Der Kern meiner Methode

Aus Globale-Schwarm-Intelligenz

Diese Methode setzt voraus, dass möglichst viele Perspektiven aus unterschiedlichen Sachzusammenhängen zur Verfügung stehen. Meine Arbeit mit den Besuchern beginnt dort, wo Irritation entsteht.

Nur so kann auf die jeweils eigene Wahrnehmung, Fragestellung oder Irritation eines Besuchers eingegangen und eine Verbindung zu anderen Erfahrungs- und Wissensbereichen hergestellt werden.

Diese Vielperspektivität spiegelt sich auch in meiner Plattform „Globale Schwarm-Intelligenz“. Dort stehen sehr unterschiedliche Themen, Werke, Begriffe, Bilder und Erkenntniswege zunächst nebeneinander. Im Verlauf der Arbeit werden sie jedoch immer wieder miteinander verglichen, kontextualisiert und verdichtet.

Aus den wechselnden Perspektiven entsteht so mit der Zeit ein gemeinsamer Kern, ohne dass die Unterschiede der einzelnen Zugänge aufgehoben werden.

Gerade darin liegt für mich eine Voraussetzung generalistischer Forschungskunst: nicht von einer einzigen Fachperspektive auszugehen, sondern unterschiedliche Blickrichtungen so lange miteinander in Beziehung zu setzen, bis Zusammenhänge, Widersprüche und gemeinsame Strukturen sichtbar werden.