Die documenta-Bewerbungen ab 1993 waren Arbeitsgrundlagen der Künstlergruppe Kollektive Kreativität.

Aus Globale-Schwarm-Intelligenz

Die documenta-Bewerbungen ab 1993 waren Arbeitsgrundlagen der Künstlergruppe Kollektive Kreativität

Die documenta-Bewerbungen ab 1993 waren keine ausschließlich persönlichen Projektvorschläge Wolfgang Fenners. Sie entstanden aus den Arbeitsgrundlagen, Erfahrungen und Entwicklungsmöglichkeiten der Künstlergruppe Kollektive Kreativität. Wolfgang Fenner nahm innerhalb dieses Zusammenhangs die Rolle des Inszenators ein. Er entwickelte Ausgangssituationen, räumliche Anordnungen, Bildobjekte, Themenstellungen, Beteiligungsformen und Verbindungen zwischen unterschiedlichen Orten und Erkenntnisbereichen. Das endgültige Werk sollte jedoch weder von ihm allein hergestellt noch in allen Einzelheiten vorgegeben werden. Es sollte erst durch die unterschiedlichen Beiträge, Wahrnehmungen, Tätigkeiten, Reaktionen und Korrekturen der Beteiligten entstehen.

Kollektive Kreativität bedeutete dabei nicht, dass alle Menschen dieselbe Vorstellung übernehmen oder ihre Unterschiede zugunsten einer einheitlichen Gemeinschaft aufgeben sollten. Unterschiedliche Kenntnisse, Fähigkeiten, Erfahrungen und Wahrnehmungsweisen sollten miteinander in Beziehung treten, ohne ihre Eigenständigkeit zu verlieren. Das gemeinsame Werk wurde deshalb nicht als vollständig planbares Endergebnis verstanden. Es sollte sich durch Beteiligung, Widerspruch, Ergänzung, Veränderung und Rückkopplung fortlaufend entwickeln.

Die Kollektive Kreativität war nicht nur das Thema dieser documenta-Bewerbungen. Sie war ihre Arbeits-, Beteiligungs- und Hervorbringungsstruktur.

Wolfgang Fenner als Inszenator

Die Bezeichnung Inszenator beschreibt eine künstlerische Rolle, die sich sowohl vom klassischen Einzelkünstler als auch vom Kurator unterscheidet. Der Einzelkünstler stellt gewöhnlich ein Werk her, das ihm als Urheber zugerechnet wird. Der Kurator wählt Künstler und Werke aus und bringt sie in einen Ausstellungszusammenhang. Der Inszenator der Kollektiven Kreativität entwickelt dagegen eine offene Versuchsanordnung, innerhalb derer andere Menschen selbst zu Beteiligten des Werkprozesses werden.

Wolfgang Fenner stellte dafür Vorgabebilder, Räume, Arbeitstische, Objekte, Fragen, Materialien und Ortsverbindungen bereit. Er bestimmte einen Ausgangspunkt und machte bestimmte Probleme sichtbar, ohne das Ergebnis vollständig festlegen zu wollen. Die Inszenierung sollte den Beteiligten ermöglichen, eigene Wahrnehmungen und Fähigkeiten einzubringen, vorhandene Vorgaben zu ergänzen, zu verändern oder zurückzuweisen und neue Zusammenhänge herzustellen.

Die künstlerische Verantwortung des Inszenators verschwand dadurch nicht. Er blieb verantwortlich für die Auswahl des Ausgangsmaterials, die Verständlichkeit der Arbeitsform, die Zugänglichkeit der Beteiligung und die Offenheit der Rückkopplung. Seine Regie durfte jedoch nicht als unangreifbare Wahrheit auftreten. Auch die Versuchsanordnung selbst musste sichtbar, veränderbar und überprüfbar bleiben.

Die Inszenierung war der künstlerische Ausgangsbeitrag Wolfgang Fenners; das daraus entstehende Werk sollte durch die Kollektive Kreativität hervorgebracht werden.

