlage nahm und sich dann eine Entleerungs-Grundlage im Kopf schaffen musste, woraus dann die geistige Geburt, also die Kopie als neues Original entstand. Dem Begriff Original liegt nicht nur etwas Echtes, Authentisches zugrunde, sondern auch der Begriff der Geburt. D.h. die Athene, diese Kopfgeburt ist die Symbolik des Außer-Körperlichen.

Wie kann man es jetzt schaffen das Extrakt über das Füttern zu schaffen, das Verfüttern des materiellen Wesens an das Körperlose Wesen, das wir uns aber nur selbst erdacht haben und dem wir die Brust geben. Dieses Produkt, Phantom, Attrappe, etc. ist das Ergebnis des höheren Wesens Mensch, das sich selbst zur Beute macht – das ist schon kurios. Dabei kommen anscheinend jegliche Anpassungs-Strategien von Tarnung und Täuschung zur Anwendung, aber ohne Distanz zur Beute, die er nur bekommen kann wenn er sich als Künstler und Kunstwerk zugleich sieht, der diese Körperlose Wesen hervorgebracht und ernährt hat. Ich versuche nun hierzu ein vergleichendes Gedanken-Kunstwerk zu schaffen, um diese Distanz-Problematik, in der sich der Mensch befindet zu lösen. Ob ich dazu einen hypothetischen Menschen nachbauen muss, um diesen Humokulus in sich selbst zu entlarven, muss ich noch herausfinden. Er wird zum Undercover-Kriminalist, wenn er sich als Erschaffer seines Kunstwerk-Verständnisses versteht und lernt zu unterscheiden zwischen Original und Kopie. Er sammelt also Beweismittel in der eigenen Fälscherwerkstatt, indem der Fälscher als Liquidator arbeiten kann und die Kopie (des Originals) zum Original macht.

Mit heute bin ich irgendwie nicht richtig zufrieden, da ich wahrscheinlich so unter Druck stehe und zu viele Ideen verdichte, obwohl ich mir so klare Gedanken über das Extrakt und dessen roter Faden des Fütterns gemacht habe. Ich habe aber auch gleichzeitig nichts von der Weltformel, dem Höhlengleichnis oder der Tanglandschaft gesagt habe. Letztes Mal waren wir bei der Theater-Darstellungs-Problematik stehen geblieben bzw. dabei der Spitze des Kugelschreibers zu folgen, die diesem Neuansatz zugrunde liegen könnten. Auch die Begriffe der Suggestion und der Subversität bleiben heute unangesprochen, also das Problem der Phänomene und deren Zuordnung ins Weltbild habe ich ausgelassen. Das Problem ist es das Extrakt aus den verschiedenen Analogien zusammen zu tragen. Auch die Metamorphose einer Raupe, die nur alles auffrisst an Nahrung bis sie wieder geboren wird in dem anderen Zustand eines Schmetterlings – ist der Schmetterling eine Analogie zum Körperlosen Wesen? Geht es hier um eine Genetik, die im Menschen angelegt ist, diesem höheren Lebewesen, das meint durch den höheren Wert seines Daseins nicht angreifbar zu sein und sich somit diesen Schutzanzug von Verkörperung der materiellen Repräsentanz, als Hülle ablegen muss, da aus subjektiver, individueller Sicht und Bewertung dieser als Freiheits-Begrenzung, Gefängnis, Abhängigkeit definiert wird.

24. Juni 2016 Wir waren gestern dabei stehen geblieben in den Kern der zivilisatorischen Fehlentwicklung vorzudringen, was ein Teilbereich meines Extraktes ist. Der Mensch und sein Selbstverständnis, Individuum genannt, stellt sich suggestiv, subversiv in den Mittelpunkt der Welt. Was liegt diesem Verhalten zu Grunde und wohin führt solch eine Haltung, solch ein Status, solche Standard-Erklärungen solch ein Fehlverhalten zu bekräftigen, seine Richtigkeit zu beweisen. Faktizitätsverständnis wird geteilt in weiche und harte Faktizität: harte ist Naturgesetze und weiche Rezeptbuch der Fantasie-Macht auf Grundlage von Begriffs-Trickserei – bei dem „das ist machbar, das ist möglich“ zu denken, bei dem immer eine Vorstellungskraft vorangeht und man im Spiel- und Bastelladen der eigenen Selbstdarstellung von Handlungs-Verständnis mit Spielzeug und Requisiten eine eigene Inszenierung von Mensch-Sein in der Welt zu bauen. Vieles was dieser Weltsicht als Basis dient, existiert nicht bzw. ist nicht vorhanden, also nicht materiell vorhanden – es geht um das Nichts. Mit diesen „Nichtsen“ wird versucht ein Allmachtsdenken, Allmachtsanspruch zu legitimieren.

Wie in dem Umgang mit Begriffen wie Um-Welt oder Um-Ständen deutlich wird, nimmt der Mensch sich aus der Welt und aus den Zuständen heraus und betrachtet sich als Mittelpunkt, als Autorität und fühlt sich frei, da ihn die Welt nicht direkt betrifft, sie liegt außerhalb von ihm und stellt somit kein Gefängnis, kein Grenzwall dar, obwohl die Welt und die Zustände ihn durchdringen und in ihm wohnen und er nur darin die wahre Freiheit leben kann.

Um unabhängig von der materiellen Umwelt zu sein, um scheinbar autonom zu sein, verschlingt der Mensch die materielle Welt als Beute, um geistig eine Souveränität, eine Immunität aufzubauen, die ihn vor Erkenntnis und Bekenntnis schützt bzw. ihn an der wahren Erkenntnis der Welt hindert, er sich so aber in Sicherheit wiegen kann, alles im Griff und unter Kontrolle zu haben und sich in Freiheit wähnt, einmal die Ewigkeit erreichen zu können.

Mensch ist nur noch Inhalt seines materiellen Körpers, den er zur Höhle macht, die man durch umgraben der Erdschichten neu gestaltet und es zur Verschmelzung des Geistes mit dem nackten Körper kommt – der Geist dient dem Körper als Schutzanzug, als Unsichbarkeits-Umhang gegenüber der materiellen Welt, er verhüllt sich und wird zu einer darstellerischen Figur, die wir nun enthüllen, enttarnen wollen.

Das doppelte Gesicht (Janus-Gesicht) des Menschen ist eigentlich nur eine Darstellungs- und Handlungs-Pose, ein Etikett das man sich anzieht, der Mensch ist eine geistige Selbstzüchtigung, eine Selbstinszenierung, was aber als authentisch, als echt gewertet wird und man ist nur eine Replik, eine Schaufensterpuppe. Die Verschmelzung des Geistes mit der Oberfläche des materiellen Körpers, diese Oberflächlichkeit, ist nur eine Drappierung – ein Draufsetzen von substanzlosen Schichten, sodass der materielle Körper nur noch eine Hülle ist, in der die Seele sich materialisieren kann. Wenn diese Hülle verschlißen ist, verlässt sie die tote Hülle, da ja der Geist die eigentliche Identität ist. Doch welche Anlagen und Eigenschaften hat die Seele – ist das Charakter, Identität?Weitere Begriffe ergänzen das Ganze noch, Klon, Marionette, Fiktion, Fantasie-Konstrukt, das Erdachte.

EXPERIMENT:-Durchsicht der Protokolltexte von Gerhard:-Hauptsächlich habe ich Texte zum Theater und zur Darstellung auf der Bühne rausgesucht. Wir schauen nun was davon, wie in den Extrakt einzuarbeiten ist.

Pseudo-Realität, Realitätsverlust – es geht um realitätsfremdes Handeln, weil der Mensch zu einem Darsteller, einer Rollenfigur geworden ist in der materiellen Welt. Der Mensch möchte unbedingt Macht und Herrschaft über die Stoffwechsel-Existenz-Bedingungen haben möchte und sich deshalb zu diesem unsichtbaren Kunstwerk macht, sich aber dieser nicht bewusst ist bzw. sie verleugnet, um seine Tricks nicht zu entlarven. Was er real nicht beherrschen kann, versucht er in einer Rolle zu projizieren, zu produzieren und versteht diese Projektion als sein wahres Ich, seine wahre Existenz. So verschleiert er seinen Realitätsverlust und seine Allmacht-Fantasien und lässt sich auf Erlöserideologien als Realität ein.

Ein Kunstwerk kann alles darstellen – reales und imaginäres – und somit auch das Empfundene das der selbstbestimmten Persönlichkeit zu Grunde liegt. Aber auch das ist eben nur erdacht und erdichtet, Literatur, denn wer meint in der Kunst leben zu können, lebt nicht in der Realität. Die Deutungsproblematik der Naturgesetze in der Kunst, den Zustand des innewohnens in den Naturgesetzen zu verstehen, bleibt doch nur noch die Kunst als Realität. So muss der Mensch sagen ich bin Künstler und die Verantwortung für sein Handeln übernehmen.

Ein Kunstwerk ist aber nach jetzigem Verständnis eine Sache, ein Objekt, ein Ding – also ist eine Person scheinbar keine Sache, weil sie ja angeblich ein Lebewesen ist. Das verrückte dabei ist aber, dass Gott auch als Person begriffen wird.

Um dieses Problem zu erklären kann man die Theater- und Bühnen-Repräsentanz heranziehen, um die Verschmelzung der Person mit dem materiellen Körper zu erklären, zu analysieren.

Ein sich identifizierender Darsteller als Schauspieler in seiner Rollenfigur, ist in diesem Moment ein Kunstwerk, das als real vorhanden angesehen wird. Die Verwechslung der Bühnen-Realität mit der eigenen Realität, also die Identifikation mit dem Schauspieler, wie z.B. das Erleben von Emotionen, passiert nur während der Aufführung. Die Frage nach Authentizität oder deren Verlust, nach Identität und deren Verlust stellt sich hier – das sind dann die Projektions-Grundlagen. Problem ist, dass das Gehirn selbst ein Projektion von den wirklichen Fakten nicht unterscheiden (was liegt einer Projektion zu Grunde?). Es geht also auch um Macht und Ohnmacht, die auch als Grundlage für Religion und dem Glauben dienen, des Nicht-Wissen-Wollens. Auf welcher Entscheidungs-Grundlage arbeitet das Gehirn? Der Gläubige kann eine Macht-Inszenierung als Realität ansehen und über Begriffs-Trickserei einen Zugang z.B. zu Gott finden. Ich habe Gott gefühlt, also Transzendenz, Meditation, Mystik, etc., also die Flucht in eine andere Realität. Für den gläubigen Anhänger einer Philosophie das Dogma, der Blick auf ein Kunstwerk Realität und er verteidigt diese Kunstwerk als seine Identifikations-Grundlage. So erschafft man sich eine Sicherheits- und Geborgenheit-Autonomie, deren Gefährdung bekämpft wird und durch die Verschmelzung mit dem materiellen Körper festgehalten wird.

Bei dem Darsteller-Künstler-Verständnis – Kunsthonig vs. Honig, Kopie, Imitat – es geht um die Vorstellung ein Leben in einer nicht materiellen Welt zu führen, was von Platon und seiner Ideen-Lehre vorbereitet wurde, was dann von Kant zu einem An-Sich gemacht wurde, zu einem Rezeptbuch des Etwas, womit jeder Kuchen anzurühren ist. Das An-Sich bedeutet es ist vorstellbar, aber nicht real vorhanden – hier findet eine permanente Verwischung statt. Platon hat die Jenseits-Welt zur Diesseits-Welt erklärt – siehe Höhlengleichnis.

Die nicht materielle Welt und deren Verschmelzung-Tricks mit dem materiellen versuche ich mit den Inszenierung-Tricks die dem Theater zu Verfügung stehen gleich zu setzen, um sie entlarven zu können. Wenn jemand die materielle Welt ignoriert, lebt er eigentlich nur in einer Fiktion, in einer Fantasie, in einer nur geistig vorhandenen Welt. Kann ich also die Theaterwelt, der ja auch die Fantasie zu Grunde liegt, zu einer Erklärungs-Welt machen, indem ich die Auseinandersetzung mit der Pseudo-Welt und die Abarbeitung der Illusion-Welt mit Hilfe der Theater-Werkzeuge, illusionistischen Tricks erreichen möchte.

Ein Künstler hat bestimmtes Werkzeug zur Verfügung um ein Kunstwerk zu schaffen – wenn wir uns nun als Künstler verstehen, müssen wir den Umgang mit dem Werkzeug erlernen – in die Lehre gehen, um nach Training und Übung den Meister-Status zu erreichen. Leider wird dieser Prozess mit dem Begriff Kunsthandwerk statt künstlerisches Handwerkszeug beschrieben. Es gibt aber auch den Stümper, ein Möchtegern-Künstler, der sich nicht mit dem Werkzeug der verschiedenen Disziplinen beschäftigen möchte und einfach sagt das ist Kunst. Wir müssen aber lernen die Werkzeuge zu beherrschen, weil das die einzige Möglichkeit ist die Täuschungsmechanismen des Geistes bewusster begreifen zu können. Ein Gedankenkonstrukt, die Pseudo-Realität soll nicht weiterhin als Realität definiert werden.

Ich will mit diesem Kunstwerkverständnis und dessen Handwerkszeug-Grundlagen den Unterschied zwischen dem Zustand, der Realität in den Stoffwechsel-Existenz-Bedingungen zu leben und in gemachter, selbst erfundener Realität zu leben unterscheiden zu lernen. Das Problem ist aber, dass man Kunst nicht mit der Erkenntnis von Realität in Verbindung bringt. Ich will nicht in einem Kunstwerk Flugzeug fliegen, dass von einem Künstler hergestellt ist, sondern in einem Flugzeug, dass eine Ingenieur gebaut hat. Es sind noch viele Fragen offen, ob ich mit meinem Kunstverständnis das verzerrte Realitäts-Bild auflösen kann. Hinzu kommt die Symbolik-, die Abstraktion-Ebene, die Begrifflichkeit und deren Rolle bei diesen zwei Arten von Verständnis der Realität. Die selbstbestimmte Persönlichkeit, das Individuum sich über die Wahrnehmungssinne scheinbar wahrnimmt, als vorhanden sein – aber was davon ist wahnhaft, was wir da auf unseren nackten Körper durch Projektionen, durch Reize aufgesetzt haben, was zu Konditionierungen geführt hat und wir meinen die Welt so zu sehen wie sie ist. Wir erkennen aber nicht, dass wir durch eine Verzerrungsbrille schauen, das Vorhandene unterscheiden zu können. Für den Betrachter dieser Vorgänge sieht das ganze aber wie eine Inszenierung auf Grundlage von Konstrukten und Selbstbestätigung aus. Wenn der Betrachter nun meint, er sehe etwas Inszeniertes stellt sich die Frage woher seine Neutralität, seine Objektivität kommt -  er lebt also selbst in einer Pseudo-Realität und Gewissenhaftigkeit.

Kann das Handwerkzeug der Kunst dieses Problem lösen? - Die Inszenierung ist immer etwas bewusst geschaffenes, dazu ist aber ein dem Wahn verfallener, kranker nicht fähig. Inszenierung gibt es dann also nur im Theater, oder? Faktisches Erscheinungs-Bewusstsein, Erfahrungs-Bewusstsein, was der Mensch aber als Ich-Bewusstsein definiert, ohne die Absicht dahinter erkennen zu wollen. Es gibt als keine Inszenierung ohne Täuschungs-Absicht. Wenn man Konstrukte für einen bestimmten ideologischen, von den eigenen Interessen gesetzt, mit vielen Tricks versetzt verwendet, gibt es keine Unterschied mehr zwischen Realität und Glauben – wollen, müssen. Der Begriff Realität selbst ist aber schon Trickserei, weil des res (das Ding) zu Grunde liegt und nicht Wirklichkeit oder die Naturgesetze, verstärkt durch meinen Extrakt der Weltformel.

Hinzu kommt das Problem des Begriffes gegen wo sich dann Begriffe gegenseitig aushebeln. Das wird deutlich wenn man sich etymologisch mit dem Begriff auseinandersetzt: Gegenstand, entgegnen – kommt es zu Innen und Auseinandersetzung. Ich selbst kann diese Begriffe aber auch selbst nur verwenden in einem Ansatz von Dialektik, indem ich die Gegensätze stärker herauszuarbeiten und Kontrolle über diese Verwirrung zu bekommen, bei der Verwendung der Begriffe wie Pseudo-Realität, Glaube, Wissen, etc. besser differenzieren zu können. (Geht es hier um Fixier-Bilder?)

Ist Täuschung teilweise ein Spezial-Effekt innerhalb der Kunst? Kann man dem Schauspieler nicht sagen, dass er Täuschungs-Aspekte verwendet wen er Pseudo-Realität darstellt? Ein Theaterstück behauptet nicht das wahre Leben zu sein, deshalb kann es keine Täuschung sein, aber irgendwie kommt es dennoch zum Realitäsverlust, wenn der Zuschauer sich in der Dramaturgie erlebt – oder wie soll man das bezeichnen? Die Auseinandersetzung mit der Theaterwelt verstehe ich hauptsächlich als Methode der Entlarvung der verschmolzenen Persönlichkeit verwende, geht es hier auch um eine anderer Inszenierungsverständnis, indem wir meinen Glauben zu leben. Ist dieser Vergleich an den Haaren herbeigezogen? Kann die Behauptung, dass das Weltgeschehen eine Inszenierung ist im Vergleich mit der Theaterwelt und der Handlungsproblematik des Menschen helfen diese deutlicher herauszuarbeiten – Selbstbestimmung, Autonomie als Resultat der inszenierten Wirklichkeit.

Nicht-existierende Sachverhalte, die auf eine Simulation von Wirklichkeit aufgebaut sind, wie ein Schauspieler der nur eine Rolle ausfüllt, deren Rollenidentität nicht real ist – weiß ein jeder dass das nicht real ist. Dieses Handlungsverständnis auf der Bühne mit Requisiten zu spielen und mit der Person verschmolzen wird, mit den materiellen Körper in den Stoffwechsel-Existenz-Bedingungen und gleichzeitig das Gedankenkonstrukt von Freiheit, wird aber nicht als Fälschung oder Täuschung oder Selbstbetrug enttarnt. Zielgerichtetheit von Jenseits-Welten als Realität-Grundlage macht das alles noch absurder. Wir müssen aber in die materielle Welt hinein handeln und diese nicht mit der schauspielerischen Handlungsweise auf der Bühne verwechseln dürfen. Wir wollen ja aber selbstbestimmt und allmächtig sein, sodass uns die Vernunft nicht kümmert. Was wir durch die Distanz des Zuschauer zur Bühne noch erkennen können, wird im wahren Leben nicht erkannt, weil es eben darum geht ein Kontrolle zu haben, die wir Souveränität nennen und die Abwehrmauern, Immunität-Mauern vergessen, die wir zuvor erfunden hatten.

