6.2.2026
Inhaltsverzeichnis mit Nummern – Gesamtgliederung aus dem bisherigen Chatverlauf (Arbeitsstand v2.1)
1.0 Weltbegriffe und Driftbremse der Sprache
2.0 Ebenenlandkarte des Rückkopplungsbetriebs E1–E4
3.0 Prüfmodule (E4) als Plattformstandard
4.0 Drift-Kompass und Minimalasymmetrie
5.0 Ich-Register, Genealogie und Selektionsproblem
6.0 Eigentum, Verfügung und Schattenhaushalte
7.0 Schichtenmodell als Tiefenkarte und Querarchitektur
8.0 Griechische Operatoren als Maß- und Könnerschaftsarchitektur
9.0 Kunst, Denkobjekt und Prüfstand
10.0 Kartoffel-Zyklus als Prüfarchitektur
11.0 Theater, Requisitenwelt und Als-ob
12.0 Wassergrammatik und Imago-Begriff
13.0 Plattformarchitektur und Betriebslogik von Globale Schwarmintelligenz
14.0 Positionierung und Transferformen
15.0 Historische Plausibilitätslinien und philosophische Driftmaterialien
16.0 Anhang: Standards, Glossare, Vorlagen
Lücken-, Bruch- und Zuordnungskarte (nummeriert, mit Bezug auf die Gliederung)
Inhaltsverzeichnis mit Nummern – Gesamtgliederung aus dem bisherigen Chatverlauf (Arbeitsstand v2.1)
0.1 Leitfrage: Selbstzerstörung als Rückkopplungsproblem und Wiederherstellung von Urteil als Korrekturbetrieb
0.2 Zielanker: Verantwortung als Rückkopplungsfähigkeit und Gemeinsinn als öffentliche Kalibrierpraxis (nicht moralisch, sondern operativ)
0.3 Grundsatz der Prüfungsrichtung: Geltung ersetzt keine Tragfähigkeit (Tragen im Widerstand über Zeit versus Wirksamkeit durch Zeichen/Institutionen)
0.4 Minimalformat für alle Folge-Texte als Filterstandard: Referenzrahmen, Ebenentrennung, Konsequenzpfad, Zeit-/Schwellen-/Hysterese-Check, Zurechnung/Haftung, Revision/Versionierung, Immunisierungscheck
1.0 Weltbegriffe und Driftbremse der Sprache
1.1 Rückkopplungswelt: Konsequenzraum von Widerstand, Kosten, Zeitverhalten, Reparatur, Erschöpfung, Bruch, Irreversibilität
1.2 Imago-Sphäre: Koordinationsraum von Bild, Zeichen, Rolle, Narrativ, Anerkennung, Verfahren, Institution, Interface; Notwendigkeit und Risiko der Inversion
1.3 Gegen-Materie als Driftmodus innerhalb der Imago-Sphäre: Geltung behauptet Tragfähigkeit; Korrekturwege werden blockiert (Immunisierung/Externalisierung/Zeitverzug/Zurechnungsflucht)
1.4 Requisitenwelt als didaktischer Spezialfall (Theatermodell des Als-ob) und Unverletzlichkeitswelt als immunisierende Erlebnisform (Korrektur wird zur Kränkung)
1.5 Terminologische Konsolidierungsregeln: Verbot doppeldeutiger Containerwörter (Realität/Wirklichkeit) ohne Rückbindung an Prüfseite; Priorität asymmetrischer Paarlogik (Träger/Entwurf)
2.0 Ebenenlandkarte des Rückkopplungsbetriebs E1–E4
2.1 E1 Funktionieren/Existenz: Tragfähigkeit über Zeit, Widerstand, Energie- und Materialgrenzen, Toleranzfeld, Bruch (51:49 als operative Korrekturvorrangregel)
2.2 E2 Stoffwechsel/Leben: Organismus–Milieu-Kopplung, Versorgung, Regeneration, Rhythmusfenster, Verletzbarkeit, Wiederherstellbarkeit; Bewusstsein als leibgebundene Prozessform
2.3 E3 Symbolwelten: Recht, Eigentum, Identität, Status, Narrative, Institutionen; spiegelbildlicher 50:50-Symmetriedualismus als Idealitäts- und Immunisierungsverstärker
2.4 E4 Kopplungsdesign/Prüfbetrieb: Protokolle, Zuständigkeiten, Haftung, Prüfpfade, Interfaces, Infrastrukturen, Metriken, Versionierung, Revisionswege; E4 als Ort, an dem Diagnose in Betrieb übergeht
3.0 Prüfmodule (E4) als Plattformstandard
