Anlage 26 Globale Schwarm-Intelligenz, OPUS MAGNUM, künstliche Intelligenz und digitale Gegenkopplung

Aus Globale-Schwarm-Intelligenz

Die Plattform „Globale Schwarm-Intelligenz“ führt die Methoden der Malbücher, Arbeitstische, Kollektiven Kreativität, des Globalen Dorffestes und des Partizipatorischen Welttheaters digital weiter.

Sie verbindet Werkarchiv, Arbeitsprotokoll, interaktives Buch, verlinktes Begriffssystem und öffentlichen Prüfraum.

Schwarmintelligenz entsteht nicht dadurch, dass eine Mehrheit automatisch recht hat. Ein Verhältnis von 99:1 kann eine Machtverteilung beschreiben, beweist aber keine Tragfähigkeit.

Die einzelne Gegenstimme kann eine entscheidende Rückmeldung aus E1 oder E2 enthalten. Sie darf nicht allein aufgrund ihrer rechnerischen Minderheit ausgeschlossen werden.

Die Plattform muss deshalb sichtbar machen, nach welchen Kriterien Beiträge gewichtet, verknüpft oder zurückgewiesen werden.

Sie darf Informationen nicht unterschiedslos aufnehmen, aber sie darf sich auch nicht gegen unbequeme Rückmeldungen abschließen.

Künstliche Intelligenz wird als Schreib-, Vergleichs-, Ordnungs- und Verdichtungswerkzeug eingesetzt. Sie kann Zusammenhänge auffindbar machen. Sie kann aber ebenso projektive Rückkopplungen erzeugen, wenn sie die Erwartungen des Benutzers nur sprachlich bestätigt.

Ihre Antworten müssen deshalb auf E1, E2 und überprüfbare Werk- und Quellenzusammenhänge zurückgeführt werden.

OPUS MAGNUM bezeichnet den gesamten Werkorganismus. Die Globale Schwarm-Intelligenz ist seine gegenwärtige öffentliche E4- und Gegenkopplungsform.