Kann uns also die Figur des Schauspielers helfen die Distanz zwischen zwei Arten von Handlungs- und Darstellungs-Verständnis aufzulösen, indem wir uns bewusst werden ob wir in einer Wahn-Welt, in einem Gedanken-Konstrukt von Realität, in einer fingierten Beschaffenheit um eine Tragfähigkeit-Grundlage, eine Existenz-Bedingungs-Grundlage zur Absicherung der Selbstbestimmtheit oder in der materiellen Welt der Stoffwechsel-Existenz-Bedingungen. Der Schauspieler spielt eine Rolle, die er mit seinem materiellen Körper verschmilzt, so entsteht die Dramaturgie, die Ästhetik – es ist aber kein Spiel mit seinem materiellen Körper. Der Schauspieler stellt einen Charakter dar, der wiederum in unterschiedlichen Rollen, Arten dargestellt werden kann  - Übergang zum Begriff der Rollen-Identität. Diese liegt dem schizophrenen Problem des Menschen zu Grunde – einerseits ist er der fürsorgliche Vater, der sich um die Zukunft der Kinder kümmert, aber andererseits zur Arbeit geht, die eigentlich die Zukunft der Kinder zerstört, dafür aber wieder Geld bekommt, damit er sich wieder um seine Kinder kümmern kann. Diese Widersprüche, diese Doppelmoral möchte ich aufzeigen.

Geht es hier um falsche Verkörperung-Vostellungen, die hier der Verwechslung der Rollen-Identitäten zu Grunde liegt, bei denen wir keine Differenz, keine Distanz mehr haben, diese aber nicht als Verlust wahrnehmen, weil unser Gehirn künstlerisch-handwerklich nicht trainiert ist um Pseudo-Realität von der materiellen Welt unterscheiden zu können. Analogie zum Künstler Magrit, der eine Pfeife malt, bei ist es der gemalte Apfel und sagt das ist keine Pfeife,also auch kein Apfel – die Antwort ist folgende – es ist ja nur ein Bild, ein Abbild, eine Widerspiegelung, eine Symbolik, eine Abstraktion einer Pfeife, eines Apfels. Das materielle Gehirn verarbeitet aber diese Art von Information und Daten so, dass umso echter das Bild erscheint Reize entstehen, die eine Handlung auslösen, aufgrund von Erfahrungsspeicherung im Gehirn, z.B den Apfel essen zu wollen, die Pfeife rauchen zu wollen. Erst bei näherer Betrachtung über die Wahrnehmungssinne, entsteht die Erkenntnis, dass das Bild nur 2-dimensional ist, es riecht eher nach Öl, als nach einem leckeren Apfel. Das sind die Täuschungsmechanismen der Kunst, mit denen sich heute aber nur noch wenig bis gar nicht auseinander gesetzt wird.

Werden wohl nur durch die Arbeitsweise immer wieder Widersprüche gegenüber zustellen zu einer Klarheit in der Thematik finden, besonders wenn das Ziel, der gemeinsame Nenner deutlich wird, da wir uns in den verschiedenen Sachzusammenhängen verlieren können.

Der Schauspieler stellt sich vor was er materiell nicht ins – er wird zur Rollenfigur und bezieht sein Handlungsverständnis auf Bühnenbild und Requisiten. Ist das eine Verkörperung oder nicht? Eine Verkörperung von was? Er ändert seine Erscheinung nur auf der Bühne, aber nicht seinen materiellen Körper. Er behält seinen eigenen Charakter, nur das was man von ihm sieht und hört, was wahrgenommen werden kann, also die Rolle der Dramaturgie, die er hier durch sein Verhalten verkörpert, der Rollencharakter, die Maske wird verändert und lädt zur Identifikation ein und wird zur Projektions-Grundlage. Sein materieller Körper scheint damit nichts zu tun zu haben und wird nur benutzt als Träger für seinen Charakter, der als das eigentliche gilt, als Beruf, als Geldverdienerrolle. Kann man hier durch den Schauspieler und seine Tätigkeit die Schizophrenie der Rollen-Identität herausarbeiten? Was ist hier das Imitat, wenn wir ein Spiel mit sich permanent verändernden Verkörperung-Verständnissen, Interessengrundlagen verfolgen und somit die Darstellung vom eigentlichen Original nicht mehr unterscheiden können. Wir brauchen aber um handeln zu können, ausgenommen bei Soziopathen, eine Echtheit-Handlung-Grundlage – also wir müssen hinter unser Handlungen stehen können – also ein Art Verkörperung-Grundlage. Auch wenn   das Ganz nur über ein Gedanken-Konstrukt legitimiert wird.

Es geht also um eine Abgehobenheit, ein Aushebeln aus der Realität in eine Pseudo-Realität und den Verlust der Distanz, der Orientierung, der Distanz – dieses Erkennen wir jedoch nicht, wenn wir durch Begriffe, durch verschiedene Rollen-Identitäten und Verkörperungen und Verschmelzungen und unterschiedlichen Begriffs-Erklärungen, wie Nichts, etwas und Geschehen-Vorgänge, die einmal ein inneres Geschehen beschreiben, also um Durchdringungen, die nur im Denken möglich sind, nicht mehr differenzieren zu können was tatsächlich vorhanden ist. Gleichzeitig werden wir durch den innewohnenden zustand der Stoffwechsel-Existenz-Bedingungen real durchdrungen was dem tatsächlich zu Grunde liegt, verlieren wir zusätzlich die Distanz, weil wir uns nicht verschmelzen, verkörpern wollen mit diesen Stoffwechsel-Existenz-Bedingungen und aus deren Funktion ein Weltbild ableiten müssten.

Denn alles Erdachte existiert auch nicht, wenn wir diese Grundlage des Existieren ignorieren.

22. Juni 2016 Ramona muss erst Mal einen Überblick bekommen und eine Art Motivation entwickeln, sodass Wolf auch erkennen kann wo ihre Fähigkeiten liegen und in welcher Form Ramona sich dann noch stärker einbringt, auch in der kritischen Auseinandersetzung mit dem Material für das Buch. Ziel muss aber sein, dass Wolf Forderungsanträge an die verschiedenen Institutionen stellen kann. Welche genau das müssen wir noch zusammen erarbeiten. Die jeweiligen unterstützenden Medien müssen auch erarbeitet werden. Brauche ich Umbau meiner Website, bzw. wie weit soll er reichen. Was mache ich mit den Mal-Büchern, da Interesse daran besteht. Zu welcher Zeit stell ich was vor und stehe für welche Projekte zur Verfügung? Ich erkenne aber momentan nicht was ich tatsächlich alles geschaffen habe. Wo setze ich nun meine Grenze, die ich jetzt als 68-jähriger schon viel früher hätte setzen müssen?

Die Arbeit ist eigentlich gemacht, nur der Öffentlichkeit aus verschiedenen Gründe nicht bekannt und so ist das Verborgene, das Versteckte, also meine Schatztruhe nicht sichtbar. Hinzu kommt, dass es um viele Mosaik- bzw. Puzzle-Teile geht, deren gemeinsamer Nenner heraus gearbeitet werden müsste und Widersprüche bei dieser Optimierungsarbeit (Lücken-Problematik) heraus  gefiltert werden müssten. Meine Unsicherheit bezüglich meines Lebenswerkes hat, z.B. durch fehlende Expertisen oder ein begutachtendes Arbeits-Team fehlt, hier möchte ich mit Ramona den Anfang setzen – oder ist es vielleicht schon zu spät?

Ich möchte den Kern meiner Arbeit begreifen, dem die Analyse der Ursachen-Problematik vieler menschlicher Probleme zu Grunde liegt und gleichzeitig aber auch Lösungsansätze vorstellen, wie z.B. eine alternative Kunstgesellschaft. Meine jetzige Arbeit umfasst im Hinterkopf, skizzenhaft eine Fernseh-Show, ein Theaterstück, Volkslieder, ein Vorgabe-Buch, das gleichzeitig eine materielle Philosophie beinhaltet und Ausstellungskatalog ist, also auch noch eine Ausstellung. An dem zusammenfassenden Theaterstück, dem partizipatorischen Welttheater (ist das noch der treffende Titel) arbeite ich ja schon seit 20 Jahren, dafür liegen schon viele Projektbeschreibungen vor. Dieses Material, was in den nächsten Arbeits-Monaten herangezogen werden kann, insbesondere wenn es um neue Konzeptbeschreibungen und Förderanträge geht.

Jetzt geht es aber erst Mal darum den Kern stärker zu begreifen, beispielsweise das Eintauchen in die Höhlen-Faktizität innewohnend in den Naturgesetzen, Stoffwechsel-Existenz-Bedingungen. Die Beschäftigung mit diesem natürlichen Zustand, Tanglandschaft, identifizierend zu erleben oder zu erfahren und sich somit in der Weltformel (die separat nochmal beschrieben werden muss), die für das optimale Maß, usw. steht, wo sich dann regulativ ein Maßstabs-System ergibt. Zusammenfassung eines Widerstand-Potential) und in dem der Mensch dann lebt. Worauf aber nicht das Menschenbild aufgebaut ist, sondern auf ein Herrschafts- und Machtverständnis der Willkür, des Immer-Mehr-Haben-Wollens, wodurch alle Vernunft- und Verstandesleistungen irgendwie ausgehebelt werden. Es geht dabei um Selbstbetrug in verschiedenen Arten, dem suggestive, subversive Selbstverherrlichung zu Grunde liegt. Das ist zivilisatorisch auf der Grundlage eines Freiheitsverständnisses und deren Zielgerichtetheit als Befreiung von der eigenen Natur gewachsen, das ist Schizophrenie, also Krankheit und Dummheit, Schwachsinn, die keinen seine Handlungskonsequenzen erkennen lässt. Diese Gefährdungssituation, in die sich der Mensch gebracht hat, indem er sich einer Instinkt-Genetik ausliefert Beute machen zu müssen, selbst wenn er dann selbst zur Beute wird, da es scheinbar keine Fressfeind mehr gibt. Zivilisatorisch hat er alle Feinde, auch durch Begriffsmanipulation der Natur, abgeschafft, um seine Herrschaft, seine Hybris über allen andren zu stehen, zu beweisen. So hat er sich verschiedene Eigenschaften und Anlagen natürlich zu haben, aber nur selbst erdacht, also erdichtet für seine eigene Inszenierung den Planeten Erde zur Beute zu machen, einschließlich allem anderen darauf Lebendem. Indem er gleichzeitig Isolations-Eigenschaften und solche Anlagen in sich hat, bleibt er trotzdem nur eine Darstellungs-Figur, deren Bühnen-Repräsentanz vergleichbar einer Skulptur ist, deren Eigenschaften abschlagen, draufsetzen oder ankleben ist, diese werden als Analogie oder Rechtfertigung von Daseins-Verständnis genommen, um sich so der Beute Erde zu bemächtigen. Es ist die Analogie zu Zeus und der Kopfgeburt Athene, dieses Beuteverständnis des Verschlucken des Planeten Erde und Teilbereiche der Beute Erde – Besitz, Eigentum, etc. Zeus verschluckte die Erdgöttin und ihre 3 Kinder oder versuchte sie im materiellen und geistigen Körper zu verarbeiten, dabei aber Kopfschmerzen und nicht Bauchschmerzen bekam, sodass der Kopf gespalten werden musste. Materiell betrachtet geschah dieses durch einen Schmied – Parallelen zu der geschichte des ungläubigen Thomas – Eigenschafts-Auseinadersetzungen, Bestätigungen– machte die geistige Athene zu einer Halbgöttin, zu einem Symbol. Diesem Beuteverständnis liegt ein Täuschungsverständnis zu Grunde bzw. Zauberei, Tricks, Kunststücke, sodass kuriose Zustände und Beschaffenheiten nicht erkannt werden können und wollen. Diese Paradoxien könnten auch eine genetische Mutation sein, sodass das Gehirn kein Regulativ mehr ist, weil begriffliche Netzwerke und Phänomen-Erklärungen zivilisatorisch, Entwicklungs- geschichtlich auf einer falschen Interpretation von Mensch-Sein aufgebaut sind. Das Resultat ist ein eigenartiges, einseitiges Individuum- und Bewusstseinsverständnis, dessen Eigenschaften und Anlagen von Authentizität, Echtheit und dessen Abwehrmauern von Souveränität begründet, aber alles nur konstruiert und erfunden ist und hat fast nichts mit dem Leben in den Stoffwechsel-Existenz-Bedingungen zu tun. Diesem Menschen liegt allein nur ein Herrschafts- und Machtverständnis, ein Autoritäts-Verständnis zu Grunde, indem wir unser Freiheitsverständnisses anti-autoritär setzen, um Selbstverherrlichung betreiben zu können, gleichzeitig eine Autorität des ideologischen Systems anerkennen, aber die eigentliche Autorität der Natur, das Leben in der Natur aberkennen bzw. sie als banal, zufällig oder beliebig bewerten. Dadurch jeglicher Art von Widerstand-Potential oder Regelungswerk die Kraft entziehen, um Macht und Herrschaft als Priorität des Lebensverständnis durchgesetzt wird, zementiert durch Gesetzes-und Eigentumsgrundlagen das übrige tut, so als wenn ein Tier sein Revier absteckt, um anderen klar zu machen – das gehört mir. Das Unparteiische des Mensch-Sein, die Art von Souveränität die dahinter steckt gibt es nicht, da alles vom Individuum, von der selbstbestimmten Persönlichkeit ausgehende etwas suggestives, subversives hat, also das dahinter stehende Subjekt wird verborgen, versteckt.

Auf der Grundlage von Pseudo-Realitäten und betreibt hier der Mensch Selbstmord, das könnte er ändern, indem er sich als Künstler begreift, um diese Einbildungs-Potentiale und deren Täuschungsmechanismen entlarven zu können. Die so jetzt nicht vorhandene Urteils-Fähigkeit und Entscheidungs-Grundlage ist auf etwas dubiosen und einseitigen Menschenbild den Planeten Erde und dessen Teile beherrschen zu können aufgebaut.

Die Haupt-Widersprüche dieses beherrschenden Machtverständnisses, also als Teil des Planeten Erde zur eigenen Beute zu werden, liegt in der Definition von Geist und Materie – Widersprüche, Paradoxien das diese nicht nicht mal zusammen gehören – wird einfach übergangen. Diese Täuschung, Zauberei die der selbstbestimmten Persönlichkeit, der Individuums-Identität zu Grunde liegt wird nicht erarbeitet, weil man diese Herrschaftskonstruktion das höhere Lebewesen auf der Erde zu sein, einschließlich von bestätigenden Götterwelten zu sein. Diese Bewusstseins-Ich verschmolzen, rauf-geklebt – Geist auf Materie – wird nicht akzeptiert. Die Diskussion der Differenzierung von Geist und Materie, wobei die Handlungskonsequenzen in die Materie hinein handeln zu müssen, wird dabei ignoriert, gleichzeitig aber auch, dass nur die Stoffwechsel-Existenz-Bedingungen das Leben ermöglichen und dass alle gedanklichen oder scheinbar vorhandenen Teile vom Mensch-Sein ohne diese Energie gar nicht existieren. So ist dieser Diskurs über Geist und Materie ein kriminelles Vorgehen, was an einen Streit zwischen Eheleuten erinnert, als ginge es um diese Banalität von Leben und nicht um das Gefährdungspotential des eigene menschlichen Körpers.

D.h. meine Prioritäten, Annahmen und Behauptungen setzen sich ganz stark mit diesen zwei Prämissen auseinander, also die Bewusst-Machung und Auflösung der Macht- und Herrschaftskonstruktion bzw. diese Widersprüche, die sich zwischen Geist und Materie und deren Zielgerichtetheit auf Freiheitsverständnis bestätigt durch Götterverständnis in Frage zu stellen.

Welche weiteren Prioritäten das Ganze noch ergänzen ist mir derzeit noch unklar. Da sich meine Handicaps vielleicht positiv auswirken und ich so aus verschiedenen Sachzusammenhängen und Zuständen, Perspektiven und Betrachtungsweisen eine Assoziationskette bauen kann, bei der andere sicherlich Schwierigkeiten haben diese nachzuvollziehen, weil die Zivilisations-Geschichte und besonders das Denken die Welt über die Dinge zu erfassen, die Welt immer weiter aufgespalten hat, versuche ich die scheinbare Komplexe Welt durch mein repräsentatives, rezeptorisches Kunstwerk und Kunstverständnis so zu vereinfachen, sie „nachmachbar“ zu machen. Das selbst-verherrlichende Selbstverständnis auf dem diese Begriffe aufgebaut sind, könnte in den Begriffen liegen wie die Maske, das Draufgesetzte, mit dem materiellen Körper verklebte in der Bühnenwelt bzw. in der gesamten künstlerischen Welt mit deren Kunsthandwerkzeug, dieses Styling, dieses Oberflächliche zu entlarven oder den Menschen vor Augen zu führen.

