Worum es auf dieser Plattform geht:Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
1. Ausgangspunkt, Werkcharakter und Leitfrage
1.1 Die Ausgangsfrage der Plastischen Anthropologie 51:49
1.2 Werkcharakter zwischen Kunst, Anthropologie, Naturgrammatik und Prüfarchitektur
1.3 Warum der Mensch seine eigenen Existenzbedingungen zerstört
1.4 Ziel des Projekts: Rückbindung statt Entkopplung
2. Werkherkunft und biografische Grundierung
2.1 Technische Ausbildung und Maßdenken im Maschinenbau
2.2 Bildhauerei, Fotografie und künstlerische Werkpraxis
2.3 Partizipative Formate, Sozialplastik und öffentliche Intervention
2.4 Langzeitforschung zur Katastrophenproblematik der Moderne
2.5 Vom analogen Werkzusammenhang zur Plattform Globale Schwarmintelligenz
3. Naturgrammatik als primärer Wirklichkeitsrahmen
3.1 Wirklichkeit als Verhältnis, Bewegung, Grenze und Rückwirkung
3.2 Tragfähigkeit, Regeneration, Irreversibilität und Zeitbedarf
3.3 Natur nicht als Ressource, sondern als nicht verhandelbares Maßsystem
3.4 Naturgrammatik und die Vorrangstellung der ersten beiden Ebenen
4. Einssein, Zusammengehörigkeit und innewohnendes Weltverständnis
4.1 Einssein als reale Zusammengehörigkeit von Lebensbedingungen
4.2 Zusammengehörigkeit als Abhängigkeitstatsache
4.3 Mitwelt, Milieu und stoffwechselhafte Verflochtenheit
4.4 Warum der Mensch der Welt nicht äußerlich gegenübersteht
4.5 Die Boykottierung des Innewohnens durch moderne Begriffssysteme
5. Der griechische Tiefenhorizont der Technē
5.1 Technē als Können, Werk und sachgemäßes Hervorbringen
5.2 Maß, Passung und Grenze: metron, kanon, kairos, peras
5.3 Symmetria als Proportion statt Spiegelbildlichkeit
5.4 Werk und Hervorbringung: technē, poiēsis, praxis, ergon, hylē, harmogē
5.5 Urteil und Rechenschaft: logos, krisis, phronēsis
5.6 Physis und nomos: Wirklichkeitsrahmen und gesetzte Ordnung
5.7 Polis und paideia: öffentlicher Raum und Einübung von Maßfähigkeit
5.8 Koinon, koinonia und leitourgia: Gemeinsames, Teilhabe und Beitrag
5.9 Driftbegriffe: chrēmatistikē, pleonexia, hybris, idiōtēs, diaphthora
5.10 Die So-Heits-Gesellschaft als neue Kunst- und Weisheitsgesellschaft
6. Das Verhältnis-System statt des autonomen Individuums
6.1 Der Mensch als Verhältniswesen
6.2 Freiheit als Orientierungsfähigkeit innerhalb realer Grenzen
6.3 Individualität als sekundäre Formbildung
6.4 Verhältnis-System, Symbiose und Gemeinsinn
7. Das Referenzsystem
7.1 Ursprung im Maschinenbau: Passungen, Toleranzfelder, Mindest- und Höchstmaß
7.2 Referenzbereiche im Körperorganismus
7.3 Schiffbau als anschauliches Modell von Tragfähigkeit
7.4 Gesellschaftliche und institutionelle Formen als referenzgebundene Zusammenhänge
7.5 Der Mensch als Teil des Referenzsystems
8. Das Vier-Ebenen-Modell
8.1 Erste Ebene: physisches Funktionieren
8.2 Zweite Ebene: Leben, Stoffwechsel und Organismus
8.3 Dritte Ebene: Symbol- und Geltungswelt
8.4 Vierte Ebene: Kopplungsdesign, Prüfung und Revisionsfähigkeit
8.5 Die notwendige, aber nicht selbstgenügsame Stellung der dritten Ebene
9. Die Doppelung des Ich-Bewusstseins
9.1 Das erste, referenzgebundene Ich-Bewusstsein
9.2 Das zweite, symbolische Ich-Bewusstsein
9.3 Überlagerung des ersten Ichs durch das zweite
9.4 Tätigkeitskonsequenzen und Abhängigkeitskonsequenzen
9.5 Warum Rückkopplungen nie wirklich aufgehoben werden können
10. Der Prüfmechanismus