3.1 Referenzrahmen-Modul: E1/E2-Randbedingungen, Toleranzfelder, Zeitfenster, Belastungsannahmen
3.2 Ebenentrennungs-Modul: Setzung versus behaupteter Wirkzusammenhang versus Nachweisbedingungen; Belegpflicht statt Argument-Surrogat
3.3 Konsequenzpfad-Modul: Tätigkeit–Widerstand–Kosten über Zeit; Trägerschaft; Rücklaufkanal der Korrektur
3.4 Zeit-/Schwellen-/Hysterese-Modul: Verzögerung, Nichtlinearität, Pfadabhängigkeit, Hysterese, Irreversibilität als Default
3.5 Zuständigkeits-/Haftungs-Modul: Zurechnung als Rückkopplungsmechanik; Korrekturpflicht; Kostenträger über Zeit
3.6 Metrik-/Interface-Modul: Kennzahlen, Rankings, Sichtbarkeit, Belohnungsarchitekturen als Eingriffe in Rückkopplung; Driftprüfung
3.7 Revisions-/Versionierungs-Modul: Irrtum als Normalform; Versionsstand, Änderungsgrund, Korrekturpfad, Rücknahmefähigkeit
3.8 Immunisierungs-Grenztest-Modul: Prüffähigkeit nur bei expliziten Widerlegungs- und Revisionsbedingungen plus erzwingbarem Rücklaufkanal
4.0 Drift-Kompass und Minimalasymmetrie
4.1 Drei Optima: Träger-Optimum (E1), Lebens-Optimum (E2), Imago-Optimum (E3/E4 als Rückbindungsfähigkeit, nicht als Glanz)
4.2 Driftformel: Imago-Gewinne werden als Status/Effizienz/Geltung ohne ausgewiesene Kosten gelesen; Kosten wandern nach E1/E2; Kipppunkte erzwingen Rechnung
4.3 51:49-Minimalasymmetrie als Korrekturvorrangregel gegen 50:50-Symmetriedualismus; Drift-Endform 1:99 als blockierte Korrektur durch Macht/Externalisierung
5.0 Ich-Register, Genealogie und Selektionsproblem
5.1 Kopplungs-Ich: leiblich, abhängig, verletzlich; Identität als Prozess im Rückkopplungsvollzug
5.2 Geltungs-Ich: imagobasiert, status- und identitätsfähig; Stabilisierung über Zuschreibung, Rolle, Titel, Rechtfertigung, Gruppenkohärenz
5.3 Spiegel- und Interface-Selbst: Vergleichsmechaniken der Imago-Sphäre; Rang, Zugehörigkeit, perfekte Form als Selektionsvariable
5.4 Genealogie-Hypothese: Wir-gebundene Selbstformen; Übergänge zu Eigentums-/Rechts-Ich; Eskalation im Sichtbarkeits- und Metrikregime
5.5 Driftpsychologie ohne Entschuldung: Kränkungsschutz, Angst, Statusbindung, Gruppenloyalität als Verstärker; Übersetzung in E4-Designregeln
6.0 Eigentum, Verfügung und Schattenhaushalte
6.1 Eigentum als Selektionsmaschine der Imago-Sphäre: rechtliche Fixierung, Status, Verfügung, Externalisierungsoptionen
6.2 Entnahme- und Abfallpfade als Pflichtspur: Konsequenzpfad-Integration, Trägerschaft über Zeit, Reparaturfähigkeit, Irreversibilität
6.3 Besitzillusion am Körperorganismus: Verfügungssprache versus Funktionsrealität; Rückkopplungswelt als Korrektiv
6.4 Machtasymmetrie und Korrekturblockade: Drift zu 1:99 als strukturelle Lernunfähigkeit bis zum Kipppunkt
7.0 Schichtenmodell als Tiefenkarte und Querarchitektur
7.1 Erkenntnisinteresse des Schichtenmodells: Vermeidung stillschweigender Gleichsetzungen (Begriff=Welt; Norm=Tragfähigkeit; Darstellung=Konsequenz)
7.2 Schicht 1 Physikalische Wirkungswelt als Primärraum der Tragfähigkeit (Verletzlichkeit, Widerstand, Zeit, Bruch)
7.3 Schicht 2 Dingwelt als Stabilisierung von Prozess in Erscheinung (Übergangszone; Beginn der Oberflächenlogik)
7.4 Schicht 3 Symbolische Ordnung als Beginn der Gegen-Materie (Koordination und Inversionsrisiko; Vergoldungslogik)
7.5 Schicht 4 Halluzinationswelt: Zeichen kippen zur erlebten Realität; Aufmerksamkeit ersetzt Wirklichkeit; Transparenz ohne Zeitspur