Die Begriffe die Grundlage sind für diese Bühnenrepräsentanz und deren Darstellbarkeits-Problematik sind folgende: Kopie-Original-Problematik, Plagiat, Imitat, Klon-Begriff – mit diesen Begriffen zum Inkognito zum Unsichtbaren macht, wodurch eine Konsistenz, ein Zustand entsteht, deren Präsenz von Authentischem zur Identifikationsgrundlage wird, obwohl es nur eine Projektion, ein Darstellungsgrundlage, eine Rollenidentität eines sich im Schauspiel befindenden Schauspielers ist,der durch seine Maske, sein Können zur Identifizierung einlädt, aber materiell ganz anders funktioniert. So kann man diese Rolle, diese Darstellung die der Dramaturgie des Regisseurs nicht anfassen, berühren, d.h. man hat keine Erfahrungsgrundlage um die Wahrnehmungssinne zu bestätigen. Trotzdem passiert hier etwas – entweder nur über den Kopf- der materielle Schauspieler verschmilzt mit seiner Rolle, mit seiner Darstellung, welche Rolle die wahrnehmenden Sinne spielen, ist mir unbekannt. Wenn hier etwas echtes, authentisches entsteht was als eine Art Realität verstanden wird, als etwas Zuverlässiges, Glaubwürdiges, Verbürgtes, was Gewisses und Wahres ist es Betrug, weil die Rolle nur eine Projektions.Grundlage ist, die in sich subversiv ist und eine Suggestion der Verführung beinhaltet, gleichzeitig der materielle Schauspieler auf der Bühne in seine Darstellung-verhalten oder in seiner Rollen-Identität und somit in seinem Handlungsverständnis nicht stirbt, wenn er sich selbst tötet oder sich zur Beute macht, da er ja nur mit Requisiten spielt bzw. das Abbild der Natur ein Bühnenbild ist. Die Frage ist nun was erklären diese Vorgänge, um die Analyse von Geist und Materie weiter voran zu treiben, insbesondere um diese zwei Arten von Handlungs-/Darstellungsverhältnis unterscheiden zu lernen – bspw. der materielle Schauspieler, wenn er die Bühne verlässt und wieder in den Stoffwechsel-Existenz-Bedingungen lebt und sich erst dann mit einer echten Pistole erschießt, dann ist er wirklich tot. Was hilft die Gegenüberstellung von Bühnen-Repräsentanz und wie man es sonst noch nennen könnte, um dieses Spielverständnis was Macht und Herrschaft zu Grunde liegt zu entlarven. Die selbstbestimmte Persönlichkeit, die sich als authentisch, autonom, immun, isoliert, verschanzt hinter Abwehrmauern durch allerlei Tricks, z.B. Schutzanzug des Unsichtbar-Seins vor den Stoffwechsel-Existenz-Bedingungen definiert, aber gleichzeitig meint in diese Stoffwechsel-Existenz-Bedingungen hinein handeln zu können ohne Handlungs-Konsequenzen befürchten zu müssen, da der Schutzanzug diese Isolationseigenschaften des Widerstandspotentials simuliert (siehe Astronauten-Anzug Symbolik). Was auf Freiheit aufgebaut ist, ist ein einseitiges, autistisches Individuum-Verständnis, ein Kontrollieren von selbst erdachtem Kunstwerk, der eigenen Ermächtigung und Legitimation, von scheinbarer Vielfältigkeit und dem Erkennen von unterschiedlichen Charaktereigenschaften und deren Konditionierungs- und Projektionsgrundlagen aber verschweigen werden. Dass man eigentlich nur eine geformte Figur ist, eine gedankliche, scheinbar visualisierte Figur in einer Maske ist, aber von außen an der Oberfläche zu einem Inhalt mit dem materiellen Körper verschmolzen wird. Zu diesen Überlegungen gibt es viel Textmaterial, das ich leider nicht so zur Verfügung habe, weil die einzelnen Bausteine versteckt und verborgen sind, z.B. in Gerhardts Protokollen, er aber auch gleichzeitig die beschriebene Problematik bei der selbstverherrlichenden Persönlichkeit und deren Grundlage nicht so sieht und so musste ich immer wieder das von mir wahrgenommene Problem aus unterschiedlichen Perspektiven neu erarbeiten. Wenn ich nun versuche ein Aufklärungsbuch vorzustellen und damit u.a. die Konstruktion der selbstbestimmten Persönlichkeit angreife und entlarven will, geht es mir vordergründig erst Mal darum diese ideologisch-dogmatische Freiheitsverständnis und dessen Souveränität und Meinungsfreiheit-Verständnis das von Verständnis von Macht und Herrschaft, Eigentum usw. abgesichert wird --- aufzubrechen, in Frage zu stellen. Dabei geht es um die Handlungskonsequenzen, die hier verschleiert werden, und wenige Menschen über das Wohl aller Menschen einschließlich des Wohls von Tieren und Pflanzen bestimmt handeln, da sie denken sie hätten die Freiheit ihre Fähigkeit und Leistung, die zusätzlich religiös abgesichert sind, dazu zu nutzen Profite zu maximieren und letzten Endes nur eine virtuelle Macht der Reichen als Spielgrundlage und Konkurrenzverständnis übrig bleiben. Damit diese Gauckler-Tricks nicht offen gelegt werden können, werden sie in verschiedenen Arten von Freiheit und deren Definition im Individuum versteckt – Es gibt einen großen Unterschied zwischen einem Börsen-Spekulanten und dessen Handlungsmacht und einer einfache Krankenschwester und deren Freiheitsverständnis. Hier geht es um einen Konsens, einen globalen Vertrag, bei dem das gemeinschaftliche Betroffensein der Konsequenzen dieser verschiedenen Freiheiten nicht gesehen wird – diese Auseinandersetzung findet hauptsächlich im Theater statt – der Mensch ist auf der Bühne und spielt sein Leben, rechtfertigt sein Leben vor Gott, der neben den Tieren im Publikum sitzt und alle aktiv ins Geschehen auf der Bühne eingreifen, gleichzeitig gibt es aber auch den Betrachter, den Rezipienten, der nicht neutral ist, sondern der Gefühle, Emotionen erlebt, wenn seine Realität auf der Bühne gespielt wird (Wut, Ekel, etc.). Da es hier um eine Methodik, ein Programm des Mitmachens im Buch oder einer Ausstellung geht, liegt der Fokus auf einer Art Verrichtungskunst – also etwas auszurichten, etwas zu richten – als etymologische Grundlage meiner Aufklärungsarbeit. Es geht darum etwas aufzuzeigen – also auch um den Zeigefinger bzw. der Methodik der Spitze des Kugelschreibers beim Wandern über das Blatt als Erfahrungsgrundlage der Kunst und Ästhetik zu Grunde liegt. Das kann aber auch als Oberlehrerhaft verstanden werden. Die zwei Zeigefinger von Michel-Angelo, die Erschaffung der Welt durch den Gedanken Gottes, der als Energie verstanden, auf den Menschen übertragen bekannt ist. Der Zeige-Stock spielt in der Schöpfungsgeschichte eine Rolle, wenn ich mich mit der Eigentumsproblematik gegenüber den Natureigenschaften beschäftige, aber auch die Kreide auf der Tafel oder der Spaten, das Messer, der Modellierstab, die in die Materie eingreifen bzw. ein Figur in der Verlängerung des Zeigefingers schafft bspw. In dem Begriff der Idee diese An-Sich-Konstruktion von Platon und Kant, als Begriff auf der Schultafel geschrieben, aber durch die Eigenschaften der Tafel wieder weggewischt werden kann. Erst wenn die Idee mit Goldfarbe auf die Tafel geschrieben wird, auch als Eigentums-Symbolisierung, wird die Tafel zerstört. Oder eine Kartoffel, die zugerichtet wird, damit wir sie als Beute verzehren können, um die Stoffwechsel-Existenz-Bedingungen zu erfüllen – die Fruchtbarkeit dieser Kartoffel zerstören wir aber, indem wir sie mit dem Messer von der Schale befreien, um sie dann kochen zu können und dann ästhetisch genießen zu können. Die Toleranzbereiche der Kartoffel, der Ästhetik der Kartoffel werden über Geschmack beschrieben und bewertet. Dem liegt ein Heraustrennen, Isolieren von Substanz-Eigenschaften zu Grunde, um uns am Leben zu erhalten, was sich aber nicht  zur Abstraktion von Gier, des Immer-mehr-Wollens ausarten darf, sonst haben wir irgendwann keine Kartoffeln mehr, die wir in die Erde legen können. Daraus ergeben sich bei mir zwei Arten von Ästhetik-Verständnis der warmen und der kalten Ästhetik – der warmen liegt ein Danke sagen, ein Entschuldigung sagen an die Kartoffel zu Grunde, da bildet sich ab, wird dargestellt in den Bildern, in denen ich auf die ungeschälte Kartoffel Erde schütte, damit viele neue Kartoffeln wachsen können – kalte Ästhetik bei der die Kartoffel verfault in einer vergoldeten Isolations-Schale. Alle Versuchen eine goldene Isolierung um die Kartoffel herum zu legen, also die Eigenschaften des Goldes Ewigkeit; Reinheit auf die Kartoffel zu übertrage, helfen nicht die materielle Substanz vor dem Verwesen vor dem Verfaulen zu schützen.

Gestern ging es irgendwie um das fehlende Extrakt und die dazu gehörige Struktur. Der logische Inhalt, z.B eines Konzeptes auf dessen Grundlage ich dann Fördergelder beantragen kann für die verschiedensten Anwendungsbereiche und Förderungsgrundlagen bei Stiftungen oder Privatpersonen. Das Problem ist, dass es hier zwei unterschiedliche Arten von Forschungsarbeiten gibt, bei denen einmal das Extrakt und dessen Ursachenanalyse, Methodik, Modell, Programm, Ziel und Plan durch ein Arbeits-Team kritisch beleuchtet und überprüft werden müsste. Auf diese Ergebnisse basierend möchte ich dann die Fördergelder beantragen, wahrscheinlich eher bei Privatleuten, die eher solche Institut-Arbeit fördern werden, als eine Stiftung. Meine Institut-Arbeit wird ergänzt durch meine Lebenswerk, Pilotprojekte, Zeitgedanken, Kunstobjekte und Dokumentationsarbeiten.

Ganz anders bei der Ausrichtung auf ein Buch, Ausstellungskonzept – Fördergelder beantragen bei Stiftungen auf der Grundlage eines Extraktes und dessen Struktur.

Bei der Arbeit mit Ramona geht es darum – in wie weit kann sie meine Kritikerin oder meine Förderer, Verstärker oder Katalysator, was ich eigentlich sonst bei anderen bin, jetzt aber durch fehlende Distanz zu meiner Arbeit nicht sein kann. Somit geht es um die Frage, ab wann verliert Ramona die Distanz und kann sich nicht mehr genug abgrenzen und in welchen Bereichen? Wenn ich nun versuche die Gliederungsstruktur des Extraktes herauszuarbeiten, geht da bei mir viel durch einander, da ich die unterschiedlichen Sachzusammenhänge und Perspektiven nicht trennen kann, die ich zu einem gemeinsamen Kern zusammen führen will. Das führt dann zu einem Extrakt-Verständnis oder einem Simulakrum. Der Gliederungsstruktur liegt somit ein Sein- und Sinnverständnis von Funktions- und Funktionieren-Beschreibung von Realität und Wirklichkeit in den Stoffwechsel-Existenz-Bedingungen zu leben zu Grunde. Darauf wird ein Weltbild des materiellen, körperlichen Sein-Verständnisses aufgebaut, im Gegensatz zum Weltverständnis der selbstbestimmten Persönlichkeit und Individuums.

In anderen Perspektiven geht es darum den Menschen als Künstler der ein Kunstwerk schafft und dessen Bedeutung zu sehen – wohin führt das? Was kann ich so mit Hilfe der gesamten künstlerischen Techniken, also alle möglichen Formen von künstlerischen Disziplinen und deren Handwerkszeug einzusetzen erklären oder entlarven? Wo beginnt dann Kunst, was hat das mit Ästhetik zu tun und kann daraus die einzige Alternative eines globalen Weltverständnisses durch die Grundlagen der Kunst entstehen.

Ramonas Idee: Das Extrakt müsste ein Pamphlet, eine Mahnschrift, eine Aufforderungsschrift werden!! Wolf sagt, eher ein Manifest – man kann ja beides zusammen bringen. So was schreibt eher ein Literat fürs Feuilleton. Schwierig dafür Fördergelder zu bekommen. Einfacher ist es bei Ausstellungs-Projekten, also bei Stiftungen, die Projekte unterstützen. Visionen werden nicht gefördert, bzw. wer würde sie fördern?

[1]7. Juni 2016 Einleitung (Thema/Zusammenhang/verdichtetes, komprimiertes Konzept)

Einleitungsversuch „Künstlerisches Denkwerkzeug des dritten Jahrtausends“ bietet die Zusammenfassung dessen, was der Künstler Wolfgang Fenner in seinem Lebenswerk zusammengetragen hat und seines Gedankenkunstwerkes, das nicht nur ihm selbst zur Welterkennung und zur Einordnung der gegenwärtigen Situation und gegenwärtigen Verhältnisse verhelfen soll. Vorgestellt wird also die Zusammenfassung von allem Gedachten, Erkannten und Erfahrenen, indem im eigenen Lebenswerk auf Spurensuche gegangen wird, um die vielen Inspirationen und das selbst Empfangene weitergeben zu können. Die gedankliche Einordnung und Bewertung der Geschehensprozesse in denen der Künstler (Wolfgang) lebt, basieren auf Zweifel und nicht auf Wunschvorstellungen und Fantasien, denn er möchte ein Verstehen der Welt trotz oder gerade wegen allen widersprüchlichen Handicaps des eigenen menschlichen Seins erreichen und dieses Verständnis der allgemein als Katastrophenwelt verstandenen Umwelt des Menschen gegenüberstellen, die sich im Laufe eines Lebens immer schneller zu verschlimmern scheint. Ziel dieses Buches ist es somit den Zweifel an der Rationalität und der Vernunft als Maßstab des menschlichen Erkennens der Welt zu verstärken. Das daraus folgende zwischen Plastik- und Skulpturverständnis vergleichende Gedankenkonstrukt soll zu einer Art Katharsis, einer Läuterung führen, sodass auch andere anfangen an ihrem Lebens- bzw. Verstandesverständnis zu zweifeln.

Das vorliegende Buch ist dem Planeten Erde gewidmet, dessen Widerstandspotenzial, dessen Gesetzmäßigkeiten der Natur und dessen Pendelsystem der Stoffwechselbedingungen in dem alle Lebewesen einschließlich der Tiere und Pflanzen bis hin zu den kleinsten Atomen und molekularen Verbindungen existieren. Das Angebot die Welt zu verändern wird gemacht. Eine Formulierung die verrückt scheint in einer eher kranken als verrückten Welt, die durch die eigene Zivilisationsgeschichte in die Irre geleitet wurde und Fakten und Tatsachen mit einer unzureichenden Ratio bewertet werden. Dieses Verständnis der Welt ist zivilisatorisch und rhetorisch durch eine Verschmelzung der Naturgesetze mit einem Kunstverständnis des Menschseins (Bild Plastik/Skulptur-Verständnis) gewachsen, ist also vom Menschen „gemacht“ und nicht durch evolutionäre Anpassungs-Dynamiken, die unserer Lebenswelt zu Grunde liegen.

Es geht auch um Ahnungen wie der Mensch ist: ist er eine Miniversion des gesamten kosmischen Geschehens? Die Geheimnisse der Materie zu entschlüsseln ist nicht einfach, vor allem nicht wenn man Angst hat sich in eine falsche Theorie zu verlaufen. So bleibt die Hauptfrage, mit der sich jeder Mensch beschäftigen sollte, wer ist der Mensch oder wer bin ich, nicht entschlüsselt. Ein geheimnisvoller Code ist entstanden, der  zivilisatorisch gewachsen ist und auf Hokuspokus und einem korrupten Religionsverständnis aufgebaut wurde, sodass der Erkenntnissuchende in vorgegebenen begrifflichen Netzwerken über den existenziellen Zustand des Menschen gefangen ist. Es geht also um die Frage, was liegt der selbstbestimmten, einzigartigen, individuellen Persönlichkeit, dem Ich, dem Selbstverständnis, der Souveränität, der Authentizität, dem Echtsein, der Grundlage der Meinungsfreiheit (und Verletzlichkeit) zu Grunde.

(These) Der Mensch selbst weiß gar nicht wer er ist und wodurch er existiert. Er weiß nur das, was ihm durch Glaubenssätze und Konstrukte eingepflanzt wurde und nur wenig bis gar nichts über die Stoffwechsel-Existenz-Bedingungen, der Wirklichkeit innerhalb deren er existiert.

Doch wie soll der Mensch diese auch erkennen mit dem dürftigen Werkzeug, das ihm zu Verfügung gestellt wird. Gefangen in willkürlichen Begriffsnetzwerken, die gar nicht materiell vorhanden sind und verschmolzen werden aus unterschiedlichsten Ideologien, sodass die Zaubertricks und Täuschungsmechanismen, die die Substanzgrundlage der materiellen Körper zu erklären scheinen, nicht entlarvt werden können, aufgrund fehlendem oder vorenthaltendem Wissen. Die notwendige Art Urteilsfähigkeit steht dem Menschen (noch) nicht zur Verfügung und so weiß keiner so recht voraus sein Existenzrecht abgeleitet ist. Ich bin ich, ich existiere reicht als Grundlage für die Existenzbedingungen der materiellen Körper nicht aus. Warum verändert der Mensch sein Denk- und Handlungs-Verständnis nicht und beschäftigt sich mit diesen radikalen Konsequenzen, die sich aus dieser existenziellen Gefährdungslage ergeben? Meine These hierzu: das Denken hat sich im Laufe von Jahrtausenden immer mehr von der Naturwahrnehmung entfernt und beides ist nicht mehr miteinander kompatibel. Das Gehirn arbeitet mit Vorgaben, die zunehmend aus einer vom Menschen geschaffenen Welt stammen. Das führt zu einer Gefährdung durch darauf bezogene Bewertungen als Handlungsgrundlage. Die Urteilsfähigkeit des Menschen muss permanent überprüft werden, um das Handeln auf eine reale, materielle Balance auszurichten, die den Planeten Erde und auch unseren Körperorganismus durch den Stoffwechsel bestimmt.

Die Existenzbedingungen werden durch die Stoffwechselbedingungen diktiert in denen der Mensch inhärent, innewohnend existiert. Alles Erdachte, selbst Erfundene oder Interpretierte ist also ein Kunstwerk und der Mensch selbst ein Künstler. Der Mensch erklärt sich die Welt mit allen subversiven und suggestiven Grundlagen seiner Anlagen und Eigenschaften, die er meint zu haben und auf den daraus resultierenden Interpretationen basiert auf dann sein Weltverständnis, sein Verständnis von Ich, von selbstbestimmter Persönlichkeit, von Souveränität, von Abwehrmauern. Doch genau da beginnt die Kunst.

Ist alles außerhalb der Naturgesetze Erdachte Kunst?-Die Weltformel des Menschen ist gleichzeitig auch die Weltformel der physikalischen, chemischen, biologischen und kosmischen Welt. Deren Naturgesetze und evolutionäre Grundkonstanten werden in Raum und Zeit durch Mittelwerte, Grenzbegriffe, Grenzverhältnisse, usw. ergänzt. Es geht um die Beschreibung des Widerstandspotenzials als optimalen Wert, als Mittelwert, als Balance, Pendelsystem, als Toleranzraum oder -bereich. Beispiele dafür aus den unterschiedlichsten Sachzusammenhängen dienen als Maßstab, als Koordinatensystem, die ergänzt werden durch Konstrukte, Modelle und Mustererklärungen: wie Harmonie, dem goldenen Schnitt oder Proportions-Lehren, etc.

Das Problem liegt darin das ich kein Physiker bin, sondern Künstler der aus der Intuition, Emotion und aus der Inspiration heraus dieses weltverändernde Formel Gesetz aus den verschiedensten Naturgesetzen zusammen tragen bzw. ableiten kann. Bei dieser Formel geht es mehr um einen Zustand, um eine Situation und um Verhältnisse zu erreichen und zu verstehen, in denen der Mensch lebt bzw. was sein Denken und Verhalten, insbesondere seine Entscheidungs- und Handlungskonsequenzen, einschließlich seines Willensverständnis einer scheinbar selbstbestimmten Persönlichkeit ausmacht. Auch hierzu kann ich nur die verschiedensten Annahmen also Skizzen, Vorgabebilder zu dieser Weltformel vorstellen. Die Methodik ähnelt der, bei der ich in den Sand hinein schreibe oder ein Bild auf einer Schultafel male. Eine Idee, ein Konzept oder eine Skizze wird nach der Devise geschaffen, seinen Händen oder der Speerspitze eine Stocks im Sand zuzusehen, was da für Figuren oder mathematische Zeichen entstehen. Auf diese Weise wird der Lebensweg auf dem man geht fassbar, greifbar gemacht und durch diese Art der Handlungsweise oder eines Tatverständnisses kann sich die Welt neu angeeignet werden. Diesen Hineindenken oder Hineinfüllen, diese Identifikation mit dem Stock der da im Sand Zeichen malt, ist die Ausgangslage oder Analogie zu dem Zustand in dem der Mensch sich befindet und seine Welt, die er interpretieren muss.

Ein Skizzen- oder Vorgabe-Bilderbuch, bzw. eine Vorgabe oder Skizzen zu Plastiken findet man in diesem Buch. Meine äußerste Reduzierung kann nur die sein: Interpretation der Naturgesetze ist alleine nur durch die Kunst möglich. Sie verhilft zu verstehen bzw. einzuordnen, was bei den Menschen nie über die Interpretation und Deutung des gesamten kosmischen Geschehens hinausgeht. Was ich also verstehbar zu machen versuche, jetzt diese Naturgesetze und deren Zusammenwirken was ich hier verdichtet vorstelle diese Gesetzmäßigkeit meinen ignorieren zu können bzw. durch chemische Begriffe der der Substanz zu Grunde liegen wie Isolierung, oder abtrennen, oder verschmelzen können mit etwas ganz anderem, dem nicht vorhandenen, dem etwas als Rezeptbuch der Suggestion und des subversiven was da den Vorstellungen, einem Gedanken alleine schon oder einfach der Neugierde zu Grunde liegt.

