Das So-Heits-Atelier des globalen Dorfes auf der documenta 16.

Aus Globale-Schwarm-Intelligenz

Objekte und Arbeitsmittel des So-Heits-Atelier und deren Plattform der Globalen-Schwarm-Intelligenz. Konzept: 27. Juli 2026

  1. Die erste documenta war selbst ein Versuch kultureller Reparatur und gesellschaftlicher Neuorientierung durch Kunst.
  2. Mein heutiger Ansatz radikalisiert diesen ursprünglichen Impuls.
  3. 100 Tage der Wissenschaft im So-Heits-Atelier.
  4. Schultafel-Triptychon : „Ich gehöre mir selbst“
  5. Mit meiner Bewerbung für die documenta 16 im Jahr 2027- am 27. Juli 2026- hat für mich die documenta nicht erst dann begonnen, wenn über meine Teilnahme entschieden wird oder wenn die Ausstellung eröffnet. Wenn ich meine Arbeit als Verortungskunst verstehe, beginnt sie bereits jetzt: mit der Bewerbung, mit der Auseinandersetzung mit der gegenwärtigen documenta, mit Kassel, mit ihren Fragestellungen und mit der Frage, was an diesem historischen Zeitpunkt an diesem Ort überhaupt zur Untersuchung gestellt werden muss.
  6. Wenn wir den 12. Juni 2027 als Nullpunkt der Gegenwart setzen, dann ist „2027 = 0,00 Millisekunden“ sinnvoll – aber nur als bewusst gesetzter Bezugspunkt: Von hier aus beginnt die Zukunft.
  7. Das So-Heits-Atelier als Gesamtarchitektur verschiedener, aufeinander angewiesener Teile beschreiben.
  8. Der So-Heits-Atelier wäre damit weder Ausstellung noch Schule noch Labor noch Werkstatt allein. Es wäre eine öffentliche plastische Lern- und Prüfarchitektur, in der menschliche Vorstellungen, Begriffe und Überzeugungen wieder so lange Gegenüberstellungen und Tätigkeitsfolgen ausgesetzt werden, bis sie korrigierbar werden.
  9. „Drei Siebe des Sokrates“ zum historischen Fundament machen. Forschungskünstlerische Erweiterung: „Und was geschieht, wenn du danach handelst?“

Genau an dieser zweiten Frage beginnt das So-Heits-Atelier über die klassische sokratische Prüfung hinauszugehen.