Vom individuellen Werk zur kollektiven Arbeitsstruktur

Die frühen documenta-Bewerbungen seit 1977 standen noch unmittelbar im Zusammenhang mit Wolfgang Fenners Experimenteller Umweltgestaltung, seinen asymmetrischen Modellen, Strömungs- und Deichversuchen, Erwachsenenmalbüchern, Vorgabebildern und seiner Rezeptionskunst. Bereits damals sollte aus dem Betrachter ein Beteiligter werden.

Seit den frühen 1990er-Jahren wurde diese Öffnung jedoch zu einer umfassenderen gesellschaftlichen Arbeitsform weiterentwickelt. Aus den Demokratiewerkstätten, der Temporären Kunsthalle, dem Globalen Dorffest, den tausend Tapeziertischen und den Zukunftswerkstätten entstand die Künstlergruppe Kollektive Kreativität. Seit 1993 bildete sie die Grundlage einer Kunst, die nicht mehr von einem einzigen Urheberzentrum ausgehen sollte.

Aus Rezeption wurde Partizipation, aus Partizipation kollektive Arbeit und aus der kollektiven Arbeit ein gemeinsamer Prüf- und Gestaltungsprozess. Die späteren documenta-Bewerbungen müssen deshalb als Entwicklungsstufen dieser kollektiven Arbeitsform verstanden werden. Sie waren weder voneinander getrennte Einzelprojekte noch bloße Präsentationen eines persönlichen Lebenswerkes. Sie waren Vorschläge für offene Werkprozesse, die erst innerhalb der documenta und durch die Beteiligung unterschiedlicher Menschen ihre konkrete Gestalt erhalten hätten.

Das hunderttägige Labor zur documenta X

Besonders deutlich zeigte sich diese Arbeitsstruktur in der Bewerbung zur documenta X. Künstler, Wissenschaftler und unterschiedliche Arbeitsbereiche der Zukunftswerkstatt verbanden sich zur Künstlergruppe Kollektive Kreativität. Vorgesehen war das Projekt „Der Mensch als Energie- und Informationswesen“, das als Labor während der gesamten hundert Tage der documenta arbeiten sollte.

Dieses Labor sollte einen neuen „Wettbewerb des Miteinanders“ ermöglichen. Gemeint war kein wirtschaftlicher Konkurrenzkampf, bei dem sich ein Gewinner gegen die anderen durchsetzt. Unterschiedliche menschliche Fähigkeiten sollten sichtbar gemacht, miteinander verbunden und zu einer solidarischen Kollektivität entwickelt werden. Künstlerische, naturwissenschaftliche, politische, wirtschaftliche und religiöse Erfahrungsbereiche sollten nicht getrennt nebeneinanderstehen, sondern in einem multimedialen Theater aufeinander bezogen werden. Das Internet war bereits als Rückkopplungs- und Vernetzungsraum vorgesehen.

Wolfgang Fenner war dabei nicht als alleiniger Produzent sämtlicher Inhalte gedacht. Seine Aufgabe bestand darin, die unterschiedlichen Arbeitsfelder und Beteiligten in eine gemeinsame Inszenierung zu bringen. Auch einzelne Leitungs- und Forschungsaufgaben sollten von anderen Mitgliedern und beteiligten Fachleuten übernommen werden. Das Projekt war damit selbst eine Untersuchung des Verhältnisses zwischen Künstler, Wissenschaftler, Besucher, Werk und Institution.

Die „Gebärmutter im Mittelpunkt der Welt“ als soziale Werkstatt

Auch das Projekt „Die Gebärmutter im Mittelpunkt der Welt“ für die Documenta11 war nicht nur als monumentale Einzelskulptur vorgesehen. Die begehbaren Höhlen sollten unterschiedliche Erfahrungs-, Lern- und Arbeitsbereiche enthalten. Die größte Höhle war ausdrücklich als soziale Werkstatt und Atelier geplant, in dem Mitglieder der Künstlergruppe während der hundert Tage mit Besuchern, deren mitgebrachten Gegenständen, Erfahrungen und Vorstellungen arbeiten sollten.