Der Kunst liegt selber die Täuschung, die zwei Zaubertricks entlarven zu können bzw. herstellen zu können zu Grunde. D.h. kann die Kunst die vielfältigen Sukzessionsgrundlagen und deren subversiven Konstituierungsverständnis auch entlarven? Bzw. kann das Widerstandspotenzial, und deren gesamten Teile einschließlich des Toleranzbereiches/Raums durch die Kunst erkannt werden in den Handlungskonsequenzen.? Bzw. deren scheinbaren Existenzbedingung Grundlagen von Tragfähigkeit infrage stellen bzw. herausarbeiten. Das stellt die Frage was ist Kunst überhaupt oder Ästhetik usw. oder auch Geschmack, (die Grundlage der Sinneswahrnehmungen) und was hat dieses dann mit der Welt Formel diesen Vorgabe Skizzenbildes zu tun.? Meine Vorgabe Philosophie, die Deutung und Interpretationsgrundlage dazu liefern will. Der Ausgangspunkt ist es ein internationales Formen ABC zu finden auf deren Grundlage der Mensch ein Zugang zu dieser Welt Formel und deren Widerstandspotenzial bekommt. Da der Mensch in dieser Welt Formel lebt, inhärent wohnt lebt also auch der Körper darin oder entsteht die Lebendigkeit so usw. siehe Höhlenphilosophie bzw. Gängesystem des Maulwurf als Analogie dazu. Oder die Analogie im Wasser, oder die Analogie in der Zwiebel oder in der Kartoffel darin zu leben oder sich zu erleben und zu erfahren ist somit die Grundlage dieser Welt Formel das Widerstandspotenzial in all seinen Teilen und Wirkungen zu verstehen zu lernen.

Bei  der Beschäftigung mit einer Wellenmaschine vor 40 Jahren entstand die Idee der Vorgabe-Bilder, u.a. deren Basis die Kybernetik ist mit ihren Rückkopplungssystemen. Das Ziel war dabei zu einer Formensprache/Formen ABC und der Entwicklung einer neuen, international verwendbaren, vorsprachlichen und ästhetischen Formen-Sprache zur Begründung einer neuen Wahrnehmungsqualität zu kommen. Daraus ist eine neue Kommunikationsstruktur entstanden um die Tatsächlichkeit, in der wir Menschen leben, sich erarbeiten können. Worauf eine Forschung zum „Design-Thinking“ hinauslaufen müsste. Das „Design-Thinking“ liegt meiner gesamten künstlerischen Arbeitsweise zu Grunde, deren vielfache Beispiele und Weiterentwicklung Sie aus meiner künstlerischen Biografie entnehmen können.

Zur Zeit arbeite ich jetzt an einem Buch, „Künstlerisches Denkwerkzeug des dritten Jahrtausends“, wo durch Fotos, Collagen, Schemata und Bedeutungsfolien u.a. Analogien, Metapher im Kopf des Rezipienten/Lesers entstehen können. Des Weiteren arbeite ich an einem Gesamtkunstwerk “Das Partizipatorische Welttheater“, eine Reise in die plastische Lebensgemeinschaft der sozialen Plastik, der Natur-Mensch-Beziehungen und deren unterschiedliche Module (siehe Webseite „Baustelle“). In Ergänzung des Documenta- Konzeptes und deren künstliche Intelligenz-Software-Grundlage: Was die erweiterte Methode und den Bewegungsprozess von „Design-Thinking“ ermöglicht. Ziel ist es, einen eigenen, verantwortlichen, solidarischen Handlungs-Gemeinsinn mit allem auf dem Planeten Erde zu schaffen.

Vom Software-Ingenieur zum Kunstmäzen-Künstler auf der Documenta 14?

Ich möchte gerne (mit Ihnen zusammen) die notwendige Software für die künstliche Intelligenz weiterentwickeln (Siehe Documenta-Konzept), wobei ich den Eindruck habe, dass der Documenta-Leiter so eine künstlerische Arbeitsweise des Mitmachens sucht, weil sie seinen Zielen entsprechen.

Wenn Sie meine künstlerische Arbeit in seiner Intensivität kennenlernen wollen, bzw. auch unterstützen wollen, habe ich Ihnen hier ein beispielhaftes Geschenk beigelegt. Um mein Lebenswerk in Teilbereichen seiner zyklischen-Work-Art, als Dokumentationsbuch nachzuvollziehen.

Dieses Dokumentationsbuch kann durch viele weitere Dokumentationsbücher, auch durch andere Medien ergänzt werden. Es sind Teile meines Gesamtkunstwerkes, was dann auch erst in seinem Umfang und Komplexität erfahrbar ist. Dem dann alle künstlerischen Techniken zu Grunde liegen, mit denen ich mich in meiner rezeptorischen Kunst beschäftigt habe.

Was hat das Documenta-Konzept mit dem lebendig-plastisch-globalen-Integrations-Innovations-Glauben und Wissen der Existenzbedingungen des Stoffwechsels, deren Bewusstsein von Grenzerfahrungen zu tun? So wird er zum Künstler seines eigenen Kunstwerkes.

Was meinem Verständnis, mit der künstlichen Intelligenz zu arbeiten, zu Grunde liegt, um diesen gemeinsamen Nenner zu begreifen. In dem man durch die Methodik, nämlich der Spitze des Kugelschreibers zuzusehen, was da auf dem weißen Blatt an Existenzwahrnehmungen entsteht.

Was ich als Wir-Gefühl, mit allem verbunden zu sein, erreichen will.

. Hierzu stelle ich in Ergänzung mein neues Buch, Das neue Erwachsenenmalbuch: „Künstlerisches Denkwerkzeug des dritten Jahrtausends“, deren Programm und Methode. Die These: das Denken hat sich im Laufe von Jahrtausenden immer mehr von der Naturwahrnehmung entfernt und beides ist nicht mehr miteinander kompatibel. Das Gehirn arbeitet mit Vorgaben, die zunehmend aus einer vom Menschen geschaffenen Welt stammen. Das führt zu einer Gefährdung durch darauf bezogene Bewertungen als Handlungsgrundlage. Es muss permanent überprüft werden, was der Urteilsfähigkeit zugrundeliegt, um das Handeln auf eine reale materielle Stimmigkeit auszurichten. Sich mit der Dekonstruktion und Konstruktion von Wirklichkeit auseinandersetzen zu können, in vielen praktischen Anwendungs-Beispielen soll eine vielfältige, globale-kreative-künstlerische Netzwerk-Toolbox des Mitmachens entstehen. Das Konzept/Programm für die Documenta: Den Rezipienten/Besucher zum Experten seines Lebens zu machen, unterstützt durch eine Software der künstlichen Intelligenz, die sich mit meinen Analogie-Metapher-Vorgaben/Folien aus dem Buch beschäftigt und deren Ergänzung durch weiteres Computerhandwerkszeug. Was dann zu einer integralen kollektiven-Hybriden-Kreativität führt. Wie es dem globalen Dorffest 1993 am Brandenburger Tor schon zu Grunde lag, wo die kollektive Kreativität als Künstlergruppe real oder symbolisch gegründet wurde. (Siehe Anlage)

Es ist die Zusammenfassung meiner künstlerischen Erkenntnisse und Methoden eine rezeptive Kunst für den Rezipienten und Betrachter zu schaffen.

2. Das neue Erwachsenenmalbuch: „Künstlerisches Denkwerkzeug des dritten                         Jahrtausends“ dessen Programm und Bedeutungs-Methode- In Ergänzung dieses ersten Mitmachkonzeptes dient mein neues Erwachsenenmalbuch, an dem ich seit zwei Jahren arbeite, das die Zusammenfassung meines gesamten künstlerischen Lebenswerkes von vor 60 Jahren künstlerischer Denkweise ist. Das Buch ist ausgerichtet auf eine Wiederherstellung und Stärkung des seit Jahrhunderten vorhandenen Menschenbildes mit der Erkenntnis unserer Begrenzungen in Bezug auf Handlungsfreiheit, hier vereinfacht beschrieben. Der Buchtitel lautet: „Künstlerisches Denkwerkzeug des dritten Jahrtausends“. Wo die verschiedensten gesellschaftlichen Arbeitsgebiete in einer Vielfalt von plastischen Vorgabe-Bildern erarbeitet werden: u.a. sind die Arbeitsbereiche des unsichtbaren sichtbar zu machen, durch Vorgabe-Bilder, Collagen, Zeichnungen, Fotos, Folien-Membranen-Analogien, Metapher usw.

Deutungen zu den Themen entstehen wie: Isolation, Eigentum, die Idee, „An-Sich“., Höhlengleichnis/Kopf-Geburt, Astronautensymbolik (der Mensch scheinbar ohne Nabelschnur), das schwarze Loch usw., Gehirn-Verarbeitung, Weltbild-Verständnis des Menschen, dessen Abgrenzung und Ausgrenzungs-Mauerbau, Theater-Welt-Inszenierung, Geist-Seele-Körper-Individuum und selbstbestimmte Persönlichkeit, Atelier (das Modell, dass Künstler der am Werk arbeitet, die plastische oder skulpturelle, praktische Philosophie), was ist Wirklichkeit? und wo beginnt Kunst?, wo hört das materielle Funktionieren des eigenen Körpers auf,? usw.

Der universelle rote Faden des Buches und mein Vorgabe-Rückkopplungs-Mechanismus:

Mithilfe der künstlichen Intelligenz können diese Bilder, Collagen, Zeichnungen, Folien, Fotos aus dem Buch, von Kamerasensoren erfasst und verarbeitet, gedeutet werden. Durch das Selbstlernsystem werden die verschiedensten Sachzusammenhänge aus unterschiedlichen Perspektiven zusammengestellt verdichtet und komprimiert und selektiert. Und umgedreht aus einer Perspektive die verschiedensten Sachzusammenhänge zur Vielfalt führen. Woraus sich ein gemeinsamer Nenner ergibt: Um so die komplexe Welt zu vereinfachen nach meiner Kunstwerkssimulation die Ursachen und Alternativen zu erkennen, die sich für den Menschen anbieten, in dem die Wiederholung aus den unterschiedlichen Zusammenhängen den gemeinsamen Nenner sichtbar machen, zu einer Katastrophenproblematik menschlichen Seinsverständnis führt. In meinem neuen Buch geht es auch um eine Art „Welttheater ein Theatrum mundi zu sein“, deren verschiedenen Simulationsebenen und Schichten zur Wirklichkeitserfassung und zur Unterscheidung von erdachten, inszenierten Wirklichkeiten des Theaters gegenüber den materiellen funktionieren, funktionieren müssen des materiellen Menschen, auf dem Planeten Erde steht. Demgegenüber entsteht das Kunstwerk, dass er dachte, erfundene, das vorgestellte die Glaubenssätze, Tricks, Illusionisten-Theater. So erscheint das universelle des Buches das unsichtbare sichtbar zu machen: wodurch eine Infragestellung und Überprüfung des jetzigen Handlungs-Verhaltens und Denkverständnisses entstehen kann. Das heißt der Rezipienten muss lernen unterstützt durch das Auslese-und Bewertungsprogramm, sich selber zu entlarven und dadurch Neukonditionierungen nicht nur das Gehirn zu trainieren/neu zu programmieren sondern sich auch zu öffnen gegenüber einer Alternative von ganzheitlicher Welt und deren natürliche Einbindung zu akzeptieren, und wieder respektieren zu lernen.

So ist das Buch ein revolutionäres Universales Manifest der evolutionären Anpassungs- Kunst, in seinen Täuschungsmechanismen, Tricks, Illusionisten-Theater des menschlichen Darstellungs-und Handlungsverständnis zu entlarven- Konsequenzen zu erkennen, durch Kunst machen-Vernunft zu erfahren, Künstler zu sein, so sich zu akzeptieren zu lernen, im kollektiven Wohl, mit allem auf dem Planeten Erde aufzugehen.

In dem Buch ist ein unsichtbares Koordinatensystem von Referenzwerten und Grenzsetzungen enthalten, deren Hypothese auf eine Wiedererkennung nach einen optimalen Maßstab, Sollwert oder Mittelwert von Balance erkennbar ausgerichtet ist, eine Sensibilität von Funktionieren oder Nicht-Funktionieren zu verstehen zu lernen, u.a. was Anwendung findet im gesamten kosmischen Geschehen. Was ich hier durch mein Gedanken-Kunstwerk im Kopf des Rezipienten simulieren will, um das richtige Maß zu erkennen bzw. überprüfen zu können.

In welchen Gesellschaftsdisziplinen werden diese Grenzsetzungsbegriffe verwendet?

In der Ingenieurtechnik geht es um den Begriff des Toleranzraumes dabei, in der Medizin spricht man von Referenzbereich, beispielsweise bei Blutwerten. In der Philosophie geht es um die Widersprüche, die Welt unter anderem durch die Dinge oder durch Begriffe sich aneignen zu wollen und deren Scheitern nicht sichtbar zu machen.

Was kann eine Software der künstlichen Intelligenz leisten im User-Netzwerk?

All diese Material-Eigenschafts-Wirkungen können durch eine Software der künstlichen Intelligenz einen Erkenntnisprozess schaffen, was ergänzt werden kann durch die Verwendung eines digitalen Stiftes, wenn dazu noch die Wechselwirkungsdynamik eines globalen Netzwerks hinzu kommt, entsteht ein geistiger Wettbewerb. In dem jeder Teilnehmer sich einbringen kann und aufgefordert ist mit seinen Ideen und Aussagen, Fragen und Antworten in jeglicher künstlerischer Form Einfluss zu nehmen auf dieses Netzwerk und es sich immer weiter verdichtet und komprimiert dadurch. So entsteht nicht nur ein Gemeinschafts-Aufklärungs- Programm/Konzept, bzw. -Projekt gemeinsamer Verantwortlichkeit, sondern auch ein neues Bewusstsein zum Menschsein auf dem Planeten Erde. So wie ich es 1993 beim ersten globalen Dorffest und beim zweiten 2014 vor dem Brandenburger Tor in Berlin schon vorgestellt habe, dieses Programm.

Die spielerischen Experimente fortzusetzen im Alltäglichen vom Alltagsgeschehen, in der Öffentlichkeit oder zu Hause, u.a. in Kassel oder Athen, gemeinsam teilen zu lernen und auszutauschen, auf  der Straße sich mitzuteilen. So soll ein Gemeinsamkeitsgefühl des Teilens- Mitteilens-durch Teilhabe und tauschen, ein globales Gemeinschaftserlebnis ermöglichen, durch die Übertragung auf der Documenta-Seite entsteht eine globale Rückkopplung der Ausstellungsaura des mitmachens. Was da dann widergespiegelt oder abgebildet wird, erscheint in diesem großen Werkstatt-Raum Environment als Work-Art.

Beispiele/Analogien: Diese Bühnenrepräsentanz usw. hinter der scheinbaren materiellen Kulissenfassade usw. weitere Begrifflichkeiten muss keine Substanzen keinen Inhalt gibt was diese Gedankenkonstrukte als echt oder Authentizität aufgebaut auf Rollenidentitäten zu Grunde liegt usw. was ich versuche hier zu entschlüsseln als Teilbereich des durch geistige Substanz zusammengesetzten usw. was da im menschlichen Seins Verständnis heute als Handlungsgrundlage zu Grunde liegt ist ein schauspielerisches Darstellung Handlungsverständnis usw. Aber hier diese Schlüssel der Selbstzerstörung, die Entschlüsselung einzuleiten ist nicht einfach also das Entlarven dieser Täuschung oder Zaubertricks was da dem durch geistige Substanz geschaffene Handlungsgrundlage dann zugrunde liegt deren Erscheinungsbild Auseinandersetzung oder Gedankenkonstrukte der Mensch als Kunstfigur erscheint oder so ist wobei die Handlung Konsequenzen dann scheinbar in einer fiktiven Welt stattfinden usw. Halt im selbst geschaffenen Theater oder Mensch sein eigenes Drehbuch dann inszeniert es Regisseur aber auch der Schauspieler ist und deren Widersprüchlichkeiten in der Schauspieler-Figur oder Darstellung deutlich werden usw. als Kunstfigur zum identifizieren ein Lied aber nur die Rolle und nicht der menschliche Körper stirbt wenn der Schauspieler sich mit Requisiten erschließt. (Die vielen Texte bei Gerhard Protokolltexten müssen dazu durchgearbeitet werden dazu) dabei geht es um ein Beuteverständnis, um Revier-Abgrenzungen usw. Herrschaft oder macht Verständnis auf dem Planeten Erde ausleben zu können einschließlich sich selber zur Beute zum Objekt des immer mehr bekommen zu machen oder sich so zu verstehen.

15. Juni 2016 Langnasenaffen-Philosophie Demgegenüber steht die skulpturelle Tarnkappen-Philosophie. Gestaltungswille des Menschen ist abgesichert durch das heutige Begriffsnetzwerk-Verständnis, in dem die Natur keine Gestaltungskraft hat. Nur der Mensch hat einen Handlungswillen aus dem begrifflich-zivilisatorischen Verständnis heraus bzw. Gott hat auch Handlungswillen aus einem Allmacht-Denken heraus. Die Tarnkappen-Philosophie beschäftigt sich mit dem Widerspruch von materieller Unsichtbarkeit – das Gestaltlose, also das Nichts oder das Nicht-Vorhandene – es gibt also keine Substanz-Grundlage. Gottes Handlungsverständnis ist ebenso auf Substanzlosigkeit aufgebaut. Der Natur entsprechende, zugehörige Begriffe wie Gestaltungskraft wurden in der Zivilisationsgeschichte immer weiter abgebaut, um Gott diese Gestaltungskraft zu zusprechen bzw. der Mensch sich selbst zum Gestalter durch seinen eigenen Willensakt einer selbstbestimmten Persönlichkeit gemacht hat. Die daraus folgende Konsequenz ist, dass die Gestaltungskraft der Natur zur Banalität, Beliebigkeit und Zufälligkeit konstruiert wurde, was dann auch zur Grundlage der Wissenschaft und deren Formulierung der Naturgesetze gemacht wurde. Die Gestaltungskraft der Natur ist substanzlos und unsichtbar geworden und das Unsichtbare des Menschen hat man versucht durch Bildung von Begriffsnetzwerken sichtbar zu machen, indem man zusätzlich Abgrenzungs-Mechanismen erfand, die dem Menschheitsverständnis zu Grunde liegen, der Mensch also außerhalb der Stoffwechsel-Existenz-Bedingungen lebt, die dem Langnasenaffen und dessen Funktionieren zu Grunde liegen.

Die Frage ist nun, ist der aufrechte Gang des Menschen, wie es die Zivilsationsgeschichte beschreibt aufgebaut auf einer Metamorphose-Genetik, auf einer Art Möbius-Schleife des Nicht-Mehr-Wissens, auf materiellen Existenzbedingungen. Hat der Mensch eine Raupe in sich? Das Bewusstsein als Raupe, die zum Schmetterling wird – sich also innerhalb der skulputurellen Tarnkappen-Philosophie entwickelt hat und diese als materielle Wirklichkeit empfindet. Das Gestaltlose, das scheinbare Unsichtbar-Machen-Können, was die Raupe-Schmetterling-Analogie symbolisiert des Bewusstseins wird hier auf den Kopf gestellt. Es wird geglaubt Raupe/materiell – wenn man sich den Schmetterling als neue Materialität überstreift, die aber mit dem scheinbaren Unsichtbar sein verschmolzen ist, diese nicht mehr zu entlarven ist. Wenn ich mir eine Tarnkappe überziehe, dann bin ich für andere in der materiellen Welt innerhalb der Stoffwechsel-Existenz-Bedingungen einerseits unsichtbar, gestaltlos, nicht mehr vorhanden, andererseits kann ich aber durch meine Handlungsweise (Willkür, Herrschaft, Macht) in die Stoffwechsel-Existenz-Bedingungen eingreifen und sie verändern, ohne Konsequenzen fürchten zu müssen weil ich ja unsichtbar, substanzlos bin.

