Plattform- und Werkform: Globale Schwarmintelligenz als Mitmachbuch und Prüfbetrieb.
Ihr Ziel ist, Nutzer zu spielerischen Wissenschaftlern ohne Status zu machen, indem Rückkopplung trainiert wird und Statuslogiken als Ersatzklarheit ausgeschaltet werden.
Module und Prüfparcours sind nicht als Meinungssystem angelegt, sondern als lernbarer Code: Der Nutzer soll Setzung, Gegenüberstellung, Konsequenzspur und Revision nachvollziehen und wiederholen können. Der Kontextanker dient als stabiler Arbeitskern, der zentrale Zuständigkeiten, Begriffe und Stopp-Regeln fixiert, während der Werk-Anker diese Architektur modular verdichtet und als Hypothesenpfad lesbar macht. Kontextuarealisierung bezeichnet die Integrationsarbeit, in der Übergänge und Verdrehungen explizit markiert werden, damit das Ganze nicht zur Verschmelzung, sondern zur geordneten Kopplung wird.
Versionierung und Konsolidierung sind integrale Bestandteile des Prüfsystems, weil sie die Rückkopplung des eigenen Denkens in die Werkform zwingen.
Der Hypothesenpfad bleibt als Inhaltsverzeichnis sichtbar und konsolidierbar, damit nachvollziehbar ist, wo eine Setzung steht und wie sie sich verändert.
Lücken- und Bruchanalyse ist Pflichtmodul der Rekalibrierung: Lücken sind unmarkierte Übergänge oder unklare Zuständigkeiten; Brüche sind inkompatible Setzungen oder unbemerkte Ersetzungen von Maßstäben.
Ziel: Konsolidierung wird als Filterung verstanden: Kompatibles wird integriert, Abweichung wird markiert, Revision wird versioniert.
Dadurch wird verhindert, dass der Text selbst zu einem Bastelladen wird, der Klarheit simuliert, während er Zuständigkeiten verwischt.