10.1 Prüffrage: Woran ist etwas real gebunden
10.2 Funktionieren, Nichtfunktionieren und Kipppunkte
10.3 Referenz-, Rückkopplungs- und Grenzfähigkeit als Schlüsselbereich
10.4 Der Prüfmechanismus als Kalibrierungsverfahren
10.5 Rückbindung von Symbolwelt an Naturgrammatik
11. 51:49 als Minimalasymmetrie
11.1 51:49 als Gegenprinzip zur Perfektionssymmetrie
11.2 Lebendige Systeme und minimale Asymmetrie
11.3 Verantwortung, Vorrang und Maß
11.4 51:49 als anthropologisches und institutionelles Prüfmaß
12. Die Orientierungsarchitektur der Moderne
12.1 Umwelt, Subjekt, Objekt, innen und außen als Hilfsordnungen
12.2 Der Übergang von Orientierungsbegriffen zu ontologischen Tatsachen
12.3 Individuum, Selbstbesitz und Verfügung
12.4 Eigentumslogik und die Verdeckung von Einssein und Zusammengehörigkeit
12.5 Symbolische Umwelt und wirkliche Mitwelt
13. Der Symmetriedualismus als moderne Perfektionssymbolik
13.1 50:50 als mathematisches und geometrisches Modell
13.2 Perfekte Form, perfekte Ordnung, perfekte Gesetzgebung
13.3 Lebensblindheit der spiegelbildlichen Symmetrie
13.4 51:49 als Gegenmaß
14. Symbol- und Geltungswelten der Moderne
14.1 Die Individuumswelt
14.2 Die Subjekt-Objekt-Welt
14.3 Die Innen-Außen-Welt
14.4 Die Eigentums- und Verfügungswelt
14.5 Die Personen- und Rechtswelt
14.6 Die Freiheits- und Autonomiewelt
14.7 Die Neutralitäts- und Objektivitätswelt
14.8 Die Fortschritts- und Machbarkeitswelt
14.9 Die Markt-, Leistungs- und Wettbewerbswelt
14.10 Die abstrakte Gleichheitswelt
14.11 Die Sicherheits- und Immunitätswelt
15. Herrschafts-Ich, Waren-Selbst und Selbstverwertung
15.1 Das Herrschafts-Ich-Bewusstsein
15.2 „Ich gehöre mir“ als Legitimationsformel
15.3 Das Waren-Selbst und der Mensch als Geschäftsprodukt
15.4 Ökonomisierung des Ich und skulpturale Identität
15.5 Selbstverwertung als moderne Zuspitzung der Entkopplung
16. Der tote Begriff, Kant und die scheinbare Tatsachenherstellung
16.1 Gedanken ohne Inhalt und Anschauungen ohne Begriffe
16.2 Der tote Begriff als Begriff ohne Anschauung des Lebens
16.3 Kant gegen die moderne Begriffsverwendung
16.4 Urteilskraft als stille Tatsachenkonstitution
16.5 Begriffe des menschlichen Daseins als symbolische Hüllen
17. Dinge-Welt, Selektionsproblem und Eigenschaftsverwechslung
17.1 Die Dinge-Welt als Herauslösung von Ausschnitten
17.2 Das Selektionsproblem
17.3 Hineingedachte und wirkliche Eigenschaften
17.4 Eigenschaftsverwechslung als Grundfehler der Moderne
17.5 Scheinwirklichkeit durch begriffliche Fixierung
18. Plastische und skulpturale Identität
18.1 Plastische Identität als lebensfähige Form
18.2 Skulpturale Identität als verhärtete Setzung
18.3 Rückkopplung, Korrektur und Lernfähigkeit
18.4 Das anthropologische Paradox von Plastik und Skulptur
19. Begriffsparadoxie von Plastik und Skulptur
19.1 Warum die Sprache die Differenz nur unzureichend ausbildet
19.2 Kunstkritik und die fehlende Kritik der Formbildungsweise
19.3 Feste Identität als skulpturale Sprachlogik
19.4 Plastische Hervorbringung als begrifflich unterbelichteter Prozess
20. Sprache und verkörperte Symbolbildung
20.1 Sprache als plastizierter Atem
20.2 Kehlkopf, Artikulation und Lautbildung
20.3 Symbolbildung als hervorgebrachter Prozess
20.4 Die Rückbindung der Sprache an erste und zweite Ebene
21. Formbildung, Bewegung und Funktion
21.1 Form als Ergebnis von Bewegung in einem Medium