Verpuppung steht dafür sich eine Tarnkappe zu schaffen. Warum diese Raupe-Schmetterling-Analogie, da sie ja ein natürlicher Vorgang ist? Haben wir eine genetische Grundlage für dies Tarnkappen-Philosophie? Die Verpuppung steht für den Geist und diesem liegt die Durchdringung von allem zu Grunde, woher aber diese Energie kommt ist unbekannt bzw. es ist der Willensakt der Menschen und das begründet heutzutage das Bewusstsein, obwohl substanzlos, gestaltlos. Ich versuche einen Vergleich zu schaffen mit dieser Raupe-Schmetterling-Analogie. Das entscheidende ist dass der Mensch sich unsichtbar macht um den eigenen Stoffwechsel-Existenz-Bedingungen und Handlungskonsequenzen zu entkommen – das ist dann die Seele, die unsichtbar, gestaltlos ist. Die Verpuppung zu einer Umdrehung der Tatsachen, des materiell-Funktionierens geführt hat, da man ja nur noch im Geistigen funktionieren muss und die Seele sich einen neuen Körper sucht, um wieder zum Schmetterling zu werden. Sie muss aber den materiellen Raupenkörper wieder zerstören, weil

es die materiellen Existenzbedingungen als Gefängnis definiert, bzw. der Körper nur die Hülle ist und nur das Geistige, also der Schmetterling der eigentliche Inhalt ist. Die Raupe ist also nur ein Wirts-Körper der benutzt. So erkennt man die Parallelen zu den Buddhisten, die die materielle Welt und den Raupenkörper nur als Zwischenstation sehen. Das schlimme ist, dass der Mensch sich und Gott als Naturerschaffer immer weiter aufbläht und Begriffe dreht, sodass die Natur, die Stoffwechsel-Existenz-Bedingungen nicht mehr Ausgangspunkt ist, so weit geht die Inkarnation.

Die Welt wird auf den Kopf gestellt – die Natur wird als gestaltlos präsentiert bzw. ihr werden keine Gestaltungskräfte mehr zugesprochen. Dieses ist entstanden, weil auch die Wissenschaft versucht die Welt über die Dinge zu erklären und die Welt in immer kleinere Teile zerlegt. Alles scheint zufällig, beliebig, banal, d.h,. die Naturgesetze haben eigentlich mit dem heutigen selbstbestimmten Seins-Verständnis überhaupt nichts zu tun. Wenn ich versuche Aufklärungsarbeit zu betreiben, muss ich zwar Begriffe verwenden, die der eigentlich Problematik zu Grunde liegen und Kausalitäts-Ergebnisse der Wissenschaft verwenden, obwohl die vielen Lücken in der Wissenschaft nicht offen gelegt werden. Wenn ich als versuche eine neue, ganzheitliche Philosophie der Naturgesetze vorzustellen und damit der Natur ihr eigentliches Widerstandspotenzial wieder zu geben bzw. den Menschen wieder in den eigentlichen Existenz-Bedingungen zu verankern, dann ist das nicht einfach – weil momentan die Welt auf den Kopf gestellt ist.

Beispiele: Analogie – Tanglandschaft: Gestaltungskraft der Natur wird gezeigt, um deren Widerstandspotenzial zu veranschaulichen und nachvollziehbar zu machen, und die schaffende Kraft zu zeigen, die ja scheinbar keinen Willen hat. Diese Tanglandschaft wird in all ihre Teile zerlegt und so wird die Gesamtwirkung nicht verstanden bzw. zur Beliebigkeit, zum, Zufall gemacht, da der Handlungswille des Menschen ihm suggeriert, dass er stärker ist als die Natur und deren Kraft. Die Tanglandschaft entsteht durch Sand und Tang die zu Formen verschmelzen, die ein materielles Abbild schaffen, dass die Manifestation des Sandes, Tanges mit der Kraft der Wellen zeigt.  Wenn dieses Substanzmaterial in  den Wellen selbst nicht vorhanden ist oder nicht am Strand liegt, könnte diese Tanglandschaft gar nicht existieren. Es würde nur ein Wellenabbild am Strand, im Sand sichtbar werden und hätte nicht diese starke Ausprägung wie die Tanglandschaft. Die Tanglandschaft beinhaltet also etwas Unsichtbares, etwas gestaltloses – Analogie zur Metamorphose oder Tarnkappen-Philosophie fällt mir momentan noch schwer heraus zu arbeiten, wenn es um den Begriff der Gestaltungskraft der Natur geht und diese besser verstehbar zu machen.

Der eigentliche Mensch existiert immer noch hinter seiner Tarnkappe.

Analogie – der ungläubige Thomas:-Es geht darum einen materiellen Beweis zu führen, dass die Tarnkappe, das Unsichtbare, das Gestaltlose materiell ist und das eigentliche Materielle nicht gebraucht wird. Was ja Grundlage der Erlöser-Ideologie ist. Das wird dann bewiesen durch die Eigenschafts-Auseinadersetzungen mit materieller Substanz, was zur Analogie wird, dass der Glaube sich über Wissenschaft stellen kann.

Es geht um die Aufforderung Christus den ungläubigen Thomas in seine Wunden fassen zu lassen, dieser ja aber eigentlich materiell gestorben ist. Christus fordert Thomas zu diesem Akt auf, obwohl er bereits ein Geist ist, ein gestaltloser – wie kann Thomas dann in seine materiellen Wunden fassen, wenn man bei einem Geist hindurch fassen kann. Das kann also keine Eigenschaftsbestätigung einer Substanz sein – Christus kann somit nur eine unmaterielle Erscheinung sein bzw. tot sein, nicht vorhanden sein, ein Nichts, also nur erdacht – ein Kunstwerk, was dem Glauben des Nicht-Wissen-Wolle zu Grunde liegt. Im Gleichnis wird der ungläubige Thomas als positiver Zweifler verstanden, da er zögert an Gott zu glauben, was menschlich ist, aber die Tricks, die genutzt werden um Christus Existenz zu beweisen geht nur durch Eigenschaften und deren Substanz. Der Trick beginnt schon damit, dass wir denken Eigenschaften gibt auch beim Denken, im Erdachten und noch nur im Materiellen. Dem Denken liegt die Denkerfassung der Durchdringung vor und nicht der Zerstörung, Abwehr-Mauern werden errichtet. Es wird etwas verkörpert was eigentlich gestaltlos ist, die Lücke in diesem Denken wird unterschlagen.

Es kann keine Eigenschaften im Denken, im Geist geben, sondern nur in der materiellen Welt. Ich bringe die Identitätswunde mit Christus zusammen.

Dem Begriff der Gestaltung liegt heute die Handlung zu Grunde, und der Mensch hat nur den Willen zur Handlung und nicht die Natur, die erschafft aus Zufall, usw. somit erhebt er sich über die Kraft der Natur als wahrer Gestalter der Welt/ Umwelt. Diese Argumentation kann nur durch Tricks, Zauberei durch Kunstwerk belegt und verteidigt werden.

Die Wissenschaften sind auf Eigenschaftswirkungen aufgebaut – der Trick ist hier – vor dem Urknall war schon der Gedanke da, der die Gestaltungskraft hat – dazu hat jeder Mensch einen Zugang, aber nicht mehr zur Natur. Der Gedanke hat aber eigentlich keine Substanz keine Eigenschaften, die bringt nur der Mensch durch Glaube, Interpretation, Suggestion hinein. Hier wird die kleinste Wahrscheinlichkeit zur größten gemacht.

Was könnte der Ästhetik bei Tieren zu Grunde liegen, einschließlich des Begriffes Geschmack basieren auf den Wahrnehmungs-Sinnen, wenn bspw. Pflanzen chemische Abwehrstoffe entwickeln, die ein Unwohlsein bei bestimmten Tieren auslöst und somit ein Training von Abwehrmechanismen ist, um sich selbst zu schützen bzw. die Fortentwicklung zu sichern. Eine Giraffe z.B. die scheinbar schmackhaften Früchte, die aber aus der Sicht des Baumes noch unreif sind, da sie den Pflanzensamen nicht enthalten, nicht fressen aufgrund Abwehrstoffe die der Baum entwickelt hat. Sobald diese Abwehrstoffe nicht mehr produziert werden, schmeckt die Frucht und der enthaltene Samen kann verbreitet werde. Dem Schmecken, Geschmack liegt also eine Ästhetik zu Grunde – in der Kunst unterliegt dem Kredo alles ist Geschmackssache und somit scheint alles beliebig bzw. subjektiv. Ich versuche Ästhetik und Geschmack wieder materiell zu verankern, was es ja eigentlich auch ist als Erfahrungsgrundlage.

Analogie:-Kopfgeburt der Athene durch Zeus: Worum geht es da?

Der Geist, der Gedanke im Kopf wird durch die Geburt der Athene manifestiert, also wieder das Unsichtbare eine Verkörperung erfährt durch die Gestalt der Athene. Das ist die Metapher der Wissenschaft, des Wissens, die Welt über die Dinge zu erfassen, der Naturgesetze und deren Teilbereiche und eines eigenartigen Kunstverständnisses – so ist Athene auch die Göttin der Kunst und Wissenschaft. Was vom alten Kunstbegriff -ART- eigentlich techni heißt, also von Technik kommt, also auch Ingenieurwesen, das sich aber an die Gesetzmäßigkeiten der Toleranzräume halten muss, sonst funktioniert die Technik nicht. Dieses Maßstabs-System ist aber auf Nicht-Funktionieren aufgebaut, demgegenüber steht die natürliche Geburt, der wiederum heute ein einseitiges Realitäts- und Existenzverständnis zu Grunde liegt – die Geburt wird als Grundlage der Existenz gesehen – das Erfahrungs-Ich schafft eine Erfahrung über die Sinnes-Wahrnehmungen, obwohl diese Existenz-Grundlage aus der Sicht der Stoffwechsel-Bedingungen einseitig ist, was da als Verkörperung-Grundlage von Ich und Verständnis zusammen gebaut wird. Die Bestätigung des Ichs basiert auf Verschmelzung mit dem materiellen Körper, der nur innerhalb der Stoffwechsel-Bedingungen funktioniert.

Dem Begriff Geist liegt Information zu Grunde, der ist aber auch wieder ein Kunstbegriff.

Von den Naturgesetzen, von den Stoff-Existenz-Bedingungen her, leben wir in einer Art Höhle, die sich aber permanent durch die Naturkräfte materielle in der Gestalt verändert. Das Problem des Menschen kommt hinzu, der versucht diese Höhle zu deuten, sich Wissen anzueigenen – die wir Naturgesetze nennen. Diese liegen der heutigen Wissenschaft zu Grunde – diese Naturgesetze haben keinen Einfluss auf den Menschen. Dies ist zivilisatorisch entstanden – das Entstehen von Leben ist nur beliebig, zufällig und vlt. auch um sich von Gott los zusagen, um das selbstbestimmte Individuum-Verständnis von Freiheit, Souveränität, etc immer weiter auszubauen. Das man vorher  schon die Gestaltungskräfte der Natur Gott zugesprochen hat, der ja alles in seinem Allmacht-Verständnis erschaffen hat ist historisch verloren gegangen. Die Lücken, Widersprüche und das Paradoxe, das in diesem scheinbar selbstbestimmt-sein liegt existieren nicht (Tarnkappen-Philosophie, Metamorphose-Auseinandersetzung), obwohl das erdachte oder Erfundene gar nicht existieren kann, werden diese Tricks nicht entlarvt, dieses Gestaltlose mit dem materiellen Körper verschmolzene. Man meint man habe die Eigenschaften so zu sein, das zu dürfen und dabei das selbst Erfundene, was nicht Vorhandenes vorhanden gemacht wird, wird nicht handwerklich herausgearbeitet, weil man sich ja dann als Künstler der ein Kunstwerk gefertigt hat die Tarnkappe nicht zeigen möchte. Ach wie gut das niemand weiß, dass ich Rumpelstilzchen heiß, dass da meine Selbstbestimmtheit zu finden ist.

Die Tanglandschaft entsteht ohne den Menschen, dafür habe ich in der Schöpfungsgeschichte viele Beispiele bei denen es um Eigenschaftswirkungen geht, die das Funktionieren aufzeigen bzw das Nicht-Funktionieren, wenn eine neue scheinbare Funktionsgrundlage auch ganz neue Eigenschaften hervorbringt. Also wird das Unsichtbare, gestaltlose, Substanzlose materialisiert zu einer neuen Tragfähigkeitsebene von Eigenschaftsgrundlagen. So suche ich nach neuen Beispielen, wo die Eigenschaften noch etwas ursprüngliches, vom Menschen unberührtes haben, weil er da noch keinen Einfluss, Handlungswillkür (Einfluss suggeriert Handlungsobjekt, wie es auch der Silbe -um zu Grunde liegt – Umwelt, Umstand – die Natur wird zum Umstand gemacht – man ist als Mensch über einen Umstand erhaben – und der Natur wird die Kraft abgesprochen. Der Mensch spricht nicht mehr von Gefährdung, sondern von Bedrohung – er spricht von Abhängigkeit, aber es wird subversiv verwendet um sich seine Selbstbestimmtheit zu erhalten. Das zeige ich in der Schöpfungsgeschichte, wenn ich eine Glatteis-Fläche, die die Eigenschaft der Glätte hat, man kann hinfallen, vergolde, was die materiellen Eigenschaften und deren Funktionsgrundlage, Hinfallen, glätte, scheinbar wegnimmt, weil die Eigenschaften des Goldes, die ich auf das Eis übertrage, das Glatteis scheinbar stumpf macht, sodass man auf der Glatteis-Schicht tanzen kann. Gold steht ja auch für Reinheit, Ewigkeit – das Gestalt-lose wird mit Gold in Verbindung gebracht, der Mensch zieht sich die Tarnkappe auf. Mit der scheinbaren Tarnkappe, Des „Als Ob“, kann die Eigenschaften des Galtteises ignoriert werden und sogar darauf tanzen, als ob Sand auf der Eisfläche liegt. Kein Wunder, dass es Spaß macht sich die Tarnkappe aufzusetzen.

Haben wir eine Art Genetik der Verleumdung, der Täuschungsmechanismen, des Nicht-Erkennen_wollen, dass wir uns selbst zur Beute machen durch unsere heutige Weltanschauung. Wir haben scheinbar keinen natürlichen Feind mehr, die wir sowieso begrifflich platt, banal gemacht haben, um uns in unserer Selbstbestimmtheit immer weiter auszubauen. Tiere Leben im Beute-Jäger-Verhältnis – diese Eigenschaften haben sich beim Menschen verselbständigt, was schon mit dem Beherrschen des Feuers, der scheinbaren Beherrschung der Natur, dazu kamen dann noch die Grundlagen der Korruption – man erschafft sich einen Gott, den man dann durch Opferbringung gnädig stimmen kann, was mit den Naturkräften nicht möglich war. Diese Korruption findet man in  der Erlöser-Ideologie wieder – man setzt sich also die Tarnkappe auf, um nicht zu erkennen, dass man zur beute wird. Um die nochmal richtig Spaß zu  haben, Begehren des Immer-Mehr zu haben, was es aber in  einer endlichen Welt nichhhhht gebn  an. Es wer alle Tricks und Täuschungsmechanismen angewendet um der Jäger zu bleiben, bis alles Existenz-Grundlagen zerstört sind.

13. Juni 2016 Unsicher im Befinden wie weiter zu verfahren. Mein Gefühl sagt mir, dass mit der Documenta ist gelaufen. 4 Wochen keine Antwort ist einfach zu lang.

Möchte meine Ansprechpartnerin dort anschreiben und ihr sagen, dass ich bald in Berlin bin. Es ist eher unrealistisch noch ein weiteres Konzept zu zuschicken. Ich würde gerne mein bisheriges Konzept in einem persönlichen Gespräch mit ihr erklären.

Weiterhin liegt Ramonas Schwerpunkt auf den 3 Texten zum Buch: Einleitung, Klappentext, Summary. Der Text muss sich nun angeeignet werden und soll daraus entstehen und ergänzt werden.

Ich habe mir noch weitere Texte durchgeschaut und habe also viel Material zur Verfügung stehen.

6. Juni 2016 Wir leben dem Maulwurf ähnlich in einem Gänge-System- Zwei Arten von Handlungsverständnis -Aufbau des Buches- Ramonas Text: korrigiert! Aufbau des Buches

- Titelbild

- Planet Erde

- gesamte Betrachtung durch das Gehirn, verschiedene Bilder mit der Frage was bezweckte ich damit?- Gehirnsplastische Reflexion

These: Wir Leben inhärent in einer plastischen Welt (physikalisch, chemisch).

Fragestellung: Wie kann man vom unmittelbaren Augenblick einer Handlung und deren Entscheidungsgrundlage ein modellierendes Abbild schaffen? → Mittelwert, optimaler Wert, innerhalb des Toleranzraums. Das Abbild müsste die permanente Veränderung der Zeit (Gegenwart/Zukunft) zeigen. Wie schaffe ich das?

Wir leben dem Maulwurf ähnlich in einem Gänge-System, das Höhlen miteinander verbindet – das nenne ich den inhärenten Zustand (Analogien: Bastelladen). Verschiedene Tragfähigkeit-Schichten werden wie die Erdschichten beim Erdbeben durcheinander gewirbelt. Da muss sich nun der Maulwurf hindurch wühlen, ist dabei aber der Gefahr ausgeliefert sich eine eigene Welt zu schaffen und diese durcheinander gewürfelten Schichten  Welt in seine Ordnung bringen zu wollen → dieses komplizierte Bild muss ich noch schaffen.

- Bilder im Gehirn: Zwei Planeten Erde im Kopf repräsentieren zwei Arten von Bewusstsein, von Willen, von Handlungsgrundlagen oder Weltverständnis. Zwei Arten von Handlungsverständnis zeigen den Unterschied zwischen den materiellen Bedingungen des Stoffwechsels oder der Naturgesetze und deren permanente Veränderung durch die Handlungsweise und den Konsequenzen einer Handlung, mit denen man sich nicht beschäftigt. Das Thema verarbeite ich im Konzept der Bühnenrepräsentanz, die eben die skulpturelle Weltverständnis spiegelt. Die Schizophrenie der Skulptur und Plastik muss hier deutlicher erarbeitet werden.

- Weiteres Bild im Gehirn: Mörder, Selbstmörder - das selbstzerstörerische Abbild dazu ist ein Eindringen, ein Einstechen ins eigene Gehirn durch Arbeits-/Denkwerkzeuge, was natürlich den Tod nach sich zieht. So muss man sich nicht mit den Handlungskonsequenzen beschäftigen.

Frage: Was haben wir im Gehirn?