7.6 Schicht 5 Eigentumswelt: institutionalisierte Verfügung über Trägerkosten; Externalisierung als Erfolgscode
7.7 Schicht 6 Technische Welt: Materialisierung und Beschleuniger der Gegen-Materie (Interface, Metrik, Taktung, Automatisierung; KI als Verstärker/Differenzinstrument)
7.8 Schicht 7 Kulturelle Selbstinterpretation: Semantik der Entkopplung; kalte Ästhetik als Normalmodus, warme Ästhetik als Rand
7.9 Querarchitektur E1–E4 innerhalb der Schichten: Prüfausgang (wo wird Tragfähigkeit entschieden; wo wird Geltung erzeugt; wie kehrt Rückmeldung als Revision zurück)
8.0 Griechische Operatoren als Maß- und Könnerschaftsarchitektur
8.1 τέχνη als prüfbare Könnerschaft (Scheitern als Kalibrierinformation; Können statt Rechtbehalten)
8.2 μέτρον als Angemessenheit unter Randbedingungen; Toleranzfeld statt Perfektionsideal
8.3 συμμετρία als Maß-Beziehung/Kommmensurabilität statt Spiegelideal; Passung als prüffähiges Verhältnis
8.4 κρίσις, λόγος, νόμος, σύμβολον, πόλις und κοινὴ αἴσθησις als Driftbremsen der Begrifflichkeit (Kopplung an Konsequenzspur, Zurechnung, öffentliche Maßpraxis)
9.0 Kunst, Denkobjekt und Prüfstand
9.1 Kunst als Trainingsmedium: Bindung von Imago an Materialwiderstand; Fehlerexposition; Zeit und Unumkehrbarkeit
9.2 Denkobjekte als Prüfstände: Unterbrechung statt Illustration; Sichtbarmachen der Entkopplung (Wirbel, Pfeife, Schiff-in-der-Flasche, Astronaut als Funktionsentzugsmotive)
9.3 Warme versus kalte Ästhetik als Sichtbarkeitsgrade von Rückkopplung (nicht als Geschmacksurteil)
9.4 Plastische versus skulpturale Identität als Entstehungsmodus von Selbstverhältnissen (Tätigkeit/Widerstand versus Oberfläche/Status)
9.5 Übergangskapitel: Vergoldung als Kult-Operator und E4 als Gegenmittel (Kult als Überblendung der Konsequenzspur; Prüfbetrieb als öffentliche Kalibrierpraxis)
10.0 Kartoffel-Zyklus als Prüfarchitektur
10.1 Schale als Spurträger; dokumentierende Oberfläche der Rückkopplungswelt
10.2 Messer/Schnitt als Schwelle: Wunde, Irreversibilität, Ende der Fortsetzungsfähigkeit; Handlung als Konsequenzvollzug
10.3 Schälen als Übergang in Zweck- und Verfügbarkeitslogik; Objektwerdung
10.4 Vergoldung als symbolische Reparatur und Unverletzlichkeitsillusion; Kultische Umkehrung (Geltungshülle statt Prüfspur)
10.5 Grenzsatz „Das ist keine Kartoffel“ als Ebenentrennung (Darstellung versus Träger/Funktion)
10.6 Magritte-Operator: René Magritte als Referenzfigur der Repräsentationskritik (ohne Autoritätsbeweis)
11.0 Theater, Requisitenwelt und Als-ob
11.1 Requisitenwelt als Modell der Imago-Sphäre: folgenarme Handlungssimulation und kontrollierte Entkopplung
11.2 Darsteller/Darstellung/Darstellbarkeit: Rollentrennung als Prüfinstrument; Rollenfusion als Driftquelle
11.3 Leinwand- und Schnittstellenparadox: The Purple Rose of Cairo und Woody Allen als Fallfigur der Grenzverletzung von Darstellung und Welt
12.0 Wassergrammatik und Imago-Begriff
12.1 Mensch als Flüssigkeitswesen: Stoffwechsel, Milieu, Rhythmusfenster, Regeneration als Primärkopplung (anthropologischer Anker)
12.2 Imago als Bildmacht: Projektions- und Spiegelmechanik; Bild setzt Selektion in Gang
12.3 Plastiker als Bildner: Formbildung im Vollzug, nicht im Idealbild; Téchnē als Körperwissen in Widerstand
12.4 Homöostase, Schutzrichtungen des Gehirns und Kopplungsschutz als Driftverstärker oder Korrekturfenster (Status: prüfbetrieblich zu klären)