Die Gebärmutter war damit nicht nur ein Symbol für Geburt. Sie sollte selbst zu einem Hervorbringungsraum werden. Innerhalb dieses Raumes sollte etwas entstehen, das vor dem Zusammentreffen der Beteiligten noch nicht vollständig vorhanden war. Der Inszenator stellte die räumliche, bildnerische und methodische Ausgangslage zur Verfügung. Der weitere Inhalt sollte sich durch Begegnungen, Gespräche, Materialien und gemeinsame Tätigkeiten entwickeln.

Das Entelechie-Museum, die So-Heit-Gesellschaft und die Geburtshöhle waren deshalb keine geschlossenen Weltmodelle, die von den Besuchern übernommen werden sollten. Sie bildeten künstlerische Vorgaben und Versuchsräume, an denen unterschiedliche Möglichkeiten menschlicher Wahrnehmung, Entwicklung und gesellschaftlicher Organisation untersucht werden konnten.

Das Partizipatorische Welttheater

Im Partizipatorischen Welttheater wurde die Zivilisation als Bühne und als Menschenkunstwerk untersucht. Der Mensch erschien zugleich als Darsteller, Rollenfigur, Regisseur, Requisiteur, Zuschauer und verletzbares Lebewesen. Die Besucher sollten nicht nur eine Aufführung betrachten, sondern ihre eigenen Rollen, Weltbilder und Verhaltensweisen in den Werkprozess einbringen.

Der Begriff „partizipatorisch“ bezeichnete deshalb mehr als eine Einladung zum Mitmachen. Die Rollenverteilung selbst sollte verändert werden. Der Zuschauer konnte zum Spieler werden, der Spieler zum Beobachter und der Beobachter zum Kritiker der eigenen Tätigkeit. Unterschiedliche Erfahrungen sollten sich gegenseitig beeinflussen und durch neue Bild- und Handlungskonstellationen verändert werden.

Wolfgang Fenner stellte dafür Figuren, Räume, Schlüsselbilder und dramaturgische Gegensätze bereit. Dazu gehörten die Geburtshöhle, die Muttergöttin, der Omphalus, die Nabelschnur, die Spirale, der Astronaut, die technische Isolation sowie die Verbindung von natürlicher und künstlich geschaffener Welt. Die Bedeutung dieser Elemente sollte jedoch nicht ausschließlich von ihm festgelegt werden. Sie sollte sich durch das Zusammenspiel der Bilder, die Tätigkeiten der Beteiligten und die daraus entstehenden Rückkopplungen weiterentwickeln.

Das Mitmachkonzept zur globalen Handlungsverantwortlichkeit

Die Bewerbung zur documenta 14 führte diese Arbeitsweise unter dem Titel „Mitmach-Konzept zur globalen Handlungsverantwortlichkeit = Kunst-Künstler sein“ weiter. Unter der Formel „1000 Künstler und ein Künstler“ sollten Menschen aus unterschiedlichen Teilen der Welt mit den vorhandenen Vorgabebildern arbeiten.

Der Ausstellungsraum sollte nicht als fertiger Präsentationsraum bestehen bleiben. Boden, Wände und Decke sollten durch die Bearbeitungen der Beteiligten nach und nach in ein gemeinsames Raum-Environment und eine arbeitende Werkstatt verwandelt werden. Der einzelne Beitrag sollte erkennbar bleiben und zugleich Bestandteil einer größeren, fortlaufend wachsenden Komposition werden.

Wolfgang Fenner wäre auch hier der Inszenator des Ausgangsrahmens gewesen. Er stellte die Vorgabebilder, die Methode und die Fragestellung bereit. Das entstehende Gesamtbild hätte jedoch nicht von ihm allein stammen können. Es wäre durch die unterschiedlichen Wahrnehmungen, Empfindungen, Tätigkeiten und Entscheidungen der Beteiligten entstanden.