Nur das ist fähig die Selbstreflexion zu all diesen Problemen von Interpretation bzw. unterirdisch in einem Gänge-System wie ein Maulwurf herum zu wühlen ohne zu wissen wer man ist.

Analogie: Damoklesschwert, Betonklotz, die Pandora, also das Thema der Mystik. Dabei geht es um die Rückgängig-Machung von der Geburt der Athene aus dem Kopf von Zeus, aus der das heutige Kulturverständnis abgeleitet wird im Gegensatz zum plastischen Kulturverständnis, das aus der natürlichen Geburt ableitbar wäre. Auch die Freiheit des Menschen wird von der Kopfgeburt Athene abgeleitet. Bildlich dargestellt ist eine künstliche Frau aus der die Pandora entsteht. Der Mensch, als Astronaut dargestellt, verhärtet zum Betonklotz, baut Wehrmauern auf.

Dieses Thema wird dann in der Schöpfungsgeschichte nochmal aufgegriffen, indem ich in der Tanglandschaft arbeite und den Betonklotz mit Wasser unterspüle.

- Weiteres Bild im Gehirn: Der Mensch auf der Intensivstation oder Quarantänestation, in dem dann auch das Tier liegt oder liegen muss, wenn es krank ist. Oder ist nur der Mensch krank? Wo liegt das eigentliche Problem im Gehirn? Ist das Gehirn krank?

- Bühnenhintergrund oder der Kulisse mit Requisiten, die man bei der Handlung verwendet: Frage: Ist der Mensch ein Schauspieler und spielt nur mit seinen Lebensverständnis eine Rolle um Erlöser-Ideologien zu verfolgen?

Hierzu müssen noch weitere Texte erarbeitet werden. Hinter diesem Schauspiel, hinter dieser  Fassade verbirgt sich scheinbar eine geistige Inhalt von Recht und Authentizität. Das kann mit dem Bild einer Echsenzelle beschrieben werden, bei der die Bedrohung Grundlage ist. Es wird voraus gesetzt dass die Handlungsweise auf die Darstellung einer selbstbestimmten Person aufgebaut ist und zu Erlöser-Ideologien führt.

- Weiteres Bild: Die Schlange im Wasser , die Schlange im Theater und deren Widerstandsauseinandersetzungen.

Frage: Was davon müsste in einem Theater stattfinden? Oder ist das ein Bild das mit nur mit einem  Imagination-Verständnis behandelt werden kann?

Worin lebt das Tier? Wie im Theater und handelt es da drin? Welches Maßstabsverständnis der Orientierung und Vorbild für den Menschen liegt in diesem Zustand der Tiere?

- Das Atelier im Kopf:

Frage: Kann Zerstörungspotenzial des Menschen durch die Beschäftigung mit der Kunst aufgelöst werden?

Skulptur/Plastik, das  Kunsthandwerk an sich wird genutzt um sich die Welt anzueignen und sich als Künstler zu respektieren.

Dreieck des Kunsthandwerks:           Modell                      

                       Fertigung, Berührung             Konzept (Vorstellungen, Inspiration)

Die Fertigung, die Person als Künstler, die Reflexion im Künstler muss noch klarer herausgearbeitet werden.

Das Dreieck symbolisiert durch die Figur des Menschen , die einer Leinwand gegenüber steht und deren Hände ein Kunstwerk formen innerhalb der in dem Dreieck entstehenden Wechselwirkungen. Die Frage kommt auf was für ein Kunstwerk entsteht, wenn das Modell, die Fertigung und das Konzept skulpturhaft, also außerhalb der Naturgesetze, der Stoffwechsel-Existenz-Bedingungen entsteht.

In meinen Bildern geht es darum wie sich die Wechselwirkungen des Dreiecks auf den Künstler und sein Kunstwerk auswirken, wenn das Dreieck innerhalb der Stoffwechsel-Existenz-Bedingungen, der Naturgesetze steht. Viele weitere Bilder ergänzen diesen Zustand, Vorgang und Prozess der Entstehung eines Kunstwerks basierend auf dem Dreieck des Kunsthandwerks.

Frage: Wie müsste das Werk nach diesem Vorbild aussehen oder gestaltet werden? Welche Handlungsweise ist zu wählen?

Die Leinwand als Analogie zum Dreieck kann sich mit substanzlosen Begriffen wie das Nichts, das Nicht-Vorhandene, das Unvorstellbare, die Ewigkeit, das Unbegriffliche oder Unbegreifliche auseinandersetzen.

Welche Art von Kunstwerk entsteht so? - Es entsteht nur scheinbar Substanz, nur scheinbar Verschmelzung, nur scheinbar Möglichkeiten, doch es ist alles nur erdacht und erfunden. Dies  will ich entlarven. So entstehen auch Religionsideologien, Konstrukte werden durch allerlei Tricks mit dem materiellen Körper verschmolzen. So entsteht die Vorstellung der selbstbestimmten Persönlichkeit und deren Souveränitätsabwehrmauern und Immunität-Verständnis.

Darstellung und das Spiel mit Requisiten auf der Bühne kann ja nur mit Täuschen,Tricksen oder Illusionen zu tun haben, wenn man glaubt so das Widerstandspotenzial der materiellen Welt und deren Ordnungs- und Regulativstrukturen, Maßstab-Systeme und Pendel-Systeme aushebeln oder überlisten zu können. Glaubt man gegen die Naturkräfte angehen zu können, so kann man nur scheitern.

Analogien hierzu: Trichter – 2 Ebenen

– die eine Ebene ist im Mittelmaß, im Gleichgewicht, hier wird das plastische Kunstverständnis repräsentiert. Diese Ebene ist im Mittelmaß, sie ist ausgeglichen und angepasst im Toleranzraum.

- die andere Ebene handelt gegen die Natur und wird wie im Beispiel des Sandtrichters vernichtet, weil immer mehr Sand nach rutscht.

Frage: Wie kann man diesen Zustand vom Innewohnen, vom Modellieren einer Plastik abbilden?

(Bilder wiederholen in unterschiedlichen Sachzusammenhängen die Methode des plastischen Kunstverständnisses.)

- Schlange plus Betonklotz: Widerspruch – Leben in den Wechselwirkungen des plastischen Kunstverständnisses – Betonklotz, Astronautenanzug repräsentieren die scheinbar selbstbestimmte Persönlichkeit innerhalb des skulpturellen Kunstverständnisses.

Frage: Wo beginnt die Kunst? Beim Feuer beherrschen des frühen Menschen? Gab es da schon eine Auseinandersetzung mit der Kopfwelt oder dem Beginn der Abstraktion?

Analogien:  Grabbeigaben - Verarbeitung symbolisiert durch drei Menschen. Der eine ist tot der andere reagiert mit Empathie, Betroffenheit und Trauer darauf, und der dritte legt einen Betonklotz bzw. einen Stein zu den Toten. Beim dritten Menschen hat sich ein bestimmtes  Bild im Kopf, also ein Konstrukt, eine Abstraktion gebildet, um das Erdachte, die Vorstellung von etwas bestimmten zu erreichen und versucht mit dem Toten eine Korrespondenz aufzubauen. Doch dieses Gespräch mit dem Toten, der davon gar nichts mehr weiß oder mitbekommt ist eigentlich ein Selbstbetrug.

Welches Vorbild oder Modell im Gehirn brauchen wir, um diese Abstraktion, den Schein von Wirklichkeit, die Einbildung  nicht mit der materiellen Welt zu verwechseln? Man konstruiert sich da eine Substanz, die angeblich die Eigenschaften und Anlagen hat die Welt zu erkennen, aber die Grundlagen der Welterkenntnis sind und bleiben die Stoffwechsel-Existenz-Bedingungen, deren Toleranzräume, optimalen Werte und Pendel- und Maßstabssysteme, in denen implizit nicht nur ein Widerstandspotenzial vorhanden ist, sondern die auch die Energie des Lebens ermöglichen. Die Eigenschaften, die man zur Erkenntnis der Welt benötigt sind durch und in den Stoffwechsel-Existenz-Bedingungen geschaffen und nicht in den geistigen Konzepten und Konstrukten, die wir heute unter „Geist“ verstehen.

- Frage: Was haben wir im Gehirn beim Wellenbild? Was haben wir im Gehirn, wenn wir uns im Zustand der Wirklichkeit, also der Naturgesetze, im Wasser (in der Luft) erleben oder in der Tanglandschaft, in deren Toleranzraum? Wie können wir diesen inhärenten Zustand im Widerstandspotenzial plastisch begreifen? Das Gegenstück ist, ich sage ich bin frei im Wasser und ich muss nicht das Handwerkszeug erlernen, um mich in den Naturgesetzen, in den Stoffwechsel-Existenz-Bedingungen, also im Wasser zu bewegen. Behauptetet man sich im Wasser frei und selbstbestimmt bewegen zu können, ohne das für den Menschen geeignete Handwerk zur Fortbewegung im Wasser zu beherrschen, geht man unter. Diese Einpassung in den Toleranzraum, die Anpassung an die Optimalwerte des Wassers, sieht der Mensch nun als Gefängnis und verlässt sich lieber auf seine Selbstbestimmtheit und seiner Vorstellung von Wellen im Kopf. Auch wenn er sich selbst noch so viele Konstrukte, Abwehrschilder und Barrieren geschaffen hat, nützt ihm das gar nichts. Er geht unter, weil er sich nicht anpassen will bzw. meint über die materiellen Eigenschaften des Wassers bestimmen zu können, sich den Wellen und deren Eigenschaften widersetzen zu können. Diese Begriffe gehen von einem Subjekt aus, von einer selbstbestimmten Persönlichkeit und einem Konzept von Freiheit, das aber nur für den Menschen zu gelten scheint. Demgegenüber wird die Freiheit von Tieren, hier im Zusammenhang mit dem Wellenbild beispielsweise von Fischen, anders bewertet. Weltweit werden sie in Netzen gefangen und das Konzept Fisch, das der Mensch hat, unterliegt dem Nutzen, also Fische werden zum Nutzobjekt gemacht. Der Mensch kann ihnen also gar nicht die Freiheit nehmen, denn die hat ja nur exklusiv der Mensch und in diesem Fall hat er auch die Freiheit Fische auszurotten, denn der Mensch bewertet deren Existenz nach willkürlichen Vorstellungen über Freiheit und Existenzrecht. D.h. es geht darum wie wir die Welt durch das subversive, suggestive Verständnis von Ich und Persönlichkeit sehen und wie wir versuchen die Realität über die Dinge zu konstruieren, die gar nicht materiell vorhanden sind. Es geht um Selbstbestimmung und nicht darum ein Teil des Ganzen zu sein, sondern man ist selber eine Ganzheit und alles andere wird zum Teil.

Das Hauptziel dieses Buches ist die Auseinandersetzung mit der Bühnenrepräsentanz, dem künstlerischen Handwerkszeug und den Widersprüchlichkeiten zwischen den Skulptur- und Plastikarbeiten und deren unterschiedlichen Eigenschaften. Indem wir dem Planeten Erde gedanklich zur Skulptur machen oder ihm mit der plastischen Arbeitsweise nachgehen, erlernen wir das Kunsthandwerkszeug und das Dasein als Künstler. Das muss im Rahmen des künstlerischen Dreiecks geschehen und dessen Widersprüchlichkeiten in verschiedenen Bildern gezeigt und gegenübergestellt werden.

- Die Tanglandschaft, beispielsweise, deren Entstehen und zusätzlich mit Wellenmustern versehen, in der dann ein Schiff gestrandet ist durch die Naturgesetze zermahlen wird. Weil das Widerstandspotenzial, die Toleranzräume des Schiffes nicht eingehalten worden sind, wird es zerstört und aufgelöst. Diese Analogie steht auch für das Menschenbild und was passiert, wenn seine Toleranzräume und sein Widerstandspotenzial nicht berücksichtigt werden.

- Ähnlich zum Bild des Deichbaus und dem Dammbruch, steht dann das Bild des Menschen im Astronautenanzug. Beide verdeutlichen die scheinbare Immunität des Menschen, die er durch die Isolierung erzielen möchte. Dabei vergisst er aber die Stoffwechselbedingungen, was bedeutet, dass der Mensch im Astronautenanzug schon tot ist. Weil diese Immunität ja auch nur erdacht ist, das Erdachte repräsentiert, entstehen so verschiedene Arten von Vorgabebildern, die wenn man sich mit ihnen beschäftigt, die Widersprüche dieser scheinbaren Immunität vor Augen führen kann und die eigene Erkenntnisfähigkeit trainiert.

- Weitere Analogien: Menschen auf der Glasplatte - unter ihnen eine Felsen, geht also die Glasplatte kaputt, besteht das Risiko auf den Felsen zu knallen. Auch der Einbruch ins Eis, weil die Eisfläche zu dünn war dient als Beispiel. Hier wird also der Zweifel an der eigenen Erkenntnisfähigkeit gezeigt.

Die Antwortsuche findet in der Beschäftigung mit der Schöpfungsgeschichte und deren vielen Beispielen statt. Besonderes Augenmerk wird darauf gelegt, wie wir meinen die Welt zu sehen bzw. was sehen wir überhaupt durch das Gehirn oder was wird wie verarbeitet usw. Wir selektieren Ausschnitte unserer Welt, bemerken dieses Herausnehmen nicht, also das wir auch in der Erkenntnis der Welt nach einem Beuteschema handeln und uns die Welt über die Dinge aneignen. Das ist die Grundlage des Skulptur-Verständnisses. Auch der Mensch macht sich zum Ding, obwohl er nur ein Teil des Ganzen ist. Dies wird durch Begriffsnetzwerke oder andere Objekt-Netzwerke symbolisiert, z.B. im überspülten Felsen. Die Beschäftigung damit wird in vielfacher Form und in vielen weiteren Bilder als ein Dreieck symbolisiert bzw. durch ein größeres Loch z.B. im Gehirn.

Durch Wiederholungen der Objekte in verschiedenen Bildern und anderen Betrachtungsweisen, wird eine Methodik entwickelt, die bei der Betrachtung von (Vorgabe-)Bildern dann immer wieder zu neuen Bildern führt. Wellenbilder, Felsen, Tang, etc. dienen als Objekte der Wiedererkennung, diese Wiederholung führt zu anderen Bildern im Kopf bzw. soll sie zum Zweifel an der Erkenntnis führen und an dem, was wir da nachahmen. Es soll eine Sensitivität entwickelt werden Erscheinungen, die wir zu Wunschbildern und Konstrukten machen zu erkennen. Das Problem dabei liegt im Faktizitätsverständnis, also dass auch Ursache und Wirkung, all diese scheinbaren Gesetzmäßigkeiten, über ihr Potenzial hinaus, also außerhalb ihre Toleranzbereiches, verwendet werden um die Welt zu erklären. Die Sinneswahrnehmung wird einseitig bewertet und über anderes Potenzial und andere Bilder im Kopf kommt es zu Erkenntnissen, die nicht stimmig sind. Bei der Faktizität geht es auch um das Anfassen von Dingen und Objekten, wodurch man eine scheinbare Bestätigung dessen erhält, was vorhanden ist. Aber dabei gibt es dann wieder geistige Verschmelzungen mit Objekten, die nicht bemerkt oder herausgearbeitet werden. Und damit beschäftige ich mich.