12.5 Naturkundliche Nebenpfade (Status: klärungsbedürftig): elektromagnetische Felder, Orientierung, Stammhirn-Hypothesen und ihre Einordnung als Metapher/Hypothese/Belegpfad
13.0 Plattformarchitektur und Betriebslogik von Globale Schwarmintelligenz
13.1 Plattformzweck: öffentliche Kalibrierpraxis und kumulierbare Korrektur; spielerischer Wissenschaftler ohne Status als Betriebsrolle
13.2 Doppelmodus: Imago-Antwort (plausibel in E3) versus Kalibrierantwort (E1/E2-Referenz plus E4-Prüflauf)
13.3 Output-Standard jeder Kalibrierantwort: Ebenenkarte E1–E4, Ebenentrennung, Konsequenzpfad, Zeitformat, Zurechnung/Haftung, Revision/Versionierung, Immunisierungscheck
13.4 Prüfbibliothek und Fallbibliothek: typische Entkopplungsmuster, Immunisierungsformen, Reparaturpfade
13.5 Plattform-Governance als Selbstschutz gegen Gegen-Materie: Regeln gegen Statusdrift, Lagerlogik, Belohnungsfalle, Missbrauch; Revisionszwang als Trägerpflicht
14.0 Positionierung und Transferformen
14.1 Werkrahmen Plastische Anthropologie 51:49 als Gesamtarchitektur: Module, Prüfpfade, Lehrstücke, Ausstellungen, Mitmachbuch
14.2 Anschlussfähigkeit an Technik-/Normwelten: DIN-Analogie, Kalibrierung, Toleranzfelder, Prüfsysteme, Haftung und Revisionsökonomie
14.3 Bildung als Übung von Urteil: Verantwortung als Rückkopplungslesen; Gemeinsinn als Korrekturkanalpflege
14.4 Resonanz- und Vergleichsfelder: Club of Rome, Bürgerinitiativen, Tauschring- und Solidaritätspraktiken in Deutschland (Status: als Fallbibliothek zu konkretisieren)
15.0 Historische Plausibilitätslinien und philosophische Driftmaterialien
15.1 Spiegelbildlicher Symmetriedualismus 50:50 als Idealitätsmaschine; Drift zu 1:99 als Strukturfolge
15.2 Signaturen von Plausibilität (nicht monokausal): René Descartes, Immanuel Kant, Platon als Verdichtungen von Trennungs- und Idealitätslinien
15.3 Moderne Medien- und Aufmerksamkeitsregime: Sichtbarkeit ersetzt Zeitspur; Interface als Selektionsapparat
16.0 Anhang: Standards, Glossare, Vorlagen
16.1 Glossar der griechischen Operatoren und Driftwarnungen (Begriffsgebrauch als Operator, nicht als Zitat)
16.2 Kalibrierantwort-Template; Konsequenzpfad-Template; Revisionsprotokoll; Haftungsmatrix; Zeitformat-Schema (Status: zu definieren)
16.3 Bibliothek von Minimaltests: Immunisierung, Externalisierung, Zurechnungsflucht, Metrikverzerrung, Rollenfusion (Status: zu operationalisieren)
Lücken-, Bruch- und Zuordnungskarte (nummeriert, mit Bezug auf die Gliederung)
L1 Immunisierungs-Grenztest als harte Schwelle (Bezug 3.8, 13.4, 16.3): Es fehlt der minimal implementierbare Kriterienkern, der „prüffähig“ versus „immunisiert“ unabhängig von Weltanschauungsstreit entscheidbar macht, einschließlich Standardformulierungen und Interface-Muster, die Rücklaufkanäle blockieren.
L2 Einheitliches Zeitformat für Konsequenzpfade (Bezug 3.4, 13.3, 16.2): Verzögerung, Nichtlinearität, Schwellen, Pfadabhängigkeit, Hysterese und Irreversibilität sind benannt, aber noch nicht als durchgängige Pflichtfelder in einem themenübergreifend vergleichbaren Zeitformat fixiert.
L3 Psychische Verstärker als E4-Designregeln (Bezug 5.5, 3.6, 13.5): Kränkungsschutz, Angst, Statusbindung, Gruppenloyalität sind diagnostisch präsent, aber nicht als prüfbare Architekturregeln für Metrik, Sichtbarkeit, Haftung, Revision und Moderation übersetzt; damit bleibt „Entpsychologisierung ohne Entschuldung“ operativ offen.