21.2 Luft, Wasser, Strömung, Elastizität und Verdichtung
21.3 Gestalt und Funktion
21.4 Plastische Form als verdichtete Dynamik
22. Die elf zugrunde liegenden Problemfelder
22.1 Das Maßstabsproblem
22.2 Das Apriori-Problem
22.3 Das Selektionsproblem
22.4 Das Eigenschaftsproblem
22.5 Das Anschauungsproblem
22.6 Das Identitätsproblem
22.7 Das Sprachproblem
22.8 Das Zeitproblem
22.9 Das Institutionenproblem
22.10 Das Gemeinsinnproblem
22.11 Das Didaktikproblem
22.12 Die gemeinsame Matrix der Problemfelder
23. Kunst als Prüf- und Schulungsform
23.1 Kunst als Form der Wirklichkeitsprüfung
23.2 Künstler, Kunstwerk, Kritiker und Rezipient
23.3 Kunst gegen Selbststilisierung
23.4 Kunst als vierte Ebene des Rückkopplungsdesigns
24. Der Objekt-, Collagen- und Analogienparcours als Prüfmaschine
24.1 Das Interaktive Buch als öffentlicher Prüfbetrieb
24.2 Objekte und Analogien als Denk-, Erfahrungs- und Kalibrierungsmaschinen
24.3 Schwimmen als Freiheitsmodell der Kopplung
24.4 Flugzeug und Astronautenanzug als Modelle technischer Abschirmung
24.5 Eisfläche und Vergoldung als Überblendung realer Rückmeldungen
24.6 Nasser Sand, eingefrorene Eigentumsform und vergoldeter Spaten
24.7 Die Kartoffel als Prüfobjekt von Milieu, Nahrung und Vergötzung
24.8 Die Schultafel als demokratische Revisionsoberfläche
24.9 Gletschermühle und Schiff in der Sandbank als Rückkehr realer Maßstäbe
24.10 Der Parcours als operative Sichtbarmachung von Verletzungswelt und Unverletzlichkeitswelt
25. Prüfoperatoren und Vermittlungsformen
25.1 Unterscheiden, Vergleichen, Rückbinden, Filtern und Kalibrieren
25.2 Sichtbarmachen, Abwägen und Übersetzen zwischen Ebenen
25.3 Wasser, Badewanne, Fisch, Atem, Kreislauf und Zellmembran
25.4 Kartoffelschälen, Aufstampfen, Bühne, Schiffbau und Tapeziertisch
25.5 Vermittlungsbilder als operative Anschauungsformen
26. Institutionelle Anwendung
26.1 Prüfarchitektur für Institutionen, Denkfabriken und Wissenschaftsformate
26.2 Politik, Medien und Nachhaltigkeitsdiskurse
26.3 Institutionelle Selbstimmunisierung und ihre Korrektur
26.4 Rückbindung von Ordnungen an Lebenswirklichkeit
27. Der 3-Sekunden-Mensch
27.1 Zivilisationszeit und planetare Zeit
27.2 Menschheitsgeschichte als Millisekundenereignis
27.3 Eingriffsmacht und Verantwortungslücke
27.4 Der 3-Sekunden-Mensch als Maßstab der Dringlichkeit
28. Globale Schwarmintelligenz als öffentliche Prüfarchitektur
28.1 Die Plattform als interaktiver Prüf- und Trainingsraum
28.2 Das Interaktive Buch als Revisions- und Lernparcours
28.3 Der Nutzer als spielerischer Wissenschaftler ohne Status
28.4 KI als Verstärker von Maß-, Urteils- und Prüfprozessen
28.5 Öffentliche Rückkopplungsarchitektur und Gemeinsinnbildung
29. Institutsperspektive
29.1 Institut für Konsequenz- und Rückkopplungsforschung
29.2 Abgrenzung vom klassischen Debattenhaus und Thinktank
29.3 Technik, Moderation, Kalibrierung und Aufgabenformulierung
29.4 Plattformgestützte verteilte Arbeitskraft
29.5 Die So-Heits-Gesellschaft als langfristige Perspektive
30. Verdichtete Gesamtformel
30.1 Mensch als plastisches Verhältniswesen
30.2 Moderne als Überlagerung des ersten Ichs durch das zweite
30.3 Symbolische Orientierungswelten als Scheinwirklichkeiten
30.4 Naturgrammatik, Referenzsystem und Prüfmechanismus als Gegenentwurf
30.5 Kunst, Plattform und Gemeinsinn als öffentliche Ausfaltung