Originaltext von mir diktiert: Also es geht auch um den Aufbau des Buches ihren Teile noch mal den Titelbild Planet Erde Gehirn/plastische Reflexion der These wir leben inhärenten einer plastischen Welt daraus ergibt sich die Fragestellung wie kann man vom unmittelbaren Augenblick deren Handlung und Entscheidungsgrundlage ein modellieren des Bild schaffen oder Abbild Abbild schaffen Handlung heißt immer Veränderung auch der materiellen Bedingungen ja richtig ich im Augenblick entsteht auch die Veränderung der Handelnde geschieht auch die Tat als die Handlungsweise und verändert damit auch die materiellen Existenzbedingungen von dir selber der Augenblick der Augenblick ist das jetzt im jetzt greife ich durch die Handlungsweise durch die Tat ich schubst dich jetzt und damit ist etwas anderes geschehen die Materie wird verändert ich schneide die Kartoffel kaputt oder ich vergoldete sie unten kann ich nicht mehr es Weise vergiftet ist schwierig für dich zu verstehen er und was sie fieses beschreiben kannst schreiben schreiben sonst einfach aus deinem Gefühl heraus geht die Veränderung der materiellen Bedingungen durch die Handlungsweise und hierzu will ich ein Bild schaffen Abbild wo er die Handlungsweise sich mit der Berührung also nur auseinandersetzt ich schneide mitten Messer eine Kartoffel also in diesem Fall Berühmtheit das Messer und das Messer berührt die Kartoffel und dadurch kommt die Verletzung einigten zustande oder die Handlungsweise hat oder mit Pinsel in der d.h. es geht dabei um über diesen inhärenten Zustand das wir gewissermaßen in einer Höhle in ein gängiges System wie beim Maulwurf wird leben beim modellieren gehört irgendwie noch Mittelwert oder optimaler Wert dazu ist aber nun Klammern weit beim weiteren Teil oder weiteres Bild ist hier jetzt Planet Erde mit mit der Fragestellung haben wir zwei Planeten Erde irgendwie im Kopf oder zwei Arten von Bewusstsein und dementsprechend willens und Handlungsgrundlage? In Klammern die spätere Bühnenrepräsentanz Erklärung was dann der Skulptur Welt zu Grunde liegt deren Schützen Schizophrenie zur klassischen Welt basteln Laden deren verschobenen Tragfähigkeitsschichten hier siehst du jetzt ein Bild war er dass der Mensch sich nur eine selber tötet durch diese zwei Konstruktion oder Interpretationsgeständnisse und ich drücke es mit der berühmten Hymne mit gewissermaßen mit dem Eindringen aus mit dieser Berührung lesen schwer zu sehen hier sind Kugelschreiber zu sehen ist der Modell ihr statistisch Ehre zu sehen also das Messer oder der zeige Fingern erwischt bestechen uns gewissermaßen selber in den Kopf hinein zu töten bis das nächste Bild ist halt was haben wir da einen Kopf im Gehirn und hier siehst du ein Bild wo ein guter Mensch siehst du hier kaum Halt erkennt so aus aus dem kosmischen Geschehen nicht herauskommt neuer sie müssen deutlicher das nächste Bild zeigt Damoklesschwert einen Betonklotz und die Pandora mit dem Unheil die Dose der Bill d.h. wir sind jetzt einig im Teilbereich des mystischen Denk gerade es geht hier aber um die Auseinandersetzung oder Rückgängigmachung von Zeus Geburt der Athener aus der irgendwie dann die Freiheit des Menschen abgeleitet wird das führt zu einer künstlichen Frau Pandora eigentlich der Mensch aber im Astronautenanzug ist im verhärteten Betonstein und in der Schöpfungsgeschichte wird der Beton Betonstein von einem von dem Widerstandsauseinandersetzungen die durch das Tanklandschaft symbolisiert wird in dem ich dann damit Wasser arbeite das nächste Bild was wir sehen ist die Vorarbeit der Schöpfungsgeschichte das nächste Bild was wir sehen ist dann in der der Mensch in der Intensivstation auch die Frage muss das Tier auch in der Intensivstation oder oder Quarantänestation oder ist unser Gehirn krank usw. das nächste Bild zeigt eine Bühnen Bühnenhintergrund ist der Mensch also ein Schauspieler und spielten nur in seinem Lebensverständnis eine Rolle um dann letzten Endes seine Erlöserideologien als Ziel zu verfolgen zu können usw. hierzu müssen weitere Texte erarbeitet werden muss es auch schon zu dieser Bühnenrepräsentanz Auseinandersetzung blieb die Schlange die man hier im Wasser sieht auch im einen Theater Imaginationsverständnis? Oder wo drin lebt das Tier nicht hier drin ein Maßstabsverständnis der Orientierung, Vorbild für den Menschen der nächste Bereich ist das Atelier im Kopf ist dieses diese dieses Zerstörungspotenzial was da an den Menschen durch die zwei Plastik durch die durch die zwei Kunstformen von Plastik und Skulptur eher aufzulösen indem der Mensch sich mit Kunst beschäftigt? D.h. mit dem Handwerkzeug der Kunst sich die Welt anzueignen und so als Autor die Verantwortung für sein Kunstwerk zu übernehmen. Beim Handwerkszeug des Künstlers geht es immer um ein Dreieck von Modell, Konzept von Vorstellungen die der Inspiration zu Grunde liegen also den Kopf dann das Gehirn und der weitere Bereich ist dann die Fertigung die Berührung Auseinandersetzung mit dem Handwerkszeug wird dann das Kunstwerk hergestellt dieses Dreieck wird symbolisiert in der Figur des Menschen demgegenüber eine mal Wand steht und seine Hände halt das Kunstwerk Formen durch diese drei Wechselbefehle Wirkungen in den Bildern selber sieht man dieses Dreieck jetzt das Vorbild sind die Naturgesetze also die Stoffwechselbedingungen usw. und das Werk ist damit die Fragestellung wie müsste es aussehen danach nach dieser Vorstellung oder Vorbild nach diesem Vorbild das Vorbild also diese Leinwand als Analogie zu diesem Dreieck kann sich aber auch mit substanzlosen Begrifflichkeiten wie das nichts also das nicht vorhandene oder das unvorstellbare eigentlich auch wie Ewigkeit also das unbegriffliche oder unbegreifliche auseinandersetzen wodurch eine Substanz scheinbare Substanz entsteht von etwas an Möglichkeiten obwohl alles nur erfunden ist erdacht und zur was da den Religionen oder Ideologien dann zu Grunde liegt in dem Konstrukte verschmolzen werden mit dem materiellen Körper beispielsweise und so entsteht die selbstbestimmte Persönlichkeit deren Anteile von Darstellung man scheinbar nur mit Requisiten spielt auf eine Bühne ist kann nur eine Illusion sein wenn man glaubt so das Widerstandspotenzial in der Materiewelt zu überlisten. Wenn man glaubt das man gegen die Naturkräfte ging angehen zu können dann kann man nur scheitern hierzu die Analogie des Trichters mit seinen zwei Ebenen deren Eigenebene im Gleichgewicht im Mittelmaß ist und deren weiteren Ebene halten gegen die Natur zu handeln sich beschäftigt die Frage ist somit wie kann man abbilden diesen Zustand von innewohnen modellieren deiner Plastik ein weiteres Bild zeigt die Schlange und einen Betonklotz es geht um die Frage was HR wo beginnt die Kunst beim Feuer beherrschen und geht es da schon um eine Kornfeld Auseinandersetzung welche Analogie oder Beispiel gibt es zu den Grabbeigaben und deren Verarbeitung symbolisiert durch drei Menschen oder eine tot ist der andere Empathie empfindet und der andere ein Betonstein zu den Toten legt und somit der eine Mensch eine bestimmte Vorstellung alleine für sich im Kopf hat also die Abstraktion das Konstrukt das erdachte usw. obwohl der der Tote gar nichts mehr davon hat welches Vorbild brauchten wir also im Kopf im Gehirn um nicht die Abstraktion also der Schein von Wirklichkeit auf die Einbildung usw. nicht zu verwechseln mit der materiellen Wirklichkeit d.h. die Grundlage dabei ist die Stoffwechsel Access die Stoffwechsel Existenzbedingungen und deren Toleranzräume das hat also damit das Wellenbild in diesem Zustand von Wirklichkeit im Wasser zu erleben damit zu tun die Tanklandschaft der Toleranzraum oder in die man sagt ich bin einfach frei im Wasser weil ich selbst bestimmten Atemmauern habe und dann untergeht wenn man sich nicht anpassen will obwohl diese Begriffe schon immer wieder von einen Subjekt ausgehen und dadurch entsteht ein fehlendes Verständnis. Demgegenüber die Tiere beispielsweise die Fische weltweit in Netzen gefangen werden als nutzen Konzept die Fische ja nur ein Objekt sind und daher den Fischen man auch die Freiheit nicht nimmt bzw. es bald auch überhaupt keine Fische mehr gibt weil der Mensch meint die Freiheit zu haben das tun denken und bewerten so zu können. D.h. es geht darum wie sehen wir die Welt durch ein subversives Suggestion von ich und Persönlichkeitsverständnis usw. und nicht mit wirklich ist so beschäftigt sich das Buch weiter als Hauptteil mit einer dünnen Repräsentanz Auseinandersetzung mit dem Handwerkszeug und Widersprüchlichkeiten der Skulptur Arbeit und des klassischen in dem wir dem Planet Erde selber im zur Skulptur machen gedanklich oder mit der plastischen Arbeitsweise. Dabei geht es um das Dreieck künstlerische Dreieck und deren Widersprüchlichkeiten in verschiedenen Bildern dann sieht man die Tanklandschaft deren Entstehen und Zusammenhänge zu Wellenmustern in dem ein Schiff dann gestrandet ist und durch die Naturgesetze vermahlen wird d.h. deren Widerstandspotenzial wohl beim Schiff Toleranzräume nicht eingehalten wurden und deshalb halt zerstört wird ein ähnliches Bild gibt es bei einem Deichbruch demgegenüber Astronautenanzüge für Immunität scheinbare Immunität durch Isolierung sich der Mensch anzieht als dieses sind die verschiedensten Arten von Vorgabebilder wo man durch die Beschäftigung Widersprüchlichkeiten sich selber vor Augen führen kann in weitere Analogien der Mensch auf einer Glasplatte dicht unter ihm ein Felsen oder bricht in ins Eis ein. Die Antwortsuche liegt in der Beschäftigung der Schöpfungsgeschichte deren vielen Beispiele ein besonderes Augenmerk liegt wiederum darin wie wir die Welt sehen meinen oder wollen in dem wir einen Ausschnitt aus der Welt selektieren herausnehmen das aber nicht bemerken als Beuteverständnis zu verstehen ist wenn wir uns die Welt über die Dinge aneignen das ist die Grundlage des Skulpturverständnisses in dem der Mensch sich selber zu einem eigenen Ding macht obwohl er nur ein Teil ist symbolisiert im Netzwerk oder symbolisiert im überspülten Felsen deren Beschäftigung in vielfacher Form durch ein Dreieck symbolisiert bzw. durch ein größeres Loch dabei tauchen immer wieder Wiederholungen auf den Objekten ein weiteres Bild wie sieht das anders aus in den Wellenbildern wo die gleichen Wiederholungen zu anderen Bildern führen Neuer Text von Ramona

Es geht nun um das Problem der Struktur bzw. der Strukturierung bei mir, was noch alles, habe ich als Handikap oder nicht?[2] Plattner[3]  [4]

Unter welchem Zeitdruck stehe ich? Auf was müsste ich reagieren? Und auf was reagiere ich wie, auf diese ungewisse Situation der eigenen Inszenierung?-Zeitplanung dazu: In drei Wochen eventuell schon früher nach Berlin bzw. falls Documenta Interesse hat auf mein Buch vorzustellen bzw. Beweisführung meiner Thesen, usw. [5]  

Inhaltlich geht es um eine Stoffwechselphilosophie was aber eigentlich keine Philosophie mehr ist, also auf Konstrukte, Glaubenssätze oder Erkenntnisgrundlagen, Erklärungsversuche aufzubauen sondern um naturwissenschaftliche Grundlagen von physikalischen und chemischen biologischen Zusammenhängen und deren Realität und Wirklichkeitsbestimmung die da dem Stoffwechsel als Existenzbedingungen zu Grunde liegt unter anderem.[6]  [7]

Nicht weiter korrigiert Text: Das Buch künstlerisches Denkwerkzeug des dritten Jahrtausends soll mein Lebenswerk nicht nur zusammenfassen, sondern auch seine Methodik, Programme und Theorien Beweishaft vorführen bzw. auch den Beweishaftbeweis antreten dass dies auch in meinem ganzen Lebenswerk schon in all seiner Klarheit zu Grunde liegt. Was ich da aus der Intuition, oder Inspiration dann alles entwickelt habe.

Von mir Zusammenfassend wobei ich hier schon anfangen mit Fußnoten zu arbeiten[8] -worum geht es bei meiner Arbeit mit Methoden, Programmen, usw. Was liegt da also meinen Vorstellungen usw. zu Grunde. Oder warum ist mein Lebenswerk insgesamt entstanden? Usw.

Dass ich der Meinung bin das jegliches Demokratie Verständnis bzw. menschliche Vernunft gedacht über die jetzigen gesellschaftlichen Disziplinen nach meiner Meinung versagt. Deshalb müssen wir alles noch mal neu denken durchdenken wer der Mensch überhaupt in dieser Welt ist. Bzw. ab wann beginnen Konstrukte, Glaubenssätze usw. Die irgendwie nicht stimmig sind und ein zerstörerisches Potenzial da drin liegt der eigenen Lebensbedingungen, die nach meiner Meinung immer mehr zunehmen werden und das immer schneller. Weil der Mensch in ein Widerstandspotenzial eingreift[9] Bzw. dieses Widerstandspotenzial in seinen Konsequenzen verdrängt oder auch nicht erkennen will einschließlich die Naturgesetzlichkeit wieder drin liegt in den Konsequenzen nicht zu erkennen. Die Gründe und Ursachen sind: Aus Dummheit, oder macht oder Herrschaftsinteressen oder Gott Ergebenheit usw.[10]  In seinem Realität oder Wirklichkeit Verständnis oder vielfältigsten Seinsverständnis und deren Wiedererkennung beinhaltet irgend eine Problematik die jetzt in die Katastrophe führt. Daraus ergibt sich mein Erkenntnis Ansatz sich über Naturgesetzen also die wahre Realität in der wir leben, d.h. physikalisch chemisch biologisch einschließlich von Raumzeit Verständnis. Was für eine Art äußerste Wahrheit und Gewissheit steht darüber an das Menschenbild heranzugehen oder dadurch. Dieses Leben im inhärenten innewohnenden Zustand d.h. im kosmischen Geschehen besonders für den Menschen interessant das er im innen wohnenden Zustand Situation oder Verhältnisse oder Geschehensprozessen in der Atmosphäre auf dem Planeten Erde somit innewohnt vorhanden ist. Dabei wird der Zustand des innewohnen permanent durch die Dynamik Bewegung und Wechselwirkungen verändert[11] Diesen Zustand von Gegenwart und eigentlich schon im Augenblick der Veränderung und somit in der Zukunft zu leben in einer dreieinhalbdimensionalen Welt von Zeit in dem die Handlungsweise des Menschen genauso zu Konsequenzen führen kann wie auch jegliche Naturgesetzmäßigkeiten und deren Wirkungen. In diesem innewohnenden Zustand entsteht also das Leben, die Lebendigkeit soll das funktionieren oder nicht funktionieren. Dabei ist der Körperorganismus nur ein Teil in den Stoffwechsel Bedingungen als Ganzheitlichkeit was dem dann zu Grunde liegt. [12]   D.h. das Problem liegt darin dass der Mensch aus seinem Organismus,  keine Energie, keine Kräfte keine Wirkungen aus sich selber entwickeln kann. D.h. es geht hier um Abhängigkeiten[13]   Dabei geht es um die natürlichsten Zustände die den Stoffwechselbedingungen zu Grunde liegt, schreibt man das? Wenn wir solchen Körperorganismus haben, usw.

Wir leben innerhalb der Stoffwechsel-Existenz-Bedingungen und der Mensch ist eben nur ein Teil des Ganzen. Der Mensch konstruiert bzw. erfindet sich selbst zum Kunstwerk, über begriffliche Netzwerke im jetzigen Kommunikationsverständnis - das nenne ich Kunst, bzw. der Mensch wird zum Künstler seines eigenen Seinsverständnis.

Die Frage ist nur um welches Kunstwerk und Künstler sein Verständnis liegt menschliches Seinsverständnis zu Grunde, aus der Naturgesetzlichkeit abgeleitet und wahrscheinlich auch aus der Gehirnverarbeitung geht es um ein Plastiker/Bildner sein also um ein plastisches Verständnis der Welt zu sein.? Und nicht das er ein Skulptur ist seiner selbstbestimmten Persönlichkeit Ableitung von heutigen Mensch sein.

Der Mensch ist Künstler und Kunstwerk zugleich durch die Interpretation von Welt und deren verwechseln von Konstrukten, usw. mit naturgesetzmäßigen Realitäten oder Wirklichkeiten[14]

Und macht sich zur Skulptur, deren Eigenschaften eine Skulptur zu bearbeiten zu Grunde liegt das heißt auftragen, ankleben, und abschlagen all das was man meint zu brauchen, nutzen zu können, bzw was man nicht braucht halt dann abzuschlagen. Was da diesen Kunstwerk Skulptur menschlichen Seinsverständnis der heutigen scheinbaren selbstbestimmten Persönlichkeit und deren Freiheitsverständnis zugrunde liegt. Usw.

Der Mensch ist also Künstler der unterschiedlichsten Arten von Kunstdisziplinen ist.[15] Und der Mensch muss sich so nur wieder erkennen, der ein plastisches Kunstverständnis hat, also durch Interpretation der Welt, des Nicht-Wissens von allem, in diesem Zustand leben wahrscheinlich die Tiere. Das Gehirn ist plastisch aufgebaut und kann dadurch die Reflexion der Welt erkennen, dass der Mensch in einer Durchdringung oder Eindringung lebt, der die Stoffwechsel-Existenz-Bedingungen zu Grunde liegen. Also leben wir nicht in einer konsruierten, abstrahiertren Dinge-Welt mit dem Menschen als Künstler seines Selbst, sondern in einer plastischen, materiellen Welt inner halb der Toleranzräume die Leben ermöglichen.

Im Skulpturverständnis werden aber die naturgegebenen Toleranzräume und Referenzbereiche über- oder unterschritten durch Wunschinteressen oder Glaubenssätze, Begehren, Wille, Herrschaft, Macht Ideologie des immer mehr bekommen was es aber nur als Abstraktion oder als idealistisches Begriffsauslegungsverständnisses gibt das heißt nur in der Vorstellung (dieses an sich von Kant gedacht nur in der Vorstellung gibt und nicht in den Naturgesetzen usw..

In einer plastischen Welt von Wechselwirkungen und deren Eigenschaften und nur damit ist unser Gehirn kompatibel, muss sich der Mensch aber nun mit der Schizophrenie dieser zwei gegenüberstehenden Kunstverständnisse auseinandersetzen, im Gehirn bzw. In der Zivilisation die diese zwei ambivalenten, gegenüberstehenden Kunstwerke oder Erklärungsversuche vom Menschsein erst hervorgebracht hat.

Während dem Skulpturverständnis das Konstruierte, Selbstbestimmte, Konditionierte zugrunde liegt und der Begriff der Freiheit menschlichen Handelns in die Absolution getrieben wird, verhilft das Plastikverständnis zur Entlarvung von Täuschungen, in dem Freiheit menschlichen Handelns nur innerhalb festgelegter Toleranzräume und Referenzbereiche pendelt, ohne die Grenzen zu überschreiten. Der Mensch existiert also in einem inhärenten Zustand, in einem innewohnenden Zustand innerhalb der Toleranzräume der Stoffwechsel-Existenz-Bedingungen.

Eine Zusammenfassung ohne Korrektur nur durch Mikrofon abgebildet. Später eventuell rausnehmen. [16]

Begriffserklärungen/Glossar: Mein persönlicher Eindruck ist, dass die Vielfalt der Begriffskonstruktionen und die Komplexität der begrifflichen Netzwerke, wie sie im heutigen Kommunikationssystem verwendet werden, möchte ich auflösen. Viele Begriffe die wir als natürlich empfinden sind erdacht und in einem Diskurs erschaffen worden. Viele verschleiern die Schizophrenie, das Doppel-Gesicht von Geist und Materie.

- Das Leben in den Naturgesetzen

- in der Weltformel

- innerhalb der Toleranzräume

- Deutungsproblematik, Interpretation der Natur – Entstehung einer Höhlenwelt als Faktizitätsgrundlage – Erdschichten werden durch Erdbeben verwirbelt, sodass es schwierig wird eine tragfähige Schicht zu haben, auf der man stehen kann

- Leben in der Tanglandschaft als Trainingsmodell

- Widerstands-Potential in seinen regulativen Prozessen erfahrbar zu machen, durch plastisches Modellieren

- Gegenwärtigkeit-Grundlage wird durch Handlungskonsequenzen sichtbar gemacht

- In der Tanglandschaft sieht man die permanente, allgegenwärtige Veränderung der Natur, die gleichzeitig eine Struktur, ein System hat, das ich mit der Weltformel in Verbindung bringe

- Mensch muss die Welt permanent verändern, muss aber auch verantwortungsvoll handeln und sich der Konsequenzen seines Handelns bewusst sein, sodass es Handlungsfreiheit nur innerhalb der Toleranzbereiche der Naturgesetze geben kann

- Tanglandschaft ist auch ein Katharsis-Objekt – die materielle Struktur und die schwierige Tragfähigkeit dieser Landschaft, die dauernd unterspült wird zeigt die schwierige Definition einer menschlichen Existenzgrundlage

- Skulptur-Eigenschaften werden gedanklich auf Tanglandschaft gesetzt – Funktionieren, Existenz ist auf scheinbare Selbstbestimmung aufgebaut

- durch den Vergleich müsste klar werden, dass beides nicht zusammen geht – sondern um das Entlarven von Magie, Trickserei, Mystik – es wird versucht dies in der Tanglandschaft zu verschmelzen, wenn die Tanglandschaft den Körper repräsentiert

- authentisch, echt sein, Identität als Grundlage einer Existenzberechtigung als selbstbestimmte Persönlichkeit und deren verschiedene Ebenen – Begriffe ergänzen und stabilisieren sich gegenseitig und werden beim Draufsetzen auf die Tanglandschaft unterspült bzw. weggespült

- Bühnen-Handlungs-Verständnis, unsichtbarer Schutzanzug, Tarnkappe müsste selektiert werden gefiltert werden um zur Läuterung zu führen

- Tanglandschaft als Folie, Membran die aufgebrochen wird analog zu dem Aufbruch der Schutz- und Isolationsmauern des Menschen

- Neudefinition des Menschen im Mittelpunkt der Weltbild

- suggestives, subversives der selbstbestimmten Persönlichkeit steht im Mittelpunkt der Welt, muss ersetzt werden von einer Existenzberechtigung durch Geburt und Ich-Erfahrung, das Tabu der Suggestion des Ich muss durchbrochen, aufgebrochen werden – Um-Welt – das Individuum im Mittelpunkt der Welt, wobei Individuum nur individuelle Signalerkennung bedeutet (Robben-Mama kümmert sich nur um Baby dessen individuellen Schrei sie erkennt). Individuum hat nichts mit Ich, Charakter usw. zu tun, d.h. wir simulieren uns zu etwas anderem als was wir sind. Deutlich wird dass der Mensch nur Teil des Ganzen ist, wenn ich ihn in die Stoffwechsel-Existenz-Bedingungen stelle.