L4 Skalierung ohne technokratische Datensouveränität (Bezug 13.4, 13.5): Es ist unklar, wie lokale Rückkopplungsfakten in kollektiv prüfbare Protokolle überführt werden, ohne dass die Plattform selbst zur neuen Geltungs- und Machtmaschine driftet.
L5 Eigentum als vollständiger Pfad (Bezug 6.2, 13.3): Entnahme- und Abfallspurpflicht sind als Driftkern gesetzt, aber Pflichtfelder, Durchsetzungsregeln und Sanktionen im Konsequenzpfad sind noch nicht spezifiziert.
L6 E4-Grundgesetz der Plattform (Bezug 13.5): Versionierung, Zuständigkeit, Haftung, Missbrauchsschutz und Korrekturzwang sind als Bedarf klar, aber das knappe Minimalregime, das diese Punkte stabil macht, ist noch nicht als normatives Betriebskonzept formuliert.
L7 Terminologische Redundanzen innerhalb der Imago-Familie (Bezug 1.3–1.4): Die Zuordnung von Imago-Sphäre, Gegen-Materie, Requisitenwelt, Unverletzlichkeitswelt ist begrifflich konsolidiert, aber noch nicht in allen Textteilen strikt durchgehalten; gefährdet sind Rückfälle in Sammelwörter oder Bedeutungsüberlappungen.
L8 Kunstwerk als Abbild versus Kunstwerk als Prüfinstrument (Bezug 9.0, 9.2, 9.4): Im Chat laufen zwei Kunstfunktionen parallel; es fehlt die explizite Übergangslogik, wann Kunst als Darstellung und wann als Prüfstand gilt, und wie der Rezipient jeweils kalibriert wird, ohne dass der Prüfcharakter wieder zur bloßen Metapher wird.
L9 Naturkundliche Hypothesen im Verhältnis zur Prüflogik (Bezug 12.5): Nebenpfade (z. B. elektromagnetische Felder, Orientierung, Stammhirn-Hypothesen) sind noch nicht sauber als Metapher, prüfbare Hypothese oder fakultativer Belegpfad eingeordnet; hier droht Vermischung von poetischer Evidenz, Plausibilität und Nachweisformat.
L10 Frühformen des Ich und Eigentumsgenealogie als prüfbarer Argumentpfad (Bezug 5.4, 6.0, 14.4): Die Richtung ist stark, aber die minimalen historischen Marker, Gegenbelegbarkeit und die Vermeidung von Imago-Erzählung sind nicht als E4-kompatible Beweis- und Revisionsspur ausgearbeitet.
B1 Bruchstelle Objekt → Interface (Bezug 9.0–13.0): Der Übergang vom lokalen Kunstprüfstand zur skalierenden Plattform ist konzeptionell da, aber als durchgehende „Prüflinie“ (welche Identitäten, welche Protokolle, welche Pfadformate bleiben invariant) noch nicht vollständig geschlossen.
B2 Bruchstelle Griechenoperatoren → moderne Protokolle (Bezug 8.0–3.0): Die Operatorbegriffe sind als Driftbremse gesetzt, aber es ist noch nicht überall gezeigt, wie sie als konkrete Prüf- und Designentscheidungen in E4 wirken, ohne als Zitat- oder Bildungssignal zu kippen.
Z1 Zuordnungsproblem Altbegriffe (Bezug 1.5): Materie-Welt, Trägerwelt, Existenzbedingungen sind entweder als historische Altbegriffe zu definieren oder konsequent zu eliminieren; sonst kehrt die Doppelverwendung zurück.
Z2 Zuordnungsproblem Symmetrie/Asymmetrie als Schreibregel (Bezug 0.3, 1.5): Die asymmetrische Paarlogik ist formuliert, aber noch nicht als durchgehende Redaktionsregel fixiert, die jede neue Passage zwingt, Prüfseite und Entwurfsseite sprachlich unterscheidbar zu halten.
Z3 Zuordnungsproblem Bewusstseinsprozess als Plattformangebot (Bezug 13.1–13.3): Der „Bewusstseinsprozess“ ist als Zielwirkung benannt, aber seine Minimaldefinition als prüfbare Praxis (welche Übungen, welche Outputs, welche Revisionssignale) ist noch nicht als Modulfolge präzisiert, um Moral- oder Therapie-Fehllesungen zu vermeiden.