Die Formel „1000 Künstler und ein Künstler“ bezeichnet genau diese Spannung. Der eine Künstler verschwindet nicht, aber er beherrscht das gemeinsame Werk nicht vollständig. Er eröffnet einen Raum, in dem viele Menschen ihre künstlerischen Fähigkeiten entwickeln und Verantwortung für ihren Beitrag zum gemeinsamen Zusammenhang übernehmen können.

Kreta, Berlin und Kassel als verbundene Arbeitsorte

Die Verbindung von Kreta, Berlin und Kassel war keine persönliche Reiseroute und keine bloße geografische Erweiterung eines Einzelwerkes. Die Orte sollten als unterschiedliche Arbeits-, Erfahrungs- und Erkenntnisfelder der Kollektiven Kreativität miteinander verbunden werden.

Kreta war der Ort der Tanglandschaft, der Geburtshöhlen, der Naturbeobachtung, der körperlichen und mythologischen Ursprungsbilder sowie der Vorstellung einer anderen gesellschaftlichen Entwicklung. Berlin war der Ort der Demokratiewerkstätten, des Hauses der Demokratie, des Globalen Dorffestes, der tausend Tapeziertische, der politischen Öffentlichkeit und der gesellschaftlichen Auseinandersetzung. Kassel war der Ort der documenta und damit der internationalen Kunstinstitution, an der diese Arbeitsformen öffentlich geprüft und miteinander verbunden werden sollten.

Die Verortungskunst bestand darin, diese Orte nicht in einem abstrakten, einheitlichen Raum aufzulösen. Jeder Ort brachte eigene Bedingungen, Erinnerungen, Menschen, Konflikte und Möglichkeiten ein. Die technischen Verbindungen durch Kamera, Fax, Internet und Bildübertragung sollten die Entfernungen nicht beseitigen, sondern unterschiedliche Erfahrungen gleichzeitig gegenwärtig machen.

Keiner der Orte sollte zum alleinigen Mittelpunkt werden. Ihre Zusammengehörigkeit sollte erst durch die Beziehungen und Tätigkeiten der Beteiligten entstehen.

Die Frage lautet nicht nur, wie die Projekte in die jeweilige documenta gepasst hätten, sondern auch, was sie bereits vor deren Eröffnung eigenständig formuliert und zur öffentlichen Auseinandersetzung angeboten hatten.

Die Kollektive Kreativität als demokratische Werkstruktur

Das Demokratieverständnis dieser Bewerbungen lag nicht nur in ihren politischen Themen. Es war in ihrer Arbeitsweise selbst enthalten.

Der Inszenator stellte einen Ausgangspunkt bereit, ohne das Ergebnis vollständig festzulegen. Die Beteiligten sollten eigene Wahrnehmungen, Fähigkeiten, Erfahrungen und Fragen einbringen. Unterschiede sollten nicht ausgelöscht, sondern für den gemeinsamen Werkprozess produktiv gemacht werden. Die entstehenden Ergebnisse mussten rückkoppelbar, veränderbar und korrigierbar bleiben.

Damit bildete die Kollektive Kreativität ein Gegenmodell sowohl zum isolierten Künstlergenie als auch zu einer anonymen Masse, in der der einzelne Beitrag verschwindet. Sie suchte ein bewegliches Verhältnis zwischen Vorgabe und Offenheit, individueller Eigenform und gemeinsamem Werk, Inszenierung und Selbstorganisation.

Dieses Verhältnis lässt sich heute mit 51:49 und 49:51 genauer beschreiben. Der Inszenator besitzt zunächst einen Funktionsvorrang, weil er den Raum, die Ausgangsbilder und die Arbeitsbedingungen vorbereitet. Im tatsächlichen Werkprozess kann dieser Vorrang jedoch auf die Beteiligten übergehen. Ihre Beiträge verändern die ursprüngliche Inszenierung und wirken auf den Ausgangsentwurf zurück.