Struktur[17] Weitere Aufgabenstellung:[18] Philosophie des Buches ist die der Stoffwechselbedingungen, denen die biologische, chemische, physikalische Gesetzmäßigkeit der Naturgesetze vorliegt. In dieser Ganzheit der Naturgesetze ist unser Körper/Organismus nur ein Teil. Ergänzung: Es geht hier um molekulare Verbindungen und somit um die unterste Nahrungsketten-Ebene, die das menschliche Sein definiert. Das Problem liegt zusätzlich darin, dass unser Körper keine Energie selbst herstellen kann, sondern die Ganzheit der Stoffwechsel-Bedingungen dazu benötigt, er sonst nicht funktionieren kann. Alles andere ist nur erdacht – nur Kunstwerk. Es geht also um Funktionieren und Nicht-Funktionieren des eigenen Stoffwechsels bzw. den Erhalt der Stoffwechsel-Bedingungen. Nicht-Funktionieren heißt also krank zu sein bzw. tot zu sein. Alles andere ist außerhalb dieses Bereiches und ist Kunst. So wird der Mensch u.a. zum Künstler und muss die Welt der Stoffwechsel-Bedingungen integrieren.

Das Problem, dass jetzige Geburts- ichs- Erfahrungs,- Bewusstseins- Seelenverständnis was mit den Stoffwechsel-Bedingungen verknüpft ist baut auf ein Kommunikationssystem eines Begriffsnetzwerkes von Bewertungen auf. Eine Welt entsteht, in der die Dinge eingebunden sind.  Wir meinen die Welt über die Dinge zu erfassen und können das Problem das den Dingen zugrunde liegt gar nicht erfassen. Von den Stoffwechselbedingungen her leben wir in den Wirkungen (z.B. Medizin  heißt dann Wirkungsmedizin), dabei geht es um den Begriff Stoff/Substanz. Auch das soll im Buch nachvollziehbar sein. Die Stoffwechsel-Bedingungen werden in ihre Teile zerlegt, es wird die Verschmelzung beschrieben, aber die einzelnen Teile und ihre Wirkung verliert man aus den Augen. Das Handwerkzeugs des Mediziners versucht das Problem wieder zu lösen, also ein ganzheitlichen Ansatz zu verfolgen.


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[2] Wie sieht die Gliederung aus um einen Überblick über die Arbeitssituation zu bekommen aus, bzw. damit sie mich in meinen Handicaps unter anderem Perfektionismus zu haben unterstützt. Ramonas Kommentar und Bewertung meiner Handicaps -Aufgabenstellung ist eine Ergänzung bzw. Kontrolle der Strukturierung meiner Texte. Erkennen von Fehlern in der Struktur ist äußerst problematisch bei mir.

[3] So könnte ich mir vorstellen, vor dem offiziellen Ausstellungsbeginn einer Performance zum Thema: „ Der leere Raum, das  Nichtvorhandensein als Beginn der Kunst“ nachzugehen. Ich selbst habe mehrere künstlerische Performative-Projekte aus der “Beschäftigung mit einem nicht gestalteten Medium (Leerraum oder leere Schultafel oder leeres Blatt Papier)“ heraus entwickelt. (Siehe Anlage, Environment Performance Kunsthallen Ratzeburg-Berlin 1992- 1993 Dokumentations-Heft)

Als gelernter Maschinenschlosser, der schon als Kind im Naturschutz tätig war, der meine Beschäftigung mit Kunst zu Grunde liegt, welche im Kontext der Prognosen der Club of Rome Studie 1973 stand. Fragte man sich in der Kunst: Kann Kunst die Gesellschaft verändern und kann ich dieses jetzt (siehe Documenta Konzept) beweisen?

Dem liegt zugrunde eine lebenslange Forschungsarbeit zum Thema: Warum verändert der Mensch nicht sein Denken- und Handlungs-Verständnis und beschäftigt sich nicht mit diesen radikalen Konsequenzen, die sich aus dieser existenziellen Gefährdungslage ergeben? Meine These hierzu: das Denken hat sich im Laufe von Jahrtausenden immer mehr von der Naturwahrnehmung entfernt und beides ist nicht mehr miteinander kompatibel. Das Gehirn arbeitet mit Vorgaben, die zunehmend aus einer vom Menschen geschaffenen Welt stammen. Das führt zu einer Gefährdung durch darauf bezogene Bewertungen als Handlungsgrundlage. Es müsste permanent überprüft werden, was der Urteilsfähigkeit zugrundeliegt, um das Handeln auf eine reale materielle Stimmigkeit auszurichten, die dem Planeten Erde und auch unseren Körperorganismus durch den Stoffwechsel bestimmt.

Bei  der Beschäftigung mit einer Wellenmaschine vor 40 Jahren entstand die Idee der Vorgabe-Bilder, u.a. deren Basis die Kybernetik ist mit ihren Rückkopplungssystemen. Das Ziel war dabei zu einer Formensprache/Formen ABC und der Entwicklung einer neuen, international verwendbaren, vorsprachlichen und ästhetischen Formen-Sprache zur Begründung einer neuen Wahrnehmungsqualität zu kommen. Daraus ist eine neue Kommunikationsstruktur entstanden um die Tatsächlichkeit, in der wir Menschen leben, sich erarbeiten können. Worauf eine Forschung zum „Design-Thinking“ hinauslaufen müsste. Das „Design-Thinking“ liegt meiner gesamten künstlerischen Arbeitsweise zu Grunde, deren vielfache Beispiele und Weiterentwicklung Sie aus meiner künstlerischen Biografie entnehmen können.

Zur Zeit arbeite ich jetzt an einem Buch, „Künstlerisches Denkwerkzeug des dritten Jahrtausends“, wo durch Fotos, Collagen, Schemata und Bedeutungsfolien u.a. Analogien, Metapher im Kopf des Rezipienten/Lesers entstehen können. Des Weiteren arbeite ich an einem Gesamtkunstwerk “Das Partizipatorische Welttheater“, (siehe Webseite „Baustelle“). In Ergänzung des Documenta- Konzeptes und deren künstliche Intelligenz-Software-Grundlage: Was die erweiterte Methode und den Bewegungsprozess von „Design-Thinking“ ermöglicht.

[4] 1995 -2016. Das Partizipatorische Welttheater“ Eine Reise in die plastische Lebensgemeinschaft der sozialen Plastik, der Natur -Mensch-Beziehungen, deren unterschiedlichen Module.-In Vorbereitung Interaktive, animierte 3-D Website. Geplante reale Ausstellung in der Akademie der Künste Berlin. Thema ist das Problem der Distanz des Menschen gegenüber der Natur. Das Arrangement der Ausstellung ist eine Auseinandersetzung mit einer Geisteshaltung, die das vermeintlich natürliche Getrennt- Sein von Mensch und Natur zu einer gewollten Trennung macht, was zu einer problematischen Selbstisolation führt. Die Beiträge aller partizipierenden Ausstellungsbesucher entwickeln gleichsam eine Form von Schwarmintelligenz, die das sich stetig wandelnde Ausstellungsarrangement zum Modell einer Plastischen Welt werden lässt. Somit entsteht die "soziale Plastik". Der „Besucher‘ ist in der Lage, Fragen zu stellen und Antworten zu geben, wobei er sich selbst als“ Plastisches“ Grenzwesen in der Lebensgemeinschaft, der Welt aller Lebewesen mit ihrer Interdependenz, wahrnimmt. Angesichts der unüberschaubaren Fülle Menschen gemachter Katastrophen sollen Die Ausstellungsbesucher dem Aufruf folgen: „Zeige uns, wie du in dieser Situation überleben kann. In einem Wettbewerb soll man sich Wissen über die Natur- und deren Wechselwirkungen, Regulationssysteme, usw. aneignen und sie mit eigenen Fähigkeiten und Talenten verbinden durch die eigene Betroffenheit, die sich dann in einer Kunstgesellschaft auf der Grundlage u. a. einer Gemeinsinngenetik entwickeln könnte.

[5] daraus ergeben sich die Prioritäten weitere Aufgabenstellung für Ramona. Fertigstellung des Buches als eigentliche Priorität meiner Arbeit hier. D.h. textlich bzw. hauptsächlich die Einleitung zu machen und kleine begleitende Texte einschließlich eines eigenen Symbollexikons? Dabei geht es um eine Layoutarbeit bzw. Bilder in  die Einleitung integrieren einarbeiten, bei dem Buch selber geht es nicht nur um eine Einleitungs- Arbeit sondern auch das gesamte zyklische Netzwerksystem der permanenten Wiederholung und deren jeweiligen ergänzenden Teilen die dann im Buch ergänzt und abgebildet werden als Motivationsarbeit bzw. zum nachvollziehen gedacht ist und deren Methodik aus der Alltäglichkeit den komplizierten Zusammenhang sich selber erarbeiten zu können. - inhaltlich wird es darum gehen die künstliche Intelligenz dieser Software zur Erkennung von Bildern bzw. deren Strukturen d.h. der permanenten Wiederholung usw. wie im Documenta der Brief ausgeführt ist einzuarbeiten. Dazu muss ich die die Möglichkeiten der Software noch erforschen, bzw. dh. dass ich zu Max Planck Instituten muss, in der Unterstützung von Documenta, finanziell oder Plattner fahren müsste.

               Weitere Aufgabenstellung Protokolle die von Gerhard sind die durchsucht werden müssen nach weiteren Material, Beweisführung die dann meine Ideologie oder meine Philosophie stützt und nicht die von Gerhard. D.h. es entsteht Material um meine Thesen, bzw. die das gesamte inhaltliche Material unterstützt bzw. dann verstärkt oder die Widersprüchlichkeiten herausarbeitet.  Weitere Aufgabenstellung auf Laptop sind weitere Texte die bearbeitet werden müssen hinzu kommt noch die Arbeit: an der Biografie also an dem Lebenslauf um eine andere klarere Präsentation zu bekommen eventuell andere Schwerpunkte gesetzt werden usw. Dazu müsste meine Biografie halt noch mal umgeschrieben werden.

[6] D.h. Einbildung und Wirklichkeit nicht unterscheiden zu können oder zu wollen weil der Mensch sich zivilisatorisch immer mehr in eine Abwesenheit von der realen Welt sich selber konstruiert hat oder versteht. D.h. der Mensch lebt nicht in der Vergangenheit oder auch nicht in der Gegenwart sondern lebt mehr in einer Zukunftsvorstellung von jenseits Welten, und deren Ausgestaltung im Geist und durch Begrifflichkeiten: wie das Rezeptbuch: des etwas an Möglichkeiten von Vorstellungen zu schaffen, die ohne Substanz sind, usw. nicht Beweishaft sind, usw. wie Ewigkeit, Seele oder Erlöserideologien. Und dabei der eigene materielle Körper mehr als Last begriffen wird und so denken etwa zwei Drittel der Menschheits- Bevölkerung zivilisatorische entstanden als Glaubenskonstrukte und so durch Glaubensideologien abgesichert ist. Dass das in die Katastrophe führt wenn man in einer materiellen lebt und nur funktioniert ist ja eigentlich logisch.

[7] um die Problematik von was herauszuarbeiten?, Geht es einmal darum eine kurze Erklärung zum Gesamtkontext und deren Wiederholung

[9] dieses Widerstandspotenzial wird ergänzt durch die Begrifflichkeiten wie optimalen Wert oder Toleranzraum usw. diese gesamte Liste.

[10] geht es dabei um ein tierisches Anlage und Eigenschaft Verständnis und deren Weiterentwicklung was dem Beute machen, oder auch Revierkämpfe also der Abgrenzung, zu Grunde liegt bzw. um Täuschungsmechanismen damit man nicht gefressen wird was sich hier dann verselbstständigt hat bzw. der Verdrängung zu Grunde liegt, usw. diese Kriterien, Anlagen usw. sind nach meiner Meinung nur durch ein Kunstwerk Verständnis und Künstler sein Verständnis auflösbar.

[11] .(hier liegt auch das Problem was ich versuche durch Abbildungen nachvollziehbar zu machen was mir bisher nicht richtig gelungen ist.

[12] (Das zu erkennen ist, aber über die Welt der Dinge, so die Welt zu erfassen sehr widersprüchlich.

[13] (der Begriff geht von einem Subjekt von etwas selbstbestimmten aus und somit geht es um Abwehrmauern usw. also um eine Art Immunität oder Isolationszustand usw. das heißt es geht um etwas subversives um eine Diskussionsgrundlage die den Begriff der Abhängigkeit Definition zugrunde liegt).

[14] Das Problem liegt wiederum im Begriff Realität der aus der Dinge Welt abgeleitet ist.

[15] einschließlich deren Handwerkszeug zu erlernen, zu trainieren was auch dann das Ziel meines Kunst und Ästhetik-verständnisses zu Grunde liegt. Es ist gleichzeitig die einzige Chance die ich sehe dass der Mensch sich aus der Konsumsideologie einschließlich von Kapitalismus Geschäftsideologien wieder drin verwoben sind befreien zu können. Implizit dieses eigenartige Beute und Eigentumsverständnis dadurch infrage gestellt wird und deren Täuschungsmechanismen in seiner gesamten Vielfalt oder Illusionisten Tricks die da der selbstbestimmten Persönlichkeit und deren Aufzählung der gesamten Begriffsnetzwerke die da diesen einzigartigen individuellen Wesen Mensch heute scheinbar zu Grunde liegt, d.h. mein Ziel ist es nicht nur Zweifel zu erzeugen, welche Tragfähigkeit oder Urteilsfähigkeit es da für Entscheidungen überhaupt gibt bzw. sondern all diese Konditionen -Konditionierungsmechanismen aufzulösen und das alles geht alleine nur durch Kunst und deren handwerklichen Möglichkeiten

[16]halt Planet Erde plus Atmosphäre um einen Mittelwert um ein Grenzbereich um ein Maßstabssystem um ein Pendelsystem oder auch um das optimale Maß nicht nennt auch Toleranzraum oder Referenzbereich oder Grenzbereich des oder viele Begriffe die eigentlich immer das gleiche beschreiben nur Toleranzraum wird verwendet oder Toleranzräume im Maschinenbau eher als jede Maschine hat funktioniert nur weil die Toleranzräume aus Ingenieurtechnik liegt das zugrunde eingehalten wird dann funktionierder goldene Schnitt Jackson Harmoniegesetz was auch noch da drin steckt ist weiß sogar Ästhetik oder der Begriff Geschmack (das optimale Maß dass der Planet Erde ihm in einem bestimmten Verhältnis zur Sonne steht das es nicht zu weit weg und es auch nicht zu dicht dran und dadurch wurde Leben möglich aber auch bei der Planet Erde eine bestimmte Größe hat er nicht zu groß und auch nicht mehr also als dieses hat es Leben ermöglicht und bei Maß zum Beispiel der ist zu klein ist zu dicht ist zu weit weg von der Sonne usw. und dadurch hat er nicht das optimale Maß des Lebens das optimale Maß wiederholt sich aber auch nur dann Körperorganismus er zum Beispiel beim Osmoseverhalten Osmose heißt das nicht zu viel Salz haben im Körper oder auch nicht zu wenig das ist aber auch wieder mal starten Toleranzraum eigentlich Al Toleranzräume heißen über oder unterschreiten eines Wertes also das was gewissermaßen dieses Konzeptes des Mittelwertes des d.h.  jetzt wird der Freiheitsbereich individuell ideal definiert sind keine Grenzen gibt dem nicht dem Begehren oder Begier zu Grunde oder Ewigkeit also des immer mehr haben wollen eigentlich was aber nur der Abstraktion des und dem versuche ich einen Riegel fortzusetzen Stoffwechsel Existenzbedingungen sind ja nicht materiell betrachtet und das entscheidende ist der Mensch verändert nun mal oder muss verändern diese materiellen optimalen Maße usw. das heißt er verändert auch permanent seine Stoffwechselbedingung zum Beispiel dass es der man handeln und im Handel nicht natürlich eher wie ein Wille ein Tatverständnis zugrunde und dieses ist das eigentliche Problem des Menschen d.h. er kann noch so viel Denken im Kopf oder sich erfinden ausdenken aber darf es aber nicht in die materielle Welt bringen bzw. und sich dann nicht mit den Handlungskonsequenzen zu beschäftigen und deshalb kommt meine Philosophie gewissermaßen zu den Stoffwechselexistenzbedingungen eine Freiheit Grenzbereich Auseinandersetzung hinzu dem gewissermaßen das menschliche interpretieren oder in dieser Beschäftigung mit der Handlung Konsequenz Grunde liegt und damit beginnt eine Art von Kunstbereich der Mensch wird zum Künstler seines Lebens und das nenne ich dann plastische das Leben im plastischen Selbstverständnis demgegenüber gibt es das Skulptur Selbstverständnis und ich glaube ich muss auch kleine Pause machen d.h. Esskultur liegt vom Wesenskern her das abschlagen eines eines oder herausschlagen einer Figur eine eine Skulptur halt zugrunde bzw. man klebt etwas ran und darauf dieser Art von Künstlichkeit ist gewissermaßen für mich und für selbstbestimmte Persönlichkeit aufgebaut sicherlich ohne Analogie dazu erst mal mit der Mensch klebt sich seine Welt zusammen oder schlicht sich schlicht alles ab. Von Stoffwechselexistenzbedingungen was er nicht brauchte usw. und dem Ding natürlich eine Art Grenzüberschreitung zu Grunde des immer mehr haben wollen weil man ja so meint die Anlagen und Eigenschaften zu haben die man daraus die Reiter abgeleitet hat

[17] Es geht um das Problem der Struktur bzw. der Strukturierungsarbeiten. Aufgabenstellung ist eine Ergänzung bzw. Kontrolle der Strukturierung von Wolfgangs Texten. Erkennen von Fehlern in der Struktur ist bei ihm problematisch.

[18] a) Priorität hat die Fertigstellung der Einleitung, Klappentext, Summary. b) Dann kommt die Layout-Arbeit, Integration von Bildern und deren Größenverhältnissen in den Text.

c) Inhalt: Stoffwechsel-Philosophie/materielle Realität/Vorgabe-Philosophie

Künstliche Intelligenz, deren spezielle Entwicklung einer Software zur Erkennung von Bildern bzw. deren Strukturen durch permanente Wiederholung von unterschiedlichen Sachaussagen (sieh Documenta-Konzept). Die Software müsste noch in diese Richtung ausgefeilt werden. Es muss Kontakt zum Max-Planck.Inst. Entstehen, mit Hilfe von Plattner.

d) Sichtung der Protokolle mit Gerhardt, suchen nach Material zur Unterstützung meiner Arbeit. Ich bin subjektiv, was bedeutet auch Ramona soll sich kritisch äußern.

e) In denn bestehenden Textdateien auf dem Laptop sind weitere Texte, die herangezogen werden können zur Ergänzung des Buches, die aber teilweise umgeschrieben werden müssen, wobei das Problem der verschiedenen Autoren und der verschiedenen Schreibstile hinzukommt.

f) Biografie muss überarbeitet werden.