Eine Kollektive Kreativität, in der der Inszenator dauerhaft im Verhältnis 99:1 über das Ergebnis bestimmt, würde ihrem eigenen demokratischen Anspruch widersprechen.

Das So-Heits-Atelier als heutige Fortführung

Das So-Heits-Atelier des globalen Dorfes führt diese Arbeitsweise in einer neuen Form fort. Es stellt Schlüsselbilder, reale Objekte, Materialien, Collagen, Fragen und historische Dokumente zur Verfügung. Diese bilden den Ausgangsrahmen. Die Besucher sollen damit jedoch nicht lediglich eine bereits feststehende Lehre nachvollziehen.

Sie sollen die vorhandenen Bildobjekte neu kombinieren, eigene Materialien und Erfahrungen einbringen, Verbindungen herstellen, Widersprüche sichtbar machen und auch die Vorgaben selbst überprüfen. Die entstehenden Collagen und Versuchsanordnungen sind keine Illustrationen einer fertigen Theorie. Sie sind Ergebnisse einer erneuerten Kollektiven Kreativität.

Wolfgang Fenner bleibt dabei Inszenator und Werkzeugeinbringer. Seine jahrzehntelange Arbeit stellt den historischen, bildnerischen und methodischen Ausgangspunkt bereit. Das So-Heits-Atelier wird jedoch erst durch die Tätigkeiten der Rezipienten zu einem gegenwärtigen und sich fortentwickelnden Werk.

Die Plattform „Globale Schwarm-Intelligenz“ kann diese kollektive Arbeit über den Ausstellungsraum hinaus fortsetzen. Sie übernimmt damit die Funktion, die bereits in den früheren documenta-Konzepten dem Internet zugedacht war: unterschiedliche Beiträge miteinander zu verbinden, ihre Entstehung sichtbar zu halten und weitere Reaktionen, Vergleiche und Korrekturen zu ermöglichen.

Zusammenfassende Einordnung

Die documenta-Bewerbungen ab 1993 waren Arbeitsgrundlagen der Künstlergruppe Kollektive Kreativität. Wolfgang Fenner entwickelte und vermittelte als Inszenator die Ausgangsräume, Vorgabebilder, Fragen, Ortsverbindungen und Beteiligungsstrukturen. Er war nicht der alleinige Urheber sämtlicher Inhalte und möglicher Ergebnisse.

Die Projekte sollten erst durch die Beteiligung unterschiedlicher Menschen ihre vollständige Werkform erhalten. Das hunderttägige Labor, das Entelechie-Museum, die „Gebärmutter im Mittelpunkt der Welt“, das Partizipatorische Welttheater und das Mitmachkonzept zur globalen Handlungsverantwortlichkeit waren unterschiedliche räumliche und methodische Ausprägungen derselben kollektiven Arbeitsweise.

Da die Bewerbungen mindestens ungefähr ein Jahr vor der Eröffnung der jeweiligen documenta eingereicht wurden und ihre Grundlagen häufig noch früher entstanden waren, sind ihre Übereinstimmungen mit später sichtbar gewordenen documenta-Themen nicht als nachträgliche Anpassungen zu verstehen. Sie müssen als eigenständige Parallelentwicklungen und mögliche Vorwegnahmen untersucht werden. Ein unmittelbarer Einfluss auf die Kuratoren kann nur dort behauptet werden, wo sich dafür konkrete Belege finden.

Die documenta-Bewerbungen dokumentieren damit den jahrzehntelangen Versuch, eine zentrale Institution der Gegenwartskunst für eine andere Urheber- und Arbeitsstruktur zu öffnen: Der Künstler stellt als Inszenator einen überprüfbaren Ausgangsrahmen bereit, während das Werk durch die unterschiedlichen Wahrnehmungen, Fähigkeiten, Tätigkeiten und Rückkopplungen der Kollektiven Kreativität entsteht.